Hamster im Garten laufen lassen

Diskutiere Hamster im Garten laufen lassen im Haltung und Pflege Forum im Bereich Hamster; Hi ich habe schon oft gehört, dass es gefährlich sein soll, den Hamster im Garten laufen zu lassen, aber bis jetzt hat mir noch keiner einen...
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dumatumai

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Hi

ich habe schon oft gehört, dass es gefährlich sein soll, den Hamster im Garten laufen zu lassen, aber bis jetzt hat mir noch keiner einen glaubwürdigen Grund geben können, WARUM das so sein soll: Greifvögel greifen nicht an, wenn Menschen in der Nähe sind, Katzen gibt es nicht mehr - die hatten seit ihrer Erfahrung mit Happy eh Angst vor Hamstern und einen Teich in den Resa reinfallen und ertrinken könnte gibt es auch nicht - selbst wenn: sie hat ein abgestecktes Gehege in dass ich mich mit hineinsetze und nach dem Besuch im Garten wird sie gründlich auf Zecken und anderes Geziefer untersucht.
Was für Gefahren gibt es noch, von denen ich vielleicht nichts weiß?

LG
Charlie

abgetrennt von Ja, hallo erstmal...
 
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Katruschka

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Original von dumatumai
Was für Gefahren gibt es noch, von denen ich vielleicht nichts weiß?
Einige ;)

Zum einen wird ein Hamster immer erst abends wach, und je nachdem wie spät das ist, ist es dann dunkel draußen. Jetzt im Sommer ist das vielleicht kein Problem, aber spätestens im Herbst wird es früh dunkel, und man soll Hamster ja nicht wecken ;)
Dazu kommt, dass Hamster sehr gute Buddeler sind, sie können sich sehr sehr schnell durch das Absperrgitter graben. Und wenn sie das nicht schaffen, dann klettern sie drüber oder quetschen sich durch die meist zu großen Gitterabstände durch. Da braucht man nur einen Moment nicht hinschauen, und sie sind ausgebüchst.
Es können auch giftige Pflanzen an der Stelle sein, wo du deinen Hamster laufen lässt. Oder Pflanzen, die Vogelkot oder Katzenurin oder andere Hinterlassenschaften anhaften haben. Darin können sich Krankheitserreger, Würmer und andere Sachen befinden, die einen Hamster sehr krank machen können und unter Umständen tödlich verlaufen.
Im Frühlinf und im Herbst kann außerdem der Boden sehr sehr kalt sein, und wenn dann Tau dazukommt, hat der Hamster ganz schnell eine Erkältung oder Lungenentzündung.

Du siehst, es ist viel viel sicherer, dem Hamster einen ausbruchsicheren Auslauf im Haus zu geben.
Anregungen findest du hier: Auslauf-Ideen

LG
Katrin
 
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dumatumai

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Zum einen wird ein Hamster immer erst abends wach, und je nachdem wie spät das ist, ist es dann dunkel draußen. Jetzt im Sommer ist das vielleicht kein Problem, aber spätestens im Herbst wird es früh dunkel, und man soll Hamster ja nicht wecken Augenzwinkern
Ich weck sie ja nicht - wenn sie erst aufwacht, wenn es schon dunkel ist kommt sie halt mit ins Wohnzimmer zum fernsehen.

Dazu kommt, dass Hamster sehr gute Buddeler sind, sie können sich sehr sehr schnell durch das Absperrgitter graben. Und wenn sie das nicht schaffen, dann klettern sie drüber oder quetschen sich durch die meist zu großen Gitterabstände durch. Da braucht man nur einen Moment nicht hinschauen, und sie sind ausgebüchst.
Wenn ich mit der kleinen draussen bin werde ich den Teufel tun und mich ablenken lassen - bzw wenn doch nehme ich sie so lange auf den Arm.

Es können auch giftige Pflanzen an der Stelle sein, wo du deinen Hamster laufen lässt. Oder Pflanzen, die Vogelkot oder Katzenurin oder andere Hinterlassenschaften anhaften haben. Darin können sich Krankheitserreger, Würmer und andere Sachen befinden, die einen Hamster sehr krank machen können und unter Umständen tödlich verlaufen.
Was machen eigentlich wilde Hamster in der freien Natur? Haben die einen Aufpasser, der hinterher rennt und sagt: "das darfst Du und das nicht!"?
Und was ist der Unterschied, ob ich Grünzeug aus dem Garten pflücke und meinem Hams gebe oder ob sie es sich selbst dort aussucht?
Wollte ich wirklich alle Keime die sich möglicherweise daran befinden sollten töten, würde einfach nur abwaschen nichts nützen, dafür müsste ich es kochen - und dann mag der Hamster es nicht mehr.

