Ratten im Pferdestall, was tun?

Diskutiere Ratten im Pferdestall, was tun? im Haltung und Pflege Forum im Bereich Pferde; Bei uns im Stall werden die Ratten immer mehr. Die Hunde und Katzen erwischen zwar immer welche, aber eine wirksame Dezimierung bringt das nicht...
zentaur

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Bei uns im Stall werden die Ratten immer mehr. Die Hunde und Katzen erwischen zwar immer welche, aber eine wirksame Dezimierung bringt das nicht. Weiß jemand Rat, wie man die Ratten wirksam unter Kontrolle halten kann, ohne Gefahr für andere Lebewesen (Mensch, Hund , Katze, Pferd)?:mad:
 
Gwenie

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Ratten sind leider immer wieder mal an den Ställen.
Zum einen sollt eman gucken, dass sie nicht an das Futter kommen (Hafer und Pellets in silos)
Zum anderen hat unser SB kleine Kästen und Rhre gebaut wo er das Gift hineinpackt und diese stellt er dann dahin wo die Ratten immer entlang kommen.
So kommt kein Kind/Hund/Katze/Pferd dran. Allerdings sind Ratten ja auch sehr schlau und machen eine Zeitlang einen bogen um di eKästen, einfach erst etwas Futter reinlegen und dann später das Gift mit dazu!

Die Methode die Angie beschriebn hat hat mein alter RL auch gemacht, war voll ekelig die zappelnde Ratte auf der Mistgabel zu sehen. brrrr!
 
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Zum einen sollt eman gucken, dass sie nicht an das Futter kommen (Hafer und Pellets in silos)

Die Methode die Angie beschriebn hat hat mein alter RL auch gemacht, war voll ekelig die zappelnde Ratte auf der Mistgabel zu sehen. brrrr!
Das A und O bei der Bekämpfung ist den Ratten den Weg zum Futter (Müslisäcke, etc) unmöglich zu machen!
Futter festverschlossen und rattensicher lagern, Krümel sofort gründlich wegfegen!

Ums Gift kommt man fast nicht herum.
Man sagt, wenn man eine Ratte sieht, lebt an dem Ort eine ganze Population, denn Ratten sind sehr fruchtbar und gesellig!
Wichtig ist die Kinder und Katzensichere Lagerung.

Teilweise funktioniert es auch eine große Regentonne aufzustellen (aber nur wenn die Ratten sonst an kein Wasser kommen) wo die Ratten zwar rein, aber nicht mehr rauskommen. ;)

So haben wir in einem ehemaligen Stall unzählige Ratten "erlegt" denn "Mama Ratte" kommt auch wieder raus aber "Baby Ratten" können noch nicht sehr gut schwimmen! ;)

Außerdem haben wir die Ratten (ich persönlich nicht) kurz und schmerzlos mit der Schaufel erschlagen.
(auf den Kopf zielen - am Hinter getroffen sterben sie LANGE nicht!!!)
Schaufel ist etwas freundlicher als Heugabel und macht keine solche Sauerei!

Außerdem haben wir Rattenlöcher mit Blitzzement zugemauert...

Lebendfallen bringen oft nicht viel, da die Ratten echt intelligent sind!
Außerdem, wenn die fette Ratte in der Lebendfalle sitzt muss sie ja auch irgendwie "entsorgt" werden...
Einfach wo anders freilassen ist eher kontraproduktiv!

LG Sky
 
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urmeli

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Es gibt Rattenfallen wo die Ratte so bald sie da reinläuft einen starken Stromschlag bekommt und sofort tod ist. Kosten ca. 35 Euro und kann natürlich mehrfach benutzt werden.

Ich habe mal gehört, dass einer eine Ratte lebendig gefangen hat und sie verbrannt hat...ihr schreien hat die anderen Ratten auch verjagt...*gruselig*
 
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(war sogar irgendwie ganz süß, ich habe sie damals "Gertrud" getauft, das nur am Rande).

Angeblich soll das Schreien einer anderen Ratte ja sowieso das Einzige sein, was sie wirklich vertreibt.
Eine "Gertrud" alleine ist ja noch "nett" aber wenns dann 100 "Gertruds" werden... :eek:

Ich habe mal gehört, dass einer eine Ratte lebendig gefangen hat und sie verbrannt hat...ihr schreien hat die anderen Ratten auch verjagt...*gruselig*
Also Ratten schreien schnell und sehr sehr laut, wenn man sie in die Enge treibt, aber bisher hat deren "Geschrei" noch keine andere Ratte verjagt... :cool:
Ich glaube das mit den Schreien ist an den Haaren herbeigezogen! :rolleyes:
 
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Kicki

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Bei Bekannten hat es auch geholfen, neben den üblichen Maßnahmen wie Futter ordentlich verstauen, Lebendfallen usw. die Meerschweinchen meiner Freundin für längere Zeit im Stall zu haben. Anfangs tummelten sich da auch um die 100 Ratten und nach einem Jahr (bei meinem nächsten Besuch) waren sie weg. Ich weiß nicht, was an den Meerschweinchen so schlimm war, aber es muss sie so gestört haben, dass sie weg waren...
 
cara2

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Hallo Zentaur,

habt ihr das Problem denn schon etwas in den Griff bekommen?
 
