Angst vor Wasser

Diskutiere Angst vor Wasser im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hallo, ich habe mein Pferd ja gerade zwei Wochen und mir ist aufgefallen, dass er nicht durch Wasser, oder genauer Pfützen, gehen will. Als wir am...
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Valerio

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Hallo,
ich habe mein Pferd ja gerade zwei Wochen und mir ist aufgefallen, dass er nicht durch Wasser, oder genauer Pfützen, gehen will.
Als wir am Abend seines Ankommens in den Stall wollten, dachte ich, er würde nur nicht durchgehen wollen, weil es halt dunkel war oder sich etwas im Wasser spiegelt. Beim ersten Mal ist er drüber gesprungen, und beim zweiten Mal bin ich bewusst ausgewichen.
Letztens beim Ausreiten wäre er mit mir fast gestiegen, als ich durch eine Pfütze reiten wollte, die den Weg versperrte (hatte auch ein Führpferd davor, bin dann aufs Feld ausgewichen).
Ich denke nicht, dass es zu 100% notwendig ist, dass er durchs Wasser geht, aber blöd ist es auf Dauer schon.
Ich möchte ihm gerne beibringen, angst- und stressfrei durch Wasser (sind es auch nur kleine Pfützen) zu gehen. Ich möchte eigentlich nicht, dass er sich gezwungen fühlt, sondern, dass er es von sich aus kennen lernen will.
Kennt ihr Tipps, wie ich es zuerst vom Boden aus üben kann?

P.S.: Im Moment haben wir gerade gar kein Wasser am Hof, aber das kann ja noch kommen...
 
15.03.2007
#1
A

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Bino

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Hallo Kuschelpony!

Zuerst einmal darfst du deinen Großen nicht dazu zwingen, durch eine Pfütze zu laufen. Das bringt eher Unmut mit sich!

Was du erst probieren könntest, wäre Bodenarbeit mit einer Plane. Am besten die Plane beschweren (mit Stangen zb), damit sie nicht weht, und ihn darauf zu führen oder eben reiten. Falls er panische Angst hat, würde ich um drehen, die Plane weg tun und so daran vorbei gehen. Und irgendwann die Plane immer ein Stück weiter ausrollen bis er darüber hinweggeht.

Wenn du nicht mit einer Plane arbeiten möchtest, probierst du es am besten am "lebenden Objekt", daber aber

ACHTUNG: Das Pferd NIE an der Hand versuchen ins Wasser zu führen!!! Das kann lebensgefährlich werden.

Entweder du machst es mit einem Vorgehpferd, wie du ja oben schon geschrieben hast, oder du probierst es, indem du deinen als Handpferd nimmst. Das andere Pferd sollte dabei aber sehr zuverlässig im Umgang mit Wasser sein! :) Die meisten Pferde folgen aber dem zweiten Pferd!

Am besten bei den ersten Malen nicht überforden, und nur mit einem Bein oder zwein ins Wasser gehen lassen. Also zumindest wenn er sich dann weigert mit den anderen auch rein zu gehen. Und dann natürlich kräftig loben!

Wenn er nicht gleich reintritt, dann kannst du ihn auch rein "schieben". Sodass er irgendwann mit einem Bein und dann sogar mit Zwein drin steht. WENN er das macht, sofort loben, aus der Pfütze und gleich wieder probieren!


... ich war doch noch gar nicht fertig! :D Da schickt der mir einfach den Beitrag ab, sauerei! *gg*

Solange probieren, bis er ganz ruhig durch geht.
Wenn er allerdings fast durchdreht, dann lieber aufhören und vorerst wieder mit der Plane üben.

