Horseman-shit

Diskutiere Horseman-shit im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; horse-man-shit Video Das habe ich gerade in einem anderen Forum gefunden... Ein Ausschnitt aus einem Ausbildungsvideo von Parelli, zu sehen ist...
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HJ

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horse-man-shit Video

Das habe ich gerade in einem anderen Forum gefunden...
Ein Ausschnitt aus einem Ausbildungsvideo von Parelli, zu sehen ist Linda Parelli...

Ich sag mal nix dazu...

Wir hatten ja vor kurzem den Chat über die "Gurus", aber ich wollte trotzdem noch ein Thread mit dem Video von der tollen Parelli-Methode einstellen...
 
21.03.2010
#1
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Schau mal hier: Horseman-shit . Dort wird jeder fündig!
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Smoothie

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Wie harmonisch! :raeusper:

Ich geb ihr gleich ihr "Wiggle, wiggle..." :mad::mad::mad:
 
maulwurf2

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:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:


Es gibt einen schönen Spruch:

Pferde verzeihen alles, vergessen aber nie!

Dieses Pferd wird die Alte nie mehr vergessen...
 
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Wunschtraum

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horse-man-shit Video

Das habe ich gerade in einem anderen Forum gefunden...
Ein Ausschnitt aus einem Ausbildungsvideo von Parelli, zu sehen ist Linda Parelli...

Ich sag mal nix dazu...

Wir hatten ja vor kurzem den Chat über die "Gurus", aber ich wollte trotzdem noch ein Thread mit dem Video von der tollen Parelli-Methode einstellen...
Soweit ich mich erinnern kann, hast du aber noch vor ein paar Monaten FÜR die Parelli-Methode plädiert und dein Pferd sogar selber (zumindestens in Ansätzen) danach ausgebildet, oder?
 
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Evi1

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Original das gleiche hat bei uns am Stall auch eine selbst ernannte "Pferdeflüsterin" praktiziert.
Bei mir am Stall stand nämlich ein pärchen mit einem Fohlen ( 1 1/2 jahre alt). Die beiden hatte noch nie im leben was mit Pferden zu tun und konnten auch nciht reiten. Und die beiden haben sich so eine "Pferdeflüsterin" gemietet. Die kam 2 mal die Woche. Nach 2 Monaten war das Fohlen kopfscheu und hatte panik vor Menschen. Das Fohlen ist immer in die letzte cke der Box gerannt wenn menschen in die Stallgasse kamen und hat die Ohren angelegt....

Diese "Pferdeflüsterin" hat dem Pärchen dann auch noch zu einem 2. Pferd geraten ( damit jeder eins hat, eins für die Frau und eins für den Mann). Das 2. Pferd war dann ein 1,65 m großer, 3 1/2 jähriger Freisen Wallach der erst mit 3 jahren gelegt wurde. Das spricht ja schon gegen die "Pferdeflüsterin". Wer so ein Pferd 2 menschen andreht, die nicht reiten können und keine Ahnung von Pferden haben.

Naja auf jeden Fall hat dieses Pärchen dann den Stall gewechstelt und ist zu dieser Pferdeflüsterin an den Stall gegeangen.

Aber wie gesagt, diese "Pferdeflüstein" hat genau das gleiche wie im Viedo gemacht und ich habs auch nie verstanden.
 
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Mirage

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Hmmm, was ist so schlimm an dem Video?

Mein Eindruck (habe allerdings keinen Lautsprecher, d. h. weiß nicht, ob mein Eindruck korrekt ist) ist, dass das Pferd sich auf alles konzentriert, nur nicht auf die Person am Ende der Leine. Ist er gedanklich bei ihr ist die Leine ruhig, ist er es nicht ist die Leine es ebenfalls nicht. Selbst beim Rückwärtsschicken glotzt das Pferd noch nach rechts weg irgendwo anders hin.

