Pferd wiehert beim Arbeiten ununterbrochen

Diskutiere Pferd wiehert beim Arbeiten ununterbrochen im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hi Mädels, jetzt mache ich doch mal einen eigenen Thread zu dem Thema auf :D Funnys Gefiepe in der Halle während ich mit ihr Arbeite :rolleyes...
Bino

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Hi Mädels,

jetzt mache ich doch mal einen eigenen Thread zu dem Thema auf :D

Funnys Gefiepe in der Halle während ich mit ihr Arbeite :rolleyes:

Auf dem Platz hat es sich schon gebessert, da quiekt sie höchstens, wenn unten Pferde rumlaufen oder eins wiehert. Das lasse ich ja noch durchgehen...

Aber in der Halle macht sie es weiterhin. Wenn ich allein mit ihr reite, wird sie unkonzentriert und fängt an zu wiehern. Und das hört auch nicht mehr auf, sie steigert sich dann richtig da rein. Angst? Nein! Pure Langeweile und Verarschung! :mad:

Habe den Vorschlag von Gisa, Gwenie und Angie angenommen und werde ab sofort mit Musik reiten, wenn ich alleine bin. Habe mir am SOnntag extra einen Radio auf dem Flohmarkt gekauft, den werde ich dann immer installieren.

Nun war es gestern so, ich hatte eh meinen Freund dabei und bin mit den beiden in die Halle zum Longieren gegangen. Nach einer Weile fing sie dann sogar da an. Habe dann Übergänge von Schritt-Trab geübt, aber solche Ablenkungsmanöver interessieren sie herzlich wenig... *seufz*

Da fällt mir was ein...
Am Freitag war ich mit ihr in der Halle und dann kamen die Voltis und haben geübt, Musik angemacht und Funny hat ne totale Krise bekommen. Hat angefangen zu wiehern und is rum geeiert wie ein besoffener Esel... *grummel*

Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit der zickigen Dame...!

Bino
 
L

Lelie

Gast
Vielleicht erinnerst du dich an die junge Stute, die ich mal geritten hab. Die hatte genau das gleiche Problem nämlich einen extrem überentwickelten Herdentrieb.
Bei ihr ist das mit dem Wiehern bei der Arbeit dadurch besser geworden, dass ich sie erstens viel gefordert habe und zweitens viel an der Dominanzfrage und ihrem Vertrauen zu mir gearbeitet.
Je mehr sie mich als Herdenchef akzeptiert hat, desto besser wurde es. Sie hat ihre Herde dann eben weniger vermisst, weil ich ja dann ihrer Herde war.
Du schreibst es sei pure Verarschung. Das hab ich auch mal so gesehen, aber Pferde denken nicht so. Funny macht das nicht, um dir eins reinzuwürgen, sondern weil sie sich ohne ihre Kumpels alleine fühlt. Das kannst du immer noch als Frechheit empfinden, weil du ja bei ihr bist, nur sie muss das erstmal checken.
Da helfen nur vertrauensbildende Maßnahmen und konsequentes Ignorieren des Wieherns bei der Arbeit.
LG Lelie
 
Steffi2

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Genau Lelie, so mach ich das auch.
Meiner hat das blöde Gewiehre angefangen, als er in die neue Gruppe kam, vorher war er stumm wie ne Schildkröte! :schildkroete:
Eine sehr gute Reiterin bei uns im Stall hat mir geraten das einfach zu ignorieren, ich reite also einfach drüber weg. Jetzt macht er es nur noch selten, meistens in kleinen Schrittpausen. Wenn er damit anfängt wird gleich weiter gearbeitet und zwar richtig!!
 
