Chips? Eure Erfahrungen?

Diskutiere Chips? Eure Erfahrungen? im Krankheiten, Gesundheit & Therapien Forum im Bereich Pferde; Eine leidige Sache sind ja mittlerweile die Chips. Neulich haben wir im Stall drüber diskutiert, nun interessiert mich eure Meinung. Wie...
nanja1

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Eine leidige Sache sind ja mittlerweile die Chips.
Neulich haben wir im Stall drüber diskutiert,
nun interessiert mich eure Meinung.

Wie "gefährlich" meint Ihr sind diese?
Habe eure Pferde womöglich auch welche? oder gehabt?
Häufig werden sie ja wohl bei AKU's gefunden,
sind dann aber "nicht tragisch".

Oder sagt Ihr dazu auch egal ob momentan gefährlich oder nicht so'n
Chip ist mir zu heikel? Meine Reitbekannte nannte das tickende Zeitbombe?
 
05.02.2008
#1
A

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Connys Schimmel

Connys Schimmel

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Hallo...also ich habe Jimmy nun 10 Jahre und habe ihn mit einem Chip gekauft.Er hat ihn im rechten Vorderbein mittig zwischen dem Röhrbein liegen...
Laut TA ein Chip *ohne Befund*.Soll heissen,das er an einer sehr günstigen Stelle sitzt und sich vermutlich dort auch nicht weg bewegen wird und somit nicht stört.Jimmy hatte noch nie Probleme damit trotz starker jahrelanger Belastung(Dressur und Springen).
Chips sind allgemein nicht schön,aber auch nicht immer ein Grund ein Pferd nicht zu kaufen.Es kommt halt auf die Platzierung des Knochenfragmentes an.
Wenn der TA bei AKU sein OK gibt sehe ich keinen Grund dem Kauf skeptisch gegenüber zu stehen.
Es gibt quasi kaum noch Pferde ohne jegliche Chips,weil diese Verletzungen einfach zu leicht passieren.Einmal auf der Weide zu stark weg gerutscht....einmal vom *Kollegen* etwas gegen das Bein getreten und schon hat das Pferd unter Umständen einen Chip.Und nicht immer werden diese Stückchen diagnostiziert,da sie teilweise nicht mal beim Röntgen zu sehen sind.

Also nicht sofort den erhobenen Finger zeigen und dem Pferd den Rücken kehren sondern genau schauen wo das Pferd vielleicht gechipt ist und dann viele Jahre Spass zusammen haben können!!:)

Gruss Conny
 
L

Lelie

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Beim Chip ist es sehr entscheidend, wo er liegt.
Manche Chips sind völlig unproblematisch, andere können bei entstehenden operiert werden und wieder andere führen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen.
Um welche Art von Chip es sich handelt und wie groß das Risiko ist, kann nur ein guter Tierarzt beurteilen.
Ich persönlich bin bei Beingeschichten immer sehr vorsichtig und würde mir kein Pferd kaufen, was irgendeinen auch nur mit kleinem Risiko behafteten Chip hat.
LG Lelie
 
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tschulia

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ich kann dazu auch was sagen.
mein pferd hat auch mind. einen chip. ehrlich gesagt, ich will garnicht wissen, wieviele es sind und wo sie liegen. solange er keine probleme damit hat, hab ich auch keins damit. in fast 7 jahren, in denen er bei mir ist, hatte er vielleicht 2 mal dicke beine (aber nicht vom chip)

ehrlich gesagt, so blöd es auch klingen mag, bin ich heilfroh, dass mein pferd chips hat.. ansonsten hätte ich ihn nie gekriegt. eigentlich hätte er 7-jährig für ein scheiß geld, also wirklich großes geld nach russland gehen sollen, aber da er dann durch den tüv gefallen ist, konnten die züchter fast kein geld mehr verlangen, und so bin ich zu ihm gekommen...

also, ein chip ist zwar nichts tolles, aber wenn er gut liegt, ist er für mich kein problem.

lg
 
S

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Beim Chip ist es sehr entscheidend, wo er liegt.
Manche Chips sind völlig unproblematisch, andere können bei entstehenden operiert werden und wieder andere führen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen.
Um welche Art von Chip es sich handelt und wie groß das Risiko ist, kann nur ein guter Tierarzt beurteilen.
Das kann ich komplett so unterschreiben!!!