Ich finde daran nichts schlimmes ehrlich gesagt, ich würde mir auch Aufmerksamkeit verschaffen, allerdings auf einem anderen Weg. Aber es gibt ja zigtausend verschiedene Wege mit dem gleichen Ziel. Gequält oder ähnliches wird das Pferd keineswegs. *schulterzuck*

Grundsätzlich sollte nicht an einem einzigen Video festgemacht werden, ob ein "System" gut oder schlecht ist. Denn die Hintergründe des Videos kennt man ja nicht, man weiß nicht, was ggf. vorher schon vorgefallen ist o. ä. ;)

Evi, gerade um dieses Video beurteilen zu können benötigt man halt Backround quasi. Dies hier jetzt aber aufzuführen würde den Rahmen sprengen ehrlich gesagt. Auf alle Fälle ist die Stärke des Leinenwedelns kurz gesagt eine Stufe des dreistufigen Systems und dies hat auch Sinn, wenn man das Pferd nach diesem System ausbilden will. Alle mir bekannten und nach Parelli ausgebildeten Pferde sind gigantisch sensible und ausdrucksstarke Pferde, allerdings auch anstrengende Pferde für einen "Unwissenden", da sie gelernt haben auf kleinste und damit meine ich wirklich kleinste Zeichen des Menschen korrekt zu reagieren.
 
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HJ

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Soweit ich mich erinnern kann, hast du aber noch vor ein paar Monaten FÜR die Parelli-Methode plädiert und dein Pferd sogar selber (zumindestens in Ansätzen) danach ausgebildet, oder?
Ja, stimmt, das ist aber seeeeeehr viel Monate her ;)
Mir wurde das quasi von dem Besi meiner RB empfohlen, weil die Exfrau von ihm Parelli Level 1 hat und auch "ausbildet" :)rolleyes:)
Ich hab ein paar Grundsachen (ein paar der "7 Games") selber erarbeitet und hatte dann mal 30min "Unterricht", aber da hab ich gemerkt, dass es Luna manchmal zu viel Druck ist und ich das selber besser hinbekommmen, ohne den tollen Stick ;)

Wenn ich sage, dass ich ein bisschen nach Parelli arbeite bzw. gearbeitet hab, mein ich damit nur die einfachste Form der "7 games", alles andere hat Luna und mir nicht getaugt, ich hab eigentlich alles ohne Hilfe hinbekommen (REITstunden ausgenommen) ;)

Mittlerweile bin ich seeeeehr skeptisch gegenüber den Gurus...
V.a. weil ich gemerkt hab, dass das nicht alles in ein paar Wochen zu schaffen ist...
 
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HJ

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Hmmm, was ist so schlimm an dem Video?

Mein Eindruck (habe allerdings keinen Lautsprecher, d. h. weiß nicht, ob mein Eindruck korrekt ist) ist, dass das Pferd sich auf alles konzentriert, nur nicht auf die Person am Ende der Leine. Ist er gedanklich bei ihr ist die Leine ruhig, ist er es nicht ist die Leine es ebenfalls nicht. Selbst beim Rückwärtsschicken glotzt das Pferd noch nach rechts weg irgendwo anders hin.

Ich finde daran nichts schlimmes ehrlich gesagt, ich würde mir auch Aufmerksamkeit verschaffen, allerdings auf einem anderen Weg. Aber es gibt ja zigtausend verschiedene Wege mit dem gleichen Ziel. Gequält oder ähnliches wird das Pferd keineswegs. *schulterzuck*
Klar, es ist keine Quälerei und es ist auch nicht soooo schlimm, aber es zeigt, dass nicht alles immer Friede-Freude-Eierkuchen ist ;)
Das Pferd ist ein paar mal ruhig und steht da und trotzdem hört man nicht mit dem Seil schütteln auf, für mich nicht verständlich...
In so einer anscheinend aufregenden Situation für das Pferd finde ich es nicht so toll auf dieser einen "Aufgabe" (wahrsch. rückwärtsrichten durch Seilschütteln) herumzureiten und somit auch noch mehr Druck aufzubauen, das wird man wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen, zumindest bei sensiblen Pferde nicht, denke ich...
Ich hab die Erfahrung mit meiner sensiblen Luna gemacht, dass sie komplett dicht macht, wenn ich zu viel "Druck" mache, wenn sie zu aufgeregt ist etc. ... Bei so etwas kommen wir nicht auf einen Nenner und ich muss den Druck rausnehmen und einfach zu was anderem übergehen...

