Anfängliche Scheu überwinden - aber WIE?

Diskutiere Anfängliche Scheu überwinden - aber WIE? im Haltung und Pflege Forum im Bereich Hamster; :wink ihr Lieben, wie ihr ja wisst, habe ich seit Donnerstag den süßen Chocomann Mars in meiner Familienbande. Er kommt ja von den Hamsterhuetten...
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Fellnäschen

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:wink ihr Lieben,
wie ihr ja wisst, habe ich seit Donnerstag den süßen Chocomann Mars in meiner Familienbande.
Er kommt ja von den Hamsterhuetten, also aus einer Zucht.
Wie man an den Bildern erkennen konnte, die Bine (pippilotta) eingestellt hat, ist Mars ein schon zahmer Hamster.

Seit dem er nun hier ist, ist er aber eher schüchtern (nicht scheu).
Mir ist klar, dass ihm der Umzug, die lange Fahrt, sein neues Heim & die Umgebung erstmal zu schaffen machen.

Wir reden auch jeden Abend mit ihm (er hat übrigens super Aufstehzeiten zwischen 20.00Uhr & 20.30 Uhr)
Aber weiter kommen wir nicht.

Nun hätte ich von euch gern ein paar Tricks & Tipps gehört, wie sich Mars schneller an uns gewöhnen kann.
Denn wie oben schon angemerkt, kennt er aus ja alles aus seinem Elternhaus.
Also wenn wir die Hand reinhalten, haut er mal ab, mal nicht.

Ich freue mich auf viele tolle Antworten.
Mars & ich danken euch schon im voraus.
 
B

BuHu

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Moin

Bestech ihn mit SBK oder Nüssen, oder anderem für ihn Leckerem Zeug aus deiner Hand, aber ich bin der Meinung, das man den neuen Hamster die erste Woche sowieso in ruhe lassen soll, er ist erst von seiner Mama getrennt, dann auch noch von seinen Geschwistern, ist plötzlich ganz alleine und dann auch noch Fremde Menschen, andere Umgebung neues zu Hause, das macht schon mal ein wenig Angst, solltest die erste Woche nur mit ihm reden und halt nur Wasser und Futter wechseln und sonst ihn in ruhe lassen, damit er sich erstmal eingewöhnen kann


LG
 
C

Corinna10

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Huhu,

ich bin genau anderer Meinung...
Diese eine Woche kann dir alles versauen.
Ich verfrachte meine neuen Hamster spätestens am 2ten Tag in den Auslauf.
Bis jetzt hatte ich auch noch keinen Hamster, der hier noch zahm war. Die kamen alle aus Zuchten in denen sie komplett handzahm waren, hier hat es teilweise Monate gedauert, bis ich zugreifen konnte, aber ich übe das dann jeden Tag.

Angst hat es hier nicht zu geben, ich brauche Hamster, bei denen ich weiß, dass sie beim TA in meinen Händen stillhalten.

lg
 
B

BuHu

Gast
Meine derzeitigen Hamster sind alle nicht Handzahm, da leg ich auch nicht den großen wert drauf, ich weiß wie ich einen Hamster festhalten muß, damit er auch still hält und sich nich los reißen kann und nen erfahrener Tierarzt kann auch einen nicht Handzahmen Hamster gut Festhalten!

Ich schaff den wöchendlichen Check auch ohne das meine Hamster Handzahm sind und nur um sie in den Auslauf zu bekommen muß ich ihn nicht anfassen


Aber gut jeder so wie er es für richtig hält
 
P

Pippi Lotta

Gast
Hab ja schon in einem anderen Forum geschrieben....

Corinna,das ist gut zuwissen den mitlerweile mache ich mir schon Gedanken über diese Wesensveränderung. Mars ist ein ruhiger hamster mit dem man alles machen kann/konnter,auch die Kids mochten ihn gerne und er ist auf dem Sofe auf ihnen unter mener Aufsicht herumgeklettert. Hat sich Leckerchen geben lassen wenn er wollte(er war aber meist mit anderen Dingen beschäftigt.
Da Mars bereits 160g wiegt,würde ich es auch eher nicht übertreiben mit den Leckerchen.