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may087

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Kickis Tipp mit den Meerschweinchen könnte wirklich helfen.
Früher als meine Eltern noch klein waren, war es zumindest hier in der Kleinstand üblich, dass jeder noch hinterm Haus noch etwas Viehzeug hatte (Schwein, Hühner...)und damit hatten sie auch das Ratten Problem. Mein Vater hat mir erzählt, dass sie damals mit den Schlachthasen noch Meerschweinchen gehalten haben, um die Ratten zu vertreiben. Hat scheinbar auch funktioniert.
 
zentaur

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Leider nicht, aber wir haben jetz professionelle Hlfe ( Kammerjäger) beauftragt.
Gift kann ja in für Kinder , Hunde , Katzen usw. nicht zugängliche Behältnisse ausgebracht werden. Bei uns stellt sich die Frage was passiert, wenn ein Hund eine Ratte frist, die bereits das Gift gefressen hat.
 
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Johnny

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Kammerjäger wird nicht wirklich helfen. Wir hatten "Boxen" im Stall stehen, sehen aus wie etwas größere Brotdosen, da ist Gift drin- das fressen sie und gehen dann ein. Aber die Tiere sind so schlau, dass sich das "rumspricht"- bald werden die Boxen nicht mehr angerührt.

Heute habe ich mir sagen lassen, man müsste eine Ratte qualvoll töten, mit der Mistgabel etwa, damit sie schön quiekt. Das verjagt ihre Artgenossen.
Oder man fängt drei Ratten ein und wartet, bis die zwei Stärksten sich über die Schwächste hermachen, und dann widerum wartet man, bis nur noch eine Ratte übrig ist. Diese letzte Ratte setzt man dann in den Stall zurück und in Kürze soll der Stall rattenfrei sein- weil die letzte überlebende Ratte nun ihrem Trieb gefolgt ist und die anderen Ratten fressen will. Diese flüchten dann.

Ob das jemand probieren will? ALSO WIR NICHT :p
 
cara2

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Kammerjäger wird wohl helfen - die Leute verdienen ihr Geld damit, dass sie gegen so etwas vorgehen.
Vor allem haben sie einen Blick dafür, wieso die Ratten sich dort in Massen aufhalten und können wertvolle Tipps geben, denn sonst ist jede Vertreibungsaktion, wie haarsträubend sie auch sein mag, auf dauer wirkungslos, da Ratten keine standorttreuen Tiere sind und immer neue nachwandern.

Deswegen helfen auch diese Märchen von quiekenden Ratten nicht, die Tiere werden dann nur vorsichtig und man sieht sie nicht mehr, also denkt man, sie seien weg.
Und das mit den drei Ratten und sich gegenseitig auffressen halte ich auch für ziemlichen Quatsch, es ist kein Trieb einer Ratte seine Artgenossen zu verspeisen, also wird sie dem auch nicht folgen, wenn sie wieder frei ist sondern wahrscheinlich ganz alleine auf die Flucht gehen.

Am Wirkunsgsvollsten ist einfach Gift, wobei da auch auf das lokale Resistenzgeschehen geachtet werden sollte.
Und es "spricht sich auch nicht herum", da die heutigen Gifte alle Gerinnungshemmer sind, d.h. die Ratten nehmen die Köder auf und das Gift wirkt dann mit einer Verzögerung von ca. einem Tag. Die Ratte weiss zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es mit den pinken Getreideflöckchen vom Vortag zusammenhängt...
Die Boxen werden - wenn richtig platziert, und auch das weiss der Kammerjäger - leer gefressen, bis die Ratten weg sind.

Nun muss man aber aufpassen, dass keine neuen kommen, denn wo die sich einmal wohlgefühlt haben, finden sich immer wieder welche ein.
Also Lebensbedingungen verschlechtern, Hof aufräumen, Ecken ausmisten, Futter wegpacken..
 
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haflingerteam

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Ich kann mich dem Beitrag von Cara voll und ganz anschließen. Wir haben eigentlich keine Ratten am Stall, aber hin und wieder findet doch mal eine den Weg zu uns. Wir haben in einem kleinen Versteck, wo ausser Ratten, niemand hinkommt das Gift stehen. Bisher hat das immer gut geklappt. Seit 2 Jahren haben wir nun ja auch unsere Stallkatze und seitdem haben wir weder Ratten noch Mäuse.

Das A und O ist einfach Hygiene. Kein Futter liegen lassen, alles gut verschließen, keine Unterschlupfmöglichkeiten bieten.

Das Märchen mit der laut schreienden Ratte habe ich zwar auch schon öfters gehört, aber ich kenne Leute die es porbiert haben, und die Ratten waren trotzdem noch da.
 
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