Was du auch machen kannst, ist grade bei diesem Wetter erstmal durch matschigen Boden gehen. Das ist ja dann die Zwischenstufe von harten Boden und Wasser :)
 
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Steffi2

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Wenn ein Pferd wirklich Panik vor Pfützen hat muss man sehr langsam und vorsichtig vorgehen, am besten am Boden die Rangordnung klären und Vertrauen aufbauen. Dann kann man sich über das Gewöhnen an schreckliche Dinge wie Wasser machen.
Das Problem könnte auch gewesen sein, dass das vorangehende Pferd zu nah war, dann sieht das hintere Pferd die Pfütze nämlich nicht sofort und erschrickt. Besser ist etwa 2m Abstand und dann ohne Anhalten flott durchreiten (zum Steigen bleiben die meisten Pferde erstmal stehen). Manchmal helfen auch Seitengänge, einfach seitwärts durch die Pfütze. Zum Steigen neigende Pferde (das sollte man unbedingt verindern, Steiger kann man nur schwer wieder korrigieren) kommen dann nicht so leicht hoch. Oder man reitet rückwärts in die Pfütze, hinten hat das Pferd keine Augen, das muss man einfach ausprobieren. In den meisten Fällen fehlt aber das Vertrauen zum Reiter oder dem Reiter fehlt es an Geduld zu üben. Was macht das Pferd denn, wenn man vor einer großen Pfütze hält? Gut wäre Kopf runter und schnuppern...
Bei Pferden die einfach nur aus Lust und Laune nicht durchgehen und "sich anstellen" hilft nur Durchsetzen. Manche Pferde machen sich die Füße nicht gerne nass, da hilft es meist sie gut einzurahmen, dann gehen sie durch.
 
V

Valerio

Gast
Also, erst mal danke für deine Antwort :)
Durch Matsch geht er, wenn auch leicht angewidert (nicht weil er Angst hat, sondern weil er rutscht) eigentlich ziemlich gut.
Auch durch solchen Matsch, wo oben schon eine kleine Wasseroberfläche zu sehen ist....
Das mit der Plane könnte ich mal probieren, wenn ich denn sowas finde. Ich muss mich noch mal bei den ehemaligen Besitzern erkunden, wie das beim Springen vs. Wassergraben war. Ich mein, dass muss er ja eigentlich kennen, als Springpferd :eek:
Ich möchte ihn auf gar keinen Fall dazu zwingen!! Das ist mir sehr wichtig, dass er es von sich lernen will.
Handpferd, weiß ich nicht, ob dass so eine gute Idee ist.
Es ist ja nicht so, dass er große Panik kriegt. Er nimmt dann den Kopf ein bisschen hoch und macht Ansätze rüber zu springen. Dann gebe ich halt nach, weil wenn er mir an Hand hinten reinspringt, ist das sicher nicht so angenehm (noch nicht direkt getestet ;) )
Wenn wieder Pfützen auf dem Hof sind und das mit der Plane schon klappt (denke, dass wird gehen), probiere ich...



@ steffi: Also er ist wirklich nur ganz leicht getiegen. Ich denke auch er ist von der Sorte "Ih Wasser!", also, dass er sich einfach nicht gerne nass macht (er geht auch manchmal zur Seite, wenn ich ihm die Beine wasche).
Das mit dem seitwärts durch die Pfützen kann man ja besser von oben üben... Rückwärts... Ja, werde ich auf jeden FalL alles probieren!
Danke für eure Hilfe!
 
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Steffi2

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Genau, lass ihm Zeit, das wird schon! Mit seinen 8 Jahren sollte er auch schon durch die eine oder andere Pfütze gegangen sein, das klappt sicher bald!!
 
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Sanne

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Pferde wollen meistens nicht ins Wasser gehen, weil sie nicht wissen wie tief es ist und sie somit Angst haben zu ertrinken. Darum ist es am sinnvollsten einfach vorauszugehen und dem Pferd zu zeigen, dass es keine Angst haben muss und dass ihm nichts passiert, man sollte halt ein wenig aufpassen, dass man nicht unter dem Pferd landet, wenn es beschließt, dass es genau da stehen muss, wo der Mensch auch steht, weil es da ja sicher ist ;) Allerdings würde ich deinem Pferd da noch ein wenig Zeit geben, bis er dir wirklich vertraut, so gut kennt ihr euch ja noch nicht... Dann wird das schon!
 
iesca

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Ich denke nicht, dass das Problem ist, dass das Pferd Angst hat zu ertrinken, sondern eher, dass es wegen der Spiegelung auf der Wasseroberfläche nicht abschätzen kann, ob irgendetwas unter der Oberfläche lauert oder wie der Boden aussieht und ob dort z.B. durch Steine oder Löcher noch Verletzungsgefahr besteht.
 
