Haferfreie Futtermittel?

Diskutiere Haferfreie Futtermittel? im Ernährung und Fütterung Forum im Bereich Pferde; Als ich diese Woche im Stall war ist mir aufgefallen das sehr wenige Pfede nur Hafer bekommen viele Pferde sogar gar keinen Hafer nur verschiedene...
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julchen007

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Als ich diese Woche im Stall war ist mir aufgefallen das sehr wenige Pfede nur Hafer bekommen viele Pferde sogar gar keinen Hafer nur verschiedene Müslisorten ohne Hafer und meistens auch bestimmte Pülverchen.
Was füttert ihr euren Pferden?
Wie geht ihr mit diesem Trend um? Da Pferde ja jahrhundertelang nur mit Hafer gefüttert worden sind und jetzt meinen viele ihre Pferde müssen haferfreies Futter bekommen damit es ihren Pferden besser geht oder andere Gründe für eine solche Fütterung haben.
lg jule
 
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Lelie

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Viele Leute verzichten auf Hafer, weil sie meinen, dass der "sticht" und die Pferde davon heiß und verrückt werden. Meiner Meinung nach, liegt das oft nicht am Futter (vielleicht sollten die Reiter lieber keinen Hafer bekommen :rolleyes:), aber das nur am Rande. Es gibt sicher Pferde, die mit Haferfütterung nicht klarkommen.
Mein Pferd bekommt dreimal täglich gequetschten Hafer. Das ist also das Haupt-Kraftfutter.
Außerdem bekommt sie einmal täglich eine kleine Portion Müsli (3-4 Hände voll), damit ich darin ihre Zusatzpülverchen für Hufe und Gelenke "verstecken" kann. Die würde sie logischerweise nicht pur fressen. Da das Müsli nur diesen Verpackungszweck hat, ist es mir ziemlich egal, was da drin ist (ich entscheide das auch über den Preis).
Zuletzt hatte ich das Reformmüsli von Hippolyt, jetzt hab ich das Cool Mix von Havens. Beide sind ohne Hafer, aber das war wie gesagt eher Zufall.
Grundsätzlich halte ich wenig davon jede Art von Problemen beim Pferd übers Futter zu lösen. Es gibt sicher Pferde und Situationen, in denen bestimmte Zusatzfuttermittel angebracht sind, aber ob das Pferd nun so viel toller geht, weil es keinen Hafer bekommt, wage ich mal zu bezweifeln.
LG Lelie
 
Lore

Lore

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Ich denke, die Fütterung des Pferdes wurde auch der veränderten Nutzung angepasst. Der Mann meiner SB zum Beispiel ist jetzt siebzig Jahre alt und hat früher mal sehr erfolgreich Springen geritten, auch international. Damals war es so, dass die Pferde tagsüber noch auf dem Feld gearbeitet haben und dann abends geritten wurden. (Die "internationalen" haben wahrscheinlich keine Feldarbeit mehr verrichtet, aber eben die, die am Wochenende auf ländlichen Turnieren liefen ;)) Da waren die Pferde eben noch ganz anders ausgelastet.
Hinzu kommt, dass heutzutage die Pferde auch einfach "anders" sind vom Kopf her. Das hängt sicherlich zum einen damit zusammen, dass sie ausser dem täglichen Reiten keine "Arbeit" mehr zu verrichten haben, zum zweiten werden auch bei der Zuchtauswahl andere Schwerpunkte gesetzt. Die Pferde haben heute oft einen höheren Vollblut-Anteil und sind disziplinspezifisch meist für eine Sparte der Reiterei besonders geeignet. Für schwere körperliche Arbeit werden die typischen Reitpferderassen heute nicht mehr gezüchtet.

Auch wenn das jetzt wahrscheinlich nicht ganz zum Thema passt: Der Mann meiner SB hatte damals nur einen einzigen Sattel, mit dem er während seiner Laufbahn mindestens hundertfünfzig verschiedene Pferde geritten hat - das geht bei unseren Pferden heute auch nicht mehr ohne weiteres. Die Entwicklung macht die Pferde eben auch hier spezieller.

Mein Pferd bekommt dreimal täglich Kraftfutter. Mittags nur frischen Quetschhafer, morgens und abends frischen Quetschhafer, Rübenschnitzel, Pellets und ein hochwertiges Mineral.
 