Ich persönlich bin bei Beingeschichten immer sehr vorsichtig und würde mir kein Pferd kaufen, was irgendeinen auch nur mit kleinem Risiko behafteten Chip hat.
LG Lelie
Das sehe ich bei Chips anders...
Wenn mein TA für die Sache grünes Licht gibt, dann würd ich ein Chip-Pferd ohne Weiteres kaufen, wenn nötig den Chip entfernen lassen.
Auch bei Spatpferden hätte ich da z.B. keine Bedenken, wenn mein TA "okay" sagt!
Es ist ja immer auch eine Risikosachen, auch ein Pferd mit vollkommen unauffälligem TÜV kann schnell Probleme bekommen! Davor ist man eben nie gefeiht!!

LG
 
L

Lelie

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Wenn mein TA für die Sache grünes Licht gibt, dann würd ich ein Chip-Pferd ohne Weiteres kaufen, wenn nötig den Chip entfernen lassen.
Auch bei Spatpferden hätte ich da z.B. keine Bedenken, wenn mein TA "okay" sagt!
Es ist ja immer auch eine Risikosachen, auch ein Pferd mit vollkommen unauffälligem TÜV kann schnell Probleme bekommen! Davor ist man eben nie gefeiht!!
Grundsätzlich hast du recht. Allerdings hat bei meinem Pferd (damals Sportpferd) der Tierarzt gesagt, die Veränderungen, die sie an den Gleichbeinen hat (ist Chips nicht so unähnlich), sind höchstwahrscheinlich nie ein Problem und wenn, dann kann man das problemlos operieren.
War leider nicht so. Nach zwei Jahren musste sie operiert werden und ist seit dem nie mehr zuverlässig über längere Dauer sportlich einsetzbar geworden.
Von daher....
Auch der beste Tierarzt kann sich da täuschen und das Restrisiko, das ich mitkaufe, wäre mir persönlich zu groß.
Bei einem gesunden Pferd ist das Risiko geringer, dass irgendwas nachkommt, auch wenn das natürlich immer passieren kann.
Aber ich würde dieses Risiko nie mehr wissentlich mitkaufen.
LG Lelie
 
S

Skydancer

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Auch der beste Tierarzt kann sich da täuschen und das Restrisiko, das ich mitkaufe, wäre mir persönlich zu groß.
Da hast du natürlich auch Recht. Bist sozusagen ein gebranntes Kind!
Muss dann wohl eher sagen, dass ich so großes Vertrauen zu meinem TA habe und das Risiko eingehe. Klar ist der nicht unfehlbar... ;-)

Bei einem gesunden Pferd ist das Risiko geringer, dass irgendwas nachkommt, auch wenn das natürlich immer passieren kann.
Bin immer wieder geschockt wie schnells bei nem "gesunden" gehen kann... von heute auf Morgen!
Aber ich würde dieses Risiko nie mehr wissentlich mitkaufen.
Aus deiner Sicht verständlich!
LG :schildkroete:
 
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Hopsala81

Hopsala81

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Das Pferd einer Freundin hat auch seit zig Jahren einen Chip gehabt. Sie lief viele Jahre ohne Probleme, bis vor einem Jahr ca., dann ging sie ständig unregelm. lahm auf dem Bein, wurde operiert, geht aber immernoch nicht wieder ganz klar. OP war im Mai letzten Jahres!
Mal läuft sie gut, mal nicht, Springen hat sich ganz erledigt. Ich denke wenn man die Wahl hat sollte man auf keinen Fall ein Pferd mit Chip kaufen, auch wenn´s jetzt keine Probleme macht, irgendwann kann das aber kommen.

@skydancer:
"Das sehe ich bei Chips anders...
Wenn mein TA für die Sache grünes Licht gibt, dann würd ich ein Chip-Pferd ohne Weiteres kaufen, wenn nötig den Chip entfernen lassen.
Auch bei Spatpferden hätte ich da z.B. keine Bedenken, wenn mein TA "okay" sagt!
Es ist ja immer auch eine Risikosachen, auch ein Pferd mit vollkommen unauffälligem TÜV kann schnell Probleme bekommen! Davor ist man eben nie gefeiht!!"

Sicher kann ein lt Tüv gesundes Pferd Probleme kriegen, aber so kann man ja fast drauf warten das es irgendwann Schmerzen bekommt, als Sportpferd käme sowas auf keinen Fall in Frage.
Und wie bereits erwähnt, das o.g. Pferd wurde operiert und läuft trotzdem nicht wieder...
 
