Der Hallenboden

Diskutiere Der Hallenboden im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Hallo *happy* ... bei uns ist der "Hallenboden" zur Zeit ein ganz großes Thema im Stall. Wir haben nämlich einen neuen bekommen und der lässt...
Bino

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Hallo *happy*

... bei uns ist der "Hallenboden" zur Zeit ein ganz großes Thema im Stall. Wir haben nämlich einen neuen bekommen und der lässt sich nach nun mehr 3 Wochen immernoch nicht ordentlich bereiten.

Der alte Boden war ein Gemisch aus Sägespäne und Teppichresten. Darauf wurde nun hochwertiger Hallenbodensand geschüttet. Soweit so gut.

Vom 1. bis zum 3. Hufschlag ist nun alles festgetrampelt und sobald man auf den Zirkel gehen möchte macht sich ein Gefühl von Karibikfeeling breit :mad:

Gestern hatte man dann endlich die geniale Idee den Boden "abzuziehen" - wurde echt langsam mal Zeit. Funny tat sich deutlich leichter und sank nicht mehr zentimetertief in den Sand ein.

Welchen Hallenboden habt ihr denn?
Seid ihr damit zufrieden? Wie reagieren eure Pferde?
Was haltet ihr von diesem Sandboden den ich beschrieben habe?
Was kann man noch machen um den Boden besser zu "setzen"?

Bin gespannt auf eure Antworten :)

Bino
 
S

Skydancer

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Hallo!
Ich kann euch nur empfehlen, den Hallenboden täglich abzuziehen.
Am besten mit einem speziellen Hallenplaner, der erst lockert und dann plättet.

Welchen Hallenboden habt ihr denn?
Unser Boden ist ein Gemisch aus Sand, Sägespänen und Hackschnitzeln.
Wobei der Hackschnitzelanteil sehr gering geworden ist. (Abrieb, Abmisten...)
Der Boden ist zufriedenstellend, aber nicht perfekt, er könnte elastischer sein! Uns würden solche Fleeceschnitzel sehr gut tun, da die auch die Feuchtigkeit gut speichern!
Seid ihr damit zufrieden? Wie reagieren eure Pferde?
Wie gesagt, recht zufrieden...
Es muss nur darauf geachtet werden, dass der Boden täglich "gefahren" wird, sonst verdichtet er sich so, dass er bretthart, stumpf und unelastisch wird. Dann schwingen die Pferde auch nicht mehr.
Wenn der Boden gepflegt wird, kommen alle Pferde gut zurecht.
Am Besten ist er wenn er relativ feucht gehalten wird.
Was haltet ihr von diesem Sandboden den ich beschrieben habe?
Naja, jetzt ist der Boden eh schon drin.
Müsste sich mit der Zeit gut verbinden und gut bereibar werden.
Klar, ist vielleicht nicht ganz ideal, (Sägespäne) aber müsste gehen!
Kommt natürlich auch sehr drauf an, wie hoch der Anteil welcher Komponente ist?
Was kann man noch machen um den Boden besser zu "setzen"?
Am besten erst lockern mit Hallenplaner oder Egge und dann mit einer Walze plätten.
Feuchtigkeit trägt auch zur Verbindung bei, aber aufpassen, falls es jetzt schon friert!

LG Sky
 
Lore

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Welchen Hallenboden habt ihr denn?
Sand mit etwas Spänen vermischt.

Seid ihr damit zufrieden? Wie reagieren eure Pferde?
Der Boden ist nicht unbedingt olympiaverdächtig, aber die Pferde gehen gut drauf. Sicherlich könnte man immer und überall etwas besser machen, aber das muss dann ja auch bezahlt werden. Grüner Sand oder anderer hochwertiger Boden lohnt sich für uns nicht wirklich. Ich bin jedenfalls zufrieden mit unserem Boden, da er seinen Zweck erfüllt und alle Pferde damit zurechtkommen.

