Konditionsaufbau im Gelände

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iesca

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Hallo

Nach dem Telefonat mit meiner RL gestern habe ich den Auftrag, bei Bohème die Kondition soweit aufzubauen, dass ich wieder mit ihr Reitstunden reiten kann.
Ziel ist, dass sie den Weg zur Reitsportanlage ca. 30 Minuten geführt und dann zurück im Schritt (reiten oder führen) und die Reitstunde problemlos schafft.
Die Stunde dauert in der Regel mit Lösen im Schritt ca. 45 Minuten. Momentan bzw. vor der Winterpause haben wir an Schritt-Trab-Übergängen, Schenkelweichen und an der Stellung bzw. Anfänge Biegung gearbeitet.
Seit Mitte Dezember war ich nun nur noch Ausreiten und Spazieren und das oftmals mit langen Pausen dazwischen.
Da Longieren auf unserem Platz im Moment noch nicht möglich ist, entweder ist es eine halbgefrorene Kraterlandschaft oder dann ein Sumpf, muss ich den Konditionsaufbau komplett im Gelände machen.
Ich bin in der Regel 5 - 6 Tage die Woche im Stall, habe aber an zwei Tagen nur Zeit für ein wenig Bodenarbeit oder dann, wenn der Platz wieder brauchbar ist, zum Longieren.
Bohème steht den ganzen Tag auf der Weide oder, wenn diese zu nass ist, auf dem Platz.
Das Gelände hier ist sehr hügelig, zum Teil haben wir auch sehr lange, sehr steile Wege, die ich mit Hufschuhen und zum Teil auch ohne, problemlos traben kann.
Galoppstrecken habe ich keine zur Verfügung.
Die ebenen Wege sind dafür fast alle geteert oder sehr steinig.
Wie es genau um Bohèmes Kondition im Moment bestellt ist, kann ich schlecht einschätzen, aber ca. 60 - 75 Minuten im Schritt mit wenig Trab, schafft sie problemlos.
Sonntag hat sie für gewöhnlich frei und Samstag und Montag sind die beiden Tage, an denen ich nur wenig Zeit habe.
Bohème wird im Frühling 5 und ich habe leider nicht die Zeit, zwei Mal am Tag in den Stall zu fahren und zwei Mal etwas mit ihr zu machen.
Da bis jetzt der Konditionsaufbau immer so nebenher gelaufen ist, habe ich keine Ahnung, wie ich das konkret anfangen soll.
Wenn es trocken genug ist, kann ich sie evtl. auch ein wenig klettern lassen, Volten oder Schlangenlinien o.ä. ist vom Gelände her leider nicht möglich.
Schenkelweichen möchte ich, bis wir wieder reinkommen, im Moment nur unter Aufsicht der RL reiten.
Habt ihr vielleicht Tips, wie ich den Konditionsaufbau sinnvoll gestalten kann? Irgendwie hänge ich da ziemlich in der Luft.
 
F

fanni

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Ich habe es nicht ganz verstanden, hast du nur an zwei Tagen Zeit und an den anderen Tagen mistest du oder putzt Boheme...?
 
iesca

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Ich habe Dienstag bis Freitag Zeit, theoretisch dreistündige Ausritte zu machen.
Montag und Samstag reicht es nur für ein wenig Bodenarbeit oder, wenn es denn möglich wäre zu longieren und Sonntag bin ich normalerweise weg.
 
F

fanni

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Wie klug du doch bist, Mareike, Glückwunsch! Doch wenn zwei Leute dasselbe lesen heißt das noch lange nicht, das sie es auch gleich verstehen. Anstatt hier besserwisserisch andere Leute zu zitieren hättest du ja mal mit einem tollen Tip für Iesca rausrücken kommen.
Ich habe es genau anders herum verstanden, sie ist zwar 5 Tage am Stall, hat aber nur an zwei Tagen Zeit, ein wenig Bodenarbeit zu machen oder zu longieren.
Iesca, aus der Ferne Tipps zu geben, ist immer sehr schwierig, ich kenne das Gelände nicht, Mitreiter im Gelände hast du ja (wie es scheint) nur den Traber.....
Warum fragst du denn nicht die RL selber? Sag, dass du unsicher bist, wie du die Kondition stärken kannst und bitte sie, dir Tipps zu geben, sie wird doch dich und deine Stute und deren Kondition zur Zeit am besten einschätzen können, das wäre erst einmal mein Vorschlag.......
 
