Tumore "vererbbar"

Diskutiere Tumore "vererbbar" im Zucht und Genetik Forum im Bereich Hamsterzucht; Huhu, mal eben ne ganz andere Frage, ohne July Angst machen zu wollen (ich denke, soweit hat sie auch schon gedacht). Kennt sich jemand mit der...
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Corinna10

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Huhu,

mal eben ne ganz andere Frage, ohne July Angst machen zu wollen (ich denke, soweit hat sie auch schon gedacht).

Kennt sich jemand mit der genetischen Disposition von Tumoren aus? Werden die vererbt?
Bei Menschen ist es ja so, dass die Veranlagung vererbt wird. ?(
Wenn dem so wäre, dann wäre das ja eher nicht so klasse für die Babies.
Ich bin mal gespannt, wieviele Spottis es sind ;D

lg



abgetrennt von Araleya & Calvino haben Tumore
 
K

Katruschka

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Original von Corinna10
Kennt sich jemand mit der genetischen Disposition von Tumoren aus? Werden die vererbt?
Auskennen tue ich mich zwar nicht, aber ich denke, dass bei Hamstern, die ja nachweislich massiv überzüchtet sind und so viele Krankheiten bekommen können, gibt es keinen großen Ausschlag, ob die Elterntiere Tumore hatten oder nicht. Und es ist ja teilweise auch so, dass Elterntiere erst später im Alter Tumore bekommen, das wußte man bei der Verpaarung noch nicht. Und man kann Glück haben und die Babies bleiben ein Leben lang gesund, man kann aber auch Pech haben und sie ziehen Krankheiten wie magisch an.

LG
Katrin <-- freut sich schon auf die ersten Babyfotos #love
 
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Corinna10

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Huhu,

Und es ist ja teilweise auch so, dass Elterntiere erst später im Alter Tumore bekommen
jups, das ist ja quasi schon Standard, das war bei den Elterntieren von Lili und Fabi ja auch so.
Aber was mir so Sorgen macht ist, dass wir es hier mit sehr jungen Hamstern zu tun haben, unter einem halben Jahr, das ist ja mehr als unnormal.
Deswegen frag ich. Könnte natürlich sein, dass da irgendwas anderes reinspielt, außer nur "Tumore".
Ist eben die Frage, ob es neben dem berühmten Papova noch andere Krankheiten oder Viren gibt, die bei Hamstern so jung Tumore auslösen.

lg
 
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Pontus

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@Cori

Ist die Frage im Moment denn so wichtig? Ich finde, darüber zu diskutieren ist im Moment wirklich sekundär.

Primär geht es jetzt darum, dass Ari ihre Kräfte beisammen halten kann, um die Babies säugen und aufziehen zu können - wenn dann das Schicksal seine Karten ausgespielt hat und July weiss, woran sie ist, kann man über das "warum" und mögliche Ursachen immer noch diskutieren - vielleicht an anderer Stelle.

LG
jule
 
M

Mathilda

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Hi,

also zum Theman "Krebs verrebbar oder nicht" denn Tumore = nicht gleich Krebs, sondern Tumore sind erstmal nur eine Zubildung und die muss nicht zwangsläufig bösartig sein.
Wenn allerdings Zubildungen bei jungen Tieren/Kindern auftauchen, sind diese zu einer enorm hohen Prozentzahl bösartig und so gut wie niemals gutartig.

Da bei allen Lebewesen die Wahrscheinlichkeit höher ist zu erkranken wenn schon andere aus der Familie eine Krebserkrankung hatten, wird das bei Hamstern sicherlich nicht anders sein!
 
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Katruschka

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Original von Corinna10
Aber was mir so Sorgen macht ist, dass wir es hier mit sehr jungen Hamstern zu tun haben, unter einem halben Jahr, das ist ja mehr als unnormal.
Cori, du erinnerst dich an meine Alba bzw. den kompletten Wurf? Ihre Eltern und auch die Großeltern waren alle soweit gesund, bis auf die "üblichen" Krankheiten. Und in dem Wurf steckte einfach der Wurm drin. Da war ein Baby, das sehr frühzeitig einen Tumor hatte, meine Alba hatte mit etwas über 1 Jahr schlimme Tumore, ein anderes Geschwisterchen ist viel zu früh einfach so eingeschlafen. Aber einige der Geschwister wurden auch alt und mußten nie im Leben zu einem TA.

Man steckt halt einfach nicht drin, und ich denek auch, dass es im Moment wichtiger ist, July und Ari zu unterstützen und zu hoffen, dass die Süße noch genug Kraft hat die Babies aufzuziehen. Und dann kann man über eventuelle Vorbelastungen spekulieren.

