Stehenbleiben beim Aufsteigen

Diskutiere Stehenbleiben beim Aufsteigen im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hallo Nachdem Bohème letzte Woche bei der Aufsteigehilfe brav stehen geblieben ist, hat sie heute wieder die Ungeduld gepackt und es war absolut...
iesca

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Hallo

Nachdem Bohème letzte Woche bei der Aufsteigehilfe brav stehen geblieben ist, hat sie heute wieder die Ungeduld gepackt und es war absolut nichts mehr mit stehenbleiben. Mit Hilfe ging es dann aber problemlos.
Ich weiss, das ist ein Punkt, den wir noch üben müssen, aber sie wird ja auch erst seit Ende März geritten und bis letzte Woche auch nur einmal die Woche.
Da ich sehr oft allein im Stall bin, kann ich mich nicht darauf verlassen, dass jemand da ist, der mir beim Aufsteigen helfen kann.
Wie gehe ich dann am besten vor? Wenn ich sie jedesmal wieder neu vor die Aufsteigehilfe hinstelle, bleibt sie immer weniger stehen und beginnt, sich aufzuregen. Daher ist das wohl auch eine weniger gute Lösung. Nach ein paar missratenen Versuchen vom Boden aufsteigen? Ist doch auch irgendwie nicht ideal, weil sie dann damit durchgekommen ist, nicht bei der Aufsteigehilfe stehen zu bleiben.
Im Moment mag das nicht Stehenbleiben wollen ja noch sein, weil sie zu ungeduldig ist, aber wie schnell kann sie dann daraus Ungehorsam entwickeln und ich möchte ja schon langfristig ein Pferd haben, das stehenbleibt, wenn ich aufsteige.
Nur noch vom Boden aufsteigen und die Aufsteigehilfe nur noch nutzen, wenn ich Hilfe habe? Auch nicht so ideal und dann fällt mir nichts mehr ein.
Wie würdet ihr vorgehen? Aufs Reiten verzichten, wenn ich alleine dort bin, kann es ja auch irgendwie nicht sein. Fällt euch noch etwas ein, wie ich das Stehenbleiben an der Aufsteigehilfe vielleicht noch etwas besser üben kann?
 
08.09.2009
#1
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Sanne

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Hm, ist zwar vielleicht nicht das Gelbe vom Ei, weil viele das Betteln anfangen, aber grundsätzlich find ichs nicht schlecht, nach dem Aufsteigen von oben aus ein Leckerli zu füttern. Die Pferde lernen dann recht schnell, dass stehen bleiben gut ist, drehen sich von selber um und lernen eben, erst loszugehen, wenn der da oben drauf das will.
Ansonsten würde ich vielleicht gar nicht auf absolutes stillstehen bestehen, sie ist ja echt noch jung und muss viel lernen. Gerade wenn du sagst, sie wird immer hibbeliger.... Also wenns mit dem draufsteigen auch so einigermaßen klappt und sie nicht zu "wild" ist, das einfach erstmal so hinnehmen, wird mit der Zeit sicher besser. Und eben einfach oft üben....
Hast du vielleicht die Möglichkeit, sie mit dem Kopf in Richtung Zaun oder eine Ecke zu stellen? Würde ich dann auch mal probieren.
Aber ich würde auf jeden Fall bei der Aufsteighilfe bleiben und das üben, nur wenns mal gar nicht allein geht von unten aufsteigen.
 
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iesca

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Das mit dem Leckerli mache ich bereits. Sie bettelt danach eigentlich nicht gross und beim auf die Weide bringen, funktioniert das auch sehr gut. Nur bis sie das natürlich so verinnerlicht hat, dass sie auf das Leckerli wartet, dauert es noch ein wenig.
Das Problem für mich, wenn sie nicht stehenbleibt, ist, dass sie die Kruppe wegdreht und das auch ziemlich schnell hinbekommt. Wenn ich die Zügel entsprechend kurz nehme, dann bleibt sie gar nicht stehen. Irgendwie habe ich da dann Hemmungen, hängenzubleiben. Wobei das, wenn ich es mir eigentlich genau überlege, wenn ich schnell genug bin, nicht wirklich realistisch ist. :confused: Aber das werde ich mir mal genauer anschauen.
 
