Hamster beißt - Ursachen und Gegenmittel?

Diskutiere Hamster beißt - Ursachen und Gegenmittel? im Verhalten Forum im Bereich Hamster; Hallo zusammen, ich weiß, das Thema wurde hier schon oft behandelt, aber so richtig war da für nichts für mich bei. Die meisten von euch kennen...
Bananenblüte

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Hallo zusammen,

ich weiß, das Thema wurde hier schon oft behandelt, aber so richtig war da für nichts für mich bei.

Die meisten von euch kennen ja unseren Hybriden Tamme. Er ist jetzt seit mehr als 4 Monaten bei uns und hat eigentlich alles, was er braucht.
Leider beißt er immer noch, sobald er an die Hand kommt. Wir füttern schon gar nicht mehr von der Hand, fassen ihn auch nicht unnötig an und nerven ihn auch nicht (also wecken ihn nicht und so). Wir haben am Sonntag sogar schon ein Biss- und ausbruchsicheres Hamstertaxi gebaut, weil er selbst da in die Finger beißt, wenn man ihn im Taxi transportiert. Komischerweise ist Tamme nicht aggressiv, wenn ich z. B. Futter verstreue, sitzt er ganz ruhig daneben und wartet oder ich kann auch mal das Rad ausschütteln (also rausnehmen und wieder reinstellen), wenn seine Körnchen ihm beim Laufen verfolgen, ohne dass es ihn irgendwie nervt. Er wartet dann ganz brav und radelt weiter. Aber wehe, er bekommt die Chance, zu beißen, dann nutzt er sie auch.

Wir haben schon alles probiert - pusten, anstubsen, schimpfen - nix hilft. Meine Frage wäre auch, ob es vielleicht eine bestimmte Ursache gibt für seine Bisse. Momentan knabbert er auch wie verrückt an seinem Holzhaus und hat meiner Meinung nach ein gesteigertes Bedürfnis, alles anzuknabbern. Gibt es dafür irgend eine Ursache? Vielleicht auch krankheitsbedingt, was ich nicht hoffen will?!
Er steht bei uns im Wohnzimmer, aber es sind nur mein Mann und ich hier und wir sind nicht übermäßig laut, machen es hier nicht zu hell, rauchen beide nicht, tagsüber hat er seine Ruhe, weil wir arbeiten. Vielleicht liegt es auch an irgendetwas, was wir falsch machen und wo wir nur nicht drauf kommen?

Bitte helft uns, wir sind echt ratlos :confused:.
 
K

kleine Strolche

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Huhu,

ich kann mir vorstellen das das alles andere als schön ist....leider kenne ich das von meinem Hybriden den ich vor 2 Jahren hatte auch.
Pumba hat mich auch immer gebissen wenn ich die Hand in seiner Nähe hatte.
Ich denke das es vielleicht Revierverhalten ist, er hält Eure Hände vielleicht für Eindringlinge - bei Pumba war das damals so.
Wirklich was dran ändern konnte ich leider nicht, er war eben so.

Ich wüßte auch leider nicht was Du noch ändern solltest, Du gibst Dir ja schon alle Mühe um ihm keinen Grund für dieses Verhalten zu geben.
Vielleicht gibt sich das ganze noch....ich drücke die Daumen.

Liebe Grüße
Katrin
 
Bananenblüte

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Hallo Katrin, "schön", dass wir nicht die einzigen mit diesem Problem sind. Revierverhalten kann durchaus sein, Tamme ist ja nicht gerade schüchtern und zeigt auch sonst keine Angst. Komischerweise geht er uns aber nicht an, wenn wir z. B. Futter verstreuen, Wasser und FriFu hinstellen oder mal was raussammeln aus dem Gehege. Das juckt ihn alles nicht. Ich würde denken, dass wir das dann alles auch nicht machen dürften, ohne gebissen zu werden :confused:.
 
shiela

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Hi,

ich wüßte so auf Anhieb auch nix, außer das es vielleicht einfach charakterlich ist. So wie einige z.b. schüchtern oder ängstlich sind, so sind einige aggressiv, bzw. beißfreudig. Er hat ja auch Abwechslung und Auslauf bei Euch. Wenn es das Revierverhalten wäre, würde es vielleicht helfen, die Einrichtung neu zu stellen? So dass es etwas gemindert ist und er sich neu zurecht finden muß? Ist jetzt nur eine Idee.
 
