Reitniveau der Turnierreiter

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Gwenie

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Ich glaube wir hatten das Thema schon mal irgendwo, konnte es abe rnicht finden:

War am WE auf einem Turnier tiefer im Ruhrgebiet. Und da fiel es mir (mal wieder )auf, oder vll habe ich auch nur was "verpaßt", aber irgendwie sinken die Leistungen der Reiter fast ins bodenlose.
Bei den Reitern der LK4 (mit einigen Punkten)in einer A Dressur z.B waren folgendes zu sehen:
eine Reiterin diskutierte vor beginn der Abteilungsbildung mit den Richtern, dass sie nicht vorne Reiten kann (1. Pferd der Abteilung), sie wolle nach hinten. Die Richter teilten ihr mit dass dies nicht geht (neue LPO!). Sie konnte wirklich ihr Pferd nicht außen herum reiten! (gut wenn es ein junges PFerd gewesen wäre, aber ich kannte das Paar schon von einigen Turnieren) Und dann VERRITT sie sich auch noch! Anstatt 4 Bögen die kommandiert wurden ritt sie 3!
-erstens übe ich doch so eine Aufgabe sollte ich sie nicht kennen vorher zu hause/oder lese sie mir vorher mal durch (und eine A2 kommt bei uns auf fast jedem Turnier vor)- zweitens bei LK4 mit vielen Erfolgspunkten sollte dies wohl nicht mehr vorkommen! (meiner Meinung nach)

Dann mußten viele Reiter mit den Pferden geführt werden, weil sie nicht in de rLAge waren ihr Pferd vom Abreiteplatz bis zum Viereck allein zu reiten! -hey, meine Mutter lehrte mich dass ich das mit Pferd schon alleine schaffen sollte! Klar gibt es Ausnahmen: junge Pferde die noch nicht so oft auf dem Turnier waren...
Aber ich fand schon dass es bei dem Turnier oberhand hatte!

Nach der Abteilung waren LK 5 und 6 dran, da sah man fast keinen der geführt wurde.


Was sind den eure Erfahrungen? Sinkt das Niveau der Reiter? Woran liegt es?An den Pferden weil sie kribbeliger werden, am Unterricht, an den Reitern selbst....
 
Lore

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Ich denke, das Problem liegt in der Turnierszene selbst. Es gibt ja eigentlich ein ausgefeiltes Regelwerk für den Wettkampf, das auch noch Ermessensspielraum für die Richter lässt. Zudem hat normalerweise auch an den Abreiteplätzen immer ein Richter die Aufsicht, in der Praxis nutzen die Richter ihre Aufsichtszeiten jedoch meist eher als Kaffeepause. Eingeschritten wird selten, wenn etwas schiefläuft, denn wenn ein Richter nicht auf Friede-Freude-Eierkuchen und Eitel-Sonnenschein macht, wird er irgendwann von keinem Veranstalter mehr eingeladen.
Wer als Richter die Courage besitzt, einem Reiter in der L- oder M-Dressur im Protokoll einen schlechten Sitz zu bescheinigen, hat automatisch keine Ahnung. Gewisse Reiter werden mit Samthandschuhen angefasst, können sich aufgrund ihres Namens eine Menge mehr erlauben als unbekannte Reiter. Um gutes Reiten allein geht es doch schon lange nicht mehr.

Ich bin vor einigen Jahren noch fast jedes Wochenende (als TT oder Besucher) auf den Turnieren im Umkreis anzutreffen gewesen. Inzwischen habe ich keine Lust mehr, mir das anzuschauen (und meine Zeit dafür zu erübrigen, anderen Leuten den A... nachzutragen).
Ich bin schon desöfteren gefragt worden, warum ich selbst keine Turniere reite: für mich ist es einfach nicht erstrebenswert, mich dem erforderlichen "Ideal" anzunähern (das nicht meinem Ideal entspricht), um halbwegs erfolgreich unterwegs zu sein. Und permanent gegen den Strom zu schwimmen und dennoch nichts zu bewegen, dafür ist mir meine Freizeit einfach zu schade.
 