Grundsätzlich sollte nicht an einem einzigen Video festgemacht werden, ob ein "System" gut oder schlecht ist. Denn die Hintergründe des Videos kennt man ja nicht, man weiß nicht, was ggf. vorher schon vorgefallen ist o. ä. ;)
Ja, das stimmt, es ist auch nur ein Auszug aus einem Ausbildungsvideo o.Ä., aber es zeigt, dass nicht immer alles so harmonisch erarbeitet wird, wie man es oft sieht in kurzen Demovideos oder so ;)

Alle mir bekannten und nach Parelli ausgebildeten Pferde sind gigantisch sensible und ausdrucksstarke Pferde, allerdings auch anstrengende Pferde für einen "Unwissenden", da sie gelernt haben auf kleinste und damit meine ich wirklich kleinste Zeichen des Menschen korrekt zu reagieren.
Ich hab auch eine hochsensible, ausdrucksstarke Stute, die auf kleinste Zeichen hört/reagiert und ich hab nicht unbedingt nach Parelli "ausgebildet", jediglich Anregungen bekommen und Teile davon umgesetzt :p
;)

Ne schmarrn, es ist glaub einfach wieder so, dass man nicht strikt nach einer bestimmten "Methode" ausbilden kann und nicht jedes Pferd mit jeder "Methode" zurecht kommt, auch wenn manche "Methoden" als "Alleheilmittel" "vermarktet" werden...
 
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Smoothie

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Wo ihr grade vom Seil schütteln und Druck redet. Wäre es nicht irgendwie sinnvoller mit dem Seil "Druck" auf das Genick bzw. Nasenbein zu bringen? Ich fände das persönlich angenehmer für's Pferd und mit Seilschütteln.. ähäm. Finde das viel zu aufputschend :eek:
 
Schnucki1

Schnucki1

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Ist immer so ein Sache wann und wo man was bei welchem Pferd anwendet, als mein Araber auf einer Messe mal wieder so richtig Theater machte und immer wieder Kreise um mich drehte kam ich auch an so eine Parelliausbilderin die meinte mit ihrer Methode würde der in zahn Minuten stehen bleiben. Sie holte ein Knotenhalfer und dann ging das Rucken los und zwar ziemlich heftig am Anfang, er hat dann aber auch schnell kapiert was die von ihm will aber der Kopf hat meist keine Stellschraube und so ist er dann immer wieder kurz mal stehen geblieben hat aber sofort wieder geglotzt und musste den nächsten Ruck kassieren, das Spiel hat dann so 1 1/2 Stunden gedauert bis er dann mal für 30 Sekunden wirklich still gestanden hat und dann hat sie schnell aufgehört nach dem Motto Ziel erreicht. Sie riet mir grade dieses Pferd nach Parelli zu arbeiten es würde sich lohnen.
Gut, gesagt getan hab ich ihn dann auch so gearbeitet und zu Hause ist das ja auch alles in Ordnung da haben wir ja auch das Problem mit der Umgebung nicht und er hatte richtig Spaß an der Arbeit und hat sofort auf das kleinste Fingerzucken alles gemacht inklusive rückwärts in den Hänger (da zeigt sich echt der hyperintelligente Araber) und alles was es so schönes da gibt, alles kein Problem.
In freudiger Erregung das der nächste Termin auswärts nun besser laufen würde und man das Mittel gefunden hatte mit dem es klappt musste ich schnell feststellen das man mit dieser Methode zwar das Pferd am Platz halten kann aber seine Angst damit nicht besiegt sondern die Panik durch die schmerzhaften Rucke nur noch steigert. (dieses Pferd besitzt die Fähigkeit zwei Dinge gleichzeitig zu machen, er geht eine ganze Aufgabe mit allen Lektionen durch weil er mich nebenbei wahrnimmt und glotzt sich dabei trotzdem munter alles an was so faszinierend für ihn ist)
Er blieb zwar stehen weil er zwischendurch ja durch einen Ruck wenn er anstalten machte sich zu bewegen oder weg zu schauen dazu aufgefordert wurde aber er bekam einen dermaßen gewaltigen Schweißausbruch dabei wie ich es noch nie gesehen habe, er war innerhalb kürzester Zeit von den Ohren bis zu den Flanken klatschnass und der Schweiß lief in Strömen und er zitterte wie Espenlaub. Das ganze Spiel hatten wir zwei mal und von da an hab ich beschlossen dieses Pferd nie wieder unter diesen Umständen zum stehen zu zwingen und ihm zu verbieten seine Umgebung welche ihn schon geung ängstigt nicht wahrnehmen zu dürfen und sich aus Unsicherheit etwas bewegen zu dürfen.
Dieses Pferd war schließlich nie wirklich ungehorsam (wie es die Parellitrainerin bezeichnete) denn er hat nie versucht sich los zu reissen hat sich immer führen und lenken lassen auch reiten lassen und eigentlich alles gemacht was man wollte und konnte halt einfach nicht still stehen aus Angst sonst nix und daher halte ich diese Methode für solche Pferde für absolut ungeeignet, was nicht heisst das sie für Pferde mit ganz anderen Problemen nicht geeignet ist.

