Gewöhnung an Sprühflaschen

Diskutiere Gewöhnung an Sprühflaschen im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hallo ihr lieben, mein Nachwuchspferdi, 4-jährig, hat wahnsinnig starke Probleme mit Sprühflaschen :( gerade jetzt im Sommer wo es nur so vor...
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Grashopper1

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Hallo ihr lieben,
mein Nachwuchspferdi, 4-jährig, hat wahnsinnig starke Probleme mit Sprühflaschen :( gerade jetzt im Sommer wo es nur so vor Fliegen und Bremsen wimmelt ist es gar nicht so einfach ohne Fliegenschutz etc auszukommen. Klar sind wir größenteils schon auf Gel etc umgestiegen welches man aufstreichen kann aber Hauptproblem ist einfach das besprühen mit einer Sprühflasche. Sie ist noch jung und muss vieles noch lernen. Wir haben ganz vorsichtig angefangen, erstmal nur mit der Flasche ohne spühen nur zu streicheln, ihr alles zeigen etc. Dann erstmal ein paar Sprühstöße von ihr weg also nicht direkt auf sie drauf aber das Geräusch findet sie einfach schrecklich und das "zischen" bereitet ihr Angst und sie wird panisch. Immer wieder versuchen wir in Ruhe daran zu arbeiten und ihr zu zeigen das es alles nichts schlimmes ist aber sie reagiert wahnsinnig über und explodiert :( wer hat ähnliche Erfahrungen mit so einem Sensibelchen gemacht bzw das Gewöhnen an die "schrecklichen" Sprühflaschen? Welche Tipps könnt ihr mir noch geben? wie würdert ihr weiter im Programm fortfahren denn schließlich möchte ich das man sie genauso gut einsprühen kann wie meinen Wallach dem das alles gar nicht stört. Viel Geduld bringe ich mit, muss man ja auch haben mit den Jungspunden aber manchmal denke ich bei so Kleinigkeiten -das gibt es doch nicht? :rolleyes:
Hinzu kommt das sie nicht wirklich klein ist also schon ein recht großes Kaliber von Pferd und wenn sie dann durch die Gegend hüpft und springt ist es echt nicht zu unterschätzen wieviel "wumms" dahinter steckt. Da wir das sprühen nur an der Hand üben weil es zu riskant ist sie dabei anzubinden- denn wenn sie panisch wird habe ich Angst sie verletzt sich dabei -ist es gar nicht so einfach sie zu halten. Ich hoffe echt das sie sich bald daran gewöhnt und das es jetzt nach jedem mal üben besser wird aber ich bin froh wenn jemand noch gute Tipps parat hat :) aber ich denke Geduld ist hier wohl das Zauberwort

freue mich auf aufmunternde Worte :)
 
15.07.2010
#1
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iesca

iesca

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Hallo

Vor ungefähr zwei Jahren war ich in einer ähnlichens Situation und musste meine damals dreijährige an die Sprühflasche gewöhnen. Sie hat aber zum Glück nicht ganz so extrem reagiert. Bei ihr war das Problem das nasse Gefühl.
Ich habe eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche in den Alltag eingebaut. Also jeden Tag nach dem Putzen die Flasche hervorgenommen, anfangs nur irgendwo in der Gegend in der Nähe des Pferdes gesprüht und dann immer näher. Wenn sie gezappelt hat, habe ich sie grösstenteils gelassen, solange es nicht gefährlich wurde. Nach dem Spazierengehen, reiten etc. habe ich die Flasche wieder eingebaut. Da bei dir ja vor allem das Geräusch das Problem zu sein scheint, würde ich mich am Anfang damit anfangen, in der Nähe des Pferdes, also so, dass sie es hört und reagiert, aber nicht so nah, dass sie es als Bedrohung empfindet, in der Luft zu sprühen und so langsam (also über mehrere Tage hinweg) immer näher zum Pferd zu gehen. Ich würde dabei immer so nah gehen, dass sie anfangs darauf reagiert und aufhören, sobald sie das Geräusch komplett ignoriert und sie dabei gar nicht gross beachten.
Was das Anbinden betrifft, habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, den Strick einfach nur durch den Haken zu ziehen und das Ende lose in der Hand zu behalten. So ist es fürs Pferd wie angebunden, aber ich kann nachgeben und im Zweifelsfall den Strick komplett loslassen, bevor etwas passiert.
Inzwischen muss ich sagen, dass ich zumindest bei Bohème am meisten erreiche, wenn ich ihre Angst ignoriere und sie mit viel Ruhe mit der Sache konfrontiere. Ganz wichtig ist dabei, dass sie durchgehend ruhig bleibt. Sie darf scheuen, sie darf glotzen, aber nicht panisch werden und sich hineinsteigern.
 
zentaur

zentaur

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Hallo Grashopper,
mit dem Problem Sprühflasche stehst Du nicht alleine. Wenn es mit der Gewöhnung gar nicht geht, würde ich die Flüssigkeit aus der Sprühflasche (Sprühkopf abschrauben) auf einen Schwamm und dann auf das Pferd geben.
 
