"Mein Pferd tut nichts!" - Blauäugigkeit der Pferdebesitzer

Diskutiere "Mein Pferd tut nichts!" - Blauäugigkeit der Pferdebesitzer im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; So Mädels, nun muss ich das aber schonmal ansprechen! :rolleyes: Wieso gibt es so viele Leute, die meinen IHR Pferd sei das bravste auf der Welt...
Bino

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So Mädels, nun muss ich das aber schonmal ansprechen! :rolleyes:

Wieso gibt es so viele Leute, die meinen IHR Pferd sei das bravste auf der Welt? Es würde sich nicht erschrecken, es buckelt nicht, haut nicht ab, macht nie Unsinn und eigentlich hat man das perfekte Pferd.

Wieso sind so viele Pferdebesitzer so blauäugig?? :confused:

Wieso verstehen viele noch immer nicht, dass Pferde Fluchttiere sind? Dass sogar das eigene Pferd sich auch nach 10 Jahren mal noch erschrecken kann? Dass auch das bravste Pferd mal buckelt, und sei es aus Freude.

Ich verstehe das einfach nicht. Man geht im Prinzip so leichtsinnig mit sich, seinem Pferd und seiner Umwelt um...

:zuck:
 
05.06.2007
#1
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Black Pearl1

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AW: "Mein Pferd ist brav!" - Blauäugigkeit der Pferdebesitzer

Weil diese Leute einfach zu stark an das Hollywood Happyend glauben.:D:D:D

Solche Leute haben wir am Stall auch. Da schickt die eine ihre RB, die sich in der Halle geradeeben im Schritt und Trab auf`m Pferd halten kann, alleine ohne Sattel in`s Gelände. Der läuft ganz entspannt seine Runde, hieß es nur. Schade nur, dass an dem Tag ausgerechnet die Flaschenkontainer entleert wurden...:eek:
Oder man stellt seine junge Stute mit gerade verheiltem Sehnenschaden zu einer fremden Herde auf die Wiese. Eine Stunde später wundert man sich, dass die Stute nurnoch auf drei Beinen auf der Wiese steht. :eek:
Ich kann auch so viele Leute nicht verstehen...
 
Connys Schimmel

Connys Schimmel

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AW: "Mein Pferd ist brav!" - Blauäugigkeit der Pferdebesitzer

hallo....also ok..ich sage auch mein Pferd ist brav...soll heissen im grossen und ganzen.Ich vergesse aber nie,das er sich erschrecken kann..mal wegspringen könnte....wild buckelnd über den Platz galoppieren könnte wenn ihn was tierisch genervt hat oder sogar kerzengerade steigen könnte(seine einzigste Unart).Im allgemeinen Umgang ist er sowas von gelassen,es sei denn es kommt zu Unvorhersehbarem.
Wenn ich jemand Fremden auf ihm reiten lasse,was sehr selten vorkommt,warne ich immer die Beine dran zu lassen und sich aufs Pferd zu konzentrieren.Ich würde nie sagen..mach die Augen zu weil er ja sooo brav ist...NEIN..das wäre unverantwortlich...
Wenn mich jemand fragt ob Jimmy böse ist sage ich...nein er ist brav....so brav ein Tier eben sein kann unter den jeweiligen Umständen.!!!:)
Gruss Conny
 
Steffi2

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Vielleicht ist das auch eine Wunschvorstellung der Besitzer, dass ihr Pferd das liebste überhaupt ist. Klar hängt man an seinem Tier, aber deshalb sollte man trotzdem auf der Hut sein. Auch das allerliebste Pferd kann sich mal unerwartet verhalten...ist schließlich seine Natur...
Solange Menschen und insbesondere Pferdehalter nicht anfangen ihr Hirn einzuschalten, bevor sie in den Stall gehen, werden immer wieder unnötige Unfälle passieren, die man hätte verhindern können. Die Tiere wissen ja nicht, was ihr Verhalten für Konsequenzen haben kann!
Ich würde auch sagen, dass mein Flash brav ist, aber einen Anfänger oder ein Kind würde ich nicht draufsetzen ohne zu führen. Bei fremden Leuten benimmt er sich sowieso ganz anders...wenn er die nicht mag landen die innerhalb von wenigen Sekunden auf dem Boden - alles schon da gewesen und das waren keine schlechten Reiter. Auch im Umgang ist er grundsätzlich brav und gut erzogen, aber er kann auch ganz anders, wenn man ihn nicht in seine Schranken verweist! Es ist nun mal ein Tier und man kann ihm nicht verbieten sich zu bewegen oder mal einen Hüpfer zu machen.
Wär ja auch langweilig, wenn Pferde wie Maschinen auf Knopfdruck alles machen würden...
 
