Westernreiten und Springen

Diskutiere Westernreiten und Springen im Westernreiten Forum im Bereich Reitsport; Huhu ihr lieben, was meint ihr, schadet es der Westernausbildung, wenn man mit seinem Pferd springt? Also nicht vom körperlichen her, sondern aus...
V*Punker

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Huhu ihr lieben,

was meint ihr, schadet es der Westernausbildung, wenn man mit seinem Pferd springt? Also nicht vom körperlichen her, sondern aus Sicht der Hilfengebung?

Es geht darum, dass mein Wallach und ich sehr gerne springen. Er wurde ausgebildet bis A-L und hüpft einfach irrsinnig gerne. Nun sind wir umgestiegen zum Westernreiten (bzw. noch dabei ;) ) und das macht er auch wirklich super!
Naja, ich überlege halt, ob ich im Sommer mit ihm noch das ein oder andere Springen gehen soll ... Unterricht würde ich (nur) bei meinem Cousin nehmen - also nicht klassisch über den Verein.

Meint ihr, Punker und ich verhampeln uns dann mit den Hilfen? Ich will ihn ja im Parcours trotzdem mit "Westernhilfen" reiten, sofern möglich.

argh - das ist so schwer zu beschreiben :(
 
Poconita

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huhuuuu!!!

Also gegen das Springen is ja nichts einzuwenden, aber willst du dann auch nen Springsattel auf dein Pferd basteln ??? dat is ja mal voll unbequem?!?

Stell ich mir schwer vor....erst englisch, dann western, dann springen....dann wieder western...?!? meinst nicht das er da durcheinander kommt????


Also ich lass unsre Pferde, die auch wirklich gerne mal hüpfen, einfach aufm Reitplatz frei springen.....kann ja auch mal sein das auf nem Turnier in nem Trail ein kleiner Sprung dran kommt.....

Bin mal auf andre Meinungen gespannt !!!!

LG nina
 
V*Punker

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@Poconita
"basteln" ist das falsche Wort :D Ich hab ja schon noch nen passenden Springsatteln.
Springen im Westernsattel ist ne Katastrophe - geht gar nicht.

@Angie
Da hast du schon recht - der Zügelkontakt ist das eine und das andere ist, dass man im Springsattel mit kurzen Bügeln nicht die Hilfen geben kann, wie ich es gerne würde.
Wobei ich bei ihm wirklich wenig Zügelkontakt brauche - das war allerdings schon immer so.


Natürlich werd ich es mit meiner Trainerin absprechen, aber ich würd gerne mal eure Meinung dazu hören :)
 
littleloni09

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Huuhu,

also in einem Trail kann es passieren das man bis 90 cm springen muss.

Habe ich allerdings noch nie, aber wirklich auch noch nie gesehn.

Ich würde es nicht machen, zumindest nicht bis zur Turnierreite.


Mal einen kleinen Hüpfer ja, aber sonst nicht.


Sandra
 
Boylinchen

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Das einzigste was ja kommen kann ist, dass es euch beide verwirrt von den Hilfen etc. her.
Wie hoch wäre es denn?
Ich lass meinen ab und zu über mehr oder weniger erhöhte Stangen an der Longe springen, will dieses Jahr auch ein bisschen Freispringen üben, da es ja doch nicht schlecht ist fürs Pferd. Aber wenn man reitet ist das ganze natürlich doch nochmals anders.
Ist echt ne gute Frage, aber ich würde es glaub ich auch lassen, bis ihr wirklich im Westernbereich richtig sicher seid und du ihn nicht mehr durcheinander bringen kannst. ;)
 
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Valerio

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Ich denke schon, warum nicht?
Das Pferd kann ja immer noch entscheiden zwischen deinen Hilfen.
Und wenn er früher schon gesprungen ist, dann wird er sich sicherlich daran erinnern.
Auf jeden Fall würde ich es probieren, zumindest an kleinen Hüpfern.
 