Was haltet ihr von diesem Sandboden den ich beschrieben habe?
Schwer zu sagen, da ich grad nicht weiß, was du mit "hochwertigem Hallenbodensand" meinst.
Normalerweise sollte man den alten Boden (zumindest die Tretschicht) abtragen und die darunter liegende Schicht ggf. in Ordnung bringen, bevor der neue Boden reinkommt. Grundsätzlich ist jeder Boden immer nur so gut, wie er gepflegt wird, vieles hat man jedoch als Einsteller nicht in der Hand.
Zur Bodenpflege zählt das Abäppeln, das regelmäßige Durchziehen/Planen und das Bewässern sowie die Hufschlagpflege. Abäppeln, Hufschlag schaufeln und bewässern kann/sollte man als Einsteller machen, was darüber hinaus gemacht wird, liegt in aller Regelm am SB. Wie oft und intensiv man den Boden bearbeiten muss, hängt von seiner Art und Nutzung ab.

Was kann man noch machen um den Boden besser zu "setzen"?
Da sind m.E. alle gefragt, die die Halle nutzen. In der ersten Zeit würde ich auf einem neuen Boden möglichst auf's Longieren verzichten. Abäppeln und Hufschlagpflege sollte generell gemacht werden. Ob der Boden täglich oder z.B. nur wöchentlich mit dem Bahnplaner bearbeitet werden muss, hängt davon ab, wie intensiv er genutzt wird. Wenn da am Tag nur fünf Pferde laufen, muss man es sicherlich nicht jeden Tag machen.
 
nanja1

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Also unser Hallenboden ist ein Sandgemisch ( Lehm?) der ist total super finde ich. Geschleppt wird alle 2 Tage ca, aber so richtige Furchen haben wir eher selten. Dazu staubt er recht wenig auch wenn mal eine Zeit nicht gewässert wurde. Die Pferde laufen gleichbleibend zufrieden...

Die Teppichreste hatten wir am alten Stall zum Longieren.. Ich finde die haben einen großen Nachteil: Die Pferde gewöhnen sich dran, laufen dort wie
auf dem Trampolin, locker leicht schwingen und schweben... Stellt man sie wieder auf Sand siehts schlagartig anders aus.... :D

Dann lieber ein elastischer Sandboden mit Schnitzeln, und eine gleichbleibende
Qualität der Gänge.

Dass einfach aufzuhäufen ist vielleicht nicht der Idealste Plan, aber wenn die anderen Komponenten gut festgestampft sind ( die dinger verdichten sich ja bis zu ner Matte) kann das auch funktionieren. Ob das sich vermischt und das dann der Clou ist? ich weiß nicht, die Teppichschnitzel sind ja recht pflegeintensiv und modern auch mal... ???
Klingt aber spannend berichte mal weiter!
 
Gisa

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Hallo,
wir haben in unseren Hallen den Kirchhellener Sand, das ist einer der besten sandgemische die es in unsere Ecke so gibt. Er wird ab und zu mit Spänen(meist kurz vorm Turnier) wieder ganz aufgelockert. Sonst wird er regelmäßig gezogen und gewässert. Je feuchter der Sand ist, des do besser ist er, d.h. auch nicht rutschig. Dieser Sand ist auch auf unseren Springplätzen und auf den Außenplätzen. Er wird nur dann sehr tief, wenn nicht regelmäßig gewässert wird. Stauben tut er auch nicht. Vll hättet ihr den neuen Boden einschlämmen müssen, damit er sich setzt.
 
Bino

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Täglich abziehen, ja das wäre eine Idee. Wenn der Stallbesitzer mit seinem Minitraktor durch den tiefen Sand kommen würde... :rolleyes: Mir wurde erzählt, dass er spätestens bei B-E stecken bleibt...

Abgezogen wird der Boden derzeit mit einem großen Holzbalken - ans Pferd rangeschnallt und los geht's. Das aber leider auch nicht täglich, echt zum :kotz:

Früher hatten wir Sägespäne mit Teppichresten, das hat sich aber schon alles zertrampelt nach 2 Jahren. Also wurde einfach der neue drauf gekippt - SAND. Reiner Hallenbodensand (böse Zungen munkeln dass es normaler Bausand wäre... ), der auch übrigens nie abgemistet wird.

Benutzt wird die Halle am Tag gefühlte 40 Stunden... Longiert wird außerdem und wenn Reitstunde mit den Schulis ist, dann trampeln da mal locker am Tag 15 Pferde pro Reitstunde rum. Abends kommen dann die Privatreiter und RBs und erleben Karibik pur. Man müsste durch die Lautsprecher noch Meeresrauschen einspielen....

@Gisa: Was bedeutet einschlämmen? Ordentlich wässern?
 