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iesca

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Das letzte Mal habe ich meine RL Mitte Dezember gesehen. So wirklich kann sie daher die Kondition auch nicht einschätzen.
Es geht ja auch nicht darum, dass mir hier jemand einen Trainingsplan erstellt, sondern eher um Grundlegendes.
Ich habe einige zu Intervalltraining gefunden, nur kann ich das ja, dadurch, dass ich keine Galoppstrecke habe, nicht machen.
Daher dann eher viel Traben oder lieber viel Schritt? Die Strecken bergan auch besser im Schritt oder im Trab? Im Trab viele Übergänge oder doch besser längere Strecken traben? Wieviele Pausen dazwischen? Wenn ich vier Tage ausreiten gehe, dann hat es ja wenig Sinn, wenn ich vier Tage das Maximum mache.. etc.
Was die Mitreiter im Gelände damit zu tun haben, erschliesst sich mir allerdings nicht ganz.
 
S

Smoothie

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@ fanni: Mareike hat weder besserwisserisch noch superklug geklungen. Sie wollte es dir einfach erklären, da du es nicht verstanden hattest. Und ich denke, sie wollte DIR lediglich helfen, damit du dich mit den Tipps leichter tust. Wenn sie Tipps hätte, würde sie die iesca sicher berichten. Aber allem voran war doch, dir zu helfen. Das ist kein Grund, Mareike so anzupöbeln. Okay? :)
 
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fanni

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Ja okay, Smoothie ich gelobe Besserung, ich habe es besserwisserisch verstanden (und das kann ich überhaupt nicht leiden) beim zweiten mal lesen las es sich ganz objektiv....schulter zuck wenn es bös rübergekommen ist, entschuldigung an Mareike ;)
Aber Smoothie, jetzt mal ehrlich, pöbeln ist wirklich etwas ganz anderes, oder? Unwillig oder verärgert habe ich geschrieben, nenn es auch gezickt oder gemeckert aber pöbeln ist noch "gewürzt " mit Kraftausdrücken und unterhalb der Gürtellinie, jetzt wollen wir aber auch mal die Kirche im Dorf lassen.

Aber zurück zu der Trainingsfrage, ist doch eigentlich ganz einfach, vom Leichten zum Schweren, du fängst erst im Schritt an, baust dann kürzere Trabphasen ein, die kurzen Trabphasen kannst du ja dann sukzessive verlängern.....
Bergan würde ich auf jeden Fall im Schritt reiten, das ist bei noch schwacher Kondition ja sonst nicht gut zu schaffen.
Vielleicht hilft es dir bei der Planung, wenn du an dich selber denkst, du willst längerfristig lange Strecken walken oder joggen können ohne zu schnaufen wie eine Dampflok.....überleg, wie du dein Training beginnen würdest, um langsam fit zu werden.
Hoffe, das hilft vielleicht etwas.
Das mit den Mitreitern habe ich so geschrieben, weil du erwähnt hattest, das du wenn du ins Gelände mit einem anderen Reiter gehen würdest, nur mit dem Traber gehen könntest.
 
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Mareike

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Sorry fanni, das war echt nicht besserwisserisch oder sonst wie gemeint, und ich muss ehrlich sein, ich entdecke da jetzt auch nichts derartiges obwohl ich's mir jetz noch 2mal durchgelesen habe.. Aber gut, ihr fehlt halt eben die "Mimik" etc. dies manchmal ausmacht.
und Tipps für iesca hab ich keine, sonst hätt ich die schon geschrieben :)
tut mir leid :)
So und nun back to topic :)
 
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Gwenie

Gwenie

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Ich denke mit Kondition allein ist es nicht getan, sondern ein paar Muskeln die dein Stut zum Reiten- Reitunerrticht benötigt sollten auch "aufgebaut" bzw gelockert werden. Was bringt es dir wenn dein Pferd 3 Stunden geradeaus traben kann, den Kopf aber sonstwo hat! (übertrieben dargestellt von mir)

Zudem mal ehrlich- wie alt war dein Pferd noch gleich?