Ich selbst spiele meist das Spielchen das der Hamster auf die Hand klettert ,den Hamster nehmen und wieder absetzten und wieder vo vorne.
Ich nehme die Hamster mit aufs Sofa,dort fassen sie schneller vertraun als im Auslauf (bei mir)

Ich beobachte das alles schon etwas länger wie wer zum ziehl kommt,jeder hat eine andere Methode,meist bringen alle was wenn man konsequent bleibt und nich von heut aufmorgen immer was neues versucht.
Jungen hamstern fällt ein Umzug meist nicht so leicht,habe ich gemerkt. Älteren scheint es nicht so ein problem zu sein,das sich die Tiere Menschbeziehnung wohl gefestigt hat! Dann ist es noch vom Tier abhängig und dessen Charktereigenschaften.

Hamsterchen versuche das womit du glaubst am besten zum Ziel zukommen. Ich bin auch Corinnas Meinung das manchmal sehr langes warten eher probleme macht (wir merken es bei einigen Quarantäne hamstern die wir 6 Wochen so gut wie in Ruhe lassen,aber auch hier ist es Hamster bedingt)
Bei einigen scheuen und schreckhaften Hamstern kommt man mit ausdauer und ruhe denke ich besser zum Ziel.

Wird schon werden,davon bin ich überzeugt. :daumen

Curly fühlt sich alle auch noch nicht ganz so wohl,wie es zusammen war (Gemeinsam ist man stark)
Auch eine Beobachtung,das Hamster die schon einzeln gesassen haben besser zurecht kommen bein Auszug.
Deswegen bin ich über jede Verhaltensrückmeldung froh!
Es ist ein spannendes Thema.

Edit...BuHu ich denke man holt sich einen Hamster beim Züchter um sicher zugehen das er zahm und an Menschen schon gewöhn ist(eine Garantie ist es denn noch nie und wirklich verhaltens und Umstände abhängig) Jeder weiß das hamster keine Knuddeltiere sind und doch versucht man sein bestes das es so ist.
Für Züchtr ist es enorm Wichtig das alle Tiere zugänglich sind und sich ohne wiederwillen hochnehmen lassen.
Gerade die Weibchen.
 
L

Liaphia

Gast
Also ich würde auch langsam an die sache rangehen. das kommt alles ganz von selber :)

Deejay zum Beispiel war bei Tanja suuper zahm und man konnte sie ohne probleme greifen. Als sie hier war, dachte ich, ich hätte einen ganz anderen Hamster :D Sie war üüüberhaupt nicht begeistert davon, dass ich sie mit der Hand aus der Transportbox nehmen wollte. Da musste ich sie auch in den EB stellen. Und auch in den ersten 1-2 Wochen war es nicht wirklich anders.

Aber man muss auch bedenken, hier riecht ja auch alles ganz ungewohnt, fremde stimmen, die geschwister sind weg. ich denke da machen grade junge hamster die vorher noch bei den geschwistern waren einen kleinen kulturschock durch.

erst war ich etwas traurig, weil ich dachte "was mache ich denn falsch?" aaber es wurde dann schnell besser. Mittlerweile klettert sie auf mir rum, ich kann sie greifen und "untersuchen" und auch streicheln/kraulen. Ich könnte sie immer so knuddeln :liebe2: ihr macht das alles überhaupt nichts mehr.

bei ihr habe ich sogar das gefühl, dass sie es einfordert. ich mach abends immer die eb tür auf und geh dann aber ins wohnzimmer. sie kann dann im auslauf laufen (er ist 50 cm hoch und bisher hats gut geklappt). wenn ich dann ins zimmer komme rennt sie schon auf mich zu und wenn ich mich dann in den auslauf setzen möchte, muss man aufpassen, weil sie immer schon an den füßen und an den beinen rumwuselt :D

ich denke das da jeder hamster eben anders ist. vom züchter haben alle hamsgter einen tollen charakter und haben auch schon eine beziehung zum menschen. aber bei hunden ist es doch auch nicht anders: manch einer geht mit jedem freudewedelnd mit egal wer das ist und andere sind herrchen gegenüber total verliebt, aber fremden gegenüber eher skeptisch. vielleicht ist es ja so ähnlich?

ich würde auf keinen fall die woche warten. immer ein bisschen versuchen, ohne sich aufzudrängen. leckerchen hinhalten und einfach abwarten. wird schon kommen :)

drück dir die daumen!!
 
