Aufbau der Reitstunde - wie macht ihr´s?

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Luxana

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Hallo!

Mich würde mal interessieren, wie ihr eure Reitstunde aufbaut. Also gemeint sind jetzt nicht die, die Reitunterricht geben oder die eine Reitstunde mitreiten, sondern wenn ihr "alleine" reitet, ohne RL.

Überlegt ihr euch vorher, was ihr besonders üben wollt? Oder "spult" ihr immer das gleiche Programm ab, so dass euer Pferd schon fast von alleine weiß, was ihr als nächstes reitet? Oder richtet ihr euch individuell danach, was euch das Pferd anbietet?

Aufwärmen zu Anfang der Stunde ist ja Pflicht für jedes Pferd. Wie gehts dann weiter bei euch?


Ich versuche mein Pferd zur Zeit einfach nur locker zu reiten und viel zu Biegen. Dazu reite ich viele Wendungen, Handwechsel, Tempiwechsel und Übergänge. Vor dem Reiten überlege ich mir nicht sonderlich, wie ich die Reitstunde gestalte, sonderen reite quasi das, was mir gerade einfällt, bzw. wie er sich anbietet.


So, dann erzählt mal ;)
 
N

niki

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Hallo,

bei mir ist das sehr unterschiedlich. Nach dem Warmreiten und lockern reitr ich erstmal npormale Übergänge und Wechsel. Dabei merk ich meistens schon wo die Schwächen an dem Tag so liegen und versuche diese rauszureiten.

Oft überleg ich mir aber auch schon vorher ob ich Stangen oder Pilone mit auf den Platz nehme und ins Training mit einbaue, oder villeicht doch lieber Galopptraining mache. Manchmal ergibt sich aber auch der Ablauf von ganz alleine. Dann ist man einfach so in der Sache vertieft das fließende Übergänge ohne langes überlegen geritten werden.

LG niki
 
Ladino

Ladino

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Hhhm, also ich würde sagen, die Grundstruktur ist immer gleich... . Gedanken mache ich mir auch meist nicht so griß darüber, allerdings habe ich ohnehin einen Plan, so dass ich regelmäßig Tage habe, an denen ich auch nur mal v/a reite oder wo ich viel an Biegungen dran bin.

Im Allgemeinen übe ich dann schonmal Lektionen aus der letzten RS oder ich arbeite an etwas, wo noch Unsicherheiten drin sind etc.

Unsere Lieblingslektionen kommen natürlich immer etwas öfter dran *g* (MT, HHW, Galloppwechsel).

Mein allgemeiner Aufbau ist:

Schritt
V/A auf großen gebogenen Linien
Mehr aufnehmen
Etwas Gallopp im leichten Sitz
Aussitzen, dabei immer mehr versammeln z.B. durch Übergänge etc.
Ein paar einzelne Lektionen abfragen
Zügel aus der Hand kauen lassen
Loben
Schritt
 
Luxana

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Hallo Ladino,

ich hab wahrscheinlich grad nen Hänger, aber ich komm nicht drauf, was bei deinen Lieblingslektionen das MT bedeutet? *kopfkratz*

Und HHW ist Hinterhandwendung? *nochmal kopfkratz*
 
Ladino

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JA HHW ist Hinterhandwendung und MT ist Mitteltrab! So steht das doch auch oft in den Protokollen ;-)
 
Luxana

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@ Franzi und Ladino
Danke für die Aufklärung ihr beide.
Ladino, ich bin noch nie ein Turnier geritten, dementsprechend hab ich noch nie ein Protokoll in der Hand gehabt ;) *gg* Aber wieder was gelernt ;)
 
