an alle Rbs: Beziehung zur neuen Rb

Diskutiere an alle Rbs: Beziehung zur neuen Rb im Reiterstübchen Forum im Bereich Community; Huhu, einige werden es vielleicht auch schon erlebt haben. Man hat sich gerade so richtig an seine Rb gewöhnt und dann muss man die Rb aufgeben...
alisha1

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Huhu,

einige werden es vielleicht auch schon erlebt haben. Man hat sich gerade so richtig an seine Rb gewöhnt und dann muss man die Rb aufgeben oder man wird unliebsam "rausgeschmissen". Erstmal ist man zu Tode betrübt und dann macht man sich auf die Suche nach einem neuen Pferd.
Und dann versucht man sich daran zu gewöhne, doch funktioniert es bei euch so einfach? Könnt ihr einfach ohne Angst/Bedenken eine Beziehung zu Pferd und Besitzer aufbauen?

Ich bin auf eure Antworten gespannt.

lg Julia
 
Meiki

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Hey!
Also mir ist es total schwer gefallen, meine ehemaligen RBs aufzugeben. Bei meiner ersten war ich wirklich lange am überlegen, ob ich jetzt aufhöre sie zu reiten oder nicht, allerdings gabs eigentlich keinen Ausweg.
Meine letzte RB hab ich nicht aufgegeben. Die Besitzerin kam einfach auf iener Party an und meinte, Cheval wird verkauft, allerdings erst gegen ende des Jahres. Und ca. 3 wochen später war er weg, da musste ich mich dann wohl oder übel mit abfinden. allerdings war ich doch schon ziemlich fertig...
Jetzt habe ich noch keine richtige neue RB. Ich hab dann zwar angefangen, Sarahs Pferd zu reiten, aber da musste ich kein Vertrauen aufbauen. Sarah kenn ich ja schon seit nem Jahr und wie Fabi so ist hab ich ja auch gemerkt. Hatte mit der weder beim Springen noch beim ausreiten Angst, und beim Springen will das was heißen...
Joa und sonst reite ich nur Pferde, die ich vorher schon geritten hab. Eigentlich hab ich nie großartige Probleme mit neuen Pferden, ich brauch nur immer ne "Gewöhnungszeit", die dauert manchmal länger und manchmal garnicht lange.
 
Black Pearl1

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Vor meiner Stute hatte ich zwei RB`s. Beide Male, bin ich freiwillig gegangen. Das erste Mal, weil bei uns am Verein totaler Krach war. Und ich es einfach nicht mehr aushalten konnte, und nur noch weg wollte. Da hatte ich aber schon die neue RB, als ich ging. Deswegen dachte ich, dass mir der Abschied von meiner alten RB nicht so schwer fallen würde. War aber nicht so, ich muss auch heute, nach zwei Jahren immernoch anfangen zu heulen, wenn ich an sie denke, oder jemand über sie spricht (so wie jetzt). Sie war nunmal das erste Pferd zu dem ich eine Beziehung aufbaute. Zudem war sie wie ein eigenes Pferd für mich, weil ich sie mit meiner Schwester allein jeden Tag (und das 2 Jahre lang) geritten und umsorgt hatte. Meine neue RB war etwas ganz anderes für mich ein erst dreijähriges Pony. Auch die habe ich sehr geliebt, ob wohl ich sie nur drei Monate geritten bin. Aber über sie bin ich mitlerweile drüberweg. Warum, kann ich nicht wirklich sagen, ist einfach so. Vielleicht, hägt es damit zusammen, dass ich bei ihm einfach ein furchtbares Reitgefühl hatte, obwohl die Lektionen klappten und er einen fantastischen Charakter hatte. Für mich waren beide Trennungen sehr viel schlimmer als Liebeskummer nach der Trennung von meiner zweiten RB verschanzte ich mich die ganzen Osterferien in meinem Zimmer und trat den Hungerstreik an.Weil ich einfach nicht wusste, was ich machen sollte...
 