Ich persönlich finde die Strecke hin und zurück PLUS 45 min Unterricht schon recht viel für ein junges Pferd.

Wie oft in der Woche würdest du das den machen?

Um im Gelände Konition aufzubauen mußt du ein Intervalltraining aufbauen.
Sozusagen 5min Trab am Stück- bis zu 10 min Schritt (bis die Atmung wieder normal ist) und so wird das gesteigert. Trab und Schritt sind gut zum Kondiaufbau- Galopp powert schnell aus. brauchst du also weniger.
Vll guckst du mal nach Büchern zum Konditionsaufbau. Die Vielseitigkeits- und die Distanzreiter machen da ganz viel.


@fanni:explodierst du eigentlich bei deinem Schülern´auch so wenn die sowas schreiben?
Im ersten Augenblick hab ich nach Luft geschnappt als ich deine Zeilen gelesen habe. Also du so losgezickt hast.
Ein Nachfragen wie Mareike es gemeint hat wäre da wohl doch netter gewesen. ;)
 
iesca

iesca

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Mir wäre es auch lieber, wenn wir den Unterricht direkt am Stall machen könnten. Der Platz ist nur leider in einem derart miserablen Zustand, dass es nicht möglich ist. Wir sind letztes Jahr auf die Reitanlage ausgewichen, nachdem der Platz oben am Stall zum Sumpf mutiert ist und jetzt ist es eine halbgefrorene Kraterlandschaft. Ich habe also nur die Wahl zwischen gar keinem Unterricht oder Unterricht auf der Reitanlage. Der nächste Stall mit Halle in die Richtung ist mit dem Auto mind. 30 - 45 Minuten entfernt, die anderen Ställe mit Halle, die relativ in der Nähe sind, haben keine Weiden und sind unbezahlbar und was es sonst noch an Plätzen gibt, ist entweder privat und daher nicht mit einem externen RL nutzbar oder winzig und in einem ähnlichen Zustand wie der am Stall.
Der Unterricht ist einmal die Woche, ansonsten reite ich im Gelände, gehe spazieren etc.
Im Gelände gearbeitet habe ich jetzt den ganzen Winter über, so wie es eben möglich ist. Ebene, grosse Flächen, die ich nutzen könnte, sind leider Mangelware. Hier ist alles entweder Acker, eingezäunt oder dann bewaldet.
Auf Intervalltraining mit Schritt und Trab bin ich irgendwie überhaupt nicht gekommen.
 
F

fanni

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oh je, das mit den Verhältnissen bei dir hört sich ja wirklich nicht so einfach an:confused: Auf der Reitanlage haben die aber einen "guten" Platz, oder gar eine Halle?
Deswegen gurken wir auch schon seit Wochen durch die Gegend, hier hats Ställe wie Sand am Meer, aber einen bezahlbaren zu finden, der auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist, das ist kein Kinderspiel...etwas off topic, ich weiß, aber gehört ja auch zur Gesamtproblematik....mmmhhh, das Schwierigste ist die weit entfernte Halle, ich finde eine Halle total wichtig. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Stute auch noch nicht so lange unterm Reiter, oder? Kannst du nicht vielleicht in einen Stall wechseln, der idealere Trainingsmöglichkeiten für euch zwei bietet?
Oh je, ich stelle aber viele Fragen...kann mir aber sonst auch kein Bild machen.
 
iesca

iesca

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Die Reitanlage hat einen sehr guten Springplatz, ein Sanddressurviereck und dazu noch eine Galopprennbahn und Geländehindernisse.
Das Problem für mich ist halt, dass ich in der Stadt wohne, kein Auto habe und will, das mein Pferd auch im Winter täglich rauskommt und zwar auf eine Weide, die nicht 3 x 10 Meter misst. Jetzt mal extrem ausgedrückt.
Es gibt in 'unmittelbarer' Umgebung ca. 6 Ställe mit Halle. Davon sind 3 unbezahlbar, alle haben nur winzige Weiden und die drei bezahlbaren haben Schulbetrieb in relativ kleinen Hallen. Bei allen brauche ich mind. 45 Minuten für einen Weg um hinzukommen.

