Bachblüten bei Trennungsangst?

Diskutiere Bachblüten bei Trennungsangst? im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Ich habe hier schon einen Thread gefunden, in dem dieses Thema angesprochen wurde. Jedoch wurde dort vor 4 Jahren der letzte Beitrag geleistet und...
Finchen2

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Ich habe hier schon einen Thread gefunden, in dem dieses Thema angesprochen wurde. Jedoch wurde dort vor 4 Jahren der letzte Beitrag geleistet und so richtige Informationen konnte ich für darauf nicht entnehmen.
Folgendes Problem:

Pferd, grade 7 Jahre
Vaterlinie komplett Trakehner
Dressur- und Voltigierpferd

hat totale Trennungsängste. Das sieht wie folgt aus: Pferd steht 8 Stunden am Tag in der Herde draussen (im Sommer ggf. auch länger) und abends/nachts mit gleicher Herde im Stall.
Wenn sie von der Weide geholt und zum Putzen angebunden wird (Putzplätze sind so, dass Pferd nciht zur Weide gucken kann) dann ist sie ziemlich unzufrieden. Sie wiehert so laut, dass man sich wirklich erschreckt, wenn man neben ihr steht. Sie tanzt hin und her, bleibt nicht ruhig stehen, schabt mit den Hufen (und das richtig aggressiv!) wird frech, deutet treten und beissen an. Sobald die Ausrüstung drauf ist und man mit ihr die Halle geht, ist es ok. Aber manchmal ist sie dann auch in der Halle noch völlig aufgewühlt. Wir haben es auf liebe Art und Weise versucht, haben sie betüddelt, während der andere geputzt hat. Wir haben es ein wenig strenger versucht und sind auch mal laut geworden. Bei diesem Pferd ist es eigentlich selten der Fall, dass man laut werden sollte, weil das einiges noch schlimmer macht. Aber wenn sie tritt und beisst, dann ist das wohl die logischte Reaktion darauf. Ich bin absolut kein Freund davon, böse einem Pferd gegenüber zu treten und viele viele Leute sagen mir, ich sollte dringend mal etwas strenger mit ihr werden. Aber manchmal bringe ich das nicht übers Herz.
Wenn die anderen Pferde alle im Stall stehen, dort wo sie auch angebunden ist, dann ist alles gut. Nur ich kann nicht immer 6 Pferde rein holen "nur" damit sie beruhigt ist. Erstens springen mir die anderen Einställer dann irgendwann aufs Dach, zweitens nimmt es unheimlich viel Zeit in Anspruch und drittens finde ich, dass sie das einfach lernen muss. Sie ist ein sehr sensibles Pferd, kann sich schnell an etwas aufgeilen und beruhigt sich dann nur schwer wieder. Deshalb kommen immer nur 1 oder höchstens 2 Leute, um sie fertig zu machen.
Nun habe ich schon öfter gelesen, dass Bachblüten helfen sollen.
Habt ihr Erfahrung mit Bachblüten? Oder Erfahrung mit diesem Verhalten und was man tun kann? Wenn sie Trennungsängste hat, dann finde ich das traurig. Eigentlich sollte sie wissen, dass sie immer wieder zurück auf die Weide zu ihren Pferden kommt. Beim Training ist sie das aller liebste Pferd, wirklich! Nur der Umgang ist manchmal wirklich sehr sehr nervenaufreibend.
 
29.04.2011
#1
A

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Gast

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Kicki2

Kicki2

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Ich kenne einen ähnlichen Fall und da wollte es die Besitzerin auch mit Bachblüten o. Ä. probieren. Das Problem bestand aber darin, dass das Pferd sehr rangniedrig war und deshalb eine konsequente und strike Führung brauchte, um sich sicher zu fühlen, und eben kein Betüdeln ;) Das Pferd war auch ständig am Wiehern und Hampeln, hat seine Besi übern Haufen gerannt und so. Es wundert mich aber nicht, denn es fühlte sich unsicher, weil es "führungslos" war! Die Besitzerin hat ihn zu sehr vermenschlicht, darin lang der Hund begraben: Das Pferd hätte besser durch gute Bodenarbeit (sowohl beim Putzen als auch vor dem Reiten etc.) gelernt, den Menschen als Leittier zu akzeptieren und zu vertrauen, als durch Medikamente etwas ruhiggestellt zu werden...
Ich vermute mal, das euer Problem ein ähnliches ist und man durch Bachblüten oder so nur die Symptome etwas in den Griff bekommen könnte. Richtig geholfen ist dem Pferd damit allerdings nicht ;)
 
S

Sternschnuppe2

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Welche Bachblüten hat es denn bekommen? Sonst habe ich auch ganz gute Erfahrung mit Bachblüten gemacht! Hat mich auch super schnell wieder auf die Beine gebracht. Aber man muss dran bleiben und ganz billig sind die auch nciht....
 
N

nordsee-freund

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Ich kann mich Kicki da nur anschließen.

Oft ist es einfach so, dass diese Pferde einfach jemanden brauchen, der ihnen die fehlende Sicherheit gibt und sie führt. Da hilft einem, der einem die Grundlagen der Bodenarbeit und des Miteinanders aufzeigt, möglicherweise weiter, als die Bachblüten.

Ich würde mich mit sowas vermutlich an einen THP wenden, der sich mit der Bachblütentherapie auskennt, wenn das für mich die Therapie der Wahl wäre.
 
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