Steffi2

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So einfach kann ich mich nicht an ein neues Pferd gewöhnen, aber ich finde immer gute Seiten am neuen Tier. Nach ein paar Wochen kenne ich das neue Pferd gut genug und beginne ihm zu vertrauen. Da freuen wir uns dann immer beide aufeinander und wachsen zusammen. Mit den Besis ist das ähnlich. Am Anfang sind sie Fremde, irgendwann kennt man sie dann besser und es entwickelt sich meistens eine Freundschaft. Bis jetzt habe ich mich mit allen Besis gut verstanden, es gab noch nie ernsthafte Probleme.
Klar muss man bei einer RB immer Angst haben, dass einem auch dieses Pferd irgendwann nicht mehr zur Verfügung steht, aber damit muss man wohl einfach leben, bis man sich ein eigenes Pferd leisten kann.
 
monika1

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ich sehe das ganze etwas abgeklärter, weil ich eine Reitbeteiligung von vornherein als eben eine solche Reitbeteiligung sehe.
Mein Reitbeteiligungspferd steht mir 1-2 Mal pro Woche zur Verfügung. Ich reite das Pferd, ich versorge das Pferd.
Ich betüddel das Pferd nicht, denn es ist nicht mein Pferd- für das betüddeln sind die Besitzer da.Es ist nicht mein Pferd, die volle Verantwortung für das Pferd hat der Besitzer. Deshalb muß mir der Besitzer auch ein gesundes Pferd und vernünftiges Equipment zur Verfügung stellen, sonst reite ich nicht.
Ich reite kein krankes oder lahmendes Pferd und auch kein Pferd ohne passenden Sattel, dann soll der Beitzer jemand anderen suchen.
Eine Reitbeteiligung einzugehen bedeutet für mich auch nicht automatisch, das ich zum engeren Freundeskreis des Besitzers gehöre.
Natürlich kümmere ich mich um das Pferd, springe auch ein etc. aber sehe keine Notwendigkeit, weil ich 2 mal pro Woche sein Pferd reite, mit dem Besitzer um die Häuser zu ziehen oder gemeinsam in den Urlaub zu fahren, was aber nicht heißen muß , das ich auf unfreundliche Besitzer stehe.
Eine Reitbeteiligung ist eben kein eigenes Pferd. Es kann von einem Tag zum nächsten sein, das man dies Pferd eben nicht mehr reiten kann und darauf muß ich eingestellt sein.
 
LIsI

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:moin:
also mir fällt das eig. ziemlich schwer eine neue Beziehung zu ner RB aufzubauen!!
Zu einem Pferd brauch ich ned lang, außer wir müssen uns erst zusammenraufen...:D

Mir fällt auch schwer meine RB herzugeben/abzugeben!!
Das hab ich einmal machen müssen, und ich wills nie wieder durchmachen, das war echt schrecklich!!!:(
 
alisha1

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Wie schön, dass ich da nicht so alleine bin. :D

Also so "abgeklärt" wie monika kann ich es (leider) nicht sehen. Nachdem ich auf unliebsameweise von meiner alten Rb getrennt wurde, fällt es mir relativ schwer, mich auf eine neue einzulassen. Zum Pferd fällt es mir noch leichter, als zur Besitzerin.
Aber seit September hab ich wieder eine. Mit der Besitzerin bin ich eigentlich auf einer Wellenlinie. Zum Pferd habe ich auch eine anständige Bindung mittlerweile aufgebaut, aber manchmal fällt mir auf, dass ich dieses innige Gefühl noch nicht da ist, wie ich es meiner alten hatte und es eigentlich haben möchte.

Freue mich auch noch auf weitere Antworten :D
 
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Valerio

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Neue Rb? Kenne ich nur zu gut. Es gab unterschieliche Gründe, warum ich sie nicht mehr reite. Bei meiner ersten hab ich gekündigt, weil die Besi (sie war jünger als ich) auf einmal meinte, dass ihre Freundin sie nun mitreiten würde, und ob das schlimm für mich wäre. "Nein." habe ich gesagt, weil ich mir eigentlich dabei nicht gedacht hatte, dass diese das Pony dann volll einnimmt und jeden Tag bewegt. Jedes Mal wenn ich auf dem Hof ankam, war sie schon geritten, wurde gerade geritten und/ oder gerade fertiggemacht.
Nach einer Zeit dachte ich mit "Hey was soll das denn?" und hab Die Besi drauf angesprochen, und diese meinte dann mehr oder weniger zickig zu mir, dass ich sowieso nciht reiten könnte, woraufhin ich dann gekündigt habe. Zurecht.

DAnn hatte ich zwischendurch ein Pony, was ich eigentlich nur Korrektur geritten bin, damit es besser verkauft werden konnte. Die Stute war zu jung und auch viel zu temperamentvoll für die 7- jährige Tochter. Da ich ja wusste, dass das Pony sowieso nach einiger Zeit gehen würde, habe ich versuhct, mich nicht so sehr an sie zu hängen. Aber auch beim Reiten kann eine persönliche Bindung zu dem Pferd ganz hilfreich sein, mitunter so gar wichtig.
Deshalb meine ich schon, dass man mit dem Pferd ein bisschen "tüddeln" sollte, weil man ja quasi den Besi an dem Tag ersetzt. Klar sollte man sich nciht so fühlen, ob es das eigene Pferd wäre...

