mehr Training?

Diskutiere mehr Training? im Dressur Forum im Bereich Reitsport; Ich habe zur Zeit das Problem, dass mein Pferd auf der linken Hand nicht richtig übern Rücken läuft (und die HH teilweise nicht aktiv genug ist)...
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may087

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Ich habe zur Zeit das Problem, dass mein Pferd auf der linken Hand nicht richtig übern Rücken läuft (und die HH teilweise nicht aktiv genug ist). Außerdem wärs gut, wenn sich in der Oberlinie in der Muskulatur noch was tun würde.
Das Rezept heißt "vorwärts abwärts", das ist klar.

Da ich zur Zeit Semesterferien habe überlege ich nun zusätzlich zu einer Stunde reiten am Tag noch 30min locker zu longieren. Natürlich das Ganze nicht am Stück, sondern z.B. vormittags reiten, abends longieren.

Ich bin mir unsicher, ob das Sinn macht oder ob ich mein Pferd eher sauer mache?
Für weitere Trainihstipps bin ich auch dankbar.
 
Lore

Lore

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AW: mehr Trainig?

Ich finde nichts grundsätzlich negatives daran, das Pferd öfter als einmal am Tag zu bewegen.
Zum Thema Longieren: Ich habe für die Verbesserung der Eigenbalance sehr gute Erfahrungen mit dem Chambon gemacht. Zusätzlich kannst du durch Longieren über erhöhte Stangen die Aufmerksamkeit und das Balancegefühl deines Pferdes verbessern und damit auch für Abwechslung sorgen. Allerdings ist Longenarbeit recht anstrengend für's Pferd und das würde ich persönlich nicht täglich machen, sondern höchstens zweimal pro Woche. Alternativ könnte man zusätzliche Ausritte ins Programm nehmen, falls möglich das Pferd mal als Handpferd mitnehmen, Stangen-/Cavalettiarbeit unter dem Sattel machen. Ergänzend zum täglichen Training kann auch ein Laufband gute Dienste leisten beim Muskelaufbau, falls man die Möglichkeit hat, eines zu nutzen.
 
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Mirage

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AW: mehr Trainig?

Ob Du Dein Pferd damit eher sauer machen würdest, kommt wohl in erster Linie auf Dein Pferd an. Meine würde ich damit sauer machen, das Pferd einer Freundin wäre hingegen keinesfalls sauerzumachen mit täglich zweimaliger Arbeitseinheit.

Ich persönlich bin allerdings grundsätzlich mal kein Longierer, geht mir zu sehr auf die Beine, die einseitige Belastung ist extrem hoch, im allerhöchsten Fall würde ich 2x wöchentlich longieren und das auch nur in Sonderfällen, regelmäßig wäre mir das schon zuviel.

Ich habe zur Zeit das Problem, dass mein Pferd auf der linken Hand nicht richtig übern Rücken läuft (und die HH teilweise nicht aktiv genug ist). Außerdem wärs gut, wenn sich in der Oberlinie in der Muskulatur noch was tun würde.
Das Rezept heißt "vorwärts abwärts", das ist klar.
Ich würde an der von Dir geschilderten Problematik definitiv unter dem Sattel arbeiten. Einfach weil ich diese Problematik unter dem Sattel beheben könnte, an der Longe aber gewiss nicht, richtig gutes und reelles Longieren finde ich persönlich nochmal eine Stufe schwerer als reelles Reiten.

Wenn Du selber diese Problematik nicht beheben kannst, dann leg Dir eine(n) RL zu, der Dir dabei helfen kann.

Grundsätzlich ich mir aber nicht finde, dass das Rezept v/a heißt in diesem Fall. v/a kann ich lösen und lockern und eine Grundbasis schaffen. Ist die Grundbasis erschaffen geht´s eigentlich erst an den Oberlinienmuskulaturaufbau via Arbeitshaltung + Spannungsbogenaktivierung.

Mit reinem v/a bekomm ich nur eine Grundstruktur der Oberlinie, diese ausbauen kann ich mit der Arbeitshaltung, natürlich muss dazu eine reelle Grundbasis erstmal vorhanden sein.
 
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Skydancer

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AW: mehr Trainig?