Rappstute

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Ja davon haben wir auch so einige im Stall. Es fängt doch schon damit an, dass die meisten Leute, die sich und ihr Pferd als super Team ansehen, ohne Kappe reiten. Ich muss gestehen, ich reite auch ab und an mal, wenn es sehr warm ist, ohne Kappe. Eigentlich macht meine Stute auch nichts, erschrickt sich wirklich sehr selten, aber dennoch ist es eigentlich viel zu leichtsinnig, gerade aus dem Grund, dass es Fluchttiere sind. Aber ich wette, auch in diesem Forum gibt es viele, die ohne Kappe Dressur reiten.
Ich selber lasse auch kleine Kinder mein pferd führen oder so, weil sie gerade bei Kindern sehr vorsichtig ist. Aber trotzdem bin ich immer dabei und hab das Ende des Stricks immer in der Hand. Man weiß ja nie.
Beim Reiten ist es nochmal was ganz anderes. Ich lasse ungerne andere Leute reiten, außer meiner RL. Ich hab es vor kurzem nochmal probiert, weil ich eigentlich ne RB bräuchte, weil der 1x wöchentlich beritt zu teuer ist. Das habe ich mir auch aus dem Kopf geschlagen, weil sie die Person fast abgeworfen hat, konnte grade noch rechtzeitig in die zügel fassen......:mad:peinlich........
Naja auf jeden fall wollt ich damit sagen, dass ein Pferd noch so lieb im Umgang sein kann, jedes hat seine Schwachstellen/Knachpunkte, und schon ist es passier.
 
Gisa

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Hallo,
klar ist ein Pferd, wenn es erzogen ist und die Rangordnung geklärt ist, fast immer einschätzbar, aber nur für diese Person. Gehen Fremde mit dem Pferd um, muß doch erst wieder die Rangordnung geklärt werden. Auch ich sage, daß meine Pferde brav und gut erzogen sind, aber in außergewöhnlichen Situationen sind auch diese Beiden Fluchttiere. So ist doch auch mein Sturz vom Pferd passiert,da meine Stute Panik bekam von einem Geräusch außerhalb der Halle.
Gisa
 
Snow2

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Ich sage mal ich kann mich auf meine Ponys verlasen!
aber die Hand dafür ins Feuer legen würd ich auch nicht.

Aber man Unterschätzt seine Pferde auch.

zb. Ich hab mich mal in der Zeit geirrt, und wir sind genau in der Minute an unsere Eisenbahnstrecke lang geritten als der Zug kam:eek:
und nirgends konnte man ausweichen links ein zaun und rechts ca 5 Meter die Schienen.
ich hab uns schon alle auf der erde liegen sehn, ich hatte nur Angst um meine Kinder.
Aber da mussten wir jetzt durch, wir haben die Pferde dann so gedreht das Sie den Zug sehen konnten, Zügel etwas kürzer.
Und was machen die Pferde stehen las wenn nichts gewesen ist.
Mir sind ganze Steinberge vom Herzen gefallen.;)

Aber zwei Minuten später hätte es mich dann doch fast runter gehauen:rolleyes:
Aber nicht wegen dem Zug sonderen wegen einem kleinem Vogel der aus der Hecke geflogen kam.

