Tagesritt

Diskutiere Tagesritt im Weitere Reitweisen Forum im Bereich Reitsport; Halli-hallo! :D Gestern war ich im heimischen Gelände unterwegs und eigentlich dachte ich ja, dass ich mich dort recht gut auskenne. Nun habe ich...
Lore

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Halli-hallo! :D

Gestern war ich im heimischen Gelände unterwegs und eigentlich dachte ich ja, dass ich mich dort recht gut auskenne. Nun habe ich aber einige interessante neue Wege entdeckt, die zum Teil auch Möglichkeiten für richtig lange Ausritte (bzw. Tagesritte) bieten.
So habe ich gestern z.B. über eine Autobahnbrücke die A7 bezwungen, was mit meinem Pferd auch gut funktionierte, und auf der anderen Seite sieht das Gelände recht ansprechend aus. Da kann man bis Hannover reiten!
Ich tendiere dazu, mit meinem Pferd alleine loszureiten, da bei uns sowieso kaum jemand ins Gelände geht und die meisten Pferde vieles wohl auch gar nicht mitmachen würden. Mein Pferd ist im Gelände ziemlich abgeklärt - Brücken, Tunnel, Strassenverkehr, Wasserdurchritte - alles kein Problem mit ihr. Wegen der Kondition mache ich mir auch keine Sorgen, sie ist fit wie ein Turnschuh und gut im Training.

Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten ;))?
Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?
Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?
Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?
Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?
Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?

Ich bin gespannt, erzählt mal! :)
 
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Tolles Thema! :)

Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten ;)?
Ja, wir haben tolles Gelände, Tagesritte mit Stopp bei einem Biergarten sind gut drin, wenn man sich denn dazu aufrafft ;)
Vorletztes Jahr sind bei uns 4 Reiter losgeritten und nach 4 Tagen wiedergekommen ohne größere Ortschaften durchreiten zu müssen ;)
(ich war 1 Tag als Ersatzreiter dabei, weil eine keinen Urlaub von der Arbeit bekommen hat)

Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Noch nicht, weil Luna ja noch so jung ist, aber wir haben noch einiges vor :)
Wir (ich mit meiner Ex-RB damals) sind bis jetzt auf so "Tages"ritte (ca. 20-30km) immer hingefahren, wenn was in der Nähe war...
Und in 2 Wochen steht der erste für Luna und mich an :)

Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?
Jaaaaa, ich liebe sowas, v.a. mit viel Abenteuer :D

Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?
Vom pysischen her kein Problem, das hält die Maus schon aus, hat auch ne gute Grundkondition... Nur psychisch, vom Kopf her, macht ihr was längeres (über 2h) noch etwas zu schaffen, glaub ich... Da muss sie des öfteren gähnen, aber sonst wird halt abgestiegen und geführt, ich seh da keine Probleme...
Am Pfingstsonntag fahren wir zu unserem ersten 20km-Ritt :)

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?
Ich würde auch alleine los, aber mit nem Partner ist das doch viel mehr Spaß *lach*

Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?
Noch haben wir noch nicht soooo viel erlebt, aber Bundesstraße überqueren reicht schon, da mach ich mir immer so Sorgen, weil die Autofahrer halt mit 100 km/h vorbeidüsen und auch keine Rücksicht nehmen...
Ansonsten sind bei uns um München herum Autobahnbrücken und kleiner Tunnel etc. Standard, aber auch nicht schlimm...

Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?
Wozu gibts Karten? Neeee, mitm Fahrrad fahr ich nicht erst los, da gibts Karten und Google Earth und die eigene Orientierung... Ich weiß immer in welcher Himmelsrichtung das zu Hause ist, das reicht *lach* Nur so erlebt man einiges :p
 
B

Baccara

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st euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten?
Oh ja, wir haben in fast jede Richtung ein tolles Ausreitgelände. Da kann man mehr als nur stundenlang reiten. Ich will ja unbedingt mal über den Inn nach Österreich :D

Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Indirekt. Also lange Ausritte von bis zu 5 Stunden kommen schon mal vor bei uns. Einmal waren wir wirklich mal den ganzen Tag unterwegs mit Pausen (zb Pizza essen :D)

Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?
Auf jeden Fall!! Ich bin gerne lang unterwegs, zumindest wenn man die richtigen Leute dabei hat oder auch alleine. Würde auch gern mal einen Mehrtagesritt machen, würde aber nur gehen, wenn ich meinen Oldie als Handpferd mitnehm. Über Nacht alleine zu bleiben findet er nämlich ziemlich doof.


Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?
Also die Kondi von Bine würde noch nicht ganz ausreichen, ein bisschen Training müsste schon noch sein. Aber so 5 Stunden im langsamen Tempo hält sie ohne Probleme durch.