Es gibt noch einen Stall mit einem guten Platz, der hat aber auch viel zu wenig Weiden, die Pferde kommen im Winter gar nicht raus und um Ausreiten zu gehen, muss man erstmal quer durch das Naherholungsgebiet der Stadt. Auch nicht so das ideal. Das ist jetzt alles allerdings sehr OT.
Geritten wird Bohème regelmässig seit ungefähr März letzten Jahres.
 
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Skydancer

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Nur mal ein Vorschlag:
Wäre es vielleicht möglich, dass du zu dem Stall eben hinführst, dein Pferd dann eine kurze Pause mit Heu und Wasser in einer Box machen lässt, dann eben Stunde reitest und die vielleicht jetzt anfangs erst mal verkürzt (damit es nicht zu viel wird und und dann nach und nach steigerst, je mehr sie physisch aufbaut) und sie dann nach dem Reiten wieder etwas Pause machen lässt, damit sie etwas fressen, pullern und trinken kann und dann wieder zurück führst? Die Pausen halte ich nämlich für extrem wichtig.

Ist jetzt alles nicht ideal, aber wie du schreibst sind deine Möglichkeiten stark begrenzt und da wird sich wohl auf die Schnelle keine andere Lösung finden lassen.

Oder wäre es vielleicht möglich sie 1 x die Woche an dem Stall über Nacht bleiben zu lassen? (Klar, auch nicht das Gelbe vom Ei, aber mal ein Vorschlag?)

Konditions-/Kraft- und Muskelaufbau dauert seine Zeit und wie Gewenie schon schrieb würde ich es auch mit Intervalltraining versuchen.

Aber ich sehe das schon auch so, dass es wichtig ist JETZT begleitend Unterricht zu nehmen und nicht erst endlos zu versuchen Kondition im Gelände aufzubauen um erst Unterricht nehmen zu können. Sonst kannst du vielleicht irgendwann 3 Stunden ohne Anstregung "gradeaus", aber Muskulatur und Tragkraft zur dressurmäßigen Arbeit und um Lektionen zu erlernen fehlen dann immer noch und du musst dann da wieder von neuem ansetzen.
Ein junges Pferd braucht eine zeitnahe, vernünftige und solide Grundausbildung. Und wesentliche Teile dieser Grundausbildung müssen eben auch im Viereck statt finden. Geländearbeit ist toll und wichtig für junge Pferde, aber eben auch nur EIN Bestandteil auf dem langen Weg zum guten, zufriedenen Reitpferd.

Wir haben in unserem Verein auch Reiter die mit ihren Pferden auswärts stehen und dann zum Unterricht kommen.
Das sind ca. 20 Min führen zur Anlange, dann reiten sie ca. 20-30 Minuten und führen ca. 25 Min wieder zurück. Der Rückweg geht leider sehr bergauf. Eine dieser Reiterinnen hat auch noch ein jüngeres Pferd. Man merkt schon, dass das Pferd dann nur eine kurze Phase "richtig" in der Halle gearbeitet werden kann, alleine wegen der psychischen Konzentrationsphase, aber besser eine kurze Arbeitseinheit, als nichts. Sie macht das aber nicht nur 1 x die Woche so, sondern öfters, aber das Pferd hat natürlich auch eine gute Grundkondition.
 