S

Skydancer

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Hallo nochmal!

Ich glaube ich würde, wenn der Chip "günstig" liegt, eher ein Chippferd kaufen, als ein Spatpferd, auch wenn die Anzeichen nur sehr sehr gering sind! Kommt natürlich auch bissl auf die Tierarztmeinung an!
(Hab mit meinem Spatpferd für dieses Jahr die Schnauze gestrichen voll!)

Da Spat ja in Schüben auftritt, hat man, wenn man Pech hat (so wie ich anscheinend) nie wieder ein über größere Belastung und längere Zeit beschwerdefreies Pferd, sprich, einen, den man die ganze Turniersaison voll belasten kann. Man muss immer bedenken, dass es nicht zu viel wird! Schon eine Trainingseinheit, die bissl zu viel war, wenn auch an sich sehr gut, kann schon wieder zu Problemen führen!

Wenn man Glück hat, ist der Chip eine einmalige Sache. "Raus damit und gut!"
Kann echt gut klappen!

Aber wie IMMER in der THEORIE besser als in der PRAXIS!
LG
 
Rappstute

Rappstute

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Das ist mein Thema

Meine Maus hat auch einen Chip, was wir letztes Jahr im Sommer festgestellt haben. Er sitzt am Fesselkopf. Nach meinem Reitabzeichen, bei dem ich fast jeden Tag A-L- Höhe gesprungen bin, fing das ganze an. Erst schleichend und kaum merkbar und dann war es auf einmal nach der Prüfung so stark, dass sie nur noch auf drei Beinen lief.
Sind dann in die Klinik gefahren und dabei kam die Diagnose Chip raus. Erst hieß es: Wird wohl nie wieder reitbar sein oä. Doch als wir dann nach drei Wochen wiederkamen, ging sie wieder lahmfrei(sie stand drei wochen nur auf weide). Der Arzt aus der Klinik vermutet,dass die Lahmheit vom Chip kommt, während mein "hausarzt" meint, es muss etwas anderes gewesen sein, was ich mittlerweile auch glaube, da wir schon wieder ganz normal trainieren und auch wieder A-Höhe springen.

Was ich damit sagen will, ist das ein Chip nicht unbedingt zu einem Problem führt. Ein Pferd in unserem Stall, mittlerweile 16, der L-Springen geht, hat 3 Chips, was die Besitzerin auch wusste und er hatte nie ein Problem, trotz sehr starker Belastung.

Ich würde auch ein Pferd kaufen was einen Chip hat, sobald der Arzt sein Okay gibt und meint, dass der Chip auf Grund genügender Knorpelbildung nicht mehr wandern wird, was man ja per Ultraschall feststellen kann.

Und ich stimme Skyddancer auch zu. Ein Spatpferd würde ich genausowenig kaufen wie ein Pferd mit Hufrollenentzündung. Spat kommt ja, wie sie schon gesagt hat in Schüben und Hufrollenentzündung kann am Anfang relativ harmlos sein und Pferde kommen sogar durch die Ankaufsuntersuchung. Aber es geht so schnell, dass die Hufrolle sich total auflöst. Ich wollte vor meiner Stute einen Wallach kaufen, der Tierarzt hat sogar Röntgenklasse 2 vergeben, trotz leicht Hufrollenentzündungsdiagnose. Meine RL hat mir dann dringend davon abgeraten, Gott sei Dank, ein Jahr später war er tod.

Was ich damit meine, ist, dass ein Chip etwas ist, was sich nicht mehr verschlimmert, sondern in dem IST Zustand bleibt.(Feststellbar durch Verknorpelung) Bei den anderen beiden Krankheiten ist das leider nicht so.

Liebe Grüße, Rappstute
 
Hopsala81

Hopsala81

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Das ist mein Thema

Was ich damit meine, ist, dass ein Chip etwas ist, was sich nicht mehr verschlimmert, sondern in dem IST Zustand bleibt.(Feststellbar durch Verknorpelung) Bei den anderen beiden Krankheiten ist das leider nicht so.