S

Skydancer

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Hallo!
Oh, das mit dem Minitraktor ist aber doof. :(
Und der vors Pferd gespannte Holzbalken reicht glaub ich nicht unbedingt aus um den Boden mal so richtig zu bearbeiten...

Hat sich der Boden jetzt die letzten Tage zumindest etwas gebessert, oder ists immer noch so schlimm?

LG Sky
 
Gwenie

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Ja einschlammen heißt jede Menge Wasser drauf, damit er sackt. Dazu dann jedemn Tag mit dem Trecker bearbeiten.
Außerdem sollte man eben nicht auf neuem Boden longieren, damit sich die Mitte nicht so festtritt und der Sand auf der Longierlinie weggeschmiessen wird (Ungleiche Verteilung des Sandes dann ;) )
 
S

Skydancer

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Guten Morgen! :)

So, jetzt wird bei uns im Verein auch überlegt, was sie vor dem Winter noch mit dem Hallenboden anstellen sollen. :rolleyes:

Er ist doch in letzter Zeit merklich stumpf geworden und verdichtet sich so, dass er bretthart wird und nicht mehr richtig federt. :(

Wenn er frisch mit dem Hallenplaner gearbeitet wurde, dann ist der Boden super, aber das hält in letzter Zeit nicht mehr an. ;)
Nach dem ein paar Pferde in der Halle gelaufen sind, gehts schon wieder los... :mad:

Bin ja gespannt...
Meiner Meinung nach muss da ein erheblicher Teil des Bodens raus, sonst bringt das gar nichts! :rolleyes:

LG Sky
 
Bino

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Guten Morgen! :)

So, jetzt wird bei uns im Verein auch überlegt, was sie vor dem Winter noch mit dem Hallenboden anstellen sollen. :rolleyes:

Er ist doch in letzter Zeit merklich stumpf geworden und verdichtet sich so, dass er bretthart wird und nicht mehr richtig federt. :(

Wenn er frisch mit dem Hallenplaner gearbeitet wurde, dann ist der Boden super, aber das hält in letzter Zeit nicht mehr an. ;)
Nach dem ein paar Pferde in der Halle gelaufen sind, gehts schon wieder los... :mad:

Bin ja gespannt...
Meiner Meinung nach muss da ein erheblicher Teil des Bodens raus, sonst bringt das gar nichts! :rolleyes:

LG Sky

Komisch, unser Boden ist nicht mal 3 Monate alt und zeigt nun genau die gleichen Symptome wie eurer... :rolleyes: Bretthart, federt nicht und an bestimmten Punkten wird er zur Hügellandschaft.

Irgendwas haben die bei uns gewaltig falsch gemacht glaube ich... *seufz*

Habt ihr denn mittlerweile ausklabustert wann und welchen Boden ihr bekommt Sky?
 
Schnucki1

Schnucki1

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Also im alten Stall ist ein neuer Hallenboden reingekommen, Kirchhellener Sand und dann mit diesen Fleeceschnitzeln gemischt. Als der richtig klatschnass war war er gut mit viel Gripp und durch die Schnitzel auch elastisch genug. Ohne die Schnitzel ist er hart wenn er nass ist und tief wenn er trocken ist. Allerdings verschiebt sich der Boden beim abziehen durch die Schnitzel die in mehr oder minder größeren Mengen an der Schleppe hängen bleiben und sich ungleichmäßig wieder verteilen so das nun nach einem halben Jahr Stellen sind wo viel liegt und wo fast gar nix mehr liegt so das der Boden neu geebnet werden müsste. Ich denke wenn hier immer streng abgeäppelt wird hält der Boden recht lange (der Hersteller verspricht es jedenfalls).

Im neuen Stall ist das übliche Reitbodensandgemisch mit Gatterspänen mit all seinen Vor- und Nachteilen die einfach der Pflege bedürfen. Neu ist er gut bereitbar griffig und elastisch genug, wird der Boden älter zerreiben sich die Späne und sorgen für die Staubbildung einerseits, anderer seits ist Holz organisch und da nützt alles Abäppeln nix, es wird zu dem gleichen Stoff in Verbindung mit der nötigen Feuchtigkeit wie das was aus dem Pferdepopo rauskommt ohne die Bakterien. Dieser Stoff sorgt dafür das der Sand irgendwann klebt und klumpt (trotz abäppeln) und nur frisch aufgelockert gut zu reiten ist. Macht man ihn nicht nass klebt er nicht aber er staubt wie sau und dann ist dieser Boden einfach fertig und muss ausgetauscht werden. Man kann ihn auch immer wieder mit Spänen etwas auffrischen aber wenn der Holzanteil immer größer wird dann wird er bei Feuchtigkeit auch immer rutschiger wie ein feuchtes Brett auch und die Sturzgefahr erhöht sich. Alle Böden mit organischem Anteil sind halt irgendwann platt und wenn man einen guten Boden haben will kommt man um die regelmäßige und sehr teuere Erneuerung nicht drum herum.