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Evi1

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Das Problem ist einfach, dass es mitlerweile nicht mehr darum geht mit dem Pferd ein Team zu bilden sondern nurnoch so viel Preise mit zu nehmen wie möglich.
Deswegen kommen auch so Sachen vor wie das mit dem 1. Pferd in der Abteilung von dem Gwenie geredet hat. Es wird nicht mehr mit dem Pferd zusammen auf etwas hingearbeitet sonder aleine. Dann leiht man sich irgendwo nen Pferd von dem man weiß, dass es diesel Lektionen beherscht. Aber meiner Meinung nach stürzt unser Sport sowieso ab und das mitlerweile soweit, dass es mich nichtmal mehr reizt zu einem Tunier zu fahren um zu zugucken.....
 
Gwenie

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mueffy: ich sehe das auch so wie du! Und gehe auch deshalb aufs Turnier. Habe auch keinen Lampenaustreter, aber ein reeles Pferd, dass sich ja noch in der Ausbildung befindet.
Und es zeigt sich dass man damit auch manchmal Punkten kann (erste A Platzierung ;) )
 
nanja1

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Ich find das nicht nur auf dem Tunier erschreckend.
Auch wenn ich mir die "Tunierreiter" im Trainig anschaue gehen mir die Nackenhaare hoch.
Okay ich reite nur für den Spaß, vielleicht mit Cash ein paar Tuniere zum Kennenlernen aber wie ich da durch komme ist mir eigentlich egal.
Mir ist wichtiger das wir zusammen spass haben und er sich präsentieren darf.
Wenn mein Coach mir sagt war gut, ist mir das wichtiger als ne 7,irgendwas.

Dann lieber Spass auf beiden Seiten wie dieses Zusammengewemste
oder völlig überdrehte gehopse. *aufreg*

Wenn ich mir eine Reitkollegin anschaue, die wirklich harmonisch mit ihrem Pferd trainiert wird, oder meinen Coach bin ich immer entgeistert was andere ihrem Pferden antun.
Klar es ist vielleicht rein nach Bewertung wichtiger die 100%igen Punkte zu erfüllen. Aber was bringen einem "aufsehenerregende Gänge" wenns Pferd sonst geritten ist wie ein Stock und das nicht als "Show" sondern als lästig empfindet? Ich hab lange kein Pferd mit gespitzen Ohren und aufmerksamen Spiel auf dem Tunier gesehen, eher gelangweilte "Kringelläufer".

Oder Reiter die gleich n Hysterischen bekommen weil Pferdl mal "telefoniert"
wenns in der Prüfung ist, oder sie nicht an ihrer Position reiten dürfen?
Wenn ich mit Cash mittendrin lande muss ich damit leben und die Erfahrung mitnehmen. Lach drüber und fertig.

Seufz ist eigentlich Schade, das es nicht mehr um "Tunierreiten" sondern um "Preise gewinnen" geht...
 
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tigrababe

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ich bin momentan auch viel auf turnieren unterwegs und muss das selbe in der westernscene beobachten. das niveau sinkt und sinkt. und was noch viel schlimmer ist, die pferde werden wieder mehr und mehr "verprügelt". die reiter haben teilweise keine ahnung von tuten und blasen und lassen alles an ihren pferden aus.
diese turnierstarts kosten ein Heidengeld bei uns, wenn man da noch die box dazurechnet und alles andere drum herum sind wir locker bei 500-800 euro für ein wochenende bei 5 starts. doch leider können die reiter mit ihren leistungen nicht mal mehr an blumentopf gewinnen. im wahrsten sinne.
Sie sollten das ganze geld lieber in eine gute ausbildung und guten unterricht stecken, da wärs besser aufgehoben. ich krieg bei diesem thema echt an tobsuchtsanfall. in einer prüfung von 30 reitern würd ich mindestens 20 vom pferd runterholen wollen, so grob sind die alle. da haben sie supertolle Sportpferde für zigtausende von Euro kosten und investieren in die Ausbildung des pferdes nochmal so viel, aber selber wollen sie nichts dazulernen. tut mir leid wenn ich jetzt am thema etwas vorbeigerutscht bin und mich hier so auslasse, aber da krieg ich echt einen hals. :zorn:
 
Gwenie

Gwenie

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@tigrababe: ich finde das ist nicht am Thema vorbei! :D Ganz im Gegenteil!

Auch bei uns kann man dies beobachten: teure Pferde die in den Prüfungen teilweise unterfordert sind, weil sie mehr könnten. Aber Reiter die dann noch nicht einmal wissen wie man 4 Bögen reitet.
Oder auf dem Abreiteplatz hohe Lektionen von ihrem Pferd fordern, aber aus einer A-Dressur mit einer Wertnote unter 5 rauskommen, weil sie nicht in der Lage waren vernünftig zu reiten.
Auch sieht man es öfter das der Unterricht gewechselt wird, sobald der RL mal klartext redet bzw mal etwas strenger im Ton wird.