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Hey Shiela, das mit der Charaktereigenschaft fürchte ich langsam auch. Das mit dem Gehege umräumen habe ich auch schon überlegt, obwohl es gar nicht so einfach ist, da viel neu zu stellen. So groß ist es ja nun auch nicht. Einen anderen Auslauf will ich auch haben, aber mein Mann ist von der Sperrholzvariante nicht zu überzeugen (typisch Tischler eben :rolleyes:). Und was besseres fällt mir nicht ein. Sein ursprünglicher Auslauf ist zu groß und schwer, um ihn jeden Tag auf und abzubauen. Und der jetzige Gitterauslauf ist einfach Schrott, ein totaler Fehlkauf. Aber besser, als dass er gar nicht raus kann.
 
shiela

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Hi Kathrin,

hmm, das ist echt schwer, da was zu raten :( Zumal er bei Euch ja auch Abwechslung erhält. Vielleicht kannst Du Deinen Mann zu einem Sperrholz-Übergangs-Auslauf überreden, bis der richtige fertig ist?
 
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Hey Shiela, Tamme hat ja einen "richtigen" Auslauf, aber der ist zu groß, als dass er dauerhaft im Wohnzimmer stehen könnte. Und ständig auf- und abbauen ist mühsam. Deshalb hat er jetzt einen Gitterauslauf, der ist etwas kleiner und passt hier gut hin, aber Tamme kann ihn nicht leiden (und ich mittlerweile auch nicht mehr :mad:). Deshalb wollte ich ja einen "undurchsichtigen" aus Sperrholzplatten basteln, der von der Größe gut reinpasst und schnell auf- und abzubauen ist. Dann ist der Auslauf vielleicht auch etwas entspannter und interessanter als unsere Hände. Ist halt nur eine Idee/Vermutung. Komischerweise wird sein Beißen ja auch schlimmer, ich kann die Hand gar nicht mehr hinhalten - obwohl ich ihm ja nie was tue damit :confused:.
 
Kerstins Hamster

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Hi Kathrin,

meine Hamster waren bislang alle handzahm, lammfromm und kuschelhamster.
Bis auf das eine Mädchen! Und deshalb verstehe ich Dich sehr gut. Schon als ich sie kaufte wurde mir gesagt, dass sie immer quieckt. Es war ein Angst-Quiecken und sie war extrem schreckhaft. Bei der geringsten Kleinigkeit bekam sie Angst, versteckte sich und quieckte wie verrückt. Ganz schlimm war es dann am Silvester-Vorabend, als Nachbarn schon Böller zündeten. Das kleine Tier zitterte am ganzen Körper und wurde erst wieder ruhiger, als ich sie an meine Brust kuschelte und ihr "Schutz" gab.

Sie war eigentlich total lieb, handzahm und kuschelte gern. Aber sie war aufgrund ihrer Ängstlichkeit und Schreckhaftigkeit auch irgendwie unberechenbar. Ich hielt ihr 1/4 Apfel hin, an dem sie nagte, während ich ihre Flanke streichelte. Während sie am Apfel nagte - so ca. 1-2 Min. - biss sie plötzlich in meinen streichelnden Finger, um dann weiter Apfel zu fressen. Sie ist am Ende wohl an einem Herzinfarkt gestorben. Bis zuletzt habe ich alles versucht, es ihr aber nicht abgewöhnen können. Manchmal ist das einfach so. Mein Eindruck war so ziemlich von Anfang an, dass sie ein Geburtstrauma hatte oder von ihren Geschwisterchen oft weggebissen wurde, o.ä.

Zu Deinem Auslaufproblem:
Wieso muss der Auslauf im Wohnzimmer sein? Meine Brownie wäre mit einem abgegrenzten Auslauf - glaube ich - auch nicht glücklich. Sie ist irre aktiv und bekommt derzeit Auslauf im Bad mit Spielzeug. Das reicht aber scheinbar nicht, denn sie will laufen und nicht spielen. Deshalb werde ich den Auslauf bald noch um den Flur erweitern (ohne Spielzeug). Da kommt dann ein Napf Wasser und Futter mit rein, und sie kann sich austoben und auf "Entdeckungsreise" gehen. Hast Du schonmal Auslauf in einem ganzen Zimmer probiert? Natürlich die Gefahrstellen absichern bzw. entfernen. Jedes Tier ist da anders.

