Rübe runter - oder zu gefährlich???

Diskutiere Rübe runter - oder zu gefährlich??? im Westernreiten Forum im Bereich Reitsport; Hallo liebe aufTrabler, hab mich jetzt mal durch die Westernthreads durch gelesen und keine Antworten auf meine Fragen gefunden :D Die...
Kassy

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Hallo liebe aufTrabler,

hab mich jetzt mal durch die Westernthreads durch gelesen und keine Antworten auf meine Fragen gefunden :D

Die Westernfraktion hier ist ja seeeehr mager, aber vielleicht kann mir doch jemand weiterhelfen:
Also, folgende Situation:

Meine 13-jährige Pflegestute, Mandy, wurde erst mit ca. 6 Jahren „eingeritten“!!! Soweit man das überhaupt einreiten nennen kann: longieren, Sattel drauf, Trense rein, Reiter drauf, HüHü und Gas geben. Anschließend Gelände,Gelände und Gelände!!!
Die folgen davon waren: Sich los reissen, kein Gewichtseinfluss, ständiges durchgehen, auch im Schritt!!! An den Zügeln ziehen, daraus ergab sich dann, totale Stumpfheit im Maul und sowie Reiter als auch das Pferd waren total gefühllos geworden.

So, als ich das ganze nicht mehr mit ansehen konnte, hab ich mich selbst auf das störrische, durchgehende, gefühllose, bissige und lustlose „Vieh“ gesetzt.
Ständig mit dem Gedanken im Kopf, dass das Pony gleich losstürmt, mich abwirft, kaputttrampelt und wahrscheinlich ohne mich „Feierabend“ macht, sind wir dann eigentlich ganz gemächlich, locker, entspannt und lässig auf der Koppel rumgeirrt! Da wir ja bis vor kurzem noch kein rechteckiges „Arbeitsplätzchen“ hatten, und die Koppel bergauf und ab und rund und uneben ist, konnten wir uns eig an nichts orientieren und sind halt querfeldein geritten ;)
So, Schritt schonmal ganz schön, etwas langsam, aber nicht zu langsam!
Dann haben wirs mal im Trab probiert. Das „Antraben“ war eigentlich unangenehm, ein schnelles Vorwärtsruckeln, aber zum aussitzen wars ein Traum! Erst da merkt man richtig wie flach sie läuft und dabei nicht mit den Hufen „schlürft“!
Allerdings war das ganze ein krasser Renntrab was ich bei Pferden/Ponys überhaupt nicht ausstehen kann!
An den Galopp hab ich bisher noch nicht viel nachgedacht!

Da sie zu dieser Zeit (Sommer 2009) noch immer einen, nicht richtig passenden, VS-sattel hatte und ich eigentlich voll im Westernfieber war musste natürlich ein passender Westernsattel her.
Nach langer und ewiger Suche hab ich dann letztendlich heuer im Februar einen passenden gefunden. In der Zwischenzeit war wegen Glatteis und ständigem Schnee und nasser Koppel eh nichts zu machen mit der Hafistute! Gelegentliches spazieren gehen war schon mal drin, aber an einen schönen Ausritt im Schnee war nicht zu denken.
So, Sattel gefunden. Ich denke Mandy findet ihren neuen Sattel auch super, da sie früher beim satteln immer gezwickt und hufe gescharrt hat…nach dem 3. Mal Westernsattel auflegen war das zum größten Teil vorbei.
Da ich ja jetzt seit 12 Jahren reite und noch immer kein eigenes habe bzw. noch nie eins eingeritten habe, hab ich erst mal die Besitzer über meine tollen Ideen verständigt, denen es sowas von egal ist was ich da mit ihr vorhabe :D
Also wär das schon mal geklärt gewesen. Ich wusste zwar schon ganz genau wie ich da vorgehen werde und dass wir nun jeden Tag dran arbeiten werden, aber da war dann noch immer das Problem mit dem Reitplatz :(
Dass wir dort nie einen haben werden war mir klar, aber trotzdem musste was ebenes und einigermaßen „bereitbares“ her. So lange überlegt und nur eine Möglichkeit gefunden:
Weidezaunstecker kaufen, die ebenste Fläche Abstecken und Gras wachsen lassen.
Da vom Hang das ganze Regenwasser auf unseren „Arbeitsplatz“ runter fließt, haben wir an trockenen Tagen einen schönen weichen, bereitbaren und angenehmen Platz, an nassen Tagen aber unbereitbar!! :(
Nunja, egal, besser etwas als gar nix.
Nun gings also endlich los. Regelmäßig 6x die Woche für 20 Minuten longiert und 10 Minuten unterm Sattel gearbeitet. Da mir das ewige Kopf-hochwerfen auf die nerven geht und ich das Gefühl hatte den Kontakt zu ihr genau an diesem Punkt zu „verlieren“, habe ich sie stets ausgebunden longiert. Nach dem 4. Mal machte sich das auch unterm Sattel bemerkbar und sie hat nach kurzer Zeit Arbeit unterm Sattel ihren Kopf runter genommen.
Unser Momentaner stand sieht jetzt so aus:
Longieren = erste sahne, Schritt, Jog, Trab, Lope auf meine Zeichen!
Unterm Sattel =
Schritt schön, zwar noch immer lässig langsam, aber schön!
Jog, versammelt, vowärts-abwärts!
Trab, vorwärts-abwärts, immer noch weich zu sitzen!
Galopp, roh, wir arbeiten noch dran :D
Im großen und ganzen bin ich zwar sehr zufrieden, was wir bis jetzt alles geschafft haben, ABER:
Momentan hab ich das Gefühl, dass ich das ganze doch etwas übertrieben habe, da sie vorgestern beim Jog ihren Kopf fast auf den Boden knallen lassen hat. Mit den Nüstern war sie schon auf Grashalm – höhe und ich hatte zwar das Gefühl sie ist vollends versammelt, aber nicht ganz klar im Kopf! Also hab ich die zügel aufgenommen, damit sie den Kopf wieder etwas hoch nimmt und nicht über ihre eigenen Beine stolpert.
Ab und zu lass ich mal einen Westerntrainer (mobil :D ) zu uns kommen, der dann bisschen auf uns schaut, da ich immer der Meinung bin, dass sich mein Sitz rapide verschlechtert! Da ich mir natürlich große Gedanken über die sache gemacht habe, hab ich ihn gleich angerufen und gefragt, wieso?gut oder nicht gut? Anders machen? Was falsch gemacht?
Er meinte dann, dass er es aus der ferne das nicht wirklich beurteilen kann, da er mich nun schon besser kennt, und ich oft dazu neige seeehr zu übertreiben :/
Nunja, stimmt zwar, aber in diesem Falle übertreibe ich nicht. Gut, einen Termin vereinbart und gestern das ganze nochmal „vorgeführt“!
Nach 20 Minuten Arbeit hat Mandy wieder ihren Kopf auf Grashalm – höhe genommen und unser Trainer meinte: Zügel geben, damit sie ihren Kopf weiter nach vorne streckt, dann die Zügel kurz etwas „hochnippen“, dass sie ihren Kopf, mit gestrecktem Hals, in die richtige Position nimmt.
Das Ergebnis war ein Jog wie bei den Pleasurepferden mit nach vorne gestrecktem Hals, lässig, cool, am lockeren Zügel!
Ich war irgendwie total erstaunt. Ich hab schon viele Pferde gesehen denen die Pleasure beigebracht wurde…aber so?!! Eine sehr ungewöhnliche Methode, da mir total mulmig dabei ist, wenn Mandy ihre Rübe halb kaputttrampelt. Sie ist oft unaufmerksam und da neigt sie oft dazu so richtig zu stolpern, gegen den zaun zu laufen, oder die Katze tot zu trampeln. Ich finde es nur etwas gefährlich, weil sie ja quasi nen Purzelbaum machen würde wenn sie auf ihre Rübe tritt :/
Oder seh ich dass zu krass??

