Campbell - Gruppenhaltung?

Diskutiere Campbell - Gruppenhaltung? im Haltung und Pflege Forum im Bereich Hamster; Hallo ihr lieben, Ich habe eben gelesen das man campbells in Gruppen halten kann. Da mir das bei Hamstern allgemeinen unbekannt war, bis auf...
Magic-Kii

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Hallo ihr lieben,
Ich habe eben gelesen das man campbells in Gruppen halten kann. Da mir das bei Hamstern allgemeinen unbekannt war, bis auf zeitweise bei den dsungaren möglich wollte ich dazu gerne ein extra Thema eröffnen. Indem ihr eure Meinung und evtl. gemachte Erfahrungen teilt. Ich bin schon sehr gespannt! #applaus
 
Napoli

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Huhu!

Campbells kann man in Gruppen halten, Robos unter bestimmten Umständen auch. Bei Dsungaren gilt jedoch noch mehr als bei den anderen: Unbedingt artreine Tiere vom Züchter, denn Hybriden sind nicht Gruppengeeignet!

Die Gruppenhaltung ist hier in Deutschland noch in den Kinderschuhen, man weiß noch nicht so ganz zuverlässig wieso es manchmal funktioniert und manchmal nicht.
Generell vertragen sich wohl verwandte Campbells (Mutter/Tochter, Schwestern, Brüder ect.) am besten. Aber auch hier ist keine Garantie gegeben, es gibt so viele kleine Gründe, wieso sich die Tiere zerstreiten (Krankheit, Dominanz etc pp.).
Derzeit gibt es immer mehr Hamsterhalter die ihre Männchen kastrieren um es mit einem Weibchen zu vergesellschaften und das klappt bisher total super, besser noch als gleichgeschlechtliche Gruppen.

Bei Robos ist man sich bisher noch nicht so sicher. In Amerika sind die die verträglichsten Gruppenhamster, in Deutschland nimmt man davon eher Abstand weil sie wohl sehr instabil sein sollen.


Wie auch immer: Ein Garantie, dass die Gruppen halten gibt es nicht. Egal ob verwandt, Campbell oder Robo- alle Gruppen können zerfallen.
Die Tiere sollten aber auf jeden Fall von einem seriösen Züchter kommen, der auf die Gesundheit und Verträglichkeit mit Artgenossen wert legt und harmonierende Gruppen zusammenstellt bzw. abgibt. Und ausreichend große Gehege sollten auch immer vorhanden sein, damit man die Gruppe im absoluten Notfall trennen kann.

Ich würd jedem den Tipp geben, da nicht leichtfertig ranzugehen. Ich wollte mich auch schonmal an Gruppen wagen und habe monatelang mit Züchtern und Haltern geredet und Fragen gestellt, da gibts echt viele "Wenn und Aber". Aber wenn die Gruppe funktioniert, ist das natürlich richtig toll und super zu beobachten...
 
Lilly3

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Huhu

Ich hab mich in letzter Zeit mit Genetik und auch der Gruppenfrage auseinander gesetzt und man liest immer wieder von verschiedenen Autoren, daß Paarhaltung am besten funktioniere, wenn es ein gegengeschlechtliches Pärchen ist, was wieder vorraus setzt, daß das Männchen kastriert ist. Bei Gruppenhaltung scheiden sich die Geister ziemlich weit. So habe ich z.B. einige Male glesen es wäre wie bei den Kaninchen, daß sich weibliche Gruppen nicht so gut vertragen wegen hoher Weibchenzickigkeit (was bei Ninchen quatsch ist, wenn sie genug Platz haben) Ich denke das plausibelste ist eine Paarhaltung mit gegengeschlechlichem Pärchen, da es platztechnisch schwer ist einer z.B. 4er Gruppe a 2 Weibchen 2 Männchen ausreichend Platz zu bieten, daß sie sich nicht gegenseitig so auf den Keks gehen, daß es zu Streitigkeiten kommt.
 