LG
Katrin
 
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Pippi Lotta

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Bei den Ratten ist es ja leider so....dort ist es einfach genetisch bedingt weil fast alle Farbratten irgendwie von den Laborratten abstammen...mit der zeit hat sich das etwas gegeben...vor 10 Jahren ist fast jede Ratte daran gestorben.
Diese genetische veranlagung wird halt an die Kids weitergegeben...auch wenn es bei viellen erst im Alter kommt.

Ich denke so wird es auch bei den hamstern sein...viel lese ich das es mit den Tumoren bei Hammis,immer mehr wird.
Aber warum?

Ich frage mich auch welche Tiere es trift...sind viele Zuchthamster betroffen? oder eher Notfällchen die einfach unter anderen Voraussetzungen ins Leben kommen oder Zooladentiere/welche man zu den Nottfällchen zählen könnte.

Wäre mal interessant darüber ein Auflistung zu machen. Auch bei welcher Hamsterart es verstärk ist.

:hmm:

LG bine
 
C

Corinna10

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Huhu,

danke Julia, du hast meine Frage beantwortet ;)
Alles andere überlass ich euch, da steck ich mich, wie gestern gesagt, nicht rein.
Ich hab meine eigene Meinung zu diesem ganzen Thema, aber das werd ich hier nicht breittreten.

BTW: ich denke schon, dass man solche Dinge auch gerne mal diskutieren können sollte, ohne dass man gleich als gefühllos abgestempelt wird. :roll

gruß
 
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Pontus

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Original von Pippi Lotta
Ich frage mich auch welche Tiere es trift...sind viele Zuchthamster betroffen? oder eher Notfällchen die einfach unter anderen Voraussetzungen ins Leben kommen oder Zooladentiere/welche man zu den Nottfällchen zählen könnte.
Sowohl als auch würde ich sagen - inzwischen steckt man einfach nicht mehr drin. Auch wenn sich die Züchter Mühe geben, besonders gesunde Tiere zu züchten, so nehmen Tumore, Zubildungen etc. immer mehr zu.

LUnd was die Diskussionen angeht - da kann man auch im Gesundheitsbereich in einem neutralen Thread drüber diskutieren. Hier möchten wir doch eher gern wissen, wie es Julys Hamstern geht und was sie unternimmt bzw. wie es weitergeht.

Lg
Jule
 
Gosia

Gosia

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Viele Tiere sind überzüchtet, die Lebenserwartung sinkt , Tumorerkrankungen nehmen zu...
ich konnte selbst feststellen dass Zuchthamster, die an Tumoren erkrankten, dessen Nachkommen vermehrt auch daran erkrankten...
 
July

July

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Huhu
Dann habe ich ja eine "gute" Chance, dass der Nachwuchs genau das selbe Schicksal hat wie die Eltern.. :wein: :wein: :wein:
 
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Pippi Lotta

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Kann jemand dazu eine Umfrage starten....welche Hamsterart an Tumoren erkrankt ist,so das jeder eintragen kann.auch wieviele Tiere es schon waren.... ich weiß nicht wi das funktioniert. :rot :rot :rot


LG Bine
 
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Katruschka

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Original von July
Huhu
Dann habe ich ja eine "gute" Chance, dass der Nachwuchs genau das selbe Schicksal hat wie die Eltern.. :wein: :wein: :wein:
Ach July, das ist Quatsch! Klar ist die Wahrscheinlichkeit bei deinen Babies erhöht, dass sie auch Tumore bekommen, aber es ist doch überhaupt nicht gesagt, dass sie die auch bekommen!

Ich habe aktuell 2 Opis, die beide aus miserablen Verhältnissen stammen, und beide sind kerngesund. Der eine hat einen gutartigen Tumor am Ohr, der ihn aber nicht behindert. Bei den beiden hätte ich nie damit gerechnet, dass sie so alt werden und zeit ihres Lebens gesund bleiben.
 
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Pontus

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Also,

man muss ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen und kann sich fragen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass bei Vererbbarkeit von Tumoren gleich wirklich jedes Tier aus einem Wurf betroffen ist...

Ich denke, man ist hier mit "Alles kann, nichts muss" gut bedient - und im Grunde kann man bei jedem Hamster, den man aufnimmt, per se damit rechnen, dass er erkrankt - ob mit Tumoren, Zysten, BE, GBE, Hodenabszessen etc. etc. Die Möglichkeiten sind inzwischen mannigfaltig.

Sich verrückt machen oder verrückt machen lassen bringt nichts - denn dann bräuchte man sich gar keine Tiere mehr halten, wenn man in der ständigen Angst lebt, dass Tier X oder Y an Z erkranken könnte.