Ich hoffe, dass ich das ganze im Großen und Ganzen ordentlich erkärt habe, ist ja immer sehr schwierig was „aus der Ferne“ anschaulich zu erläutern!
So und nun meine Fragen dazu:

Ist das normal so?
Soll ich sie lieber nicht den Kopf so weit senken lassen?
KANN/SOLLTE ich anders weiter trainieren?
Habt ihr das einem Pferd schon mal „beigebracht“ bzw. eingeritten? Und wie habt ihr das dann gemacht?
Oder sollte ich das so beibehalten? Kann das so was werden? Immerhin hat sie nach einer Runde die Rübe wieder hochgenommen, weil ein Fußgänger mit Hund weit weit entfernt war…sprich, es müsste wieder die Rüber runter, wieder das ganze von vorne usw. usw.

Also, wie gesagt, ich habe zuvor noch nie ein Pferd zugeritten, aber schon oft zugesehen wie mans handhabt und das „abläuft“! Und das kommt mir jetzt total „Spanisch“ vor und bin zum ersten mal an einemPunkt angelangt wo ich selbst nicht mehr weiter weiß!

Ach ja, wenn ich schonmal am schreiben bin *g* :
Den Paint Wallach den ich reite, der Galoppiert am linken Hufschlag, grundsätzlich falsch an, versucht sich loszu reißen wenn er keine lust mehr hat, was er bei mir aber nicht schafft!!!
Es nervt tierisch wenn er das macht und er wills aber nicht richtig machen :/
Da er schon 18 Jahre alt ist und ich ihn erst seit paar Monaten kenne, weiß ich natürlich nicht welcher tolle Trainer ihm das, wie, beigebracht hat oder welcher süße Reiter ihn da verdorben hat!
Kann man das noch korrigieren?? Wenn ja, wie?

So, ich hoffe es gibt hier fleißige leser, die sich hier durchkämpfen :D :D :D

LG
 
iesca

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Ich komme zwar überhaupt nicht aus dem Westernlager und habe da auch nicht wirklich eine Ahnung von, aber mein junges Pferd nimmt den Kopf auch so extrem nach unten, dass sie sich sogar schon einmal beim Spazieren gehen auf die Tasthaare getreten ist.
Bei ihr liegt es daran, dass sie noch nicht die Kraft hat, sich selbst zu tragen. Wenn sie den Kopf so extrem nach unten nicht, kommt sie auf die Vorhand und kann so die Hinterhand, wo eben noch die Kraft fehlt, entlasten.
Es ist natürlich schwierig zu beurteilen, wenn man das Pferd nicht gesehen hat, aber aus deiner Beschreibung habe ich das Gefühl, dass die Zeit von praktisch anreiten bis zur Versammlung (hat sie da wirklich das Gewicht auf der Hinterhand oder läuft sie einfach nur langsam?) sehr knapp ist und ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass sie da schon genügend Muskulatur aufgebaut hat.
Da sie inzwischen wohl gelernt hat, nicht mehr nach oben auszuweichen, wenn sie z.B. keine Kraft mehr hat, könnte ich mir vorstellen, dass sie es jetzt nach unten versucht.
Machen so direkt kannst du vermutlich nicht so viel, ausser sie immer wieder hochzuholen und die Hinterhand aktiv zu behalten, damit sie die Muskulatur weiter aufbauen kann, die sie braucht.
Bei Bohème wird es kontinuierlich besser, je mehr Muskulatur sie aufbaut.
 