DupMim

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Huhu,

Andererseits schreiben doch auch einige davon, dass ein Gehege nicht so groß sein darf, dass es zu Revierbildungen kommt.
Z.B. für ein Campbellpäärchen wären 0,75 m² okay, aber bei z.B. 1,5 m² würden sie sich streiten, was haltet ihr davon?
 
Lilly3

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Mh ich weiß nicht, es klingt sinnvoll, aber irgendwie auch nicht, denn wieso sollten Hamster auf 0,75m nicht versuchen Reviere zu bilden, das finde ich ein bisschen fragwürdig...
 
Magic-Kii

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Dieses Verhalten zeigt sich bei Rennern auch, deshalb finde ich diesen Punkt durchaus möglich. Ist jemand oder sind einige unter uns die dies gezielt selbst "testen"? Also eigens gemachte Erfahrungen diese vielleicht sogar über längere zeit hinweg schriftlich dokumentiert die Entwicklung der Gruppe und das Verhalten einzelner Tiere? Ich bin absolut interessiert daran, selbst dazu beizutragen. Leider fehlt mir bis jetzt noch der Platz. #seufzen
 
Sitzune

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Huhu,

hab mich da mitlerweile sehr gut eingelesen und man kann sie wohl sehr gut in Gruppen halten. Eine Garantie, dass es für ein ganzes Hamsterleben lang hält gibt es jedoch nicht und man sollte sich immer ein Ersatztgehege bereit halten.
Auch muss man bei der Haltung sehr vorsichtig sein. Einfach mal so das Gehege umgestallten oder die Grupe umziehen lassen führt meistens zu Aggressionen innerhalb der Gruppe.
Bei den Haltungen gibt es verschiedene Ansichten. Manche meinen, dass man eine Campbellgruppe möglichst auf kleinem Raum (Mindestgröße) halten soll, andere meinen, dass es auch bei größeren Gehegen hervorragend funktioniert.

Erfahrung habe ich diesbezüglich noch nicht, wird aber noch kommen, finde ich nämlich sehr interessant ;)
 
Z

Zim

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Das Hauptproblem bei ner Gruppenhaltung sind weder Gehegegröße noch die Tiere.
Sondern wie immer hockt das Problem davor und gafft :D
Die häufigsten Fehler macht der Mensch.
Zum einen weil gerade die Anfänger sich nicht nicht damit abfinden können das sie nur ein "störender" Fremdkörper sind.
Und fuschen in der Gruppendynamik rum , anschließend wird sich dann natürlich gewundert weils schiefgeht.

Und dann ist es natürlich so das Probleme den Hamster beinflussen aber in der einzelhaltung können die User sich das gerne Schönreden.
Weil die Anzeichen für sein Seelisches Leid halt auch nicht so Offensichtlich sind.
Sei es der Gestörte Schlafrythmus (wo sich dann ja noch im Forum drüber gefreut wird)
Oder die Menschfixierung (wird sich ja auch drüber gefreut wenn er nachmittags Stundenlang vor der Front hockt und wartet das Herrchen kommt)
usw um das mal abzukürzen.

In ner Gruppe beeinflusst falsches benehmen des Herrchen natürlich die komplette Gruppe und vorallem hat es nun jemand an dem es sich abreagieren kann Sprich es kommt zum Zum Stressabbau an dem untersten Rang der Gruppe.

Dazu kommt halt das undurchsichtige zu dem Thema das die Wissenschaft den Punkt halt auch nicht wirklich untersucht hat.
Selbst bei Mäusen ist es nicht Ordentlich erforscht.
Man hat einfach versucht die Mäuse passend zu Züchten fertig.

Und vorallem der Selbstbetrug der angeblichen Experten jeder meint alles zu Wissen und so kommt im Netz ein Müll zusammen so das viele Fallen eigentlich erst dadurch entstehen.

