Welche Hilfszügel bevorzugt ihr??

Diskutiere Welche Hilfszügel bevorzugt ihr?? im Springreiten Forum im Bereich Reitsport; Hallo an alle!! Ich würde gerne mal wissen was ihr so für Hilfszügel bevorzugt oder welche ihr empfehlt. Da das Thema ja sehr umstritten und...
Cinnamon

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Hallo an alle!!
Ich würde gerne mal wissen was ihr so für Hilfszügel bevorzugt oder welche ihr empfehlt.
Da das Thema ja sehr umstritten und vielseitig ist und die Meinungen sich sehr spalten bin ich gespannt auf eure Antworten.
Es gibt ja viele versch. Arten von Hilfszügeln wie z.B. Martingal, Chambon, Schlaufzügel, Gouge und Laufferzügel.
Ich für meinen Teil benutze Hauptsächlich ein Martingal. Da es vielfach einsetzbar ist, sowohl zum Springen als auch in der Dressur.
Außerdem hat das Martingal ein ganz einfaches Wirkprinzip: Reißt das Pferd den Kopf hoch, um sich den Hilfen zu entziehen, knickt es den Zügel. So kommt der Druck des Zügels weiterhin auf die Laden und das Pferd kann das Gebiss nicht so leicht zwischen die Zähne bekommen.(sehr praktisch :D!)
Allerdings sollte man sich nicht immer darauf verlassen!!!:)

So nun bin ich gespannt auf eure Antworten!!
Eventuell auch Anregungen!!!
Gaaaaaanz Liebe Grüße!!!
 
Steffi2

Steffi2

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Bevorzugt reite ich ohne Hilfszügel. ;) Wenn's mal gar nicht geht bekommt sie einen Halsverlängerer reingeschnallt, dann ist der Kopf sofort unten und das Ding hängt durch...:rolleyes:...ist eher ein psychologisches Problem beim Pferd. :D
Ansonsten benutze ich Ausbinder nur zum Longieren, dann entweder auch Halsverlängerer oder noch lieber und besser einfach die Zügel (eingeschnallt und verknotet wie normale Ausbinder).
Was in meinen Augen gar nicht geht sind Schlaufzügel. Damit zieht man den Kopf nur mit Gewalt runter und schnürt ihn auf die Brust. Da bin ich absolut kein Fan von.
Martingal finde ich zum Springen/ Ausreiten okay, aber ich benutze es nicht.

Aber da fällt mir auch noch was ein: Was haltet ihr generell von der Thiedemann-Kombi?
 
T

tigrababe

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von hilfszügeln halte ich gar nichts, wenn das pferd unterm reiter ist. sie kaschieren nur fehler des reiters, meiner meinung nach. wenn ein pferd den kop hochreißt, hat es zumeist ein reiterliches problem.
allerdings binde ich mein pferd beim longieren aus, so kann ich doch besser einwirkung und mein pferd zeigt die gewünschte haltung, in der es sich auch leichter tut. allerdings sind die ausbinder bei mir recht lang (ich binde mit den westernzügeln aus, somit hab ich mehr spielraum.) so kann sich das pferd auch mal schön nach unten dehnen, was sie mittlerweile bevorzugt macht.
 
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iesca

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Ich benutze auch keine Hilfszügel zum Reiten. Bei Graffita habe ich gelegentlich im Gelände ein Martingal benutzt, wenn sie ihre Phase hatte, in der sie den Kopf hochgerissen und losdüsen wollte. Da bin ich dann zwei, drei Mal mit Martingal ausreiten gegangen und danach war wieder Ruhe und ich konnte es weglassen.
Bei Bohème könnte ich mir vorstellen, dass ich unter Umständen allenfalls fürs Springen eins brauchen würde, aber so weit sind wir noch lange nicht.
 