Wir haben viel Gelassenheitstraining gemacht und andere schöne Dinge und wenn ich es einfach zu lasse das er sich bewegen darf und mit ihm ein bisschen gehe und ihn die Dinge anschauen lasse und auch Nähe zulasse (er versteckt sich dann auch immer ein bisschen hinter einem) dann bleibt er drei mal so entspannt und vertraut mir viel mehr als wenn ich ihn knallhart auf Distanz halte (sollte ich auf Rat der Trainerin auf jeden Fall machen damit er mich und meinen Persönlichkeitsbereich respektiert) und ihm dabei auch noch weh tue.

Wenn eine Herde unruhig wird weil etwas Unbekanntes da ist dann rückt sie auch näher zusammen zum Schutz und keiner verbietet dem anderen zu schauen was das denn womöglich ist um es einordnen zu können und womöglich Alarm zu blasen und im solch einem Moment werden auch keine Rangkämpfe ausgetragen (was diese Maßnahme einfach ist) sondern wenn schon nur der Ranghöhere nicht abhaut dann bleibt der andere auch bei ihm wie mein Pferd (es wollte schließlich nie weg laufen sondern immer nur um mich herum) auch wenn die Unruhe bleibt und sich erst legt wenn das Unbekannte weg ist oder aktzeptiert wird. Daran hätte ich früher denken sollen denn die Rangfolge ist bei uns beiden eigentlich geklärt aber für Angst gibt es kein Rezept man kann nur dran arbeiten diese mit Ruhe und Vertrauen zu besiegen.
 
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Mirage

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Klar, es ist keine Quälerei und es ist auch nicht soooo schlimm, aber es zeigt, dass nicht alles immer Friede-Freude-Eierkuchen ist ;)
Das ist es nie, egal bei wem oder welchem System oder was auch immer. :p

Das Pferd ist ein paar mal ruhig und steht da und trotzdem hört man nicht mit dem Seil schütteln auf, für mich nicht verständlich...
Für mich zumindest teils schon, sie schaut deutlich auf die Hinterhand, damit diese weicht, Pferd reagiert nicht also muss Reaktion vom Führer erfolgen. Bei den anderen Fällen, wo ich auch nicht gecheckt habe warum und wieso weiß ich allerdings auch nicht was sie will, kenne dazu die Hintergründe aber auch nicht. ;)

In so einer anscheinend aufregenden Situation für das Pferd finde ich es nicht so toll auf dieser einen "Aufgabe" (wahrsch. rückwärtsrichten durch Seilschütteln) herumzureiten und somit auch noch mehr Druck aufzubauen, das wird man wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen, zumindest bei sensiblen Pferde nicht, denke ich...
Tja, da fehlt wieder der Hintergrund. Ist dies das allererste Mal in so einer aufregenden Situation, dann gebe ich Dir recht. Ist es allerdings nicht das erste Mal und das Pferd kennt solche Situationen schon, dann kann ich Dir da nicht rechtgeben, da wurde ich auch auf Aufmerksamkeit des Pferdes pochen.