Zum Beispiel unsere Experten(Züchter) gern wird hier von ihrer Fachkompetenz erzählt.
Und was machen se Weibchen und Männchen nach der Begattung trennen und sich dann wundern warum das weibchen seine Kinder Tötet.
Wenn das Tier in freier Wildbahn als Famalie im Bau lebt dann mach ich als Züchter entschieden etwas falsch wenn ich gezwungen bin die Tiere zu trennen.
Du wirst aber nie erleben das sie das Zugeben wobei sie da nicht allein stehen ist im jeden Zoo dasselbe.

Und es gibt auch versteckte gefahren zum Beispiel Hunger dabei geht es nichtmal darum ob es wirklich hungern muss.
Aber "gefühlter Nahrungsnotstand" reicht schon aus um in einer Gruppe Stress reinzubringen der sogar zu Kanibalismus(ein überlebensinstinkt) führen kann.
Also sollte wenigstens etwas nährstoffarme kost im Käfig sein.
Auch beim Reinigen sollten nicht alle Nahrungsbunker gelehrt werden.

Ich habe bisher nur auf einer Futterverpackung mal gelsen wie es richtig geht.
Und das ausgerechnet son murxfutter hier im Diska (Hausmarke Edeka)
Dort steht auf der Verpackung Futter kontrollieren nur (verdorbene Bestandteile am besten mit Pinzette raussorten und gut. niemals alles rausnehmen sondern wenns zuviel wird einfach die tägliche futtergabe verkleinern.

Ein Ordentlicher Bau ist Pflicht und da gehts schon los.

Wenn ich ne Hütte bau und den Raum dann durch ne Holzplatte mit nem Loch halbiere hab ich noch lange kein 2 Kammerbau.


Und nu hab ich keine Lust mehr mit schreiben ist ja auch schon wieder Geisterstunde.


Der Rest geht mal ins Offtopic

@Magic Kii (wird das nicht eigentlich Magic Key geschireben) #wow

Was willstn da an Dokumentationen haben????
Also was stellst dir vor was man da so aufschreiben sollte
Gut vielleicht das Thema mal getrennt abhandeln oder wir quatschen da mit anderen Interessierten mal per pn oder im chat darüber.
Da könnte jedenfalls mehr bei rauskommen als wenn wir wen wir uns hier das was wir irgendwo gelesen haben um die Ohren hauen.
 
Lilly3

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Wir werden hier sowieso zu keinem ordentlichen Schluß kommen, weil es eben größtenteils nur das ist was man eben mal gelesen hat oder wie du (oder hast du das über einen langen zeitraum bei dir erforschen und beobachten können?) zusammen gereimt haben auf gut deutsch und was uns als plausibel erscheint, was nicht immer richtig sein muss, wie ich gerade erst in einem älteren Buch über die Hamsterhaltung lesen musste.
Wirklich zu einem Ergebnis kommen kann man nur durch langfristige Studien was Gruppendynamik und Verhalten angeht, da ein domestiziertes Tier nie ein völlig ursprünglich natürliches Verhalten zeigen wird.

@Zim: Nur weil ein Heimtier auf KG wartet heißt das nicht, daß er einen Artgenossen vermisst. Bestes Beispiel ist mein ältestes Kaninchen ;)
 
Magic-Kii

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Morgähn,

Offtopic @Zim
Du hast Recht das gehört so geschrieben. Dieses Kii entstand durch meinen Hamster "Kay" den ich einmal hatte. Wir nannten ihn aber immer Kii (warum auch immer) nun dann gab es dieses Lied von one-t cool-t _Magic-Key
So entstand diese Verbindung von Hamster zum Lied da sich das gesungen auch wie Kii anhört. Ist schon sehr lange her #kicher

