Diagnose unreitbar

Diskutiere Diagnose unreitbar im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Ein Bekannter von mir hat vor etwas mehr als einem Jahr einen damals 7-jährigen Wallach aus schlechter Haltung gekauft. Das Pferd war offiziel...
iesca

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Ein Bekannter von mir hat vor etwas mehr als einem Jahr einen damals 7-jährigen Wallach aus schlechter Haltung gekauft. Das Pferd war offiziel anlongiert worden und kannte einen Sattel, hatte aber panische Angst vor Peitschen. Über die Vergangenheit ist sonst aber kaum etwas bekannt.
Nach dem er bei den ersten Versuchen, sich auf den Sattel zu legen panisch buckelte, wurde er Anfang Sommer in Beritt gegeben. Der momentane Stand ist, dass er sich im Schritt reiten lässt, sobald man aber traben oder galoppieren will, jeden Reiter hinunterbuckelt. Der Bereiter sagt inzwischen, dass er sich nicht mehr auf dieses Pferd setzt, weil es ihm zu riskant ist.
Um auszuschliessen, dass es etwas gesundheitliches ist, wurde der Rücken vor ein paar Tagen geröngt, da ist aber alles in Ordnung.
Voraussichtlich wird der Wallach noch von einem Osteopathen gecheckt, da er kurz bevor er in den Stall gekommen ist, einen Unfall hatte und im Koppelzaun gelandet ist und soll dann noch einmal zu einer anderen Bereiterin kommen. Wenn sie das nicht machen will oder er sich anschliessend nicht reiten lässt, dann soll er zum Schlachter gekommen.
Der Besitzer sagt, er möchte kein 8-jähriges Pferd auf der Weide durchfüttern, das er nicht reiten kann. Er hat noch drei weitere Pferde, die 19, 24 und 26 Jahre alt sind und nur noch bedingt geritten werden können. Verkaufen möchte er ihn aber auch nicht, da er verhindern möchte, dass das Pferd immer weiter verkauft wird und schlussendlich dann doch ein ernsthafter Unfall geschieht.
Was haltet ihr davon? Auf der einen Seite finde ich es schade, wenn ein an sich gesundes Pferd zum Schlachter geht, auf der anderen Seite kann ich den Besitzer aber auch verstehen. Als Weidepferd ist der Wallach zu jung und da er körperlich gesund ist, besteht immer das Risiko, wenn er verkauft wird, dass ihn irgendwer dann doch reiten will. Zudem würde ich auch nicht wollen, dass mein Pferd immer weiter und weiter verkauft wird.
 
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Wunschtraum

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Ich würde glaub ich auch so handeln wie der Besitzer, wenn man keine Möglichkeit hat das Pferd iwo als Beistellpferd abzugeben. Bevor das Pferd dann durch zig Hände geht, lieber zum Schlachter.
Bei uns ging dieses Jahr auch eine junge Stute einer RL zum Schlachter. Sie hatte sich auch nicht reiten lassen und zum Schluss einen Menschen durch einen gezielten Tritt beim satteln ins Krankenhaus befördert (Knie kaputt, Schulter gebrochen und 2 Rippen durch). Ein Beistellplatz wurde nicht gefunden, züchten wollte sie damit nicht, weil bereits die Mutter und ihre Schwester erhebliche Probleme beim anreiten gemacht haben.
 
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Mirage

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Ich finde die Einstellung des Besitzers sehr vernünftig, zeugt von viel Sachverstand. Er versucht alles und geht den letzten Weg, wenn alle Versuche scheitern. Ich würde genauso handeln. ;)
 
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may087

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das ist eine sehr schwierige Situation.
Der Besitzer sollte alle Möglichkeiten ausschöpfen, aber das scheint er ja zu tun.
Vlt wäre es eine Möglichkeit das Pferd als Beistellpferd zu verschenken mit einer Art Schutzvertrag wo ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass das Pferd nicht geritten werden darf und der Noch-Besitzer das Vorkaufsrecht hat, falls die neuen Besitzer das Pferd weiter verkaufen wollen...
Ich finde, wenn man ausdrücklich auf die Gefahr hinweist und das schriftlich festhält, tun mir die Leute auch nicht leid, wenn sies doch tun und was passiert.

