Pinto

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Ladino

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Ebenso wie der Palomino ist der Pinto keine einheitliche Rasse, sondern eher ein Typ mit einer bestimmten Fellzeichnung. Er kommt ganz vermehrt in den USA vor, doch es gibt ihn auch in anderen Ländern. Bevor die spanischen Konquistadoren ihre Pferde auf den amerikanischen Kontinent brachten, waren Pferde dort ausgestorben. Die Pintos stammen von den alten spanischen Pferden ab, bei denen Schecken, Palominos und Tigerschecken keine Seltenheit waren. Diese Blutlinien haben sich jedoch nicht nur in Amerika, sondern auch im Rest der Welt ausgebreitet, in den meisten Pferden fließt ein bisschen spanisches Blut. Am häufigsten kommen Pintos jedoch beim Quarter Horse vor.

Die Bezeichnung Pinto stammt aus dem spanischen, „pintado“ bedeutet angemalt. Der Pinto wird auch häufig als Paint Horse bezeichnet, was die amerikanische Version von pintado ist. Im deutschsprachigen Raum nennt man zweifarbige Pferde einfach bunt, während die Briten zwischen schwarzweißen (piebald) und braunweißen (skewbald) Pferden unterscheiden. Die Amerikaner unterscheiden zwischen dem Typ Tobiano und dem Typ Overo. Beim Tobiano ist das Fell weiß mit großen, glattrandigen Flecken, wobei die Beine meist weiß sind, der Overo hat farbiges Fell mit ausgefransten weißen Flecken.

Es gibt in den USA zwei Verbände für bunte Pferde, die Pinto Horse Association of America und die American Paint Horse Association. Erstere unterscheidet die Pferde in vier Kategorien: stock type, welche hauptsächlich Quarter Horses sind, hunter type, die größtenteils vom Vollblut abstammen, pleasure type, das sind Pferde mit Araber- oder Morganblut, und saddle type, Nachkommen von Saddlebreds, Hackneys und Walkers. Die Abteilungen für Ponys teilen sich übrigens ähnlich ein.

Die Paint Horse Association trägt stock-type Pferde ein, die Nachkommen von Vollblütern, Quartern und Paint Horses sind. Hierbei geht es mehr um die Abstammung als um die Farbe.

Man sieht also, die meisten Paints sind Pintos, aber nicht jeder Pinto ist ein Paint. Dank dieser beiden Organisation gilt der Pinto heute als eingetragene Rasse.
Die gescheckten Pferde waren bei den Indianern auf Grund ihrer interessanten Färbung sehr beliebt. Sie bevorzugten sie, weil sie auffälliger aussahen als andere Pferde, aber auch, weil sie im Busch eine gute Tarnung waren: Viele primitive Pferderassen hatten Flecken, Streifen und Tupfen, um in der Natur nicht aufzufallen.. Die Indianer bemalten ihre eigenen Körper und auch die ihrer Pferde, um auf die Jagd zu gehen oder bei heiligen Ritualen. Die Pintos waren von Natur aus bunt, was die Indianer schnell als Vorteil erkannten. Auch bei den Cowboys waren die Pintos sehr beliebt: Sie legten viel Wert auf Schmuck, und der auffällige Pinto war wesentlich kleidsamer als die einfarbigen Pferde der Kollegen. Außerdem waren die Pintos für ihre leichten, weichen Gänge bekannt, sie waren angenehm zu reiten, auch über längere Strecken. Das war damals noch ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Pferdes.

Pintos haben heute häufig einen Einschlag von Vollblütern, deshalb ist ihr Kopf recht fein und edel. Der Hals ist muskulös und gut ausbalanciert, der Widerrist ausgeprägt. Der Rücken ist recht breit und gut bemuskelt, die Hinterhand kraftvoll. Die Gliedmaßen des Pintos sind sehr gut: muskulös, mit viel Röhrbein und guten Gelenken. Die Stellung der Hufe ist korrekt, das Horn hart und gesund.

Beim Pinto gibt es keine Vorschriften über das Stockmaß.
 
12.06.2006
#1
A

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Gast

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S

starshineangel

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ich habe einen pinto:)
sind ganz schöne tiere, stehe auch total auf schecken. sie sind doch so einzigartig keiner sieht genauso aus wie der andere.
mein pinto ist 1,60 groß und ich reite western mit ihm.
 
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