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iesca

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Die Reitanlage war ursprünglich mal als Trabrennbahn gedacht. Jetzt gibt es da zwar noch Boxen, aber genutzt werden diese nur noch, wenn ausnahmsweise mal noch ein Turnier dort stattfindet, also max. 1 - 2 Mal im Jahr. Daher sind sie auch nicht eingestreut o.ä. Ich weiss nicht mal, ob es dort überhaupt noch so etwas wie Einstreu gibt.
Ich weiss, dass das alles nicht so ideal ist. Als ich Bohème gekauft habe, habe ich auch noch auf dem Land gewohnt, hatte einen Stall mit Halle in unmittelbarer Nähe und es war nicht abzusehen, dass sich das so verändern würde. Zudem hatten wir hier, wie an anderen Orten auch, einen überdurchschnittlich kalten und langen Winter, das kombiniert mit einem sehr nassen November und Dezember.
Im Prinzip geht es 'nur' darum, dass sie die Grundkondition bekommt, den Weg zur Reitanlage und zurück zusätzlich zum Unterricht zu schaffen. Alles was darüber hinaus geht, kann ich auch nachher noch parallel zum Unterricht aufbauen.
 
S

Skydancer

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Im Prinzip geht es 'nur' darum, dass sie die Grundkondition bekommt, den Weg zur Reitanlage und zurück zusätzlich zum Unterricht zu schaffen. Alles was darüber hinaus geht, kann ich auch nachher noch parallel zum Unterricht aufbauen.
Wenn es nur darum geht, mach es so wie Gwenie geschrieben hat.
Intervalltraining. Kennst du Distanzreiter die dir Tipps geben können?
Vielleicht findest du auch Literatur oder du schaust mal in nem Distanzforum.

Ich würde aber trotzdem mal überlegen, ob man die Stallsituation nicht doch LANGfristig so verändern kann, dass es für Pferd und Reiter Vorteile hat.
 
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Distanzreiter kenne ich leider keine, aber ich werde mal gezielt nach entsprechender Literatur suchen.
Langfristig wird sich sowieso etwas ändern, da ich voraussichtlich im Sommer mit dem Studium fertig werde und wo ich dann lande, ist noch überhaupt nicht abzusehen. Aber ein Stall mit Halle ist dann schon mein Wunsch.
Wenn ich in Basel bleiben sollte, besteht immer noch die Möglichkeit, dass ich mir dann neben dem Pferd noch ein Auto leisten kann und sich dadurch dann auch der Umkreis, in dem ein geeigneter Stall liegen kann, entsprechend erweitert.

Ergänzung: Wenn ich z.B. dann am Dienstag Intervalltraining mache, ist es wohl am sinnvollsten Mittwoch z.B. nur spazieren zu gehen und dann am Donnerstag wieder mehr zu machen, oder sehe ich das verkehrt? Um Kondition aufzubauen, muss ich ja auch ein gewisses Mass fordern und es erscheint mir nicht so logisch, das dann jeden Tag hintereinander weg zu tun.
 
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Kicki

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Ich würde auch Intervalltraining im Schritt und Trab machen. Habt ihr kleinere Rundwege, die du dann ggf. mehrfach gehen kannst? Sonst ist man auch so lange Wege angewiesen, die vlt dann auch zuviel sein könnten.
Zum Reitunterricht würde ich führen und vorher defintitiv noch eine Pause machen! Bohème ist noch so jung, ich glaube nicht, dass sie dafür schon fit genug ist, zumal sie so auch schnell den Spaß an der Arbeit verlieren würde, wenn sie durchgehend "ackern" müsste...

Ergänzung: Wenn ich z.B. dann am Dienstag Intervalltraining mache, ist es wohl am sinnvollsten Mittwoch z.B. nur spazieren zu gehen und dann am Donnerstag wieder mehr zu machen, oder sehe ich das verkehrt? Um Kondition aufzubauen, muss ich ja auch ein gewisses Mass fordern und es erscheint mir nicht so logisch, das dann jeden Tag hintereinander weg zu tun.
Es kommt drauf an, WAS du trainieren möchtest ;)
Zum Muskelaufbau sollte man immer wieder Pausen lassen. Bodybuilder trainieren z.B. montags Beine, dienstags Rücken und Bauch, mittwochs Arme, etc. Du könntest also 2-3 Tage lang ausreiten im zügigen Schritt, schön bergauf und -ab (wenns geht), und dann einen Tag Pause (-> Bohèmes freie Tage, z.B. Sonntag) machen.
Und beim Ausdauertraining kann man jeden Tag was machen, wenn ich mich nicht irre. Dann auch längere, aber gerade Strecken und lockeren Schritt u Trab.
Jetzt liegt es an dir, das passende Mittelmaß zu finden :p ;)
 