Kassy

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hallo, danke für deine antwort :D
Hmm, wir trainieren jetzt seit gut 4,5 monaten fast täglich. aus schwabbeligem fett wurde gute muskulatur!
könnte evtl schon sein. aber sie läuft eher zu stark aus der hinterhand raus.
es ist mehr ein kopfeinrollen! die nüstern gehen runter richtung hufe und streckt ihr genick weit nach vorn. wenn ich die zügel gebe, dann macht sie die nase lang und von den hufen weg. aber einfach zu tief.
erst wollt ich sie nähme ihre rüber runter weils oben nicht mehr kontrollierbar war und jetzt nimmt sie ihn zu tief :/
aber versammelt läuft sie :D definitiv :D

Gruß

ach ja hab ich noch vergessen:

sie ist früher nicht nach oben ausgewichen, weil sie keine kraft hatte sondern weil sie mit dem:
null-bock-syndrom befallen war ;)
sie hat gemerkt dass man mit manchen leuten machn kann was man will und hat dann auch dementsprechend gezickt!
:D was bei mir nicht funktioniert :D



Bitte keine Doppelposts! Wenn du auf ändern gehst, kannst du deinen Beitrag editieren und später noch etwas hinzufügen. :)
Gruß,
Dimturien
 
iesca

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Genau das hat Bohème auch gemacht, bzw. macht es immer noch, wenn sie z.B. beim Longieren müde wird.
4,5 Monate von praktisch Null zur Versammlung empfinde ich auch bei täglicher Arbeit immer noch als sehr sehr wenig Zeit.
Einfach als Beispiel: Bohème ist seit etwas mehr als einem Jahr unter dem Sattel. Auf dem Platz gearbeitet wird einmal die Woche, sonst geht ins Gelände oder wird longiert. Im Winter haben wir notgedrungen Pause gemacht. Inzwischen arbeiten wir an der Anlehnung, aber von Versammlung sind wir noch weit entfernt und auch bei z.B. Klimke findet sich das, zwar auch aufs englisch reiten bezogen bei rohen Pferden erst ungefähr im siebten oder achten Ausbildungsmonat. Auch wenn ich mich mit dem Westernreiten nicht auskenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass Westernpferde schneller korrekt versammelt werden können. Bei Korrekturpferden geht es meiner Erfahrung nach zudem länger, als bei rohen Pferden.
Was genau meinst du mit: Sie läuft zu stark aus der Hinterhand raus? Heisst das, dass sie mit den Hinterbeinen nach hinten hinausschaufelt? Das wäre dann ein Anzeichen dafür, dass sie nicht wirklich hinten Gewicht aufnimmt.
 
Kassy

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Nene, sie schiebt anfangs richtig von der Hinterhand an, sodass ich sie vorne zurückhalten muss um sie nicht davon-rasen zu lassen. Sie geht quasi mit vollem elan und voller power voran.
Also, sie ist davor schon im Frühjahr, sommer und herbst regemäßig geritten worden! Im Gelände halt, mit durchgehen, bocken, rasen und allem drum und dran.
Mit 6 Jahren hat das ganze angefangen und bis zu ihrem 12. Jahr wurde sie so geritten.


Aber eigentlich ist mein Problem ja das Kopf senken!!!
Nehmen wir dann also mal an, ihr fehlt die Kraft…weil wir noch nicht so lange trainieren…
Wo soll die dann fehlen? Im rücken wohl kaum, sonst würde sie noch nicht vorwärts-abwärts laufen.
In der Hinterhand evtl.? aber ich denke doch, dann wäre die Hinterhandaction nicht so stark.
Vllt fehlts noch an der Halsmuskulatur???
Dass sie vielleicht versucht den Hals zu strecken/dehnen, weils ihr zu anstrengend ist?
 
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Mirage

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Nach 20 Minuten Arbeit hat Mandy wieder ihren Kopf auf Grashalm
Nachdem ich davon ausgehe, dass Du nicht in hohem Gras geritten bist, halte ich das definitiv für zu tief. Zu tief deshalb, weil ein Pferd, was quasi mit der Nase fast am Boden läuft, sich anatomisch selbst blockiert, d. h. weder kann es in der Tiefe den Rücken heben noch mit der Hinterhand aktiv mitarbeiten. Ist anatomisch nicht möglich. Tiefer als Höhe Buggelenk sollte der Kopf/Hals nicht kommen, damit eine aktive Rücken- und Hinterhandaktivität gegeben ist.

es ist mehr ein kopfeinrollen! die nüstern gehen runter richtung hufe und streckt ihr genick weit nach vorn. wenn ich die zügel gebe, dann macht sie die nase lang und von den hufen weg. aber einfach zu tief.
erst wollt ich sie nähme ihre rüber runter weils oben nicht mehr kontrollierbar war und jetzt nimmt sie ihn zu tief :/

aber versammelt läuft sie definitiv
Also erstmal schließen sich der erste Absatz und der zweite vollkommen aus, ist halt die Frage was Du unter Versammlung verstehst.

So oder so ist ein Einrollen nicht gewünscht, in keiner Reitweise. rollt sie sich ein entzieht sie sich jeglicher Hilfengebung, sie kann gar nicht reell mitarbeiten und gute Bemuskelung aufbauen. Insoweit ist der Tipp Deines Trainers schon dahingehend richtig, dass das einrollen gestoppt werden muss. Ich persönlich würde es allerdings weniger über nach oben regulieren, sondern die Hinterhand aktivieren (die beim einrollen definitiv nicht aktiv ist, ist anatomisch wiederum gar nicht wirklich möglich zumindest nicht das, was landläufig als aktive Hinterhand gemeint ist, hier ist wieder die Frage wie Du eine aktive Hinterhand definierst). Die Nase soll an bzw. erstmal vor die Senkrechte kommen, d. h. nicht in Richtung Hufe zeigen, sondern der vorderste Punkt sein, der am Pferd gesehen wird.

Sämtliche Symptome sind natürlich auch Zeichen, dass es dem Pferd an Kraft fehlt, keine Frage, ist in 5 Monaten auch gar nicht möglich, die Kraft derart herzustellen, ich würde allerdings weder das Nase im Sand geschlürfe tolerieren noch das Einrollen. D. h. Zügel eine weiche anstehende Verbindung herstellen und eine Begrenzung nach unten herstellen. Diese Begrenzung bzw. den evtl. erstmal entstehenden Druck auf den Zügel, weils Hotti nach unten will durch Treiben, d. h. vorwärts korrigieren, d. h. drückt sie mit dem Kopf nach unten, kommt von Dir eine treibende Hilfe, bis sie wieder weich in der Hand wird, dann normal weiter.

Dein Pferd muss erstmal lernen, sich in Selbsthaltung zu tragen. Dies lernen halt auch Westernpferde nicht anders als englisch gerittene. ;)

Und das ganze etwas ruhiger und langsamer angehen, Du hast alle Zeit der Welt, gib diese Zeit dem Pferd.

