Junges Pferd

Diskutiere Junges Pferd im Westernreiten Forum im Bereich Reitsport; Hi ich habe mir ein Junges Pferd gekauft die kleine ist jetzt 2,5 Jahrte alt . Bin zwar mit Pferden groß geworden hatte auch immer eigene aber so...
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rina1

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Hi ich habe mir ein Junges Pferd gekauft die kleine ist jetzt 2,5 Jahrte alt .
Bin zwar mit Pferden groß geworden hatte auch immer eigene aber so ganz aleine habe ich noch kein Pferd versucht auszubilden oder einzureiten.

Da ich immer ein Wald und wiesen reiter war möchte ich die Westerreitweise bei der kleinen anwenden.

Ich könnte aber so ein paar Tips gebrauchen .

Sie ist absolut lieb im umgang sie ist halfter führig Verladefromm hat keine angst vorm Tierarzt und war bei der Dame wo ich sie gekauft habe immer als Handpferd bei ausritten dabei.


Vielen lieben Dank im vorraus

GGLG Rina:)
 
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Pferdefreund

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Hallo rina

Mein Pferd ist zwar kein Westernpferd,aber das macht wohl keinen großen unterschied.

Als ich meinen Teus bekommen habe,war er auch grade mal 2 Jahre jung,
mittlerweile ist er fast 4 1/2,wie die Zeite vergeht.:)

Ich bin zu anfang viel mit meinem Pferd spazieren und grasen gegangen,
damit er mich kennerlernt und vertrauen zu mir aufbaut.

Außerdem haben wir zu anfang viel Bodenarbeit mit Stangen usw gemacht.

Als Teus dann 3 wurde,habe ich langsam angefangen ihn an die Trense zu
gewöhnen und ich habe zu der zeit auch angefangen ihn anzulongieren,
nebenbei haben wir solche sachen wie Zirzenzische Lektionen und sowas gemacht.

Und als Teus 3 1/2 war,habe ich langsam angefangen ihn an den Sattel zu
gewöhnen,zuerst habe ich allerdings immer nur mit einer Schabracke und
einem Deckengurt geübt.

Als er 4 wurde habe ich angefangen ihn an gewicht auf dem Rücken zu
gewöhnen,zuerst habe ich mich immer nur über seinen Rücken gehängt,
als er dabei ganz entspannt war,habe ich es gewagt mich drauf zu setzen.

Als Teus dabei dann auch sicher war,habe ich mir einen 2ten Helfer dazu geholt,der mich dann geführt hat,während ich auf Teus ohne Sattel und Trense saß,
und als er dann dabei auch sicher war,habe ich das gleiche dann mit Sattel geübt.

Mittlerweile ist das für Teus selbstverständlich mit Trense,Sattel und Reiter
geführt zu werden.:)

Jetzt aktuell,wo es ans einreiten geht,habe ich mir allerdings Professionelle
Hilfe dazu geholt,ich will schließlich nichts falsch machen.

Das wichtigste bei jungen Pferden ist,das man nie zuviel neues auf einmal
machen sollte,da das Pferd sonst überfordert wird.

Und man sollte auch nicht zu lange üben,weil ein junges Pferd sich noch
nicht so lange konzentrieren kann,20 bis 30 Minuten reichen vollkommen.

Und was auch ganz wichtig ist,man sollte es auch immer viel
loben,wen es etwas richtig gemacht hat,dadurch lernt es am besten.

Man sollte auch immer alles spielerisch machen,damit das Pferd freude an
der arbeit hat.

Außerdem sollte man dem jungen Pferd abwechslung bieten und
zwischendurch immer ein paar Tage Pause geben,damit es das gelernte
verarbeiten kann.

Man muß auch mal rückschläge hinnehmen können.

Das sind meine erfahrungen,mit meinem erstem jungen Pferd und ich war
damit bis jetzt sehr erfolgreich.:)
 