Wenn ich jmd sage, er muss sich von den Bahngleisen fernhalten, weil es lebensgefährlich ist und der sich danach auf die Schienen legt, kann ich dem auch nicht helfen.

Trotzdem finde ich es gut, dass der Besi so verantwortungsbewußt ist.

Ich kenne jmd der sich in einer ähnlichen Situation befindet. Das Pferd ist gesund, aber unreitbar. Das zieht sich jetzt schon sehr sehr lange hin und es gibt einfach keine optimale Lösung dafür. Inzwischen hat er IMO eine ganz gute Lösung gefunden: Er behält das Pferd und hat zum Reiten ein RB Pferd gefunden.

Wenn der Besi evt. was für esoterischen Kram übrig hat, kann ich dir die Telefonnr. und email einer Tiertelepathin geben.
 
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Mirage

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May, leider ist rein rechtlich ein Schutzvertrag keinen Cent wert.

Ich persönlich könnte es nicht verantworten - auch wenn ich davor gewarnt hätte - wenn jemand durch ein Pferd zu schaden kommt, bei welchem ich die Möglichkeit gehabt habe, jeden Menschen vor Schaden zu bewahren. ;)
 
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urmeli

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Ich denke auch, dass sich der Besi sehr verantwortungsvoll dem Tier und anderen Menschen gegenüber verhält. Er versucht ja wirklich Alles, damit es dem Pferd gut geht.

Aber.....:rolleyes: wenn das Pferd sonst brav ist.....es werden so oft Gnadenbrotpferde zum Beistellen gesucht.

Wo steht das Pferd?

LG urmeli
 
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Voraussichtlich wird der Wallach noch von einem Osteopathen gecheckt, da er kurz bevor er in den Stall gekommen ist, einen Unfall hatte und im Koppelzaun gelandet ist und soll dann noch einmal zu einer anderen Bereiterin kommen.
Okay, wenn der Rücken in Ordnung ist, dann ist hier schon mal eine große mögliche Ursachenquelle für solches Verhalten ausgeschlossen worden...

Wie sieht es denn mit dem Sattelzeug aus?
Passt der Sattel wirklich 100%ig?
Wie verhält sich das Pferd ansonsten?
Ist es allgemein "schwierig" oder nur beim Reiten?
Hat das Pferd gravierende Exterieurprobleme?
Ist die Muskulatur ausreichend um einen Reiter tragen zu können?

Einen Osteopathen draufschauen zu lassen halte ich durchaus für sinnvoll... Vielleicht hat man dann Klarheit bzw. einen Befund, auch wenn dieser vielleicht nicht erfreulich ist...

Der momentane Stand ist, dass er sich im Schritt reiten lässt, sobald man aber traben oder galoppieren will, jeden Reiter hinunterbuckelt. Der Bereiter sagt inzwischen, dass er sich nicht mehr auf dieses Pferd setzt, weil es ihm zu riskant ist.
Falls jetzt dann wirklich ALLE körperlichen Ursachen ausgeschlossen werden können und das Pferd dann als gesund gilt...
Was spricht dagegen, das Pferd dann mal ein halbes Jahr lang nur Schritt zu reiten? (Vorausgesetzt natürlich das Pferd wird dabei nicht schon sehr gefährlich!)
Vielleicht wird Reiten dann zur Selbstverständlichkeit und das Pferd bekommt Vertrauen und man kann dann mit der eigentlichen Arbeit gefahrlos beginnen. Würde der Besitzer dem Pferd diese Zeit zugestehen? (Nur ein Vorschlag, ist ja alles auch eine Kostenfrage)