Ich würde auch in erster Linie im Sattel arbeiten.
Richtig guter Unterricht ist für diese "Basissachen" unabdingbar!
Ich kann mir vorstellen, ohne dir zu nahe treten zu wollen, dass das Problem auch mit deinen Reitkenntnisen zu tun hat.
Vielleicht bist du einfach noch nicht in der Lage ein Pferd korrekt und reell über den Rücken zu arbeiten? Selbstkritik ist in dem Fall meiner Meinung nach immer angebracht, sonst täuscht man sich nur selbst...

Wenn du "nicht gut" (krass gesagt!) reitest, dann kannst du so oft reiten/longieren wie du willst, aber es bringt nichts, außer dass du vielleicht auf Dauer das Pferd kaputt machst... (Wirklich nicht auf dich bezogen, sondern allgemein, denn ich kann deine Kenntnisse/Fähigkeiten so nicht beurteilen!)

Ich "arbeite" nicht so gerne 2 x am Tag.
1 x Arbeit und zusätzlich weitere "Bewegung" (z.B. ne Runde ins Gelände) finde ich okay. Kommt immer aufs Pferd an... Manche Pferde werden dann erst gut und sind regelrechte "Kilometerfresser".
Aber ich bin der Meinung Qualität geht vor Quantität und man sollte sinnvoll und durchdacht trainieren!

Ich weiß ja nicht wie deine Arbeitseinheiten aussehen, aber vielleicht solltest du diese "intensiver" anstatt "öfter" gestalten um den Muskelaufbau anzusprechen und dann Nachmittags ne ruhige Runde ins Gelände.
Wenn ich ein Sportpferd arbeiten will, komme ich nicht mit 20 min lösen und 15 min "Arbeit" hin... Sondern dann muss ich schon trainieren... D.h. Lösen und danach intensive Arbeit mit Schrittpausen... Training ca. 60 min...

Wenn vom Reiterlichen alles passt, gesundheitlich und ausrüstungstechnisch auch alles in Ordnung ist würde ich mal drüber nachdenken vorübergehend was für den Muskelaufbau zu Füttern.
Equitop Myoplast ist gut oder Cavalor Muscle Build!
Passts aber reiterlich nicht hilft Pülverchen auch nichts... Denn die Muskeln wachsen nicht über Nacht sondern müssen "hingeritten" werden!
 
Schnucki1

Schnucki1

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AW: mehr Trainig?

Einfach mehr zu arbeiten löst dieses Problem glaub ich auch nicht, mit mehr Arbeit schaffst Du dir etwas mehr an Kondition und vieleicht auch etwas mehr an Muskulatur (ob es ausgerechnet dann nur diese Gewünschte Muskulatur ist bezweifel ich) für eine kurzfristige Zeit welche Dein Pferd dann wieder nicht mehr benötigt wenn Du keine Semesterferien mehr hast und die dann auch wieder verschwindet. Ich denke das wenn man gezielt an einer Muskelgruppe arbeiten möchte man sich eher über die Wahl der dazu passenden Lektionen einen Kopf machen sollte die diese Muskulatur fördern und aktivieren damit das Pferd gleichmässiger bemuskelt ist wobei Dir ein guter RL sicher helfen kann. Das Pferde immer mal wieder ein Seiter schlechter haben als die andere ist normal und dem muss man mit der passenden Arbeit gegensteuern nicht aber mit Masse an Arbeit damit das Gleichgewicht wieder her gestellt ist, solange die Seiten auch immer mal wieder wechseln ist alles ok. Wenn eine Seite dauerhaft betroffen ist dann sollte entweder mal gecheckt werden ob da was nicht in Ordung ist am Pferd oder sogar am Reiter denn dieser kann durch eigene Schiefe dies auch erzeugen.
 
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Sanne

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AW: mehr Trainig?

Ich würds einfach ausprobieren, du merkst dnan ja ziemlich schnell, ob zusätzliches Training was bringt. An sich find ichs gar nicht schlecht, 2 mal am Tag was zu machen und in den Semesterferien bietet sich das ja echt an.
Bei uns im Stall wurde auch mal ein junges Pony ne zeitlang morgens longiert und nachmittags dann geritten, hat ihm wohl gut getan, allerdings konnten die das auch zeitlich nicht lang durchziehen....
 