Ich wünsche Dir, das Du Tamme noch zähmen kannst.
 
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Hey Kerstin, ja, es ist frustrierend, wenn es nicht besser wird. Schade, dass deine Kleine so schreckhaft war, aber sie hatte bestimmt eine schöne Zeit bei dir. Deine Geschichte hat mich auch dran erinnert, was die Vorbesitzerin erzählt hatte. Die hatten Tamme ja von einem Markt, wo er mit vielen anderen Hamstern in einer Kiste saß und von allen gepiesackt/gebissen wurde (man sieht ja es ja auch an seinen Öhrchen). Deshalb hatte sie ihn ja auch mitgenommen, aus lauter Mitleid. Nur leider musste er dann in einem Miniknast hausen und die Frau fand es ganz lustig, ständig mit den Fingern am Gitter lang zu ratschen und Tamme so zu wecken #nudelholz. Er war zwar nur 2 oder 3 Wochen bei ihr, aber anscheinend haben diese Erlebnisse ausgereicht. Wenn Tamme futtert, kann man ihn ohne Probleme anfassen und sogar auf die Hand setzen, aber wehe, das Futter ist alle ... Er stürmt in letzter Zeit auch oft auf meine Hand zu und beißt dann, schüchtern/ängstlich/schreckhaft ist Tamme gar nicht, eher so "Ich Chef - du nix". Ich trau mich nicht mehr, die Hand hinzuhalten. Mein Mann schon, und Tamme beißt auch, aber seit heute probiert er es damit, Tamme dann runter zu drücken und zu fixieren, damit er merkt, er darf das nicht. Vielleicht hilft es und wenigstens mein Mann kann ihn dann mal anfassen, wenn es sein muss.

Wir haben ja eigentlich einen ganz tollen Auslauf (siehe Bild), aber der ist einfach zu groß für's Wohnzimmer. Und wir mussten schon Möbel rücken, damit das Gehege hier rein passt. Der Gitterauslauf ist halt doof, zu klein und Tamme sieht ja die "Außenwelt", weshalb er ständig auszubrechen versucht (in dem OSB-Platten-Auslauf ist er entspannter). Mein Mann will jetzt aber doch mal die Sperrholzvariante ausprobieren, dann können wir ihn wieder abwechslungsreicher gestalten und Tamme ist so hoffentlich ausgelasteter und beißt nicht so viel. Wir brauchen halt wirklich was auf- und abbaubares, was anderes gibt unsere Wohnung nicht her und im Flur oder Bad können wir Tamme nicht laufen lassen.

- - - Aktualisiert - - -

Ach Mist, Bild vergessen #mauer. Hier mal die Bilder:
 

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shiela

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Hi Kathrin,

hmm, es gibt auch Tiere, die reagieren über. Soll heißen, nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Dann ist die Ursache durchaus Angst, wir nur kompensiert und ins Gegenteil verkehrt in der Anwendung.
Das was Du von der Vorbesitzerin erwähnt hast, kann durchaus ein Trauma ausgelöst haben. Und manchmal ist ein Trauma latent vorhanden und bricht erst später aus. Das würde auch erklären, warum er sich jetzt plötzlich so aggressiv verhält. Hast Du es schon mal mit Bachblüten versucht? Notfallropfen? Und als weitergehende Tropfen müßte man schauen, das er sich wieder fängt.
Gib die Hoffnung nicht auf #umarmen

Ach so, was ich noch fragen wollte. Wenn Du Dich mit ihm in den Auslauf begibst, greift er dann auch an?
 