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Grashopper1

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@iesca
danke für deine Antwort :) Ja ich denke auch es dauert einfach seine Zeit und viel Geduld...
ich versuche auch es ganz oft einzubauen damit es irgendwann "Alltag" für sie ist und das man sich da nicht so reinsteigern muss. Es ist echt nicht so einfach weil wie gesagt die Stute sehr groß ist und schon recht kräftig für ihr Alter und wenn die losschießt hat man echt Mühe sie zu halten zumal die Jungspunde ja so unkontrolliert weghüpfen. Bei uns auf der Stallgasse werden die Pferde immer rechts-links angebunden quasi beidseitig und das ist für so eine Aktion zu gefährlich wenn sie in die Ketten springt und sich womöglich noch verletzt. Nur vor der Boxe anbinden bzw Strick durchziehen und so stehen lassen wird schwierig weil sie ein recht langes Schlachtschiff ist und es bei uns nicht üblich ist da die anderen Pferde dann auch mal auf die Stallgasse schnappen können- sie können quasi auf die Stallgasse gucken und natürlich dann auch andere Pferde necken wenn man das Pferd nur mit einem Strick anbindet und der Po zum anderem fremden Pferd/Box steht. So blieb nur die Möglichkeit mit einem Helfer sie vorne festhalten und dann vorsichtig das Sprühflaschentraining zu beginnen :) aber wie gesagt wenn die losspringt da können glaube ich drei Leute dran hängen- sie schießt los und ist schwer zu halten- trotz Führkette über der Nase :(
Okay für ihre Kraft kann sie ja nichts :D und für die Größe ja auch nicht, sie ist jetzt vierjährig 1,78 m Stockmaß :D

@zentaur
das beruhigt mich schon mal sehr zu hören das es bei manch anderen auch nichts so reibungslos klappt :) klar, um überhaupt was drauf zu bekommen an Fliegenschutz habe ich ja so ein Fliegengel aber irgendwie möchte ich auch das sie sich daran gewöhnt wenn gesprüht wird- so schnell gebe ich noch nicht auf :)

hoffe es kommen noch weitere Vorschläge :)
vielen Dank schon mal euch beiden
 
Celina75

Celina75

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Bei meiner 4-jährigen hatte ich das gleiche Problem. Als erstes Habe mir eine zweite Person zum Üben geholt. Ich habe meine Stute festgehalten (nicht angebunden) und sie nebenbei mit was Leckerem gefüttert während meine Freundin angefangen hat die Beine einzusprühen. Wenn sie zurückzog hat sie aufgehört und das Pferd wurde wieder auf die vorherige Stelle geführt und es ging von vorne los. Das hat super geklappt, weil das Pferd sowieso mehr auf die Leckerlies fixiert war und das Geräusch des Spürühens schnell zur Nebensache war. Heute ist ihr das einsprühen egal und es gehört zum Alltag. Also viel Glück und weiterhin Geduld ;o)
 
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Steppy

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Hay
Nando lässt sich auch noch nicht ganz einsprühen. Es ist 2,4 Jahre jetzt.
Am Schweif lässt er sich problemlos einsprühen, aber am Körper nicht.
Da weicht er immer aus.
Ein tollen Tipp hab ich jetzt auch nicht parat, ich probiers einfach immer weiter. Solange bis ers von alleine lässt.

Lg
 
Lore

Lore

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Meine Stute kannte das Einsprühen damals auch nicht, obwohl sie schon sieben (und dementsprechend kräftig ^^) war.
Ich habe während des Sprühens immer mit der flachen Hand etwas Kontakt zum Pferd gehalten, also in der Nähe der Stelle, wo der Sprühnebel auf's Fell trifft. Und beim Sprühen habe ich dann auch noch gepfiffen, damit sie das zischende Geräusch nicht so laut wahrnimmt. Nach und nach konnte ich das Pfeifen und Anfassen reduzieren.
 
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urmeli1

urmeli1

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Also ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten.