Liebe Grüße, Rappstute
Wie kann es denn ein IST Zustand sein, wenn der Chip bei der AKU festgestellt wird, der TA sein ok gibt, das Tier 3 Jahre lahmfrei geht, plötzlich wg dem Chip lahmt, operiert wird und danach immernoch lahmt!? Ich würd sagen, dumm gelaufen. Meine Freundin ärgert sich schwarz das sie damals so verliebt war und das Pferd trotz des Befunds gekauft hat.
Fakt ist doch eins, wenn man ein Sportpferd kaufen möchte, kommt nix der og Krankheiten auch nur in kleinster Weise in Frage - für mich zumindest.
Es kann immer was passieren, klar, aber es gibt Dinge die man anfangs mit einer guten AKU ausschließen kann, alles was danach passiert steht eh auf einem anderen Blatt, aber soweit ich mitbekommen hab, ging es hier doch darum ob man ein Pferd mit einem Chip-Befund kaufen sollte od. nicht.
Wenn ich 2Mal die Woche gemütlich ausreiten will, das Pferd keinerlei Probleme hat und der TA keine Bedenken hat, ok. Suche ich was zum Turniere reiten, ein klares nein, egal für wie banal der TA die Sache hält.
 
L

lollipopp1010

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hallo,
meine erfahrungen zum thema chips: wir haben vor 7 jahren eine stute gekauft, die jetzt 12 ist. bei der ankaufsuntersuchung wurden 2 unauffällige chips in der nähe der fessel festgestellt. eine frau, die uns das pferd quasi "vor der nase weggekauft hatte" (wir wollten das pferd kaufen, die frau war aber schneller und wer als erstes kam bekam auch das pferd) hatte sich nun gegen den kauf entschieden, obwohl die tierärzte in der klinik keine bedenken äußerten. nun haben wir JETZT (nach 7 jahren) probleme damit bekommen. wir haben das pferd damals 1.500 euro günstiger bekommen und so wurde eine eventuelle chip-op ("eine rutine-sache in den meisten kliniken") vom kaufpreis abgezogen. heute bringt uns das reichlich wenig, da wir leider erfahren mussten, dass sich beide chips (pferd stand 4 monate nur auf der wiese, da wir dachten es erholt sich von selbst) so ungünstig ins gelenk gebohrt haben, dass eine op nur zu 25% erfolgreich wäre... eine erschreckende nachricht, vor allem, weil ich das pferd wirklich sehr ins herz geschlossen habe und es erst 12 ist. die tierärzte in der klinik raten von einer op ab, da die chancen eben so gering sind. sie halten es allerdings für empfehlenswert das pferd auf die wiese zu stellen, quasi bis es eingeschläfert werden muss... ist das der einzige weg?
wir sind mit den nerven echt am ende :mad:

vllt wisst ihr rat oder hattet ähnliche erfahrungen. kann man darauf setzen, wenn selbst die tierärzte davon abraten zu operieren? ich denke eben 25% ist zwar keine hohe chance, aber es ist doch eine?! oder kann man eine so geringe chance von vornherein abschreiben?
lg
 
M

may087

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Oh nein, das tut mir so Leid :(
Fühl dich mal gedrückt *troest*

Ich kann dir da nicht wirklich weiter helfen. Das Einzige was du vlt tun kannst, ist noch eine zweite Meinung einzuholen von einem anderen TA.

Ich weiß auch nicht wie aufwendig bzw wie kraftraubend die OP für das Pferd wäre. Wenn die OP Belastung recht tragbar ausfällt (hab da keine Ahnung...) würde ich es vlt versuchen. 25% ist ja schonmal eine garnicht so geringe Chance.
 
G

Goldi12

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Hi!
Tut mir auch leid für dein Pferd.

Nimm es jetzt nicht persönlich, aber ich würde mir kein Pferd mit Chip kaufen.
Sorry, wenn das jetzt hart klingt, aber es gibt genügend gesunde Pferde.

Klar - man steckt nie "drin". Es gibt auch sicher Pferde, bei denen Chips vorhanden sind, die nie entdeckt werden (wer röntgt auch schon ohne Grund sein Hotti ;))

Welche Beschwerden hat deine Stute denn zurzeit? Bekommt sie aktuell noch irgendwelche Medikamente?

Dass die TA´s keinen Erfolg bei einer OP sehen, kann man ja (leider) verstehen. Die Gefahr, dabei noch mehr kaputt zu machen, ist einfach zu groß.

Hast du mal an einen THP gedacht? Wenigstens als 2. Meinung?

LG
Goldi
 
L

lollipopp1010

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Oh nein, das tut mir so Leid :(
Fühl dich mal gedrückt *troest*

Ich kann dir da nicht wirklich weiter helfen. Das Einzige was du vlt tun kannst, ist noch eine zweite Meinung einzuholen von einem anderen TA.