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Valerio

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Mein Pferd ist da tatsächlich empfindlich.
Egal, ob er nun Hafer bekommen hat oder auch als wir auf einen anderen Hersteller umgestiegen sind und es plötzlich Powermüsli gab. Das macht sich beim Reiten sofort bemerkbar, er hat dann viel zu viel Energie und auf gegenan reiten habe ich auch keine Lust.

Auch die anderen Pferde bei uns im Stall bekommen keinen Hafer, sondern nur Müsli. Wenn ich meinem etwas dazu geben, dass das Reformmüsli G von Hippolyt, ist auch ohne Hafer.
Pülverchen geben find ich dann eher quatschig als auf Hafer verzichten, weil es sticht :rolleyes: Seh ich zumindest so.
 
franzl

franzl

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AW: Haferfreie Futtermittel???

Opa hat sein Leben lang nur Hafer und ein Mineralfutter bekommen. Ihm ging es immer gut. Erst vor ein paar Jahren habe ich angefangen, eine Handvoll Müsli abends zu geben, damit ich sein Ingwerpulver untermischen kann. Ansonsten weiterhin nur Hafer.

Den Leo habe ich auch umgestellt auf fast nur Hafer. Da er ein spezielles Mineralfutter bekommt, mische ich das auch in Müsli, darauf Hafer. Verhältnis ca. 1:3 (Müsli/Hafer) Mit einem Sack Müsli (Derby Cool Mix oder Vollkorn mit Kräutern im Winter) komme ich fast einen Monat lang hin, in erster Linie wird Hafer gefüttert.

Ich habe mal ein Futterseminar mitgemacht, da war Grundsätzlich Heu satt, als Saftfutter ein paar Möhren oder rote Beete, Hafer und, je nach Jahreszeit und Pferd, Mineralfutter angesagt. Mehr nicht. Die meisten Pferde kommen damit super klar, die wenigsten haben Probleme. Problem ist oft, dass einfach im Allgemeinen viel zu viel Kraftfutter gefüttert wird. Wenn ich die Fütterungsempfehlung auf den Müslisäcken lese wird mir ganz schlecht...
 
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Steffi2

Steffi2

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AW: Haferfreie Futtermittel???

Genau Franzl, die Menge macht's! Ich muss auch immer mit ansehen, wie Freizeitpferde tonnenweise Hafer in die Tröge bekommen...wenn die dann nicht ausgelastet sind kann es schon vorkommen, dass die Tiere ihre Energie beim Reiten loswerden müssen. Da sind aber wir Menschen schuld!
In diesen ganzen Müslis ist so viel Schrott drin, das würde ich nicht füttern!
Bei uns gibt's 2x am Tag Hafer und bis jetzt hat ihn der Hafer noch nie gestochen. :D
 
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Fire

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Bei der Auswahl des Futters sollte man sich einige Fragen stellen.
Was mache ich mit meinem Pferd? Arbeite ich es täglich für z.B. Turnierzwecke, oder möchte ich ein paar mal die Woche spazieren reiten? Bei täglicher arbeit würde ich Hafer füttern. Bei leichter Arbeit eher weniger.

Und ich denke das wichtigste Kriterium ist das Pferd selbes.
Ist es ein „faules“ Pferd, oder ein „frisches“ Pferd?
Pferde die von natur aus faul sind vertragen Hafer recht gut und sie können durch Hafer beim Reiten etwas frischer werden.
Bei Pferde die von natur aus schon recht „heiß“ sind, muss man mit Hafer aufpassen. Die können schnell unberechenbar werden.
Unsere Pferde bekommen als Grundfutter Heu ca. 1 kg auf 100 kg Lebendgewicht, im Sommer etwas weniger, und Müsli. Hafer bekommen nur die, die es brauchen.
 