Noch kurz eingeworfen, dass von Dir beschriebene ist keine aktive Hinterhand. ;)
 
B

Baccara

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Nene, sie schiebt anfangs richtig von der Hinterhand an, sodass ich sie vorne zurückhalten muss um sie nicht davon-rasen zu lassen. Sie geht quasi mit vollem elan und voller power voran.
Also, sie ist davor schon im Frühjahr, sommer und herbst regemäßig geritten worden! Im Gelände halt, mit durchgehen, bocken, rasen und allem drum und dran.
Mit 6 Jahren hat das ganze angefangen und bis zu ihrem 12. Jahr wurde sie so geritten.


Aber eigentlich ist mein Problem ja das Kopf senken!!!
Nehmen wir dann also mal an, ihr fehlt die Kraft…weil wir noch nicht so lange trainieren…
Wo soll die dann fehlen? Im rücken wohl kaum, sonst würde sie noch nicht vorwärts-abwärts laufen.
In der Hinterhand evtl.? aber ich denke doch, dann wäre die Hinterhandaction nicht so stark.
Vllt fehlts noch an der Halsmuskulatur???
Dass sie vielleicht versucht den Hals zu strecken/dehnen, weils ihr zu anstrengend ist?
Für mich hört sich das so an, dass das Pferd zwar Kondition hat, aber noch nicht genug Kraft um sich selbst zu tragen.
Außerdem soll das Pferd bei der Versammlung auch nicht mit der Hinterhand schieben sondern tragen. Also die Schubkraft in Tragkraft umwandeln. Und das geht nicht hopp la hopp in noch nicht mal einem halben Jahr wenn das Pferd vorher nicht richtig geritten wurde. Vor allem kommen Haflinger extrem schnell auf die Vorhand, wenn sie mit tiefem Hals laufen. Die kann man einfach nicht mit Quartern vergleichen, die auf Pleasure gezogen sind.

Da stimme ich Mirage und Iesca vollkommen zu.
 
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So und nun meine Fragen dazu:

Ist das normal so? Nein.
Soll ich sie lieber nicht den Kopf so weit senken lassen? Definitiv nicht!
KANN/SOLLTE ich anders weiter trainieren? Ja, auf jeden Fall.
Oder sollte ich das so beibehalten? Bloß nicht!
Immerhin hat sie nach einer Runde die Rübe wieder hochgenommen, weil ein Fußgänger mit Hund weit weit entfernt war…sprich, es müsste wieder die Rüber runter, wieder das ganze von vorne usw. usw.
Pferd hat den Kopf (ne Rübe schaut anders aus ;) ) hochgenommen, weil es neugierig war und mal gucken wollte - wo ist jetzt das Problem?

Ach ja, wenn ich schonmal am schreiben bin *g* :
Den Paint Wallach den ich reite, der Galoppiert am linken Hufschlag, grundsätzlich falsch an, versucht sich loszu reißen wenn er keine lust mehr hat, was er bei mir aber nicht schafft!!!
Es nervt tierisch wenn er das macht und er wills aber nicht richtig machen :/
Da er schon 18 Jahre alt ist und ich ihn erst seit paar Monaten kenne, weiß ich natürlich nicht welcher tolle Trainer ihm das, wie, beigebracht hat oder welcher süße Reiter ihn da verdorben hat!
Kann man das noch korrigieren?? Wenn ja, wie?
Ja, das kann man korrigieren. Dazu müsstest du aber erstmal erklären, wie du die Hilfe zum Angaloppieren gibst.

Dann hätte ich noch ein paar Fragen bzgl. Mandy:
Was verstehst du unter Versammlung? Sehr langsames traben?

Dann:
Ein Pferd, das nie gelernt hat, was richtiges Reiten bedeutet, hat in der Versammlung nach so kurzer Zeit absolut nix verloren - denn dann kommt es zu solchen Problemen, wie du sie schilderst.

Wichtig ist meiner Meinung nach erstmal das Vorwärtsreiten - und zwar in der Dehnungshaltung mit der Nase in Höhe des Buggelenkes und einen schön gestreckten, und doch leicht rundem Hals, wenn du jetzt verstehst, was ich meine... Heißt also, das Pferd muss sich an das Gebiss randehnen - also ist auch hier eine weiche Anlehung an die Reiterhand gewünscht.

Ich zitiere hier mal gerne einen Satz, den ich mir als Merksatz eingebleut habe:
"Zur maximalen Schwungentfaltung gehört an sich die Dehnungshaltung."

Schwung bedeutet nicht schnell laufen, sondern dass das Pferd Last auf die Hinterhand aufnimmt und von hinten nach vorne durchschwingt und so fast automatisch mit der Nase leicht vor die Senkrechte kommt.

Ich komme zwar überhaupt nicht aus dem Westernlager und habe da auch nicht wirklich eine Ahnung von, aber mein junges Pferd nimmt den Kopf auch so extrem nach unten, dass sie sich sogar schon einmal beim Spazieren gehen auf die Tasthaare getreten ist.
Bei ihr liegt es daran, dass sie noch nicht die Kraft hat, sich selbst zu tragen.
Läuft Boheme auch auf der Weide mit so einem tiefen Kopf?

Nene, sie schiebt anfangs richtig von der Hinterhand an, sodass ich sie vorne zurückhalten muss um sie nicht davon-rasen zu lassen. Sie geht quasi mit vollem elan und voller power voran.
Das hier beschriebene hat aber nix mit richtigem Schub aus der Hinterhand zu tun - ich bin mir 100%ig sicher, dass deine Pflegestute überhaupt nicht wirklich weiß, wie das geht...
Davonrasen und Schub aus der Hinterhand entwickeln sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuh. Das eine ist schnell und oft unkontrollierbar, das andere kann zwar auch schnell sein, ist aber kontrollierbar. Außerdem hat man dann eher das Gefühl, dass Pferd geht bergauf, obwohl der Boden eben ist.