V

Valerio

Gast
Als ich mit Laval von seiner Herde weggegangen bin, hat er auch immer gewiehert. Zuerst habe ich versucht es ihm mit einem scharfen "Nein!" zu verbieten, aber dadurch, dass ich mich aufgeregt habe, wurde es noch schlimmer.
Irgendwann habe ich gedacht, was solls, lass ihn doch. Und es wurde weniger.
Meine Mutter, die einmal dabei war es ich es ihm noch übel genommen hab, hat dann gesagt "So viel Pferd darf er doch noch sein, dass er sich verständigen darf!"
Sie hat ja recht :rolleyes:
Bei der Arbeit hat er es nie gemacht, der blubbert nur mal wenn jemand an der Halle vorbei führt. Weiterreiten!
Es ist auch ganz oft so, dass wir z.B. wiehern als "Gemeinheit" dem Pferd uns gegenüber annehmen. Aber Pferde können, wie lelie schon geschrieben hat, so nicht denken.

Manchmal nimmt man als Reiter so etwas persönlich, Pferde tun aber nichts ohne Grund.
 
Bino

Bino

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Also straft ihr das Pferd ja doch irgendwie, wenn du schreibst, dass du ihn gleich mal wieder richtig weiterarbeitest, wenn er anfängt zu wiehern...
Ich dachte ignorieren, Steffi? :confused:

Ich komm damit jedenfalls einfach nicht klar. Ich kann das nicht ignorieren, denn so viel Trennungsangst kann ein Pferd doch nicht haben. Für mich ist das "oh nein, der andere geht und ich muss hier noch weitermachen, schweinerei!" und da bekomm ich regelmäßig einen Hals! Arbeite sie dann auch nochmal richtig aber das pushed sie dann noch mehr und sie fängt richtig doll an zu schwitzen weil sie sich so reinsteigert.

Sie lässt sich dann einfach nicht mehr "einfangen". Die Konzentration ist komplett weg und das kotzt mich so richtig an :mad:
 
Rappstute

Rappstute

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Hey Bino. Ich kenn das, meine Stute hat das bis vor einem Jahr auch immer gemacht. Und das Pferd meiner Freundin macht das, sobald es nicht mehr neben seinem "LIeblingsfreund" steht. Das einzige was du machen kannst, ist es zu ignorieren und ihr dabei zu helfen, dir mehr zu vertrauen, was Lelie ja auch schon gesagt hat. Meine Stute kommt mir mittlerweile sopgar aus ihrer Herde entgegengaloppiert und kommt freiwillig mit. Der Weg dahin dauerte zwar lange und war wirklich müßig, aber es hat geklappt. Ich hab mit ihr sehr viel Bodenarbeit gemacht, so Dinge wie vor mir zu weichen sind mittlerweile selbstverständlich, ich denke sie hat mich mittlerweile als Boss akzeptiert, womit auch das Wiehern aufgehört hat. Das schafft man wie gesagt nur, wenn man es hinbekommt, das gesamte Vertrauen des pferdes zu gewinnen und ihm klar zu machen, dass du der Chef bist und nun auf sie aufpasst und nicht mehr die anderen Pferd.
Ich hab ein ganz tolles Buch dazu: Heißt irgendwas mit Erziehung von Pferden. Hab es allerdings grad einer Freundin geliehen. Ich werd es mir mal wiederholen und dann ein paar gute Tipps raussuchen.
Kann mich daran erinnern, dass es damit anfing, ob man das Pferd am gesamten Körper anfassen kann, also auch an den Ohren oä empfindliche Körperteile. Wenn man das kann, kann man mit der Bodenarbeit anfangen. Da geht es dann weiter mit dem richtigen Führen.

Seitdem ich das alles mit ihr geübt habe ist sie im Umgang sehr viel unkomplizierter geworden und beruhigt sich sobald ich in der Nähe bin.

Außerdem hab ich sehr viel Zeit mit ihr verbracht, bin mit ihr spazieren gegangen, hab sie lange geputzt. Aber gut, dass machst du ja auch sowieso alles.