Steffi2

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Pferde die von natur aus faul sind vertragen Hafer recht gut und sie können durch Hafer beim Reiten etwas frischer werden.
Bei Pferde die von natur aus schon recht „heiß“ sind, muss man mit Hafer aufpassen. Die können schnell unberechenbar werden.
So würde ich das nicht sagen. Wenn die Pferde wegen des Hafers ihr Temperament und Grundtempo ändern stimmt was nicht. Auch das Märchen, dass Vollblüter Hafer nicht "vertragen" stimmt nicht (ich kenne auch Araber und Englische Vollblüter, die Hafer kriegen). Wie gesagt, auf die Menge kommt es an! Ein Freizeitpferd, das nur locker bewegt wird braucht einfach wesentlich weniger, als ein Turnierpferd im Training!
Meiner bekommt eigentlich auch zu viel Hafer dafür, dass er relativ wenig arbeitet. Aber er ist immer gleich, egal ob er nun Hafer oder Mash bekommt. Den Charakter kann man durch Futter nicht ändern, damit muss man einfach leben.
Einen faulen Gaul bekommt man auch mit Kiloweise Hafer nicht flotter, da muss man sich was anderes einfallen lassen. "Heiße" Pferde werden auch nicht zum Lamm, wenn sie keinen Hafer bekommen. Die muss man eben entsprechend auslasten und dafür sorgen, dass sie außerhalb des Reitplatzes Dampf ablassen können. Die Menge sollte einfach stimmen, dann kann man jedem Pferd Hafer geben (es sei denn, es verträgt ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht).
 
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Valerio

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@steffi: ich will dich nicht angreifen, aber ich finde, dass deiner eindeutig zu viel Hafer bekommt!
Außerdem finde ich, kann man da nichts präzisieren. Pferde sind unterschiedlich. Du kannst nicht sagen, nur weil die Araber, die du kennst, Hafer vertragen, dass alle Araber Hafer vertragen. Nach diesen "früheren" Futterregeln ("Jedes Pferd kriegt Hafer") heißt es nämlich auch, dass Ponys (wie zB Shettys) ganz einfach auf keinen Fall Hafer bekommen dürfen, weil er eben sticht.
Und zB mein Pferd reagiert auf Futterumstellungen sofort. Jedes Mal, wenn ich nach einer hitzigen Reitstunde vom Pferd bin und aus Scherz gefragt habe, ob da was beim Futter umgstellt wurde, habe ich ein Ja! bekommen.
Ich würde mal sagen, JEDES Pferd ist da individuell.
 
Steffi2

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Schau mal, was ich geschrieben habe ;)
Meiner bekommt eigentlich auch zu viel Hafer dafür, dass er relativ wenig arbeitet.
Das ist zwar unnötige Energie, aber bis jetzt hat es ihm nicht geschadet, bei ihm kommt es nicht drauf an was er frisst...er braucht das Futter nur anzusehen und nimmt zu. :D Außerdem hab ich bei der Futtermenge kein Mitspracherecht, seine Besi füttert selbst.

Ich hab ja gar nicht gesagt, dass alle Pferde Hafer vertragen. Ich wollte nur deutlich machen, dass man das nicht von der Rasse abhängig machen kann:
das Märchen, dass Vollblüter Hafer nicht "vertragen" stimmt nicht
Klar gibt es welche, die ihn nicht vertragen, aber das ist doch nicht die Regel.
Das Shetty bei uns im Stall bekommt auch Hafer und hat keine Probleme damit!

Fütterung ist immer heikel und das Futter muss zum Pferd passen, aber deshalb braucht man den Hafer ja nicht verteufeln. Er ist eines der ältesten und das natürlichste Pferdefutter (im Gegensatz zu Müsli).
 
Merle1

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Speziell zum Thema Hafer gab es schon mal ein paar Meinungen. Ich persönlich halte immer nichts von den ganzen Mischunge, Müslis und Co. Von daher kann ich immer wieder nur sagen das ich es klasse finde wenn es bei uns "nur" Hafer als Kraftfutter gibt.

Hafer enthält viel Eiweiß, gute Energie, einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und Schleimstoffe, sowie Mineralstoffe. Vor allem die Fettsäuren und Schleimstoffe wirken sich positiv auf Verdauung und Haarkleid aus. Allerdings ist das Ca : P Verhältnis nicht ausgewogen d.h. wie bei vielen anderen Getreiden enthält er mehr Phosphor als Calcium. Hafer wird schnell verdaut und daher stellt er auch rasch Energie bereit.
 
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haflingerteam

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Oh ja, hier spalten sich die Meinungen. Meiner Meinung nach ist Hafer einfach nur das kostengünstigste Futtermittel und wird daher gerade von großen Ställen gerne genommen. Diese Aussage haben mir auch schon einige Stallbesitzer, gerade Züchter bestätigt. Ob man nur für 20 Zuchtstuten Hafer oder Zuchtmüsli kauft, macht sich schon bemerkbar.