Gosia

Gosia

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Hallo

ichnbin der Meinung mehrere Wege führen nach Rom :D
wir haben alle möglichen Tips ausprobiert und früher oder später klappt es meist mit jedem Hamster.
Ich lasse den neuen Hamster 3-4 tage in Ruhe, aber gleich ab ersten Abend füttere ich FriFu oder ein Leckerlie aus der Hand..entweder wird der Hamster dann von selbst neugerig und klettert drauf oder ich schnappe ihn mir nach ca 1 Woche Eingewöhnungszeit wie Corinna es beschreibt..

ich habe hier einen ganz hartnäckigen Fall ein Notfellechen der HH-NRW den Morpheus...er lässt sich gar nicht fassen , er war schon immer scheu und steht meist mitten ind er nacht 2 uhr morgens auf...
ich probiere es immer wieder mit Frifu das liebt er und kommt aus dem Haus, ich umgreife mit der hand den Hamster so schnell kann er gar nicht reagieren...ab und zu nur im Fall des Falles falls wir mal zum TA müssen sollte er das kennen...ansonsten lasse ich ihm seinen Frieden...
da hier mehrere Tiere wohnen ist es kein problem, hält man wenige Tiere kann ich es sehr gut verstehen und den Wunsch nach einem zahmen Hamster...
du musst ein Feingefühl für den Neuankömmling entwickeln ich denke das ist nur eine Frage der Zeit :wink
 
P

Pontus

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Huhu,

ich habe festgestellt, dass Zwang überhaupt nichts bringt. Daher halte ich es eigentlich wie Gosia - ein Neuzugang darf sich erstmal entspannen, sein neues Heim erkunden, alles markieren, sich eingewöhnen. Dennoch biete ich schon in den ersten Tagen Leckerchen aus der Hand an, lasse an meiner Hand schnuppern und wenn der Hamster neugierig ist, streichel ich auch mal die Flanken oder über den Rücken.

Als Anfang letzten Jahres Mia eingezogen ist, dachte ich "Das wird nie was!" - sie war so zickig und wuschig, wollte ich sie greifen, sprang sie hektisch weg. Und irgendwann - von einem Tag auf den anderen ist der Knoten geplatzt, ich konnte sie ohne Probleme greifen und das ist bis heute so geblieben

Auch hatte ich schon Hamster, die sich von Anfang an haben greifen lassen bzw. sofort aufdringlich meine Hand und meinen Arm erklettert haben - ohne auch nur eine Spur von Scheu, obwohl sie in ihrem Leben vor dem Einzug bei uns wahrlich mit die schlechtesten Erfahrungen gemacht haben.

Andererseits habe ich mit Logan und Nepomuk auch zwei Kerle hier sitzen, die Leckerchen nehmen, sich auch mal die Flanke streicheln lassen, aber bei denen anfassen und greifen die größtmögliche Panik auslösen.

Man steckt einfach nicht drin, in den Tieren, egal woher sie kommen. Natürlich haben Tiere aus Zuchten gute Vorraussetzungen, auch beim neuen Halter zahm zu werden/zu sein - aber ein Ortswechsel kann manchmal alles zunichte machen, was der Züchter vorher liebevoll "antrainiert" hat - oder ein Ortswechsel forciert eine Zahmheit, dass es nur zum staunen ist.

Manches braucht einfach seine Zeit und man muss irgendwie seine eigene Taktik ernwickeln - man darf m.E. die Tiere nur nicht gleich überfordern und zuviel erwarten.

LG
Jule
 
July

July

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Huhu
Also ich fange mit dem vertraut werden direkt am ersten Tag an - sofern der Hamster es zulässt und nicht in totale Panik verfällt. Aber dann gibts nur Leckerlie aus der Hand, erstmal was langes (zB Paprika) von den Fingerspitzen, so dass der Hamster nicht direkt mit der Hand in Verbindung kommt.

Das steiger ich jeden Tag, bis er irgendwann auf die Hand krabbeln muss um an das Leckerlie zu kommen.

Bisher hat das bei fast jedem Hamster geholfen - und wenn nicht, dann war das auch nicht schlimm.