S

Steppy

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Ich finde es kommt auf das Pferd-Reiter-Paar an welche Hilfzügel am besten sind.
Was ich nicht schlecht finde zum Reiten ist ein Stoßzügel, aber etwas länger eingestellt so das er durchhängt wenn das Pferd in Anlehnung geht.
Also das gleiche Prinzip wie ein Martingal.
Zum Longieren nehme ich eigentlich keine, das ist dann aber auch (bei mir) kein richtiges Arbeiten sondern eher "Pferd Bewegt" oder mal kontrolliert Ausbuckeln lassen.
Richtiges Arbeiten tu ich sonst an der Doppellonge.

VlG
 
Gwenie

Gwenie

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Also pauschal kann man so gar nicht sagen was man bevorzugt, es kommt ja doch schon drauf an was man mit dem Hilfszügel erreichen will und wie der Pferdetyp ist.
Ein Pferd das kein Druck im Genick mag wird man wohl kaum mit einem Gouge oder Chambon reiten können.
Andersherum kann man ein PFerd dass mit Dreieckern und Lauffern gegen geht damit nicht sinnvoll arbeiten.

Ich finde Hilfszügel allgemein, wenn sie sinnvoll und mit bedacht eingesetzt werden, an de rLonge UND unterm Sattel sehr hilfreich.
So habe ich meine damalige Stute auch zeitweise mit Gouge geritten, da sie sich gerne hoch aufrichtete und nur schwer in die tiefe zu reiten war- klar muß dabei sein, dass man mit einem Gogue nur v/a reiten kann und keine Aufrichtung erarbeiten kann.

Auch ein Stoßzügel so angewendet wie er ursprünglich sein sollte (im Reithalfter verschnallt) ist hilfreich.

An der Longe arbeite ich gerne mit Laufferzügeln, weil man mit ihnen so viele unterschiedliche Möglichkeiten hat auszubinden.

Was für mich absolut nicht geht sind Schlaufzügel und mit den normalen Zügeln auszubinden, denn die Zügel sind definitiv zu kurz- egal wie man sie verknotet (Westernzügel meine ich natürlich nicht -die sind ja länger ;) )

Wie bei allen Sachen gilt einfach bei Hilfszügeln die kurzzeitige zuhilfe nahme. Bzw. sollte man sich die Fragen stellen- was will ich erreichen, wie reagiert mein Pferd, was mache ich reiterlich vielleicht falsch, dass es so reagiert...?
Denn auch ein Martingal hilft nicht weiter wenn der Fehler in der harten Reiterhand steckt!
 
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i love dressage

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von hilfszügeln halte ich gar nichts, wenn das pferd unterm reiter ist. sie kaschieren nur fehler des reiters, meiner meinung nach. wenn ein pferd den kop hochreißt, hat es zumeist ein reiterliches problem.
Hilfszügel kaschieren nicht die Fehler eines Reiters sondern sie helfen dem Reiter sein Pferd besser zu händeln. Das das Pferd dann ohne Hilfszügel meist anders läuft ist mithilfe logischen Denkens wohl klar. Meiner Meinung nach ist es jedoch besser und sinnvoller ein Pferd mit Dreieckszügeln -wohlgemerkt noch vor der Senkrechten- auszubinden, als wenn es ansonsten den Kopf sprichwörtlich in den Wolken hat. Außerdem kann das Pferd mit lockeren Dreieckern den Hals immernoch nach vorwärts-abwärts strecken und entspannt laufen. Das zwanghafte Reiten auf einem Hans-guck-in-die-Luft-Pferd mit "schönen" durchgedrückten Rücken auf dem der Reiter überhaupt nicht zum sitzen kommt und daraus resultierend nur unkoordinierte Zügel- und Schenkelhilfen gibt ist schädlicher, als wenn man das Pferd mit Dreieckszügeln schön locker reitet. So kommt der Reiter erstmal zum sitzen (Stichwort Sitzschulung) und kann ein Gefühl für Hilfen und Anlehung entwickeln. Vorallem für Reitanfänger oder auch ängstliche Reiter ist das wichtig!

