Trauma immer noch nicht überwunden

Diskutiere Trauma immer noch nicht überwunden im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; hi:( ich musste heute abend leider erfahren dass mein pferd sein trauma den er LA 3-4 Jähriger hatte noch immer nicht überwunden hat. ( ich hab...
mina1

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hi:(

ich musste heute abend leider erfahren dass mein pferd sein trauma den er LA 3-4 Jähriger hatte noch immer nicht überwunden hat. ( ich hab ihn mit 4 1/2 hahrengekauft )

damals war er traumatisiert vom einreiten und war total aphatisch.ich hab ihn dann sozusagen neu eingeritten ich hatte zu dem zeit punkt keine pferdeerfahrung aber er hat mich akzeptiert und ich hab dann 4 jahre gebraucht bis ich sein vertrauen entgültig hatte.

er ist im umgang sehr brav und auch sonst hatte er top manieren.vor 3 jahren hab ich mal nen bekannte drauf gelassen zum reiten damals war er sehr verspannt und hatte angst.

aber das war vor 3jahren und heute war wieder ne bekannte da und hab die gefragt ob sie mal reiten wollte weil ich gedacht hab dass er einen fremden reiter mittlerweilen aktzeptiert.
dem war aber leider nicht und er war wieder total verspannt und bekam panik und fing an in der halle immer schneller zu traben und dann zu galoppieren weil die bekannte aber jetzt nicht so sattelfest war hat sie angst bekommen,gleichgewicht verloren und runtergefallen:(.
er blieb sofort stehn und dreht sich auch nach ihr um.
er hat einfach wieder angst bekommen und ist in panik losgerannt weil er dachte dass der reiter ihm was :(antun will heisst seine ganzen schlechten errinnerungen sind wieder hoch gekommen und das nach 6-7 jahren (er ist 10 ):(

obwohl ich dachte dass er das jetzt nach so langer zeit verkraftet hat aber er hat es leider nicht so fest hat sich dass damals in sein kopf gebrannt und ich war heute wirklich er schüttert zusehen dass immer noch so ne panik vor fremdreiter hat. heisst ich kann keinen fremden auf ihn drauf setzten und wenn ich mal krank bin kann er halt nicht geritten werden

auf der anderen seite bin ich gerührt dass er mir vertraut und auch unter dem sattel bei mir so brav und motiviert ist .

longieren lässt er sich auch von fremden da ist er super brav aber sobald jemand drauf sitzt ist ende:(
 
19.08.2007
#1
A

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Gast

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V

Valerio

Gast
Da gebe ich mueffy recht.
Aber manchmal geht man halt einen Schritt zu weit und man steht wieder ganz an Anfang. Jetzt weißt du, dass dein Pferd andere Leute nicht akzeptiert.
Am Besten hörst du erst mal auf, dir Vorwürfe zu machen und überlegst dir, wie du das Problem angehen kannst :D
Such dir einen erfahrenen Reiter aus deiner Umgebung, der die Sache mit dir angehen würde. Das heißt, er/sie soll ihn zuerst putzen und ihn auf der Weide besuchen gehen, das ganz natürliche eben, was du auch machst. Am Besten bist du immer dabei.
Und dann geht ihr in die Halle oder auf dem Platz, er/sie soll ihn herumführen und du stellst dich in eine Ecke und machst erst mal nichts.
Wenn dein Pferd die Person dann kennt, könnt ihr weiter gehen und mit longieren anfangen. Auch wenn er sich normal von Fremden longieren lässt, ist es wichtig, dass er das auch mit der Person macht, denn das stärkt sein Vertrauen, dass von der Person nichts Schlimmes ausgeht.
Wenn das wirklich alles geschafft ist, würde ich anfangen, die Person, die nun nicht mehr fremd sein sollte, aufsteigen zu lassen. Du hälst ihn, lobst ihn, klopfst ist und ihr bleibt stehen. Die Person soll mit ihm reden, ihn loben dafür, dass er still stehen bleibt und ruhig ist. Nach weniger als einer Minute steigt er/sie wieder ab. Damit ist das erste Reiten geschafft.
Nach und nach könnt ihr mit führen anfangen, dann gehst du immer weiter nach innen oder du fängst an, sie/ihn zu longieren. Wichtig ist, alles mit Ruhe und Bedacht zu tun und auf keinen Fall ein Risiko eingehen, wenn zum Beispiel das Führen geht gleich alleine antraben zu lassen.
Das Pferd wird niemandem weh tun wollen, denn Pferde haben für alles einen Grund ;)
Hoffentlich konnte ich behilflich sein und ihr zwei werdet das schon schaffen!
 