V

Valerio

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Also, es gibt neues von der Wasser-ah-bloß-weg-Front.
Unser Platz liegt zur Zeit ein bisschen unter Wasser, an ein paar Ecken, aber ich wollte halt trotzdem unbedingt reiten, also rauf aufs Pferd und los...

Und: Er ist durch gegangen!! Wirklich tiefe, matschige Pfützen und er tut so, als ob "nichts" wär. Saga mal, tuta mich jetzt verarschen??

Und dann, bei ner Schrittrunde im Gelände, sind wir halt vorbeir gegangen, war das erste mal wieder im Gelände mit mehreren und ich wollte keine Unruhe aufkommen lassen, und bin dann vorbei gegangen...

Kann es sein, dass er durch helle Pfützen geht und durch dunkle nicht??
 
Gwenie

Gwenie

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Ja das kann schon sein!
Pferde können die Tiefe nicht warnehmen.Dh. sie können nicht abschätzen wie tief eine Pfütze ist.
Und für uns ist ja auch klar helles Wasser =nicht tief, dunkles Wasser=tief!
Gruß
Gwenie
 
V

Valerio

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Mit "helles" Wasser meine ich nicht unbedingt klares Wasser, sondern so helles halt... Also so beige :eek: Von ganz normalen, weißen Sand...
 
Bino

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Wie sieht es denn mittlerweile aus bei dir und Laval? :)

Hat sich etwas getan im Umgang mit Wasser?

Also ich habe das Funny alles schonend beigebracht. Ich reite ja bei jedem Wetter aus und natürlich auch wenn es mal geregnet hat. Und da trifft man schon auf die ein oder andere Pfütze. Angefangen habe ich mit matschigem Untergrund. Das fand Funny ziemlich ... ich sag mal ätzend. Ich bin aber diese Stellen partout angeritten. Sie hat anfangs ganz eigenartig die Beine gehoben. Und auch bei Pfützen hat sie sich anfangs sehr erschrocken, da ja der Boden sozusagen nachgibt.

Aber je öfter ich das mache, desto mehr Fortschritte mache ich.

Mittlerweile geht sie komplett durch Pfützen, auch längere, und durch jeglichen Morast und Schlamm in dem man versinkt, da sie weiß dass ihr nichts anderes übrig bleibt. Irgendwie müssen wir ja weiter :)
 
V

Valerio

Gast
Na ja, ich habs mal ein bisschen schleifen lassen- es gab irgendwie nicht die Möglichkeit dazu.
Ich bin aber auch auf jeden Fall dafür, es schonend und ruhig mit Geduld zu machen, als sich drauf zu setzen, Gerte und "Du musst da jetzt durch". mag sein, dass es bei manchen Pferden klappt, aber ich will Laval so nicht "brechen", sondern will, dass er es von sich aus alleine macht.
Aber ich glaube, dass er jetzt mir mehr vertraut und wenn ich an einer Pfütze vorbei komme, geht er zwar angewiedert vorbei- aber ich glaube nicht, dass er noch steigen würde- eher stehen bleiben.
Durch Matsch geht er jetzt eigentlich ganz gut, also das hat sich auf jeden Fall schon gebessert und den Rest kriegen wir auch noch hin, da bin ich ganz zuversichtlich ;)
 