Ich finde es schade!
Da habe ich lieber keinen Lampenaustreter aber ein reel gerittenes Pferd und nehme guten Unterricht!;)
 
franzl

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Ich bin mal gespannt. Morgen gehe ich mit Johnny aufs Turnier und werde mich genau umschauen. Sowohl auf dem Abreiteplatz, als auch im Viereck. Mal sehen, wie die hier bei uns auf A-Niveau reiten. Ich werde frühestens nächstes Jahr mal gehen, dieses Jahr schwanken wir einfach noch zu doll in unserer "Zusammenarbeit". Allerdings habe ich mir vorgenommen, im August, auf unserem Vereinsturnier, den Lütten einfach mal einzupacken und auf dem Abreiteplatz rumzudödeln (schön den anderen im Weg rumreiten ;)) um ihm das ganze "drumherum" schonmal zu zeigen.
Ich werde berichten...
 
Gwenie

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Bin gespannt franzl auf deinen Bericht!

Hab meine auch vorher einfach mal mitgenommen um ihr alles zu zeigen, ohne Streß und Hektik. Bei unserem Verinsturnier bin ich einen Tag vorher rübergeritten (50m) und konnte dort dann mal auch auf die Prüfungsplätze und ihr alles zeigen. An einem der Turniertage hab ich ihr dann auch alles mit Mensch/Tier/Musik und Lautsprechern gezeigt. ;)
Finde das wichtig um ihr zu zeigen: hey hier passiert dir nichts!
 
Mareike

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Na :)

also das Thema dasses schon gab ist das hier :)
da habe ich auch schonmal was dazugeschrieben ..

Ansonsten finde ich das so ... naja also irgendwie denke ich , wenn ich an Tunierreiten(im etwas größeren Stil) denke , nicht (mehr) an gesunden ehrgeiz , Spaß und ja ich weiß nicht diese schöne atmosphäre eben..
Ich verbinde dass immer mit diesem ganzen Komischen durcheinander von wertnoten, bei denen man nicht sagen kann ob sie an der leistung liegen , oder am namen( und mit denen wo man leider genau sieht dasses am namen liegt) und Unglücklichen Pferden ,schlechten sitzenudn i.welche Dopingskandalen ... Das ist eigentlich schaade, weil es ja bei weitem nicht immer so ist, aber das ist leider irgendwie die erste assoziation ..

Bei unsrem Haustunier hatte ich immer Spaß und das war recht freundschafltich und ja .. spaßig eben , aber die 2-3 male die ich bisher auf größeren tunieren war ( also als besucher ) fand ich das nicht halb so toll, weil die atmosphäre irgendwie komisch fand ... selbst wenn ich bei unsrem haustunier nru zugeguckt habe hat mri das Mehr spaß gemacht , obwohl es meistens "nur" rwb's eine e -dressur und gaanz vllt. auch ne a-dressur sowie 1-2 kleine geschikclichkeitsspringen gibt..
 
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tigrababe

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da fällt mir noch was ein: meine kleine 3-jährige wird ja seit ungefähr 3 monaten jetzt geritten, naja was heißt geritten. sie hat gelernt mit mir das gleichgewicht zu halten und geradeaus zu gehen ;-) sie hat noch einen extremen kindskopf und ist einfach noch nicht so weit um richtig zu arbeiten. so darf sie immer noch im gelände rumdödeln. was ihr sichtlich spaß macht. sie hat auch sehr viel spaß an allem neuen. so nahm ich sie einfach mal mit nach Kreuth (weiß nicht obs jemand kennt von euch Gut Matheshof falls wer kucken will.
dachte, sie soll sich da oben einfach mal umschaun und bissl was neues, aufregendes sehen.
dort oben traf ich einige alte mehr oder weniger bekannte von mir, die ganz schön dumm dreingeschaut haben. so nach dem motto" was fällt der ein mit einem unfertigen pferd auf den turnierplatz zu kommen" bloß weil denen ihre mit drei schon komplett fertig sind und ne 72 laufen. diese pferde werden mit 2,5 jahren schon angeritten, das sie ne futurity laufen können, man kann sie aber mit 6 jahren meistens im turniersport nicht mehr brauchen, weil sie entweder krank oder verrückt geworden sind.
lieber reite ich mein pferd langsam an, und mach nur soviel wie sies von selbst anbietet und hab mein ganzes leben lang freude daran.
aber es ist schon echt traurig was viele menschen aus falschem ehrgeiz machen. :(
 