Ich werd mal das Buch wiederholen und guck da mal rein. Kann aber gut verstehen, dass die das ganze ziemlich nervt. Ich bin selber dann auch immer total sauer geworden und dann wurde es noch schlimmer.... :rolleyes:

Liebe Grüße Rappstute
 
V

Valerio

Gast
Also mit dem ognorieren beim Reiten mache ich das so: Beispielsweise reite ich gerade einen Mittelzirkeln, Hallentor ist in der Ecke bei A. Hört Laval die Hufe der anderen Pferd klappern spitzt er zunächst die Ohren, läuft aber im gleichen Tempo weiter.
Wenn die Pferde näher kommen, wir er etwas eiliger und der Kopf geht hoch, er schaut zum Tor.
In diesem Moment reiße ich nicht wie wild am Zügel, dass er den Kopf wieder runter nimmt und ordentlich geht. Ich treibe ihn weiter, Parade, den Zügel seitlich wackeln (praktisch gegen den Hals klopfen). Ich habe es selbst nicht für möglich gehalten, aber du wirst merken, wie gut das geht!
Sobald er wieder bei mir ist, sage ich einmal kurz "Guuuut." und reite ganz normal weiter.
Also ganz ignorieren tue ich es nicht.
Aber dass, was mir meine Mutter gesagt hat ("So viel Pferd darf er doch sein.") finde ich vollkommen ok.

Wie ist es denn bei Funny, wenn noch ein anderes Pferd mit auf dem Platz ist? Wenn Pferde am Platz vorbei gehen?
Vielleicht hilft KOnterschultervor oder Rückwärtsrichten?
 
Bino

Bino

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Also was das Vertrauen angeht Rappstute, da dachte ich eigentlich, dass ich ziemlich weit mit ihr bin. Ich kann sie überall anfassen und ich kann auch überall mit ihr hingehen und so ziemlich alles mit ihr machen, sie lässt sich viel gefallen. Z.b. über den Hintern absteigen, durch große Pfützen reiten etc.
Ich kann irgendwie nicht glauben, dass es daran liegt...

Meiner Meinung nach ist das immer noch pure Langeweile....

Kuschelpony, wenn ich mit anderen auf dem Platz oder in der Halle bin muckt sie überhaupt nicht rum. Wenn ich alleine ausreite macht sie nichts. NUr wenn ich alleine in die Halle gehe, fängt sie nach ein paar Minuten an zu wiehern. Auf dem Platz übrigens schon lange nicht mehr. Da hört sie ja ständig Vögel, Traktoren, Menschen, Kinder und andere Pferde. Das findet sie toll. Aber in der Halle : No Chance.

Wenn sie anfängt zu wiedern weil ein anderes wiehert lasse ich das ja durchgehen. Wie deine Mutter schon sagt, das Pferd soll Pferd sein dürfen.

Aber wenn sie einfach so aus langeweile anfängt zu wiehern bekomme ich einen zu viel. Sie ist dann einfach unkontrollierbar. Hört nicht mehr auf die Hilfen, wenn ich sie treibe gehen kurz die Ohren zurück und der Kopf wird in die Höhe geschmissen. Und dann guggt sie nur noch wie wild rum... *grummel*
 
L

Lelie

Gast
Vielleicht bist du mit dem Vertrauen ziemlich weit, aber eben noch nicht weit genug.
Sie macht das nicht aus Langeweile, denn wenn sie dich als Boss akzeptieren würde, würde sie sich nicht langweilen sonders ständig darauf achten, was du ihr als nächstes zu "sagen" hast.
Und um dich zu ärgern macht sie's garantiert nicht, weil sie ein Pferd ist und kein eingeschnapptes Kind.
LG Lelie
 
L

Lelie

Gast
Eben weil sie dich nicht als Boss akzeptiert.
Also ein Dominanzproblem aus dem dann ein Vertrauensproblem resultiert. Ich versuch es jetzt mal aus Funnys Sicht zu schildern: "Cool, ein Kumpel! Ey, Kumpel ich bin hier so allein. Mit Bino ist es zwar ganz okay, aber ich glaub, die weiß echt nicht, welcher Ecke hier die Gefahr lauert. *wieher* Du kannst mich doch nicht einfach mit der alleine lassen, da muss ich ja auf alles selbst aufpassen und das ist mir allein zu viel." So oder so ähnlich...
Sie "glaubt" dir einfach nicht, dass man auch ohne die Pferdekollegen sicher ist. Für ein Herdentier, zumal für eins, das auch noch eingeschränkt ist, ist es extrem wichtig, dass es nicht alleine ist.
Sieht sie dich als "Pferd" und Herdenchef, der schon weiß, was er tut, hört sie auch mit dem Geschrei auf, ganz bestimmt!
LG Lelie
 