iesca

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Bis jetzt habe ich da kein Muster erkennen können. Dazu bin ich bis jetzt einfach zu selten alleine aufgestiegen. Aber der Denkansatz ist gut. Evtl. lässt sich ja ein Muster feststellen, wann sie eher dazu neigt, stehenzubleiben und wann nicht. Ich werde da mal vermehrt darauf achten.
Dampf ablassen an der Longe ist so eine Sache. Das kann bei ihr durchaus 30 Minuten und länger dauern. Da spielt es auch keine Rolle, dass sie den ganzen Tag auf der Weide ist. Das Problem dabei ist, wenn sie wirklich fit ist, dann will sie an der Longe am liebsten nur noch rennen und da sie da das Gleichgewicht noch nicht so hat, wird sie immer schneller und schneller, bis sie irgendwann wegrutscht. Irgendwann ist nicht mal mehr an vernünftiges Traben zu denken. Wenigstens buckelt sie nicht, sondern rennt nur. Ruhiger wird sie dann erst wieder, wenn ich sie freilasse und die Arbeit beende. An und für sich klappt das mit dem ruhiger werden durch Bewegung schon, solange die Bewegung nicht auf einer Kreisbahn stattfindet.
 
franzl

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Versuche mal, auf dem Weg zum Reitplatz ein paar Führübungen zu machen. Also stehen bleiben und wieder losgehen, erneut anhalten, ein paar Tritte rückwärts richten, wieder antreten lassen usw. Meist reichen zwei oder drei Übungen und das Pferd ist auf dich konzentriert und bleibt dann auch an der Aufsteighilfe stehen. Das hilft auch, wenn Pferdi nervös ist oder so (bei meinen zumindest :))
 
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tigrababe

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Also meine kleine ist jetzt auch seit februar unterm sattel. das gleiche theater hab ich mit ihr auch durchgemacht. sie hats aber nur getan um ihr gleichgewicht nicht zu verlieren. sie blieb auch mal stehen, dann lief sie mal weg. war auch total unterschiedlich. aber ich kam zum glück immer rauf.
also wenn du es auch schaffst hochzukommen dann einfach sofort anhalten und fünf minuten stehen lassen. mittlerweile steht meine wie eine statue aber auch nur durch ständige konsequenz.
 
iesca

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Führübungen sind eine Idee, da muss ich dann allerdings schauen, wie sich das konkret umsetzen lässt. Die Aufsteigehilfe steht direkt am Stall, bis zum Reitplatz sind es vielleicht 5 - 10 Meter, allerdings über den Parkplatz eines Architekturbüros, der je nach Tageszeit ziemlich voll ist. Evtl. wenn ich dazu auf den Platz gehe und danach zur Aufsteigehilfe zurückgehe :confused:
Stehenbleiben nach dem Aufsteigen oder sonst anhalten, ist ein absolutes Muss. Da gibt es auch für sie nichts zu diskutieren. Allerdings dürften 5 Minuten im Moment doch noch etwas viel verlangt sein.
Heute hat es besser geklappt. Sie ist zwar auch etwas davongelaufen, aber langsam genug, dass ich noch problemlos aufsteigen konnte.
 
Bourrin

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Also generell klappt es eigentlich immer, wenn man mit der linken Hand den Zügel erfasst, den Rechten mit dem Daumen einen Deut stärker anziehen, sodass eine ganz leichte Innenstellung nach Rechts zu sehen ist[Bitte alles in Höhe des Widerrist durchführen]. Dann nimm noch eine dicke Strähne deinens Pferdes in die Hand. Stiefelspitze von außen her in den Bügel führen. Rechte Hand hinteren Sattelrand, Gewicht drauf und aufsitzen[Auf jeden Fall vermeiden, dass du die Spitze deines Stiefels ans Pferd drückst oder die Kruppe berührst und natürlich sanft in den Sattel und nicht wie ein Stein]. Es kann passieren, dass das Pferd durch die Innenstellung zur Wand willig stehen bleibt [Möglichkeit 1.] Möglichkeit 2. Das Pferd geht trotzdem los, dann sofort runter einen engen Kreis führen und wieder zurück in die Ausgangsposition. Dieses solange durchführen bis das Pferd diese Aktion vollkommen akzeptiert, sprich das Aufsitzen. Das kann manchmal bis zu 15. mal so gehen. Und nicht vergessen sofort innerhalb der 4 Sekundengrenze handeln.