Die meisten Unfälle Passieren doch nur weil der Mensch nicht nach Denkt!
so ist es jedenfalls bei mir.;)
 
iesca

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Ich war eigentlich immer der Meinung, dass Graffita nicht besonders gut erzogen war, viele Unarten hatte und ich wäre nie auf die Idee gekommen, sie als Lebensversicherung im Gelände zu bezeichnen. Inzwischen muss ich mein Urteil ein wenig revidieren:

-Gute Erziehung: Sie war im Umgang anständig, aber sehr dominant und rüpelhaft. Ich hatte keine Probleme mit ihr, konnte sie auch einfach so abstellen, wenn kein Futter in der Nähe war etc. Andere mussten sich, genau wie ich am Anfang, ihren Respekt erst erarbeiten.
-Unarten: Sie hat gebissen und als ich sie als RB übernommen habe, angeblich auch geschlagen und die Leute an die Wand gedrückt. Schlussendlich war das ganze Verhalten eine Mischung aus Rückenschmerzen und Dominanz. An die Wand gedrückt hat sie mich nie, nach mir geschlagen ebenfalls nicht, gebissen hat sie, aber auch das am Schluss nicht mehr, da hat sie nur noch gedroht, wenn etwas nicht in Ordnung war.
Also insgesamt war sie mir gegenüber brav und umgänglich, aber ich weiss, dass sehr viele Leute sehr viel Respekt vor ihr hatten.
Bleibt die Lebensversicherung im Gelände: Sie hat manchmal gescheut, wollte auch mal nicht weiter, war aber immer kontrollierbar, hat nicht gebuckelt oder ist gestiegen und wenn es wirklich drauf ankam, konnte ich mich auf sie verlassen. Auch in Situationen, wo sie jedes Recht dazu gehabt hätte, die Mitarbeit zu verweigern.
Erst im Vergleich mit Jade ist mir dann klar geworden, wie angenehm sie im Gelände zu reiten war.
Ein Pferd ist nicht dann brav, wenn es sich nie erschrickt, sondern dann, wenn es in fast jeder Situation kontrollierbar bleibt und auf den Reiter hört.
 
devil'sgold_w15

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Hi!
Ich denke, das die meisten Besitzer einfach von ihren Hotties überzeugt sind, weils ja IHRE sind . .. sage zwar auch manchmal, das Devil EIGENTLICH(!!!!) nichts macht, ich aber für NIX garantiere. . . So hat Horselover16 gestern auch erst das erste mal(nach 5 monaten) auf ihm gesessen. . . ihr würde ich sonst eigentlich jedes Pferd geben^^
LG devilchen
 
Rappstute

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Ich denke auch, dass mein Pferd brav ist. Sie respektiert mich. In den Taschen nach Leckerlis suchen oä gibt es bei uns nicht. Beim Schmied steht sie die ganze Zeit still und auch der Tierarzt kann ohne Probleme spritzen, auch mal 4 hintereinander. Sie zuckt nicht einmal mit der Wimper. Aber: so ist sie bei mir. Bei anderen würde sie es nie machen. Ich weiß ja selber wie sie das 1. jahr mit mir umgegangen ist. Auch im Gelände ist sie lieb, würde nie losrennen oä. Sie bleibt bei Gefahrensituationen höchstens mal stehen und braucht eine zeit, bis sie die Situation genau beobachtet hat.
Ich denke einfach nur, dass viele Pferdebesitzer einfach die Kraft und die Natur eines Pferdes unterschätzen. Wie gesagt, es fängt schon bei der Kappe an....
 
devil'sgold_w15

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ohhhhja!! Die wenigsten reiten ncoh mit Kappe!!!! Miener Meinung nach total gefährlich !!!!! Wie Bino schon erwähnte, jedes Pferd kann sich erschrecken, egal wie alt bzw. welcher Charakter!!!!!!
Ich mein ist ja schön und gut mit dem Vertrauen, aber ich denke jedes Pferd muss so viel Vertrauen jedem Menschen gegenüber haben, das er/sie sich auch halbwegs Problemlos von ihm reiten lässt. . .
LG devilchen
 
Mirjam2

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Ich sage das normal nicht. Ich weiß das ein Pferd eben ein Pferd ist. Das beste Beispiel hatte ich letzte Woche. Hab zu dem Schmied gesagt, mein Pferd ist eine brave. Hatt zwar gestimmt, weil sie beim Ausschneiden ohne Probleme steht. Allerdings hat er ihr dann ans Knie gefasst und sie hat ihn in Kopf gebissen. Problem ist das sie kitzlig an den Knien ist und leider hat sie etwas überreagiert. Aber so normal sage ich zu jedem das ich sicher nicht meine Hand für ein Pferd ins Feuer lege. ES kann immer was unvorhergesehenes passieren. Und schon ist es passiert.
 