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may087

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Vlt sollte ich noch erwähnen, dass mein Pferd Verspannungen im Nackenband hat (Physiotherapeutin war schon 2 mal da).
Ich habe einmal die Woche Einzelstunde bei einem Turnierrichter, der das Problem sehr ernst nimmt. Er will sich vlt auch mal drauf setzen (nicht im Sinne von Beritt, sondern schauen wie sichs anfühlt, um mir dann besser helfen zu können).
Es ist auch nicht jeden Tag so "schlimm". An vielen Tagen läuft sie recht gut und dann wieder spannig, bekomm den Motor hinten nicht richtig an.
Als Außenstehender Normalo-Reiter merkt man es kaum und denkt eher, dass pferd läuft gut. Wenn ich dieses Problem besser im Griff hätte, könnte ich auch sofort L starten.
 
Dimturien

Dimturien

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Vlt sollte ich noch erwähnen, dass mein Pferd Verspannungen im Nackenband hat (Physiotherapeutin war schon 2 mal da).
Das liegt dann aber am Reiten, wenn die Physiotherapeutin schon 2 mal da war und die Verspannungen immer noch da sind, bzw. nicht besser geworden sind.
Hat dir die Physio keine Übungen gezeigt, die du mit deinem Pferd zwischendurch machen kannst (z. B. "Halsschütteln", also Lockerung der Halsmuskulatur)?
Generell hätte ich aber noch eine Frage: Wie kann ein Pferd Verspannungen im Nackenband haben? Das ist doch ein Band, wie kann sich das verspannen? Wohl eher hat dein Pferd Verspannungen in der Halsmuskulatur...

Hast du beim Reiten denn viel Gewicht in der Hand?

Ich habe einmal die Woche Einzelstunde bei einem Turnierrichter, der das Problem sehr ernst nimmt. Er will sich vlt auch mal drauf setzen (nicht im Sinne von Beritt, sondern schauen wie sichs anfühlt, um mir dann besser helfen zu können).
Naja, ob ein RL auch Richter ist, sagt ja leider nix über die Qualität des RLs aus. Er kann dir vielleicht eher als andere RLs zeigen, was die Richter sehen wollen, aber ob das unbedingt immer mit reelem Reiten zu tun hat ist meiner Meinung nach fraglich.

Es ist auch nicht jeden Tag so "schlimm". An vielen Tagen läuft sie recht gut und dann wieder spannig, bekomm den Motor hinten nicht richtig an.
Beobachte das mal. Vielleicht machst du irgendwas anders an den Tagen an denen sie spannig läuft. Vielleicht bist du einfach selbst an diesen Tagen verspannt oder nicht gut drauf/hast zuviel Stress? Sowas überträgt sich ja immer sehr schnell auf's Pferd.

Wenn du evtl. mal einen Grund gefunden hast, dann kannst du diese spannigen Tage ganz leicht umgehen. Ich habe dann entweder nur longiert oder laufen gelassen, oder bin gemütlich am langen Zügel ins Gelände gejuckelt (Bei mir war es zuviel Stress und teilweise selbst zu verspannt). Das hat selbstverständlich keinen Trainingseffekt, aber dein Pferd wird nicht spannig und verspannt sich dann auch nicht mehr so leicht. Dadurch kann es dir passieren, dass sich die Oberlinie dann mehr oder weniger von alleine bessert. ;)
Zumindest sind das die Erfahrungen, die ich persönlich mit meinem ersten Pferd machen konnte.
 
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Skydancer

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AW: mehr Trainig?

*hihi* Alle kriegen ein Danke, nur ich nicht, weil ich geschrieben hab, dass es an der Reiterei liegen könnte... :D (*Scherz*! ;))


Von Verkalkungen im/am Nackenband habe ich schon oft gehört, von Verspannungen nicht direkt... Vielleicht ist das gemeint?
Bei sowas ist der "Genickschoner" von Back-on-Track super. Hab ich schon im Bekanntenkreis erlebt, dass das super geholfen hat!
Sieht zwar doof aus, aber ist echt gut und kostet auch nicht die Welt. Gibts zum Beispiel hier: *klick*
 
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may087

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AW: mehr Trainig?

das kann natürlich auch gut sein, dass es an mir liegt oder wie Dimturien sagt, wenn ich einen schlechten Tag habe...
Wir haben in den letzten Wochen/Monaten große Fortschritte gemacht. Vlt ist es meinem Pferd auch mal zu viel? Habe heute mal einen Gang runter geschaltet und nur flott v/a geritten, ohne Lektionen zu fordern. Hat auch mal gut getan.
 
