Bestrafung

Diskutiere Bestrafung im Ausbildung Forum im Bereich Pferde; Hallo liebe User! Ein sensibles Thema: Bestrafung! Wie steht ihr dazu? Wenn euer Pferd etwas falsch gemacht hat: Seht ihr drüber hinweg und...
Bino

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Hallo liebe User!

Ein sensibles Thema: Bestrafung!

Wie steht ihr dazu? Wenn euer Pferd etwas falsch gemacht hat: Seht ihr drüber hinweg und lobt es stattdessen wenn es im nächsten Augenblick etwas richtig gemacht hat? Bekommt es hin und wieder einen Klaps oder wird es ein scharfes "Nein!" zu hören bekommen?

Oder seid ihr gänzlich gegen Srafe? Wenn ja, warum?

Eure Bino
 
30.08.2006
#1
A

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Gast

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Kathrinsche

Kathrinsche

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Also ich denke, dass ein Pferd bestraft werden muss. Ich bin der Meinung, dass man sich nicht alles gefallen lassen darf, sonst tanzt das Pferd einem noch auf der Nase herum. Ist natürlich jedem selbst überlassen, was er / sie unter Bestrafung versteht. Bei mir bedeutet das, dass er vorerst mit nem scharfen Blick und erhöhter Stimme ermahnt wird. Reagiert er nicht, kommt noch einmal ein scharfes "Nein". Wenn ich merke, dass er mich einfach nur verarscht, gibt es auch mal einen Klaps auf die Nase. Danach ist auch meistens Ruhe. Aber zu einem Klaps kommt es eig. nur selten. Gaaanz wichitg für mich und überhaupt für Pferde ist das Lob. Sowas darf nicht fehlen, sonst braucht man ja auch nicht zu bestrafen. das Pferd muss ja mekren, dass es nicht in ordnung war und soll nicht dneken, dass der mensch aus heiterem Himmel bösartig geworden ist . Das Pferd muss es verstehen können und das geht nur, wenn die Bestrafung und das Lob im richtigen zeitpunkt eingesetzt werden, was ebenfalls sehr relevant ist. Natürlich ist die Bestrafung auch von Pferd zu Pferd unterschiedlich...wenn ich nen wirklich "sturen Bock " habe, ist es wichtig, dass man schnell reagiert. Bei einem ganz Sensiblen (wie meine RTB), brauch ich nur einmal die Hand zu heben ( halt irgendwas Ruckartiges, manchmal kommt der zeigefinger^^) und ein scharfes "nein" genügt. Konzentration spielt auch eine Rolle, wenn das Pferd in dem Moment sich nicht auf einen konzenrtriert, wird es auch nicht gehorchen, man muss also die Aufmerksamkeit des Pferdes gewinnen.
 
Isabel007

Isabel007

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Ich bin der gleichen Meinung wie Kathrinsche, Bestrafung muß sein, ich will ja nicht, dass mein pferdchen mir auf der nase rum tanzt...
Zuerst "bestrafe" ich nur mit der Stimme, wenn das nicht funktioniert, gibt es auch mal einen kleinen Klaps oder Anstoß.
Bei Kleinigkeiten seh ich auch mal drüber hinweg... da ich eh ein sensibles Pferdchen habe, muß ich ihn nur böse angucken und dann weiß er schon, was er falsch gemacht hat :)
 
Sheep1

Sheep1

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Also ich finde, dass man gerte & Co nciht als "Strafe" ansehen darf, sondern als Korrektur... es bekommt einen Klaps und das nächste mal hat das besser zu klappen... Wenn es an was anderem als dem Willen des Pferdes liegt (z.B. Intelligenz,...) dann wird das natürlich anders gehandhabt..

Aber ich finde es ganz schlimm sowas als "Strafe" anzusehen..
 
Jaci11

Jaci11

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Also, ich habe meine Stute jetzt seid April - bekommen als unerzogener Trampel.
Heißt, ich bin noch in der Erziehungsphase!