Ich weiß auch nicht wie aufwendig bzw wie kraftraubend die OP für das Pferd wäre. Wenn die OP Belastung recht tragbar ausfällt (hab da keine Ahnung...) würde ich es vlt versuchen. 25% ist ja schonmal eine garnicht so geringe Chance.
dankeschön :(
ja um eine zweite meinung in einer anderen klinik haben wir gebeten. sie wird uns wohl am montag (hoffentlich) mitgeteilt.. aber ich habe keine große hoffnung darauf, da in der klinik, wo wir waren drei sehr anerkannte tierärzte waren, die die chancen maximal auf 25% gesetzt haben. ich würde es trotzdem versuchen, eben weil es halt eine chance ist. und vor allem, weil es ja im prinzip keine wirkliche alternative lösung gibt, außer dem pferd noch einen schönen sommer zu bereiten und es dann einzuschläfern. aber bei einem eig noch jungen pferd?
ich frage mich eben auch, ob die meinung der tierärzte objektiv sind, oder ob das pferd in ihren augen vllt einfach auch nicht so wertvoll eingeschätzt wird, da es ja "nur" ein freizeitpferd ist. für mich ist das pferd mein ein und alles- keine frage. und der tierarzt war eigentlich auch sehr sympatisch aber vielleicht ist er auch zu pessimistisch? dann sind es aber eben auch alle in dieser klinik.. andererseits habe ich auch schon öfter von zu pessimistischen tierärzten gehört, andere sagen wiederum, solche chirogen wären sehr ergeizig und würden eigentlich immer alles versuchen.. ich weiß es leider auch nicht.. aber es gibt ja wirklich auch keine andere lösung als ein op-versuch :(
 
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lollipopp1010

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naja.. wie gesagt.. die tierärzte gaben ihr okay.. und es war 7 jahr lang kein problem. klar, wer so etwas mal erlebt nimmt vom kauf von pferden mit chips abstand- aber das konnte man doch wirklich nicht ahnen. es hatte auch niemand auf die chips getippt als die lahmheit auftrat. wir dachten erstmal an eine athrose oder eine kniegelenksentzündung.. allerdings hüfte oder knie.

momentan läuft sie in schohnhaltung, bekommt keine medikamente, uns wurden allerdings auch keine empfohlen. sie ist deutlich lahm und genau deshalb denke ich wird sie nicht mal mehr lange auf dem bein schmerzfrei stehen können. was würdest du denn an meiner stelle tun?



was meinst du mit THP? also was ist das?



@paulina:
momentan ist das leben denke ich auf jeden fall lebenswert. aber genau das ist ja mein problem: wenn wir nichts tun wird es ja immer schlimmer. momentan geht es ihr gut, sie geht eben halt lahm.
und ich denke eben so (was der TA auch gesagt hat):
- das pferd ist zu 25 % wieder voll einsetzbar
- zu einem anderen (bisher noch nicht erfragten) prozentsatz kann sie ein schmerzfreies leben führen, evtl gedeckt werden, oder wenn nicht auf die wiese, allerdings unreitbar
- wiederum zu einem prozentsatz bedingt reitbar sein
- die op bringt keine veränderungen (pferd läuft weiterhin lahm, aber die chips sind draußen- ist doch auch noch besser als wenn sie drin bleiben oder? )
- und natürlich gibt es das risiko dass die op schief geht und das pferd eingeschläfert werden muss
wie hoch der TA das risiko einschätzt muss ich noch erfragen

aber alle oben genannten anderen möglichkeiten würden mich schon um einiges glücklicher machen. ich denke in jedem dieser fälle würde ich dem pferd einen gefallen tun (zumindest einen größeren als einfach abzuwarten, denn besser wirds nicht mehr)
lg
 
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Goldi12

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Mit THP meine ich Tierheilpraktiker.

Mhm, woher kommst du?

Ich frage nur, weil es ja auch für solche Fälle Spezialkliniken gibt.

Ich kann die Klinik in Berlin sehr empfehlen. Und wenn du wirklich noch alles Versuchen möchtest: ruf dort mal an und frage, ob du denen die Röntgenbilder zuschicken kannst. Ich denke, die sind in deiner Klinik?
Dann können die die Bilder weiterleiten.
Keine Angst! Das ist für eine Klinik völlig normal, dass man sich noch woanders eine Meinung holen möchte :)

ich frage mich eben auch, ob die meinung der tierärzte objektiv sind, oder ob das pferd in ihren augen vllt einfach auch nicht so wertvoll eingeschätzt wird, da es ja "nur" ein freizeitpferd ist.
Keine Sorge! Die wollen jedem Pferd helfen!