So zum Thema was ich damit will. Ich habe mich gestern gleich mal umgesehen bei sogenannten Campbell Züchtern. Dabei las ich oft das Tiere immer nur in Gruppen abgegeben werden. Ausnahme sei das ein Einzelner nur in eine bereits bestehende Gruppe vermittelt wird. Zudem das Versprechen der Verträglichkeit bei Geschwistern 99% beträgt. Ähm... mir klingt das eher wie Meerschweinchen, Ratten oder sowas. Eine Vergesellschaftung von einem Junghamster in eine bestehende Gruppe, klingt genauso absurd für mich weil mir das eben neu ist.Wir reden offensichtlich nur von Erfahrungen die Andere gemacht haben, Erzählungen vielleicht Geschichten keiner weis genau was hinter den Kulissen geschieht. Versteht das nicht falsch, es wäre wirklich wundervoll wenn es stimmt, wer von uns beobachtet nicht lieber in einer harmonierenden Gruppe? Deshalb war meine Frage gezielt mal danach gerichtet, hat überhaupt einer von uns im Forum selbst Erfahrungen gemacht. Zu so einem noch umstrittenen Thema gehört m.m.n. eben auch die schriftliche Dokumentation dazu. Um genau solche Aspekte wie vielleicht das Eingreifen unserer Seits aufzudecken. #jap
 
DupMim

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Mir fällt da gerade eine große Erfahrensammlung in einem anderen Forum an, den Thread darf ich hier aber nicht verlinken, oder?
 
Napoli

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Hier gibts doch auch paar User, die Erfahrung mit Gruppenhaltung haben ;) Vielleicht melden die sich ja nochmal zu Wort.


Ich bin gerade dabei zwei Robos zu vergesellschaften. Was so einfach klingt, ist doch etwas aufwendiger. Es gibt schon tausend verschiedene Arten, wie man die Tiere miteinander vergesellschaften kann: Im Auslauf, gleich zusammen ins Endgehege setzen und hoffen oder in ein kleineres Gehege mit Trenngitter.
Ich hab mich fürs Trenngitter entschieden und regelmäßig die Tiere die Seiten tauschen lassen, sodass sie direkt mit dem Geruch des anderen konfrontiert wurden und sich in Ruhe daran gewöhnen konnten.
Dann gibts dazu ja auch noch viele Meinungen: Wie alt sollten die Tiere sein? Lieber ein junges Tier, was die Geschlechtsreife noch vor sich hat und eventuell "Welpenschutz" genießt? Gibts sowas bei Hamstern überhaupt? Auch da ist man sich nicht einig.

Bisher läuft das mit dem Trenngitter so super, dass ich nach dem Umsetzen zwei total gelangweilte Tiere hatte, die sich am "neuen" Geruch gar nicht mehr störten. Nun sind wir seit kurzem dabei sie abends immer eine Weile ohne Gitter in der Box laufen zu lassen. Und auch hier zeigt sich ein Verhalten, mit dem ich nicht gerechnet hätte: Pure Neugierde. Sie suchen aktiv die Nähe zueinander, trauen sich im letzten Moment aber doch nicht so richtig und rennen wieder weg. Gestern haben sie sich schnuppernd bis auf 5cm genähert und sind dann wieder getrennte Wege gegangen.

Das schwierige bei der Gruppenhaltung ist eben, dass alles immer so spontan passiert und die Tiere Dinge tun, mit denen man nicht wirklich rechnet. So gabs gestern z.B. das erste Mal gequietsche weil Mio seine Wurzel "verteidigt" hat, obwohl Mino da auch schon drunter geschlafen hat. In Mios heiß und innig geliebtem Laufrad konnte Mino aber laufen, das hat ihn absolut nicht gestört.


Ich denke ein großer Faktor bei einer bestehenden Gruppe die man bekommt ist der Umzug und der damit verbundene Stress. Ich denke dass das ein wesentlicher Grund für das spätere Zerfallen der Gruppe ist.
Jeder hat andere Ansichten und keiner hat wirkliche Ahnung, so ist das. Die Gruppenhaltung steht in den Kinderschuhen und jeder propagiert natürlich die Methode, mit denen er bei seinen Tieren die beste Erfahrung gemacht hat. Aber wie schon gesagt wurde, es ist von so vielen Kleinigkeiten abhängig ob diese Methode klappt oder nicht- Probieren ist hier das Zauberwort.
 