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Notfalltropfen habe ich noch nicht versucht, bin ich auch nicht so begeistert von. Tamme ist ja weder aggressiv noch ängstlich/schreckhaft und nur, weil er halt nicht kuscheln will, muss ich ihn ja nicht "künstlich" ruhig stellen. Es ist sehr schade, dass er beißt, wenn man ihm zu nahe kommt, aber ich glaube auch, dass das nicht böse gemeint ist, sondern nur als Warnung.
Meine Frage ging auch eher dahin, ob wir was falsch machen oder dieses Gebeiße vielleicht auf eine versteckte Krankheit hindeutet? Das ich das Gehege und den Auslauf anders gestalten kann, halte ich schon für eine gute Idee, um ihn so besser auszulasten und einen insgesamt entspannteren Hamster zu haben.

Tamme ist auch alleine im Auslauf, der ist ja begrenzt durch Gitter/Wände. Wenn ich dann meine Hand hinhalte, kommt es immer öfter vor, dass er regelrecht darauf zustürmt und mich verjagt (und ich rieche eigentlich wie immer und bin auch meistens für die Futtergabe zuständig). Bei meinem Mann macht er es nicht ganz so schlimm, schnuppert erst, beißt dann (aber nicht bis auf's Blut, weil er nicht durch die Haut kommt bei ihm) und mein Mann drückt ihn dann runter, zumindest seit heute, in der Hoffnung, dass Tamme so lernt, es sein zu lassen.
 
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Hi Kathrin,

also Bachblüten stellen nix "künstlich ruhig", sondern helfen, schlechte Erfahrungen leichter zu verarbeiten und loszulassen, in der Mischung zumindest. Und sie sind eine unterstützende Hilfe das Trauma zu verarbeiten.

Hmm, einen Versuch, den Auslauf oder das Gehege in der Einrichtung zu verändern ist es auf jeden Fall wert. Vielleicht hat er wirklich nur ein sehr ausgeprägtes Revierverhalten. Wobei ich dann komisch finde, dass er zwischen Dir und Deinem Mann unterscheidet. Vielleicht ist ihm die Frau, die ihn so geärgert hat, weil sie mit dem Fingern am Gitter längs ist, so im Gedächtnis geblieben und er geht daher erstmal auf Männer :confused:
 
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Naja, kann ja jeder mit den Bachblüten sehen, wie er will ;). Ich hätte auch keine Ahnung von Dosierung und Verabreichung und würde damit Tamme wohl eher schaden als nützen.
Ja, mal sehen, was der Weihnachtswichtel für Tamme bringt, kaufen können wir dieses Jahr nix mehr. Und dass er eher zu meinem Mann geht, liegt wohl an meinem Mann selbst. Er ist etwas ruhiger in der Ausstrahlung und hat nicht so große Angst, gebissen zu werden. Ich mittlerweile leider schon ... :(
 
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Hallo Kathrin,

wg. Kasimir kann ich Dir leider erst heute antworten; sorry. Aber ich bin sicher, Du verstehst das.

Ich kann hier Shiela nur zustimmen. Ich denke, es handelt sich bei Tamme um ein Trauma. Das kann sogar schon entstanden sein, bevor Deine Vorgängerin ihn "gerettet" hat. Leider hatte er es bei ihr nicht besser, was vllt. das Trauma verstärkt hat. Mit Bachblüten habe ich auch keine Erfahrung. Aber sie sind meines Wissens homöopathisch.

Shielas Aussage "Angriff ist die beste Verteidigung" ist durchaus auch möglich wg. dem Revierverhalten. Und wenn ein Hamster beißt, ist es keine Drohung (dann würde er mit den Zähnchen klappern), sondern eine aktive Verteidigung! Er fühlt sich bedroht und sieht Dich bzw. Deinen Mann dann als Feind/Angreifer, hat Angst und wehrt sich.

Deshalb bin ich mir nun gar nicht so sicher, ob das mit dem "Runterdrücken" hier wirklich gut ist. Grundsätzlich ist das eine gute Möglichkeit, aber bei einem Trauma? Wenn es bislang keine Wirkung zeigt, würde ich es besser gleich wieder lassen.