Aber eigentlich ist mein Problem ja das Kopf senken!!!
Nehmen wir dann also mal an, ihr fehlt die Kraft…weil wir noch nicht so lange trainieren...
Wo soll die dann fehlen? Im rücken wohl kaum, sonst würde sie noch nicht vorwärts-abwärts laufen.
Läuft sie denn vorwärts-abwärts? Wenn ja, wie denn?

In der Hinterhand evtl.? aber ich denke doch, dann wäre die Hinterhandaction nicht so stark.
Hinterhandaction hat nix mit Kraft in der Hinterhand zu tun. Die Kraft wird erst entwickelt, wenn das Pferd auch tatsächlich die Hinterhand senkt und unter dem Schwerpunkt tritt. Somit nimmt das Pferd Last auf die Hinterhand auf und die Muskeln entwickeln sich mit der Zeit ganz automatisch.

Vllt fehlts noch an der Halsmuskulatur???
Ja, so wie du das beschreibst hat das durchaus was mit fehlender Oberhalsmuskulatur zu tun.

Dass sie vielleicht versucht den Hals zu strecken/dehnen, weils ihr zu anstrengend ist?
Äh, ganz ehrlich? Den Hals streckt sie so weit nach unten, weil sie falsch geritten ist...
 
iesca

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Läuft Boheme auch auf der Weide mit so einem tiefen Kopf?
Nur ganz kurz hierzu: Auf der Weide beim Herumtoben hat sie den Kopf nicht so tief. Der tiefe Kopf ist bei ihr beim Arbeiten damit verbunden, dass sie, vor allem, wenn sie müde wird, auf die Vorhand kommt und entsprechend auch hinten nicht mehr richtig untertritt. Da wo andere Pferde nach oben ausweichen, weicht sie nach unten aus. Jetzt, wo sie langsam Muskeln aufbaut, kommt auch der Kopf weiter nach oben und vor allem auch vorne.
Beim Spazieren gehen kommt nocht dazu, dass sie der Meinung war, den Boden ständig nach etwas fressbarem absuchen zu müssen. :rolleyes:
 
Kassy

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OMG, so viele Antworten und alles ganz durcheinander :O
Gibt’s das auch in einer Reihenfolge? :D :D :D

Also…

Pferd hat den Kopf (ne Rübe schaut anders aus ;) ) hochgenommen, weil es neugierig war und mal gucken wollte - wo ist jetzt das Problem?
Ok, dann halt nen Kopf ;)
Das Problem?? Also Mandy ist sehr oft unaufmerksam, eben wegen solchen banalen Dingen.
Es nervt tierisch und dabei schaut sie so gespannt drauf hin, dass ich keinerlei Einfluss mehr auf sie hab! Der Kopf geht ganz hoch, den Rücken drückt sie runter und es scheint als hätte sie vergessen, dass jemand auf ihr drauf sitzt. Und dabei läuft sie fast gegen den Zaun, stolpert und versteift sich total und lässt sich nicht mehr biegen. Dann plötzlich sieht sie eine Katze in der Koppel spazieren gehen, dann fährt ein Tracktor 200m entfernt auf der Straße, dann…dann…dann! Das alles würde sie beim grasen auf der Koppel nie interessieren.
An das will ich mich leider nicht gewöhnen. Is ja schön, dass sie neugierig ist, aber das geht auch anders.
Das zweite Problem dabei ist: Der Trainer hat mir ja eben geraten, an diesem Punkt wieder den Kopf nach unten zu bringen, sprich diese Einrollhaltung einzunehmen. :eek:

Also wenn ich das jetzt richtig raus gelesen habe, soll sie erst die Selbsthaltung einnehmen können, dann erst vorwärts-abwärts und zum Schluss ist die Versammlung dran?!!
Okay, ja Zeit haben wir eh genügend, sollte nur noch ein sonniges und trockenes Jahr werden damit wir nicht rutschen :D

Also aber dann mal zur Selbsthaltung:
Tut mir leid, davon hab ich noch nie etwas gehört :O Weder bei englischem Reitunterricht noch Westernunterricht. Auch unser Trainer hat mir NICHTS davon erzählt, am anfang unseres trainings, was mich jetzt ganz schön bedenklich macht. :mad:
Aber wenn ihr schon von der Selbsthaltung redet…welche davon meint ihr? Hab bei google gefunden, dass es 2 verschiedene gibt: Die natürliche Selbsthaltung des Pferdes die es selbst einnimmt, oder die angerittene Selbsthaltung, die der Reiter durch seine Hilfen formt?
Darunter versteh ich also, dass das Pferd sich selber trägt in einer für ihn schonenden Haltung mit schwingendem Rücken?!!
Kann man die Selbsthaltung auch erst am Boden trainieren? Oder hat das dann keinen Einfluss wenn sie unterm Sattel ist? :confused:

Mandy hat also diese Schubkrakt, diese soll aber eigentlich zu Tragkraft umgewandelt werden? :cool:

Äh, ganz ehrlich? Den Hals streckt sie so weit nach unten, weil sie falsch geritten ist...
Unnötige Bemerkung. :mad: Wie kann man sie "richtig" reiten, wenn sie nie eingeritten wurde. Sie hat, leider, kein Profiberitt und ich bin keine Ausbilderin :( ich versuche lediglich uns beiden das reiten zu erleichtern, und sie zu bewegen, was bisher anscheinend nicht ganz klappt.
Wie soll ich denn Dann vorgehen?
Die Möglichkeit sie in Beritt zu geben scheidet schon mal aus ;)

Gruß :D
 
Dimturien

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Ok, dann halt nen Kopf ;)
Das Problem?? Also Mandy ist sehr oft unaufmerksam, eben wegen solchen banalen Dingen.
Es nervt tierisch und dabei schaut sie so gespannt drauf hin, dass ich keinerlei Einfluss mehr auf sie hab! Der Kopf geht ganz hoch, den Rücken drückt sie runter und es scheint als hätte sie vergessen, dass jemand auf ihr drauf sitzt. Und dabei läuft sie fast gegen den Zaun, stolpert und versteift sich total und lässt sich nicht mehr biegen. Dann plötzlich sieht sie eine Katze in der Koppel spazieren gehen, dann fährt ein Tracktor 200m entfernt auf der Straße, dann…dann…dann! Das alles würde sie beim grasen auf der Koppel nie interessieren.
An das will ich mich leider nicht gewöhnen. Is ja schön, dass sie neugierig ist, aber das geht auch anders.
Macht sie das beim Führen, bzw. Spazierengehen genauso? Wenn ja, was machst du dann dagegen?

