Quer durch den Acker

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iesca

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Hallo

Ein kleiner Sprung zur Seite, eine Stelle, die etwas unheimlich ist und schon ist passiert und das Pferd steht, im meistens frisch angesäten, Acker.
Was macht ihr in einem solchen Fall? Einfach weiterreiten und ignorieren? Herausfinden, wem der Acker gehört, anrufen und sich entschuldigen? Wie reagieren die Bauern bei euch?
Bohème hat das heute sehr nett fertiggebracht. Einmal der Länge nach durch den frisch angesäten Acker. Da ein Hof in unmittelbarer Nähe ist, bin ich auf dem Rückweg vorbei und habe mich erkundigt, wem der Acker gehört und dann heute Abend den Bauern angerufen und mich entschuldigt. Er hat sich zum Glück nicht gross aufgeregt und hat gemeint, dass das vorkommen könne.
Für mich war es jetzt das erste Mal, dass ich wirklich angerufen und mich entschuldigt habe. Graffita hat sich immer darauf beschränkt, einen kleinen Satz zu machen und dann waren wir ganz schnell wieder aus dem Acker raus und Bohème hat so eine Aktion heute zum ersten Mal gemacht.
Wie handhabt ihr das? Wisst ihr bei jedem Acker im Ausreitgebiet, wem er gehört?
 
Gwenie

Gwenie

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Die meisten Felder um unseren Hof herum gehören unserem SB bzw dem Nachbarhof, der auch Pferde hat.
Wenn sowas mal passiert dann geben wir unserem SB bescheid. Sollte es nicht sein Feld sein leitet er das weiter, denn er kennt jeden Bauern der Umgebung.
Die meisten belächeln es auch nur denn viel kaputt macht man ja dochnciht wenn man kurz drauf kommt (kommt natürlich drauf an was gesät wurde ;) )
 
urmeli

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Also ich denke, sich zu entschuldigen, wenn man weiß, wem der Acker gehört, wichtig.
Es ist mir zwar noch nie passiert, aber ich würde das auch tun.
Wenn es jetzt wirklich nur 1-2 qm am Rand betrifft, finde ich es jetzt nicht ganz soooo schlimm.
Rehe hinterlassen meistens größeren Schaden, als ein Pferd. Ist ja nicht so, als ob da wo das Pferd gelaufen ist nun nichts mehr wächst.
Aber......man hat etwas " demoliert" also sollte man es auch melden :)

LG urmeli
 
T

tigrababe

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also wir rufe dort schon an wenn mal was wäre. da wir nur ein kleinens dorf sind, kennt jeder jeden, da ist es schon ratsam sowas zu melden. ich mein wir gehen ja im herbst auch über seine stoppelfelder und wiesen drüber.
 
Tilli L

Tilli L

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Für mich gehört es sich so, dass ich dem Bauern bescheid sage, wenn ich etwas kaputt gemacht habe. Wir müssen z. B. bei uns an einer vielbefahrenen Landstrasse lang, ohne Bügersteig. Bis vor kurzem war da eine Brachlandfläche und ich habe mit dem Besitzer gesprochen, dass wir mit den Pferden auf der Wiese lang laufen dürfen. Seit ein paar Monaten ist das Land an einen Landwirt verpachtet, der dort Wintergetreide ansäht und da habe ich ihn gefragt, ob ich mit meinem Pferd weiterhin am Rand lang gehen darf und er sagte sofort: Ja, klar! Die drei bis vier Reihen, die ihm dadurch verloren gehen, machen den Kohl auch nicht fett. *freu* da habe ich wirklich nicht mit gerechnet und werde ihm zu Weihnachten eine Kleinigkeit zukommen lassen. :D
 
M

Mirage

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Bei uns kommt man selten überhaupt in die Verlegenheit, einen Schaden anzurichten, da 95 % aller Bauern immer einen Streifen unbestellt lassen, d. h. wenn´s Pferd vom Weg Richtung Feld hüpft landet es auf dem unbestellten Streifen ohne Schaden. :D

Ein einziges Mal hatten wir es bei einem Ausritt zu 5., dass ein Pferd abdrehte und quer über einen frisch bestellten Acker sauste (mehrmals hin und zurück durchgepflügt). Da ist die Reiterin direkt nach dem Ausritt zum SB und hat sich nach dem Besitzer des Feldes erkundigt und ist sodann direkt zu dem Bauern hin mit einem Kasten Augustiner zur Versöhnung. Der Bauer hat sich total gefreut. Alles kein Problem.
 
franzl

franzl

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Im alten Stall kannte ich die Landwirte drumherum und musste auch einmal zu einem hin und beichten, dass ich mit meiner Stute (ist schon laaaaaaange her) in seinem Weizenfeld Kornkreise gezogen habe :eek:
Er hat aber nur gelacht und meinte, Hauptsache es ist uns nix passiert.

Ich finde auch, es gehört sich so. Bescheid zu sagen, wenn man etwas kaputt gemacht hat. Hier am neuen Stall sind meist diese Blühstreifen am Ackerrand, da können wir problemlos reiten. Darüber hinaus geschossen ist meines Wissens hier auch noch keiner, die Pferde sind alle ziemlich cool im Gelände. Jedenfalls würde ich im Fall des Falles wieder zum Landwirt gehen und bescheid sagen.
 
nanja1

nanja1

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Zuhause wars kein Thema die Großbauern haben uns das selten übel genommen... Auch wenns mal große Zirkel in den Kartoffeln waren.... :rolleyes: Da gabs n Anstandsantritt mit Meldung und entschädigungsschluck und die Bauern waren meist froh, dass nichts passiert war... oder der Treckerknecht ht n Einlauf bekommen, dass er nicht fahren soll wie n Henker :D

Hier hab ich bis jetzt erst einmal ein Feld als "bremsfläche" nutzen müssen...
Das war aber auch kein Problem...
Klar gemeldet wirds, genauso wie ich auch Cashs verwüsteten Vorgarten gemeldet hab.... Damit die Leute nicht noch "Antireiter" werden...
 
Lore

Lore

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*schieb*

So, nun geht's ja nach dem langen bitterkalten Winter endlich wieder verstärkt mit dem Ausreiten los und da wollte ich das Thema wieder mal hochholen :D

Ich bin ja recht häufig im Gelände unterwegs, Gott sei Dank ist mir aber noch kein Schlenker über's Feld passiert. Mein Pferd kann zwar durchaus mal aufdrehen, wenn sie ihre fünf Minuten kriegt :)rolleyes:), aber sie ist nicht schreckhaft und springt nicht zur Seite, sondern läuft dann eher geradeaus und läßt sich auf dem Weg halten.

Falls ich doch mal einen Flurschaden verursachen sollte, würde ich auch bescheidsagen. Notfalls ist man ja gegen sowas auch versichert.
 
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