Springtraining im Winter

Diskutiere Springtraining im Winter im Springreiten Forum im Bereich Reitsport; Hi Leute, so langsam kommt der Winter und die "grüne" Saison ist vorbei. Vorbei sind die Tage, an denen man draußen springen konnte. Wie gestaltet...
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Lelie

Gast
Hi Leute,
so langsam kommt der Winter und die "grüne" Saison ist vorbei. Vorbei sind die Tage, an denen man draußen springen konnte.
Wie gestaltet ihr euer Springtraining im Winter, wie bringt ihr Abwechslung rein? Was verändert ihr im Vergleich zum Sommer und woran arbeitet ihr besonders?

Ich freue mich auf eure Antworten.
LG Lelie
 
Connys Schimmel

Connys Schimmel

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Hallo...also im Winter haben wir nicht allzu viele Möglichkeiten in unserer kleinen Halle.Da werden dann meist an der langen Seite und diagonal Reihen aufgebaut und viel Springgymnastik betrieben.Eben nur locker bis max. A-Höhe.
So ab und an wird auch mal frei gesprungen,einzelne Sprünge oder eine Dreierreihe.Da kanns dann auch schon mal höher werden,so bis L-anfang M-Höhe.
An irgendetwas direkt wird nicht wirklich gearbeitet,da fehlen dann doch die räumlichen Möglichkeiten.
Das Springen im Winter soll nur der Gymnastizierung dienen und der Abwechslung zur Dressurarbeit.

Der Unterschied zum Sommer ist zum einen ,das in der Halle gesprungen wird und eben das Freispringen.Und natürlich,das es nur ganz locker angegangen wird.
Gruss Conny
 
Rappstute

Rappstute

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Also wir haben das Glück eine Halle mit extra rutschfestem Boden zu haben, die dazu auch noch 20x60 meter ist, also schön groß. Da lässt sich auch gut ein Parcours mit 8 Sprüngen aufbauen. Meistens haben wir viele Kombinationen und eine Reihe, um an der Rittigkeit der Pferdis zu arbeiten. Außerdem fängt jetzt wieder das Freispringen an.
Hoch bauen können wir eigentlich so wie wir wollen, da wir halt so schön viel platz haben.
Bei uns kommt sowieso immer nur einmal die Woche unser Springlehrer und im Winter ist es sonst schlecht mit zwischendurch mal aufbauen. Obwohl ich mir auch mal ein Kreuz hinstelle und davor Trabstangen lege. Aber mehr dann nicht.

Liebe Grüße Rappstute
 
V

Valerio

Gast
Da mir im Sommer wie im Winter leider die Hindernisse dazu fehlen, arbeite ich jetzt im Winter viel mit Stangen/Cavaletti.
Zum Beispiel an jeden Zirkelpunkt eine Stange, meiner springt dann auch schon mal über eine Stange drüber oder wird sehr schnell. Daran arbeiten wir jetzt.
Zum Frühjahr hin muss ich mir mal was richtiges suchen, vor allem jemand der einen Hänger hat und mit mir hinfährt :p
 
W

Wunschtraum

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Hallöchen...
also wir springen im Sommer draußen auf dem Platz, meistens Sequenzen aus einem Parcours. Unser Trainer legt immer Schwerpunkte, z.B. Distanzen, Kombinationen, enge Wendungen, schräg anreiten, etc. Im Winter springen wir in der Halle (20x40, guter Boden). Das Training unterscheidet sich eigentlich nicht viel von dem im Sommer. Der einzige Unterschied ist die längere Aufwärmphase. Und wenns mal ganz frostige Temperaturen hat, machen wir Cavalettitraining oder springen kleine Sprünge mit max. 80-90 cm, damit die Pferde sich keine Muskelverletzungen holen, weil sie so schnell auskühlen.
 
Black Pearl1

Black Pearl1

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Mein alter RL hatte im Winter immer für jede Sunde immer was neues auf Lager, um die Rittigkeit zu verbessern.
Mal wurden verstärkt Tempounterschiede geritten. Zum Beispiel hatte er mal ne Distanz mit drei Galoppsprüngen aufgebaut. Erst sind wir ganz "normal" rüber, dann sollten wir es mit vier Galoppsprüngen reiten und anschließend nur mit zwei.
Ein anderes Mal dagegen hatte er nur vier Cavalettis sternförmig aufgebaut und wir mussten in den eigenartigsten Wendunden rüber, die von Durchlauf zu Durchlauf enger wurden.
Grundsätzlich waren die Übungen im Winter so, dass ich in jeder Reitstunde an`s Ende meiner reiterlichen Fähigkeiten gekommen bin, ich mir erst wie der letzte Anfänger vorkam, und es erst immer ganz am Ende richtig hinbekommen hab.
Den einzigen Vorteil, den ganze Quälerei hatte, war das ich, in der anschließenden Saison, in keinem Pacours mehr vor "unlösbaren" Problemen stand. ;):D
 
franzl

franzl

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Ich habe leider nur alle 14 Tage eine Springstunde (RLin kann nicht öfter :mad:), die gestaltet die RLin auch jedesmal anders, sie bauen aber immer ein wenig aufeinander auf.

Ich fange mit Leo eh erst an und wir beschränke uns in der Halle darauf, Distanzen zu galoppieren (Stangen auf dem Boden mit unterschiedlichen Distanzen, gebogene Linien usw.) und auf Gymnastikreihen. Die RLin legt viel Wert auf Rittigkeit und Durchlässigkeit der Pferde, Rhytmusgefühl, Auge und Sitz des Reiters. Es gab schon Springstunden, in denen gar nicht gesprungen wurde...
 
Lore

Lore

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Also ich arbeite im Winter vermehrt an der Rittigkeit. Vor allem das korrekte Reiten engerer Wendungen und korrekte Handwechsel. Hört sich lapidar an, aber ich find's halt schon wichtig... Gutes Springen wird ja nicht allein an der Höhe gemessen.
 
S

Skydancer

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Huhu!!!

Bei uns heißt Winterzeit Gymnastikzeit!

Es wird selten Parcours gesprungen, sondern viele Cavaletti-Sachen, Stangenarbeit und auch des Öfteren Arbeit in der Reihe gemacht um die Pferde in Koordination, Rittigkeit und Durchlässigkeit zu verbessern und bei Laune zu halten!

LG
 
Thema:

Springtraining im Winter

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springen in 20x40 halle