Bausand rollt durch die grobe Körnung und ist damit nicht wirklich gut, nur wenn mit Hackschnitzeln gemischt und da sind wieder alle Nachteile die Holz auf Dauer mit sich bringt. Auch kann man nicht wirklich einen Boden auf den anderen schütten, wenn kein super fester Untergrund ist der die Tretschicht gleichmäßig hält bilden sich immer irgendwo an Schwachstellen Untiefen die schwer zu befestigen sind und noch mehr Pflege bedürfen und wenn sich da nicht sorgsam drum gekümmert wird ist der Boden einfach sch....

Ich finde einen ganz einfachen Kirchhellener Sand ohne Schnick und Zusätze der mittelmäßig feucht ist einfach gut, wenn er gut gepflegt wird hält er sehr lange und wenn er nicht zu nass ist ist er auch nicht zu hart zumal das Pferd nicht die Federung braucht sondern der Reiter des Sitzens wegen meist eher. Das Pferd hat nicht umsonst im laufe der Jahrhunderte Hufe entwickelt und seine seine Stoßdämpfer in der Fessel weil es damit auf harten Böden abgestimmt ist.
 
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Steffi2

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Unsere Reithalle ist mit Terra-Tex-Boden *klick* ausgestattet. Der ist wirklich klasse, extrem staubarm, nicht tief und er federt gut. Die Pferde laufen darauf super! :)
 
Schnucki1

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Genau so ein Boden war in der alten Halle, allerdings ohne die Fasern sondern nur mit den Vliesschnitzeln, der ist echt gut aber wie gesagt die haben das mit dem Abziehen nicht wirklich gut hinbekommen und nu is der eine Hügellandschaft vieleicht braucht man eine spezielle Schleppe dafür damit das nicht passiert.

Hat eigentlich jemand Erfahrung mit Swing-Ground gemacht, das ist so ein rein syntetischer Boden aus ganz kleinen Teppichschnitzeln. Ich hab ihn mal auf der Pferd und Jagd gesehen und fand die Idee eigentlich nicht schlecht. Die Schnitzel treten sich so platt und verzahnen sich so das sich eine Art Gummimatte bildet wo der Huf nicht mehr einsinkt und der Boden in sich federt. Auch muss der den totalen Gripp haben weil Gummi halt nicht rutscht und die Matte trotz hoher Druckbelastung wie z.B. beim Springen nicht auseinander geht. Den muss man wohl auch fast gar nicht schleppen weil der sich wohl kaum verschiebt dadurch das er sich zu so einer Matte bildet (also ich habe versucht mit dem Fuß die Teppichschnitzel auseinander zu scharren hat aber nicht wirklich geklappt) so das auch keine Wälzlöcher oder Hufschlagbildung entstehen und er staubt wegen der Körnung gar nicht so das man ihn auch nicht wässern muss (strenges Abäppeln vorausgesetzt) also soll fast wartungsfrei sein.

Vor allem auf Aussenplätzen soll er ganzjährig bereitbar sein da er wegen der Körnung Wasser durchlässt und nicht verrottet, so wie bei neuen Hackschnitzeln die sind frisch ja auch das ganze Jahr bereitbar bis sie anfangen zu verrotten dann geht das Gematsche los. Auch bei Frost denn das Gummi bleibt beweglich. Also es hört sich alles traumhaft an und der Anbieter sagt der hält über zehn Jahre was er verspricht.