Im Frühlinf und im Herbst kann außerdem der Boden sehr sehr kalt sein, und wenn dann Tau dazukommt, hat der Hamster ganz schnell eine Erkältung oder Lungenentzündung.
Unter 20°C kommt mir mein Hams nicht in den Garten - ich kenne mich leider mit Blasenentzündung aus (zum "Glück" aus eigener Erfahrung und nicht aus Erfahrungen mit Hamstern) - das wünsche ich nichteinmal meinem schlimmsten Feind, also schon gar nicht meinem Hamster.

Ich möchte wirklich nicht unhöflich sein, aber irgendwie halte ich diese Argumente alle für übervorsichtig. Das ist genau wie mit Babies und Kleinkinder: lassen die Eltern sie wenn sie klein sind nicht im Dreck spielen, sondern "desinfizieren" sie alle halbe Stunde, haben sie spätestens als Teenager gegen alles mögliche Allergien.
Statistiken besagen (ich weiß: glaube keiner Statistik, es sei denn du hast sie selbst gefälscht...) das Kinder vom Land weniger Allergien und Krankheiten haben als welche aus der Stadt. Ebenso bei Katzen: Wohnungskatzen sind öfter beim Tierarzt als Katzen mit Freigang.
Wieso sollte also ein Hamster, der irgendwann auch mal ein wildes Tier war nicht auch so leben dürfen? Ich mache mir riesige Mühe um ihr ein wundeschönes, Artgerechtes und naturnahes Gehege zu gestalten, behandele sie dann aber doch wie ein verwöhntes Schoßhündchen?

Ich bin noch nicht ganz überzeugt... :hmm: aber bitte verbessert mich.
Vielleicht sind unsere "Haushamster" ja auch Überzüchtungen die nix mehr aushalten und keine Abwehrkräfte mehr haben (wie diese komischen Chihuahuas)... dann wundert es mich aber, warum meine Happy sich im letzen Sommer so wohl im Garten gefühlt hat und bis ganz kurz vor ihrem Tod keinerlei Anzeichen von Unwohlsein gezeigt hat.

Liebe Grüße
Charlie
 
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tschuli80

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Hallo und herzlich willkommen hier! :blume

Ich habe meine Hamster auch immer draussen im Garten laufen lassen. Als ich jetzt meinen kleinen Janosch von der Hamsterhilfe bekommen habe, hat mir Kathi folgendes gemailt:
Ich kann dir nur ganz stark davon abraten den Hamster im Garten laufen zu lassen- erstens warten da einige Gefahren wie Katzen und Greifvögel, die selbst unter Aufsicht so schnell zuschlagen können, dass man gar nicht hinterherkommt und zum anderen sind draußen wirklich überall Parasiten die der kleine mit reinschleppen kann.
Einer der schlimmsten ist die Rote Vogelmilbe...die muss man nicht unbedingt sehen, weil die so mini ist- sie ernährt sich vom Blut des Hamsters und führt auf Dauer zu einer Anämie und somit zum sicheren Tod des Hamsters- und oft bemerkt man sie erst im Endstadium, wenn der Hamster komplett voll mit Roten Milben ist.
Daher lass ihn bitte nicht draußen laufen- mir persönlich wäre die Gefahr zu groß.
Wollte ich Dich nur wissen lassen.

Viele Grüße von Julia
 
HamsterHanniball

HamsterHanniball

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Original von tschuli80
Hallo und herzlich willkommen hier! :blume

Ich habe meine Hamster auch immer draussen im Garten laufen lassen. Als ich jetzt meinen kleinen Janosch von der Hamsterhilfe bekommen habe, hat mir Kathi folgendes gemailt:
Ich kann dir nur ganz stark davon abraten den Hamster im Garten laufen zu lassen- erstens warten da einige Gefahren wie Katzen und Greifvögel, die selbst unter Aufsicht so schnell zuschlagen können, dass man gar nicht hinterherkommt und zum anderen sind draußen wirklich überall Parasiten die der kleine mit reinschleppen kann.
Einer der schlimmsten ist die Rote Vogelmilbe...die muss man nicht unbedingt sehen, weil die so mini ist- sie ernährt sich vom Blut des Hamsters und führt auf Dauer zu einer Anämie und somit zum sicheren Tod des Hamsters- und oft bemerkt man sie erst im Endstadium, wenn der Hamster komplett voll mit Roten Milben ist.
Daher lass ihn bitte nicht draußen laufen- mir persönlich wäre die Gefahr zu groß.
Wollte ich Dich nur wissen lassen.