LG
Jule
 
sunny3

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Hey,

ich habe ja im September eine Mama mit 8 Babys übernommen, davon sind leider bisher 6 Hamsterbabys gestorben. #traurig ALLE 6 sind an Tumoren erkrankt und letzendlich auch sehr schnell daran gestorben. Ich glaube also schon daran, daß Tumore vererbbar sind. Bei den 6 war er sehr agressiv und innerhalb weniger Wochen waren sie tot und ebenfalls an einem Tumor ist auch der 7.Hamster aus dem Wurf erkrankt. Sie wird denke ich auch in den nächsten Tagen sterben.
Ich will dir keine angst machen July aber es kann passieren, daß auch deine Babys die Veranlagung zu Tumoren haben werden. :wein:

tschau sunny
 
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Pippi Lotta

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Leider bekommen die Babies Veranlagungen zu Tumoren von beiden Elternteillen...das erhöt natürlich noch mehr das Risiko ?(
 
Mina2

Mina2

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Ich würde gerne diesen Thread wieder ausbuddeln aus folgendem Grunde:

Ich bin eigentlich immer auf der Suche im Netz nach Informationen aller Art über Hamster, dabei durchstöber ich so viele Hamsterseiten wie ich kann.

Ich bin nun auf eine Züchterseite gestoßen die (nicht Wort für Wort sondern Sinngemäß) damit werben (ich nenne es mal so) in der Zuchtlinie keine Tumore zu haben aber sie es nicht außschließen können das ihre Tiere daran erkranken.

Dann habe ich mich hier im Board auf die Suche nach einem bestehenden Thema gemacht und habe den Thread hier gefunden.

"Darf" man denn sowas schreiben? Ich bin bisher davon ausgegangen das man es grundsätzlich nicht vermeiden kann denn die Tiere sind (wie oben schon einige schrieben) doch schon recht "überzüchtet" so das ich mir schwer vorstellen kann das es eine "reine" Linie ohne diese gibt.

Mich würde interessieren ob man es wirklich an irgendeinem Zuchtmerkmal festmachen kann. So wie zb Diabetis oft bei den Hybriden auftaucht.

LG
Mina
 
H

Hallifaxi

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Huhu,

ich denke da lehnt sich jemand ziemlich weit aus dem Fenster.

Ich kenne die Zucht nicht, aber das ist ja auch unerheblich, aber: Man kann einfach NICHT ausschließen, "keine Tumore" in der Zucht gehabt zu haben. Kann man einfach nicht. Ich finde das ist ein sehr fadenscheiniges Argument.

Auch Tiere, die tumorös entartete Zellen haben, müssen ja nicht immer als "Tumorhamster" auffallen, da vieles sicherlich auch unentdeckt bleibt. Es muss ja nicht immer der Monstertumor am Körper sein, sondern es können Wucherungen an diversen inneren Organen bestehen und Symptome hervorrufen, die dem TA evtl. erstmal in eine andere Richtung leiten.

Auch bei den nachzuchten ist doch eine Kontrolle überhaupt nicht möglich.

Völliger Käse, weil einfach "zu kurz gedacht".

LG
 
hosannah

hosannah

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Huhu!

Ich denke auch, dass kein Züchter der Welt von sich behaupten kann, er habe tumorfreie Linien. Sicherlich sollte immer das Ziel sein, ausschließlich gesunde Tiere hervorzubringen. Dennoch kann es, warum auch immer, immer mal passieren, dass ein Tier im Alter einen Tumor entwickelt - selbst wenn die Generationen davor gesund waren. Jedes Lebewesen trägt die Veranlagung dafür in sich. Auslöser müssen nicht erblich, sondern können auch "Lapalien" wie ein Spelzenstich in der Backentasche sein. Solche Äußerungen sind also utopisch - das Zuchtziel "Gesundheit" sollte sich jeder Züchter auf die Fahnen schreiben und vor allem auch umsetzen, indem er ausschließlich mit Tieren aus gesunden Linien züchtet. Sollte dennoch ein Tier in irgendeiner Form Probleme zeigen, muss er es und all seine Nachkommen aus der Zucht aussortieren. Das ist die einzige Garantie, die ein Züchter für mutmaßlich gesunde Linien geben kann. "Tumorfrei" sind allerdings etwas hochgegriffene Versprechungen.
 
Mina2

Mina2

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Ich danke euch beiden : ) Das hat mir sehr geholfen! Ich konnte es mir auch weniger vorstellen :hmm: deswegen war ich halt sehr irritiert.

Vor allem, man kann die Linie der eigenen Tiere ja auch nicht bis ins Detail zurückverfolgen oder? Von dem her weiß man es ja eigentlich nicht mal so wirklich oder liege ich da falsch mit meinen Gedanken?

LG
Mina
 
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