Ich hab die Erfahrung mit meiner sensiblen Luna gemacht, dass sie komplett dicht macht, wenn ich zu viel "Druck" mache, wenn sie zu aufgeregt ist etc. ... Bei so etwas kommen wir nicht auf einen Nenner und ich muss den Druck rausnehmen und einfach zu was anderem übergehen...
Soweit ich dieses Video beurteilen kann macht das dortige Pferd allerdings nicht dicht. ;)

Ich hab auch eine hochsensible, ausdrucksstarke Stute, die auf kleinste Zeichen hört/reagiert und ich hab nicht unbedingt nach Parelli "ausgebildet", jediglich Anregungen bekommen und Teile davon umgesetzt :p
Nur zum klaren Verständnis: Die mir bekannten Pferde reagieren auf ein Augenzwinkern; ein minimales Schieflegen des Kopfes des Führers je nach dem ob nach links oder nach rechts mit Gewünschtem, sie reagieren auf ein Abknicken des kleinen Fingers, sie registrieren alles und damit meine ich jede noch so kleine Bewegung des Führers. Mir persönlich ist das zu anstrengend, so ein Pferd möchte ich persönlich nicht, denn ich bin zu faul für sowas, immer zu 100 % beim Pferd zu sein, meinen Körper zu 100 % immer im Griff und bei voller Konzentration im Umgang Pferd zu haben möchte ich einfach nicht. ;)

Ne schmarrn, es ist glaub einfach wieder so, dass man nicht strikt nach einer bestimmten "Methode" ausbilden kann und nicht jedes Pferd mit jeder "Methode" zurecht kommt, auch wenn manche "Methoden" als "Alleheilmittel" "vermarktet" werden...
Jein, ich glaube dass es durchaus Methoden gibt - darunter definitiv Parelli meiner Meinung nach - die auf 99 % aller Pferde zugeschnitten sind. Der Haken bei Parelli ist der, dass NICHT das Pferd geschult wird, sondern zu 99,99 % der Reiter/Führer, weshalb wirklich nur Menschen mit extremer Selbstdisziplin bei dieser Methode glücklich werden. ;)
 
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HJ

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Soweit ich dieses Video beurteilen kann macht das dortige Pferd allerdings nicht dicht. ;)
Das Pferd kooperiert gar nicht und das ist für mich teilweise auch "dicht machen"...
Es gehört m.M.n. aus der Situation herausgenommen, aber ok, wenn das Pferd "nur zu Spaß" Theater macht, wäre das sicherlich nicht so gut, aber das wissen wir nicht...


Jein, ich glaube dass es durchaus Methoden gibt - darunter definitiv Parelli meiner Meinung nach - die auf 99 % aller Pferde zugeschnitten sind. Der Haken bei Parelli ist der, dass NICHT das Pferd geschult wird, sondern zu 99,99 % der Reiter/Führer, weshalb wirklich nur Menschen mit extremer Selbstdisziplin bei dieser Methode glücklich werden. ;)
Dann gehören Luna und ich zu den 0.01%, denen diese "Methode" nicht 100%ig liegt, zumindest nicht so, wie wir es "angefangen" haben...
Aber kann auch sein, dass mir noch kein Instructor diese "Methode" RICHTIG nahegebracht hat, nur eine achsotolle Absolventin des Level 1...
Außerdem kamen Luna und ich mit dem Stick nicht unbedingt klar...
Und wenn das alles auch anders geht, brauchen wir keine "Methode" ;)
Und das Pferd wird sicherlich auch geschult, nicht nur der Mensch...

Nach einer Zeit mag es sein, dass jeder Mensch und jedes Pferd damit zurecht kommt und es was bringt, aber ob beide Seiten damit glücklich sind, ist eine andere Frage...
 