Es ist doch so, dass die Müsli-Sorten den verschiedenen Bedürfnissen der Pferde angepasst werden. Da gibt es energiereiche Müslisorten für Hochleistungspferde, eiweißarmes Futter für Pferde mit einem geringen Energiebedarf, kohlenhydratearmes Müsli für Pferde mit einem Hang zu Hufrehen, hochdosierte Mischungen für Zuchtstuten und Fohlen. Ich denke, dass es in vielen Fällen einfach nicht reicht nur Hafer zu füttern.

Mein Haffi-Wallach hat früher auch mal Hafer bekommen, der war absolut spinnig und sah furchtbar aus. Bin dann wieder auf Müsli umgestiegen und sie da, Pferdchen war wieder ruhig und bekam viel glänzenderes Fell.

Ich glaube gerne, dass Hafer für manche Pferde reicht, aber denke eben nicht für alle. Meine Pferde werden übrigens alle haferfrei gefüttert.
 
nanja1

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Hmm teils teils.
Mein Kleiner bekommt Hafer, Probben als Grundbaustein ( aber eher niedliche Menge:p) Und Zuckerrübenschnitzel damit sein "kleiner Helfer" vom Ta versteckt werden kann. Da er mit wenig Futter zu uns kam ( Irgendwann stelle ich mal Bilder ein wenn ich weiß wie's geht) haben wir langsam angefangen. Da bekam er aber dicke Beine.
Nach einem Klinik besuch war klar das er mit den Nährstoffen nicht klarkommt.
Nun bekommt er eine Vitamin Mineral mischung, damit kann er das Futter verwerten. Das Pulver muss ich aber in dem feuchten Schnitzeln parken sonst mag ers nicht.

Mein Haffi durfte selten Hafer.
Erstens war er immer zu fett ( Haffi halt) und zweiten kriet der echt einen am Schiff davon. Den konnten dann viele nicht im Griff behalten, also bekam er das nur zu besonderen Anlässen ( Tunier, lange Ausritte) wo die Power gebraucht wird.

Zu dem Trend da rum zu probieren ...
Na ich weiß nicht. Wenn mein Pferd ein Problem hat nach Absprache TA okay,
Aber wenn s fit ist kann mir da zu viel schief gehen wenn man selber rum laboriert. Da tel ich lieber mit TA und klär das ab bevor ich anschließend mehr probs hab wie vorher.
Häufig sind diese Futter zu nichts zu gebrauchen und mehr showprogramm als nützlich. ( Denke Ich.) Und das Geld dafür raushauen? Neee....;)
 
Boo

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Mein Pferd bekommt Hafer, jede Menge, und dazu noch Haferfreies Müsli und das ist auch gut so.
Dazu muss man sagen, dass er sehr groß und kräftig ist und einiges tun muss.
Zwischenzeitlich war er mal auf Diät (bevor er mir gehörte), weil er zu dick war und die Menge Hafer für das, was er tun musste, wohl doch etwas reichlich war.
Mittlerweile gebe ich ihm nach einigem ausprobieren aber so viel wie früher (bei mehr Arbeit), weil er mit weniger Hafer unheimlich schlapp und lustlos war beim Reiten und außerdem weiter abnahm.
Das Müsli kriegt er, weil er Zusatzpräparate bekommt und die nur damit nimmt.
Ich denke, dass ältere Tiere das Futter auch schlechter verwerten als junge Pferde und die Menge deswegen durchaus angemessen ist. Sobald ich sie reduziere, verändert sich das Pferd negativ.

Sicher stimmt es, dass manche Pferde Hafer nicht vertragen.
Mein früheres RBPferd drehte völlig ab, sobald er nur ein bisschen Hafer bekam. Aber einige (nicht alle!) Besitzer übertreiben es auch und geben reichlich wenig Futter.
 
L

Landra

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Hi,
zum Thema Haferunverträglichkeit kam vor nicht allzu langer Zeit eine aktuelle wissenschaftliche Studie auf den Markt: Nur etwa 2% ALLER Pferde vertragen keinen Hafer! In den meisten Fällen ist die Unverträglichkeit Einbildung (sorry, stammt ja aber nicht von mir)!
Hafer ist von der Verdaulichkeit her das beste Futtermittel, bei reiner Hafer/Heufütterung sollte aber in jedem Fall ein Mineralfutter zugefüttert werden, da sonst das Calcium-Phosphor-Verhältnis nicht stimmt.