Bino

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Ich finds so schlimm, dass immer erst was passieren muss, bevor man es einsieht.

Ich kenne eine, die hatte nie Probleme mit ihrem Pferd, bzw nicht sehr gewaltige. Und dann reitet sie wie gewohnt aus. Mit einer Freundin. Die Pferde erschrecken sich unerwartet, laufen Rückwärts in einen Zaun, steigen und drehen durch und was macht sie? Sie fällt runter und erleidet einen Schädelbruch. Ob das unbedingt so prickelnd ist weiß ich nicht, ihr geht es mittlerweile wieder gut. sie musste 6 wochen krankenhaus erleben. Sie kam aber noch gut davon, weil sie einen Helm auf hatte!!

Aber wenn ich solche Stories schon höre, dann fange ich doch erst recht mal an zu denken und setze zB einen Helm auf wenn ich reite.

Ich vertraue Funny auch und sie mir und ich denke dass sie mich auch als Chef respektiert, aber ich gehe immer tiergerecht mit ihr um. Denn nur weil sie beim Spazieren zb mit trense noch nie was gemacht hat, fange ich nun nicht an sie mit halfter spazieren zu führen.

Ich beobachte mein Pferd ununterbrochen, um zumindest ein wenig voraussehen zu können, was als nächstes passieren könnte.

Und wenn Fremde zu ihr gehen, sage ich auch sofort was, wenn sie sie einfach anfassen wollen. Denn das mag ich nicht. Wenn dann sollen sie fragen, ich find das ne unverschämtheit. Denn Funny kann auch einfach mla mit dem Kopf schlagen oder sich zur Seite bewegen. Man kann doch nicht davon ausgehen, dass das wie ein Plüschtier stehen bleibt.

Und besonders wenn Kinder dabei sind,bleibe ich immer dabei stehen und gehe nicht weg wie manch anderer. Frei nach dem Motto "aaach, mein Pferd ist doch braaav!" Und wenn der Finger vom Kind dann ab ist, guggt man doof aus der Wäsche... Unverantwortlich!!
 
Bino

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Jetzt muss ich das nochmal rauskramen, weil ich gerade den Beitrag von Blondie im Thema "hinten oder vorne rum" gelesen habe:

Ich mache das genau wie armani und ich bin nur in anderen situationen schon getreten worden!
Aber seine eigenen lieblinge die man gut kennt machen ja eigentlich auch nichts oder?
lg blondie
Wie kann man sich so sicher sein, dass das Pferd nicht plötzlich zur Seite hüpft, mit dem Bein nach einer Fliege tritt oder mit dem Kopf schlägt? :confused: Das ist doch immernoch ein Tier, egal ob es das eigene oder ein fremdes ist!? :gruebel:
 
Bayerwaldmädl

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Ein Pferd ist nun mal ein Fluchttier!
Leider haben aber viele Pferdebesitzer immer noch die Vorstellung von dem 100 % perfekten und braven Pferd! Jeder will das bravste und beste Pferd haben - das liegt nun mal an unserer Leistungsgesellschaft!
Man kann ein Pferd schon viele Jahre gut kennen und es hat bisher nie etwas gemacht - aber nur ein kleines Geräusch oder eine Bremse kann ausreichen und das Pferd schlägt, tritt oder hüpft einen Schritt zur Seite!
Ich kenne meine Pferde teilweise auch schon seit mehreren Jahren. Mir ist in den ganzen Jahren, seit ich mit Pferden zu tun habe (seit nun mittlerweile 24 Jahren!!!), Gott sei Dank noch nichts schlimmes passiert! Mal abgesehen von ein paar kleineren blauen Flecken oder mal gebissen worden - aber ich hatte zum einen immer Glück und zum anderen sehe ich das Pferd als Tier und nicht als Mensch!
Der Mensch muss im Umgang mit dem Pferd für das Tier mitdenken!
Ein Pferd kann es nicht abschätzen was für Folgen es haben kann wenn es z.B. nach einer Fliege schlägt und dabei aus Versehen jemanden mit dem Huf trifft!
 
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Evi1

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Also erstmal muss ich sagen: Mein Pferd ist MEIN perfektes Pferd. ;)

Ich hab mir über dieses Thema auch schon öfter Gedanken gemacht und sehe das ähnlich wie Bino. Ich verstehe nicht das so viele Leute behaupten sie hätte dn Unschuldsengel überhaupt unterm Sattel.