Wenn Countess sich jetzt Sachen erlaubt wie Umrempeln, gar Steigen, Losziehen usw. dann strafe ich mit einem lauten "Nein" und sie bekommt auch mal eine vor ( niemals auf den Kopf!! ).

Beim Reiten fahre ich damit bei ihr gänzlich falsch!
Heißt aber nicht dass ich es bei jedem Pferd gleich mache.
Nur bei meiner Stute komme ich mit harten Strafen beim Reiten gar nicht weiter.
Wenn etwas hart an der Grenze ist, ermahne ich sie mit der Stimme. Lobe aber dafür ausgiebig wenn etwas gut ist!
 
L

Lelie

Gast
Für mich gilt immer: Zuckerbrot und Peitsche. Also viel Lob, wenn etwas richtig war und Strafe, wenn etwas schlecht war. Das gilt sowohl am Boden als auch beim Reiten. Zunächst bestrafe ich durch Stimme oder Körperhaltung, dann mit Klaps (am besten mit Gerte oder Strick, ist gezielter als Hand).
LG Lelie
 
Steffi2

Steffi2

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Hm, in Situationen, in denen das Pferd etwas macht, was es eigentlich nicht darf bin ich schon fuer eine Strafe. Besonders dann, wenn das Pferd sich normalerweise anders (fuer uns gesehen richtig) benimmt. Da bin ich dann schon mal fuer ein lautes "nein", oder einen Knuff in die Brust. Man sollte aber nie auf den Kopf hauen. Ausser bei einem Beisser, da kann mir schon mal die Hand ausrutschen...beissen kann ich gar nicht haben (und es ist ja auch gefaehrlich, da geht mir meine Sicherheit vor)!
Bei der Tiffy reicht meistens ein boeser Blick und ein "nein", sie ist zum Glueck gut erzogen.
 
L

Lelie

Gast
@mueffy: Der Tonfall, in dem "nein" und "fein" eingesetzt werden, ist doch komplett verschieden! Ein scharfes "nein" kann mein Pferd zumindest von einem tieferen, ruhigen "fein" unterscheiden. Ich hab mal gehört, dass das Pferd sowieso nichts versteht, von dem was wir sagen, außer den Tonfall.
LG Lelie
 
Merle11

Merle11

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Ich würde es pferdeabhängig sehen wie man straft schon allein weil es ja eher so die büffeligen Pferde gibt und die Sensibelchen, nur um mal ein Beispiel zu nennen. Ansonstenb in ich aber durchaus für´s strafen und besonders dann wenn es für mich als Menschen anderweitig zum Risiko wird.

Andererseits versuche ich aber auch immer gute Aktionen zu loben um wieder einen positiven Effekt zu haben. Oftmals vergesse ich das Loben auch ein Mittel der Erziehung wäre und bin dann auch beschämt. Das heißt jetzt nicht das ich gar nicht lobe, aber ich finde man setzt es viel zu wenig ein.
 
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Ally.

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Guten Morgen,

also ich sehe es ähnlich wie Kathrinsche und Isabell007.

Wobei es natürlich immer auf das Pferd und die Situation angekommt, wie die Strafe und das Lob ausfallen.

Lieben Gruß,
Ally.
 
Bino

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Ich sehe auch einen riesen Unterschied, zwischen einem "nein" und "fein".
Mein "Nein" hört sich tiefer und scharf an und auch eine Lautstärke höher.
"Fein" ähnelt einem süßlichen Klang und eher in die länge gezogen, so wie "Feeiiin" und auch in einer höheren Stimmlage.

Funny meint öfter mal, dass man sie nur mit Handschuhen anfässt und das nützt sie gnadenlos aus. Aber ein scharfes Nein bringt sie schnell zur Vernunft. Sie verdreht dann die Ohren zur Seite und der Kopf geht runter. Wenn sie dann im nächsten Moment etwas richtig macht, folgt ein kurzes Lob und dann wird weiter gearbeitet.