Schnucki1

Schnucki1

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Der Unterschied zum Westernreiten und dem normalen Reiten ist am Anfang nicht wirklich da das spielt sich eigentlich gleichermaßen ab.
Wichtige Voraussetzung fürs Anreiten ist auf jeden Fall das das Pferd sich schon an der Longe über die Stimme sicher in allen Gangarten regeln lässt dann weiß es beim Reiten eigentlich genau was es zu tun hat und man kann ihm darüber die Hilfen bei bringen ohne das das Pferd verwirrt ist und den Zusammenhang auch versteht.
Anfangs ist wichtig viel viel Schritt am langen Zügel und nur ganz wenig Traben über mehrere Wochen so baut man sich vernünftig und in Ruhe eine gute Balance und Muskulatur auf und bekommt ein Pferd was später nicht so schnell Anlehnungsprobleme bekommt.
Mit dem Gallopp sollte man lange warten, auch hier ist absolute Voraussetzung das das Pferd ihn an der Longe gut ausbalanciert schon mal ohne Reiter Runde um Runde im ruhigen Takt halten kann und dann sollte es erst im Trab gut ausbalanciert sein und in guter Anlehnung gehen und am besten schon mit den Seitengängen vertraut sein dann bekommt man auch von Anfang an einen guten Gallopp wenn man sich die Zeit lässt aber das kann halt dauern.
Man sollte sich halt wirklich viel Zeit nehmen so ein junges Pferd langsam aufzubauen dann hat man auch was davon und es sollte auch mindestens ein besser zwei Jahre Remonte sein dürfen bevor es an wilde Lektionen geht.
Wichtig ist auch mässig aber Regelmäßig und der Spruch "Weniger ist Mehr" kommt hier zum Tragen.
Viel Abwechslung bieten und viel viel Lob zur positiven Verstärkung sorgen für eine gute Arbeitseinstellung des Pferdes.
Je nach Temperament sorge ich immer dafür das das Pferd vorher ein bissen laufen und toben konnte dann hab ich in der Arbeit ein ausgelastetes und konzentriertes Pferd was ganz wichtig ist damit sich das Pferd nicht bei der Arbeit austoben muss was die ganze Arbeit stören würde.
 
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rina1

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Vielen lieben dank für eure Ratschläge
Ich will natürlich erst einmal Vertrauen aufbauen die kleine ist wie gesagt im umgang echt ein kleiner schatz.

ich werde mit ihr erst einmal viel spazieren gehen , oder sie vielleicht mal in der halle toben lassen.

Und bevor ich überhaupt anfange immer vorher in der hallo toben lassen damit sie locker und entspannt ist , dann habe ich mir das so gedacht das ich halt immer mal führen dann beim führen stehen bleibe damit sie lernt mich nicht übern haufen zu rennen aber das macht sie jetzt schon richtig toll .


Sicher werde ich sie immer viel belohnen damit ihr die arbeit auch spaß denn ich möchte mit ihr zusammen arbeiten und es soll nicht gezwungen werden, sie soll meine partnerin werden sie soll vor allendingen nichts schlechtes erfahren denn sollche armen tiere hatte ich immer arme geschlagene pferde und ich habe dann viel liebe und zeit reingesteckt und sie sind echt tolle freizeitpartner geworden. Aber es ist einfach schön mit den pferden zu arbeiten man bekommt so viel das glaubt man echt nicht aber noch mal danke und wenn es mal ans gebiss geht welche erfahrung habt ihr da gemacht welches ist gut geeignet für junge pferde?;)
LG rina
 
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fanni

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Das mit dem Toben lassen ist aber auch gar nicht immer nötig, meine Beiden zum Beispiel toben gar nicht.
Die beiden waren vorher noch nie in einer Halle gewesen und fanden die erst unheimlich und wollten nur raus. Der Wallach war schnell ruhig, die Stute geht jetzt nach 2 Wochen auch cool rein, sie musste erst lernen, dass ihr darin nichts geschieht bevor es an die Bodenarbeit gehen konnte. Klar, wenn die kältere Jahreszeit kommt, mag sein dass sie dann auch mal rumtoben, bis jetzt Fehlanzeige :D

Wenn dein Pferd viel Weidegang hat und Sozialkontakt, dann hast du schon die halbe Miete für ein ausgeglichenes Temperament.
Ich finde auch die Fütterung sehr wichtig und wir bemühen uns, so zu füttern wie sie es vom Züchter gewohnt sind, viiiiiieeel Rauhfutter.

Die Ausbildungstipps von Teus und Schnucki sind schon echt wertvoll, finde ich und ich sage es auch noch einmal: In der Ruhe liegt die Kraft!!!
 