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?
Ich würde alleine gehen. Zu 2. machts zwar mehr Spass, aber den meisten fehlt die Kondition.

Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?
So eine richtige "Klippe" mussten wir noch nicht überwinden. Ehemalige B12 überqueren ist Standart bei uns, ebenso wie Bahngleise und Züge (außer Dampflock :rolleyes:, B20 ist auch kein Problem, egal ob überqueren oder am Radweg entlang, auf einer Fußgängerbrücke über die B12/A94, über die Innbrücke nach Braunau usw. Selbst durch Ortschaften und am Papsthaus vorbei ist alles kein Problem. Sonst wüsste ich jetzt auf die schnelle nichts, was uns mal begegnet ist.

Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?
Ne mit dem Fahrrad würd ich nichts abfahren *schnauf*. Bei unseren Bergen und Wegen bin ich viel zu faul dazu. Wenn ich eine bestimmte Richtung plane, schau ich vorher auf der Karte nach wo ich ungefähr hinmuss und wo ich rauskommen sollte. *g* Da ich mich aber bei uns doch ziemlich gut auskenne, finde ich meistens dahin wo ich hinwill und auch wieder heim :p
 
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Was Begleitung angeht, da tu ich mich wirklich schwer. Bei meinem eigenen Pferd weiß ich, was ich ihr konditionell zutrauen kann und dass sie eben vieles kennt, was einem unterwegs so begegnen kann. Ein geländeunerfahrenes Pferd, ein ängstlicher Mitreiter oder mangelnde Kondition könnte einem so ein Abenteuer doch ziemlich vermiesen, denke ich... :(
 
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tigrababe

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Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten )?

also ich wohn ja zum glück in der schönen oberpfalz, also wiesen und felder bis zum geht nicht mehr. ich glaub ich könnt schon mehr-tages-ritte machen ohne großartig auf probleme zu stoßen.


Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?


also mit meinem eigenen pferd noch nicht da sie ja noch so jung ist. allerdings schon mit den pferden eines bekannten. bei uns ist Tschechien ca 60 km weit weg und das bietet sich für solche sachen ganz gut an. denn das "Hinterland" bis zur grenze ist kaum bewohnt und es gibt auch kaum teerstraßen. der wald bis dahin zieht sich eigentlich fast durch.

Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?

Momentan würde die Kondition bei keinem pferd reichen, da ich beruflich sehr eingespannt bin und kaum zeit habe mal ausreichend zu trainieren und kondition aufzubauen. aber so 3-4 std ritte sind schon drin.

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?

ich bin zwar sehr gern allein draussen unterwegs um mal ruhe und kraft zu tanken, aber bei größeren touren bin ich lieber in begleitung. erstens ist es sicherer und zweiten, wenn mal ein pferd wo nicht vorbei oder durch will, geht meist das andere. allerdings dürfte die gruppe nicht größer als 3 pferde sein und die reiter müssen volljährig sein.

Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?

autobahnbrücken, tunnel, bäche, flüsse, alles mögliche. die pferde waren eigentlich immer brav und haben gut mitgemacht.

Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?

wir haben super reitkarten und haben auch so ein outdoor-navi. für abfahren mit dem fahrrad wär ich viel zu faul ;-)
 
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iesca

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Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten )?

Es kommt ein wenig darauf an, in welche Richtung man reitet, aber prinipiell ist das Gelände weitläufig genug. Wenn man über die Juraausläufer rüberreitet und je nachdem auch durch das eine oder andere Dorf, dann kommt man bis nach Frankreich

Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?


Gemacht habe ich das noch nicht. Graffita war nicht gesund genug dafür und Bohème ist noch zu jung. Aber prinzipiell Lust dazu habe ich schon und ich werde das auch sicher mal machen, wenn Bohème erst älter ist.


Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?

Im Moment reicht die Kondition sicher noch nicht. Aber das kommt schon noch.

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?

Wahrscheinlich eher alleine. Ich gehe sowieso meistens alleine ausreiten und bei der Begleitung wüsste ich jetzt gar nicht, wen ich mitnehmen würde. Da muss dann doch ziemlich viel passen.

Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?

Diverse Bauernhöfe, unter Autobahnbrücken durch, an der Autobahn bzw. Lärmschutzwand entlang und ein Stauwehr. Sehr viel kennt Bohème noch nicht. Im Zweifelsfall geht sie aber geführt überall durch.

Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?

Ich würde die Strecke auf der Karte planen, diese mitnehmen und dann losreiten. Vorher abfahren würde ich die Strecke nicht. Das ist mir hier mit den vielen Steigungen zu anstrengend.
 