Maria2

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Hey,
Also meine Freundins Pferd ist auch ein Westernpferd, und sie packt auch manchmal einen Englischsattel drauf uns springt.Undd der kommt überhaupt nicht durcheinander.
Wenn man weiterhin die Korrekten Hilfen gibt ;)
Also kein Problem :)
 
V*Punker

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Ich weiß nicht, ob es hier so angekommen ist, dass wir das Springen neu lernen?
Also Punkers Grundausbildung bestand nicht im Dressurreiten sondern im Springen - nein, ich verwechsle da nichts. Bei seinem "Beritt" ist einfach einiges "falsch" gelaufen und so kennt dieses Pferd sich mit Parcourshindernissen jeder Art besser aus als mit Bahnfiguren ;)
Bevor wir umgestiegen sind, haben wir schon ein paar Turniere geritten.

Ich hab es heute einfach mal versucht, muss ich gestehen. Verwirrt hat es Punker nicht - ich kam mit den Westernhilfen einfach nicht ran, weil ich meine Beine in Springbügeln natürlich nicht so einsetzen konnte, wie ich es im Westernsattel kann.
Als ich aber später mit längeren Bügeln geritten bin, lief er genau so, wie ich ihn im W-Unterricht haben soll/will. Er war total locker und ist genauso auf Stimme/Gewicht/Schenkel gelaufen wie sonst auch... (naja, nur, dass er die Gewichtshilfen im Springsattel nicht für voll genommen hat ... liegt aber warscheinlich am Sattel)
Aber ich werde es trotzdem mit meiner Trainerin besprechen, was sie meint :)

Noch mehr Beiträge? Würde mich sehr freuen!
 
V

Valerio

Gast
Also meinst du das so, dass dein Pferd springen "kann", es nur mit den Englischilfen gelernt hat und du möchtest ihm "beibringen", es mit Westernhilfen zu reiten?
Wo ist das Problem? Ich meine, er kennt deine Hilfen vom Westernreiten, dann müsste es auch im Parcour gehen- ist ja nur ein anderer Sattel.
Das mit den kürzeren Bügeln ist wohl das einzige Problem, aber ich denke, dass er lernen wird, genauso auf die Hilfen zu reagieren, wenn ein bisschen Routine reinkommt.
 
Steffi2

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Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass das auf einem Turnier gut kommt, wenn du am langen Zügel über die Hindernisse springst...ich wäre vorsichtig mit solchen Experimenten! Nicht nur, dass das Pferd verwirrt werden könnte, es ist auch nicht ungefährlich, wenn man beim Springen die Zügel nicht dran hat, besonders beim Landen (aber ich geh mal davon aus, dass du das weißt). Hüpf doch daheim zum Spaß und sei zufrieden damit, dass sich dein Pferd so toll ans Westernreiten gewöhnt hat. Man kann nicht alles haben...:D
 
V*Punker

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nicht lang - nur wenig Kontakt.
Ich hätte nicht vor wie John Wayne in den Parcours zu jagen bzw. durch den Parcours :rolleyes:
Naja und bei einem Zeitspringen interessieren nur Zeit und Fehlerpunkte - d.h. der fehlende Zügelkontakt wäre in dem Punkte nicht wichtig.

Ich warte auf weitere Beiträge *nicknick*

Bzw. bei der Landung habe ich NIE die Zügel dran - genauso wie in der Flugphase. Mein pferd soll sich über dem Sprung strecken und rund machen können, da blockiere ich mit den Händen nicht. Ich habe "früher" ggf NACH der Landung das Tempo mit den Zügeln etwas verringert, aber ich war noch nie ein "immer dran sein"-Typ (mein Springlehrer fands nie schlimm, meine Dressurlehrerin schon eher ;) )
 
treasure

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ich seh das eigentlich gar nicht so eng, in meinen augen sollte das problemlos klappen, ein westernpferd auch springen zu reiten.

er ist ja schon springen gelaufen und weiss wie das funktioniert, deshalb kannst du ihn ja eigentlich auch mit den normalen westernhilfen springen reiten, das sollte klappen. ausserdem werden ja auch westernpferde mit leichtem zügelkontakt geritten, gerade deiner auch, wenn ihr noch am umsteigen seid. du hast ja gesagt du hängst nicht am zügel, also ich seh kein problem ;)
 
V*Punker

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ich seh das eigentlich gar nicht so eng, in meinen augen sollte das problemlos klappen, ein westernpferd auch springen zu reiten.

er ist ja schon springen gelaufen und weiss wie das funktioniert, deshalb kannst du ihn ja eigentlich auch mit den normalen westernhilfen springen reiten, das sollte klappen. ausserdem werden ja auch westernpferde mit leichtem zügelkontakt geritten, gerade deiner auch, wenn ihr noch am umsteigen seid. du hast ja gesagt du hängst nicht am zügel, also ich seh kein problem ;)
Dankeschön! Ja, so hatte ich mir das auch eigentlich gedacht ... Naja und "ganz ohne Zügel" wird ja sowieso nicht geritten - ob Western oder Springen oder wwi.
Zumindest fasst auch meine Trainerin ab und an auch in die Zügel (nicht verwechseln mit zerren o.ä.!) ...