Allerdings, wenn das Pferd wirklich so "gefährlich" ist, (kann ich mir vorstellen, aber aus der Ferne natürlich nicht beurteilen) dass sich der Besitzer schon nicht mehr drauf setzt, ist es meiner Meinung nach auch riskant einem Bereiter das zuzumuten.
Bereiter sind ja auch nicht nur dazu da, sich für Otto-Normal-Reiter die Knochen zu brechen.
Jedenfalls wäre es meiner Meinung nach notwenig einen potenziellen neuen Bereiter genau über das Pferd und die Risiken aufzuklären, um keine Person unnötig zu gefährden.

Verkaufen möchte er ihn aber auch nicht, da er verhindern möchte, dass das Pferd immer weiter verkauft wird und schlussendlich dann doch ein ernsthafter Unfall geschieht.
Das finde ich schon verantwortungsbewusst.
Aus Erfahrung wird die Mehrzahl solcher Pferde sonst immer weiter "durchgereicht" und vergewaltigt um dann schlussendlich vielleicht doch in der Wurst zu landen.

Was haltet ihr davon? Auf der einen Seite finde ich es schade, wenn ein an sich gesundes Pferd zum Schlachter geht, auf der anderen Seite kann ich den Besitzer aber auch verstehen.
Schade oder nicht schade, wenn es einfach nicht mehr geht, muss eine Konsequenz gezogen werden.
Solche Entscheidungen sind nie einfach und haben immer einen bitteren Beigeschmack.
Wenn gar nichts mehr geht (in absehbarer Zeit, denn dieser Zustand kann sich nicht über Jahre hinwegziehen) würde ich persönlich durchaus auch diesen Schritt gehen.

Als Weidepferd ist der Wallach zu jung und da er körperlich gesund ist, besteht immer das Risiko, wenn er verkauft wird, dass ihn irgendwer dann doch reiten will. Zudem würde ich auch nicht wollen, dass mein Pferd immer weiter und weiter verkauft wird.
Natürlich kann auch ein 8-jähriger nur Koppel und etwas Bodenarbeit/Spazieren gehen, aber das finanzielle Risiko ist schon enorm, grade weil der Besitzer ja noch weiteren Pferdebestand hat.

May, leider ist rein rechtlich ein Schutzvertrag keinen Cent wert.
Das ist richtig. Leider ist das das Problem an der Sache.
Deswegen würde ich mich persönlich auch auf keinen Schutzvertrag einlassen bzw. zu einem Schutzvertrag hinreißen lassen...
 
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Bei uns ging dieses Jahr auch eine junge Stute einer RL zum Schlachter. Sie hatte sich auch nicht reiten lassen und zum Schluss einen Menschen durch einen gezielten Tritt beim satteln ins Krankenhaus befördert (Knie kaputt, Schulter gebrochen und 2 Rippen durch). Ein Beistellplatz wurde nicht gefunden, züchten wollte sie damit nicht, weil bereits die Mutter und ihre Schwester erhebliche Probleme beim anreiten gemacht haben.
Wenn sich ein junges Pferd, das nachweislich keinerlei schlechte Erfahrungen machen musste, dem Menschen gegenüber so verhält, hat es krass gesagt in meinen Augen auch keinen Beistellplatz verdient.

Solche Pferde gibt es...
Sehr sehr selten, (meist ist der Mensch dran schuld) aber es gibt solche Pferde, die von Natur aus "nicht ganz richtig" sind.
Mit solch einem Pferd kann immer was passieren, auch wenn es "nur" Beisteller ist...
Menschenkontakt muss auch hier erfolgen und wenn ein Pferd schon am Boden und im Umgang so reagiert, stellt es immer eine Gefahr da.
Und ein Menschenleben steht bei aller lieber immer noch über einem Tierleben!

