Wallach doch ein Hengst?

Diskutiere Wallach doch ein Hengst? im Pferdezucht Forum im Bereich Pferdezucht; Hallo ihr Lieben, ich habe ein riesen Problem mit meinem "Wallach" den ich vor 2 Monaten gekauft hab. Er wird im April 4 Jahre und ich kenn ihn...
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lee

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Hallo ihr Lieben,

ich habe ein riesen Problem mit meinem "Wallach" den ich vor 2 Monaten gekauft hab. Er wird im April 4 Jahre und ich kenn ihn schon ca. 1 Jahr als gelassenes, super ruhiges, cooles Pferd... er war der bräfste im ganzen Stall...

Jetzt hat sich mein Klener seit ein paar wochen ( ~ 3) sowas von verändert:
Er stand für ein paar std bei den stuten, weil er zur wallach gruppe nichtmehr konnte, weil er sich mit dem gleichaltrigen hengst richtig häftig gebissen hat... als er bei den stuten war, wurde er erst verkloppt von der leitstute, aber nach kurzer Zeit ist er aufgesprungen un die stute hat sinch´s gefallen lassen...
jetzt haben wir die wallach gruppe geteilt und ihn ohne den hengst raus... jetzt ist er aber richtig bös zu den anderen wallachen... außerdem scharrt er auch in der ******* der anderen und markiert mit urin...
wenn ich mit ihm in die stallgasse lauf, rastet er völlig aus und wiehrt und hüpft in der gegend rum... richtig nervig und wenn er sieht dass die stuten kommen, sit er wie verrückt. heute früh ist er durch die eisenkette, die er an der stalltür hat, damit er ein bisschen rausschaun kann durchgebrochen und auch durch die kette der stute, bei der er gegenüber steht, und hat die "gedeckt". Ich war jetzt für ne woche im Urlaub und die Lage spitzt sich zu... ich kann ihn jetzt kaum noch reiten, da er die ganze Zeit wiehrt und richtig häftig spinnt..

Jetzt habe ich den Tierarzt gerufen, dass er den mal untersucht, weil normal ist des nicht, oder? was meint ihr?

wenn er jetzt doch ein wallach ist, wie bekomm ich den denn von seinem Tripp wieder runter?

hoffe ihr könnt mir helfen..

LG lee
 
01.03.2009
#1
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kleenelene

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Wenn er kein Klopphengst sein sollte, hilft nur konsequente Erziehung, denn ein normaler Hengst sollte sich auch händeln lassen und nicht so austicken. Mein Wallach hatte in seiner Jugend auch so eine Phase, wo ich ihn nicht wieder erkannt habe, weil er so rüpelig wurde. Ich stell ihn auch immer noch nicht mit Stuten raus, weil er sie auch bespringen würde. Im Umgang ist er aber wieder normal.
Meinen Ponyhengst kann ich auch ganz normal an meiner Stute vorbeiführen, er brummelt bißchen, aber das war's auch schon. Ein Hengst darf sich auch nicht anders benehmen, sonst wird's ein Himmelfahrtskommando.

Also: Hengst sein ist keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen.
 
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nanja1

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Hört sich auch für mich nach ner Rüpelphase an.
Egal ob der kastriert ist oder nicht, da musst Du ihm erklären das das solange du da bist nicht läuft.
Er kann sich nicht aufführen wie ein "Hormonjunkie".
Und das er weil er so ausrastet noch Hengst sein muss...
Naja meine Wallache sind sich auch immer im klaren gewesen das sie Kerle sind. Ob der Hoden noch schaukelt oder nicht, funktionsbereit ist das Gerät ja noch. ABER solange ein Mensch dran hängt wird sich benommen.
Das er das erst nach der Stutenweide festgestellt hat,
kann auch durchaus normal sein, meiner wusste auch nichts mit sich anzufangen bis die Damen ihm gezeigt haben wies läuft.
( Das kann also durchaus von dem zusammenstellen mit den Stuten ausgelöst worden sein.) Wichtig ist jetzt erstmal das du dich bei ihm durchsetzt, und er lernt das er sich respektieren muss.
TA zur Kontrolle und sicherheit ist sicher nicht verkehrt, sonst hast nachher noch irgendwo was kleines ungeplantes...
 
Ilo70

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Hi,

ich bin auch frische Besitzerin 2er Vollblut- bzw. Shagya Araber Hengste. Beide haben mehrere Jahre im Stall gestanden in ziemlicher Abgeschiedenheit.
Jetzt habe ich sie an einen anderen Stall geholt, wo Stuten und viele andere Pferde sind. Ich kenn dein Problem nur zu gut.