DieAlfseebande

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Schön geschrieben Tina!

Ich hab hier auch gerade eine VG am laufen: Kastrat mit nun nur noch einem Weibchen.
Anfangs hatte ich es mit 2 Weibchen versucht, allerdings sind sich die Weibchen, auch nach mehreren Versuchen, nicht Grün und die eine auf die Andere los. Die Dominante hab ich getrennt, da sie meiner Meinung nach, weniger mit dem Kastraten klarkam, wie die Unterlegenere, wobei die Dominante sich dem Kastraten auch unterwarf. Der Kastrat ist hier eindeutig der Chef! Die ersten 2 Tage haben sich der Kastrat und das Weibchen (die, die nun noch mit ihm zusammensitzt) noch gezofft, kugelten herum, allerdings ohne sich sichtbar zu verletzen. Nun wird seit 2 Tagen nur noch gequietscht (nur das Mädel!) und geboxt (ebenfalls das Mädel). Der Kastrat versucht das Mädel zu markieren, zumindest sieht es so aus, er sucht aktiv immer wieder die Nähe, doch Sie möchte ihn noch nicht all zu nah an sich ranlassen, wobei die Grenze von Tag zu Tag kleiner zu werden scheint. Die Dame, die vorher so eine unaktive Maus war, ist aktiver, der Bube ist noch genauso aktiv wie immer, total handzahm, die Dame ist futterzahm.
Ich habe die beiden in einem Gehege von 116x57cm und gut im Auge.

Bin sehr gespannt, wann ich die Beiden das erste mal zusammensitzend erwische #flagge
 
Z

Zim

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@Lilly
Ich will nicht sagen das man es erlebt haben muß um mitreden zu können.
Das Problem ist bei euch das ihr völlig unüberlegt irgendwas dahingeschriebenes als Expertenmeinung Akzeptiert.

Egal ob es seiten wie DieBrain sind oder obs das Hamsterbuch aus nem Zooladen ist ob Züchter sowieso sich hier zu Wort meldet.
Oder ob Dupmim hier seine Privatseite aufmacht (ohne das jetzt Schlechtreden zu wollen)
Aber nicht eine Quelle davon genügt auch nur Ansatzweise Wissenschaftlichen Standards.

Ich kann bei keiner Quelle prüfen ob er das Wissen sauber zusammengetragen hat.
Und es ist auch über keien Person vom Backround er bekannt ob diese wirklich die Kompetenz mitbringt aus dem was sie sich anliest auch wirklich mit dem Verstand entscheiden zu können und nachprüfen zu können ob das Tatsache ist oder nur Nachgequassel.
Und dann habe wir gerade bei den Büchern das Problem das es sich als Paradebeispiel eignet um sich im Kreis zu drehen.
Die Verlage wollen natürlich keinen Experten sondern jemand der Billig ist, also suchen sie sich jemand engagierten herraus der durchaus ein User dieses Forums ist dieser hat sein Wissen nicht Wissenschaftlich erarbeitet sondern nur durch hörensagen und eigener Erfahrung und natürlich hier aus dem Forum.
Da kann natürlich Falsches bei sein. Nun kommt das Buch auf dem Markt un die Läute verwenden seine Aussage dann hier im Forum und schließt sich der teufelskreis.

Deswegen ja auch im vorrigen Beitrag der Punkt mit den Züchtern.
Kein Mensch und das ist nen Wissenschaftlicher fakt(Psycholgie) wird seine eigenen Fehler Breittreten oder eine Meinung zugeben die ihm Negativ darstellt.
Das bedeutet aber für mich als Leser immer alles zu hinterfragen und immer Nachzudenken.
Und nicht einfach alles hinzunehmen und eben genau da scheitern 99% von euch kläglich.