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Skydancer

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Nen Gang runter schalten und back to the roots gehen ist glaub ich immer zwischen durch mal angebraucht und nicht verkehrt.
Ich glaube um ein Pferd bei Laune zu halten muss man den Bogen mal spannen und dann auch mal wieder loslassen... Die Mischung machts.
Kommt immer aufs jeweilige Pferd an. Da muss man einfach ausprobieren und auch mal nach Gefühl entscheiden.
 
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may087

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Heute habe ich mich wieder an den Mitteltrab rangetraut.
Ergebnis: Es kommt schon was und Pferdi kann auch schön vorne rausstrampeln, ABER ich kann die Nase nicht vorlasen. Sobald ich mit der Hand vorgehe fängt mein Pferd an sich aufzurollen... Ich weiß grad garnicht was ich tun soll...alles was ich mach scheint im Moment falsch zu sein :(.
Morgen und übermorgen reitet meine RB. Hab jetzt gleich für Donnerstag wieder ne Stunde ausgemacht, weil ich alleine überhaupt nicht mehr weiß, was ich mit meinem Pferd machen soll. Ich weiß schon garnicht mehr was falsch und was richtig ist.
:( :( :(
 
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Skydancer

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Wenn die Anlehnung noch nicht stimmt, ist es viel zu früh für Mitteltrab...
Was hilfts denn wenn sie um ihr Leben strampelt und dabei den Buckel wegdrückt und sich vorne entzieht???
Lieber ganz sachte erst mal Tritte verlängern üben und sie dabei reell übern Rücken und an der Hand halten.
Vor Tagen schreibst du nach dem Motto "mist, nix geht - alles doof - Pferd nicht locker..." und jetzt willst du "Strampel-Mitteltrab" reiten...?! Sorry, das ist für mich sinnloses Vorgehen.

Klar, du willst aufs Turnier. Aber ich glaube erst muss das Pferd locker, reell an der Hand und über den Rücken sein und allen drei Grundgangarten, auf der geraden- und der gebogenen Linie, dann müssen die Übergänge passen und dann kann ich versuchen mein Pferd mehr zu setzen und zu versammeln und beginnen Verstärkungen und Rückführungen raus zuarbeiten.
Immer schön einen Schritt nach dem anderen. Überspringt man einen Schritt, wird man später wieder dafür bestraft und muss weiter zurück gehen. Man macht es sich also nicht leichter - im Gegenteil!
 
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Skydancer

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Heu Sobald ich mit der Hand vorgehe fängt mein Pferd an sich aufzurollen...
Dein Pferd ist nicht an den treibenden Hilfen, man sagt salopp auch "am Bein" und hat kein Vertrauen zu deiner Hand, bzw. geht nicht an die Hand dran. (auch weil wahrscheinlich zu wenig "Bein" kommt)
Zur ganz genauen Analyse müsste man es Live sehen.
Aber das Zusammenspiel der Hilfen stimmt einfach nicht...
Das sind ganz ganz grundlegende Basissachen, ohne die nichts geht.
Daran musst du arbeiten, sonst hängt dir das immer nach im Laufe der Ausbildung.
 
Dimturien

Dimturien

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Wobei das Aufrollen beim Vorgehen mit der Hand auch mit der Verspannung im Nackenband zusammen hängen kann. Freilich ist es nicht auszuschließen, dass das Zusammenspiel der Hilfen nicht ganz korrekt ist oder das Pferd noch nicht durchlässig genug ist, aber nachdem dieses Problem der Verspannung bekannt ist, würde ich eher darauf tippen.

Evtl. da nochmal die Physio zu Rate ziehen, falls du das noch nicht gemacht hast, may.
 