Nun gehen mir andere Dinge durch den Kopf.
Also ich hab das grad nicht so drauf. Du hast es bestimmt schonmal irgendwo geschrieben. Hast Du Tamme in einem Gitterkäfig oder EB/Aqua/Terra - also geschlossen? Wenn Letzteres der Fall ist und Du nur von oben reinfassen kannst, dann ist es möglich, dass er Dich (wie einen Greifvogel) als Feind sieht - aber das weißt Du bestimmt. Diese Situation habe ich bei Merlins EB, so dass ich immer, wenn ich hineinfassen muß, an der von ihm entferntesten Stelle reinfasse und dann langsam zu ihm "gehe". Dann lasse ich ihn kurz schnüffeln, streichel ihn und werkel dann im EB rum. Und niemals schnelle Bewegungen, denn er hat eine tiefsitzende Angst. Hast Du aber bestimmt auch schon alles probiert. Aber nur mal so, um die Möglichkeiten seiner Angst auszuschließen.....

Die Idee, sich mit in den Auslauf zu setzen, finde ich auch gut. Das mache ich grundsätzlich, wenn ich einen Hamster neu habe. Kein erster, zweiter, dritter.... Auslauf ohne Frauchen darin! Dann bestimmt der Hamster selbst, wann er neugierig auf mich wird, und Kontakt aufnehmen möchte. Ich sitze dann nur still da rum, rede mit ihm, aber bewege mich fast nicht. Soll er doch an mir rumturnen - so gewöhnt er sich gleich an meinen Geruch und meine Stimme =) Zwischendurch halt ich dann mal die Hand zum Schnüffeln hin, und manchmal findet Hamsti dann da auch ein Leckerchen, so dass es sich lohnt, wiederzukommen :D O.k., das geht bei Tamme scheinbar nicht, aber dann würde ich ihm z.B. neben mein Bein ein Leckerchen legen, denn er muß lernen, dass "Dein Geruch" ihm nix tut.

Und wenn ich einen Hamster dann so gar nicht zahm bekomme (den Trick habe ich bei Kasimir erfolgreich angewendet) dann greife ich zum Klopapiertrick. Hast Du es damit schon probiert?

Einfach Klopapier einen Tag an Deinem Körper tragen (in der Hosentasche oder so) und es Tamme am Abend in sein Nest legen. So atmet er beim Schlafen Deinen Geruch ein und verbindet ihn mit seinem Nest - also nicht mehr als Gefahr. Das ist eigentlich ähnlich, als wenn Du einen Babyhamster bekommst. Da gibt man Dir auch immer noch etwas Streu vom "Mutternest" mit, damit er den Gruppengeruch noch hat. Und mit diesem kleinen Trick wirst Du oder Dein Mann "Teil seiner Gruppe".

Vielleicht wäre es auch gut, wenn Tamme in nächster Zeit nur 1 Bezugsperson hat, um sich besser einzugewöhnen und Vertrauen zu fassen. Ist er dann erstmal zahm, dann wird er auch andere Menschen akzeptieren.

Ach, Kathrin, es ist bestimmt nicht einfach und ich weiß, wie sehr man da verzweifeln kann. Kasimir war ja auch ein Notfellchen aus dem Tierheim und schon 3 Mon. alt, als ich ihn bekam. Aber ich habe die Hoffnung und Mühe nie aufgegeben, und am Ende hatte ich einen Kuschelhamster #liebe

Aber es kann auch sein, dass das Trauma so tief sitzt, dass es unmöglich zu lösen ist. Dann hab ihn einfach lieb, so wie er ist #herz
 
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Hey Kerstin, natürlich habe ich Verständnis, du hast im Moment wahrlich andere Sorgen.
Ich versuche mal, deine Anregungen der Reihe nach abzuarbeiten:
Bachblüten weiß ich nicht, habe wie gesagt keine Erfahrung damit und bin deshalb unsicher, ob ich ihm die schadenfrei verabreichen könnte.

Dann denke ich doch eher, dass Tamme uns verwarnt. Er beißt zwar kräftig und schmerzhaft, aber nie durch die Haut. Und er zieht sich nach dem Biss auch nicht zurück. Wenn er z. B. meinen Mann beißt, kann dieser Tamme an seiner Hand hochheben, weil er da rumbaumelt. Keine Ahnung, ist halt unser erster Hamster und ich kann das schlecht einschätzen. :confused:

Tamme runter zu drücken hat mein Mann erst einen Tag probiert, aber wenn es nicht so gut ist, lassen wir es eben. Ich weiß bloß leider nicht, wie ich mich dann noch "verteidigen" soll, alles andere hat ja auch nicht geklappt :(.