Ich persönlich würde sie dann einfach arbeiten lassen, wenn sie meint, dass alles andere wichtiger ist, als der Reiter oben drauf. Ich hatte das aus deinem ersten Beitrag so rausgelesen, dass sie halt nur mal guckt, was für mich persönlich nicht so schlimm wäre, WENN das Pferd sich dann gleich wieder auf mich konzentriert. So wie du es beschreibst, ist das Glotzen natürlich ein No-Go, da gebe ich dir vollkommen recht.

Ich würde sie dann einfach abwenden, Zirkel reiten, Volten, Achten - richtig schaffen lassen halt. Und wenn sie anfängt, sich wieder auf dich zu konzentrieren, dann durchparieren, Zügel lang und ne kurze Runde im SChritt zur Belohnung. Und das immer wiederholen wenn sie meint, dass du gerade mal unwichtig bist. Einfach dass sie merkt, wenn sie nicht mitmacht, wird's anstrengend. Wirkt im Normalfall fast schon wie ein Wundermittel. ;)

Das zweite Problem dabei ist: Der Trainer hat mir ja eben geraten, an diesem Punkt wieder den Kopf nach unten zu bringen, sprich diese Einrollhaltung einzunehmen. :eek:
Ähm, ja. Dein Trainer macht's sich verdammt einfach. Nimm den Pferd die Sicht und es hört auf. Stimmt schon, ist aber nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Kleiner Tipp von mir: Such dir nach Möglichkeit einen anderen Trainer...

Also wenn ich das jetzt richtig raus gelesen habe, soll sie erst die Selbsthaltung einnehmen können, dann erst vorwärts-abwärts und zum Schluss ist die Versammlung dran?!!
Nein, nicht ganz. Erst vorwärts-abwärts, dann die Selbsthaltung und dann die Versammlung. Versammlung kommt immer zum Schluss, steht auch so in der Ausbildungsskala der FN, und diese hat definitiv ihren Sinn - auch für Westernpferde, meiner Meinung nach.

Also aber dann mal zur Selbsthaltung:
Tut mir leid, davon hab ich noch nie etwas gehört :O Weder bei englischem Reitunterricht noch Westernunterricht. Auch unser Trainer hat mir NICHTS davon erzählt, am anfang unseres trainings, was mich jetzt ganz schön bedenklich macht. :mad:
Such dir bitte wirklich einen anderen Trainer, mit dem da kommst du wohl auf keinen grünen Zweig mehr....

Aber wenn ihr schon von der Selbsthaltung redet…welche davon meint ihr? Hab bei google gefunden, dass es 2 verschiedene gibt: Die natürliche Selbsthaltung des Pferdes die es selbst einnimmt, oder die angerittene Selbsthaltung, die der Reiter durch seine Hilfen formt?
Darunter versteh ich also, dass das Pferd sich selber trägt in einer für ihn schonenden Haltung mit schwingendem Rücken?!!
Unter Selbsthaltung verstehe ich persönlich jetzt, dass das Pferd die Schubkraft aus der Hinterhand entwickelt, unter den Schwerpunkt fußt, den Rücken aufwölbt und dann seinen Kopf von selbst trägt, mit der Nasenlinie leicht vor der Senkrechten. Hierbei kommt es beim Westernreiten auf die natürliche Halshaltung an, während z. B. die Dressurreiter leider oft eine höhere Aufrichtung erzwingen (nicht alle, aber leider doch viele internationale S-Dressurreiter).

Kann man die Selbsthaltung auch erst am Boden trainieren? Oder hat das dann keinen Einfluss wenn sie unterm Sattel ist? :confused:
Ja, man kann das auch am Boden trainieren, geht auch ohne Ausbinder und Co. Und ja, meiner Meinung nach hat das einen Einfluss darauf, wie das Pferd dann unterm Sattel läuft.

Mandy hat also diese Schubkrakt, diese soll aber eigentlich zu Tragkraft umgewandelt werden? :cool:
Hm, jetzt wird's kompliziert. Dein Pferdchen scheint wohl nur weit unterzutreten, aber nicht richtig zu schieben, so wie du es beschreibst. Könntest du evtl. mal Fotos in der Bewegung einstellen? Am Besten solche, wo man das Pferd von der Seite sieht?

Unnötige Bemerkung. :mad: Wie kann man sie "richtig" reiten, wenn sie nie eingeritten wurde. Sie hat, leider, kein Profiberitt und ich bin keine Ausbilderin :( ich versuche lediglich uns beiden das reiten zu erleichtern, und sie zu bewegen, was bisher anscheinend nicht ganz klappt.
Stopp, das ist keine unnötige Bemerkung, sondern einfach nur die Wahrheit - die du in deinem ersten Post auch schon geschrieben hast. Du hast doch erzählt, dass dieses Pferd so schlecht geritten wurde und dass du jetzt erst seit ein paar Monaten daran arbeitest. Da kann man sich an einer Hand abzählen, dass das Pferd immer noch schlecht geritten ist, vor allem eben, weil du kein Profibereiter bist. Aber du tust dein Bestes und suchst nach Lösungen, das ist ja nicht verwerflich. Ich habe dich damit auch nicht angegriffen, sondern lediglich den Zustand des Pferdes aus deinen Erzählungen raus abgeleitet - und da kam ich eben zu dem Schluss, dass das Pferd schlecht geritten ist.

Vor allem: Wie willst du in ein paar Monaten etwas wieder gut machen, was über Jahre hinweg falsch gemacht wurde? Funktioniert nicht. Geduld und Zeit sind hier die allerwichtigsten Faktoren.