Dieses einfach von oben greifen mache ich selten, wenns mal schnell gehen muss (TA) oder so, ich lass die Süßen lieber auf die Hand krabbeln. :)
 
P

Pippi Lotta

Gast
Ja oft ist es das Problem das ,wenn man ein tier neu hat man wirklich mit hohen Erwartungen ran geht und selbst enttäuscht ist wenn das erwartete nich eintrifft.
Da denke ich so an unsere ersten Hamster.
Jetzt sieht man das alles sehr entspannt und denkt sich wenn es heute nicht klappt dann morgen oder in 1 Woche.
Richtig auf Zwang und krampf alles möglich auszuprobieren bringt nichts und verunsichert das Tier nur noch mehr. Da stimme ich Pontus voll zu.
Ich denke jeder wird selbst merken und herausfinden was bei seinem Hamster der beste Weg ist.

LG Bine
 
C

caterina

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Hallo!
Mich würde mal interessieren, ob ds wirklich so eine Tendenz ist, die man allgemein bei jungen Tieren beobachten kann? Ist jetzt hier ein bisschen OT, aber ich hab das nun schon öfters mal gehört und selbst hatte ich so ein "Problem" noch nie, also frage ich mich, ob es -auch- am Alter liegen kann.
Was Zähmung an sich angeht, muss ich sagen, dass es mir recht egal ist. Meine Hamster müssen gar nichts, auch nicht auf Hände klettern um Leckerchen abzuholen. Auslauf gibt es bei mir nach Interesse des Hamsters, keiner muss nach einer bestimmten Zeit in den Auslauf, im Gegenzug lasse ich aber auch keinen im Gehege, weil er sich noch eingewöhnen soll. Euphelia mein Hooligan hatte nach 2 Tagen Auslauf, Dareia nach 5 (ich wartete immernoch, dass sie wieder ängstlich wurde und habe daher länger gewartet, aber nach 5 Tagen ließ sich die fehlende Angst nicht mehr leugnen :D ), Antigone z.B. ist in der ersten Nacht schon auf mir rumgeklettert, ich hatte sie rausgenommen, weil sie randaliert hat und mich nicht schlafen lies, die kam ohne zu zögern auf die Hand. Bei Euphelia und Biancaneve war es so, dass sie nicht auf die Hand kamen als sie das erste Mal Auslauf hatten, dafür gibt es ein Taxi. Nach einer Woche war das kein Problem mehr und im Auslauf kamen/kommen sie zur Hand wenn sie Lust haben und meiden sie nicht mehr, wenn man sie z.B. hinhält, damit sie nicht von irgendwo runterspringen. Aber zurückgezogen, schüchtern oder gar ängstlich war von meinen 5 (ok, für manche ist das wenig) Mädels keine. Aktiv gezähmt habe ich sie aber nie, ich hab sie einfach machen lassen.
Caterina
 
P

Pontus

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Original von caterina
Mich würde mal interessieren, ob ds wirklich so eine Tendenz ist, die man allgemein bei jungen Tieren beobachten kann? Ist jetzt hier ein bisschen OT, aber ich hab das nun schon öfters mal gehört und selbst hatte ich so ein "Problem" noch nie, also frage ich mich, ob es -auch- am Alter liegen kann.
Huhu,

zum Verständnis:

Du meinst, dass junge Hamster im Erstheim sehr zutraulich und aufgeweckt waren und nach dem Umzug extrem scheu und ängstlich reagieren und man wieder bei null anfangen muss?

LG
Jule
 
C

caterina

Gast
Ja genau Jule, das meinte ich. Hab mich ein bisschen ungeschickt ausgedrückt.
Caterina
 
M

Mathilda

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Hi,

ich mache hierbei einen sehr deutlichen Unterschied zwischen Notfellchen (die bei mir zum größten Teil nicht handzahm ankommen) und Zuchttier, die von Anfang an die Hand gewöhnt sind.

Meine Notfellchen lasse ich im Normalfall erstmal ne Woche in Ruhe und mache auch nur das nötigste am Käfig. Wenn sie in der Zeit schon mal neugierig angelaufen kommen, nehme ich Kontakt auf.
Aber nur in dem Maße in dem das Tierchen es zu läßt, dreht es sich um und geht weg oder erstarrt ziehe ich mich sofort zurück.

Bei meinen Tieren aus der Zucht verfahre ich da etwas anders, ich setze sie nach der Ankunft grundsätzlich mit der Hand um, und behandle sie ganz normal (wenn sie normales Verhalten zeigen).
Beginne aber auch im Normalfall am nächsten Tag sie wie selbstverständlich zu berühren etc, bisher haben mir das die Damen von denen ich meine Jungs hab auch so angeraten und sie kennen es ja auch so.