Es gibt sogar auch schon solche Fohlen...
(Und daran muss nicht die Aufzucht schuld sein!)
Es lässt sich auch züchterisch belegen, dass es Zuchtlinien gibt, in denen sich "unerwünschte" Charaktereigenschaften immer wieder bündeln und in einer Häufigkeit auftreten.
Manche lassen sich handeln und die Pferde sind eben etwas "schwierig" aber in den richtigen Händen gut aufgehoben... Manche aber nicht... Und dann wird gefährlich! Und solche Pferde gehören auf keinen Fall in die Zucht!
 
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urmeli

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Zitat Sky:
Wenn sich ein junges Pferd, das nachweislich keinerlei schlechte Erfahrungen machen musste, dem Menschen gegenüber so verhält, hat es krass gesagt in meinen Augen auch keinen Beistellplatz verdient. Zitat ende.


Entschuldige Sky :)

Aber was ich jetzt so mitgelesen habe, geht es doch um Probs. beim Reiten und das hat sich ja anscheinend schon etwas gebessert.
Außerdem ist das Pferd ja gerade aus schlechter Haltung gekauft worden und zeigt vor der Peitsche Panik.

LG urmeli
 
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Zitat Sky:
Wenn sich ein junges Pferd, das nachweislich keinerlei schlechte Erfahrungen machen musste, dem Menschen gegenüber so verhält, hat es krass gesagt in meinen Augen auch keinen Beistellplatz verdient. Zitat ende.


Entschuldige Sky :)

Aber was ich jetzt so mitgelesen habe, geht es doch um Probs. beim Reiten und das hat sich ja anscheinend schon etwas gebessert.
Außerdem ist das Pferd ja gerade aus schlechter Haltung gekauft worden und zeigt vor der Peitsche Panik.

LG urmeli
Das war jetzt nicht auf das Pferd von Iesca`s Fall bezogen, sondern auf den Fall den Wunschtraum beschrieben hatte.
Sorry fürs OFF-Topic.
 
urmeli

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@ sky

habe das grade selber gemerkt, dass ich es falsch verstanden habe.

SORRY :frieden:
 
H

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Vielleicht braucht dieses Pferd nur EINE Bezugsperson, der er vertrauen kann???

Luna wär wahrscheinlich auch so ein Kandidat, die, wenn ich sie schnell in Beritt gegeben hätte, entweder wie man so schön sagt "gebrochen" zurückgekommen wäre oder bei der es eeeeewig gedauert hätt und ich dann keine Beszusperson mehr gewesen wäre am Anfang oder eben als unreitbares Problempferd gegolten hätte...

Wenn das Pferd gesund ist und "nur" schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann gehört halt viel (bei manchen halt seeeeehr viel) Zeit und EINE Vertrauensperson dazu... Mal schnell aus schlechter Haltung kaufen und Einreiten geht halt nicht bei jedem...
Jetzt nochmal zu einem anderen Bereiter geben, finde ich Schwachsinn, aber wer weiß, wir wissen nicht, was dieses Pferd denkt und fühlt...

Ich bin nur der Meinung, dass es keine unreitbaren Pferde gibt, vorausgesetzt diese sind gesund...
Ausnahmen gibt es aber vielleicht :confused:
Es soll ja grunagressive Pferde geben, die sich nie ändern?? :confused:

Das was ich mit Luna in 1 Jahr geschafft hab, hätte ein Bereiter womöglich in 2 Monaten geschafft, aber nicht mit Luna :p ;)

Aber an sich ist es schade, ein Pferd deswegen wegzugeben, man baut ja irgendwie eine Beziehung zu diesem Tier auf...
Ich könnte das nicht, ich häng da viel zu sehr an meinen Tieren...
 