Viele Grüße von Julia
Na das ist doch einmal ein Grund Hamster draußen nicht laufen zu lassen!
 
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dumatumai

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Hmmm... das klärt aber immernoch nicht die Frage, warum wir eigentlich überhaupt Hamster als Haustiere halten können - denn wäre es da draussen wirklich soooo gefährlich für die Kleinen, wären sie schon ausgestorben, bevor der Mensch auf die Idee kommen konnte, sie sich ins Haus zu holen. :hmm:
 
K

Kathinka

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Hallo!
Klar es gibt "draußen"- Hamster.
Ich denke aber "unsere" hamster sind ja Züchtungen sogesehen und nicht direkte nachfolger von den wildlebenden Hamstern.
Somit ist ihr Imunsystem bestimmt nicht so stark und nicht darauf ausgerichtet sich draußen aufzuhalten.
Allein im auslauf im haus kann schon viel apssieren wenn man mal kurz nicht aufpasst. und selbst wenn man sagt man ist immer dabei, man lässt sich manchmal schnell ablenken unbeabsichtigt.
Und die kleinen sind so schnell :angst
Ich finde die Argumente sehr nachvollziehbar.
Es sind einfach keine Wildhamster die wir haben :)
Greez
 
Mijou

Mijou

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Hi,

kann mich Kathinka da nur anschließen.


Original von dumatumai
Was machen eigentlich wilde Hamster in der freien Natur? Haben die einen Aufpasser, der hinterher rennt und sagt: "das darfst Du und das nicht!"?
Unsere heute gezüchteten Hamster haben eben mit den Hamstern von früher nicht mehr viel gemeinsam. Wenn du jetzt deinen Hamster einfach aussetzen würdest, würde er wahrscheinlich auch nicht lange überleben. (Das trifft übrigens nicht nur auf Hamster zu sondern auch auf so einige andere unserer "Haustiere".)


Warum willst du deinem Hamster unbedingt draußen Auslauf geben?

Nur weil es für dich vielleicht angenehm ist draußen in der Sonne zu sitzen muss es das für den Hamster noch lange nicht sein. Der Weg, den du erstmal mit dem Hamster jedesmal dorthin zurücklegen musst und die Gefahren (bspw. rote Vogelmilbe wie oben erwähnt) würden für mich persönlich einfach überwiegen. Einige, die es dem Hamster möglichst naturnah einrichten wollen haben auch schon selbst angepflanzte Kräuter und Gräser in den Auslauf gestellt. Da hast du zumindest die Sicherheit, dass da so schnell nichts passieren kann.


Original von dumatumai
Wieso sollte also ein Hamster, der irgendwann auch mal ein wildes Tier war(...)
Und nochmal dazu, wie du selbst sagst: Er war einmal ein wildes Tier und hat mit dem heute einfach nicht mehr allzu viel zu tun.


Statistiken besagen (ich weiß: glaube keiner Statistik, es sei denn du hast sie selbst gefälscht...) das Kinder vom Land weniger Allergien und Krankheiten haben als welche aus der Stadt.
Tut mir leid, aber ich muss es einfach nochmal aufgreifen. ;) Aber zumindest bei mir trifft es überhaupt nicht zu. Da schien das Landleben bei mir damals wohl leider auch nicht viel bewirkt zu haben. ^^ (Gräser-, Bäume- und Tierhaarallergien, Asthma und Neurodermitis)


LG Katharina
 
T

tammy_xb9sx

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Untersuchungen von Sintermann (?) zeigen aber auch, dass gezüchtete Hamster in einer natürlichen Umgebung ohne Probleme zum Verhalten ihrer freien Artgenossen wechseln, es also keinerlei Unterschiede gibt.

Ich finde die Frage völlig berechtigt und sehe ebenso keine echten Gründe, die dagegen sprechen. Rote Milben haben sich schon Halter geholt, die ihre Tiere ausschließlich drin hielten. Immunsysteme werden niemanden fertig mitgegeben, sie müssen sich entwickeln.

Eventuell ist das ja auch so ein Ding, was einfach unreflektiert immer weiter gegeben wurde, ohne echten Grund. So wie andere tradierte Dinge hier (Zwerge muß man in Deutschland alleine halten, Steinobst ist evil, nur Rodipet Plastik ist gutes Plastik, Eigelb soll ebenfalls evil sein, und generell möglichst alles soooooo überbehütet, dass nur ja nix passieren kann)....

Auch wenn ich nicht die Möglichkeiten hätte, einem Hamster Auslauf draußen gesichert zu gewähren, ich finde die Frage berechtigt und würde mich auch über echte Gründe freuen, warum das nicht statthaft sein sollte.

LG


Edit: mein Buchstabe E klmmt, sorry. ;)
 
SunnyIce

SunnyIce

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Original von tammy_xb9sx
Auch wenn ich nicht die Möglichkeiten hätte, einem Hamster Auslauf draußen gesichert zu gewähren, ich finde die Frage berechtigt und würde mich auch über echte Gründe freuen, warum das nicht statthaft sein sollte.
Ich glaube, niemand hat gesagt, dass die Frage NICHT berechtigt ist. ;) Und alle, die hier geantwortet haben, haben IHRE persönlichen Grüde genannt, warum SIE keinen Hamster im freien Auslauf geben würden. :jap:
Ob du die Gründe nun als "echt" bezeichnest oder nicht, das ist deine Sache. :)
Niemanden hier drängen wir eine Meinung auf, aber jeder darf seine kundtun. ;) Was davon angenommen wird und was nicht, entscheidet jeder selbst. :jap:

Und noch kurz zu den Zwergen in Einzelhaltung: Wir haben viele User hier im Forum, die Paare oder Gruppen halten. ;) Wenn man ein paar Sachen ebachtet, spricht da nichts gegen. ;)

LG :wink
 
T

tammy_xb9sx

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Gut, "echte" Gründe war jetzt auch nicht abwertend gemeint, aber bislang kam:

Rote Milben - auch möglich bei ausschließlicher Indoorhaltung
Tageszeit - wird logischerweise berücksichtigt, adäquat zum Innenauslauf
Temperaturen - werden ebenfalls berücksichtigt
Giftpflanzen - sicherlich nicht auf einem Stück Rasen
Rausbuddeln - Aufsicht
Greifvögel - Aufsicht
Katzen - Aufsicht
Drüberklettern - kann drinnen genauso passieren, eben Aufsicht nötig
Immunsystem - soll sich doch gerade stärken

Darauf bezog sich das. So gesehen würde auch etwas gegen den Auslauf in der Wohnung sprechen (Unfallgefahren, Zugluft, Überwindbarkeit, etc), aber der wiederum wird propagiert.

Das hier Gruppen gehalten werden, finde ich super. Es ist mir nur beim Lesen aufgefallen, dass in allen nicht deutschsprachigen Communitys keine Empfehlungen zur Einzelhaltung kommen, hier aber immer direkt gewarnt wird. Klar, es kann etwas passieren.

Es geht nicht um "Meinung aufdrängen" es geht darum, dass jemand etwas erfahren will und bislang eben noch nichts befriedigendes genannt wurde. Das ist nicht böse gemeint, nur wißbegierig.

LG


Edit: das E, sorry.... #traurig
 
J

Jessyy

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Huhu!

Interessantes Thema :jap:
Ich persönlich kann meinem Hams mittlerweile keinen Auslauf im Garten mehr bieten, da ich mitten im Städtchen wohne, aber auch vorher habe ich das nie gemacht. Ich stelle mir das Ganze ziemlich stressig für mich selbst vor. Schliesslich kann in Punkto Greifvögel und Katzen so schnell was passieren, dass man vielleicht nicht schnell genug handeln kann. Bei Katzen ist die Gefahr vielleicht nicht so gross, aber Vögel sind da ja irrsinnig flink.
Rausgraben sehe ich auch als Gefahrenherd, selbst wenn man sich mit in den Auslauf setzt, kann man nicht 2 Stunden konzentriert da im Auslauf hocken und den Hamster bewachen. Ich zumindest traue mir das nicht zu und ziehe daher den ausbruchsicheren Auflauf Zuhause vor.

Zu den Giftpflanzen: Bei einem Stück Rasen kann es auch vorkommen, dass es stellenweise Pflanzen/Unkraut hat, das vielleicht ungesund auf Hamster wirken könnte, was wir vielleicht einfach noch nicht wissen.

Von den Viechern, die man sich da ins Haus holen kann, will ich gar nicht erst anfangen. Klar, kann man sich die Dinger auch Zuhause einholen, aber die Risikoquote ist viel kleiner.

Alles in allem sind das für mich persönlich genügend Gründe, dem Hamster keinen Auslauf im Garten zu geben, wenn es ihnen Zuhause doch auch gut geht. Ich würde das Risiko einfach nicht eingehen wollen, finde es aber mutig, wenn sich Jemand darin versuchen will.

LG
 
P

Pontus

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Hallo,

für mich spricht im Übrigen auch folgender Grund dagegen:

Ein Hamster sollte möglichst "viel" Auslauf bekommen - also nicht nur ein Viertelstündchen. Meine Monster sind je nach "Benehmen", Wachzeiten und Tagesform nach Möglichkeit mind. eine Stunde im Auslauf. Pro Tier versteht sich.

Daher haben ich meinen Auslauf möglichst ausbruchssicher gebaut - er steht im Wohnzimmer. Egal welchen Hamster ich hineinsetze, ich kann während dieser Zeit fernsehen, duschen, kochen, lesen - muss also den kleinen Liebling nicht permanent im Auge behalten. Ich kann beobachten, wenn ich das möchte - aber ich lasse ihnen auch gern ihre Ruhe.

Würde ich dies im Garten veranstalten, hätte ich persönlich auch schlicht keine "Lust", mich eine Stunde oder länger an den Auslauf zu setzen, quasi dort zum nichtstun verdonnert hocken zu müssen.

Nicht falsch verstehen - ich beobachte meine Hamster gern - aber irgendwo hörts auch auf...

Lg
Jule
 
D

dumatumai

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Resa ist auch nie länger als eine halbe Stunde im Garten. Die meiste Zeit verbringt sie in meinem oder im Wohnzimmer in einem ihrer Ausläufe. Das heißt: ich gehe zwischen 8 und 9 - je nachdem wann sie wach wird - 15-30 Minuten mit ihr raus, dann setze ich sie wieder in ihren Käfig, damit sie ihre Backentaschen leert. Hat sie das getan kommt sie in den ca 2qm Auslauf in meinem Zimmer und ich sortiere einen Teil des gehamsterten aus, damit sie keinen Durchfall von zu vielem Grün bekommt. In diesem Auslauf tobt sie dann mindestens eine Stunde herum, während ich Gitarre übe. Danach, also so um 10, kommt sie mit ins Wohnzimmer in ihren ca 5qm Auslauf den sie unsicher macht während mein Papa und ich fern sehen. Zwischen 12 und 1 kommt sie dann wieder in ihren 134x55 Käfig wo sie ihr Futter bekommt. Je nachdem wie aktiv sie dann noch ist lasse ich ihr manchmal auch den Weg in den Auslauf in meinem Zimmer offen und sie kann sich bis morgens darin austoben.
Also mein Hamster leidet weder an Auslaufmangel, noch ich an Zeitmangel, weil ich meinen Hamster beim Auslauf beaufsichtigen muss und weder Resa noch ihre Vorgängerin Happy hat jemals Probleme vom draussen herumlaufen und fressen bekommen.
 
K

Katherine

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Hallo zusammen,
das ist ein sehr interessantes Thema und es schadet sicher nicht, es zu hinterfragen.
Letzte Woche wie die Hitze in Berlin absolut unerträglich war, beobachtete ich wie einige meiner Hamster tagsüber öfters wach wurden und aktiv wurden. Dies lag natürlich an der Hitze.
Ich nutzt dieses wach sein aus um Fotos von einigen zu machen. Die Fotosession lief neben einem geöffnetem Fenster ab. Alle Hamster waren sehr an den Düften und Geräuschen von draussen interessiert - einige blieben lange dort stehen und schnupperten an der Luft, einige wollten unbedingt aus dem Fenster raus.
Das ist hier natürlich keine wissenschaftliche Studie - aber Tatsache war - was draussen war, war interessant.
Nun will ich hiermit nicht alle ermuntern ihren Hamstern draussen Auslauf zu geben - aber mit denen die an Draussen Interesse hatten tät ich es ausprobieren hätte ich hier eine passende Rasenfläche - was nicht vorhanden ist.

