Hengste - traurige Machos

Diskutiere Hengste - traurige Machos im Pferdezucht Forum im Bereich Pferdezucht; Hengste, egal ob nun Deckhengst oder als Reitpferd werden immer noch oft als Prestigeobjekt gesehen und noch öfter verkannt in ihrer Art. Hengste...
Merle1

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Hengste, egal ob nun Deckhengst oder als Reitpferd werden immer noch oft als Prestigeobjekt gesehen und noch öfter verkannt in ihrer Art. Hengste als Reitpferde kommen immer mehr in Mode und es gibt auch durchaus schon mehr Reitställe die Hengste aufnehmen, von artgerechter Haltung kann deswegen noch lange nicht die Rede sein.

Hengste sind böse, unberechenbar und aggressiv ist das altbekannte Vorurteil. Dabei ist auch ein Hengst zunächst einmal ein Pferd mit den entsprechenden, typischen Bedrüfnissen eines Lauf- und Herdentieres. Der Hengst unterscheidet sich hier höchstens durch sein ausgeprägteres Dominanzverhalten und seinem stärkerem Sexualtrieb, was aber durchaus stark unterschiedlich ausgeprägt sein kann.

Wegen ihrer vermeintlichen Aggressivität und Sexualverhaltens ist Weidegang mit Artgenossen für viele Hengste sowieso tabu. Dabei wäre es oft nicht unmöglich, Hengste mit anderen Pferden zusammen auf die Koppel zu stellen - entsprechnde Erfahrung und Umsicht vorausgesetzt.

Genau diese Erfahrung und Umsicht aber, ebenso wie das erforderliche Maß an Konsequenz und Durchsetzungsvermögen (nicht zu verwechseln mit sinnloser Brutalität) fehlen leider so manchen Hengsthaltern. So kommt es mit schlecht erzogenen Hengsten immer wieder zu unschönen und auch gefährlichen Szenen, die dazu beitragen, Vorurteile dauerhaft zu verfestigen und machen Hengste in Reitställen so unerwünscht.

Wer möchte, selbst Hengsthalter(in) ist oder war kann hier gerne seine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Hengsten schreiben.
 
Amy1

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Ich bin lange Zeit einen Hengst geritten, einen wirklich sehr sehr traurigen Macho. Sein Besitzer, der selber nicht reitet, hat ihn wirklich nur als Prestigeobjekt gesehen und wollte/will ihn partout nicht kastrieren lassen, obwohl er doch eigentlich sehen muss, wie unglücklich sein Pferd war/ist. Sunny (Pinto-Stock-Hengst) stand bei uns im Stall. Und das auch noch in der Nähe von vielen Stuten, da die bei uns es echt nicht peilen, dass Stuten nicht in die Nähe von Hengsten gehören. Der arme ist, wenn die Stuten rossig waren, immer total abgemagert und hat aufgehört zu fressen. ER ist permanent in seiner Box gestiegen und hat gebrüllt. Ein artgerechtes Leben war/ist für ihn nicht möglich. Noch nicht mal auf die Weide darf er, da die bei uns nicht in der Lage sind Strom auf die Litze zu machen, oder mal eine Stunde keine Stute auf die Nachbarweide zu stellen. Die Kids bei uns im Stall fanden es dann noch ganz lustig, mit den Stuten direkt zu seiner Box zu gehen um zu sehen wie er austickt. ICh habe duzende Male mit seinem Besitzer diskutiert, ihn doch endlich legen zu lassen um ihm ein besseres, pferdegerechteres Leben zu ermöglichen. Aber dieser stellte sich leider taub. Sunny hat schon längst den Ruf des unberechenbaren, böses Monsters und wird ihn wohl auch behalten, da die Menschen seine Bedürfnisse nicht verstehen können. Sicherlich hatte ich einige nicht so schöne Erlebnisse mit ihm. Wir sind (als er mal wieder einen Anfall hatte) rückwärts in den Stacheldraht gerast, rückwärts in einen Graben gerannt, auf eine Schlucht zu gerast (ich konnte uns nur noch durch abspringen retten), auf andere Pferde drauf gesprungen, gestiegen etc... Mit einem Hengst ist es wirklich nicht einfach, weil er u.a. auch ständig die Reinfolge austestet und bei Sunny war es echt super schlimm, da er nie eine Führungsperson hatte, und er eigentlich immer mit allen gemacht hatte, was er wollte. Als ich ihn das erste Mal geritten bin, hat er wirklich eine ganze Stunde alles versucht sich mich zu entledigen. Steigen, buggeln, losrasen, er hat das ganze Programm abgespult. Das war ne Stunde... werd ich wohl nie vergessen. war wie Krieg, den ich Gott sei Dank gewonnen habe. Danach war dann erst mal Ruhe und ich akzeptiert... allerdings hat er immer und immer wieder die Rangfolge in Frage gestellt. Monatlich mussten wir das neu ausdiskutieren. Sicherlich war er eine tolle Persönlichkeit und wir haben uns gut zusammengerauft aber ich will NIE wieder einen Hengst haben. Das ist mir einfach viel zu stressig!
 