Wenn ich mir eine neue Rb gesucht habe, war es egtl nciht so schlimm für mich. Ich gehe auf das Pferd zu, lerne es kennen.... Und so halt. Im Moment habe ich ja die Hafi Stute meiner Freundin, und die kenne ich ja. Man weiß ja nie, ob die Besi das Pferd dann nicht vllt mal verkauft, aber bei meiner Freundin war das was andres... Ich kenn sie ja schon länger.
Und auch im Moment helfe ich ihr auf der Suche nach einer neuen Rb.
 
monika1

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ich denke, das hängt alles auch vom Alter ab.
Ist die Besitzerin Beispielsweise ein Kind oder Teenie, dann wird es ihr wesentlich schwerer fallen, das Pferd mit einem Kind /Teenie zu teilen als mit einer erwachsenen Person.
Umgekehrt würde ich es als erwachsener nicht schlimm finden, wenn ich eine jüngere RB hätte, die dann dem Pferd rosa Zöpfchen eindreht oder nur farblich abgestimmt reiten will.Ich wäre dann sicherlich nicht eifersüchtig.
Auch eine besser reitende Reitbeteiligung (die ich habe) würde ich immer mit offenen Armen empfangen.Da bin ich überhaupt nicht eifersüchtig, im Gegenteil.
Ich sehe das Problem eher woanders: viele jüngere Reitbeteiligungen reden dann schlecht über den Besitzer, eben weil der sein Pferd vielleicht nicht betüddelt oder dann nicht sofort den Schmied holt, wenn eine Ecke aus dem Huf rausgebrochen ist. Deshalb hab ich da ein Problem mit , denn das geht dann ganz schnell, das dies "arme Pferd" dann nur rumsteht und vom Besitzer vernachlässigt wird.
 
alisha1

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Also wenn ich von betüddeln rede, dann meine ich nicht verhätscheln, sondern hier und da einfach mal paar "besondere" Leckerlis mitnehmen, oder das Pferd mal massieren, ect.
Was ich überhaupt nicht abhaben kann, da stimm ich dir zu Monika, ist, wenn Leute, egal ob jung oder alt, ein Staatsdrama drauß machen, nur weil eben eine Ecke aus dem Huf ausgebrochen ist und der Hufschmied erst am 2. oder 3. Tag geholt wird. Und dann mit Stallkollegen über den Besitzer lästern. Da bekomme ich regelmäßig einen Hals.
 
V

Valerio

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Da muss ich auch zustimmen... Mag sein, dass ich als Jungendlicher das mit dem betüddeln ein bisschen anders sehe...
Aber ich finde schon, dass man eine persönliche Bindung aufbauen sollte... Meine Meinung...
 
monika1

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Da muss ich auch zustimmen... Mag sein, dass ich als Jungendlicher das mit dem betüddeln ein bisschen anders sehe...
Aber ich finde schon, dass man eine persönliche Bindung aufbauen sollte... Meine Meinung...
Ich she in deiner Signatur, das du dir bald ein Pferd kaufen willst.
Jetzt stell dir vor, du hast für das Pferd eine Reitbeteiligung in deinem Alter, die dein Pferd besser reitet als du, die dafür von deinen Miteinstellern, Reitlehrer usw. Lob bekommt. Die dein Pferd betüddelt von vorn bis hinten, so das dein Pferd ihr zuwiehrt, wenn die kommt.
Ich glaube kaum, das du das locker wegstecken würdest.Nur dann hinzugehen und zu sagen, das du eine weniger enge Bindung willst ist ja auch schlecht.
Wie gesagt, ich hab da kein Problem mit.
Aber ich weiß, das es Leute gibt, die damit ein Problem haben.
 