Wir haben für Tamme ein Gehege gebaut, das hat vorne Schiebetüren und oben einen Gitterdeckel (siehe http://www.hamsterboard.de/hamsterheime/tammes-eb-t12868.html) und wir fassen eher von vorne rein, nur für die Reinigung von oben, aber dann ist Tamme möglichst nicht im Gehege (außer mal kurz Laufrad ausschütteln, wenn es zu laut klappert, aber da wartet er ganz entspannt ab).

Ich habe ja sonst auch immer versucht, ihm die Hand von weiter weg anzubieten, damit er alleine entscheiden kann, ob er hin will oder nicht. Aber das klappt nicht. Streicheln kann ich Tamme nur, wenn er frisst oder total groggy ist. Sonst habe ich da keine Chance. Und nur eine Bezugsperson ist schwierig. Ich kann meinem Mann ja nicht verbieten, sich um Tamme zu kümmern und er kann sich auch nicht alleine kümmern, weil er viel arbeitet. Ein Dilemma ...
In den Auslauf haben wir uns auch schon gesetzt, ganz zu Anfang. Aber auch da wird nur an uns geknabbert, sonst sind wir totaaaal uninteressant.

Den Klopapiertrick kenne ich, habe ich auch probiert, aber Tamme geht Klopapier am A...llerwertesten vorbei. Das Zeug würdigt er keines Blickes.

Und lieb haben wir Tamme so oder so! #knuddel Sicher ist es frustrierend, wenn wir ihn nicht mal zur Körperkontrolle anfassen können, das würde uns ja schon reichen. Kuscheln wäre die Kirsche auf dem Sahneeis, aber nicht ganz so wichtig. Wir wussten ja vor einem Hamstereinzug, dass wir auch einen weniger anhänglichen Hamster "erwischen" könnten. Und wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, den Kleinen aus diesem Miniknast zu befreien, mit allen Konsequenzen.

Wir dürfen halt die Hoffnung nicht aufgeben. Vielleicht müssen wir es dann doch mal mit Bachblüten versuchen, habe nur keine Ahnung, wie das funktionieren soll ...
 
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Hi Kathrin,

Du klingst wirklich verzweifelt, und ich verstehe Dich sehr gut. Ich antworte mal Absatzweise.

Bachblüten sind meines Wissens homöopathisch, also keine Chemie. Das Schlimmste, was meines Wissens passieren kann, ist, das es nicht wirkt.

Und nochmal:
Wenn ein Hamster beißt, wehrt er sich und hat Angst. Es ist definitiv keine Drohung! Auch wenn Du es vielleicht nicht hören/lesen möchtest. Und warum sollte er sich danach zurückziehen? Er will ja sein Revier verteidigen und Euch vertreiben. Und das gelingt nur, wenn er hartnäckig bleibt! (Das ist wie mit dem Hund, der sich am Hosenbein festbeißt und nicht los läßt).

Wie gesagt, das Tier runterdrücken ist grundsätzlich eine Möglichkeit. Aber wenn Tamme ein Trauma hat, denke ich, könnte es ihn zusätzlich traumatisieren. Deshalb meine Bedenken.

Ich weiß bloß leider nicht, wie ich mich dann noch "verteidigen" soll,
Du mußt Dich nicht verteidigen. Ich habe das Gefühl, jede Wehr bewirkt bei Tamme eine Gegenwehr, kann das sein? Denn scheinbar wird es ja eher schlimmer als besser und Tamme wehrt sich im wahrsten Sinne des Wortes ganz verbissen.

Vom Gehege, etc. scheint alles perfekt. Daran wird es nicht liegen. Und es liegt bestimmt auch nicht an Euch.

