Kopfschutz beim Voltigieren?

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Lore

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Guten Morgen!

Das Thema Helm/Kappe beim Reiten kommt ja immer wieder mal auf und sorgt für Diskussionsstoff. Nun habe ich mich mal gefragt, wie das eigentlich beim Voltigieren aussieht - soweit ich weiß, gibt's doch da keinen Kopfschutz für die Voltis? Oder doch?

Wie ist das versichert - viele Voltis sind ja minderjährig, zum Teil auch noch richtig kleine Kids.

Wie sieht das erfahrungsgemäß aus bei Unfällen? Welche Unfälle oder Verletzungen gibt's da am häufigsten?
 
Gwenie

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Interessante Frag eLore: die wurde vor kurzem erst Gisa von einer Mutter gestellt!

Also erstmal wird beim Volti ohne Helm geturnt, weil die Verletzungsgefahr mit dem Kopfschutz weitaus höher ist. Denn damit können sie hängen bleiben.

Versichert sollten die Kids über den Verein sein, unserer hat dafür eine Sportversicherung, die alles was im Unterricht passiert übernehmen.

Kopfverletzungen treten ganz selten auf. Es sind eher die Füße; Fußgelenke, Knie und Arme die leiden können. Wenn z.B. einer schneller Abspringt und dann umknickt.
Also eher Verstauchungen und Prellungen sind da angesagt, blaue Flecke vom Gurt wenn die Kids dran entlangrutschen statt sich wegzudrücken.

In den Höheren Klassen können auch Bänderrisse und Knieverletzungen auftreten. Da die Voltigierer ja von noch weiter oben runtergehen undmit viel mehr Schwung.

Ich muß immer über die Wendyhefte lachen, wenn da Wendy und co mit Helmen voltigieren- das Riskio des erwürgens/strangulierens ist nämlich weitaus höher als mal umzuknicken oder ähnliches! ;)
 
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Lore

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Gut, dass die Gefahr des Strangulierens besteht, soweit hatte ich gar nicht gedacht. Davon abgesehen ist man mit einem Helm auf dem Kopf ja auch nicht mehr so beweglich. Andererseits kann man aber auch mal blöd abstürzen, mit dem Kopf Richtung Bande oder der Pferdehuf trifft versehentlich den Kopf.

Ich staune halt, dass da scheinbar sehr wenig passiert.
 
Gwenie

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ALso mit dem Kopf zur Bande ist relativ unwahrscheinlich, da da doch noch 2-3 Meter Abstand zu ist. Die Pferde laufen ja nicht auf 20m Voltikreis.

Der PFerdehuf kommt auch kaum an den Kopf dran (außer bei wirklich blöden Stürzen) denn bei allen Abgänegn sollen die Voltis ja auf den Füßen aufkommen. Radschläge und Saltos ab werden immer nach hinten geturnt, da ist das Pferd ja dann schon von dem Fleck weitergaloppiert wo der Volti aufkommt.

Anfänger die mal beim Aufgang nicht raufkommen haben eher die Beine unterm Pferdebauch als den Kopf, da sie sich krampfhaft am Gurt festhalten. Anstatt rechtzeitig loszulassen und auf die Füße zu kommen.

Zudem sind die Voltis echt unheimlich beweglich und trainiert "vom Pferd zu fallen" und drehen sich deshalb sehr flink wieder auf ihre Füße oder haben die nötige Reaktionszeit sich mit den Armen abzustützen.
Deshalb eher Arm- und Beinverletzungen! ;)
 
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Ich denke, dass ein Helm beim Voltigieren die Rundumsicht ziemlich beeinträchtigen würde, was bei den Abgängen fatal wäre!
 
Quasy

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Ein Helm käme für das Voltigieren nicht in Frage. Zumindest nicht im klassischen Sinn. Ebensowenig wie sonstige "Schutzmittel" für etwa die Wirbelsäule. Die fexibilität wird dadurch nur beeinflusst,was fatale Folgen haben könnte,gerade wenn man sich gut Auszubalancieren hat.
Einen Helm beim Voltigieren kann ich mir nicht vorstellen. Wie sollen da Handstände,FlickFlack etc gelingen? Man kann ja seinem Partner nichtmal richtig in die Augen sehen. Oftmals entscheiden Zentimeter,die der Helm wegnimmt.
Wenn ,dann müsste schon ein extra Helm dafür entwickelt werden. Ein besonders leichtes,flexibles Modell, sehr klein,das trotzdem perfekten schutz bietet.

finde die frage aber durchaus berechtigt.

habe ja selbst 6 jahre -bis in die b jugend- voltigiert...in den 6 jahren ist mir noch nie etwas ernsthaftes passiert,trotz vieler stürze. man lernt im volti ja auch,korrekt zu fallen,ähnlich wie die stunts. dass man sich abstößt,wie man zur not eine rolle macht (über die schulter),etc. von demher kann da eigendlich nicht viel passieren,wenn man etwas körperbeherrschung hat.

vlg
 
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