Cob

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Ladino

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Da Cobs nicht gezielt gezüchtet werden, kann man ihren Ursprung nicht genau betiteln. Sie kommen jedoch am häufigsten in Großbritannien und Irland vor. Cobs sind auf Schauen sehr beliebt, gute Reitcobs gibt es in Südwestengland, aber auch in Wales. Gute Cobs gedeihen nur, wenn sie gutes Weideland zur Verfügung haben. Einige der besten Cobs kommen aus Irland, sie basieren auf Irish Draught Kreuzungen. Ein Cob ist ein schweres, kompaktes Gebrauchspferd, es ähnelt eher dem Kaltblut als einem echten Reitpferd, hat kurze Beine, ist intelligent und hat einen guten Charakter. Es gibt anerkannte Cob Rassen wie den Welsh Cob, aber es gibt keine festgelegten Rassestandard. Trotzdem kann man den Cob deutlich erkennen und er ist in Großbritannien und Irland sehr beliebt.

Häufig ist der Cob ein Zufallsprodukt, er wird jedenfalls nicht gezielt gezüchtet. Es gibt gute Cobs aus Irish Draught Züchtungen, aber auch von Welsh Cobs, Shire Horses und Cleveland Bays. Vor der Erfindung des Autos hatte jeder Brite, der etwas auf sich hielt einen Cob. Auf dem schweren Pferd konnte man Einkäufe erledigen, Ausritte machen oder sogar an Jagden teilnehmen. Die Cobs waren meistens die Pferde mit der besten Kondition und die gesündesten im Stall. Das resultierte aus ihrem Arbeitspensum. Der Cob ist sehr genügsam was Haltung und Futter angeht und ist auch ein guter Futterverwerter. Diese Eigenschaften hat er sich bis heute bewahrt.

Der Cob ist relativ klein und gedrungen, kann auch schwere Reiter problemlos tragen und ist als Allroundpferd einsetzbar. Er hat ruhige, gleichmäßige Gänge, springt willig und ist immer aufmerksam. Vor allem aber sind Cobs sehr verlässliche, brave Tiere, die viel Persönlichkeit besitzen. Sie sind sehr intelligent und gelehrig, deshalb eignen sie sich gut als Anfängerpferd oder für ältere Menschen.

Sein stämmiges Aussehen macht den Cob unverkennbar, er darf höchstens 1,55m groß sein, seine Brust ist sehr breit, der Rumpf tief und kompakt. Der Rücken ist relativ kurz, die Lenden kräftig, der Hals dick und muskulös. Die Schultern sind nicht so schräg und auch nicht sehr lang, sodass die Pferde eine etwas höhere, aber trotzdem ruhige Aktion haben. Die Hinterhand ist sehr breit und stark bemuskelt, sie zielt nicht auf Schnelligkeit, sondern auf Sprung- und Schubkraft. Die Gliedmaßen sind relativ kurz mit kurzen Röhrbeinen, die bis zu 23cm Umfang haben können. Die Gelenke sind groß und sauber, die Hufe breit und recht groß. Der Kopf des Cobs gleicht dem eines Arbeitspferdes, ist aber qualitätvoller und feiner. Die Ohren sind sehr beweglich und das Pferd hat einen wachen Gesichtsausdruck. Die Mähne des Cobs wird geschoren, früher wurde auch der Schweif kupiert, aber das ist heute glücklicherweise verboten, da es grausam und überflüssig ist.

Der Cob kann alle Farben haben, weiß herrscht vor. Sogar Schecken und getupfte Pferde sind zugelassen.
 
12.06.2006
#1
A

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