Wir mussten erst einmal am "Futter schrauben". Das heißt, wir haben sie vom Hafer geholt und das Futter umgestellt. Das hat schon mal sehr geholfen.

Zur Erziehung kann ich dir nur raten ihn erst einmal, wenn möglich etwas weiter weg zu stellen von den Anderen, dass er die Möglichkeit hat runter zu fahren und du die Möglichkeit bekommst wieder "in Kontakt" mit ihm zu treten.

Außerdem solltest du ihn arbeiten, wenn das Reiten momentan nicht möglich ist. Arbeite ihn an der Longe und zwar ordentlich und umfassend, bis er wirlklich müde ist.
Wenn sich das ganze ein bisschen beruhigt hat, gib im Kopfarbeit, mach Bodenarbeit. Aggiere mit ihm nach Möglichkeit nur, wenns relativ ruhig ist in der Umgebung. Und, was ich sehr wichtig finde - bleib ruhig. Auch wenn er austickt, versuch die Nerven zu behalten.
Schaff dir eine Möglichkeit (Trense, Nasenriemen etc), dass du ihn halten kannst und ihm unter Umständen auch zeigen kannst, dass er sich gerade daneben benimmt - aber alles ohne Hektik.
Setzt dich durch im Kleinen, wenns im Großen momentan nicht geht.
Nötige ihn auf dich zu achten im Stall, richte ihn rückwärts und wenns nur ein paar Schrittchen sind, lass ihn den Kopf senken etc. Kleine, viele Schritte. Aber du musst ihn vor Allem erst einmal wieder auf dich konzentrieren, eventuell mit Klickertraining.
Von jetzt auf gleich wirst du das aber nicht in den Griff bekommen - egal ob das ein Hengst oder ein Wallach ist. Es hat sich zügig entwickelt und braucht leider etwas länger um es wieder in den Griff zu bekommen.

Was er auf keinen Fall mehr haben darf ist ein Erfolgserlebnis durch sein Verhalten. Bringe ihn so unter, dass er keine Möglichkeit mehr hat auszubrechen und sich selbst zu belohnen und.... erwarte nicht, dass du die nächsten Monate große Fortschritte machst - wenn du sie dann doch machst, kannst du dich freuen.

Richtiges Futter - Ruhe - Arbeit - und die Bindung an dich bringen dir den Erfolg... achja und nicht zu letzt gute Nerven und ein ordentliches Durchhaltevermögen. :)

Ganz liebe Grüße

Ilo
 
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lee

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Erstmal vielen Dank für die lieben Antworten,

Jetzt hab ich noch ein paar fragen:
Ich habe mal im I-Net nachgeschaut, ob ich vielleicht ein paar andere geschichten, zum thema Fehler bei der Kastration o.ä. finde, aber ich hab nichts der gleichen gefunden, glaubt ihr oder kennt ihr auch noch andere Fälle wo´s des problem gibt? oder bin ich da ein Einzelfall?

Also soll ich ihn jetzt immer "strafen" wenn er wieder austickt? Meine Reitlehrerin hat z.B. gemeint, ich soll eine kette ins Halfter shnallen, dass ich ihn zupfen kann, wenns zuu häftig wird... Kennt ihr noch andere Möglichkeiten?

LG lee
 
Gwenie

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Also Fehler bei der Kastration gibt es häufiger, dass z.B. die Samenleiter nicht ganz durchgeschnitten wurden (dabei bleiben die Hoden drin). Habe auch schon von der "Geschichte" gehört dass Hoden nachgewachsen sein sollen- was ich ehrlich gesagt nicht glaube!! Denke eher dass der TA vergessen hat den zweiten rauszuholen (aus irgendeinem Grund).

Das mit der Kette ist erstmal eine gute Idee- du mußt sie ja nicht ins Maul oder über die Nase packen- unterm Maul her reicht bei einigen Kandidaten auch schon aus.
Extremer sind z.B. sogenannte Steigergebisse, die man zusätzlich zum Halfter einschnallen kann- haben eine verdammt große Hebelwirkung.
Würde da eher zu der alternative Kette oder Führstrick am Halfter (unterm Maul, auf der Nase oder ggf. durchs Maul tendieren) damit er dich auch wahrnimmt wenn du "dranhängst und er meint Hengst zu spielen.
 
nanja1

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Fehler bei der Kastratio kenn ich nicht,
ich hatte bis jetzt nur 4 Kerle die immer mit in gemischten Herden liefen und dort auch ihre Macho allüren ausgelebt haben.
Da haben aber alle gelernt das ich die Ansagen tätige und ausser kleines Aufpusten alles andere nicht toleriert wird.
Da hilft nur Konsequenz, ein guter strick und notfalls auch mal eine gerte und
Geduld und Ausdauer.
Ich habe unter anderem einem mächtige Haffi und einen 183cm Warmblüter
so in den Griff bekommen. Das sie mal abfreaken passiert zu anfang,
aber meist kriegt man das recht gut wieder in den Griff..
 
