Unaufmerksam bei der Stangenarbeit

Diskutiere Unaufmerksam bei der Stangenarbeit im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hallo Da wir nun endlich auch Cavaletti im Stall haben, habe ich letzte Woche angefangen, Stangen und später auch Cavaletti in die Longenarbeit...
iesca

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Hallo

Da wir nun endlich auch Cavaletti im Stall haben, habe ich letzte Woche angefangen, Stangen und später auch Cavaletti in die Longenarbeit einzubauen.
An sich macht das Bohème auch ganz gut, allerdings habe ich das Problem, dass sie mir an der Longe extrem tief kommt, die Nase fast am Boden streift und sie dadurch regelmässig über die Stangen stolpert. Sie wird dadurch aber nicht aufmerksamer.
Wenn ich die Nase hoch bekomme, dann geht es etwas besser, aber auch da achtet sie nicht immer darauf, wo die Stangen liegen. Am problematischsten ist jeweils die erste Stange.
Ich longiere sie am Kappzaum, habe aber in der Regel Gebiss und Zügel eingeschnallt und die Zügel oben am Longiergurt befestigt, um sie gegen unten zu begrenzen.
Für die Stangenarbeit habe ich bis jetzt nur den Kappzaum ohne Zügel genommen, da ich ihr die Möglichkeit geben wollte, alles erstmal so kennenzulernen.
Habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich sie vor der ersten Stange aufmerksamer bekomme, damit sie nicht regelmässig fast drüber stolpert?
 
23.03.2010
#1
A

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J

Jolante

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Kennt dein Pferd denn überhaupt Stangenarbeit? Wie geht das ganze wenn du Trabstangen reitest?

Vll. solltest du mal mit Trense longieren und sie so verschnallen wie ich....guckst du meine Bilder, allerdings dann mit Dreieckern oder Lauffers.....ich hatte da keine zur Hand und hab die Zügel verknotet.:rolleyes:
 
iesca

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Stangenarbeit kennt sie grundsätzlich vom Reiten. Da passt sie auch eher auf, wohin sie ihre Füsse setzt.
Im Moment sind es drei Stangen, die auf dem Boden liegen, da wir ja noch ganz am Anfang sind.
Mit Trense läuft sie an der Longe nicht halb so gut wie mit dem Kappzaum. Über Hilfszügel habe ich mit meiner RL gesprochen und sie hat mir dringend davon abgeraten, da Bohème sowieso eher dazu tendiert, zu tief zu kommen als zu hoch.
 
Gwenie

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iesca Laufferzügel kann man Seite/Seite ausbinden damit kann man die Nase nämlich hochnehmen!
Man muß sie ja nicht zwingend zwischen den Beinen ausbinden!
Außerdem ist ein "Tiefer als Buggelenk" auch nciht so nützlich beim Longieren.

Wenn ihr drei Stangen zu viel sind dann fang doch erstmal mit einer an. Und gib ein Kommando oder Laut vor der ersten Stange vll auch ein Aufmerksam machen mit der Longierpeitsche.

Das über die Stangen stolpern kommt oft, wenn ein PFerd auf der Vorhand latscht (will dir hier nichts unterstellen, nur mal sagen dass es meist da auftritt)
 
iesca

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Wenn ich die Zügel eingeschnallt habe, nimmt sie die Nase auch nach oben. Nur für den Anfang wollte ich ihr die Möglichkeit lassen, alles ohne Zügel kennenzulernen.
Wenn sie stolpert, dann über die erste Stange. Hat die problemlos geklappt, sind die anderen auch kein Thema mehr.
Aufmerksam machen habe ich versucht, aber vielleicht auch nicht konsequent genug. Das ist sicher ein Punkt, an dem ich noch ansetzen kann.
Sie fällt im Moment immer wieder mal auf die Vorhand. Der lange Winter, in dem ich kaum etwas mit ihr machen konnte, hat da doch seine Spuren hinterlassen. Da arbeiten wir auch dran und es wird langsam besser.
 
M

Mirage

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Ich würde auch dazu tendieren, erstmal nur mit einer Stange zu arbeiten, ggf. mit 2 Stangen, allerdings je einzeln gelegt, z. b. auf dem Longierzirkel sich gegenüber. ;)

Das gucken muss das Pferd von ganz alleine lernen meiner Meinung nach, am Anfang kann man leicht nachhelfen mit einem Wort zum richtigen Zeitpunkt, allerdings sollte sich das helfen recht flott wieder reduzieren.