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Evi1

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Mal von dem Strick wädeln abgesehn. Ich finde das auch nicht gut wenn das Pferd ein Meter von mir enfernt losprescht und um mich rum läuft.Ich weis auch nicht waqs für ein Sinn dahinter steckt das Pferd weiter vorwärts zu scheuchen in diesem Moment, denn das tut die Frau durch das schleudern des Seilendes hinter dem Pferd. Und welchen sind hat es das Pferd ins Gesicht zu schlagen (min.: 04:32).

Und ich finde das Seilschlagen immernoch schlimm! z.B. min.: 00:40-00:45
 
Dimturien

Dimturien

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Ist immer so ein Sache wann und wo man was bei welchem Pferd anwendet, als mein Araber auf einer Messe mal wieder so richtig Theater machte und immer wieder Kreise um mich drehte kam ich auch an so eine Parelliausbilderin die meinte mit ihrer Methode würde der in zahn Minuten stehen bleiben. Sie holte ein Knotenhalfer und dann ging das Rucken los und zwar ziemlich heftig am Anfang, er hat dann aber auch schnell kapiert was die von ihm will aber der Kopf hat meist keine Stellschraube und so ist er dann immer wieder kurz mal stehen geblieben hat aber sofort wieder geglotzt und musste den nächsten Ruck kassieren, das Spiel hat dann so 1 1/2 Stunden gedauert bis er dann mal für 30 Sekunden wirklich still gestanden hat und dann hat sie schnell aufgehört nach dem Motto Ziel erreicht.
Ähm, also ganz ehrlich? Ich bin hier so ein bisserl negativ überrascht, wie du dir sowas 1 1/2 Stunden hast anschauen können - bei deinem eigenen Pferd. Wenn jemand Fremdes, dessen Arbeit ich noch nicht kenne, gleich am Anfang so an meinem Pferd rumgerupft hätte, dann hätt ich dem aber ganz schnell mein Pferd wieder abgenommen, und da wär's mir persönlich wurscht, ob der nach Parelli, Roberts, Pony Boy, etc. arbeitet.

Dieses Pferd war schließlich nie wirklich ungehorsam (wie es die Parellitrainerin bezeichnete) denn er hat nie versucht sich los zu reissen hat sich immer führen und lenken lassen auch reiten lassen und eigentlich alles gemacht was man wollte und konnte halt einfach nicht still stehen aus Angst sonst nix und daher halte ich diese Methode für solche Pferde für absolut ungeeignet, was nicht heisst das sie für Pferde mit ganz anderen Problemen nicht geeignet ist.
Ich glaube nicht mal, das so ein Verhalten unbedingt Angst bedeuten muss. Es kann auch ganz normale Aufregung sein.
Und hier kann ich wirklich nur sagen: "If it ain't broken - don't fix it."
Du bist sonst ja auch immer mit ihm zurecht gekommen, obwohl er glotzig war. So wie du dein Pferd in so einer Situation beschreibst, liest es sich, als ob er trotz aller Aufregung und Neugierde trotzdem immer noch auf dich acht gegeben hat und dich nie hätte umrennen wollen. Klar, ich kann verstehen, dass man immer versucht auf 100% zu kommen, das ist ja auch gut so. Nur sollte man wirklich abwägen, ob das Pferd das auch unbedingt braucht.

Wenn eine Herde unruhig wird weil etwas Unbekanntes da ist dann rückt sie auch näher zusammen zum Schutz und keiner verbietet dem anderen zu schauen was das denn womöglich ist um es einordnen zu können und womöglich Alarm zu blasen und im solch einem Moment werden auch keine Rangkämpfe ausgetragen (was diese Maßnahme einfach ist) sondern wenn schon nur der Ranghöhere nicht abhaut dann bleibt der andere auch bei ihm wie mein Pferd (es wollte schließlich nie weg laufen sondern immer nur um mich herum) auch wenn die Unruhe bleibt und sich erst legt wenn das Unbekannte weg ist oder aktzeptiert wird. Daran hätte ich früher denken sollen denn die Rangfolge ist bei uns beiden eigentlich geklärt aber für Angst gibt es kein Rezept man kann nur dran arbeiten diese mit Ruhe und Vertrauen zu besiegen.
Das ist wirklich ein sehr schöner Absatz. *daumen hoch*
Wenn jeder mal das im Hinterkopf behält, gibt's vermutlich weniger Probleme.
 