Ich persönlich würde erstmal auf den Boden zurückgehen. Richtig longieren, richtig an der Hand arbeiten, evtl. ein bisschen Fahren vom Boden aus. Gymnastizierende Übungen an der Hand, dem Pferd beibringen, dass es auf Druck zu weichen hat. Dann wieder in den Sattel steigen, und das Pferd erstmal einige Wochen lang schön vorwärts-abwärts reiten, in einem schönen frischem Tempo. Und dann kannst du versuchen, einen Schritt weiter zu gehen.
 
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Kleine Bemerkung am Rande: Kassy, wenn du magst kann ich dich auch mal beim Reiten filmen!? :) Die kleine Sequenz könnte man dann ja mal als Beispiel einstellen? :) Morgen oder Sonntag zB?
 
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Kleine Bemerkung am Rande: Kassy, wenn du magst kann ich dich auch mal beim Reiten filmen!? :) Die kleine Sequenz könnte man dann ja mal als Beispiel einstellen? :) Morgen oder Sonntag zB?
Bist du verrückt :eek::eek::D
ich auf einem VIDEO :eek: :D
Ich lach mich tot :D
Nunja, wäre aber nicht schlecht :D
also gut ja, aber dann am Sonntag, weil morgen weiß ich gar net wann ich in Stall nüber geh ;)

und ich hab keine ahnung wie ich ein Video hochlade...musst du dann für mich machn ;)
wann hast denn dann Zeit?



Also wenn sie beim Arbeiten ständig hochgockelt, dann lass ich sie kurz schaun und treib sie dann weiter. Allerdings wirft die Dame dann ihren Kopf komplett in die Höhe, oder sie versucht es auf die andere Tour:
Ist jetzt komisch zu erklären, also sie biegt sich immer auf die seite wo grade z.B. der Fußgänger geht. Egal auf welcher Seite wir gerade reiten.
Da reagiert sie so lange nicht auf Schenkelhilfen bis das Monster weg ist.

Beim Führen am Hof ist ihr alles egal. Beim Spazierengehen außerhalb ist wieder alles interessant, hat den Kopf oben, geht aber brav neben mir her, wird nicht schneller oder langsamer.
Ab und zu nimmt sie dann mal ihren Kopf runter (aber ich denke das macht sie nur, um am leckeren Gras zu schnüffeln :D )

Bzgl. des Trainers:
Ich habe schon seeehr lange einen anderen in Aussicht. Aber der gibt hauptsächlich Unterricht auf seiner Anlage. Ich bearbeite Ihn aber grade und es wird nicht mehr lange dauern, dann hab ich ihn um meine Finger gewickelt ;) :D
Bis dahin gibt’s wieder BODENARBEEEEEIT :D
Also um die Selbsthaltung am Boden bzw. Longe zu „erarbeiten“…ohne Ausbinder, weil Ausbinder blockieren ja dann oder?
Oke, also wenn ich sie ohne Ausbinder longiere, dann ist eig. Grundsätzlich der Kopf oben. Also richtig oben.
Außerdem findet sie das buckeln an der Longe, ohne Ausbinder, sehr lustig, und benimmt sich wie ein Rodeowildhafi ;)
Aber was sie ganz gut macht das ist bei Zungenschnalzen-Trab, bei Kusslaut-galopp und SchSch-Schritt! Weeeeg-größerer Kreis und Hiiier-Kreis verkleinern! Weiß nicht genau für was ich die beiden letzten Kommandos ihr beigebracht habe, aber sie macht das so toll :D
Hmm, naja, das muss mein Hund ja auch machen, vllt denkt Mandy nun sie sei ein Hund :D :D :D

Fotos kann ich gern machen! Wären aber dann erst am Montag online! Weil meine 5-jährige Fotografin nur sonntags zeit hat ;) :D
Sind dann halt Bilder mit Koppelschnurr dazwischen ;)

Bei der Bodenarbeit…Fahren :D geht leider nicht, wir haben weder Geschirr oder Kummert (oder wie man die nennt) noch irgendeinen Sulky oder sonstiges zum dranhängen ;)
Hilft ne Stangenarbeit auch zur Selbsthaltung? :D
Also für morgen versuchen wirs erst mal ohne Ausbinder wieder zu longieren. Vielleicht hat sich das ewige buckeln und kopf senkrecht nach oben nun gelegt…wer weiß. :D

Gruß
 
B

Baccara

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Bis dahin gibt’s wieder BODENARBEEEEEIT :D
Also um die Selbsthaltung am Boden bzw. Longe zu „erarbeiten“…ohne Ausbinder, weil Ausbinder blockieren ja dann oder?
Oke, also wenn ich sie ohne Ausbinder longiere, dann ist eig. Grundsätzlich der Kopf oben. Also richtig oben.
Außerdem findet sie das buckeln an der Longe, ohne Ausbinder, sehr lustig, und benimmt sich wie ein Rodeowildhafi ;)
Aber was sie ganz gut macht das ist bei Zungenschnalzen-Trab, bei Kusslaut-galopp und SchSch-Schritt! Weeeeg-größerer Kreis und Hiiier-Kreis verkleinern! Weiß nicht genau für was ich die beiden letzten Kommandos ihr beigebracht habe, aber sie macht das so toll :D
Hmm, naja, das muss mein Hund ja auch machen, vllt denkt Mandy nun sie sei ein Hund :D :D :D

Bei der Bodenarbeit…Fahren :D geht leider nicht, wir haben weder Geschirr oder Kummert (oder wie man die nennt) noch irgendeinen Sulky oder sonstiges zum dranhängen ;)
Hilft ne Stangenarbeit auch zur Selbsthaltung? :D
Also für morgen versuchen wirs erst mal ohne Ausbinder wieder zu longieren. Vielleicht hat sich das ewige buckeln und kopf senkrecht nach oben nun gelegt…wer weiß. :D

Gruß
Hallo,
Fahren vom Boden ist auch ohne Kutsche, Geschirr etc. ;) Du brauchst lediglich einen Longiergurt und längere Zügel bzw Longen.
Was ich dir an Bodenarbeit empfehlen kann ist Arbeit an der Hand. So lernt das Pferd ohne Reiter drauf wie man sich biegt bzw dehnt. Als Buchtippt kann ich dir "Gymnastizierende Arbeit an der Hand" von Oliver Hilberger empfehlen.
Und wenn du die Möglichkeit hast über Stangen zu longieren, nutze sie auch. So lernt das Pferd aktiv die Hinterhand einzusetzen und sich zu dehnen.
 