Steffi2

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Ich finde es ein gutes Zeichen, wenn das Pferd der RB zuwiehrt! Es zeigt doch, dass das Pferd sie mag und ein Besi sollte sich darüber eigentlich freuen, dass er jemanden so tolles für sein Pferd hat!!
Bei mir war das mit einigen Pferden so. Eine Stute z.B. hatte so eine Angst vor ihrem Besi, dass sie sich in die hinterste Ecke ihrer Box verkrochen hat, wenn er kam (man muss dazu sagen, dass er sie auch verprügelt hat). Mir hat sie schon zugewiehrt, da war ich noch nicht mal um's Eck (die hat mich sogar noch erkannt, als ich nach 2 Jahren auf ihre Koppel spaziert bin! *tränenindenaugen*)! Eine andere Stute hat mir zugewiehrt, wenn ich mit dem Auto auf den Hof gefahren bin und dann immer gebrummelt, als ich ihre Box betreten habe. Das ist doch ein echter Liebesbeweis! Mit diesen Pferden konnte ich alles machen, die haben mir in jeder Lebenslage vertraut und ich ihnen auch!
So ein Vertrauen muss man gewinnen, das wird einem nicht einfach so geschenkt. Dafür reicht meiner Meinung nach ein Leckerli extra oder eine Massage nicht aus. Pferde sind Lebewesen und lassen sich nicht diktieren, wen sie mögen und wen nicht! Da kann der Besi noch so sauer sein, wenn sein Pferd nur die RB begrüßt, er sollte dann wohl etwas an seinem Umgang mit dem Tier ändern, wenn er auch begrüßt werden will! Mit betüddeln allein erreicht man so etwas nicht...
Außerdem haben viele Leute ein Pflegemädchen für ihr Pferd, gerade dass ihr Pferd betüddelt wird!! Daran ist doch nichts falsch, dem Pferd schadet es nicht und das Kind freut sich!
 
monika1

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Das siehst du so, aber es gibt Besitzer , die eine solch enge Bindung zu ihrem Pferd nicht gern sehen, insbesondere wenn die Besitzer jünger sind.
In solchen Fällen sind die RB´s ganz schnell Geschichte.
Oder wenn die RB besser reiten kann als der Besitzer, das findet auch nicht bei allen Pferdebesitzern großen Anklang. Da muß ich spontan an jemanden denken, der sich bewußt Leute gesucht hat, die eben nur mit Ausbinder reiten konnten.
Sowas gibt es öfter als man denkt.
 
Steffi2

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Aber mal ehrlich, das ist doch armseelig! Was hat man denn von einer schlecht reitenden RB? Ich bin bis jetzt auch öfter besser geritten als die Besis und die waren ganz froh darüber, dass überhaupt jemand ihre Pferde reitet. Einer hat sich gar nicht mehr auf sein Pferd getraut! Das kommt doch dem Besi und dem Tier zugute! So eine Einstellung kann ich echt nicht verstehen, ich wollte keinen Anfänger auf meinem Pferd...
Mit "jüngeren Besitzern" meinst du Jugendliche, oder? Davon würde ich ohnehin Abstand nehmen, Jugendliche sind mir zu sprunghaft. Ich hatte bis jetzt nur erwachsene Besis, da gibt es keine Probleme. Außerdem waren die sowieso nie da, wenn ich im Stall war, daFür hatten sie mich ja, damit sie nicht in den Stall kommen mussten...
Solche Eifersüchteleien zwischen Jugendlichen und ihren RBs kann ich nicht leiden, einfach schrecklich sowas!
 
monika1

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Aber mal ehrlich, das ist doch armseelig! Was hat man denn von einer schlecht reitenden RB? Ich bin bis jetzt auch öfter besser geritten als die Besis und die waren ganz froh darüber, dass überhaupt jemand ihre Pferde reitet. Einer hat sich gar nicht mehr auf sein Pferd getraut! Das kommt doch dem Besi und dem Tier zugute! So eine Einstellung kann ich echt nicht verstehen, ich wollte keinen Anfänger auf meinem Pferd...
steffi, es gibt Menschen, die meinen die wären ein verkanntes Reitgenie. Die dulden niemanden, der besser reiten kann auf ihrem Pferd, weil die das als persönliche Niederlage empfinden.
Ich kenne jemanden, die hat alle gut reitenden RB´s vom Hof vergrault.So etwas gibt es häufiger als man denkt.Das sind auch nicht nur Jugendliche.
Mit "jüngeren Besitzern" meinst du Jugendliche, oder? Davon würde ich ohnehin Abstand nehmen, Jugendliche sind mir zu sprunghaft. Ich hatte bis jetzt nur erwachsene Besis, da gibt es keine Probleme. Außerdem waren die sowieso nie da, wenn ich im Stall war, daFür hatten sie mich ja, damit sie nicht in den Stall kommen mussten...
Solche Eifersüchteleien zwischen Jugendlichen und ihren RBs kann ich nicht leiden, einfach schrecklich sowas!
Nicht nur jugendliche, aber bei Jugendlichen kommt es wahrscheinlich noch offener raus als bei Erwachsenen. Es gibt genug Jugendliche , die so eifersüchtig sind, das die deshalb keine RB haben- weil die ihr Pferd nicht teilen wollen.Wenn die einen Freund haben, dann wirds es vielleicht besser. Bei den älteren Frauen ist das Pferd dann eher Kindersatz. Niemand kann sich so gut kümmern wie der Besitzer selbst und das sollen auch alle sehen, eher auf der Schiene läuft das.
 