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Mirage

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Jessi, ich glaub wir haben ein grundlegend verschiedenes Verständnis von "dicht machen". Dicht macht für mich ein Pferd, wenn es auf nichts und damit meine ich wirklich rein gar nichts mehr reagiert. So wie meine Stute beispielsweise in den Anfangsjahren, auf einmal kommst an das Pferd nicht mehr ran, es ist nicht mehr ansprechbar vor Angst, es kommt Null Reaktion mehr egal was man macht. Dass ist Dichtmachen, da muss ich abbrechen.

Aber das Pferd auf dem Video ist einfach nur nicht beim Führer und glotzt in der Gegend rum, spricht man es resolut an, so reagiert es, dass ist definitiv kein Dichtmachen eines Pferdes sondern einfache Unkonzentriertheit. Aus Spaß macht kein Pferd Theater, die haben immer ihre Gründe, aber die Gründe können wir einfach nicht immer tolerieren. ;)

Dann gehören Luna und ich zu den 0.01%, denen diese "Methode" nicht 100%ig liegt, zumindest nicht so, wie wir es "angefangen" haben...

Und das Pferd wird sicherlich auch geschult, nicht nur der Mensch...
Du hast mich falsch verstanden, diese Methode liegt vielen Reitern nicht, mir ja beispielsweise auch nicht. ;)

Für´s Pferd ist diese Methode aber ziemlich klar verständlich, damit können sie sehr gut umgehen wenn der Mensch sich klar und verständlich ausdrückt. Es ist beispielsweise so, dass - wenn ein junges "unberührtes" Pferd mit einem Menschen konfrontiert wird, der seinen Körper top beherrschen kann und sich sehr verständlich ausdrücken kann der Jungspund von Anfang an sofort versteht, was von ihm verlangt wird.

In der Regel ist das Pferd aber nicht unberührt, sondern hat bereits seine Erfahrungen gemacht mit dem Menschen und hat gelernt, die - ich sag mal - stumpfere (da schließ ich mich selbst im übrigen überhaupt nicht aus) Verständigungsart richtig zu deuten. Also muss es wieder sensibler gemacht werden. Dies kann aber nur erfolgen, wenn der Reiter/Führer lernt, sich sensibel verständlich auszudrücken.
 
SkorpionMel

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Kann über das Video nur den Kopf schüttel, wenn das Horsemanship sein soll, nein danke. Das Pferd kriegt ständig ein auf die Nase, wo steckt der Sinn dahinter? Es tut eh nichts und kriegt immer eine drauf, danke, Parelli muss nicht sein, jedenfall SO nicht! Dieser Frau würd ich das Seil sofort aus der Hand reißen und gehen.

Wenn das Pferd mal zappelt, ein Ruck, ok, aber ständig? Hat nicht mehr mit Horsemanship zu tun ehrlich gesagt.
 
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Schnucki1

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Richtig sowas sollte man sich nicht 1 1/2 Stunden mit ansehen, heute bin ich auch schlauer, ich dachte echt die weiss genau was die macht, das war eine die im Schauprogramm Freiheitsdressur gezeigt hatte und die Pferde von der latschten in den Messehallen ohne Halfter und ohne irgendwas einfach hinter der her und ich dachte wenn eine weiss wie man den Kerl zur Ruhe bekommt dann Die. Damals hatte ich auch noch nicht dieses tiefe Verhältnis zu diesem Pferd und war einfach nur tierisch genervt und auch ein wenig hilflos wie ich damit umgehen sollte und erkannte die Gründe auch noch nicht so wie heute und war echt wie schon richtig gesagt auf der Suche nach 100 %.