[Entnommen aus Horst Stern "So verdient man sich die Bügel, und wie ich es mit Westernpferden stets betrieben habe ( Das Zurückführen und wiederholen)]

Mit freundlichen Grüßen

Bourrin
 
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iesca

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Wenn ich die Zügel so aufnehme, wie beschrieben, läuft sie sofort los und je öfter ich sie dann so im Kreis führe und wieder hinstelle, umso mehr regt sie sich auf, bis sie nur noch am Zappeln ist. Zudem ist die sofortige Reaktion etwas schwierig, wenn man auf einer Aufsteigehilfe steht, die sich auf gleicher Höhe mit den Steigbügeln befindet.
Was ich ganz sicher sagen kann, ist, dass es nicht daran liegt, dass ich sie mit der Fussspitze in den Bauch stosse und an die Kruppe komme, da sie losläuft, bevor ich überhaupt im Steigbügel bin.
Beim vom Boden aufsteigen macht sie ein paar Schritte um das Gleichgewicht wiederzufinden, danach steht sie.
 
H

HJ

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Ich finde Stehenbleiben beim Aufsteigen gehört zum Grundgehorsam! (wollt ich nur nochmal gesagt haben ;))

Ich musste das Luna gar nicht großartig beibringen, sie musste vom Boden aus schon immer mal wieder ne ganz schöne Weile stillstehen und ich bin um sie herumgehüpft, weggegangen etc. ...
Beim Aufsteigen, auch mit Aufsteighilfe, war das nie ein Problem, sie ist immer stillgestanden und hat geschaut, was ich denn da mache :D

Falls sie doch mal losläuft, bevor ich es will, stell ich sie rückwärts wieder da hin, wo sie stand!
Bei mir bekommt Luna nach dem Aufsteigen ein Leckerli und das werd ich auch so beibehalten, was solls!?

Aber wenn Madame meint, sie muss loslaufen, darf sie erstmal rückwärts gehen :D und ein Leckerli gibts dann erst recht nicht! ;)

Ansonsten wüsste ich keinen Rat, außer das Stehenbleiben üben ohne Aufsteigen...

Gruß
Jessi
 
T

tigrababe

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also was mir ganz arg aufgefallen ist bei meiner kleinen, das sie nicht angeunden oder mit kurzen zügel stehen mag. hatte da echt oft probleme auch beim satteln usw. seit der strick lose hängt ist ruhe und sie lässt alles machen. sie will nur frei stehen. beim aufsteigen das selbe, zügel sind lang. was natürlich den nachteil hat, das man nicht so schnell reagieren kann, falls sie doch noch mal nach vorne wegläuft.
 
iesca

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Beim Aufsteigen habe ich bei Bohème das gleiche beobachtet. Sie steht besser am langen oder halblangen Zügel. Zu kurze Zügel machen sie unruhig. Mir kommt das ja sehr entgegen, da ich sowieso die Angewohnheit habe, am halblangen Zügel aufzusteigen.
Beim Angebunden sein spielt es keine Rolle, solange ich nicht auf die Idee komme, ihr das Halfter über den Hals zu hängen. Das verträgt sie gar nicht.
Angebunden sein kennt sie bereits von der Fohlenweide vom Füttern, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie sich eingeengt fühlt, wenn ich die Zügel zu kurz nehme.
Am Boden bleibt sie stehen. Ich kann sie auch einen Moment so stehen lassen und auch mal kurz weggehen. Auch an der Longe hält sie meistens auf Stimmkommando an. Allerdings steht sie phasenweise nicht so zuverlässig, wie ich es gerne hätte. So ruhig sie auch sonst sein mag, still stehen ist definitiv nicht ihre Stärke.
 
T

tigrababe

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das wird schon, sie ist ja noch jung. was da glaub ich fehlt ist immer noch die routine. junge pferde können auch noch nicht lange still stehen. bemerk ich immer öfter. deswegen wunderts mich auch das die kleine das jetzt schon so gut kann. auch im gelände mal ne zeit stehen bleiben ist kein thema mehr. sie steht sowieso lieber rum als was zu tun. also ein quarter mit grundfaulheit.
 