Wenn sie bei routinierten Tätigkeiten mal meint sich gegen mich zu stellen, kann ich auch sauer werden. Und sei es nur beim Hufe auskratzen oder ständigem hin und her getänzel beim Putzen. Da bekommt sie dann schon mal einen Klaps.

Wenn sie sehr unartig ist bekommt sie auch mal ein böses "Funny!" zu hören und dann ist meistens wieder gut. So richtig in die Schranken weisen musste ich sie Gott sei Dank noch nicht.

Die Gerte oder die Peitsche als Bestrafungsmittel einzusetzen finde ich wie Sheep falsch. Die beiden Sachen gehören für mich in die Kategorie Korrekturmittel.
 
Amymaus

Amymaus

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Mit ner Gerte, Strick oder ähnlichen brauch ich meiner gar nicht zu kommen, -redet - dann zwei Tage nicht mehr mit mir. Ziemlich arges Sensibellchen. Meist reicht ein klares "Nein" oder wenn sie merkt, das war verkehrt oder nicht gut, verhält sie sich gleich ganz anders (versucht mir dann alles recht zu machen)
Meistens muß ich eh nur loben, ist halt gut erzogen und auch von ihrem Charakter her einfach lieb. Kommt selten auf die Idee sich mir zu widersetzen und böswillig würde sie nie etwas tun.
 
Nadi2

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ich bin auch der meinung das es ohne "bestrafung" nicht geht.... es kommt ja acuh immer drauf an wie sie aussieht. aber nur durch lob kein ein pferd m.M nach nicht lernen.
auch ein ruck am halfter reicht nicht unbedingt aus. so fies es sich anhört aber als unser kleiner mann noch hengst war, hat der desöfteren mal einen mit der gerte beim führen bekommen. weil wenn sich 1,65m neben einem an der hand erlauben was sie wollen sprich beißen, treten, steigen dann ist das nicht mehr so witzig. da gabs dann einen mit der gerte aufn hintern oder vor die brust und das hat er auch schnell gemerkt und dann war ruhe. angst vor der gerte hatte er jedoch nie!!! bzw hat sie auch bis heute nicht und jetzt wo er wallach ist, ist das auch überhaupt kein thema mehr.
auch die andern großen dürfen nicht alles, schubbern, schubsen betteln ist alles nicht meins. das gibts einfach nicht. meißtens reicht ein scharfes nein, und zur not wird mal am halfter geruckt und dann ist ruhe.
meine pferde müssen nicht marschieren wie bei der armee, aber ich denke das es wichtig ist das ich der chef bin und es auch bleibe. denn wenn pfede erst mal wissen was sie mit einem machen können ist das nicht so propper. desweiteren ist es für pferde nur gut und schön wenn sie wissen, welchen stand sie in der rangordnung haben, sonst kommt es bei ihnen in aufregenden situationen auch schnell mal zu angst, wenn sie nicht wissen das sie ihrem "chef" vertrauen können.

natürlich ist lob jedoch nicht minder wichtig. ich bin garantiert niemand der seine pferde den ganzen tag nur anmotzt, denn das ist auch nicht nötig. ich lobe viel mit stimme und auch wenn sie nur lieb neben mir her marschieren, wird mal der hals getätschelt o.ä.
 
LCG

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ich bin absolut kein Freund der Kuschelponyfraktion. Wenn eins meiner Pferde sich grob daneben benimmt, greife ich ggfs. auch hart durch.

Ich wäge sehr genau ab, was in dem Moment passiert und ob es aus Respektlosigkeit, oder Unachtsamkeit oder was auch immer geschehen ist.

Als ich meine Stute ganz neu hatte, hat sie gleich mal gemeint, sie müsste bei einer unangenehmen Berührung nach mir treten. Schon der Versuch war strafbar und sie bekam postwendend die Antwort. Sie hat das seitdem nie wieder versucht.