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Mirage

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:eek: Äh, STOPP Leute. Eure Tipps sind zwar top, aber die TE hat meiner Meinung nach zu wenig Ahnung davon (nicht böse gemeint Kassy, aber so ist mein Eindruck)

Kassy bitte Finger weg vom Fahren vom Boden, dazu brauchts schon jemanden, der Dir das beibringt, der wirklich Ahnung davon hat, sonst machst mehr schlecht als gut.

Kassy, dass ist Dein Ziel, dass es derzeit zu erreichen gilt Deiner Beschreibung nach:



Zu erreichen ist es vom Boden aus meiner Meinung nach nur an der Longe in Deiner Situation derzeit, ABER auch die Longe birkt Risiken, d. h. hat Dein Pferdl den Kopf nur oben an der Longe, Du nicht das Wissen und Können, dem Pferd ohne Ausbinder den Weg in die Tiefe zu zeigen, würde ich persönlich ausbinden mit Dreieckszügeln, korrekt verschnallt versteht sich, ggf. halt von jemandem zeigen lassen. D. h. 10 Minuten warm führen (zum Schonen der Gelenke), dann Ausbinder einschnallen (Pferd kennt sie hoffentlich, wenn nicht, hier bitte wiederum erst mit einer erfahrenen Person beginnen und dem Pferd schonend beibringen), dann schon im Schritt Tempounterschiede gehen lassen, d. h. mal etwas flotter, mal langsamer, immer wieder zum pferdeeigenen Grundtempo wechseln. Im Trab würde ich derzeit einfach nur in einem gleichmäßigen Tempo gehen lassen. Wenn sie sich im Schritt und Trab gut an der Longe "fallen lässt", d. h. wie auf der vorherigen Zeichnung läuft mit der Halsung und der Kopfhaltung. Häufige Handwechsel, kein Dauertrab, sondern ein paar Runden traben lassen, dann wieder durchparieren, tendiert sie an der Longe zum Einrollen das Einrollen immer direkt mit Vorwärtstreiben korrigieren, kommt sie wieder raus aus dem Einrollen, sofort das Treiben einstellen. Dann kannst auch zur Abwechslung zwischendrin (nicht jedesmal) Trabstangen mit einbauen, bitte aber zeigen lassen wie die Abstände für Dein Pferd sein müssen.

Bis Dein Pferd dann so läuft, hast schon viel erreicht und allein das wird schon einige Zeit dauern.

Allerdings würde ich jetzt nicht nicht mehr reiten, sondern ein Programm aufbauen, beispielsweise so (ich weiß ja nicht wie oft Du überhaupt zum Pferd fährst, also nur mal ein Beispiel):

Montag Longieren
Dienstag einfach entspannt ausreiten
Mittwoch etwas arbeiten unter dem Sattel, hier ist es das gleiche Ziel wie an der Longe und über den gleichen Weg zu erreichen.
Donnerstag beispielsweise Ruhepause, einfach gar nichts machen
Freitag wieder longieren
Samstag wieder ausreiten
Sonntag nochmal ausreiten

Einfach Abwechslung reinbringen und schauen, dass Du baldmöglichst einen guten Trainer an Land ziehen kannst. ;)
 
Kassy

Kassy

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Hallo Mirage,

Du ich komme so gut wie jeden Tag zu meiner Motte, sie ist quasi meine Nachbarin :D ich kann jederzeit mit ihr was unternehmen :D

also das mit dem Fahren mit langen longen und longiergurt sieht ja immer toll aus...aber ich hab sowas noch nie live gesehen! das lass ich mal noch am Rande ;)

ausreiten mit mandy alleine gestaltet sich ebenfalls als rießen problem.
1.000 mal schreckhafter! ALLES und JEDER sind/ist ein Monster.
letztens hätte sie mich beinahe aus dem sattel 'gedreht', weil ein Tracktor 1km weit entfernt stand und ein Bauer ausgestiegen ist ;)
180grad gedreht und vom weg abgewichen. zum glück lässt sie sich wieder schnell beruhigen und hat sich auf mich eingelassen. früher wäre sie komplett durchgegangen.
eig hatten wir auch immer eine reiterin für unsere alte gerda bzw Mandys leibliche Tante, aber die ist leider weggezogen und seitdem bin ich mit den beiden allein :(

Gruß
 
Kassy

Kassy

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jup Bino, dann musst mir aber auch erklärn wies geht und was man beachten muss und so ;) :D
reichen dann also 2 longen und ein longiergurt?
 
Bino

Bino

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Also ich habe eine Doppellonge. Mit zwei einzelnen Longen habe ich das noch nie gesehen und würde ich mich auch irgendwie nicht trauen... Besonders weil die Longierleinen ja in speziellen dafür vorgesehene Ösen am Longiergurt eingeschnallt werden. Da wäre eine normale Longe zu dick für.
 
nanja1

nanja1

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*schleich* Also ich Nehme meinen "Raumkreuzer" gerne mal an die DL,
da ich eine solche in der richtigen Länge noch nicht gefunden hab, behelfe ich mir mit 2 15m Longen. Das geht super, hab einen Longiergurt mit 12 Ringen,
wo ich dann die Ringe wie die Umlenkrollen benutzen kann.
So hackt nichts und Pferdl hat genug Platz.

ABER: Ich habe die DL mit einem Profi Ausbilder "erfahren" und erlernt.
Alles kann ich nicht aber zum Locker machen und schön V/A lockern reicht es mitterlweile. Bitte nicht alleine einfach testen! Das geht in den Meisten fällen nicht gut und kann für beide Sau gefährlich werden.....

*rausschleich*
 
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Rübe runter - oder zu gefährlich???