Egal ob mit Wasserschlauch oder mit Sprühflasche habe ich es mit wenig Stress und dauerhaft so geschafft.
Ich habe mir einen Platz gesucht wo Pferdi rings um mich laufen konnte. Mit einem 3 m Arbeitsstrick habe ich dann mit der größten Länge angefangen ihn " einzusprühen" und nach und nach den Radius verkleinert.
Irgendwann wurde es ihm zu Blöd um mich zu laufen und er bliebt stehen.
Belohnung hoch 3 dann :)
In den nächsten Tagen nur mit Führstrick das Gleiche OHNE anbinden.....wenn man merkt, dass es sicher klappt, mit anbinden.
So gebe ich dem Fluchttier die Möglichkeit zu gehen, aber nicht zu entkommen ;)

Viel Glück :)
 
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tigrababe

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also ich würd da jetzt auch kein großes problem draus machen. wenn man aufhört zu sprühen weil das pferd wegspringt, dann wird es ja bestätigt. und es wird es immer wieder tun.
bei so einem pferd mach ich einfach weiter, ohne groß darauf zu achten. nach 3-4 mal ist der käse gegessen. und einfach nicht drüber nachdenken, sondern einfach machen.
was die "leitstute", in dem fall ich, kann nicht verkehrt sein, da hats pferd dann auch kein problem damit.
 
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Schnucki1

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Mein Schimmel hatte auch erst Schiss davor, da ist es wirklich gut das Pferd an den Strick zu nehmen um immer wieder den Kopf zu sich zu drehen und irgendwo hin zu gehen wo das Pferd nicht im wilden Gallopp abhauen kann aber wo Platz ist das es sich bewegen und ausweichen kann (Roundpengröße oder so). Ich hab erst immer nur in die Luft gesprüht und dabei durfte er sich um mich herum bewegen und wenn er stehen geblieben ist dann hab ich aufgehört und ihm ein Leckerli gegeben, dann hab ich auch auf ihn gesprüht und er hat erst ganz furchtbar um mich herum gezappelt aber ich habe mich immer mit ihm bewegt (da muss man echt so ein bisserl locker bleiben und immer schön so tun als wenn nix wär) und wenn er ruhiger wurde habe ich aufgehört und er bekam wieder ein Leckerli, dann habe ich immer erst aufgehört wenn er mal kurz stehen geblieben ist und dann bekam er sein Leckerli und das wurde immer besser weil er geschnallt hat das das Ding erst aufhört wenn er ruhiger wird und dann gibts auch was dafür. Heute mag er die Dinger immer noch nicht aber er bleibt stehen (zwar schon angespannt wie ein Flitzebogen) weil er weiß das das Ding dann auch wieder aufhört und er dafür was bekommt. Er war allerdings aber auch nie so ein Typ bei dem man Angst haben musste das er sich so ganz massiv vom Strick los reißt oder sonstige wilden Attaken startet, der hat sich halt nur ganz furchtbar aufgeregt und ist wie wild um mich herum gelaufen hat sich aber immer wieder zu mir drehen lassen daher hat es bei ihm auch geklappt, wenn das Pferd so total ausrastet ist sicherlich noch mehr Vorsicht gefragt.
 
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Grashopper1

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Hallo ihr lieben! Vielen Dank für eure Beiträge! bin echt froh das ich nicht alleine vor dem Problem stehe :D
Ich werde es mal mit dem Tipp probieren an der Arbeitsleine, die etwas länger ist und auf dem Hof wo mehr Platz ist. Denn wie gesagt auf der Stallgasse gehts richtig rund wenn sie sich aufregt und panisch wird, sie springt überall hin und rein und das geht gar nicht- erst recht nicht bei der Masse von Pferd. Vielleicht klappt es besser draußen und dann an einem langen Strick wobei ich da etwas bedenken habe wenn sie sich versucht loszureißen das ich mit hinterherflieg... okay aber eines ist klar, üben und üben und nochmal üben- nützt alles nichts- sie muss sich dran gewöhnen. Immer wieder. Gestern hat ein Helfer sie gehalten und ich konnte einigermaßen mir in die Hand sprühen und dann mit der Hand den Fliegenschutz auf dem Pferd verteilen aber dieses Sprühgeräusch in ihrer Nähe lässt die Bombe meist schon platzen auch wenn man sie nicht direkt ansprüht sondern wie gesagt nur in meine Hand... :rolleyes: was für ein verrücktes Stütchen, aber ich denke mit Geduld wird das schon :)
 
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pandora2

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also ich habe Meine dran gewöhnt indem ich das Fliegenmittel in eine große Sprühflasche ( zum Pumpen) getan habe und sie dann einmal ganz eingesprüht habe und nicht dauernde Pumpstöße hatte, davor hab ich sie noch Leckerli von der Flasche fressen lassen :) anfangs, mit der normalen Flasche, war es wirklich schlimm mit ihr, anbinden ging gar nicht, festhalten auch nicht wirklich, aber mit der großen Flasche ging es dann schnell ziemlich gut.
 