@ Paulina: tut mir echt leid für euch! Fühle dich von mir gedrückt!
Aber ihr habt sicher richtig entschieden!
 
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lollipopp1010

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ich komme aus nrw
ich hatte mal daran gedacht, nochmal in holland anzufragen (da soll eine uniklinik für pferde sein)

naja.. das ist eben die frage. ist 25% denn dann so gering, dass sies doch nicht wollen? oder gehört das einfach dazu bei weniger als 50% von einer op abzuraten? ich verstehe eben nicht dass man davon so stark abrät, wenn es eine chance auf volle belastbarkeit von 25% gibt..naja
 
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Nun ja, eine 100%tige Garantie gibt dir ohnehin kein Tierarzt.
Allein die Narkose ist ja schon ein nicht unerhebliches Risiko.

Ich habe mal ein wenig gegoogelt:

diese Kliniken in nrw sollen bei Gelenk- und Knochenkrankheiten sehr gut sein:

1. Burg Müggenhausen Burg Müggenhausen | equine clinic | Diagnose und Behandlung für Reit- und Sportpferde

2. Tierklinik Telgte Tierklinik Telgte
(habe ich nur Gutes von gehört)


Allerdings raten, ob du operieren lassen sollst, oder nicht, kann ich dir nicht.
Ich kann dir nur sagen, was ICH machen würde, wenn mir eine weitere Klinik die gleichen 25 % prognostizieren würde: ich würde mein Pferd "gehen" lassen. Mir wären das nämlich mindestens 50% zu wenig, um meinem Pferd die zusätzlichen Strapazen der OP zumuten zu wollen.
Und es dann mit Schmerzen auf die Koppel zu stellen, ist auch keine Lösung - leider.

GLG
Goldi
 
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Chips sind ein heikles Thema, zumal hier inzwischen auch erbliche Faktoren und Aufzuchtmängel in der Diskussion stehen. Das bedeutet für mich aber auch, dass ich ein Pferd mit nachgewiesenen Chips nicht kaufen würde und ein solches Pferd gehört auch nicht in die Zucht.
Ich würde immer mangelnde Härte oder zumindest eingeschränkte Haltbarkeit unterstellen. Ein Preisnachlass für eine eventuelle OP wäre keine Lösung für mich.
Wenn ein Chip wirklich so "günstig" liegt, dass er operabel ist, dann soll doch bitte der Verkäufer das machen lassen und das Pferd dann ohne Chip wieder anbieten. Sicher den vielleicht ursprünglich der Qualität entsprechenden Preis bekommt er nicht, weder mit noch ohne Chip-OP.
Tatsache ist doch: der Verkäufer lasst den Chip im Zweifel lieber nicht selber operieren weil eine solche OP eben kein Selbstgänger mit garantiertem Erfolg ist !
Für mich gibt es keine "unproblematischen" Chips, da können mir die Tierärzte erzählen, was sie wollen. Es kann jahrelang gutgehen, aber wenn besagter Chip dann doch Probleme macht, dann merkt man das eben meistens erst, wenn bereits große Schäden in der Umgebung vorliegen.

Da meine Pferde alle Eigenbedarfs-Selbstzüchtungen sind, habe ich natürlich nie einen Röntgentüv machen lassen. Aber sehenden Auges würde ich mir so ein Problem nicht ins Haus Holen.

@lollipopp1010:
Meine erste Adressse für eine zweite Meinung wäre Prof. Hertsch in Berlin. Der Mann ist der Gelenkspezialist in Deutschland. Ich habe da mal ein Fohlen mit Absplitterungen im Kniegelenk operieren lassen, nachden auf dem Röntgenbild nicht mal mehr klar war wieviel Kniegelenk noch vorhanden ist. Mein Haustierarzt hat mich damals dorthin überwiesen, weil ich auch wenigstens nachsehen lassen wollte ob noch etwas möglich ist.
Das Fohlen (jetzt 16)wurde erfolgreich operiert und ist Reitpferd geworden.
Wenn Prof.Hertsch aber abwinkt, würde ich das Pferd aber gehen lassen.

Ich drücke dir die Daumen.
 
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