iesca

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Ich habe ja jetzt seit bald einem Jahr eine RB und für mich war das eine ziemliche Umstellung. Ich merke jetzt auch, dass die Bindung an meine RB nicht so eng ist, wie an Graffita, als ich sie noch als RB hatte. Ich denke mal das hat verschiedene Gründe: Graffita war ein Reitschulpferd und hatte ausser mir keine Bezugsperson, für Jade wird immer ihre Besi die wichtigste Bezugsperson bleiben und das ist ja auch richtig so, auch wenn ich sie am häufigsten reite. Zudem wusste ich bei Graffita, dass immer die Option besteht, dass ich sie kaufen könnte, wenn ich das entsprechende Geld hätte. Zudem bin ich der Meinung, dass es bei einer RB nicht so 100% passen muss, wie bei einem eigenen Pferd. , Zu Jades Besi habe ich ein sehr gutes Verhältnis, auch wenn ich mir im Moment überlege, das Reiten auf zwei Mal die Woche zu reduzieren, da ich es sonst mit der Uni zeitlich nicht mehr schaffe. Das muss allerdings warten, bis sie wieder einigermassen fit ist.
Bei Graffita hatte ich auch eine RB, als zeitliche Entlastund und auch, damit ich mal übers Wochenende wegkonnte etc. Am Anfang und auch sonst, wenn sie mir von einem tollen Ausritt vorgeschwärmt hat, war ich auch eifersüchtig, ich habe allerdings versucht, mich zusammenzureissen (sie hat es trotzdem das eine oder andere mal mitbekommen :zuck: ), denn eigentlich war sie das Beste was mir RB-technisch passieren konnte.
 
Hamsdaa

Hamsdaa

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Hallo ihr lieben!;)

Also ich habe ja letztens auch meine 2. Rb an den Nagel gehängt. Dies zwar auch nur, weil die Besitzerin mich ein halbes Jahr lang von vorne bis hinten ausgenutzt hat wie ihren Bimbo, aber ich habe es getan.
Jatzt saß ich vor ein paar Tagen wieder auf einem Pferd, dass man mir zum Springen angeboten hat. Ich möchte es ja schließlich soooooo gerne lernen!:D
Ist schon ein komisches Gefühl, aber ich muss sagen, dass es bei mir kein schlechtes war auf einem anderen Pferd zu sitzen.

Als ich damals mein Pflegepony aufgeben musste, weil ich vom Temperament her einfach total überfordert war (is auch schlau von nem Anfänger sich gleich ne Araberstute zur Pflege zu nehmen, die von ihrer Besi nur verhätschelt wurde) tat mir das ziemlich weh und für ein paar Wochen wollte ich dann wirklich auch kein anderes Pferd. Habe dann allerdings nicht wiederstehen können und Anzeigen geschrieben, auf die sich leider erst sehr sehr spät jemand gemeldet hat.Dafür dann aber genau die RICHTIGE! ;) Nämlich Gisa...
Naja, da die Zeitspanne zwischen meinem Pflegie und der späteren (und auch noch aktuellen) Rb recht lang war, hatte ich kein komisches Gefühl deswegen...
 
M

Maike2

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@hamsdaa
Wenn man so liest, was du als Reitbeteiligung da so schreibst, kann ich nur sagen: Wunder dich nicht, dass du keine RB mehr hast. Habe auch schon mehrere von dieser Sorte durch. Alles haben wollen, Besitzansprüche und große Klappe ohne Ende, aber nichts dafür tun wollen. Leute, sowas ist ein Privileg, das ihr nicht zu schätzen wisst. Im übrigen finde ich es auch nicht o.k in einem Forum so mies über jemanden zu schreiben, wie du das machst, Hamsdaa. Die ehrliche Geschichte, was da gelaufen ist würde mich ma interessieren. Wahrscheinlich so wie bei meinen RBs: machen was sie wollen, lassen sich nichts sagen, nicht mit sich reden, einem selbst gegenüber kriegen sie die klappe nicht auf und hintenrum erzählen sie nur mist.Von erwachsenem Verhalten merkt man da mal gar nichts. :mad:
 
Gisa

Gisa

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Hallo Maike,
ich danke dir aus vollem Herzen für deinen Text, der spricht mir so was von aus der Seele!!!! :händchendrück::
Und ich dachte schon, ich wäre die einzige die nur so was erlebt und das so erschreckend findet
Gisa
 
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