Streicheln kann ich Tamme nur, wenn er frisst oder total groggy ist
Dies wäre eine Ansatzmöglichkeit. Tamme hat Angst, die muss er loswerden. Und dabei braucht er Eure Hilfe. Wenn er sich beim Fressen streicheln läßt, dann benutze doch einfach diese Möglichkeit zur Zähmung. Ich würde ihm täglich sein Frischfutter hinhalten, damit er es Dir (oder Deinem Mann) aus der Hand frißt. Das kann anstrengend und zeitraubend sein, könnte aber klappen. Schiebetür/Deckel auf, Hand mit einem großen Stück FriFu reinhalten (z.B. 1/2 Apfel, damit Distanz Hand/Maul groß ist) und sein Verhalten abwarten. Stürzt er auf Deine Hand zu, um Dich zu beißen, dann würde ich Hand und FriFu wegnehmen und nach 1 Min. wieder probieren. So lange, bis er in den Apfel und nicht in Deine Hand beißt. Notfalls kriegt er eben mal kein FriFu, wenn es am ersten oder zweiten Tag nicht gleich klappt. Es kann auch eine Woche dauern. Aber er muß lernen, dass er Leckerchen bekommt, wenn er lieb ist. Wenn er dann den Apfel frißt, würde ich den Apfel eine Weile (ca. 1 Min.) weiter festhalten, damit er beim Fressen Deinen Geruch hat und Vertrauen zur Hand bekommt. Dann den Apfel loslassen (wenn ich lieb bin, kriege ich ihn), ihn kurz streicheln, die Hand aus dem Käfig entfernen und Tür/Deckel schließen (ihm sein Revier zurückgeben, Du böser Eindringling :D). Und nicht gleich nach 5 Min. aufgeben, sondern ruhig ne Stunde - immer wieder. Und wenn er um den Apfel kämpft und ihn haben will, nicht loslassen. Du bestimmst, wann er lieb genug ist, und ihn ganz bekommt. Und wenn es klappt, dann jeden Abend wiederholen, bis er zahm ist.

Tamme geht Klopapier am A...llerwertesten vorbei.
Dann nimm doch einfach (wenn er spielt) aus seinem Nest etwas Nistmaterial, trage es einen Tag an Deinem Körper und leg es ihm abends wieder ins Nest ;) - zusätzlich zur o.g. "Apfeltheapie" :D

Das glaube ich Dir. Man liest aus Deinen Zeilen, wie sehr Du ihn lieb hast und wie taurig Du darüber bist, dass er so bissig ist.

Du mußt unendlich viel Geduld mit ihm haben und darfst keine Angst zeigen (ein Tier spürt das). Und auch wenn Du unruhig oder böse wirst, überträgt sich das auf Tamme. Ich glaube, er hat in seinem Leben schon genug "Strafe" erfahren, und wehrt sich deshalb so verbissen. Deshalb: Probiers mit Liebe. Vielleicht möchtest Du das oben Genannte ja mal ausprobieren.

Ich drücke Dir dabei gaaaanz fest die Daumen!
 
shiela

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Hi Kathrin,

ich finde Kerstins Ideen gar nicht schlecht. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Bachblüten sind auf jeden nichts pharmazeutisches :) Die sogenannten Notfalltropfen helfen nur, Schock- und Angstsituationen besser zu verarbeiten und sich wieder zu entspannen.

Ich würde mich auf jeden Fall mit in den Auslauf setzen. So muß er sich mit Dir auseinander setzen und kann sich nicht davor drücken. Du kannst Dich gern an den Rand setzen und viel Platz lassen. So hat er Zeit und kann selbst das Tempo bestimmen, in dem er sich Dir nähert.

Das mit dem "verbissen" wehren, empfinde ich auch so- im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat sich jetzt darauf eingeschossen und muß einfach lernen, eine Negativerfahrung durch eine positive zu ersetzen. Das ist zeitaufwendig und ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du Angst hast, wieder gebissen zu werden. Mir würde es da wohl nicht anders gehen. :(

Die Idee mit dem Nistmaterial am Körper tragen, finde ich gut. Du kannst ja eigentlich nur gewinnen und hast nix zu verlieren. Ich drück Dir fest Daumen und wünsche Dir und auch für Tamme, dass er bald Vertrauen zu Dir fasst.

@Kerstin

also einen Teil Deiner Ideen werde ich mal bei Nandu ausprobieren. Seit er in dem großen Käfig ist, ist er wieder sehr ängstlich geworden. Der Klopapiertrick, den werde ich mal ausprobieren, der ist mir neu. Ich kann Nandu ohne Probleme streicheln im Käfig. Aber wehe ich bewege mich einen Tick zu schnell, da macht er gleich einen Satz und saust in sein Häuschen.:(
 
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Hey Shiela, dann ist nur die Frage: Wie komme ich an Bachblüten und wie werden sie dosiert? Muss ich da erst zum TA?