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Zum Unterricht führe ich sie sowieso und anfangs werde ich sicher auch den Rückweg führen. Das habe ich bis jetzt immer davon abhängig gemacht, was wir im Unterricht effektiv gemacht hatten.
Während der Stunde gibt es auch immer wieder Pausen. Von den 45 Minuten Unterricht arbeiten wir effektiv vielleicht 20 - 25 Minuten.
Bergauf und Bergab ist hier definitiv nicht das Problem. Es ist eher eine Herauforderung, eine Strecke zu finden, die länger als 45 Minuten im Schritt und einigermassen eben ist.
Rundwege habe ich unterschiedliche, auch verschiedene Runden, die von einer Stunde an aufwärts fast alles an Länge anbieten.
Ich hoffe nur, dass jetzt nicht alles wieder friert und ich mich nächste Woche mal so langsam herantasten kann, was an Kondition noch vorhanden ist.
 
M

Mirage

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Aber zurück zu der Trainingsfrage, ist doch eigentlich ganz einfach, vom Leichten zum Schweren, du fängst erst im Schritt an, baust dann kürzere Trabphasen ein, die kurzen Trabphasen kannst du ja dann sukzessive verlängern.....

Bergan würde ich auf jeden Fall im Schritt reiten, das ist bei noch schwacher Kondition ja sonst nicht gut zu schaffen.

Vielleicht hilft es dir bei der Planung, wenn du an dich selber denkst, du willst längerfristig lange Strecken walken oder joggen können ohne zu schnaufen wie eine Dampflok.....überleg, wie du dein Training beginnen würdest, um langsam fit zu werden.
Öhm, sorry, da muss ich einiges richtigstellen:

Erster Absatz:

Dies ist ein weitverbreiteter Irrglaube, nicht der Trab oder Galopp ist die anstrengendste Gangart fürs Pferd, sondern der Schritt!

Deshalb beim Konditionsaufbau zwar großteils Schritt, aber immer wieder Trabphasen mit einbauen zur Entlastung von der Schritt-Anstrengung. Je stärker die Kondition wird, desto weniger musste Traben. Dies ist jetzt aber nur auf Grundkondi bezogen. Ist diese geschaffen kann mit dem Intervall begonnen werden.

Zweiter Absatz:
Jein, bergan zum Mukki- und Konditionsaufbau sollte grundsätzlich im Schritt geritten werden. Ist allerdings nicht genügend Kondi vorhanden, bitte nach der Hälfte hochtraben um es dem Pferd zu erleichtern.

Dritter Absatz:
Fanni, vergleiche ein Pferd nicht mit einem Menschen. ;)

iesca, wenn Du Intervalltraining machst, dann am Tag drauf keine Pause, schon was machen, halt beispielsweise normal ausreiten, eben kein Intervalltraining, aber unbedingt etwas machen. Intervall würde ich höchstens einmal die Woche mit einbauen bei einem so jungen Pferd. ;)

Grundsätzlich wäre es gut, das Pferd einmal die Woche durchpusten zu lassen für das Lungenvolumen, d. h. einmal die Woche darf sie kräftig schnaufen, am einfachsten im Galopp zu erreichen, wenn das nicht geht, dann halt im Trab ;)

Um überhaupt festzustellen, welche Kondition Dein Pferd hat, einfache Frage, musst einen längeren steilen Weg bergauf im Schritt hochmarschieren, schnauft Dein Pferdl dann oder atmet es ganz normal weiter? Wenn es normal weiteratmet, hat´s Pferdl scho a gute Kondition.

Und alles bringt natürlich nur etwas, wenn Du nicht am durchhängenden Zügel durch die Gegend schlenderst :D
 
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