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franzl

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Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten )?
Ja, das Gelände würde es hier schon her geben.

Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Ja, mit meiner ersten RB-Stute. Wir sind vier Tage und drei Nächte unterwegs gewesen. Mit dem Opa habe ich lange Ausritte unternommen, mit Leo ist es etwas weniger geworden, da die Zeit einfach fehlt.

Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?
Logisch!

Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?
Ja, ich denke schon. Leo ist fit wie ein Turnschuh, dem Opa würde ich das allerdings nicht mehr antun. Bei Leo wäre ich im Moment ob seine Hufsituation aber lieber etwas vorsichtig.

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?
Lieber mit Begleitung. Aber eine Begleitung, die ich gut kenne und ich weiß, dass es "passt". Alleine wird es mir - glaube ich - zu langweilig...

Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?
Brücken über die Schnellstraße müssen wir jetzt jedes Mal, das ist kein Problem. Mit Opa hatten wir eine Eisenbahnbrücke und eine über eine vierspurige Schneestraße. Ortschaften, Hauptstraßen und co. waren ebenfalls bereits im Programm.

Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?
Mit dem Fahrrad würde ich gerne noch einmal die "nähere Umgebung" abfahren, um evtl. neue Wege zu entdecken. Habe ich Zeit, reite ich einfach drauf los.
 
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I

i love dressage

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Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten )?
Jap. Sogar Mehrtagesritte möglich. :D

Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Ja klar. Schon mit verschiedenen Pferden.

Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?
Immer! :)

Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde?
Jaa.

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?
Nur mit Begleitung, da man nie sicher sein kann, dass nichts passiert. Und wenn dann mal jemand stürzt/sich verletzt kann der andere erste Hilfe leisten und einen Arzt rufen. Außerdem ist es zusammen viel lustiger.

Welche "Klippen" musstet ihr schon überwinden und wie haben sich eure Pferde dabei angestellt?
Autobahnbrücke. Direkt an der Straße entlang (ohne Bürgersteig) und Motorrad, Auto etc. ist vorbei gedüst. Schmalle, rutschige Waldwege. Hat bis jetzt immer alles geklappt.

Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten?
Da ich das Gelände hier schon von sämtlichen Standpunkten aus kenne, reite ich einfach drauf los. Eigentlich kann man nicht vom Weg abkommen, da hier alles miteinander vernetzt ist. Man muss höchstens mal eine Straße oder so überqueeren. Zudem ist der Wald mit km Angabe beschildert. ;) Bei unbekannten Gelände würde ich wohl vorher auf die Karte schauen und mir Reitwege zeigen lassen.
 
Gwenie

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Unser Gelände ist riesig!
Wer mal googeln will: Haardt und Hohe Mark als Stichwort

Ich war schon mal 5 Stunden in der Haardt ohne dne gleichen Weg zweimal zu nehmen.

Im alten Verein haben wir zwei Tages-Ritte gemacht- mit allen Pferden (Freizeit/Turnier).
Dabei sind wir immer kleine Etappen geritten und haben an gewissen Punkten Stopps gemacht. Dann auf einer Anlage übernachtet und am nächsten Tag wieder zurück.

Ich denke wenn man das vernünftig plant und die Etappen nicht zu groß macht (von den km) und auch nicht zu schnell unterwegs ist (wenig Galopp). Ist sowas mit einem normal Konditionierten Pferd machbar.
Einige Strecken kann man ja auch mal zu Fuß neben dem PFerd hergehen (so macht das eine Bekannte von mir bei Wanderritten).

Wichtig dabei ist- nicht mit gerade gewaschener Schabracke (oder gar neuer) loszustarten.

Ich selber würde nie allein sowas machen. Einfach weil man zu zweit besser unterwegs ist- man kann Hilfe holen wenn was sein sollte und man hat einfach jemanden dabei
Wobei ich da auch eher bestimmte Leute (also nur welche aus meinem engeren Kreis) mitnehmen würde- einfach weil da die Chemie stimmt. Und man bei sowas schon auf einer Linie sein muß, sonst macht es keinen Spaß.
 
SkorpionMel

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Ich organisiere selber Tagesritte, wir haben hier ein wundscherschönes Reitgelände. Mittlerweile sind es 2 Gasthöfe, die wir ohne Probleme anreiten können und wo man auch mit den Pferden wollkommen ist. Weitere Strecken sind im Ausbau. Kondition haben meine Pferde alle, weil sie regelmäßig geritten werden. Tagesritte von 5 Stunden und mehr sind absolut kein Problem, im Gegenteil, manchmal könnte es auch länger sein :). Ab nächstes Jahr ist auch ein 2-Tages-Ritt zum Chiemsee geplant, aber ich muss erst warten, bis mein Junger alt genug ist. Wird heuer 3 und sollte dann als Handpferd mitlaufen können.
 