Gegen Gefahr von Katzen und Greifvögeln kann man sich leicht mit einem Netz schützen falls erforderlich - macht man bei Kaninchen und anderen kleinen Tieren auch so.
Ich denke, dass wir ja gerne unsere Ausläufe umgestalten um unseren Tieren eine Herausforderung zu geben - ich denke Pfoten auf Gras wäre für viele unserer Hamster eine Herausforderung was auch mal ab und zu eine Bereicherung sein könnte.
Gruß
Katherine
 
J

Jessyy

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Es hat ja auch niemand behauptet, dass du deinem Hamsti zu wenig Auslauf bietest ;)
Jule hat wohl lediglich gemeint, dass nicht alle ihrem Hamster so lange Auslauf bieten können, wie du und für die ist es einfach praktischer, wenn sie ihre Nase in einen ausbruchsicheren Auslauf packen können und gut ist. Gerade bei denen, die mehrere Auslaufkandidaten haben, ist es fast nicht möglich, den ganzen Abend Auslauf anzubieten.
Ich muss ganz ehrlich sagen: ich liebe meine Hamster, aber für 4 Stunden Auslauf Zeit opfern würde mir nirgends ins Zeitbudget passen, vor allem, wenn ich daneben sitzen und aufpassen soll. Haushalt und sowas muss schliesslich auch gemacht werden.

@Katherine: Grundsätzlich ist ja für jeden Hamster das, was draussen ist, interessanter, da es wirklich sehr neugierige Tierchen sind.
Für mich entsteht da jedoch gar kein Gewissenskonflikt, da wir keinen Garten mehr haben ^^
 
D

dumatumai

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ich sitze ja auch nicht die ganze zeit daneben. besonders wenn sie so hibbelig ist, dass ich ihr nachts auch noch die möglichkeit lasse raus zu gehen - da schlafe ich ja für gewöhnlich und kann sie nicht beaufsichtigen - weiß aber zu 100% dass sie tarzan oder ein känguruh sein müsste, um herauszukommen

Ein Hamster sollte möglichst "viel" Auslauf bekommen - also nicht nur ein Viertelstündchen.
(...)
Würde ich dies im Garten veranstalten, hätte ich persönlich auch schlicht keine "Lust", mich eine Stunde oder länger an den Auslauf zu setzen, quasi dort zum nichtstun verdonnert hocken zu müssen.
wie gesagt, resa ist maximal 30 minuten draussen, wenn sie rechtzeitig wach ist, den rest der zeit hat sie auslaufmöglichkeiten im haus
 
P

Pontus

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Huhu,

in meinen Augen ist es unheimlich viel Hickhack - erst raus, dann ins Heim zurück, dann wieder in den Auslauf. Da wäre ich als KG nicht bereit für. Meine Hamster passen zwar prima zu mir, weil sie eben abends wach werden, wenn ich Zeit habe - aber ich hab mir meinen Feierabend auch verdient und bei uns verzahnen sich die Rädchen prima, wenn die Kleinen eben "mitlaufen" - ich widme ihnen eine Menge Zeit, aber sie müssen auch alleine "klarkommen".

Ich denke, man "nimmt" ihnen nichts, wenn man ihnen keinen Auslauf im Garten anbietet - MIR persönlich wäre es sowieso zu joker, aus verschiedenen Gründen, die teilweise schon genannt wurden.

Für meine Hamster ist der Auslauf insofern schon interessant, weil er in einem anderen Stockwerk liegt und von mehreren benutzt wird. Da kommt eigentlich nie Langeweile auf.

Lg
Jule
 
S

sanfterengel

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Original von Mijou

Unsere heute gezüchteten Hamster haben eben mit den Hamstern von früher nicht mehr viel gemeinsam. Wenn du jetzt deinen Hamster einfach aussetzen würdest, würde er wahrscheinlich auch nicht lange überleben. (Das trifft übrigens nicht nur auf Hamster zu sondern auch auf so einige andere unserer "Haustiere".)
Laut einer untersuchung würden ALLE Haustiere sterben, wenn der Mensch nicht mehr wäre, außer der Katzen. Die sind die eintzigen, die sich genügend Wildnatur beibehalten haben, was man ja auch oft merkt. ;)

Aber zum Thema. Finde es ein sehr interessantes udn ahbe es in abgeschwächter Form gerade in einem anderen Forum erlebt. Dort war ein User so "extrem", dass er seinem Tier nichts von draußßen gepflücktes gab. (Lieber das gespritzte ausm Handel, da kann sich ja jeder selbst ne Meinung bildent).