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tigrababe, ich sehe das genauso: habe meine mit 4 gekauft, sie wurde zwar mit drei angeritten kam dann aber wieder auf die Wiese. Und habe sie dann Ende letzten Jahres auf zwei Turnieren "vorgestellt" wobei mir da die Note egal war, sondern einfach um ihr die Sachen zu zeigen und zu gucken wie sie sich verhält.
Ich laße ihr auch viel Zeit und es gibt auch immer wieder Lernpausen! Und Abwechslung!

Man merkt die veränderte Situation auch am Beifall der Leute, egal ob in de rPlatzierung oder nach einer guten Vorstellung. Früher, und ich spreche hier nicht von Jahrzehnten sondern 5 Jahren, war es üblich zu aplaudieren. Heutzutage klatscht kaum einer bei eine rPlatzierung, schon gar nicht nach einer tollen Prüfung (E-A und L- Dressuren!)
Da könnt der einem dem anderen mal rein gar nichts!

Bei den Voltis ist das mal ganz anders, da wird schon beim Einlaufen der Gruppen mitgeklatscht und die eine Gruppe ruft de randeren ("der Konkurrenz") noch viel Glück zu!
Beim Auslaufen bebt die Halle! Sowas wird man auf einem Reitturnier (enflisch) nicht finden.
 
franzl

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So, zurück vom Turnier werde ich nun Bericht erstatten... von der A-Dressur habe ich nicht viel gesehen, da ich Johnny auf dem Abreiteplatz bei strömendem Regen Gesellschaft geleistet habe. Ihrem Turnierbericht werde ich nicht vorgreifen... Nur soviel: ich wäre wieder nach Hause gefahren. Die Abreiteplätze waren Schlammlöcher und das Wetter sowieso für'n Eimer :regen:

Dafür habe ich mir ab Mittag die L-Trense angetan. Die erste Abteilung komplett und von der zweiten die ersten 4 oder 5 Reiter (weil da noch jemand kam, den ich gerne sehen wollte).

Ganz ehrlich? Ich war entsetzt, was sich alles in die L getraut hat. Wenn ich Richter gewesen wäre, hätte ich mindestens der Hälfte der Reiter geraten, erstmal weiter A zu reiten... Eine Katastrophe! Wirklich. Nach den ersten fünf Reitern hatte ich erstmalig auf dem Schirm, welche Aufgabe überhaupt geritten wird :rolleyes: (danach kam eine mit Vorleserin, die hat mein Augenmaß dann bestätigt :D) Von Versammlung keine Spur, fast alle haben ihre Pferde regelrecht durch die Prüfung gejagd. Jeder Trabtritt wurde mit dem Sporn rausgeklopft und vorne fest gehalten. Dementsprechend saßen die ReiterInnen. Zügel aus der Hand kauen lassen wurde kaum gezeigt, Kurzkehrt aus dem Trab überwiegend gedreht, nich getreten. Übergänge und Wendungen fast nur per Hand (z. B. im Galopp aus der Eck kehrt ohne Galoppwechsel ziehen wir fröhlich am inneren Zügel) Fast alle Pferde zwar nicht zu eng, aber zu tief (s. meine eigenen Reitfotos!! Wir sind also quasi L fertig :D)

Positiv daran waren die Richter, die gnadenlos abgewertet haben. So viele 4 er Ritte gab es bestimmt selten auf einem Turnier! Selbst die Hofbesi, die das Turnier veranstalten hat, ist über eine 5, nochwas nicht hinaus gekommen. Alle tollen RL und 'innen (oder die sich dafür halten...) nicht platziert. 7,6 hat gewonnen, letzte Platzierung war eine 6,3. Platziert wurden keine Lampenaustreter, sondern die einzig habwegs vernünftig vorgestellten Pferde. Dritte wurde z. B. ein Knappstrupper/wasweisich. Und das verdient!

Anschließend ergab sich für mich ganz zufällig ein Gespräch mit einem Vorstandsvorsitzenden eines anderen Vereins in der Nähe und den Richtern. Sehr interessant... Die waren auch ziemlich fassungslos, aber sie konnten keine anderen Noten verteilen!