Mein ehemaliges Scheckpony war z.B. ziemlich *verdorben* bei normaler *menschlicher* Bestrafung wäre man bei ihm nicht weitergekommen, bei ihm habe konsequent mit dem Belohnungsprinzip gearbeitet, da gab es keine Strafen (es sei denn er wollte beissen, oder treten) schlechte Situation habe ich im Vorfeld versucht zu vermeiden und gutes Verhalten wurde mit dem Clicker belohnt.
 
V*Punker

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Ich will der Herdenchef sein - dann muss ich mich auch so verhalten.
Wenn ich merke,dass er mich und meine Stellung austesten will, dann bekommt er rechtzeitig das Echo. Meist reicht ein scharfes "Punker!" aber wenn er auf der Stallgasse zappelt, fliegen nach einer "mündlichen Verwarnung" auch mal Bürsten...


Er ist übrigens das perfekte Beispiel um Angst und Respekt auseinander zu fuseln:
bei meinem Cousin (seinem Züchter u. ehem.Besitzer) ist er hyper nervös - zuckt, bei jedem Geräusch und will *weg,weg,weg*.
bei einer Einstellerin ist er wieder komplett anders - da lässt er entweder das Sensibelchen oder den Matcho raushängen, aber sobald er etwas will, setzt er es durch: notfalls auch dann,wenn er die Einstellerin am Zaun "abstreift" (beim auf die weide führen).
und bei mir?
ist er zwar immernoch ein schisser bei unbekannten Sachen, aber ich kann mit ihm in die Weide gehen,laufen,rennen und er prescht erst dann ab,wenn ich es ihm sage. um nur eine Situation zu nennen...


Ich glaube,dass Respekt und Vertrauen ganz eng zusammenhängen. Denn wenn ich als Pferd weiß,dass ich eine Respektsperson vor mir habe,dann trau ich der Person auch zu, mich zu beschützen - denn die Person hat sich ja auch gegen mich durchgesetzt.
 
Farina770

Farina770

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Das mit der Bestrafung ist ein schwieriges Thema und von Pferd zu Pferd unterschiedlich.
Wichtig ist nur das, was man damit erreichen will. Der Mensch ist immer und überall der Boss und das Leittier! Das Pferd soll uns Vertrauen, uns respektieren, nichts in Frage stellen und sich bei uns sicher fühlen.

Leider kenne ich mehr Pferde die KEINEN als zuviel Respekt vor ihrem Reiter haben, ich könnte ohne Probleme 20 Pferde aufzählen bei denen man mal etwas härter durchgreifen könnte/müsste. Deren "Erziehungsberechtigte" haben entweder Angst vor ihrem Pferd oder noch nicht erkannt das Pferde keine Spielzeuge sind. Man hat da 600kg Muskelkraft vor sich stehen und wenn die sich nicht benehmen können, wird das nicht so lustig (vor allem auch für aussenstehende)
Ich bringe mich, das Pferd und andere Beteiligte immer in Gefahr wenn man sein Tier nicht unter Kontrolle hat.

Es gibt ja ernsthaft Leute die ihrem Pferd auf Kommando steigen beibringen oder es lustig finden wenn PFerd einem in die Jacke beißt wenn es nicht sofort eine Möhre bekommt. Hallo?? Wie soll das Tier begreifen was Spaß und was Ernst ist?

Also seit ich Farina hab, musste ich mich im Umgang und in der Erziehung echt zusammenreißen, lässt man ihr einmal was durchgehen tanzt sie einem nur noch auf der Nase rum. Sie ist das liebste Pferd der Welt wenn sie weiß was sie darf und was nicht, aber sie kann einem echt das Reiterleben zur Hölle machen. Wir haben schon ziemlich viel durch, losreissen, steigen, durchgehen, rumhampeln, treten. Grob werden ist nicht immer eine Lösung, oft hilft auch Ruhe und Geduld, aber spätestens wenn Pferde anfangen zu steigen - dann sollte man doch mal alle "Liebe" kurzzeitig vergessen. Steigen lässt sich durch nichts rechtfertigen.