Ansonsten bin ich niemals von einem Tier enttäuscht, das ist meiner Meinung nach ein Unding.
Jedes Tier darf hier so sein, wie es sein möchte, hier wird und wurde niemand zu irgendwas gezwungen und kein Verhalten erzwungen.
 
P

Pontus

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Original von caterina
Ja genau Jule, das meinte ich. Hab mich ein bisschen ungeschickt ausgedrückt.
Caterina
Prima, dann habe ich dich ja richtig verstanden :)

Ich finde nicht, dass man es als Tendenz bezeichnen kann - sondern eher als mehr oder weniger Normalität. Sowohl durch das Lesen in Foren als auch durch meine eigene Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass eigentlich handzahme oder wenigstens handgewöhnte junge Hamsterkinder nach einem Umzug und dem Aufeinandertreffen mit den neuen KGs sich plötzlich scheu und ängstlich verhalten.
Mich erinnert dieses Verhalten immer an "fremdeln" bei Kleinkindern. Bei kleinen Hamstern ist das fast wie die Angst vor der eigenen Courage. In der Gemeinschaft mit den Geschwistern habe ich kleine Hamsterkinder als extrem aufgeweckt, neugieirg und aufmerksam erlebt, wobei die Trennung von der Mama meist nur einen kurzen Einbruch bedeutet hat - die Trennung von den Geschwistern plus zeitnaher Ortswechsel dann schon eher.

Entweder man bekommt dann mit den Kleinen schnell die Kurve und es stellt sich die Zutraulichkeit ein, die der Hamster auch schon im alten zu Hause hatte - oder man hat einen langen Weg vor sich.

Daher denke ich schon, dass dieses Verhalten viel mit dem Alter zu tun hat, wobei einem das natürlich auch mit einem erwachsenen Hamster passieren kann, den man z.b. von einer Hamsterhilfe aufnimmt.

Und was mir noch aufgefallen ist: Häufig passiert es, dass der Begriff "Handzahmheit" von jedem ein bisschen anders ausgelegt wird, so dass es auch zu Missverständnissen kommen kann.

LG
Jule
 
Fellnäschen

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:wink
Ich danke euch für die vielen & ausführlichen Antworten. :knuddel
Also wenn wir am Käfig stehen schaut Mars ziemlich interessiert zu was wir machen.
Auch wenn wir mit ihm reden schaut er einen interssiert an.
Das mit der Hand machen wir auch schon.

Dann werden wir mal das ein oder andere ausprobieren & beobachten, was auch bei Mars am Besten ankommt.
Denn ich möchte das Tier auf keinen Fall stressen.

Ich werde dann gerne berichten, was bei Mars angekommen ist, & wie es sich weiterentwickelt hat.

PS: Das man Geduld haben muss, dass weiß ich.
Das kenne ich von unseren anderen tierischen Mitbewohnern (ausser Hund) ja auch. :)
 
C

caterina

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Original von Pontus
Ich finde nicht, dass man es als Tendenz bezeichnen kann - sondern eher als mehr oder weniger Normalität.
Na, das ist doch mal ne Aussage :D Danke für deine Einschätzung, finde ich wirklich sehr interessant.

Das mit der Definition von Zahmheit kann ich mir gut vorstellen. Ich bezeichne z.B. alle meine Hamster als handzahm, außer Dareia kommt (und kam) da aber keiner im Gehege auf die Hand, was die Leute aus irgendeinem Grund oft zu erwarten scheinen. Meist gibt es einfach spannendere Sachen als KG ;)
Caterina
 
P

Pontus

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@Hamsterchen

Auf die Geduld wird immer wieder hingewiesen, weil oft vergessen wird, dass Hamster eher Fluchttiere sind und zuviel von ihnen erwartet wird, weil z.b. Hunde oder Katzen grundsätzlich sehr viel menschenbezogener sind.

Wenn ich superzutrauliche und anhängliche Hamster habe, dann sehe ich das immer als etwas ganz besonderes an, weil es eigentlich nicht "natürlich" ist. Wird ein Hund nicht "handzahm" (im Hundesinn) stellt das ja ein massives Problem da.

