Wie zähle ich die Galloppsprünge zwischen einem Doppel!

Diskutiere Wie zähle ich die Galloppsprünge zwischen einem Doppel! im Springreiten Forum im Bereich Reitsport; Ich sehe immer wie die Reiterinen auf einem Concour die schritte zwischen dem doppel zählen.. ich muss das nicht machen weil man pferde das...
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orishababy

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Ich sehe immer wie die Reiterinen auf einem Concour die schritte zwischen dem doppel zählen.. ich muss das nicht machen weil man pferde das alleine macht!!

Und ja wollte mal fragen wie es gehht!!

gruss samanta
 
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Jolante

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Also man springt über den ersten Sprung, kommt auf und ab da zählt man jeden Galoppsprung.

Sollte man eigentlich immer im stillen für sich machen wenn man in eine Kombi reitet oder eine Distanz.....bei einem IN/Out ist es ja eh nur ein Galoppsprung.

Wenn man für sich zählt kann man das Pferd besser auf die Distanz reiten und wenns nicht paßt zurücknehmen oder eben zulegen.

Ein Pferd kann ja nicht immer von sich aus passend kommen, das ist vll. in E und A oft möglich und auch wenns dann nicht so paßt kommen die meißten Pferde noch rüber aber ab A** und dann L wirds schwierig bis unmöglich und auch gefährlich wenn man nicht passend kommt.

Also nach dem aufkommen anfangen zu zählen....
 
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Jolly-Jumper

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Hallo.


.....bei einem IN/Out ist es ja eh nur ein Galoppsprung.
Das stimmt so nicht, Ein In-Out ist ein Sprung ohne einen Galoppsprung dazwischen.

So, nun zur eigentlichen Frage:
Hier wurde schon einiges erklärt, aber : Ein Parcourbauer baut einen Kurs mit einem Gedanken, was er abfragen möchte von Reiter und Pferd. Das ist in den kleineren Springen E A und L weniger als dann in M und S. Ich gehe im Moment davon aus, dass du eher in den utneren Klassen springst, sonst hättest du diese Frage nicht gestellt
Dazu gehört aber das korrekter Reiten den unterschiedlichen Sprünge, Kombinationen und Distanzen.

Nun geht der Parcourbauer von einer Galoppsprunglänge aus. Das ist eine länge von 3,60m für einen Galoppsprung eines Gróßpferdes im Freien.
In der Halle werden 3,20m bis 3,50m gerechnet. Das hängt davon ab, ob der Sprung in Richtugn Ausgang oder vom Ausgang weggeht usw. Das hängen viele Faktoren von ab. (Ausgang, Bogenbeschaffenheit, Art des springens, Breite der Hindernisse usw.)
Da aber diese Gedanken nirgends aufgeschrieben sind, kann der reiter diese auch erfahren, wenn er den Parcour abgeht.
Z.B. erfährt man ob eine Kombination weit oder eng steht, ob ein Distanz weit oder eng geritten werden muss. Das kann dann im Verlauf wichtig werden, um richtig an den Sprung heranzureiten und ohne Fehler in der Zeit ins Ziel zu kommen.
Das Ablaufen des Parcours nach Metern dient also dem Reiter die Klippen und Chancen des Parcoures zu erfassen und ihn dann so optimal wie möglich zu reiten um evtl. zu gewinnen. Dazu muss er dann das was ihm der Parcour sagt noch mit den Eigenschaften seines Pferdes verbinden. Habe ich ein Pferde mit einem großen Galoppsprung muss ich eine Kombi anders anreiten als mit einem Pferd mit kleiner Galoppsprung.
Wenn man aber noch nicht in der Lage ist so genau an den Sprung heranzureiten sollte man dies trotzdem üben, denn vielleicht kann man das ja dann irgendwann einmal und das Ganze ist eben wie gesagt übungssache.
Jolly
 
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Wunschtraum

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Jolly-Jumper hat das ja schon sehr schön erklärt.

Ich z.B. gehe auf dem Turnier immer den Parcours ab und schreite die Distanz in einer Distanz oder einer Kombination ab. Dann überleg ich mir, ob ich z.B. bei einer Distanz die auf 4 normale Galoppsprünge gestellt ist, 4 Galoppsürunge reite, oder ob es für die Linienführung viell. besser wäre mit 5 kleineren Galoppsprüngen durch zu reiten.
Dann hab ich einen Plan im Kopf und kann im Parcours schneller entscheiden, wie ich zu reiten haben.
Deswegen sollte man immer vom Boden aus überlegen, wieviele Galoppsprünge man reiten möchte und dann auch versuchen dies umzusetzen.
 
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Grashopper

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Jolly-Jumper hat das ja schon sehr schön erklärt.

Ich z.B. gehe auf dem Turnier immer den Parcours ab und schreite die Distanz in einer Distanz oder einer Kombination ab. Dann überleg ich mir, ob ich z.B. bei einer Distanz die auf 4 normale Galoppsprünge gestellt ist, 4 Galoppsürunge reite, oder ob es für die Linienführung viell. besser wäre mit 5 kleineren Galoppsprüngen durch zu reiten.
Dann hab ich einen Plan im Kopf und kann im Parcours schneller entscheiden, wie ich zu reiten haben.
Deswegen sollte man immer vom Boden aus überlegen, wieviele Galoppsprünge man reiten möchte und dann auch versuchen dies umzusetzen.
sehe ich genau so.
als Beispiel, eines meiner hat Pferde eine sehr kleine Galoppade und wenn ich die Meter abmesse ob die Kombi auf groß oder klein gestellt ist muss ich demnach planen wie ich da durch reite und ob ich von vorn herein gleich mehr zureiten muss, weil es weiter steht oder ob es so passt. Daher ist es wichtig und unerlässlich im Parcours die Meter abzugehen um zu gucken wieviele Galoppsprünge die Distanz hat und auch immer gucken wie was aufgebaut ist- Einsprung über Oxer kommst du automatisch mehr/weiter rein als den Einsprung über Steil. Und auch beachten wenn du klein reinkommst, dass man reagiert dann zuzureiten, damit man wieder sauber rauskommt-oder wenn Spielraum ist evtl, einmal auf die Hinterhand setzen und noch ein Galoppsprung dazu, da muss man schon wissen auf wieviele Meter es steht und welche Taktik man anwendet, wenn man mal nicht passend durch kommt. Und in den Distanzen genau das gleiche, reite ich flüssig mit vier durch oder doch eher fünf weil mein Kandidat mit der kleinen Galoppade womöglich auf vier zu groß abspringen müsste... wie heißt es so schön: Reiten ist Denksport :) und Parcours-abgehen (wurde mir von meinem Trainer eingetrichtert!) ist Pflicht! :)
 
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