Mein Jungpferd geht nicht vorwärts!!??

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Ponylisa

Ponylisa

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Hallo bräuchte mal eure Hilfe. Bin am einreiten von meinem Jungspunt.
Ist ein Vollblutaraber 4 Jahre und bis jetzt hat alles gut geklappt.
Er ist nicht schreckhaft und ein eher ruhiger sehr menschenbezogener Typ.
Hab mit Bodenarbeit angefangen, und dann an der Longe draufgesetzt. Klappte alles prima er blieb ruhig und gelassen. Jetzt reite ich schon einige Zeit allein mit ihm im Schritt und Trab im Reitplatz was bis jetzt kein Problem war. Auch heute war er wieder brav und ging erst mal lustig los. Als ich dann mal stehenblieb wollte er nicht mehr angehen. Ich habs mit treiben, Stimme und sogar mit einem Zügelklapps auf den Po versucht, ohne Erfolg. Hab ihn keinen Schritt mehr vorwärts gebracht. Er blieb wie gewohnt ruhig und warscheinlich würden wir jetzt noch draussen stehen. Bin allein und hab niemanden zur Unterstüzung vom Boden aus. Hat jemand eine Idee wie ich ihn vorwärts kriege?? Danke schonmal ...
 
M

Mirage

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Such Dir einen ruhigen Ausreitpartner und marschier ins Gelände, da kommt das vorwärts von ganz alleine. ;)
 
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Also ans ausreiten denk ich noch nicht. Bin noch ganz am Anfang und der Boden ist wohl für erste Schritte ins Gelände eher nichts, da wir an die 40- 50 cm Schnee haben. Trotzdem danke : )
 
S

Skydancer

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Ein sicheres Führpferd wäre auch eine gute Möglichkeit auf dem Reitplatz! Wegen dem Wetter kann ichs noch verstehen, aber gradeaus ins Gelände mit Führpferd hilft auch sehr jungen/grünen Pferden schon von Anfang an einen guten Vorwärtsdrag spielerisch zu entwickeln und reell ans Gebiss zu treten. Generell finde ich es sehr unklug, anfangs alleine mit einem Jungpferd zu arbeiten. Eine sachkundige zweite Person als Bodenpersonal ist in meinen Augen unerlässlich. Denn in einer solchen Situation richtest du mit Treiben und Stimme natürlich nur bedingt was aus, denn das grüne Jungpferd steht ja noch nicht richtig an den Hilfen und kann dementsprechend auch noch nicht richtig einordnen was nun von ihm gefordert wird. Wieviel Erfahrung hast du denn bei der Ausbildung von jungen Pferden? Ziel der ersten Male unterm Sattel ist mitunter auch dem Pferd von Anfang an Gehfreude und Freude an der Arbeit zu vermitteln, also sollte man versuchen immer ein Gefühl für die Situation zu bekommen, und das Pferd gar nicht in Situationen bringen, in denen es zu Unstimmigkeiten kommen kann. Natürlich sollte auch die ganze Ausrüstung sehr gut angepasst sein, denn ein unpassender Sattel etc. führt mitunter auch mal zu Arbeitsverweigerung...

Wie hast du denn die Lerneinheit beendet, als dein Pferd nicht mehr vorwärts gehen wollte? Hast dus dabei belassen und aufgehört, oder konntet ihr euch noch einigen und dein Pferd hat sich wieder bewegt?
 
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Ponylisa

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Hallo danke für deine Meinung. War auch mein erster Grundgedanke- raus mit ihm, das ist zu langweilig. Hab im Moment niemanden, da keiner reitet, oder kein geeignetes Pferd hat.
Mein Schecke ist ein eher schreckhafter, ängstlicher Typ, geht also auch nicht.
Werd einfach allein rausgehen und um den Hof reiten.