Ich habe schon andere Plätze mit Gummizeugs gesehen die fand ich aber gar nicht gut, da war das Material ein anderes und die Körnung viel grober war so das der Boden eher sehr uneben war weil Gummi halt nich auseinander geht wenn da verschiedene Ansammlungen liegen. Hab mir auch mal einen Aussenplatz nach starken Regenfällen mit Swing -Ground angesehen der schon ein paar Jahre da war und der war echt trocken. Der Hersteller sagte damals auch das die den Boden zurücknehmen wenn er fällig ist und ihn dann reinigen und wiederverwerten so das die Entsorgung wegen Sondermüll nicht kompliziert ist wie bei den meisten syntetischen Böden.

Der Boden ist recht teuer aber in Einbezug der angeblichen Lebenserwartung und der Wartungsfreiheit kostet er auf die Jahre gerechnet nicht mehr als ein herkömmlicher Boden. Kann das einer bestätigen oder ist das alles nur das traumhafte Geschwätz eines Herstellers?
 
Lore

Lore

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@Schucki:
Ich habe in einem früheren Stall mal auf diesem Boden geritten (Halle und Platz) und war gar nicht mal unzufrieden damit. Auf dem Aussenplatz war der Boden absolut frostsicher und auch nach Dauerregen gut zu bereiten, weil sich keine Pfützen bildeten. Einmal wöchentlich wurde der Hufschlag gemacht, was allerdings kein großer Aufwand war. Ansonsten war keine weitere Pflege vonnöten, ausser einer Schaufel und einer Harke braucht man keine Geräte. Der Boden wurde regelmäßig gewässert, Abäppeln war nicht nötig. Der Untergrund war leicht angeschrägt und dadurch wurde der zertrampelte Mist regelrecht weggespült. Hört sich vielleicht eklig an, war es aber nicht, der Boden sah immer sauber aus und die Hufe waren nach dem Reiten immer blitzeblank.
Die Tragschicht bestand bei uns allerdings aus Mineral, also keine Gummimatten. Dadurch war der Boden nicht ganz so griffig wie du es beschreibst, für die Dressur aber durchaus in Ordnung. Springen bis E-/A-Höhe war auch noch okay. Ich denke, dass es mit den Gummimatten noch besser ist.
Soweit ich weiß, nehmen die Hersteller den Boden auch zurück, man hat also kein Entsorgungsproblem, falls man den Boden gegen etwas anderes austauschen möchte.
Ich finde den Boden durchaus empfehlenswert, hätte ich selber eine Reitanlage, würde ich den wohl auch wählen.
 
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Dann scheint der Hersteller doch Recht zu haben, ich fand den Boden auch echt gut. Auf der alten Anlage haben sie lange überlegt den Boden zu nehmen und es ist dann an den Kosten gescheitert dabei kann ich mir das mit der Langlebigkeit gut vorstellen und wenn man mal echt die ganzen Kosten abzieht die man durch die Pflege spart (und das teuerste dabei ist das Personal, Trecker, Benzin und das täglich) dann rechnet sich das total und er soll echt gut auch für die Gelenke sein. Die haben wohl auch totale Lieferschwierigkeiten weil der Boden so gefragt ist dann kann er nicht schlecht sein. Also ich würde den auch nehmen wenn ich eine Hallo oder vor allem einen Platz hätte dann hätte sich das Winterproblem nur mit Platz erledigt und man kann das ganze Jahr reiten.
 
G

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wir haben einen Hallenboden aus Sand/Späne/Häcksel- gemisch und ich kann mich überhaupt nicht beschweren. Dadurch das unser Stallbesi selber aktiv reitet, pflegt er den Boden immer gut und er wird täglich durchgezogen bevor er seine Berittpferde sattelt :) Der Boden ist nicht zu tief, federt gut und es lässt sich gut drauf reiten. Einziger Nachteil ist bei uns im Winter, wenn morgens schön durchgezogen ist und Nachmittags/Abends Leute ihre Pferd nur laufen lassen in der Halle, da ist er natürlich auch nicht mehr so klasse wenn man spät abends zum reiten kommt :( ist aber zum Glück nur in der Winterzeit so extrem- da es manchen zu kalt ist zum reiten :rolleyes: und viele die Wälzkuhlen und Stopkuhlen nicht wegharken- warum auch immer... :rolleyes: Aber wie gesagt sonst ist alles sehr zufriedenstellend- :) und ich galube es ist schon gut das er jeden Tag durchgezogen und gepflegt und evtl bewässert etc wird- hatte ich in anderen Ställen leider nicht immer :)
 
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Schlagworte

neuer Hallenboden nicht longieren