Englisches Vollblut

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Silva

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Garkeine EV Fans hier? :D Das wundert mich aber :eek:

Über das Englische Vollblut ließe sich so viel berichten. Englische Vollblüter sind für ihre Ausdauer und Schnelligkeit bekannt. Darum finden sie überwiegend Verwendung als Rennpferde.
Darüber hinaus findet man diese Vollblüter in den Zuchtlinien vieler anderer Pferderassen. Sie sind vererbungsstark und tragen so zur Veredelung anderer Rassen bei. Hier nun ein Rasseportrait...


Im 17. und 18. Jahrhundert entstand das Englische Vollblut, auf Grund der Begeisterung des englischen Adels und der Könige für Pferderennen. Im Jahre 1821 tauchte der Begriff «Thoroughbred» zum Ersten mal im 2. Band des General Stud Book auf. Hier wird genealogisch Buch geführt über die Vollblüter in Großbritanien und Irland. So hat sich in den letzten 200 Jahren eine Rennsport- und Vollblutzucht-Industrie entwickelt und das Vollblut hat sich als die Rasse mit dem größten Einfluss auf alle anderen Pferderassen der Welt herausgestellt. Vollblüter vererben Größe, bessere Bewegungen, Schnelligkeit, Kampfgeist und mentale Ausdauer.

Zuchtgebiete
Seit ihrem Auftauchen in England, gelangten die Vollblüter auch schnell nach Irland. Die Gegenden in England, wo heute hauptsächlich Vollblüter gezüchtet werden, sind die Rennsport-Zentren von Newmarket in Suffolk, Lambourn in Berkshire und Malton in Yorkshire.
Aber doch gibt es überall in Großbritanien Vollblüter. Und seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird praktisch auf der ganzen Welt Vollblutzucht betrieben, und sie hat sich zu einer großen Industrie entwickelt. Pferderennen nach den von England aufgestellten Regeln werden in den meisten Ländern der Welt durchgeführt.
Neben England und Irland werden heute besonders in Frankreich, Italien, Australien und vor allem in Kentucky/USA Vollblut-Rennpferde gezüchtet.

Geschichte

Die Entstehung des Vollblutes wird dem Import dreier Pferde aus dem Orient zugeschrieben. Es handelte sich dabei um Byerley Turk, Darley Arabian und Godolphin Arabian, die als die drei Stammväter der Rasse gelten und Anfang des 18. Jahrhunderts nach England kamen.
Das ist eine vereinfachte Darstellung, denn hierbei bleibt der gut aufgebaute Basisbestand an Rennpferden auf den königlichen Gestüten größtenteils unberücksichtigt.
Aus diesen Zuchtpferden, die mit importierten Hengsten aus dem Orient gekreuzt wurden, entstand eine Pferderasse, die allen anderen in Bewegung, Schnelligkeit und Ausdauer überlegen ist.
Heinrich VIII, der erste königliche Förderer des Rennsports, gründete die Royal Paddocks in Hampton Court mit Pferden aus Spanien und Italien, die vom Berber beeinflußt waren. Diese Pferde wurden mit den einheimischen Rennpferden gekreuzt. Den größten Einfluß nahmen dabei die schnellen Galoways aus Nordengland, die Vorfahren der Fell-Ponys, und die Irish Hobby, die Vorfahren der Connemara Ponys. Auch spätere Monarchen zeigten großes Interesse an den Rennpferde-Gestüten. Weiteren Auftrieb bekamen Vollblut-Rennen und Zucht durch die Restauration von Charles II im Jahre 1660. Vor diesem Hintergrund entstand die Rasse und auch der Name Englisches Vollblut.

Koerperliche Merkmale


Kopf:
Der Kopf ist edel, wach und trocken, besonders im Kehlbereich. Er geht über in einen langen, gebogenen Hals, der wiederum symetrisch in die Schultern übergeht.

Schultern und Körper:
Die Schultern sind lang und schräg bei einem ausgeprägten Widerrist. Diese Kombination erzeugt raumgreifende, flache und kraftsparende Bewegungen. Üblicherweise ist der Körper lang in all seinen Proportionen.

Gliedmaße:
Die Vorderbeine sind schlank, mit langem, muskulösen Unterarm und großen, flachen Gelenken. Der Röhrbeinumfang beträgt ca. 20 cm.
Die Hinterhand und die Lenden müssen kräftig sein,
um die nötige Kraft zum Galoppieren liefern zu können.
Die Hinterbeine sind lang und trocken. Die Sprungelenke müssen gut entwickelt sein für den größtmöglichen Schub.

Stockmaß:
Das Englische Vollblut erreicht durchschnittlich ein Stockmaß von 1,55 m bis 1,58 m.

Meine Erfahrungen am Beispiel von Fitzgeraldo

Fuer mich ist er ein echt treuer Gefaehrte, der fast jeden Spass mitmacht. Er ist ein echtes Teperamentbuendel und auf langen Strecken, bspw einer grossen Wiese faengt er an zu kochen und faellt in seine Urspruengliche Verwendung zurueck. Rennen was das Zeug haelt, am besten um die Wette x)
Dank der engen Startboxen hat er jetz Platzangst, d.h Anbinden nicht moeglich, wenn doch Panikattacke...
 
F

Flair

Gast
Bin auch ein Vollblut-Fan :D

Wir haben im Unterricht eine Vollblut-Stute die aber noch nie die Rennbahn gesehen hat und auch eine echt Liebe ist, manchmal etwas zickig und schreckhaft aber noch braver als der Rest der Schulis und sie hat sehr bequeme Gangarten.
 
S

Steppy

Gast
Jetzt muss ich doch auchmal hier schreiben . :D

Ich reite ja jetzt seit fast einem Jahr ein Englisches Vollblut und er ist sowas von lieb und überhaupt nicht schreckhaft. Allerdings kann mam ihn auch nicht anbinden wegen Platzangst (siehe Silva).
Aber er hat nicht den "typischen Vollblutkörper" sondern ein dicken Weidebauch. ^^

Lg
 
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