Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten

Diskutiere Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten im Weitere Reitweisen Forum im Bereich Reitsport; Huhu ich weiss nicht genau, wo ich das hinsetzen soll, aber eigentlich ist es auch eher ein 'Problem' beim Reiten. Neben der Sache mit den...
iesca

iesca

Moderator
Beiträge
1.294
Reaktionen
168
Huhu

ich weiss nicht genau, wo ich das hinsetzen soll, aber eigentlich ist es auch eher ein 'Problem' beim Reiten. Neben der Sache mit den Brunnen hat Bohème ein Problem damit, wenn sich beim Reiten die Farbe oder die Beschaffenheit des Weges ändern.
Das äussert sich zum Beispiel bei Wasserflecken auf dem Teer oder, wenn Wasser auf den Teerstrassen läuft. Ausserdem auch, wenn sie vom Gras auf die Teerstrassen soll.
Im Winter vor allem dann, wenn sie von den Merggelwegen auf den Teer oder vom Gras auf den Teer gehen sollte oder wenn der Teer stellenweise Schnee oder Eis bedeckt war, aber auch, wenn auf den Waldwegen etwas Wasser steht oder es stellenweise sehr schlammig ist.
Das äussert sich im Extremfall so, dass sie sich weigert und nicht mehr weitergeht oder indem sie sehr steif und zögerlich geht und dabei den Boden misstrauisch beäugt.
Beim Führen hat sie diese Probleme fast nicht, aber da sieht sie auch, wenn ich vorausgehe, dass der Boden in Ordnung ist.
Auf dem Platz geht sie durch Pfützen und über Planen.
Angefangen hat das im Winter, nachdem sie ein paar Mal ausgerutscht ist.
Habt ihr vielleicht Vorschläge, wie sie wieder mehr Vertrauen zum Untergrund bekommen kann?
Wenn sie so steif geht, dann ignoriere ich das normalerweise einfach, wenn sie stehenbleibt, dann stehen wir halt so lange, bis sie sich überwindet, weiterzugehen. Unser 'Rekord' liegt bei 45 Minuten. Da war allerdings auch eine gute Portion Machtkampf dabei.
Meint ihr, dieses Misstrauen gegenüber dem Boden bessert sich mit der Zeit wieder?
 
Schnucki1

Schnucki1

Beiträge
371
Reaktionen
233
Eines meiner Ponys hat das auch ganz stark gehabt, alles was auf dem Boden war und schon nur hell dunkel unterschiede hatte fand der ganz furchtbar, auch Farbveränderungen an der Bande (wenn der Trecker schon mal ein schwarzen streifen vom Reifen an die Bande gemacht hatte) ansonsten war der eigentlich eher cool und gehörte nicht so zu der schreckhaften Sorte, bei dem haben wir dann irgendwann festgestellt das er nicht so gut sehen kann und Probleme mit den Augen hat daher geht er einem beim Führen auch über alles hinterher da hat er einfach mehr Vertrauen.
Sehprobleme werden bei Pferden immer häufiger und werden meist erst gar nicht in betracht gezogen, ich würde heut zu Tage bei Pferden die auffällig Schreckhaft sind immer die Augen untersuchen lassen, leider kann man da nicht gross mit ner Brille helfen aber dann weiß man wenigstens woher es kommt und das es nicht eine Macke ist und das das Pferd einfach etwas schlechter erkennen und nicht so schnell als ungefährlich einstufen kann wie andere und dann kann man sich darauf einstellen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iesca und Bino
Bino

Bino

Beiträge
4.313
Reaktionen
213
Eventuell hat sie ja auch Schmerzen beim Auftreten? Zeigt Bohème dieses Verhalten vermehrt wenn der Untergrund von weich auf hart wechselt?

Nehmen wir mal an es sind nicht die Augen und nicht die Hufen - macht sie das nur bei Bodenübergängen wenn sie die Wahl hat nach Hause zu gehen?

Ein Trick der mit meinem Pferd gut funktioniert: rückwärts über oder in etwas gehen, sofern es wirklich nur Missmut oder Sturheit ist :) Rückwärts geht zumindest mein Pferd überall hin.