mina1

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hi

die person kann schon reiten sie ist ja auch das andere pferd von meiner freundin geritten.
Vor 3 jahren sass zum letzten mal ein fremdreiter drauf und der ist nur schritt geritten und ich war auch dabei und im schritt ist er damals verspannt gelaufen.
ich hab sie drauf gelassen weil ich dachte dass er in der zwischen zeit keine problem mehr mit fremdreiter hätte wenn ich gewusst e hätte dass er so reagiert hätte ich sie nicht drauf gelassen aber das wusste ja keiner
.sie sollte ja nur 5 minuten reiten.

ausserdem hab ich es mir schon überlegt ob ich sie drauf lasse oder nicht eben weil er sehr schlechte erfahungen gemacht hat vor 6-7 jahren man hat ihn als 3-4 jähriger gebrochen um ihn reiten zukönnen und bevor der reiter ihm wieder was antun kann setzt er den reiter ab.er hat damals nämlich gelernt sich zu wehren

und ich werd in zukunft keinen mehr drauflassen.
weil sonst schnell passieren kann dass er zu mir auch kein vertrauen mehr hat
auch keinen profireiter weil es muss nicht sein dass er sich mit dem in die bande schmeisst.

er hat ja mit fremden keine probleme im umgang die können ihn von der weide hole putzen ,longieren nur beim reiten kommen halt wieder seine alten ängste hoch.

er sollte eigendlich nur von meiner freundin geritten werden wenn ich mal krank bin oder in urlaub bin sonst nicht.
 
Sheep1

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also wenn dien pferd dieses trauma hat solltest du daran arbeiten und es nicht beruhen lassen!!!

wie kommst du darauf, dass er kein trauma mehr hat, ohne dass er es verarbeiten konnte? ohne konfrontation kann man sowas gar nicht verarbeiten! wenn menschen psychische probleme haben dann redet der therapeut auch nicht mit ihnen über das wetter, damit sie es vergessen...

ich würde an deiner stelle dem rat von kuschelpony befolgen. eine bessere anleitung kannst du fast gar nicht bekommen! ;)

es soll auch kein profireiter sein, damit dein pferd gut geritten wird, sondern es soll ein profi sein, damit wenigstens einer von den beiden sicher ist! das spürt das pferd und lässt es vertrauen schöpfen.

wenn du das vertrauen zwischen dir und dem pferd weiter ausbauen willst, dann musst du ihm helfen diese hürde zu überwinden. erst dann kann er menschen und dir wieder 100%ig vertrauen.
ich glaube nicht, dass durch so eine arbeit das vertrauen zerstört wird...

lasse ihn eine bestimmte neue person kennelernen. putzen, streicheln, spazierengehen, longieren etc. er soll sie richtig kennenlernen. irgendwann setzt du sie mal drauf. nur ganz kurz. am besten gibt es einen leckerlie von oben. dann absteigen. eben so wie kuschelpony es bereits beschrieben hat!

dass er die reiterin überhaupt raufgelassen hat sollte dir einen hauch von hoffnung geben.


ich glaube, dass sich dieses trauma auf diesem weg überwinden lässt und dass es auch sehr wichtig ist, dass es überwunden wird!
 
mina1

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ich werd dran arbeiten dass er wenigsten meine freundin aktzepiert weil die sieht er fast jeden tag weil wir gemeinsam imstall stehen und auch gemeinsam reiten
 
Steffi2

Steffi2

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Wenn du meine Meinung auch noch willst:
Lass das Pferd mit den fremden Reitern in Ruhe! Sei doch froh, dass du ihn reiten kannst und er dir vertraut. Warum muss denn auch noch ein Fremder reiten? Ich würde sein Vertrauen nicht auf's Spiel setzen nur dafür, dass jemand anderes auf seinem Rücken herumturnt, Profi hin oder her. Und wenn du eben mal krank bist wird er halt nicht geritten, davon stirbt er auch nicht!
Ich glaube langsam, dass alle Spanier Sensibelchen sind...;)
 
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