horselover16

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Also mein Pferdchen hatte zwar keine Angst vor Pfützen, aber sehr viel Respekt vor dem See. Obwohl die anderen beiden Pferde so rein gesprungen sind. Während die anderen beiden ihren Spaß hatten, stand sie am Rand und guckte ungläubig ins Wasser.
Ich habe das Problem auch mit viel Ruhe und Zeit beseitigt. Die ersten Male haben wir sie einfach stehen und gucken lassen. Schließlich setzte sie den ersten noch unsicheren Schritt hinein ins Wasser. Zur Belohnung durfte sie sozusagen wieder heraus.
Das nächte Mal ging sie diesen kleinen Schritt von Anfang an selbst hinein. Und nach Aufforderungen sogar einen zweiten.
Schließlich ging sie jedes mal ein bisschen mehr rein.
Heute kann man sie wenn es auf den Weg zum See geht schon schlechter halten. Sie freut sich regelrecht und rennt dann hinein. Jetzt ist das Problem eher sie wieder heraus zu bekommen. Sie hat sich sogar angewöhnt zu tauchen!

Also lass deinem Pferdchen Zeit die gefährliche Pfütze in Augenschein zu nehmen. Und versuche immer, egal was es tut, ruhig zu bleiben! Das Pferd muss die Pfütze mit etwas positiven verbinden. Z.B. dass es jedesmal wenn es lieb daran vorbei geht ein Leckerlie bekommt.
Pfütze = Leckerlie.
 
Boo

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Das ist ja genau mein Thema... Mein Pferd geht auch nicht in Pfützen im Wald. Matsche ist kein Problem und er findet es toll auf dem Reitplatz, wenn er unter Wasser steht, in die Pfützen zu gehen und die Nase auch noch reinzustecken. Aber im Gelände geht es einfach nicht! Und eigentlich will ich ihn irgendwann auch mal durch nen Bach kriegen...

Was hat eigentlich das über eine Plane gehen mit Wasser zu tun? Ich seh da nicht so ganz den Zusammenhang...
Über ne Plane geht meiner übrigens mittlerweile völlig angstfrei. Er steht auch sehr gern drauf. Ich muss sogar aufpassen, dass er nicht versucht sie zu "töten" (reinbeißen und schütteln).
 
urmeli1

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Also....

meiner machte auch immer wieder Anstalten nicht durch Wasser gehen zu wollen.

Am Anfang hatte ich totale Probs. Heute nicht mehr.

Wir hatten im Wald einen Wassergraben. Alle Pferde freuten sich darauf. Meiner scheute.
Ich ließ ihn einfach mit langem Zügel davor stehen. Er durfte stehen bleiben und ohne getrieben zu werden vorwärts gehen. Aber nicht seitlich oder gar rückwärts. Er schnaubte oft ängstlich ins dunkle Wasser. Nach ca 20 - 30 min. rannte!! er durch am langen Zügel. Sofort nochmal.....klar blieb er wieder stehen....nicht so lange und er lief etwas langsamer durch.....beim 4 ten mal wollte er sich reinlegen.:D
Auf dem Hof, wo er damals stand hatten wir auch einen Wassergraben und so konnten wir das gelernte gut vertiefen...nachher auch an der Longe zur Abkühlung an heißen Tagen. Das fand er dann supi.
Wenn er heute meint, dass eine Pfütze ganz schrecklich ist, gehe ich extra mit ihm dadurch. Er lernt dann auch mir immer mehr zu vertrauen.

In der Ruhe liegt die Kraft

urmeli
 
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Valerio

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Liebe Leute,
ich kann nun heute positiv vermerken, mein Pferd ist beinahe "geheilt"!!
Wir haben auf dem Reitplatz momentan einen Teich und so habe ich mir gedacht... Warum nicht. Ohne große Hoffnungen (vllt. setzt er ja nen Huf rein,wenn ich ihn locke?) bin ich beim ersten "Versuch" noch durch den Matsch gezockelt und dachte mir dann.. Jetzt aber! Und dann..
Ist er durchs Wasser gepatscht! Es war ne dunkle Pfütze, man konnte den Grund aber sehen. Ich bin so stolz auf mein Hotti, dass er das geschafft hat :eek:
 
Bino

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@Valerio: Das hört sich doch klasse an. Was so ein Teich auf dem Reitplatz doch alles bewirken kann... :D Jetzt musst du nur bei "fremden Pfützen" konsequent bleiben und nicht unsicher auf ihm werden. Sondern Augen zu und durch!!