Gisa

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Hallo,
für mich ist es sehr wichtig, daß mein Pferd steht , wenn ich aufsitze. Es ist eine Gehorsamkeitsübung und für mich zusätzlich eine Hilfe. Wie meine Stute es gelernt hat? Am Anfang, sie wurde ja vorher von einem Springreiter geritten, bat ich irgendjemand einfach um Hilfe, der an der Gegenseite das Pferd am Kopf hielt. Gleichzeitig mußte meine Stute ja auch lernen neben einem Stuhl, Aufstiegshilfe etc. stehen zu bleiben. Nach kurzer Zeit brauchte der Helfer nur daneben stehen zu bleiben und heute bleibt sie überall stehen, wenn ich aufsitzen will. Alles Gewohnheitssache. Also fleißig üben, dann klappt es auch.
 
Gentlegladur

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Hallo,

so und ich verstehe euch alle nicht. Warum reitet man ein Pferd was beim aufsteigen nicht steht????? Ich würde so lange Menschenfreundschaftsspiel spielen bis es steht! D. h. erst die 7 Spiele von Parelli spielen und zwar so lange bis das sitzt und ich meinem Pferd die Hinterhand und die Vorhand auf mich zu holen kann und auch über Gegenstände schicken kann. Dann würde ich mein Pferd an den Tritt holen und zwar hat das Pferd zu mir zu kommen und nicht ich laufe mit dem Tritt hinterher. Und wenn das Wochen dauert, dann dauert das eben Wochen. Dann würde ich es mit den Füßen überall streicheln und zwar so lange bis es stehen bleibt, egal wo ich es berühre. Dann zwischen zwei Tonnen aufstellen und immer wieder übers Hotti rüberklettern, danach Satteln und immer wieder von links und von rechts von der Tonne / Tritt aufsteigen und und absteigen bis es entspannt. Ihr seid einfach alle viel zu schnell!!!! Parelli sagt immer: "Nimm dir die Zeit die du brauchst, damit du dann weniger Zeit benötigst!" Und er hat damit ausnahmslos recht!

Ich habe mir ZWEI JAHRE Zeit genommen, um mein Pferd einzureiten und heute habe ich als Dank dafür eine LEBENSVERSICHERUNG auf 4 Beinen.
 
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iesca

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Was mir insgesamt aufgefallen ist, ist, dass sie schlechter stehen bleibt, wenn sie sowieso aus irgendeinem Grund unruhig ist. Wir hatten letzte Woche sehr viele, sehr angriffslustige Fliegen. Da war sie schon beim Putzen die ganze Zeit genervt, da war dann natürlich mit Stillstehen auch nicht mehr viel.
Allerdings steht sie, wenn sich dann einfach jemand auf die andere Seite stellt.
So wie ich sie einschätze, macht es bei ihr irgendwann Klick und dann steht sie. Ich reite sie ja erst seit drei Wochen überhaupt regelmässig öfters als einmal in der Woche.
Führübungen oder Bodenarbeit nützen, wenn sie sowieso schon zappelig ist, nicht viel. Das regt sie eher auf.
 
Lore

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Stillstehen kann zur echten Geduldsprobe werden, meist mehr für den Menschen als für's Pferd.
Auch wenn man äußerlich ruhig bleibt, nach ein paar gescheiterten Versuchen gesellt sich dann doch häufig eine innere Genervtheit hinzu, die man selbst kaum mehr wahrnimmt. Dies passiert vor allem dann, wenn man sich etwas bestimmtes vorgenommen hat (Reitstunde, Ausritt), einem sozusagen ein Termin im Nacken sitzt. Die Pferde werden dadurch noch mehr verunsichert und man schaukelt sich gegenseitig hoch. Viele sind sich gar nicht im Klaren darüber, welche Signale sie unterschwellig in so einem Moment an ihr Pferd aussenden.

Grundsätzlich braucht man dafür zunächst Ruhe und Zeit.
Um das Pferd daran zu gewöhnen, dass man daneben in erhöhter Position steht, kann man zum Putzen und Satteln mal einen Hocker o.ä. mitnehmen.
Dann würde ich unterscheiden, ob das Pferd besser mit wiederkehrenden Ritualen lernt oder immer mal neue Anreize braucht. Die wiederkehrenden Rituale wären z.B. immer der gleiche Ort, immer das gleiche Treppchen, vorher gibt's vielleicht schonmal ein Leckerlie usw. Neue Anreize haben manchmal den Vorteil, dass man den "Überraschungseffekt" ausnutzen kann, z.B. könnten es sein, mal von einem großen Stein aus aufzusteigen, die Treppe woanders zu platzieren (falls möglich), vielleicht auch mal von rechts aufsteigen,...
Ob das Leckerlie nach erfolgreichem Aufsitzen sinnvoll ist, muss man im Einzelfall entscheiden. Einerseits sollte das Pferd schon einigermaßen "verfressen" sein, damit es das Lob auch als solches interpretiert. Andererseits sollte es sich vor lauter Gier nicht derartig den Hals verrenken, dass es aus der Balance gerät und gar nicht mehr stehenbleiben kann. Falls letzteres der Fall ist, würde ich vom Sattel aus lieber mit Kraulen und Stimme loben.