LG
Steffi
 
LIsI1

LIsI1

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Mir wurde mal gesagt wenn man "nein" sagt verstehen manchne die Pferde anstatt nein "fein"!! hören sich aber ziemlich gleich an, oder:D

Wenn ich meine RB bestrafe dann sag ich entweder nein oder cherry, aber cherry in einem harten ton, und so betont!:)

und wenn sie danach was gut gemacht hat sag ich entweder brav, gut oder so... oder ich steichl sie einmal am hals entlang... :)

Aber man sollte ein Pferd wenn es was falsch gemacht hat schon bestrafen also mit Stimme und nicht mit Gerte(schlagen..)! (aber das machen manche trotzem noch, wenn ein pferd was falsch gemacht hat wird es geschlagen*hasse diese leute*:mad:

ich hab mal bei einem Springtunier gesehen das ein pferd zweimal einen sprung verweigert hat und dann hat der reiter das pferd voll mit der gerte um die ohren und dann auf den hinterteil! :mad: diese leute die das machen sollten mal so geschalgen werden vlt kapieren sie das!

aber ich finde schon das ein pferd mal mit dem wort gestrafen werden soll, wenn es was falsch gemacht hat!
 
iesca

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Ganz wichtig ist, denke ich, dass man zuallererst Regeln aufstellt, an die sich das Pferd zu halten hat und dann auch darauf achtet, dass diese Regeln konsequent beachtet werden. Wie soll ein Pferd wissen, was es darf und was nicht, wenn sich das jeden Tag ändert und das, was gestern in Ordnung war, heute schlecht ist.
Ich steigere das dabei auch, zuerst die Verwarnung mit der Stimme, wenn das nicht reicht, hebe ich die Hand und wenn das immer noch nicht reicht, gibt es einen Klaps. Womit das geschieht, hängt dann davon ab, was ich gerade zur Hand habe, das kann mal die blosse Hand, das Strickende, der Striegel oder auch die Gerte sein. Wenn das Pferd wirklich konsequent erzogen wurde, dann ist es in den meisten Fällen gar nicht nötig, bis zum letzten zu gehen. Aber ich möchte nicht, dass mir mein Pferd auf der Nase herumtanzt.
Graffita war sehr dominant und hat solche Sachen sofort ausgenutzt und ich bin froh, dass Bohème auf der Fohlenweide auch schon erzogen wird. Besser, sie lernt es jetzt, als wenn ich ihr mit 3,5 noch beibringen muss, dass sie beim Führen anständig zu laufen hat.
 
Kicki2

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Generell bin ich kein Freund von Bestrafung, ich lobe lieber. Unter Betrafung verstehe ich natürlich kein Prügeln, Schlagen oder sonst etwas. Das Pferd soll nur merken, dass es etwas falsch gemacht hat und nicht für seinen Fehler büßen!
Wenn Billy allerdings was machen möchte, was er nicht soll, kommt ein "Na!" von mir. Macht er etwas was wirklich nicht sein muss, kommt ein "Nein!" und in seltenen Fällen auch ein Klaps. Meist gibt er aber schon beim "Na!" klein bei ;)
 
V*Punker

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@mueffy
also ich denke schon,dass mein Pferd "fein" und "nein" unterscheiden kann. Wenn ich ihn mit "feeeeiiiiinnn" lobe, ist er entspannt - die Ohren nach vorne gerichtet.
Schleuder ich ihm ein "nein!" entgegen, gehen die Ohren kurz zurück und der Kopf zuckt hoch - wie ein Kind,dass sich erschrocken hat,eben.

Das mit dem Loben kann ich übrigens nachvollziehen :)
Kraulen und streicheln ist doch viel angenehmer als klatschen... (besonders im Sommer auf kurzem,durchgeschwitzten Fell...)
 
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