Natürlich sollte man das Ideal ohne Hilfszügel zu reiten anstreben. Aber wenn man dann schon immer ohne Hilfszügel reitet, bitte nur weil man es wirklich kann und nicht weil Hilfszügel angeblich schädlich oder uncool sind. Meist sind das dann nämlich genau die Menschen, die ihre Pferde nur runterriegeln aber meinen reiten zu können, weil sie ja ohne Hilfszügel reiten. :rolleyes:
 
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Wie schon gesagt wurde, kommt es auf´s Pferd an und was man eigentlich mit dem Hilfszügel bezweckt.

Beim Reiten benutze ich keinerlei Hilfszügel. Beim Longieren allerdings schon.

Grundsätzlich bin ich ein Fan der Dreieckszügel, die sind für mich die besten Ausbinder, wenn es heißt dem Pferd den Weg in die Tiefe zu zeigen.

Aber auch dem Dreiecker sind einfach Grenzen gesetzt, nämlich dann beispielsweise - wie bei Nearly derzeit - wenn es heißt, Pferdl soll mit dem Kopf höher kommen (die krümmelt sich in den Boden rein und kommt auf die Vorhand). Wir steigen deshalb gerade um auf normale Ausbinder, links und rechts vom Sattelgurt zum Gebiss vor, eben um den Weg nach unten nun zu verschließen.

Ich persönlich halte nichts von Ausbindern, die das Pferd vom Gebiss wegbringen wie Halsverlängerer etc. Darin sehe ich keinen Sinn, da ich mit meiner Reitweise möchte, dass das Pferd an den Ausbinder herantritt um einen Spannungsbogen zu entwickeln und den Rücken zu heben.
 
Lore

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Ich reite mein Pferd ohne Hilfszügel.
Anfangs konnte mein Pferd aufgrund von gravierenden Gebäudemängeln überhaupt nicht locker in v/a-Haltung laufen, sie hat recht enge Ganaschen und hatte damals einen ziemlichen Unterhals sowie kaum tragfähige Muskulatur in der Oberlinie. Ein solches Pferd mit einem Hilfszügel in eine Schablone pressen zu wollen, kann nur Verspannungen und Unmut hervorrufen, hier ist Geduld gefragt. Es hat bei uns fast zwei Jahre gedauert, um die Muskulatur nach und nach so umzubilden, dass eine korrekte Haltung überhaupt möglich ist.
Dass "der Kopf unten ist", ist für mich nicht unbedingt das Nonplusultra. Eine korrekte Haltung resultiert aus vielen einzelnen Faktoren, allem voran einer ausreichenden Motorik der Hinterhand. Die Tragkraft des Rückens wird nicht zwangsläufig trainiert, wenn der Kopf unten ist.

Der Hilfszügel ist meiner Meinung nach eher eine Hilfe für den Reiter, das Pferd braucht ihn nicht wirklich. So kann es z.B. sinnvoll sein, einen Reitanfänger, der gerade vom Longenunterricht kommt, zunächst mit einem Dreieckszügel zu unterstützen. Noch sinnvoller wäre es, den Anfänger erst dann frei reiten zu lassen, wenn er zügelunabhängig sitzen kann - das kostet aber Zeit (somit auch Geld) und Geduld.
Letztlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein Hilfszügel schlußendlich immer die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter beeinträchtigt. Reißt das Pferd den Kopf hoch, dann hat dies einen Grund - sei es eine unruhige Hand, ein unausbalancierter Sitz, Schmerzen oder schlichtweg Überforderung. Nur wenn das Pferd die Chance hat, solche Fehler anzuzeigen, kann der Reiter daran arbeiten und die Kommunikation verbessern.
 
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susi2

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Ich benutze ein Martigal.
Warum? Keine Ahnung :D

Meine Freundin reitet lieber mit Vorderzeug.
 
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Welche Hilfszügel bevorzugt ihr??

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