Mareike

Mareike

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Luna wär wahrscheinlich auch so ein Kandidat, die, wenn ich sie schnell in Beritt gegeben hätte, entweder wie man so schön sagt "gebrochen" zurückgekommen wäre oder bei der es eeeeewig gedauert hätt und ich dann keine Beszusperson mehr gewesen wäre am Anfang oder eben als unreitbares Problempferd gegolten hätte...
Soweit ich das richtig verstanden habe, hat er das Pferd doch erst zum bereiter gegeben , als er slebst nicht merh klarkam oder? Und das Pferd hatte anscheinend schon einen psychischen knacks, ich glaueb das kann man nicht mit Luna vergelichen ;)
Doch , ich glaube es gibt unreitbare pferde. Pferde die Psychisch einen SEHR schweeren Knacks haben kann man auch mit noch so viel Geduld, Bezugsperson , tüdelü und trallala nicht mehr "hinbiegen".
Es gitb ja auch Menschen die ihre Psychischen Krankheiten nicht in den Griff bekommen, und auch nicht mehr heilbar sind weil das ganze einfach zu tief sitzt ( Es gitb ja z.B. so Sereinmörder mit psychischem knacks).

Ich finde das eine sehr vernünftige Entscheidugn , wobei ich nicht weiß ob ich das könnte.
 
S

Smoothie

Gast
Mareike hat jetzt eigentlich alles gesagt, was ich auch geantwortet hätte :p
Ich glaube auch, dass es unreitbare Pferde gibt. Vielleicht hat es mit psychischem Knacks zu tun, vll aber auch mit den Instinkten. Manche Pferde wissen vielleicht doch, dass sie stärker sind als der Mensch und sogesehen ist das ja ganz normal. Für uns Menschen zwar relativ unbrauchbar, aber naja.
 
iesca

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Ich habe jetzt nicht so viel Zeit und möchte nur noch ein paar Sachen ergänzen. Der Besitzer hat es mit dem Wallach sehr langsam angehen lassen, viel Bodenarbeit gemacht, ist auch Spazieren gegangen etc. Im Umgang ist er prinzipiell brav. Er hatte mal eine Phase, in der er sich beim auf die Weide führen losgerissen hat.
Er ist seit Anfang Sommer, Ende Frühling, ganz genau weiss ich das nicht mehr, in Beritt, bei einem Bereiter, der sich unter anderem auf Problempferde spezialisiert hat und auch sehr langsam und geduldig mit dem Wallach gearbeitet hat.
 
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@ Sky: die von mir beschriebene Stute war so im Umgang eine ganz liebe Maus. Ist in der Herde aufgewachsen bei unserem SB, wie 3 andere Fohlen auch, die sich ohne Probleme anreiten ließen.

Longieren und Bodenarbeit war bei ihr auch kein Problem, hat sie alles super gemacht. Aber sie wollte keinen Reiter auf ihrem Rücken dulden. Hat alle runter gebuckelt. Iwann hat die Dicken dann satteln mit =Reiter auf dem Rücken verknüpft und wurde auch dabei immer unwilliger, bis eben zu diesem Vorfall.
 
Bourrin

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Vertrauenstraining auf Du und Du wird wohl auch angebracht sein, meiner Meinung nach soll das eigene Pferd den Besitzer als Herdenführer ansehen und ihm so vollkommen vertrauen können.

Ich weiß welche Arbeit damit verbunden ist, aber es ist nötig um eine optimale Vertrauensgrundlage zu schaffen und somit die Bedingungen für ein unfallfreies Reiten zu schaffen.


Best regards!
 
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may087

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Longieren und Bodenarbeit war bei ihr auch kein Problem, hat sie alles super gemacht. Aber sie wollte keinen Reiter auf ihrem Rücken dulden. Hat alle runter gebuckelt. Iwann hat die Dicken dann satteln mit =Reiter auf dem Rücken verknüpft und wurde auch dabei immer unwilliger, bis eben zu diesem Vorfall.
wurden Rücken und Sattel denn mal durchgecheckt?
 
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Wunschtraum

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Ja, das Pferd wurde komplett durchgecheckt, inkl. Röntgenaufnahmen des Rückens. Aber da Schwester und Mutter auch nicht einfach beim anreiten ware, liegt das anscheinend in der Familie.
 
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