V

Valerio

Gast
Was Lelie sagt, klingt für mich sehr einleuchtend.
Um Vertrauen und den höchsten Platz in der Rangordnung auch in der Halle zu kriegen, solltest du vielleicht vermehrt mit ihr in der Halle arbeiten.
Ich meine damit jetzt nicht nur Reiten, sondern auch viel Longieren oder eben Bodenarbeit, führen üben.
Achte dabei darauf, dass sie sich wirklich die ganze Zeit auf dich konzentriert, also zum Beispiel ein Ohr auf dich gerichtet hat und dass sie schnell auf deine Kommandos reagiert.
 
Rappstute

Rappstute

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Das was Kuschelpony sagt, ist gut. Mach doch mal Bodenarbeit mit ihr in der Halle. Oder hast du das schonmal gemacht? Wie reagiert sie denn da?
 
Bino

Bino

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Ok, ich gebe zu dass ich die Bodenarbeit ein wenig schleifen hab lassen, ich hab mich total auf's Reiten versteift, weil jeder meinte ich müsse sie mehr reiten...

Bodenarbeit macht ihr und mir Spaß und mittlerweile weiß ich wie ich ihre Konzentration gewinne.

Heute habe ich es mal mit dem Radio in der Halle probiert und ich hatte den Eindruck, dass sie es toll fand. Nach dem warmreiten ist dann auch noch ein zweites Pferd gekommen und dann war die Welt vollkommen in Ordnung :D

Reiten mit Musik ist übrigens sehr zu empfehlen, macht Spaß :p

Mal sehen wie es weiter geht...
 
V

Valerio

Gast
Reiten zu Musik ist toll- wenn da nicht immer die Werbung und das stundenlange Gelaber wäre!
Deswegen reite ich lieber ohne. Da kann ich mich besser konzentrieren. Manchmal fange ich sogar an, Lieder mitzusummen :D
Aber back on topic: Ihr werdet das schon schaffen! Ist jedenfalls gut, dass sie das Radio mag! :)
 
L

Lind

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Ich hab grad mit einer jungen Stute das gleiche Problem. Zu Hause ist mir das nicht so aufgefallen. Vom Reitplatz aus kann sie die anderen Pferde sehen - da gings ohne großes Geschreie. Alleine war ich mit ihr kaum ausreiten, weil sie noch so jung und erst kurz unter dem Sattel ist.

Jetzt war ich letztes Wochenende zu Reitstunden auf einem anderen Hof und hatte drei Pferde dabei - darunter auch die Stute.
Es war eine Katastrophe. Sobald die Stute von den anderen beiden Pferden weg sollte, ist sie regelrecht ausgetickt. Das ging sogar so weit, dass sie anfing zu steigen und sie dabei überschlagen hat :( Zum Glück ist ihr nichts passiert.

Nun fangen wir erstmal wieder von Boden an. Sie muss lernen, dass sie alleine konzentriert hinter mit läuft. Das wird noch viel Arbeit. Ich fange mit ganz kleinen Runden an, fordere aber da ihre ganze Aufmerksamkeit. Ich schimpfe sie auch, wenn sie nach den anderen Pferden wiehert. Dann hört sie mir nämlich nicht mehr zu und das geht nicht.

Beim Reiten muss man sie ganz viel beschäftigen. Ich wechsle ständig die Hand, reite Zirkel, Zirkel verkleinern, Schenkelweichen nach außen, wieder Zirkel... anders gehts bei ihr im Moment einfach nicht.
 
littleloni09

littleloni09

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Huuhu Binolein,

ahhh ich kenne dieses kleine Problem wenn einem die Ohren zum Hals wieder raushängen und alle Leute Dich fragen ob Du alles im Griff hast;)

Meiner, zu Hause wohl gemerkt nie.. aber sobald man auf dem Turnier war hat er das volle Programm rausgeholt..

Wiehern, nicht aufpassen, stolpern, zu den anderen drängeln, wiehern, wiehern und noch mehr wiehern.