@Lilly ich persönlich habe erfahrung mit ner Hamstergruppe allerdings lässt sich das nicht einfach übertragen da dies mit wildmäusen zusammenleben.
Zum Punkt warten erstmal der Unterschied es es nicht falsch das ein Tier den Halter warnimmt und mit diesem Interagiert.
Das lässt sich nichtmal vermeiden schon dadurch das sie deie Verbindung zwischen uns und dem Futter/Leckerlie herstellen.
Aber Wissenschaftlich ist das Verhalten sich an dem Halter zu Orientieren eine Nicht Artgerechte Ersatzhandlung.
Und das sollte man soweit wie möglich Verhindern.


@Magic-Kii
nja zum eingreifen meinerseits kann nicht viel schreiben da ich ja eher verucht bin so wenig wie möglich einzugreifen

@Napolie
Jungtier klappt besser das alter ist aber dennoch eher Unwichtig es liegt er daran das Tier sollte nicht allein gelebt haben.
Zum Beispiel ist ein Tier was nen Jahr Allein gelebt hat nicht mehr Vergesellschaftungsfähig.
Das währe auch beim Menschen nicht anderes wenn ich jemand 10Jahre auf ne Insel stecke wo er keinen Kontakt zum Menschen hat kann der auch nicht einfach wieder in die Gesellschaft zurück.
weil er einfach die Sozialkompenente komplett verlernt.

Ideal sind Tiere die von Geburt an mit anderen zusammenleben. und sie sollten solange wie Möglich bei ihrer Mutter leben als gruppe idealerweise bis sie Ausgewachsen sind.

Nichts gegen die Vergesellschaftungsmethode selbst aber meiner Meinung nach müsstdest du da doch langsam mal zum Ende kommen.
Gerade jetzt zum Wochende würde ich die endgültig zusammensetzen da man ja den Käfig nun rund um die uhr beobachten kann.

Wobei ich es halt auchs ehr Problematisch finde das zu vielen Punkten auch nichts Wissenschaftliches zu finden ist.
So wie hier schon Geschrieben gibt es Zig Varianten der vergesellschaftung und es gibt aber auch keine wirklichen Referenzen dazu.

Es zum Beispiel Wissenschaftlich durchaus bekannt das wenn ein Hamster/maus allein ist diese eher das bestreben hat sich irgend ner anderen Familie anzuschließen oder notfalls nen anderem Tier(was ihm nicht zum fressen gern hat).
Aber es ist völlig unklar wie das geht.

Oder die vielen Falschen Infos die so durchs netz kullern.
Es wird gern davor gewarnt das es sehr schwierig währe in eine Gruppe ein Neues Tier zu setzen da alle gleichzeitig auf diese Tier losgehen würden.
Meine Beobachtung deckten sich aber unabhängig mit der Wissenschaftlichen Lehrmeinung das es das Alfa Tier ist was diesen Zwist mit dem neuen austrägt der rest verhält sich Passiv abwartend.

Oder auch die Meinung man müsstde dann für jedes Tier ein Laufrad parat halten, praktisch siehts dann so aus der 2 Laufräder genutzt werden.
Alles andere ist reine Platzverschwendung.


Das ist ja auch der Punkt warum ich vor einiger Zeit meine IDee in die Tat umgesetzt habe und Projekt zur Wildtierbeobachtung gestartet habe.
Um halt mal wirklich die Daten zu sammeln die uns fehlen.
Und um für Bestimmte sagen wir mal Behauptungen endlich mal klare bilder zu liefern.
Und auch wenn es wildtierbeobachtung heißt soll halt nicht einfach nur wildtiere sondern vor allem auch ein Vergleich wildtiere und Pampa :D die wildtiere in der Nähe des Menschen und schlußendlich die Haustiere.
Um endlich mal ein Klein wenig #kerze ins dunkel zu bringen

Und wenn ich die Hardware soweit habe gehts ab in die Heimat der Campbells und dann soviele Baue wie möglich verdrahten.
 