Funny geht mittlerweile durch alle Pfützen. Im Schritt sogar bis zum Vorderfußwurzelgelenk :) Sie watet dann freudig durch.

Im Trab ist sie noch ein bisschen pingelig, weil es ihr wahrscheinlich unangenehm ist, wenn das Wasser immer an den Bauch spritzt. Da hüpft sie dann immer wie ein Osterhase :D
 
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Valerio

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Heute ist bei uns der Knoten geplatzt.
Wir haben leider immer noch einen See auf dem Reitplatz, also bin ich nach dem Reiten noch mal da rauf.
Zuerst nur am Rand, später sind wir auch in der Mitte durchgeritten :)
Er hat auch gar nicht gezögert oder war zickig, er schien wirklich kein Problem damit zu haben!

Ich denke, bei uns hat das Problem alleine das Vertrauen von ihm zu mir gelöst!
 
Lore

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Mein Pferd reisst sich nicht unbedingt darum, durch Wasser zu gehen, aber ein ernsthaftes Problem stellt es nicht dar. Wenn beim Ausreiten eine größere Pfütze auf dem Weg ist und ich ihr die Wahl lasse (z.B. im Schritt am hingegebenen Zügel), macht sie sich nicht freiwillig die Füße nass. Wenn ich aber ganz normal die Beine dran habe und sie da durch steuere, gibt es auch kein Theater, ich brauche keinen Druck auszuüben.

In Seen und Teiche geht sie inzwischen auch rein, ohne zu zucken. Anfangs habe ich da allerdings auch mit sicherem Führpferd gearbeitet, später sie mal rückwärts reingeschickt. Inzwischen ist sie selber das sichere Führpferd, wenn ein Ausreitpartner mal Probleme beim Wasserdurchritt hat.

Ich denke, dass Geduld und Ruhe wirklich das A und O sind. Wenn mir als Reiter schon vor jeder Pfütze das Herz in die Hose rutscht und ich denke, das wird doch eh wieder nix, dann kann ich meinem Pferd auch keine Ruhe vermitteln. Mir hat es in neuen Situationen fast immer geholfen, sie mit ganz viel Selbstverständlichkeit anzugehen. Solange ich als Reiter wirklich überzeugt davon bin, dass keine Gefahr lauert, kann ich auch mein Pferd davon überzeugen.
 
Bayerwaldmädl

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Ein Pferd braucht 100% Vertrauen zum Reiter/Führer, damit es freiwillig durch Wasserpfützen geht. Das geht nur mit Geduld!
Ich habe es da einfacher:
Auf einer von meinen Weiden fliesst ein Bach. Der ist an einer Stelle sehr flach und breit, damit die Pferde auf die andere Seite zum Fressen kommen ohne drüberspringen zu müssen. Jedes neue Pferd stand die ersten Tage immer vor dem Bach und ging nicht durch. Die anderen haben auf der anderen Seite immer schön gegrast und nach ein paar Tagen neidischen zuschauen ist dann bisher jedes rüber geganen. So haben alle die Scheu vor Wasser verloren und gehen durch jede Pfütze - aber auch nur weil mittlerweile das Vertrauen sehr weit aufbebaut ist!
Mit der Plane arbeiten ist ein guter Tip, aber doch noch ein gewaltiger Unterschied zu Wasserpfützen:
Bei der Plane sehen die Pferde den Boden, bei der Plane wissen sie nicht wie tief das Wasser ist. Zum Aufbauen des Vertrauens ist die Bodenarbeit das Beste!
 
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