L

Lelie

Gast
Die Dauer der einzelnen Phasen ist bei mir von Pferd zu Pferd verschieden. Grundsätzlich sieht mein Stundenaufbau so aus:
- Schritt reiten, zunächst am hingegebenen, später am langen Zügel
- vorwärts-abwärts lösen im Trab auf großen Linien (Zirkel, ganze Bahn)
- etwas Galopp zum lösen (also schön vorwärts auf großen Linien)
- evtl. Schrittpause
- engere Linien im Trab und Galopp (Volten, Zirkel verkleinern, Schlangenlinien)
... jetzt sollte mein Pferd eigentlich locker sein, so dass die echte Arbeitsphase beginnen kann:
- Übergänge zwischen den Gangarten+innerhalb derselben (je nach Ausbildungsstand)
- Schenkelweichen oder Schultervor zum letzten Lockern (je nach Ausbildung)
- Üben von speziellen Lektionen (z.B. Rückwärtsrichten, ruhiges Halten, flieg. Wechsel, Außengalopp, Traversalen...)
- zulegen und abfangen zum Überprüfen von Losgelassenheit und allg. Durchlässigkeit
- evtl. Aufgabe reiten (vorm Turnier) oder nochmaliges Abfragen des Geübten
- Zügel aus der Hand kauen im Trab auf dem Zirkel
- Schritt reiten
So ungefähr sieht das bei mir aus. Je nachdem wie viel Zeit ich hab, wie gut das Pferd drauf ist und wie meine Laune ist, variiert die Dauer und Intensität der Reitstunde.
LG Lelie
 
Farina770

Farina770

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Hallo,

der Aufbau meiner "Trainingsstd." ist eigentlich immer vorher grob geplant, also entweder Springgymnastik, Gelände, locker-machen oder Dressurtraining (weil z.B. am Woende A-Dressur genannt ist).
Beim reiten an sich bin ich dann flexibel, wenn sie keinen Bock hat u. sich total quer stellt ist halt "Back-to-the-basics" angesagt, egal was ich mir vorgenommen hab. Dann reite ich viel v/a, schultervor, viel Biegen u. Tempiwechsel, bißchen Stangenarbeit (das macht ihr Spaß!)
Andersrum wenn ich nur son bißchen vor mich hin reiten wollte u. mir nichts besonderes vorgenommen hab u. sie bietet sich für irgendwas besonders an u. ist gut drauf mach ich vielleicht auch mal etwas mehr u. spring mal nen parcoursauschnitt oder reite vermehrt neuere Lektionen.

Son besonderes "Programm" z.B. 5 min Trab, 3 runden Galopp, Schrittpause... hab ich gar nit. Kommt drauf an wies Pferdi drauf ist.
Hab mir halt immer zum Ende der Saison oder im Winter ein größeres Ziel gesetzt, auf das ich dann hinarbeite.
Saison 2006 ist ja abgehakt aber bis Ende Oktober hab ich mir vorgenommen, das ich selbst wieder auf dem Stand sein will, auf dem ich war als ich gestürzt bin (das wird harte Arbeit :( ) u. für 2007 wird dann mal gesehen was noch drin ist (L-Dressur?) :rolleyes:

positiv ist nur das ich wieder voll motiviert bin, nach 9 Wochen Pause!
 
Steffi2

Steffi2

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Ich plane meine Stunden vorher auch nicht...ich setz mich auf's Pferd und schau, wie sie drauf ist. Je nachdem arbeiten wir dann konzentriert oder wir machen ein paar lockere Runden.
Zuerst wird sie (nach dem Warmreiten) auf großen gebogenen Linien mit vielen Handwechseln im Trab "durchgeknetet", damit sie schön weich wird. Dann kommen Galopp und Übergange dazu, das macht sie meistens richtig schön locker. Da sie ja noch nicht so lange geritten wird soll sie viel v/a gehen und sich schön biegen.
Wenn das gut klappt kommt dann die "richtige" Arbeit: Zirkel verkleinern und vergrößern, Viereck verkleinern und vergrößern, Halten, Zulegen, Einfangen, viele Übergänge und Handwechsel...dabei versuchen wir konstant am Zügel zu bleiben, was ihr vor allem auf Geraden und beim Angaloppieren noch etwas schwer fällt. Aber es wird!
Manchmal kommen auch noch ein paar Stangen oder ein Sprung dazu, aber nicht so oft (dafür haben wir ja unsere Springstunde).
Nach der Arbeit darf sie dann im Trab am langen Zügel den Hals lang machen und entspannen...
 
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