Ilo70

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Erstmal vielen Dank für die lieben Antworten,

Jetzt hab ich noch ein paar fragen:
Ich habe mal im I-Net nachgeschaut, ob ich vielleicht ein paar andere geschichten, zum thema Fehler bei der Kastration o.ä. finde, aber ich hab nichts der gleichen gefunden, glaubt ihr oder kennt ihr auch noch andere Fälle wo´s des problem gibt? oder bin ich da ein Einzelfall?

Also soll ich ihn jetzt immer "strafen" wenn er wieder austickt? Meine Reitlehrerin hat z.B. gemeint, ich soll eine kette ins Halfter shnallen, dass ich ihn zupfen kann, wenns zuu häftig wird... Kennt ihr noch andere Möglichkeiten?

LG lee
Hi lee,

Gwenie hat ja schon vorgeschlagen was du machen kannst.
Ich weiß nicht wie krass er drauf ist aber du kannst ja auch erst einmal einen rauhen, harten Strick nehmen, bevor du die Kette nimmst. Was du aber meines
Erachtens auf keinen Fall tun solltest ist den Strick unter dem Maul lang zu führen. Ich weiß nicht wie steigfreudig er ist aber wenn dann tut er es wahrscheinlich spätestens dann. Mach den Strick über die Nase, möglichst nüsternnah, ohne das er wegrutschen kann. Ich habe immer die Seitenringe vom Halfter genutzt um den Strick fest zu machen.



Dann sollst du ihn nicht strafen, sinnvoller ist, dass er durch sein Verhalten selbst gestraft wird - meint - reiß nicht am Strick, sondern halte gegen, wenn er es tut. Nur wenn er sich garnicht beirren lässt, dann würde ich auch einmal zupfen oder auch mehr, je nach dem wie doll er ist.
Ich habe Shawan auch eine in den Bauch gekickt, wenn er mich umgerannt hätte, vor lauter Attracktion, das hat auch gefruchtet, aber wie gesagt, das habe ich nur getan, wenn er mir körperlich zu nah gekommen ist beim Turnen und nicht auf mich aufgepasst hat.

Und vergiss bloß nicht dich wieder zu entspannen ;). Lass den Strick locker, geh nicht schon verkrampft aus dem Stall. Wenn er spinnt, zieht er am Strick und dann tut er sich weh - nicht du ihm. :)

Ich wünsche dir, dass du das schnell aus der Welt schaffst, zumindest soweit, dass du ihn wieder handeln kannst.

Liebe Grüße

Ilo
 
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kleenelene

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Ein "Fehler" bei der Kastration könnte sein, dass er ein Klopphengst war. D.h. ein Hoden war nicht richtig abgestiegen und steckt in der Bauchhöhle. Um Kosten zu sparen (dnn für eine Klopphengst-OP muss man in die Klinik) haben die Vorbesitzer evtl. nur den abgestiegenen (außen sichtbaren) entfernen lassen. Das würde dann heißen, er könnte einen nicht vollfunktionstüchtigen, aber dennoch Hormone-produzierenden Hoden im Körper hat. das lässt sich aber mittels Blutprobe nachweisen.

Wenn du "Klopphengst Pferd" (schreib Pferd dazu, sonst kommst du auf ganz schmutzige Seiten :rolleyes:), "Kryptorchismus" oder "Kryptorchid" ein, dann findest du auch im Internet was.

@ Ilo: Mit einem Strick "nüsternnah" über der Nase hätte ich bei den beschriebenen Ausrastern bissel Angst, dass er sich dort am Knorpel verletzt.
 
Ilo70

Ilo70

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Hi Kleene,

die merken, dass sie etwas vorn um die Nase haben und turnen eben nicht so ab. Dafür soll es ja sein. Und wenn sie
abturnen, dann brauchen sie einen Reiz, der größer ist als
das was sie sehen und sie aus der "Verzückung" holt. Ich rede auch nicht von einer starren Kette, sondern von einem Seil. Ich hatte immer eine gummierte, breite Hundeleine, die rutscht nicht und war vom Reiz her deutlich genug. Die Nase bleibt heile.

