Infektiöse Anämie Landkreis Schwandorf/Tirschenreuth

Diskutiere Infektiöse Anämie Landkreis Schwandorf/Tirschenreuth im Krankheiten, Gesundheit & Therapien Forum im Bereich Pferde; Es sind neue Fälle der Infektiösen Anämie aufgetreten. Oberpfalz TV Pferde/ Equine infektiöse Anämie (EIA) . Kreis Schwandorf - Oberpfalznetz...
09.10.2010
#1
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Gast

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Skydancer

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Mir macht die Sache schon etwas Angst, denn so unproblematisch wie die Sache runtergespielt wird ist sie nämlich auch nicht!
Und der Umkreis kommt auch immer näher...
 
S

Skydancer

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Die Behörden haben leicht reden, nur weil die Krankheit für den Menschen als unschadhaft gilt, können die sich doch überhaupt nicht vorstellen, wie das für einen Pferdebesitzer sein muss, wenn sein Pferd erkrankt ist und einfach so getötet werden muss, noch dazu obwohl es vielleicht nicht mal Symptome zeigt und augenscheinlich völlig gesund wirkt! Oder wenn man in der Situation ist wie Wunschtraum war, dass man ständig in Angst lebt und das über Wochen hinweg! Die auf dem Amt haben meiner Meinung nach keine Vorstellung, was für einen Pferdebesitzer der Verlust eines Pferdes ausmacht und wie lange man da dran knabbert!
 
Phantom der Oper

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Unser Vetamt kannste total in der Pfeife rauchen.
Hab letzten Montag dorten angerufen, um zu erfahren welche Ställe gesperrt sind, wie´s weiter geht etc.
Also erstmal mit nem (Amts?) TA verbunden, der wollte dann wissen warum wieso weshalb ich das wissen möchte. Ähm hallo einer der Betroffenen Ställe ist nicht einmal 5 km von meinem weg, und in diesem Gebiet bin ich auch oft zum ausreiten.
Hat dann nicht so recht rausgerückt, sondern meinte dann nur zu mir "Na dann hoffe ich mal für Sie, dass sie ein Deutsches Pferd haben!"
Nein du Idiot, eines meiner Pferde kommt auch von einem der "betroffenen" Händler.
- Ohne Worte -

Im Normalfall ist es doch auch so, dass dann alle Pferdehalter im Umkreis von einem Kilometer untersucht werden, oder?
Unser Vetamt sieht keinen Grund, das zu machen. Obwohl teilweise nicht einmal 200m entfernt, andere Pferde stehen.
Naja und das sie die Fälle vermindern, ist ja auch klar.

@ skydancer, angeblich war im Landkreis Cham auch schon ein positiver Fall.
 
S

Skydancer

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@ skydancer, angeblich war im Landkreis Cham auch schon ein positiver Fall.
Weißt du da Näheres? Welcher Stall vielleicht?

Das Problem an der Sache ist wohl eher nicht, ob man ein deutsches Pferd hat. Auch deutsche Pferde können betroffen sein, nicht nur Rumänische und welche aus dem Ostblock.
Das Problem ist einfach die Insektenpopulation. Da kann sich ganz schön was ausbreiten...
 
iesca

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Im Moment sind die Fälle ja alle noch recht weit weg und die Schweiz gilt ja auch weiterhin als fallfrei. Der letzte Fall war wohl vor über zehn Jahren ein aus Frankreich importiertes Pferd.
Trotzdem mache ich mir Gedanken. Gerade durch die Insekten und dass doch sehr viele Pferde immer transportiert werden, kann sich so eine Krankheit ja doch schnell ausbreiten und wirklich schützen kann man sein Pferd auch nicht davor.
Selbst wenn ein Importstopp für Pferde aus bestimmten Ländern verhängt wird, wie soll das kontrolliert werden? Wenn ich da überlege, wie einfach ich mit meinem Pferd über die Grenze gekommen bin. Da hätte theoretisch auch ein ganz anderes Pferd im Anhänger stehen können.
 
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tigrababe

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hups, also ich wusste zwar das zwei ställe in der oberpfalz betroffen sind, aber schwarzhofen hab ich jetzt nicht gedacht. bin früher ziemlich lange dort geritten und kenn noch einige pferdebesitzer. den schlosser kenn ich auch, haben uns früher da mal pferde angeschaut, war aber nix gscheids dabei.
da darf man nur hoffen das sich diese krankheit nicht weiter ausbreitet. unser stall ist von dort ca 50km entfernt. gott sei dank....
bin mal gespannt ob wir die fuchsjagd in 14 tagen absagen müssen.... schade wärs schon, aber sicherheit geht auf alle fälle vor.
 