Lilly3

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@Zim: daran daß das Tier den Halter wahrnimmt und auch eine Verbindung hat wollte ich auch gar nicht rütteln ;) In dem was du darüber gesagt hast stimmt ich dir zu ;)
 
Sitzune

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Im Endeffekt wird die Wildtierbeobachtung aber nur bedingt auf die Heimtierhaltung übertragbar sein.
Es gibt da einfach zu viele unterschiedliche Faktoren.
Ich denke es wird sich mit der Zeit ergeben, wie man das richtig angeht. Natürlich werden sich wieder verschiedene Methoden herauskristallisieren, wie es bei jeder Art von Heimtierthaltung der Fall ist. Aber ich denke es werden schon immer mehr Menschen geben, die Erfahrungen in diesem Bereich sammeln und diese Weitergeben. Es dauert eben nur seine Zeit.
 
Napoli

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@Zim: Sorry, aber ich entscheide bei den beiden lieber nach Gefühl wann ich sie zusammensetze und wann nicht. Was haben die Robos davon wenn ich sie jetzt überstürzt ohne Gitter lasse und das nachts nicht überwachen kann weil ich schlicht nicht da bin? Nehm ich lieber zerbissene Robos in Kauf statt noch ein oder zwei Tage zu warten?
Die ganze VG dauert gerade mal eine Woche, bei fremden gleichgeschlechtlichen Tieren möchte ich lieber nichts überstürzen.


Es gibt tausend Meinungen. Wie z.B. mit der Einrichtung. Um am Anfang bei einer neuen Gruppe damit aktiv einen Streitpunkt zu geben nehm ich eben so viele Laufräder wie Gruppenmitglieder, man kann es ja immer noch ändern. Genauso mit den berühmten Sackgassen. Ich habe eine Sackgasse bei mir in der VG-Box und die wird nie von beiden gleichzeitig genutzt. Wär auch doof von den beiden wenn sie sich dort drin verstecken wollen und sich dann bekriegen.


Wildtierbeobachtungen schön und gut, aber so 100% kann man die nicht auf die Heimtierhaltung übertragen. Es gibt viele gute bis sehr gute Bücher über das Verhalten und Leben der Hamster in freier Wildbahn (wer russisch oder japanisch kann ist hier klar im Vorteil), wo jeder Schritt dokumentiert ist und man ein super Gesamtbild bekommt.
Aber wie kann ich das als Otto-Normalhalter auf meine Heimtiere übertragen?
 
G

grünerfrosch

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@Zim:

Alles, was du vor dem von mir hier gewählten Zitat geschrieben hast, klingt logisch und gut durchdacht. Wissenschaftlich belegt ist noch nichts und man darf nicht alles glauben, was man liest - guter Denkansatz. Ich denke, niemand hier wird seine Erfahrungen und seine Infos als das NonPlusUltra darstellen. So empfinde ich das hier auch nicht, es sind einfach Erfahrungen, die man austauscht, ob man sie nun selbst gemacht hat oder nicht.

Was mich dann aber stutzig gemacht hat, ist das Zitat hier von dir:
@Napolie
Jungtier klappt besser das alter ist aber dennoch eher Unwichtig es liegt er daran das Tier sollte nicht allein gelebt haben.
Zum Beispiel ist ein Tier was nen Jahr Allein gelebt hat nicht mehr Vergesellschaftungsfähig.
Das währe auch beim Menschen nicht anderes wenn ich jemand 10Jahre auf ne Insel stecke wo er keinen Kontakt zum Menschen hat kann der auch nicht einfach wieder in die Gesellschaft zurück.
weil er einfach die Sozialkompenente komplett verlernt.

Ideal sind Tiere die von Geburt an mit anderen zusammenleben. und sie sollten solange wie Möglich bei ihrer Mutter leben als gruppe idealerweise bis sie Ausgewachsen sind.