Meine Warmblutstute bekommt Hafer mit Mineralfutter (an Turniertagen / auf Lehrgängen zusätzlich Masterhorse Urkorn Pur Müsli ohne zugesetzte Vitamine/Mineralstoffe, um den erhöhten Energiebedarf zu decken).
Meine Jungstute Hafer und Salvana Junior Pellets. Beide bekommen noch einen Klecks Leinöl und heimlich Muschelkonzentat drunter gemischt :D

LG
 
W

Wunschtraum

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Meine Stute bekommt Hafer gemischt mit Pellets. Das Verhältnis ist ca. 3/4 Hafer und 1/4 Pellets. Sie kommt damit super zurecht. Im alten Stall, wo sie im Winter nicht auf die Koppel kam, hatte ich den Hafer durch Gerste ersetzt, weil sie durch den Hafer zu heiß wurde. Aber grundsätzlich bin ich dafür, das Hafer das Grundfuttermittel sein sollte. Lieber wenig davon füttern als nichts.
Müsli bekommt sie nur wegen ihrer Allergie. Hab da ein haferfreies Kräutermüsli von Hoeveler mit ätherischen Ölen. Aber wenn Hafer drin wäre hätte ich es auch gekauft. Die 2 Hände die sie am Tag davon bekommt reißen es dann auch nicht raus.
Und dann kriegt sie noch Mineralfutter.
Ich denke aber, das viele Leute zu viel Hafer füttern, oder ihre Pferde nicht genug arbeiten.
Man muss einfach ausprobieren mit welcher Futtermischung das Pferd am besten zurecht kommt.
 
mandy1

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Bei mir hat noch nie ein Pferd Hafer bekommen.
Einfach aus dem Grund weil sie Koppelstehende Freizeitpferde sind.
Da brauchen sie nicht noch energiereichen Hafer.
Anders wäre das natürlich wenn ich ein Sportpferd hätte, was immer Leistung
bringen müsste. Da würde ich auch Hafer füttern.


lg
 
Gisa

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Hallo,
meine beiden Pferden bekommen jeden Tag eine Mischung aus 2 Teilen Hfer und 1 Teil Pellets und zusätzlich noch Reformin um die Mineralien zuzuführen. Damit sind beide recht gut bedient. Die letzten drei Monate hat eine Aushilfe gefüttert und das 2:1 Verhältnis falschrum gegeben, also mehr Pellets, das habe ich sofort an meiner Stute gemerkt, sie wurde schlapp und baute ab. jetzt, wo wir das Füttern wieder abgeklärt haben, wird es langsam besser. mein alter Herr verarbeitet laut TA nur noch 75% des Futters, deswegen klappt es mit seiner Futtermischung auch sehr gut. Durch den hohen Anteil von Hafer haben sich meine Pferde aber nicht verändert, sie drehen trotzdem nicht am Rad. Eigentlich verlasse ich mich beim Fütern gern auf meinen SB, der muß es wissen, wer hat seinen Meister.
 
Samurai

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Hallo,
mein pony bekommt jeden Tag 1 1/2 Liter Müsli, Mineralfutter und Weizenkleie.
Bei großer Belastung bekommt er nach dem Reiten noch etwas Struktur Energetikum der Firma St. Hyppolit.

Habe mit Gerste und Hafer angefangen, aber er bekam darauf Entzündungen an den Beinen. Habe dann die Gerste weggelassen und Mais dazugefüttert, da er ziemlich mager war, bekam dann das selbe Problem, auch als wir den Hafer weg ließen. Haben dann Mais, Gerste und Hafer einzeln gefüttert um zu sehen auf was er die Probleme bekam. War egal welches Getreide wir fütterten. Er bekam die Entzündung. Haben ihm dann eingeweichte Pellets zum auffüttern und ein einfaches Müsli mit Weizenkleie und Mineralfutter gegeben. Seit dem sind alle Entzündungen weg. Vom Frühjahr bis Herbst darf er auf die Grasweide und bekommt nebenbei Gras oder Heu gefüttert, manchmal auch Gras- und Maiscobs. Bei den fehlt auch nichts.

LG Samurai
 
Khazzam

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Hallo,

Mein Pferd hat auch immer Hafer bekommen und Ich würde es auch immer weiter füttern wollen, denn ich halte Hafer für das beste Futter. Da mein Pferd allerdings eine Allergie hat gegen Hafer, Gersten und Weizenmehl muß ich leider auf ein Müsli umsteigen.

lg
 
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