Von absteigen an solchen Stellen rate ich dir ab, damit gibst du ihr das Gefühl, dass da wirklich etwas schlimmes ist. Seitengänge sollen auch gut funktionieren - quasi seitlich über die Übergänge treten lassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iesca
W

Wunschtraum

Beiträge
1.731
Reaktionen
478
Ich würde als erstes auch mal die Augen kontrollieren lassen, wie Schnucki schon gesagt hat, werden Augenprobleme so gut wie nie in Betracht gezogen.

Den von Bino genannten Grund würde ich aus folgenden Gründen ausschließen: Wenn sie Probleme mit den Hufen hätte und auf harten Wegen fühlig läuft, müsste sie sich auch weiche Wege freuen und da von selber hin laufen.
Aber trotzdem würd ich die Hufe mal einem staatlich geprüftem Hufschmied zeigen, ob nicht doch ein Beschlag notwendig wäre.

Sind die Augen in Ordnung liegt es meiner Meinung nach ganz klar daran, dass sie dir zwar vom Boden aus vertraut, aber das Vertrauen weg ist, sobald du im Sattel sitzt. Da musst du dann weiter an eurer Beziehung arbeiten, so dass sie dir auch Vertraut wenn du drauf sitzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: iesca
iesca

iesca

Moderator
Beiträge
1.294
Reaktionen
168
An die Augen hatte ich auch schon gedacht und werde das sicher auch im Hinterkopf behalten und wenn es sich in der nächsten Zeit nicht deutlich bessert, wird da dann doch der Ta kommen müssen.
Auf die Hufe tippe ich weniger. Zu der Zeit als sie den Abszess hatte, ist sie auf Teer problemlos gelaufen. Da müsste sie eher Mühe mit dem Übergang von den Teerwegen auf die Merggelwege haben, da diese zum Teil auch aus spitzigen Steinen bestehen.
Zudem läuft sie momentan auch auf sehr steinigen Wegen sehr gut, also auf Wegen, wo sich eigentlich zuerst zeigt, ob sie fühlig ist oder nicht.
Absteigen versuche ich bei diesen Situationen wann immer es geht zu vermeiden. Allerdings weiss ich vom Spazieren gehen, dass sie da problemlos drübergeht, wenn ich vorauslaufe.
 
iesca

iesca

Moderator
Beiträge
1.294
Reaktionen
168
Gestern abend, als ich so verrückt war, mein Pferd um 10 Uhr nachts noch zu longieren, ist mir noch eine weitere Frage gekommen: Woran würde ich sonst noch allenfalls merken, wenn sie tatsächlich nicht so gut sieht?
Auf die Schatten gestern auf dem Platz hat sie zum Beispiel überhaupt nicht reagiert, obwohl ich da doch mit dem einen oder anderen Satz oder zögern gerechnet hatte, da die Lampen jetzt so langsam vom Laub verdeckt werden und das dann sehr seltsame Muster auf dem Boden gibt.
 
Schnucki1

Schnucki1

Beiträge
371
Reaktionen
233
Das kann man nur mit verschiedenen Tests machen, mein Pony reagiert auf seinen Schatten oder Schatten von Bäumen und Sträuchern auch nicht, es sind eher die wirklichen Farbunterschiede die er wohl nicht einordnen kann vor allem dunklere Sachen wie z. B. diese ganz schwarzen Teerstreifen auf der Strasse oder dann das krasse Gegenteil wie von dunkel auf ganz hell. Es ist seltsam als wenn er genau wüsste was Schatten ist und was nicht und wo sich wirklich der Boden verändert oder ein neuer Fleck an der Wand ist der halt kein Schatten ist. Bei ihm haben wir allerdings auch das Problem das Dinge die sehr schnell auf ihn zu kommen ihm auch etwas Angst machen weil er sie wohl nicht so schnell erkennen und einordnen kann, hat er sie erkannt ist alles gut oder er plötzlich zu Seite springt weil da was ist was vorher nicht da war wie eine neue Person am Reitplatz oder so und das nächste mal hat er es wohl geschnallt was es ist und er geht cool wie immer dran vorbei, er erkennt es halt einfach nicht so schnell und ist dann immer erst einmal vorsichtig und dann ist alles gut.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bino und iesca
Thema:

Unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten