Pferde selbst einreiten oder schon ausgebildet kaufen?

Diskutiere Pferde selbst einreiten oder schon ausgebildet kaufen? im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hallo zusammen, mich würde mal interesieren, ob ihr eure Pferde selbst ausgebildet habt oder schon fertig ausgebildet gekauft. Zu Thema selbst...
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ann

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Hallo zusammen,

mich würde mal interesieren, ob ihr eure Pferde selbst ausgebildet habt oder schon fertig ausgebildet gekauft.

Zu Thema selbst ausbilden, seid Ihr sie selbst eingeritten oder habt ihr das von einem Ausbilder machen lassen?

Bei mir sieht es so aus:

Toni, 10jähriger Hafihengst, habe ich mit 2jährig gekauft und dann selbst ausgebildet, habe als die Grundausbildung hatte, Unterricht genommen, um ihn weiter zu fördern. Jetzt läuft er Dressur auf L-M Niveau mit allen Seitengängen, Springen E-A Niveau und ist ein absolutes Verlasspferd im Gelände.

Majori, 3,5jährige Trakehnerstute, habe ich 2,5jährig gekauft. Bei ihr bin gerade dabei sie einzureiten und werde ab dem Frühjahr mit ihr Unterricht nehmen.
 
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Lelie

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Mein Pony habe ich 4,5jährig bekommen, jetzt ist sie 11. Sie war zwar angeritten, ging aber nur Schritt, Trab und Linksgalopp. Konnte also im Prinzip nichts. Ich hab sie also selbst ausgebildet (natürlich mit Unterricht), aber nicht angeritten. Mittlerweile reite ich sie nicht mehr, meine Schwester hat sie übernommen. Ich habe sie in der Dressur auf L-Niveau gebracht, außerdem geht sie fliegende Wechsel und Traversalen. Im Springen hab ich sie bis A geritten, mehr Vermögen hat sie einfach nicht.
Außerdem ist sie ein Verlasspferd im Gelände, geht unter fast jedem auch mit Halsring und ist von kleinen Kindern zu reiten.
Meine große Stute war 9 als wir sie gekauft haben und bis L-Vielseitigkeit turniererfolgreich. Sie hab ich nur in Bezug auf das Halsringreiten selbst ausgebildet.
LG Lelie
 
Merle1

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Nathano kenne ich seit er zwei Jahre alt ist und habe ihn auch selber ausgebildet. Wie auch viele andere Pferde bei uns am Hof. Anfänglich war das schon komisch für mich, irgendwann gewöhnt man sich aber dran und hat auch nicht mehr so die Angst viel falsch zu machen. Zumindest geht es mir so.

Nathano selber wurde in Meura noch eingefahen und war zu Hengstleistungsprüfung in München, auch das zähle ich zu seiner Ausbildung. Dann habe ich lange Zeit vor mich alllein hingewurschtelt und jetzt aber auch Unterricht genommen was echt viel gebracht hat.
 
Meiki

Meiki

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Hey!
Ich habe zwar kein eigenes Pferd, aber so einige Erfahrungen mit meinen RB's.
Meine erste RB war 6 als die Besitzer sie gekauft haben. Sie konnte die grundlagen (Schritt, Trab, Galopp auf beiden Händen und man konnte sie einigermßen an den Zügel stellen). Sie kannte noch nicht viel, weil sie hauptsächlich auf der wiese stand und auch ein fohle hatte. Haben dann mit ihr gearbeitet, und hinterher haben wir dann mit Seitengängen und einfachen Galoppwechseln etc. angefangen. Ich hab mit ihr auch angefangen zu springen, aber leider konnte ich mit ihr nicht weitermachen, da sie an einen anderen Stall gekommen ist. Wahrscheinlich wären wir in der dressur mit dme richtigen Unterricht (den wir hatten) bis L gekommen, im springen weiß ichs nicht.

Meine 2. RB kannte grade mal nen Reiter im sattel, das war'S dann so ziemlich. Am Anfang hab ich den alleine geritten, hab ihn dann soweit bekommen, dass er auf die Hilfen richtig reagiert, an den Zügel geht und brav in der Abteilung läuft (am Anfang konnte ich nicht hinterherreiten, weil er gerannt ist wie sonst was). Dann hat seine Besitzerin auch wieder angefangen und dressurmäßig waren wir so auf E/A Niveau, allerdings nicht auf turnieren erfolgreich (sind auch nur 3 oder 4 gewesen). Beim springen sind wir auch so auf E/A Niveau gekommen. Jetzt ist er verkauft und ich bin gespannt, ob seine neue Besitzerin nächstes jahr mit ihm auf Turnieren (Springen) erfolgreich ist, da sie auch um einige besser reitet als ich.

Nächstes Jahr soll ich ein junges Pferd einreiten, da bin ich allerdings noch etwas unsicher...
 
Farina770

Farina770

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Hey,
Wir sind ja eine richtige Reiterfamilie und wir haben immer mindestens 3 Pferde. Früher haben mein Vater und mein Opa auch aktiv gezüchtet und hatten immer junge Pferde. Seit ca 20 Jahren züchten wir aber nicht mehr und haben unsere Pferde immer relativ roh gekauft und selbst ausgebildet, wobei mein Opa das meiste allein und selbst gemacht hat.

Farina ist ja nun mein erstes ganz eigenes Pferd und wir haben sie 2004 4jährig gekauft. Hier ein Bild als sie den 2. Tag bei uns war. https://www.auftrab.de/Forum/photoplog/file.php?n=201&w=o
Sie war damals schon 2-3 mal auf dem Turnier gewesen und hatte eine Eignung und ein Spr.pf-A gewonnen.
Es war ein langer Weg, sie hat einen starken Charakter und ist sehr selbstbewusst. Zuhause war sie Anfangs ganz brav, aber auf unserem ersten Turnier bin ich noch nicht mal bis zum Start gekommen. Da fings dann langsam an... Später stieg sie bei der passenden Gelegenheit, in der Halle, zuhause, auf dem Platz - überall, sobald ihr etwas nicht passte ging das Theater los, sie hat alles probiert - durchgehen, steigen, buckeln, losrennen, stur sein. 1 Jahr lang hab ich richtig gekämpft - immer wieder geduldig sein, konsequent sein, Ruhe behalten - das war so anstrengend. Es gab auch Höhepunkte zwischendurch und die waren natürlich noch viel erfreulicher als wenn immer alles glatt gegangen wäre
5 jährig haben wir Eignung, springpferde-A und L gewonnen. 6 jährig L-Springen u. A-Dressur. 7 jährig L-spr. gewonnen und M platziert, A-Dressur (2.) platziert. Leider sind wir dann bereits im Juni gestürzt und die restl. Saison viel für mich ins Wasser.
Dressur macht ihr nicht so viel Spaß, aber ich hab mir vorgenommen sie wenigstens eine Saison erfolgreich L zu reiten (wenns sein muss auch erst irgendwann) weil ich finde dass das dazu gehört.

Momentan haben Bekannte sich einen 4jährigen gekauft.. und hier kann ich Beispielhaft (leider) miterleben was aus einem talentierten Pferd wird wenn man sich nicht sofort durchsetzt und dann wieder Vertrauen aufbaut - ein richtiges Misttier, der jeden absetzten will und den man schon fast "lebensgefährlich" nennen kann


Ich würde mir trotzdem immer wieder ein junges Pferd kaufen - es ist zwar wesentlich schwieriger, aber die Gewissheit was man zusammen erreicht hat macht das alles wieder wett.

LG
 
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Kicki

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Mir ging es wie Lelie.
Letztes Jahr bekamen wir Billy als Geländepferd ohne richtige Grundausbildung. Er konnte Schritt, Trab und Linksgalopp so halbwegs. Allerdings ist er auch schon 10 Jahre alz gewesen.
Seitdem wir ihn haben, pfeilen wir an der Grundrittigkeit und vorallem am Rechtsgalopp, den er schon ganz gut kann mitlerweile. Zurzeit hat er jedoch sozusagen eine Trainingspause aufgrund des Winters.

Ich muss erlich sagen, dass ich mir lieber ein Pferd kaufebn würde, was sgon eine Grundausbildung/rittigkeit hat. Ein "rohes" Pferd, das traue ich mir nicht zu. Zumindest jetzt nicht, weil ich denke, dass ich dazu noch nicht das reiterlich Können und Wissen habe. Meiner Meinung nach ist das nicht gerade vorteilhaft für Pferd und Reiter ;)
 
iesca

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Graffita war schon 9 als ich sie gekauft habe, war aber durch die Jahre im Schulunterricht und die Rückenprobleme ziemlich verritten. Da habe ich mich dann aufs Korrekturreiten beschränkt, was wohl auch soweit es halt vom Rücken ging, erfolgreich war. Wir haben uns aufs Lösen und korrektes Vorwärts-Abwärts und Arbeit an der Anlehnung beschränkt. Völlig falsch gemacht habe ich das zumindest nicht, da sie, als ich sie gekauft habe, Kissing Spines hatte und diese, zu dem Zeitpunkt als ich sie einschläfern lassen musste, verschwunden waren (also man hat einfach noch die Spuren an den Dornfortsätzen gesehen).
Bohème ist ja erst anderthalb. Ich würde sie schon gerne selber ausbilden, ich weiss aber noch nicht, ob ich mir das dann effektiv zu traue, wenn es soweit ist. Das hängt auch ein wenig davon ab, wie weit ich bis dahin reiterlich bin und ob ich die entsprechende Hilfe habe. Ich habe ja noch ein wenig Zeit mir Gedanken zu machen. Reizen würde es mich schon, aber ob ich das kann... :confused:
 
monika1

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Wenn ich ein Pferd selbst einreite, dann muß ich schon über eine gewisse reiterliche Erfahrung verfügen und schon ein paar Jahre länger im Sattel sitzen.
Kann ich das nicht, dann wird es teuer, denn Ausbildung kostet Geld.
Spätestens, wenn der 4- jährige Wallach, das "Schnäppchen" dann völlig dichtmacht und gar nichts mehr geht, weil wiedermal jemand meinte, sich die Ausbildung sparen zu können und das alles selbst zu machen , muß ein Profi ran und korrekturpferde sind genau so teuer wie das an - oder einreiten.
Im Endeffekt nochmal den Kaufpreis.
So und weil ich es nicht kann, aber auch nicht so viel Geld habe, habe ich mir ein fertig ausgebildetes Pferd gesucht, das schon älter ist.Wenn die Pferder älter als 10 -12 Jahre sind sinkt der Preis rapide.
Mit viel Glück kriegt man dann ein gutes Lehrpferd, das einen vorwärts bringt und nicht ganz kaputt auf den Knochen ist, weil es eben vernünftig ausgebildet wurde.
Es gilt immer noch junger Reiter- altes Pferd, alter Reiter- junges Pferd, wobei hier mit alt nicht das Alter des Reiters gemeint ist, sondern die Erfahrung.
Wenn man so einige Reiter auf ihren Pferden sieht, dann sieht man auch deutlich, das an der Pferde und Reitausbildung gespart wurde.
 
Shieva

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Hi!
Also meine stute is jetzt ca. 3,5 Jahre alt und ich bisher alles mit ihr alleine gemacht und fang jetzt mit ihr im Unterricht an. Ich finde wenn man die möglichkeit und das können hat sein Pferd selber auszubilden sollte man das auch tun, dann weiß man wie ihm etwas beigebracht wurde und man kann schlechte erfahrungen zu vermeiden.
MfG Anne
 
Steffi2

Steffi2

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Hm, also ich würde mir wohl einen Jährling oder Zweijährigen kaufen, den dann einige Jahre erziehen, dass er schon mal die Grundbegriffe eines anständigen Pferdes lernt (brav führen lassen, Stillstehen, Hufe geben und sowas). Dann würde ich mir einen sehr guten Reiter meines Vertrauens suchen und den unter meiner Aufsicht das Pferd anreiten lassen. Weggeben würde ich das Tier nicht, vorher würde ich es selbst anreiten. Man weiß ja nie, was die mit dem Tier machen, wenn man nicht immer ein Auge drauf hat! Da vertraue ich niemandem...
Oder ich würde mir ein gut ausgebildetes, älteres Pferd aus erster Hand kaufen, da kann man meist auch sicher sein, dass das Pferd okay ist. Wenn es schon durch viele Hände ging ist oft der Wurm drin.

Mal sehen, was die Zukunft bringt!
 
Black Pearl1

Black Pearl1

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Ich würde eigendlich immer ein zumindest angerittenes Pferd kaufen. Ich habe einfach zu viel Angst, dass sich dann für mich nach dem anreiten herraustellt, dass das Pferd zwar super bewegen kann, mir aber obendrauf mit dem Reitgefühl unzufrieden bin.
Klar ist es erstmal ein tolles Gefühl ein völlig unbedarftes Pferd zu anzureiten. Aber was wenn das Gefühl vergangen ist, und sich dann herrausstellt, dass wir zwei einfach bei der täglichen Arbeit nicht harmonieren.
Ich hab so etwas einmal mit einer RB erlebt. Ein wirklich fantaschitsches Pferd und ich war stolz es anreiten zu dürfen (Besitzerin hatte kein Zeit, Bereiter war zu teuer). Aber als der Stolz und der Reiz des Unbekannten nachließen, merkte ich immer stärker, dass es eigendlich überhaubt nicht die Art von Reitgefühl war die ich immer suchte. Ich schämte mich zwar sehr dafür, aber ich kam so rein gefühlsmäßig auf keinen grünen Zweig mehr mit ihm, obwohl Lektionen und alles immer besser wurden...
Danach hab ich mein jetziges Pferdgekauft, welche schon angeritten war. Mein verloren geglaubtes Gefühl war schwups wieder da. Und das ist es immer noch...
 
Brengla_von_Flakkari

Brengla_von_Flakkari

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ich schließ mich "black pearl" an!
ZUMINDEST angeritten.
ich würd mir trotzdem lieber erst ein 9 oder 10 jähriges Pferd kaufen (isis werden erst mit 5 angeritten) weil die dann schon ihre vollständige entwicklung hinter sich habne und ich weiß welchen charakter das tier hat und ob es turnierfähig ist oder nciht!
außerdem hätte ich auch angst dass ich was grundlegendes falschmach und das pferd dann "versaut" ist
 
Bino

Bino

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Hm, schwieriges Thema...

Ich habe Funny mit ihren 3 Jahren kennengelernt. Und man konnte sie kaum mal führen, geschweigedenn nur ein Halfter anlegen. Führen zur Koppel war undenkbar die ersten Wochen. Hufe auskratzen war nich. Longieren war nicht. Und an reiten war noch nicht einmal zu denken.

Alles was sie heute kann, inklusive anreiten habe ich ihr selbst beigebracht. Und ich muss sagen, ich finde es SO schöner, als ein "fertiges Pferd" zu haben. Zur Zeit sind wir wieder dabei sie einzureiten. An die Schenkeldruckhilfen scheint sie sich wieder erinnert zu haben, das funktioniert schon super. Das letzte mal wurde sie ja vor 1,5 Jahren geritten von mir. Auch antraben funktioniert. Da sie ja blind ist, müssen wir sie mit den Zügeln lenken. Aber da reicht ein leichter Zug am jeweiligen Zügel, da wird nicht rumgerissen.

Da mein Pferd später nicht turniertauglich sein soll, muss sie keine großartigen Lektionen können. Von daher muss sie vorerst nur Schritt und Trab können. Und ehrlichgesagt, dazu brauch ich keinen Bereiter! ;)

Ich bilde mich dann lieber im einzelunterricht beim RL weiter, aber lehren tu ich mein Pferd selbst! :)
 
T

Tigerchen1

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Mein erstes Pferd (Haflinger) habe ich dreijährig, angeritten gekauft und dann Unterricht mit ihm genommen. Würde ich nie wieder so machen!!!! Im Nachhinein stellte sich raus, dass er nur ruckzuck angeritten wurde.

Anschließend habe ich mir eine Trakehnerstute (6 Monate) gekauft. Würde ich immer wieder machen!!! Man hat viel mehr Einfluss auf Erziehung, Ernährung, Hufschmied, Tierarzt etc. ich weiß genau, dass sie regelmäßig entwurmt wurde... Allerdings ist es mit Sicherheit günstiger sich einen drei/vierjährigen angeritten zu kaufen. Die Aufzucht kostet viel Geld, man muss einen tollen Aufzuchtplatz haben etc... Aber man hat natürlich zu "seinem" Pferd auch eine viel engere Beziehung, was einiges leichter macht! Angeritten ist sie noch nicht.. mal sehen wie es wird :D
 
littleloni09

littleloni09

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Huhu,

ich lasse ausbilden und reite gleichzeitig ein paar runden mit, da meiner gerade in den Anfängen ist, gleicht es mehr einem rumgeeiere als reiten, und oft wird gar nicht geritten sondern viel vom Boden ausgebunden und co.

Ich bin aber schon drauf erpicht ihn gut ausbilden zu lassen und es nicht alles selber zu machen, so gut bin ich nicht und will mir den Stress neben der Arbeit die eh zur Zeit nicht gut läuft nicht auch noch geben. Das wäre keine gute Mischung, Frustiger Reiter und junges Pferd.. nene , dann lass ich lieber reiten und wenn ich mich gut fühle dann reite ich mit.

Sobald meiner dann nächstes Jahr richtig in die Schule geht werde ich ihn mindestens zweimal die Woche selber mitreiten und den Rest von Thomas machen lassen. Ich bin ehrlich und gebe auch zu das ich später keine Lust habe an Dingen zu korrigieren die ich falsch gemacht hab, ob bewusst oder unbewusst.

Und für mich käme z.B. eine L Dressur nicht in Frage (nur zum Vergleich ich bin ja Westernreiter) da ich schon dementsprechend gerne höhere Klassen gehen würde, und spätestens da gehört eine vernünfitge Ausbildung beim Trainer dazu..



Sandra
 
Farina770

Farina770

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Hallo,
mir fällt beim Beitrag von littleloni auch noch was ein:

Ich stehe mit Farina momentan vor meinem ersten "richtigen" Hindernis was Ausbildung betrifft. Bisher konnte ich ihr noch alles "beibringen" und wusste noch genau was richtig und was noch falsch läuft. Jetzt sind wir genau auf dem selben Stand: Dressur: A-L, Springen: M und jetzt weiß ich nicht mehr weiter.. Pferd auch nicht...

Neue Lektionen wie Traversalen, Renvers, Travers.. muss ich selber erst noch lernen, festigen, üben. Das ist mit einem ungelernten, unerfahrenen Pferd auf dem Gebiet echt doof und ich hab tierische Angst ihr was falsches beizubringen. - Das ist echt blöd!

Genau beim Springen, bis M bin ich vorher schon geritten, aber alles was drüber hinaus geht, da muss ich selber noch meine Erfahrungen machen. (d.h. es geht auch mal was in die Hose, das nächste mal mach ichs dann richtig) aber das darf man sich ja mit einem jungen, talentierten, motivierten Pferd eigentlich nicht erlauben - da muss alles richtig laufen!

was soll ich tun? Untericht hab ich, Lehrpferd nicht. Aber wir wollen ja auch beide mehr.

meine Erkenntnis: Selbst wenn man ein durchschnittlich guter, erfahrener Reiter auf L/M Niveau ist, kommt man irgendwann an seine Grenzen mit jungen Pferden.
 
Aartal

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hey ihr,

ich hab meinen Aartal sebst eingeritten. So konnten wir uns aufeinander einstellen und es klappt im umgang und beim reiten einfach alles perfekt;)

Aber es kommt auch immer auf das Pferd an!!!
 
littleloni09

littleloni09

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Huhu,

da dieses Thema für mich ja zur Zeit total aktuell ist ist mir gestern wieder was dazu eingefallen,

ich bin meinen geritten für 15 Minuten. Schritt und bisschen Trab und eigentlich geht es zur Zeit nur darum das er die Lenkung lernt.

Beim Galoppieren stellt sich meiner sehr hartnäckig an und springt kaum richtig an, bzw. geht sofort in den Kreuzgalopp. Er springt dann meistens vorne selber um aber hinten nicht, das Problem ist, das man meinen sooo was von gut sitzen kann im Galopp das sogar Anja ( die ihn sonst reitet ) es nicht merkt ob er komplett richtig oder falsch ist.