Ich muss ehrlich sagen, mein Pferd ist ziemlich lieb im Gellände und erschreckt sich so gut wie nie. Aber uf dem Platz ist sie eine Furie :)
Manchmal glaub ich sie hatt eine gespaltene Persönlichkeit ;)

Im einen Moment ist sie so lieb und Kuschelig und im anderen Moment tritt sie aus. Und wenn cih grade schon mal bei dem Thema " treten" bin.

Sagt mal woran kann es leigen das sie geziehlt nach Personen tritt. Das hat sie nämlich so lange ich sie kenne ( ich kenn sie erst fast ein Jahr ) noch nie gemacht. Aber in den letzten 6 Wochen hat sie gezielt nach 2 Personen getreten, nach mir und nach ner Freundin. Das ist beides auf der Weide passiert ( immer wenn ich sie drauf stelle). Sie guckt erst nach einem und dreht dem dann den Arsch zu und tritt.

Letzes mal war ich so sauer das ich hinter ihr her gelaufen bin und ihr auch in den Hintern getreten habe. Danach hat sie zwar ein bißchen verwirrt geguckt aber war auch dirket wieder beleidigt. Was hättet ihr in so einer Situation gemacht. Ich hab sie z.B. auch schon mal gebissen ( jetzt denkt bloß nichts falsches von mir ;) ),weil sie meinte sie müsste nach mir schnappen, weil ihr wieder irgendwas nicht schnell genug ging. Seit dem hat sie sich das mit dem Schnappen nie wieder getraut.

Ich muss sagen, das hört sich jetzt ziemlich heftig an aber ich denke euch ist klar das ich sie trotzdem liebe. :)

Würd mich über Ideen oder sonstiges dazu freuen ;)
( ich hoffe das der Beitrag hier rein passt)
 
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Bayerwaldmädl

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@Evi:
Das mit Dir und Deinem Pferd ist für mich ein ganz klarer Fall von Rangordnungsproblemen!
Dein Pferd sieht Dich nicht als Ranghöher an.
Ein Rangniederes Pferd würde sich nie trauen nach einem Ranghöheren zu treten oder zu schnappen!
Du solltest ganz klar an der Rangordnung arbeiten damit Dich Dein Pferd als Ranghöheren akzeptiert!
Da spielt erstens mal das Vertrauen eine Rolle, dann Dein Auftritt, Dein Durchsetzungsvermögen und ganz klar die Konsequenzen für das Pferd wenn es Deine Anweisungen nicht ausführt!
Du musst dem Pferd klarmachen, dass Du der Chef bist!
 
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Also erstmal Danke !

Genau über das hab ich mir auch schon Gedanken gemacht.

Da sie in ihrer Herde auch immer sehr dominant auftritt habe ich schon überlegt ob sie es bei mir auch versucht. Sie ist generell ein sehr dominates Tier. So ähnliche Probleme habe ich nämich z.B. auch beim longieren. Wenn Madame keine Lust mehr hat läuft sie einfach auf mich zu und versucht mich um zu rennen. Vor allem hat sie versucht mit allen Mittel sich einen Schritt in die andere Richtiung zu bewegen und erst, wenn sie das geschat hatte hat sie weiter gemacht. hinterher wurde ich schon ausgelacht weil Joy und ich so miteinander gekämpft haben aber ch hab es hlat nicht eingesehen das sie es schaft sich nur umzudrehen.

Das große Problem dabei ist, das ich es ihr am Anfang viel habe durch gehen lassen. Ich weiß nicht wieso, aber ich vermuit das bei mir unterbewusst da nen Schalter am anfang umgelegt wurde der mir gesagt hat: Ach sei nett zu ihr sie kennt dich nicht und schließlich hatte sie vor dir nie Jemanden der sie gefordert hat oder überhaupt mal was mit ihr unternommen hat.
Am Anfang hab ich mich selbst über mein Verhalten gewundert, weil ich sonst immer sehr streng bin.

Als mich dann vor kurzem eine Freundin auf mein Verhalten aufmerksam gemacht hat, ist es mir dann auch aufgefalen. Seit dem greife ich halt härter durch und ungefähr in dieser Zeit hat sie auch damit angefage das sie meint mir sagen zu wollen was "wir" machen.