Ist Dir mal aufgefallen, ob von Anfang bis Ende des Stangentretens das über die erste Stange stolpern sich verändert, d. h. Anfangs mehr, mittig mehr, zum Schluss mehr oder ist es immer stetig gleich im Durchschnitt?
 
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Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das Stolpern mehr oder weniger konstant bleibt. Mal ist es ein Stolpern, mal tritt sie fast auf die Stange drauf, ganz so, als würde sie erst in dem Moment überhaupt realisieren, dass da ja etwas am Boden liegt.
Eigentlich ist das eher ungewöhnlich für sie, da sie beim Reiten und Spazieren im Gelände sehr darauf achtet, wohin sie ihre Füsse setzt und auch in unwegsamen Gelände nur sehr selten stolpert.
 
iesca

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Es gibt neues: Ich habe sie letzte Woche wieder über Stangen longiert und diesmal die Zügel eingeschnallt und noch mehr als sowieso darauf geachtet, dass sie mit der Nase nicht zu tief kommt.
Sie ist nur einmal am Schluss, als ich sowieso aufhören wollte, weil sie müde geworden ist, ein wenig gestolpert und sonst überhaupt nicht.
Ich denke mal, das Hauptproblem dürfte gewesen sein, dass sie mir zu sehr auf die Vorhand gefallen ist. Jedenfalls werde ich jetzt in diese Richtung mit ihr weiterarbeiten.
 
Gwenie

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Schön zu hören, dass der Grund jetzt gefunden wurde! ;)
 
littleloni09

littleloni09

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Huuhu,

ich als Trailreiter hab eher das Gefühl das nicht das longieren/ausbinden hier das Problem ist sondern Dein Takt und Dein Abstand wie Du longierst..

Das Pferd bei Dir stolpert immer über die erste Stange.. d.h. es hat nicht die richtige Schrittlänger um im Takt drüber zu kommen. Das hat auch nichts mit Aufmerksamkeit zu tun sondern das Du Dein Pferd am Anfang noch mit den Abständen unterstützen musst.

Das heißt evtl. vor der 1. Stange mal bisschen schneller machen oder langsamer drauf zutraben lassen. Du musst dafür natürlich die Trittlänge Deines Pferdes sehr gut kennen und das Pferd muss super auf Kommandos hören an der Longe..

Dann hebt das Pferd von alleine auch seinen Rücken um über die Stangen zu kommen. Hast Du schon mal über dieses Problem nachgedacht,
Du sagst ja es klappt unterm Sattel besser. Ich denke das liegt auch daran wie Du Dein Pferd an die Stangen heranreitest.. ich weis es von unseren Pferden.. passt der erste Abstand nicht ist alles im Eimer....

Wichtig ist immer die Schrittlänge bei der Stangenarbeit korriegieren zu können.. sonst ist jedes Hinderniss/Stangen hinüber..


LG.


Sandra
 
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franzl

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Hallo iesca,

du kannste auch erst einmal den Abstand zu ihr verkürzen. Geh zu ihr und laufe in einem Abstand von 2/3 m mit. So kannst du besser die Abstände einschätzen und das Pferd durch ein deutliches "Pass auf" auch auf die Stange aufmerksam machen. Kommt sie dir zu tief, "zupf" sie hoch am Kappzaum, bzw. "wische" mit der Peitsche von unten nach oben an die Schulter, damit sie diese hebt und besser auf die Hinterhand kommt.
 
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iesca

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@ Sandra: Wenn sie den Kopf oben hat, spielt es vom Stolpern her keine Rolle, ob sie passend oder unpassend an die Stangen herankommt. Wenn es nicht passt, stockt sie und korrigiert dann selber. Umgekehrt kann sie, wenn sie die Nase am Boden hat absolut passend an die Stangen herankommen und stolpert trotzdem drüber.

@ Franzl: Das 'Hochzupfen' am Kappzaum mache ich, wenn sie zu tief kommt, nur reagiert sie da seltsamerweise deutlich besser, wenn das Gebiss eingeschnallt ist, auch wenn die Zügel durchhängen. Evtl. überträgt sich das irgendwie vom Naseneisen auf die Backenstücke und somit auch aufs Gebiss :confused:. Die Zügel selber hängen jedenfalls fast durchgehend durch.
 
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Unaufmerksam bei der Stangenarbeit

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