Unterm Sattel hab ich ihn nicht mehr vorwärts gebracht und anlegen wollt ich mich nicht mit ihm. Hab noch longiert nur mit Stimme, als das angehen und wieder stehenbleiben klappte, hab ihn gelobt und aufgehört.LG
 
Bino

Bino

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Hi Ponylisa,

mich würde ja interessieren wie er reagiert hat :)

Ist er einfach dagestanden und hat sich "den Bauch massieren" lassen? ;)
Oder ist er auch rückwärts dabei gegangen?

Kenne das noch von meiner Süßen als ich die ersten Male drauf gesessen bin (als sie noch nicht eingeritten war) und ich dachte schon die versteht die treibenden Hilfen nie im Leben... stand einfach nur da und hat in die Weltgeschichte geggut.

LG Bino
 
littleloni09

littleloni09

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Huuhu,

ich würde mir gar keine Sorgen machen.. ich seh solche Bilder sehr oft bei mir am Stall. Bei uns haben wir regelmäßig jedes Jahr ca. 5 Jungspunde zum einreiten..

und meistens ist es doch so aus der Erfahrung das die Ponys einfach noch nicht verstehen was man von Ihnen will.. und unser Mädel was die Pferde anreitet treibt einfach immer und ständig weiter.. erst ganz zart dann bisschen fester.. einfach klopfen.. mit Stimme und evtl. mit Zügel unterstützen.. das dauert auch schon mal gerne eine halbe Stunde und länger:D und sobald die Futzis nur ein Bein bewegen sofort wieder aufhören.. damit sie überhaupt erst mal die Verbindung kapieren was das Klopfen/Wadendrücken zu heißen hat.

z.b. hat sie jetzt ein Jungpferd das später auch mal Trail laufen soll.. da die kleine ( 4 Jahre alt ) aber auch erst seid 2 Monaten geritten wird und noch unsicher ist legen wir schon mal Stangen in die Halle und ich reite mit Stormy vor und dann läuft die kleine total entspannt mit.

Herdentrieb wie oben ja schon geschrieben vereinfacht schon vieles aber sollte nicht so doll getrieben werden da auch schon mal gerne Kleben damit erzeugt wird...


Viel Spaß noch weiterhin...

Sandra
 
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Ponylisa

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Wollte mal wieder von uns berichten.
Fahr jetzt auch des Wetter wegens in die Halle. Bin jetzt nicht mehr allein und gleich ist alles leichter. Manchmal bleibt er wieder stehen, dann kommt ein kleiner Klapps und weiter gehts. Werds jetzt doch auf anraten hin, wieder mit Gebiss versuchen. Da er sich mit der kleinen Hackamore, doch sehr den Hilfen entziehen kann, besonders beim Kopfschütteln und rumhampeln.
Bin noch an der Longe aber anreiten, stehenbleiben auch im Trab haut schon gut hin und
freu mich riesig über jeden kleinen Fortschritt.
Auch ist es ungemein aufregend, auf seinem Baby das man Jahre aufgezogen hat, endlich zu reiten. Hoffe die Bocksprünge bleiben wie bis jetzt immer, ohne Reiter.....
 
T

tigrababe

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ich habe letztes jahr auch eine 4jährige quarterstute eingeritten. sobald sie einigermaßen steuerbar war, gings für ein halbes jahr nur ins gelände, sowohl allein als auch zu mehreren. sie war total cool und sehr neugierig, so war das möglich. wenn das wetter sehr schlecht war mehrere tage, merkte ich nach dem 3. mal halle das ihr total langweilig war, was sie auch mit stehenbleiben quittierte. also abwechslung reinbringen, mit pilonen (unterstützt auch das lenken) planen und stangen. nicht nur immer reiten auch mal bodenarbeit.
das sie das erste halbe jahr nur ins gelände ging war das beste das ich machen konnte. Sie bekam Muskeln, Kraft, Ausdauer und viele Eindrücke, was sie nochmal um einiges cooler machte.
 
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