Bei meinem Pferd hat es übrigens mit dem wechselweisen Aufsteigen von beiden Seiten relativ schnell funktioniert. Das Leckerlie am Boden, bevor ich auf's Treppchen steige, sowie eins vor dem Anreiten sind obligatorisch geworden, es geht aber auch ohne "Bestechung".
 
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Für mich zählt es auch als Grundgehorsam und es kann auch schnell gefährlich werden wenn man an der Seite hängt und Pferdi losläuft.

Ich weiß ich ernte wieder böses Blut,aber für mich sind die Spiele von Parelli nichts.

Meine hat das auch mit einem Menschen an der Seite gelernt oder mit dem Kopf zur Ecke stehend, so dass sie nicht loslaufen konnte.
Sie hat auch mal einen Klaps vor den Bug bekommen und mußte rückwarts laufen wenn sie vorwärts ging.

iesca: deine scheint sehr Erwartungsfreudig zu sein, dass es endlich losgeht. Mücken un dStechviecher können dabei natürlcih ganz schön nerven. Meine alte Stute hibbelte da auch immer rum (blieb dann aber stehen -Sommerekzemer).

Bei meinen Pferden sitze ich auch mit halblangen Zügeln auf, so dass ich zur Not schnell nachfassen kann.

Was ist wenn du bei ihr die erste Luft erstmal rausläßt (also erstmal an der Longe oder so etwas bewegst? Steht sie dann?
Hängt es vll auch etwas mit dem Sattelgurt zusammen? Viele junge Pferde wollen sich nach dem Nachgurten erstmal etwas bewegen und hibbeln dann herum.
 
iesca

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Ich war heute wieder in der Situation, dass ich alleine aufsteigen musste. Am Anfang wollte sie überhaupt nicht und ist ständig davongelaufen. Irgendwann sass ich dann endlich auf dem Pferd, habe sie neben die Aufsteigehilfe gestellt und erst dann gelobt, als sie dort stillstand.
Vom Gefühl her hätte ich wohl noch mal absteigen sollen und nochmal aufsteigen.
Das habe ich dann nach dem Ausritt gemacht. Ich bin abgestiegen, habe sie wieder hingestellt, bis sie gestanden hat und bin dann aufgestiegen. Das Mal hat es deutlich weniger Versuche gebraucht, bis sie wirklich gestanden hat. Gelobt, ein paar Schritte geritten, abgestiegen und sie noch Mal hingestellt und aufgestiegen. Das Mal hat sie von Anfang still gestanden. Wieder gelobt, Leckerli gegeben, ein paar Schritte geritten, abgestiegen und dann ging es in den Stall.
Ein paar Runden führen nach dem Nachgurten werde ich auf jeden Fall probieren, das mit dem Longieren ist etwas zwiespältig. Man fängt doch langsam an zu merken, dass sie viereinhalb ist und anfängt die Grenzen auszutesten und im Moment macht sie das bevorzugt beim Longieren. Sie hat Tage, da ist sie an der Longe der reinste Schatz und dann galoppiert sie wieder 5 Minuten fast ununterbrochen um mich herum, obwohl sie eigentlich nur traben sollte. Danach kann ich still stehen eigentlich ganz vergessen.
Zumindest heute hatte ich das Gefühl, dass sie auch einfach versucht hat ihren Kopf durchzusetzen und da muss ich jetzt wohl einfach durch.
Stillstehen beim Aufsteigen gehört für mich auch zum Grundgehorsam.
Mit Parelli kann ich allerdings auch herzlich wenig anfangen. Für andere mag das ideal sein, für mich ist das nichts.
 
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Stehenbleiben beim Aufsteigen

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