In den Auslauf setzen ist wie gesagt schwierig, ich passe nur (gerade so) in den großen rein, der große jedoch nicht ins Wohnzimmer. Und woanders können wir ihn z. Zt. nicht hinstellen (im Arbeitszimmer wäre Platz, aber da steht z. Zt. immer Wäsche und ist Fenster auf). Und frei laufen lassen ist bei Tamme nicht, der wäre schneller hinterm Schrank verschwunden, als ich Hamster sagen kann ...

Und das mit dem Klopapier klappt wie gesagt gar nicht, weil Tamme das Klopapier total und komplett ignoriert. Haben wir ja alles schon durch. Er nimmt das flauschige Zeug aus den Kapokschoten als Nistmaterial, das ist so fein, das würde ich am Körper nur plattdrücken/kaputtfisseln.

Aaarrgghh ... ich krieg Zustände. Ich würde das alles gerne machen, aber entweder haben wir es schon durchprobiert und es hat nicht geklappt oder der Winter und unsere Wohnung sind mir im Weg ... Langsam komme ich mir echt wie 'ne Hamsterrabenmutti vor, Tamme geht es zwar ganz gut hier, aber ich krieg es nicht hin, dass es ihm besser geht :( und er das Beißen einstellt. Dazu kommt meine Angst vor den Bissen, eigentlich ist er so klein und ich so groß, aber ich trau mich einfach auch nicht mehr, die Hand anzubieten. Dann muss mein Mann ran, der ist geduldiger wie ich.
 
shiela

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Hi Kathrin,

Bachblüten bekommst Du in jeder Apotheke. Lass Dir Rescue-Mischung ohne Alkohol zusammen mischen. Das machen sie in der Apotheke. Dann gib ihm 4 Tropfen ins Trinkwasser - darf nur kein Metall sein bitte, also keine Trinkflasche. Ich gebe das einmal täglich. Nandu hatte das für den Anfang auch erhalten, um sein Labortrauma zu überwinden.

Und Du bist ne tolle Hamstermutti. Du würdest Dir nie soviel Gedanken machen, wenn Dir Tamme nicht wichtig wäre und Dir nicht so ans Herz gewachsen wäre. Und wenn Du die Krapokschote in den Händen hältst? Nandu nimmt die auch als Nistmaterial. Und ich nehm die jetzt in die Hand und lese ein Buch oder schaue Fernsehen. Und nach 1-2 Stunden geb ich sie wieder rein und mauschel sie zusammen mit seiner im Nest.

Wie schauts aus im Badezimmer mit Auslauf? Wär das eine Möglichkeit? Geht ja nur darum, dass er sich annähert. Das kann er ja selbst bestimmen. Nur weglaufen geht dann nicht, d.h. er muß lernen, sich mit der Situation auseinander zu setzen.
Und mit der Hand, das kann ich gut verstehen. Ich glaube, ich wäre da genauso ängstlich, dass er wieder beißt. Aber vielleicht kannst Du ja eine Leckerliespur zu Deinem Bein legen. Und irgendwann auch mal das Leckerlie auf dem Bein usw. Und dich darüber vorsichtig annähern.
 
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Hallo Shiela, dann werde ich mal sehen, ob ich die nächsten Tage in eine Apotheke komme. Die Tropfen würde ich dann in seinen Wassernapf machen, nur leider trinkt Tamme nichts bis extrem wenig. So wird er davon wohl nicht viel aufnehmen.

Nein, wir können ihn nirgendwo in der Wohnung laufen lassen. Überall sind Steckdosen und im Bad auch Schränke und ein dickes Rohr (wir leben zwar schon im Jahr 2012, aber unsere Wohnung ist DDR-Standard :mad:). Tamme würde überall Verstecke finden oder Gefahrenquellen ausgesetzt sein.

Mal sehen, im Moment habe ich das Gefühl, dass Tamme mich gar nicht mehr leiden kann :(. Auf meinen Mann ist er zur Zeit besser zu sprechen. Dabei kümmer ich mich hauptsächlich um ihn, aber naja ...
 
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