Ich möchte hier mal von meinen Erfahrungen von früher berichten. Teilweise Kindheitssünden, ich weiß.

Wir haben nen riesen Garten (2000qm etwa). Als wir dort neu ewaren, war vom Aushub des Hauses npch ein großér Berg Erde, der mit der Zeit zuwiucherte. Oben drauf Gartenschlacuh geklegt, und man hatte ne wunderschöne Wildlandschaft mit Bachlauf für den Hamster. Oder auch normal die Wiese etc. Der Fehler, den wir als Kinder gemacht h<ben, war, tagsüber denm Hams rauszunehmen. Aber ansosnten, ...

Damals haben wir auch die hamster gebadet. Hinterher zwar abgetrocknet, aber ganz trocken ging nicht. Nie hat sich einer erkältet! Icvh denke, dass wir da oft übervorsichtig sidn. Ich muss ja meinen Hamster nicht im Regen laufen lassen, aber tendentziell, wenn ich jetzt drüber nachdenke, denke ich, dass ein Auslauf im Garten sicher nicht so falsch sein kann!

Ich argumentziere mal an Beispiel von unserem Garten. Es sind bei uns keine Bäume, einen Greifvogel würde man sofort im Himmel sehen und könnte den Hams aufnehmen. Im gemähten Rasen sieht man auch Katzen erchtzeitig. Hams erst raus wenn er wach ist und nur im Warmen, wäre klar.
Milben und co: Kommen genauso über frisches Futter in den käfig, da sagt ja von uns auch niemand was gegen. Außerdem leben die Hams im Käfig ja auch nicht steril. Wir sidn ja auch draußen, und selbst an unserer Kleidung könnten rote Vogelmilben kleben, die dann auf den Hams gehen. Oder soll ich in Zukunft einen neoprenanzug anziehen, bevor ich zu den Hamstern gehe?FDür mich ist es genau das selbe Risiko, weil wir mit den Hamstern UND der unsterilen Welt Kontakt haben.
Das einzige wäre das Immunsystem. Stimmt, wenn man die Hamster so isoliert, wie es einige machen, dann können die kein gesundes Immunsystem entwickeln.
Isdt ja auch ganz einfach. achte Klasse Bio. Körper lernt Erreger kennen, bildet Antikörper dagegen, speichert das System udn weiß von daan immer sofort, was er für Antikörper bereitstellen muss, sollte er mal "krank" werden. Und das ist eben das Problem, wenn der Körper das nicht kennenlernen darf, wird ein hams natürlic schnell krank oder so, aber dann drinnen wie draußen. Udn sidn Eure Hams oft krank? ich denke ehr nicht.

Ja, ich schreibe mal wieedr sehr durcheinande,r aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

Bevor ihrsd falsch versteht, ich habe seit Jahren keinen hams mehr draußen gehabt, aber ich denke, dass es durchaus wieder eine überlegung wert sein könnte, wenn ich mal wieder einen Hams habe. Die DFür un Widers werd ich dann für mich persönlich abwiegen. Für den Hams wäre es sicher eine Bereicherung (nur bei solchen, die nicht zu den Hyperängstlichen Exemplaren zählen), die Natur, für die er geschaffen worden ist, zu erleben!

Liebe Grüße

Kathrin
 
B

Biggi1

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Ich finde die Diskussion sehr interessant, verstehe sowohl die Pro- als auch die Contra-Seite.
Da möchte ich auch gar keine weiteren Argumente einwerfen.

Nur eins ist mir aufgefallen:
Immer mal wieder wird davon geschrieben, dass der Hamster ja draußen auch mal die freie Natur, wie wildlebende Hamster sie erleben, erfahren kann.
Aber keinem von euch ist aufgegangen, dass die Hamsterarten, die wir üblicherweise so halten, nicht aus dieser Gegend stammen.

Ich könnte meinem Dsungaren draußen in meinem Garten zwar Natur anbieten, aber nicht die Natur, die seine wildlebenden Artgenossen in der Dsungarei kennen. ;)
 
Thema:

Hamster im Garten laufen lassen

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