Ihr Kommentar dazu war, ich hab noch nie so gut nen Kreuzgalopp gesessen. :D

Da sehe ich dann z.B, Probleme für mich, wenn es einer nicht merkt der so was eigentlich täglich macht wie soll ich das dann richtig machen???

Kennt einer von Euch das selbe Prob. Ich mein, wir haben nix eilig, würde mich nur mal interessieren ob Ihr auch Erfahrungen mit falsch galoppierenden Pferden habt.


Greetzi Sandra
 
Sambuca

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um ehrlichzu sein hab ich mir damals das falsche Pferd gekauft. Es war das erste, da ist man natürlich in der hinsicht noch total grün hinterden ohren und gut gläubig!
Ich bin zwar schon länger ca.5 Jahre in der reitschule auf schulpferden geritten, die aber genau wussten was sache ist!

Sambuca war damals 5 und so gut wie gar nicht ausgebildet. Er konnte schritt, Trab und ein ganz bissle recht Galopp. Links plappte so gut wie gar nicht und wenn er mal galoppierte (auf beiden händen) dann prang er ganz ganz schnell in den kreuzgalopp.
Wie es dann natürlich auch noch kommen musste hatte ich gaaanz lange kein Unterricht, da die umstände einfach nicht passten, so wurde es auch nicht besser.

Mit sehr sehr vieö arbeit mit verschieden Reitlehrern haben wir auf ihm und mir nun doch schon ein recht anständiges paar gemacht! Ich bin nun auch so weit, das wir beide weiter machen können.Auch ich musste erst mal das reiten lernen obwohl ich schon die 5 Jahre im sattel saß!

Fazit! Ein junger unerfahrener reiter braucht ein älteres erfahrenes Pferd um von ihn noch etwas zu lernen. Ein Junges oder auch aunausgebildestes Pferd braucht einen Erfahrenen reiter um von ihn etwas zulernen!!!

Wenn ich ein neues Pfer oder ein Zweites bekommen sollte, dann wird es ein Pferd werden dass die grundkenntnisse hat, und dann mit mir und hilfe meiner RL weiter ausgebildet wird!
 
Zahra

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um ehrlichzu sein hab ich mir damals das falsche Pferd gekauft. Es war das erste, da ist man natürlich in der hinsicht noch total grün hinterden ohren und gut gläubig!
Ich bin zwar schon länger ca.5 Jahre in der reitschule auf schulpferden geritten, die aber genau wussten was sache ist!

Sambuca war damals 5 und so gut wie gar nicht ausgebildet. Er konnte schritt, Trab und ein ganz bissle recht Galopp. Links plappte so gut wie gar nicht und wenn er mal galoppierte (auf beiden händen) dann prang er ganz ganz schnell in den kreuzgalopp.
Galopp ist ja auch sehr schwierig in der Bahn für junge unausgebildete Pferde. Ich habe mein Pferd seit sie 3,5 Jahre ist. Sie ist nun 5,5 Jahre. Wir haben mit dem Galopp in der Bahn erst vor zwei Monaten angefangen. Vorher nur im Gelände. Es hat sich ausgezahlt, denn wir hatten dann kaum Probleme in der Bahn. Natürlich sind wir erst am Anfang, aber Galopp braucht Zeit.
Viele junge Pferde werden einfach schon zu früh an die schwierigen Arbeiten herangeführt und es wird zu viel gemacht.

Aber Du hast Recht. Ein junges Pferd auszubilden braucht Erfahrung und Geduld und kostet viel Schweiß und Mühen.

Und auf Reituntericht sollte man auch nicht verzichten, wenn man wie ich schon seit 27 Jahren im Sattel sitzt. Es schleichen sich immer wieder Fehler ein und jedes Pferd ist auch anders zu sitzen.

Und zuletzt, es kostet jede Menge Geld, bis man sein eigenes Pferd ausgebildet hat. Denn das kann Jahre dauern. Es ist also nicht billiger, ein jüngeres Pferd zu kaufen. Aber es hat den Vorteil, dass man die "Geschichte" seines Pferdes kennt.

Andrea
 
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