Aber ich muss sagen, seit dem ich hart bleibe(wenn sie blödsinn macht und mich dann mit ihren Kulleraugen anschaut)wird sie immer ungänglicher. Z.B. traut sie sich mitlerweile nichtmehr einen Schritt in die Mitte beim longieren zu machen, es sei denn ich möchte es. ;)
 
nanja1

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Ich sage auch "Der tut nichts!" Die frage ist wie mein ich das?:confused:
Im Zusammenhang er hat keine Unarten auf der Gasse, beim Führen oder Reiten. Er beisst nicht, Schlägt nicht und rennt niemanden über den Haufen.
Unter Normalen Umständen! Natürlich kann ich für mein Pferd nicht sprechen wenn er z.B. Angst hat. Das kann ich aber für niemanden.
In Extremsituationen ist das egal obs um ein Pferd, nen Hund oder meinen Freund geht. Wenn jemand ( aus welchem Grund auch immer ) Muffe hat kann man niemanden mehr einschätzen. Wer das meint ist richtig blauäugig.
Natürlich kann immer etwas unvorhergesehenes passieren und es liegt an mir das Risiko soweit ich kann zu minimieren.

Wenn jemand ins Gelände reitet ( am besten ohne Sattel und ohne Helm)
mit dem Spruch "der tut nichts" dann hat er einfach den Schuß nicht gehört.:eek:
Unabhängig davon ob ich mein Pferd einschätzen kann, es kann sich genauso wie ich erschrecken, stolpern, oder ähnliches.:rolleyes:
Dabei kanns dann auch richtig gefährlich für mich werden.
ABER: dabei ist in 99% der Fälle nicht das Pferd schuld.
Es stolpert nicht mit Absicht, Erschreckt sich ja nicht vorsätzlich ( meistens:p)
Das hat nichts damit zu tun, ob das Pferd brav ist.
Dieses Risiko birgt jedes Lebewesen in sich.
Es geht darum das diese Leute so größenwahnsinnig sind und meinen "der ist so lieb, den kann ich immer im Griff haben" und das ist schlichtweg unmöglich.
Wenn ich vom Pferd falle ( und nicht abgeworfen werde) bin meistens ich Schuld. (im Gelände geträumt, auf dem Platz vermetert, zu lose gesessen weil auf andere Dinge konzentriert) Das Pferd folgt nur dem logischen ( für ihn)
Weg.

Ich nutze diesen Spruch um anderen Leuten die Zwangsvorstellung " der grosse der haut dich um, oder wirft dich runter" zu nehmen.
Nur wenige Pferde "tun" mit Absicht etwas um den Reiter runter zu bekommen
oder ihm zu Schaden.

Natürlich gibt's überall mal nen kleinen Haui der meint sein Pferd ist Superhorse. Aber als vernünftiger Mensch der nicht total Naiv durchs Leben geht kann ich solche Leute nur belächeln. Die bekommen irgendwann nen Schuß realität verabreicht, ohne das irgendeiner hilft...

Und dann heisst es wieder "der doofe Freund", "der blöde Gaul", "nur wegen dem Mähdrescher", "ein Monsterhund".
Das diese Dinge alle durch den Menschen beeinflußt werden, wird dann vernachlässigt. :( Die Tiere müssens ausbaden und das bringt mich echt auf die Palme!
 
W

Wunschtraum

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Ich würde auch sagen, das meine Stute im Allgemeinen bei mir brav ist. Aber eben nur im Allgemeinen: sie ist beim reiten brav, buckelt nicht, steigt nicht, ist im Gelände gut zu halten und für mich auch im Umgang gut zu händeln. Aber trotzdem bin ich schon getreten worden, als ich, wie in den ganzen anderen Jahren hintern rum bin. Ich weiß bis heute nicht warum, weil alles so war wie sonst auch. Deswegen würde ich für die Reaktion eines Pfedes nie die Hand ins feuer legen. Sie können zwar gut erzogen sein, aber sie sind immer ncoh Tiere, die man nie 100% unter Kontrolle haben kann. und dessen sollte man sich immer Bewusste sein. Leider sind das nur wenige Leute die sich darum mal gedanken machen.
 
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