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Grashopper1

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Hallo Pandora, danke für deine Antwort
was meinst du mit große Sprühflasche zum pumpen? Habe jetzt kein Bild vor Augen :confused: gibt es denn Sprühflacshen die nicht so zischen beim sprühen? Bin gerade etwas überfragt- vielleicht klärst du mich auf :) das wäre lieb.
 
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pandora2

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zuerst hatte ich so eine

GLORIA 810000 Drucksprühgerät "Prima 5", Füllmenge 5 Liter, Druck 3 bar

jetzt hab ich so eine

GLORIA 000133.0000 Drucksprühgerät Typ 133


musst bei Amazon eingeben, weiß nicht ob ich das hier verlinken darf. Klappt wirklich wunderbar bei mir, ich finde auch das Geräusch besser (kann aber auch Einbildung sein :) )
 
Schnucki1

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Die Idee mit der Druckflasche ist auch gut, ist das so eine wo man von Hand erst pumpen muss und dann sprühen kann? Die bekommt man auch in jedem Baumarkt in der Gartenabteilung von 1 Liter bis 5 Liter, wenn man die gut pumpt spritzen die schon eine ganze Zeit lang.
 
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Grashopper1

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das ist ja schon mal eine geniale Idee :)
ich glaub ich fahre am Wochenende mal in den Baumarkt und guck mal ;)
prima, das ist ja schon mal eine gute Alternative- ausprobieren will ich die auf jeden Fall :)
 
zentaur

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Die Druckflaschen (Baumarkt in der Gartenabteilung) funktionieren wirklich gut. Aber Achtung: Man muß nur aufpassen, wenn man auf den Restinhalt kommt. Dann sprüht nämlich fast nur noch Luft mit einem ziemlich lauten Zischgeräusch!!! Das könnte dann natürlich bei einem Problempferd genau zu dem führen, was man eigentlich vermeiden will. Also die richtige Handhabung vorher ohne Pferd mit eine paar Wasserfüllungen üben.
 
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Bino

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Hi :)

Ich geselle mich mal zu den "Geplagten" :D

Meine Stute war fast so extrem wie deine. Sobald das Sprühgeräusch im Sommer ins Spiel kam hat es bei ihr ausgesetzt. Sie war normal locker in der Stallgasse mit einem Strick angebunden und hat einen Terz gemacht als würde ich ihr den Hals umdrehen wollen. Das ging so weit, dass sie in ihrer Panik gestiegen ist wenn ich sie im Brustbereich eingesprüht habe und ausgeschlagen hat wenn ich in die Nähe des Hinterns kam...

Nun kommt bei meiner aber eben noch hinzu, dass sie nichts sieht und das Sprühgeräusch wohl noch grusliger fand als deine jetzt. Viel schlimmer als das Geräusch findet sie aber heute noch den Kontakt des Sprüheregens mit dem Fell.

Dazu kann ich nur den Tipp geben: viel mit dem Wasserschlauch üben!
Beine abspritzen oder in ihrer Nähe Eimer auswaschen. Sprüher immer wieder an und ausmachen und jeden Tag wie selbstverständlich benutzen.
Wenn sie den Wasserschlauch eventuell schon akzeptiert, dann einfach eine Sprühkanne mit Wasser neben den Putzkoffer stellen.

Vorteil hier: Sichtkontakt mit dem bösen Unbekannten! :cool:
Gut, das zieht bei meiner jetzt nicht unbedingt, aber ich kann mir vorstellen, dass ein sehendes Pferd täglichen Sichtkontakt irgendwann entspannter hinnimmt. Wie iesca schon schrieb, immer mal wieder sprühen. Dein Pferd muss sich einfach an das Geräusch gewöhnen.

Wenn meine zB in der Box stand habe ich auch einfach hin und wieder mal vor ihrer Tür in die Luft gesprüht.

Heute - nach knappen 3 Jahren - akzeptiert sie das Fliegenspray fast zu 90 %. Die restlichen 10 % beschränken sich auf ihren Intimbereich. Den schmiere ich aber einfach nur noch ein. Wozu das Pferd immens stressen? Ich würde es auch nicht wollen, dass mir jemand zwischen den Beinen rumsprüht :raeusper:

Einen echten Geheimtipp habe ich leider auch nicht, außer üben üben üben. Vor ein paar Tagen habe ich es sogar geschafft seitlich ihren Bauch einzusprühen - das hat vor 1 Jahr noch ganz anders ausgesehen. Da kamen dann böse Seitentritte von ihr - wobei man auch das nicht durchgehen lassen sollte. Angst schön und gut, aber böswilliges Treten habe ich strikt unterbunden.
 
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