Nichts gegen die Vergesellschaftungsmethode selbst aber meiner Meinung nach müsstdest du da doch langsam mal zum Ende kommen.
Gerade jetzt zum Wochende würde ich die endgültig zusammensetzen da man ja den Käfig nun rund um die uhr beobachten kann.

Wobei ich es halt auchs ehr Problematisch finde das zu vielen Punkten auch nichts Wissenschaftliches zu finden ist.
So wie hier schon Geschrieben gibt es Zig Varianten der vergesellschaftung und es gibt aber auch keine wirklichen Referenzen dazu.
Du sagst auch da selbst, es gibt keine wissenschaftlichen Belege. Trotzdem schreibst du, es sei so und so und dies mach bitte so und nicht so. #wow Sorry, aber woher willst du das wissen?? Ich sehe da ehrlich gesagt einen ziemlichen Widerspruch zwischen deinen Aussagen. Das ist gar nicht böse gemeint, nur passt es in meinen Augen nicht zusammen.

Ich selber kann zur Gruppenhaltung (noch) nichts beitragen, außer meine gesammelten Infos. Ich weiß nun von 3 Leuten, die eine VG gestartet haben. Bei 2 davon läuft sie aktuell, bei einer Person hat sie erst geklappt, dann ist die Gruppe trotzdem zerbrochen.
Eine Bekannte von mir hatte bis vor kurzem eine funktionierende 3er-Campbell-Gruppe, nach dem Tod eines Tieres ist die Gruppe komplett zerbrochen.
Das sind alles Erfahrungen, die Menschen gemacht haben bzw. gerade machen. Für mich ist das wichtig und bringt mich immer ein Stück weiter. Eine wissenschaftliche Studie dagegen, so fundiert und aussagekräftig sie auch sein mag, hilft mir persönlich weniger als die Aussagen von Menschen, die ich persönlich kenne, die jahrelang schon Hamster sowohl in Einzel- als auch in Gruppenhaltung halten. Diese Erfahrungen sind greifbar.
Wissenschaftliche Studien hin oder her, das sind für mich keine wirklich relevanten Ansätze.

Wir sind hier in der Heimtierhaltung. Schön und gut, dass du die wildlebenden Verwandten unserer Hamster beobachten und das mit der Heimtierhaltung vergleichen willst, aber so funktioniert das nicht. Ein artreiner Campbell in einem Aqua wird sich nie so verhalten wie ein artreiner Campbell in der Natur, die Voraussetzungen und die Umstände sind einfach grundverschieden. Die Umgebung ist anders, riecht anders. Das Platzverhältnis lässt sich überhaupt nicht vergleichen. Im Aqua gibt es keine Fressfeinde.
Ich denke daher, man kann auch das Sozialverhalten somit nicht vergleichen. Man kann das einfach nicht 1 zu 1 übertragen.

Ich möchte vllt. irgendwann auch einmal einer Gruppe ein Heim geben und dann vertraue ich lieber auf die Erfahrungen und das Wissen von @Napoli: oder @DieAlfseebande: als auf die Meinung eines Wissenschaftlers, der sich in die Pampa geschmissen hat, um nächtelang freilebende Campbells zu beobachten.
 
DieAlfseebande

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Danke @grünerfrosch: Du sprichst mir aus der Seele.. ich hätte es nicht besser formulieren können! Genauso geht es mir auch! Mehr hab ich dazu gerade nicht zu sagen #däumchen
 
Sitzune

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Da geb ich dir recht grünerfrosch. Heimtierhaltung kann man nicht mit Beobachtung aus der Wildnis 1 zu 1 vergleichen.
Die Faktoren sind einfach grundverschieden.
Da verlasse ich mich auch lieber auf Erfahrungsberichte von Haltern als auf Naturbeobachtungen.
Aber lernen kann man dennoch viel von Wildtierbeobachtungen und das Ein oder Andere kann man einbringen in die Heimtierhaltung. Erst durch Versuchte lässt sich aber klären, ob es auch das gewünschte Ergebnis bringt.
 
Thema:

Campbell - Gruppenhaltung?

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