@caterina

Ausnahmen bestätigen die Regel würde ich sagen ;) Ich kann es den Kleinen immer nachfühlen, wenn sie noch im Kinderalter plötzlich so großen Veränderungen entgegensehen müssen. Nehmen wir ein Hamsterkind aus einer kleinen Liebhaberzucht, wo sich die Züchterin große Mühe gibt, dass das Hamsterkind handzahm wird. Es wird von der Mama getrennt, dann von den Geschwistern, es sucht sich die nächste Bezugsperson (bzw. Bezugspunkt), ist glücklich, weil sich die Züchterin so lieb um es kümmert und ihm große Aufmerksamkeit schenkt - es dankt es mit Handzahmheit etc. Und dann? Der nächste Bruch - ich finde, da ist es nachvollziehbar, wenn das Hamsterkind erstmal mit totaler Verwirrtheit, Angst und Scheu reagiert - ihm wird da viel abverlangt.

Handzahm ist für mich persönlich der Hamster, der sich minimum greifen lässt, ohne dass er oder sie dabei Angst hat - im Gegenteil, ich habe sogar Hamster, die erwarten, dass man sie hochnimmt und dann auch so lange hibbeln, bis man endlich zugreift *anpoldidenk*

LG
Jule

Edit: Mir ist noch was eingefallen - oft passiert es, dass der neue Hamster im neuen Heim zumindest in der allerersten Zeit zutraulich ist und aufmerksam - und dann eben in diese Scheu und Angst verfällt. Das konnte ich auch schon bei meinen Hamstern kurz nach ihrem Einzug beobachten - alles was neu ist, ist erstmal aufregend, aber wenn dann realisiert wurde, dass der neue Zustand andauert und der alte nicht wiederkommt, bricht "Panik" aus und die KG ist verwirrt ;)
 
C

caterina

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Original von Pontus
Edit: Mir ist noch was eingefallen - oft passiert es, dass der neue Hamster im neuen Heim zumindest in der allerersten Zeit zutraulich ist und aufmerksam - und dann eben in diese Scheu und Angst verfällt. Das konnte ich auch schon bei meinen Hamstern kurz nach ihrem Einzug beobachten - alles was neu ist, ist erstmal aufregend, aber wenn dann realisiert wurde, dass der neue Zustand andauert und der alte nicht wiederkommt, bricht "Panik" aus und die KG ist verwirrt ;)
Das hatte ich ja bei Dareia erwartet, sie war ja total ängstlich als sie noch auf der Pflegestelle war und hier war davon nichts zu sehen, ich dachte mir also sie wäre einfach überdreht und daher hätte sie sich so viel gezeigt und keine Angst gehabt. Nur kam bei ihr der "Absturz" nicht. Warum ist mir bis heute ein absolutes Rätsel.

Angst gegriffen zu werden hat bei mir auch keine, auch wenn ich ganz nachdrücklich von oben greife (ich hab das ausprobiert bei allen), zeigen sie keinerlei Reaktion. Richtig wild ist nur Dareia auf Hände, sobald man sie reinhält, kommt sie an, setzt sich drauf und bleibt auch drauf :liebe2: Es sei denn sie sitzt im Laufrad, da ist die Umwelt und auch Futter meist total uninteressant :D
Caterina
 
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Pontus

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Original von caterina
Nur kam bei ihr der "Absturz" nicht. Warum ist mir bis heute ein absolutes Rätsel.
Womit wir wieder bei dem Punkt "Hamster haben ihren eigenen Kopf" wären. Manchmal stellen sie uns wirklich vor absolute Rätsel. So werde ich wohl nie verstehen, warum ausgerechnet Lily (die ja leider nicht mehr lebt) und Frodo nach den schlimmen Erfahrungen vor ihrem Einzug bei uns so extrem zutraulich und aufdringlich vom Wesen her wurden. Beide zeigten direkt ein Urvertrauen in mich als KG und auch in mein NG und hatten auch nie Angst vor anderen Besuchern bei uns.

Aber dennoch: Diese anfängliche Scheu erachte ich als normal, nur ist sie manchmal so schnell wieder vorbei, dass man sich als Halter dann wundert, wenn man ein Exemplar erwischt, bei dem diese Scheu so ausgeprägt ist - als ob´s die Zeit z.b. beim Züchter (wie in Mars´ Fall) nie gegeben hätte.

LG
Jule
 
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