Man muss sich doch dann auch mal klar werden das man die nicht wirklich bekommt sondern mit den Gewissen Macken des Pferdes klar kommen muss und das Beste aus der Situation machen sollte, denn jedes Pferd hat sowas in irgendeiner Form und das macht seine Persöhnlichkeit aus.

Ich hab ihn auch vorher immer versucht in solchen Situationen von mir fern zu halten was genau eher der Fehler war und das Gehampel nämlich genau verstärkt hat weil man meint immer der würde einen dann doch mal umrennen, hat er aber wirklich nie getan, und heute bin ich auch der Überzeugung das der mich nie verletzen würde weil er mich eben trotz allem wahr nimmt und wirklich aus Angst einfach nur die Nähe sucht aber es hat mich Überwindung gekostet entgegen der fachlichen Meinung wie man sowas am besten Handhabt einerseits und anderseits auch so ein Gehampel so nah an mich heran zu lassen, ist ja auch nicht ungefährlich, (der hat wirklich Angst und ist nicht nur ein bisschen aufgeregt) aber es hat mir eine Menge an Erfahrung gebracht das es auch anders geht und mir vor allem gezeigt das dieses Pferd mich absolut liebt und mir vertraut.
Bei der Parellidame bekam er auch nicht so einen riesen Schweissausbruch, die war fremd für ihn und mit der wusste der erstamal einfach nix anzufangen, aber ich vergess nie den Blick in seinen Augen als ich die Methode bei ihm anwante der so hilflos und verzweifelt war in dieser Situation weil ich ihn damit für sein von mir unerkanntes Vertrauen permanent bestraft habe.
 
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Didischm1977

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Also ich muß zu diesem Viedeo ganz klar sagen,das das nur ein unkontrolliertes gerucke am Seil ist,ich Arbeite mit meiner auch am Boden mit Seil und Knotenhalfter aber so ein Sch....wie die Dame da abliefert hab ich noch nie gesehen.
Im schlimmsten Fall ist dieses Pferd höchstens mal Kopfscheu.
Arbeite jetzt schon seit ein paar Jahren mit meiner auf ähnliche Art und Weise damals war Parelli aber noch niergends und einige andere auch nicht.
So ne Hecktik muß man nicht machen,man sollte immer ruhig und Konsequent sein ganz klar aber das Pferd auf dem Viedeo hat für meinen geschmack den Strick zu oft abbekommen und die Körperhaltung und das Stehen zum Pferd liegt der Dame auch nicht wirklich.

Ganz Ehrlich so jemand würd ich gar nicht erst an mein Pferd ranlassen soviel zur new wave NHS,dann steig ich lieber wieder auf die klassischen Ausbildungsmethoden um da gabs das NHS schon lang bloß hat keiner so nen Wirbel veranstalltet,denn gute Pferdeerziehung war damals eine Selbstverständlichkeit und normal.
 
Ponylisa

Ponylisa

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Finde auch man sollte sehr kritisch hinsehen. Ein guter Trainer lässt dem Pferd immer eine Wahl auf kleine Zeichen zu reagieren oder mehr Druck zu machen, Eine wirkliche Steigerung der Ansage sehe ich in dem Video nicht, sowie auch kein Lob,und sofortige Druckwegnahme wos mal geklappt hat. Auch müsste wo anders angesetzt werden- da das Pferd nicht aufpasst und nicht bei der Sache ist. Es ist aufgeregt und kennt sich nicht wirklich aus was man von ihm will. Ruhe und Aufmerksamkeit erreicht man so wohl nicht.
Auch ich arbeite mit meinen total verschiedenen Pferden, einiges nach Parelli ,und bin immer wieder überrascht wie gern und schnell sie lernen- diese "Sprache" zu verteufeln finde ich schade. Nicht jeder Trainer/in arbeitet so wie in dem Video....
 
S

Sternschnuppe2

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dieses Verhalten kenne ich von Reitschulpferden oder mal ausreiten im Ferienort. Die reagieren kaum und sind an die Gruppe gewöhnt....
 
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