Kicki

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Ist euer Gelände auch weitläufig genug für einen Tagesritt (ohne die gleiche Runde fünfmal hintereinander zu reiten)?
Jaha :D wir können zwar auch eben ne kurze Runde in den Wald gehen, aber ein Tagesritt müsste in den Wäldern eigentlich auch drin sein. Das hintere Ausreitgelände kann man eigentlich nur nutzen, wenn man mindestens 1,5 Stdn einplant, aber laut Wanderkarte könnte man das gut auf 4 Stdn erhöhen...


Habt ihr sowas mit eurem Pferd schonmal gemacht?
Mit Mäxchen, einer Freundin und einem Hafi bin ich vor 6 Jahren mal vom alten Stall zu uns nach Hause geritten. Die beiden Pferde haben bei meiner Freundin im Garten genächtigt und wir haben tagsüber hier die Gegend unsicher gemacht. Die Strecke vom Stall zu uns hat etwa 3 Stdn gedauert.

Hättet ihr grundsätzlich Lust dazu?
Ja, schon. Toll wäre es natürlich, wenn ich Billy reiten udn Mäxchen als "Packesel" mitnehmen könnte.

Meint ihr, dass die Kondition eures Pferdes dafür momentan ausreichen würde? Dadurch, dass bei uns in der letzten Zeit ein starker Sturm war und die Wälder für den Autobahnbau gefällt werden, konnte wir meist keine großen Runden gehen. 1,5 Stdn bei Billy und die gleiche Zeit auch bei Mäxchen, allerdings fast ausschließlich Schritt und teilweise geführt (wohingegen Billy nach gas geben könnte...) müssten aber im Moment drin sein.

Würdet ihr alleine auf eine größere Tour gehen oder nur in Begleitung anderer Reiter?
Nur in Begleitung, das ista uch einfach geselliger ;)
Allein ist es mir auch zu riskant, wenn ich irgendwo mitten im Wald einen Unfall haben sollte und niemand weiß so richtig, wo ich mich gerade befinde. Bei einer kleinen Runde ist das natürlich was anderes.


Würdet ihr die Strecke vorab mit dem Fahrrad erkunden oder einfach losreiten? Wenn ich einen Tagesritt machen würde, würde ich die Strecke vorher "abgehen" und kontrollieren, entweder mit dem fahrrad oder mit dme Auto. Bei einem normalen, langen ausritt würde ich einfach drauf los reiten, umkehren kann man ja immernoch :D
 
Schnucki1

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Bei uns kann man endlos reiten, wir sind mitten im bergischen Land und da gibts fast nur kleine Örtchen und Wald, auch ein paar Gaststätten wo man das Pferd parken kann das find ich gut. Habe schon öfters Tagesritte gemacht und hätte auch grundsätzlich immer Lust dazu nur leider nie richtig die Zeit dafür, wenn ich mal so richtig Frust habe dann gehe ich teils auch stundenlang ins Gelände aber ganz allein und dann gehts meist wieder besser und der Frust ist weg. Auf einem Tagesritt wär ich lieber zu zweit, da kann man viel Spaß haben wenn der Partner passt und man kann sich besser helfen wenn mal was ist. Mein Pferd ist konditionell gut drauf und als Araber kann der eh Strecke ohne Ende gehen. Alles was Tagesritt ist bräuchte ich vorher nicht abzufahren oder zu erkundschaften dazu kenn ich die Gegend zu gut und weiß immer wie ich wieder nach Hause komm, wenn es allerdings darüber hinaus geht mit Übernachtung dann muss ich schon planen damit alles glatt läuft das ist dann doch zu weit weg. Klippen haben wir soeinige hier, Autobahnbrücken, Wasserdurchritte, Tunnel über die mal ein Zug donnern kann wenn man Pech hat und grad drin ist. Die letzten Jahre war es immer wieder doof mit den ganzen umgefallenen Bäumen von den Stürmen die nicht weg gemacht wurden, das fand ich viel blöder als die anderen Sachen, an denen kommen wir mit etwas Geduld immer vorbei, aber da musste man entweder springen oder wenns nicht ging immer die rutschigen Steilhänge um den Baum herum übers Unterholz hoch und runter klettern dabei sind wir schon fast mal gestürtzt weil der halbe Hang nachgegeben hat, zum Glück hat sich mein Pferd brav auf den Popo gesetzt und ist mit mir auf dem Hintern den Hang runter gerutscht und dann brav auf dem Weg auch zum stehen gekommen da hatt ich echt herzflattern das war echt abenteuerlich.
 
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