Ich hatte eine Steiger-Hengst, das heißt, bei Erregung stieg er sofort (2 Monate haben wir gebraucht - dann wars okay). Da du so ein Pferd auch nicht mit einer Trense gehalten bekommst, ist das eine gute Alternative, zumal er dann wirklich runter kommt und wesentlich cooler ist als wenn er sich warm boxen darf. Mittlerweile tänzeln "wir" noch ein bisschen und es wird auch mal "gerufen" aber das wars auch.

Wenn Lees Pferd nicht steigt, dann kann sie ja auch anderes versuchen. Ich habe eben die besten Erfahrungen damit gemacht, weil das Reinsteigern verhindert wird, ohne dass man Hufe auf dem Schädel hat.


Ich denke auch, momentan ist es nicht wichtig ob der "Kerl" das mit oder ohne Klöten tut was er tut. Sondern es ist wichtiger, dass sie dagegen angeht.

Man geht mit einem Pferd nicht anders um, nur weil es ein Hengst ist. Sondern ich richte meiner Art des Umgangs am Verhalten des Pferdes aus, nicht am Geschlecht oder der Hormonproduktion.

Man kann auch von einem Hengst verlangen, dass so lange er Trense, Halfter oder Sattel trägt er den Ball flach halten muss. Schlechtes Verhalten und ordentliches Temperament muss nicht daher kommen, dass er eventuell noch ein Hengst ist, auch nicht zwingend von den damit verbunden Hormonen, sondern er hat Oberwasser bekommen. Ich kenne Stuten und kannte auch einen Wallach, der sich genauso verhielt. Ändert das etwas? Ich denke nicht.

Die Untersuchung ob oder ob nicht, kann jeder Tierarzt durch das Blut feststelle, sowas kann neben bei laufen. Was nicht nebenbei läuft ist die Erziehung, wenn sie mal soweit sind, wie der Wallach von Lee. Die Gesundheit des Pferdes steht für mich ganz oben aber das unfallfreie Handling für mich und meine Mitmenschen auch. Man trägt Verantwortung, wenn man ein Tier hat, das sich etwas daneben verhält.

Liebe Grüße

Ilo
 
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kleenelene

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@ Ilo: Hab ich was anderes behauptet? Du solltest vielleicht beide Beiträge von mir lesen.
Und sie fragte doch, nochmal nach, was bei einer Kastration schief gehen kann. Ich verstehe deine Aufregung nicht. :confused:
Ich gab nur zu Bedenken, dass man mit einem tiefen Strick über der Nase evtl. auch Schaden machen kann. Mehr nicht. :rolleyes:
 
Ilo70

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Hey kleenelene :)

war doch gar keine Aufregung! Ich denke, da haste was in den falschen
Hals bekommen. Das war ein Mis(t)vertsändnis. :)

Liebe Grüße

Ilo
 
Pezi1

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Hey Leute,
ich hab mir die Situation hier jetz mal bisschen durchgelesen. Ich hatte schon einiges mit schwierigen Pferden zu tun und hab daraus gelernt dass man manchmal mit komischen Methoden an die Sache ran gehen kann...
Mein Hengst war damals ca. 1 Jahr alt und hat langsam aber sicher angefangen auszuprobieren (so richtig) wie weit er gehen kann. Beim Longieren zum Beispiel meinte er immer nein er möchte jetz nicht oder er dreht jetzt um weils ihm auf der einen Seite nach ner halben runde zu blöd is. Beim Führen hat er sich aufgespielt usw usw... Eine Freundin hat mir dann den Tipp gegeben ich soll mal versuchen ihn mit der Borstenseite eines Besens in die Schranken zu weisen. So hatte ich erst mal bisschen Abstand wenn er Faxen machte und hab ihm aber nicht weh getan. Beim Longieren hatte ich dann den Besen immer neben mir liegen und wenn er sich umgedreht hat habe ich ihm den Besen vor die Nase gehalten und ihn damit wieder in die richtige richtung gedreht...
Die Methode kannte ich vorher auch nicht aber beispielsweise ein Strick um die Nase hat ihm dann auch noch gefallen weil er sich dann immer auf den Strick konzentriert hat der ihn da an der Nase kitzelt und nicht auf mich und das was ich von ihm wollte.