Noch mehr Meinungen? :)
 
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Lelie

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Ich weiß ja nicht, wie du dich mittlerweile "entschieden" hast, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das geht.
Wie willst du ein Pferd im Parcours in sehr hohem Tempo (denn sonst brauchst du keine Zeitspringen zu reiten) am durchhängenden Zügel und mit kaum Schenkelkontakt innerhalb von Sekundenbruchteilen bremsen und wieder losschicken?
Du schreibst, dass ja auch beim Springen in der Landungs- und Flugphase der Zügel nicht oder kaum dran ist, da stimme ich dir auch zu. Im ganzen Rest des Parcours ist es aber umgekehrt. Wie willst du dein Pferd unter positive Spannung bringen, wenn es andererseits komplett relaxt am langen Zügel gehen soll? Und wie willst du den Absprungpunkt bestimmen, wenn es mal eng wird und du den letzten Galoppsprung vorm Hindernis noch schnell 20 cm verkürzen musst? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie dass ohne Bein und Zügel gehen soll.
Soweit ich weiß, gibt es doch auch beim Westernreiten Springprüfungen, die Hunterprüfungen, oder?! Die sind allerdings auch für eine ganz andere Reitweise aufgebaut mit langen, freundlichen Linien zwischen den Sprüngen, die auch an sich einladender und leichter zu taxierend aufgebaut sind. Ein A- oder L-Parcours in normalen Springen hingegen hat mindestens eine Kombination und eine Distanz drin sowie einige engere Wendungen.

LG Lelie
 
V*Punker

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@Lelie
Du hast schon recht, Lelie.
Nur tickt mein Pferd wirklich anders - er ist (zum Glück) ein Selbstläufer, was das Springen angeht.
Die Distanzen etc. macht er selber - die Erfahrung hat gezeigt, dass ich ihm da gar nicht reinfummeln darf, sonst hauts nicht hin. Ich hab also nicht wirklich viel in der Hand in einem Parcours. Wendungen werden auch im Springen *über den Schenkel* geritten,richtig? Da ist es also egal ob Western oder Springen - Schenkel ist Schenkel. Losschicken/Einfangen muss ich ihn nicht wirklich, wie gesagt: selbstläufer. Wenn ich versuche ihn zu bremsen oder auf mehr Tempo reiten will, verhaspelt er sich am Absprung und wir bauen Klötze - lass ich ihm *sein* tempo, kommts super hin und von der Zeit gehts auch gut, weil wir ziemlich wendig(schenkel ;) ) sind :)
Das Springen hat mein Pferd *mir* "beigebracht" - er hat nämlich entschieden mehr Erfahrung im Parcours als ich ;)
Wärend mein Pferd erst bei L nervös wird, ist für mich jedes E-Springen ein Riesending (was anderes darf ich auch gar nicht reiten ;) )

Was den Zügelkontakt angeht... Punker und ich sind noch lange nicht so weit, dass er am langen Zügel entspannt in Selbsthaltung läuft ;) Das ist ein Ding von Jahren und im Moment steht auf unserem Trainingsplan "aktive Hinterhand + Schenkelgehorsam".
Und das wiederspricht sich mit dem Westernreiten nicht - oder?

EDIT:
Also, ich habe grade mit meiner Trainerin gesprochen. Sie meint, dass wir es einfach ausprobieren - sie sieht da so keine "gefährdung" fürs Westernreiten. Sie findet es sogar ganz interessant und hofft, dass Punker und ich unser Gelerntes im Parcour sinnvoll umsetzen können (bei uns beiden ist W-reiten hauptsächlich "Kopf"-sache... reiten anders angehen und so.)
 
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