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may087

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mein Problem ist, dass ich im Moment so überhaupt nicht weiß, was ich mit meinem Pferd machen oder nicht machen soll. Ich bin grad in einer blöden Situation wo alles falsch oder zumindest nicht richtig zu sein scheint. Ich bin völlig planlos und weiß mir alleine nicht mehr recht zu helfen. Deshalb hab ich auch meine Reitstunde von Samstag auf Donnerstag vorgezogen. Ich berichte dann weiter...
 
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Skydancer

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Vielleicht einfach mal ne Woche ins Gelände bummeln, damit beide den Kopf wieder frei kriegen und der "Druck" etwas weggenommen wird...

Kann dich da schon verstehen, wenn man alles in Frage stellt und sich nicht sicher ist, dann klappts auch nicht so gut und man fährt sich irgendwie fest. Man muss versuchen wieder in Ruhe, Sicherheit, Selbstbewusstsein und Freude reinzukriegen.

Dumturien, klar sollte man IMMER erst gesundheitliche Gründe ausschließen, aber generell bin ich der Meinung, dass man nicht alles mit Physio, Osteo und co. beheben kann. Reiten muss man schon noch selbst. Und dass man immer mal wieder Krisen hat ist auch klar und ganz natürlich.
 
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Dimturien

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Vielleicht einfach mal ne Woche ins Gelände bummeln, damit beide den Kopf wieder frei kriegen und der "Druck" etwas weggenommen wird...

Kann dich da schon verstehen, wenn man alles in Frage stellt und sich nicht sicher ist, dann klappts auch nicht so gut und man fährt sich irgendwie fest. Man muss versuchen wieder in Ruhe, Sicherheit, Selbstbewusstsein und Freude reinzukriegen.
Sehe ich genauso. Hab auch mal mein Pferd ein halbes Jahr nur longiert, laufen gelassen oder bin ins Gelände gegangen, weil ich einfach keinen Draht mehr zur "richtigen" Reiterei gefunden hatte. Danach lief's wieder wie am Schnürchen.
Muss natürlich nicht ein halbes Jahr sein, in dem man Pause macht, ein oder zwei Wochen können auch schon Wunder bewirken. Ich hab damals nur für mich persönlich das halbe Jahr gebraucht, ist halt wie so vieles von Fall zu Fall unterschiedlich.

Dumturien, klar sollte man IMMER erst gesundheitliche Gründe ausschließen, aber generell bin ich der Meinung, dass man nicht alles mit Physio, Osteo und co. beheben kann. Reiten muss man schon noch selbst. Und dass man immer mal wieder Krisen hat ist auch klar und ganz natürlich.
Ey, "dum" bin ich noch lange nicht... ;)
Sicherlich muss man noch selbst reiten, dass ich klar. Aber hier war das Problem mit dem Nackenband ja schon vorher bekannt, deswegen bin ich ja zu der Meinun gekommen, dass es durchaus auch daran liegen könnte.
Sowas ist halt immer schwer zu beurteilen, wenn man Reiter und Pferd noch nie gesehen hat, dann kann man ja eigentlich weder sagen, dass die Verspannung der Grund für's Aufrollen ist, noch dass der Reiter Fehler macht...
 
Gwenie

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AW: mehr Trainig?

may dann geh doch einfach zurück zu den Wurzeln. Da das Wetter zum Ausreiten ja nicht wirklich einläd, dann geh doch in die Halle und reite schön v/a. Auf den Zirkeln und immer wieder aus den Zirkeln wechseln. Das macht a) das Pferd locker und b) hilft es dir sie auch ans Bein zu bekommen (imemr schön drauf achten dass sie schön von hinten arbeitet).
Vll auch einfach mit verlürzten Bügeln und dann den Galopp im leichten Sitz schöne große Wendungen und auch gerade Linien.

Das mal über mehrere Tage, einfach ohne Zwang (natürlich das v/a schon vernünftg) aber ohne den Lektionsdruck.
So handhabe ich das wenn bei uns mal wieder was nicht zu klappen scheint.
 
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may087

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locker v/a hab ich probiert... hab dafür einen kommentar von meinem RL geerntet, dass ich nicht so ewig auf der Vorhand rumlatschen soll und mir v/a auch nicht hilft, wenn die HH nicht aktiv dabei ist. Viel mehr hat er nicht gesagt, weil er gerade wem anders Unterricht gegeben hat. :(
 
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