LG
 
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kleenelene

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Du hast den einjährig longiert? :confused:
 
Ilo70

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Warum sollte sie den Einjährigen nicht longieren? :)

Auch ein "Kurzer" muss lernen im "Kreis zu gehen". Man muss ja keinen
Wettbewerb daraus machen. Aber es ist doch eigentlich kein Problem
ihn mit einem Jahr langsam an die Longe und an das im Kreisgehen zu gewöhnen.
Warum nicht?

LG

Ilo
 
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kleenelene

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Auch ein Pferdekind sollte Kind sein dürfen! Die Arbeit wird er schon früh genug kennenlernen. Was ist denn das für eine Frage?!

Sorry für offtopic ;)
 
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lee

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hallöchen ihr Lieben,

erstmal danke für eure Hilfe! Heute war ich wieder bei mienem Großen und als ich ihm am Anfang zwecks kette & ein paar schreie und auf den Popo klopfen (nicht schlagen)gezeigt habe, wer die Frau im haus ist, hat er zu meinem Erstaunen di eganze zeit die Klapp gehalten ( er wiehert sonst alle 2 min.)..
also der Tipp mit konsewuenter Erziehung ist schonmal super.. ich hoffe nur dass nicht bei mir irgendwann der Gedultsfaden reißt...

LG lee
 
Ilo70

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hallöchen ihr Lieben,

erstmal danke für eure Hilfe! Heute war ich wieder bei mienem Großen und als ich ihm am Anfang zwecks kette & ein paar schreie und auf den Popo klopfen (nicht schlagen)gezeigt habe, wer die Frau im haus ist, hat er zu meinem Erstaunen di eganze zeit die Klapp gehalten ( er wiehert sonst alle 2 min.)..
also der Tipp mit konsewuenter Erziehung ist schonmal super.. ich hoffe nur dass nicht bei mir irgendwann der Gedultsfaden reißt...

LG lee
Hey Lee, der muss dir doch nicht reißen. Es funktioniert doch und du wirst sehen, es wird step by step immer besser werden. Das du momentan einen Hals hast ist klar, kann ich gut verstehen. Aber mach dir dein Pferdchen nicht zum Gegner, weil er eine Maßregelung nicht versteht oder sie überzogen ist.... du weißt was ich meine :)
Kopf hoch! Nerven zusammen halten! Dat wird schon. :)

Mitfrühlende Grüße

@Kleenelene

Auch ein Pferdekind sollte Kind sein dürfen! Die Arbeit wird er schon früh genug kennenlernen. Was ist denn das für eine Frage?!

Sorry für offtopic ;)
Quark mit Soße! Junge Tiere, ob Hund oder Pferd, können sehr wohl schon ganz, ganz klein mit der "Arbeit" beginnen. Unsere Kinder gehen doch auch in den Kindergarten und die Schule, ohne dass sie nicht Kind sein dürfen.
Ein abgestimmtes Trainingsprogramm aufs Alter ist sogar unerlässlich wie ich finde, gerade wenn man vor hat seinen kleinen Hengst groß werden zu lassen - als Hengst.
Aber Gleiches gilt für alle finde ich, ob Stute, Wallach oder Hengst.

Auch von mir "Sorry für Offtopic", ich werde ein neues Thema eröffnen :)

Ilo
 
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Na klar hab ich den einjährig longiert ich kann mein Pferd doch ned bis er zweieinhalb oder drei is im Stall stehen lassen... Er kannte vom ersten Tag an den Kontakt zu Menschen, wurde schon früh an die Putzstange und die Berührungen mir Striegel etc gewöhnt, genauso wie ans aufheben. Das war mir einfach wichtig weil ich wollte dass er ein umgängliches Pferd wird. :)
 
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Lelie

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Na klar hab ich den einjährig longiert ich kann mein Pferd doch ned bis er zweieinhalb oder drei is im Stall stehen lassen... Das war mir einfach wichtig weil ich wollte dass er ein umgängliches Pferd wird. :)
Vielleicht hast du so ein umgängliches Pferd. Aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch eins, was sehr früh Verschleißerscheinungen in den Gelenken und möglicherweise an den Sehnen zeigen wird. Arthrose, Hufrollenentzündung, Chips, Spat - all das kann man sich so wunderbar züchten!
Wirklich, wie kann man nur so unvernünftig sein? Oder fändest du es auch gut, wenn Kindergartenkinder schon mit Leistungssport anfangen?
Mir fehlen grad wirklich die Worte über so wenig anatomische und physiologische Kenntnisse. Einige Pferdebesitzer scheint das einfach nicht zu interessieren.
LG Lelie
 
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Wallach doch ein Hengst?

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