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Nein kann ich dir leider nicht sagen, hab es nur in einem Forum gelesen.

So und laut Buschtrommeln ist ein weiterer Stall in der Oberpfalz positiv getestet worden.

Tja, Schwarzhofen ist keine 6 km und ein anderer (Privater) Stall der ebenfalls lt. Buschtrommeln positiv war, ist keine 3 km von meinem Stall entfernt.

Bei "uns" fanden trotzdem ganz normal Turnier (es kamen grad mal 50% der Gemeldeten) und Fuchsjagd statt. Find ich persönlich zwar eine Sauerei, aber ich muss ja nicht hingehen.
 
Bino

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Und kann man das nicht bei seinem Pferd testen lassen vom TA? :confused:
 
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Natürlich kannst du das von deinem TA testen (der Test kostet um die 45,-€).

Aber im Normalfall reicht nicht ein Test, sondern ich glaube 2 - 3.
 
Bino

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Und sollte der positiv sein, muss ich mein Pferd einschläfern lassen? :eek:
 
AK-38

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Bino soweit ich weiß muss man es einschläfern lassen....:( Bei Wunschtraum war es doch damals so schlimm im Stall...

Ich bin froh grad im Norden zu wohnen. Weil bei uns sind keine Fälle bekannt soweit ich weiß....
 
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Skydancer

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Und sollte der positiv sein, muss ich mein Pferd einschläfern lassen? :eek:
So ist die Vorgehensweise. Auch wenn das Pferd keine Symptome zeigt und äußerlich kerngesund erscheint. Die Krankheit wird auch von passiven Trägern übertragen und ist nicht therapierbar bzw. heilbar. Allerdings weiß nicht nicht, ob das schon nach dem ersten positiven Test gemacht wird, oder ob alle 3 Tests positiv sein müssen.
 
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Baccara

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Mittlerweile ist auch ein Stall im Landkreis Straubing betroffen. Plattlinger Zeitung

Sobald ein Pferd einmal positiv getestet wird, muss es eingeschläfert werden. Es würde sonst weiterhin andere Pferde anstecken, auch wenn die Krankheit selbst nie ausgebrochen ist.

Pferde aus diesem Stall und auch in der näheren Umgebung werden soweit ich weiß 3x in Abständen von mehreren Wochen untersucht. Erst wenn alle 3 Proben negativ sind, wird ein Pferd als gesund eingestuft.


Ich hoffe wirklich, dass die Seuche sich nicht mehr weiter ausbreitet. Meine Freundin musste das ganze mit ihrer Stute mitmachen, da ein Pferd im alten Stall daran erkrankt ist.
Straubing zb ist von uns nicht mal 100 km entfernt ...
Bei den Umritten in der direkten Umgebung werde ich aber trotzdem noch teilnehmen.
 
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Bino

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Mach mir kei Angst aber Straubing ist gleich bei uns ums Eck :(
Des sind ja nich mal 40 km...
 
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Skydancer

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Bei mir ists auch nicht weit weg, nur in die andere Richtung... :(
 
Bino

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Habe gelesen, dass die EIA über Insekten übertragen wird, vornehmlich große Pferdebremsen, weil dort die Viren durch den Rüssel passen.

Eigentlich ist die Insektenzeit doch vorbei, wir haben Herbst und es ist kalt. Meint ihr nicht, dass sich die Krankheit dann weniger schnell verbreitet?
 
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Hallo aus dem Unding heraus muss auch ich was loswerden. Bin von dem in Roßbach/Wald infiziertem Stall 5km weg. Da draussen ist alles dicht hoffe ich. Einen in nä. Umgebung betroffenen Stall werden auch Blutproben genommen. Hab von den Ergebnissen leider noch nichts gehört. Hab gehört das sämtliche Händler dicht gemacht worden sind und einer hat sich selbst angezeigt. Ich hoffe den zuständ. Vet.nahmen sie auch hoch auch er hat Pferde verkauft!!Eines steht in Bruck und hat den ersten Test negativ, zwei weitere folgen. Das Pferd hat Qurantäne der restliche Stall aber nicht!!GL
 
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Skydancer

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Eigentlich ist die Insektenzeit doch vorbei, wir haben Herbst und es ist kalt. Meint ihr nicht, dass sich die Krankheit dann weniger schnell verbreitet?
Ich denke die aktive Infektion durch Insekten wird sich sicherlich über den Winter verringern, aber viele Insekten überleben auch einen kalten Winter.
Einige stechende Insekten fliegen aber jetzt bei dem sonnigen, warmen Wetter auch noch rum.
 
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meine trottel.im landratsamt schwandorf 11 uhr 45