Hab dann auf den Rat hin von meinem Reitlehrer einfach im Schritt richtig kleine Volten geritten, mehr nicht, so das er sich richtig biegen muss, keine Zeit hat Kopf zu heben oder halt irgendwie gucken kann. So bin ich teilweise halbe bis dreiviertel Stunde anfangs auf dem Abreiteplatz geritten. Volte links, Volte recht, nie gerade aus oder was andres..

Das hat bei meinem ziemlich gut geholfen diese enge Biegung.. Wenn ich dann merkte das er ruhiger wurde bin ich mal angetrabt aber auch wieder erst mal nur auf Volten und hab ihn dann halt immer weiter gehen lassen.



Bei meinem war es auch reine Verunsicherung und drang sich bei anderen Hilfe zu holen.


Hab dann egal wo ( meist Turnier bei uns ) die selbe Übung gemacht das er selber Sicherheit bekam.. ahh das kenn ich das ist nichts schlimmes...

Weil weiter denkt ein Pferd ja nun mal nicht,

Wiehern ist ne ein Zeichen von Verarschung sondern wirklich meist Unsicherheit.


Viel Bodenarbeit, Roundpen, ich bin immer ein großer Fan vom Roundpen.. ´meist ist es doch sehr hilfreich erst mal wieder einen Schritt zurückzugehen und dann erst wieder z.B. mit Reiten weitermachen.


Sandra
 
W

Wunschtraum

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Ich kenn das Problem: Meine Stute hat das immer gemacht wenn sie alleine in die Halle musste. ich bin dan immer ganz konsequent weiter geritten, hab mich dadurch garnicht beeindrucken lassen. Irgendwann hat sie dann aufgehört ständig zu wiehren. Wenn sie sich jetzt nochmal dazu verleiten lässt, reicht ein lautes "Nein" und sie hört wieder auf.
Also meine Tipp, ganz konseuent weiter machen und sich nicht durch aus der Ruhe bringen lassen
 
Bino

Bino

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@müffy: Es hört nicht auf! ;)

Dank eurer Beiträge kann ich aber mittlerweile drüber lachen und rege mich nicht mehr auf, wenn sie anfängt zu wiehern. Ganz schlimm wird es, wenn es so stark regnet, dass man in der Halle kein Wort mehr versteht. Da hört sich das Wieher dann schon richtig nach Panik an.

Ansonsten scheint sie es nur noch pro Forma zu machen glaub ich, nur um halt "mal was zu sagen".

Im Gelände habe ich beobachtet, dass sie nur in den langen Schrittphasen anfängt zu singen. Sie bekommt natürlich nie eine Antwort... :rolleyes:

Ich frage mich trotzdem immernoch aus welchem Grund sie das macht? Fühlt sie sich von mir allein und im Stich gelassen? Ich meine, ich bin doch immer da :confused:
 
Sugar

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Sugar ist auch so ein Fall. Wenn ich mit ihr alleine auf dem Platz bin oder das "falsche" Pferd ist dabei, macht sie nicht mit, konzentriert sich nicht, wiehert, rennt mir unterm Hintern weg und so weiter und so fort.

Das einzige, was dann hilft, ist entweder absteigen, Bodenarbeit, oder Beschäftigung bis zum Abwinken.
Das heißt: Sobald ich merke, dass sie wieder loskrähen will, kommt irgendeine Lektion. Anhalten, Übergang, Handwechsel, was mir gerade einfällt und gerade passt. Hauptsächlich mach ich dann Übergänge, Volten und Handwechsel. So vergisst sie es zu wiehern und auf anderes zu achten, als auf mich.
Meist hilft das ganz gut. Sobald sie dann ruhig ist, höre ich aber auf, damit sie es mit was positivem verbindet, wenn sie sich auf mich konzentriert. Das mache ich ein paar Mal und es ist kein Thema mehr, alleine gearbeitet zu werden.
Leider hält das nicht lange und dann geht es von vorne los. :rolleyes: Aber Gott sei Dank ist man ja nicht immer allein. :D
 
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Pferd wiehert beim Arbeiten ununterbrochen

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