Kinder im einfachen Reiterwettbewerb auch alle voll bewaffnet (irgendwo steht geschrieben, Sporen gehören zur Ausrüstung...) und ähnlich wie die Großen am kämpfen mit den Ponies. Da bin ich dann lieber zum Springen und musste fest stellen, dass es Kinder gibt, die noch schlimmer reiten. Die gehen dann E-Springen :rolleyes:

Natürlich gab es auch schöne Ritte, ich schildere hier nur das Negative. Aber das war leider hauptsächlich zu sehen. In 14 Tagen auf unserem Hausturnier werde ich das noch einmal beobachten...

Das Niveau der L hat mich echt erschüttert. Vor allem die für uns "großen Namen". Ich weis schon, warum ich meine RLin habe... Mir fehlt einfach bei allen die Leichtigkeit, die Lockerheit. Alles kämpft verbissen mir dem Pferd, kaum einer kuckt seinen Weg oder mal ins Publikum, keiner lacht (bis auf wenige Ausnahmen).

Ich weis, ich kann gut klugsche*en. Selber nicht zum Turnier gehen, aber ablästern ohne Ende :raeusper: Unter den gegebenen Umständen kann ich eigentlich gefahrlos losgehen, schlechter als die anderen sind wir auch nicht ;) Wie gesagt, übernächstes WE nehme ich ihn schon einmal mit, mal sehen, wie er sich überhaupt benimmt...
 
Gwenie

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Danke franzl für deinen Bericht! ;)
So sieht es in den meisten L-Dressuren bei uns auch aus!
Bei A versammelter Trab: da wird dann mal eben fast zum Schritt durchpariert und dann wieder weiter gejagt!
Gut bei mir sind auch noch einige patzer drin (Nobody ist perfect!)! Aber ich habe es eindeutig anders gelernt zu reiten, stelle ich immer wieder fest!

Schön dass bei euch dann auch die platziert wurden die es verdient hatten!

PS: du kannst doch deine Meinung äußern, es ist doch egal ob du Turniere reitest oder nicht! Das ist doch nicht wichtig um bei den Prüfungen zu gucken und sich eine Meinung zu bilden. ;)
 
lenalensche

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Aber man kann ja nicht pauschal sagen dass die mit guten Pferden die auch gute GGA's haben schlecht reiten das fände ich jetzt auch unfair.
 
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:Dnaja lena, viele können einfach mit der Qualität ihrer Pferde reiterlcih einfach nicht mithalten! :D
DU pauschalisierst doch auch überall!

Und der Trend scheint ja dahin zu gehen: sich teure Pferde anzuschaffen, si ebereiten zu lassen und selber dann???
 
lenalensche

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und selber dann auch gut vorne mit zu reiten? und ich würd sagen wenn ich nächstes Jahr mit 16 ne bzw 17 ne dressurreiter M reite dann ist das okay und voll im Zeitplan und solange ich das noch nicht reite muss eben jemand anders ab und an mal ne M gewinnen/Plazierung holen mit der dass sie an wert nicht verliert
 
AK-38

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Kann das sein das dein Pferd nur ein Sportgerät ist???
Weil wenn ich schon höre, damit es nicht an Wert verliert, könnte ich kotzen...
Sorry für den Umgangston, aber ich hasse sowas...
 
Gwenie

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Dein Sportgerät?
Also mein Pferd ist ein Sportkamerad!

Und ich möchte mich nicht mit fremden Schleifen schmücken, sondern das alles sleber mit meinem Pferd erreiten was ich ihr vorher SELBER beigebracht habe.

Hier bei uns ist es allerdings häufiger zu sehen, das gute Pferde gekauft wurden und die Reiter selber aber nicht mithalten können.
Oder Pferde die M gehen bei E/ Reitern eingesetzt werden. Diese dann auf dem Abreiteplatz tolle fliegende Wechsel springen könne. Und die E/A Reiter aber dann in der Aufgabe Probleme mit dem Pferd haben, da ein Fliegender in deren Aufgabe noch gar nicht vorkommt!
 
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Wieso? Kannst du dir vorstellen was so nen Pferd wert ist? Und den wert muss man auch halten. Und nennt mich nicht immer Lena, das ist mein spitzname ich heiß Magdalena.
 
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