iesca

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Ich habe mir auch vor fünf Jahren einen Absetzer gekauft und sie vor ungefähr anderthalb Jahren langsam selber eingeritten. Was den Galopp betrifft, kann ich nur unterschreiben, was Schnucki gesagt hat. Auf dem Platz galoppieren wir noch nicht, da sie hinten noch nicht genug Gewicht aufnimmt. Der Galopp kommt dann, wenn sie so weit ist.
Wichtig finde ich zudem, dass das Gelände von Anfang mit dazu gehört. Ich bin fast ein Jahr mit Bohème nur spazieren gegangen, dafür dann aber auch regelmässig bis zu zwei Stunden. Das war zwar anstrengend und wurde von einigen im Stall auch etwas belächelt, aber es hat sich gelohnt. Ich habe jetzt ein Pferd, das völlig gelassen und problemlos allein und in der Gruppe im Gelände unterwegs ist. Zudem eignet sich gerade das Gelände fürs Schritt reiten am langen Zügel.
Ich habe Bohème übrigens immer ohne Hilfszügel am Kappzaum longiert und sie hat ihr Gleichgewicht unter dem Reiter sehr schnell gefunden. Aber das ist sicher Ansichtssache.
Was das Toben lassen betrifft, wäre ich vorsichtig. Das hängt sehr vom Pferd ab. Wenn ich Bohème z.B. vor der Arbeit toben lasse, kann ich das Arbeiten vergessen, weil sie sich dann derart hineinsteigert und aufheizt, dass die Konzentration völlig weg ist. Wenn sie wirklich mal unruhig ist und gehen will, dann hilft es, wenn ich sie im Kopf beschäftige. Also viele Übergänge, Handwechsel etc. Toben lassen ist bei ihr völlig kontraproduktiv.
Ich reite sie mit einer einfach gebrochenen Knebeltrense. Von anderen weiss ich, dass sie ihre Pferde mit einem doppelt gebrochenen Gebiss eingeritten haben. Das würde ich vom Pferd abhängig machen, aber eine Knebel- oder Olivenkopftrense bevorzugen, weil die ruhiger im Maul liegen.
 
Schnucki1

Schnucki1

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Was ich auch noch sehr wichtig finde ist genau auf die Signale vom Pferd zu achten wenn man sich das erste mal drauf setzen will, ich mach das immer ganz langsam, wir haben da zum Glück so eine Stelle wo ich mir das Pferd hin stellen lasse und auf einer ca. 1 mtr hohen Erhöhung erst mal neben dem Pferd und aber trotzdem auch über dem Pferd in Ruhe arbeiten kann ohne mich direkt drauf setzen zu müssen so das das Pferd sich an Bewegungen und den Schatten über ihm gewöhnen kann und ich Druck auf den Sattel machen kann und mich auch mal dort aufstützen kann und langsam überlehnen kann ohne hektisch abspringen zu müssen sollte das Pferd Spannung zeigen, wenn es bei diesen Übungen auch noch viel belohnt wird findet es das eigentlich recht schnell total nett. Sollte das Pferd Unwohlsein zeigen, Ohren anlegen oder sich verspannen würde ich noch nicht rauf gehen sondern weiter machen bis das Pferd kein Unbehagen oder Spannung mehr zeigt, der erste Moment ist immer sehr wichtig das er mit einem entspannten Pferd passiert und positiv ist dann passiert auch nix. Hab schon ein paar mal erlebt wie die Leute es nicht lassen konnten nach dem Motto " der beruhigt sich schon wieder nur gut festhalten" wo aus leichter Spannung dann eine totale Panikattacke geworden ist die Folgeschäden zurück behalten hat die sehr schwer oder einmal auch gar nicht zu korrigieren waren. Wie Fanni schon sagt in der Ruhe liegt die Kraft.
 
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rina1

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Schönen guten morgen allso halle kennt die kleine schon und klar möchte ich erst viel spazieren gehen denn ich möchte ja ihr vertrauen was ich aber dazu sagen möchte ich habe mir immer vorher die pferde ausgesucht aber die maus kam zu mir und hat einfach so den kopf bei mir auf die schulter gelegt und da wußte ich es das ist mein pferd und vom temprament ist sie eher die ruhige und sie hat immer ganz viele andere pferde bei sich auf der wiese und es ist aber auch so das sie ohne großes tratra von den anderen sich weg führen lässt sie ist auch immer sehr aufmerksam wie gesagt ich lasse alles ganz ganz langsam angehen denn ich wöchte sie zu nichts zwingen .

ich bin euch sehr sehr dankbar das ihr mir so viele gut tips gebt und ich werde euch weiter hin schreiben wie es mit der kleinen voran geht und werde auch bilder rein machen wie gesat sie ist echt total gelassen und top lieb.


Liebe Grüße rina
 
S

Sternschnuppe

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Hallo,
das klingt ja super süß und vertraut, wenn sie schon von Anfang an so viel Nähe auch sucht. Das freut mich. ich hoffe, du schaffst es auch noch, dass ihr ein super Team werdet.
Liebe Grüße
 
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