Merle1

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Ich fürchte Sunny ist wirklich so ein typisches Beispiel von einem traurigem Hengst. Ich frage mich nur immer was jetzt auch in diesem speziellem Fall der Besitzer davon hat einen Hengst in der Box zu haben? Nur damit man sagen kann "..ich habe einen Hengst..."
 
Chrissi2

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Kicki

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Chrissi, genau das kenne ich. Wir hatten für ca 1 Jahr einen Hengst bei uns am Stall, der nicht nur die Stuten vom Paddock aus angemacht hat, sondern auch die Wallache :eek: . Sobald ein bestimmtes Pferd über die Stallgase gegangen ist, ist er fast durchgetickt; gestiegen, getreten, gebissen. Durch Beißen an die Brust hat er sich auch selbst verletzt. Als Reitpferd soll ich echt problemlos gewesen sein und am Strall davor war er wohl wesentlich ruhiger. Wahrscheinlich weil es da mehr Hengste gab.
 
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Rebecca1

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Ich finde es auch sehr traurig und egoistisch, dass viele Leute sich einen Hengst aus Prestigegründen halten.

Meinen habe ich auch als Hengst gekauft und dann 3-jährig legen lassen. Mir ist es einfach wichtig, dass er mit anderen Pferden zusammen laufen kann und nicht nur Kontakt übern Zaun hinweg hat.

Manchmal denke ich wie er wohl wäre, wenn er noch Hengst wäre, fände ich nämlich sehr interessant.

Andere Hengste bin ich auch schon häufig geritten und da reichte die Skala von total unhengstig bis durchgeknallt.
 
Merle1

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@chrissi - ich denke den Hengst legen zu lassen ist wohl trotzdem die richtige Entscheidung, weil er dann einfach nicht mehr soviel Streß hat. Eventuell sich dann auch diese Ausraster geben. Garantie ist es natürlich nicht, aber zumindest einen Versuch wert.

Es ist wirklich erschreckend und traurig was man immer wieder für Story´s hören muss.
 
iesca

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Bei Graffita im Stall gab es drei Hengste:
Der eine war ein alter Freibergerhengst, der auch im Deckeinsatz war. Ihm hat man kaum angemerkt, dass er ein Hengst war, nur im Frühling hat er sich ein wenig aufgespielt und in der Box musste man direkt auf ihn zu gehen. Ansonsten war er sogar von Anfängern zu händeln. Er kam jeden Tag auf seine eigene Weide oder, wenn die zu nass war, abends allein auf den Paddock. Bei seiner Box hatte er Pferde in Sichtweite.
Die beiden anderen waren Friesenhengste. Beide gekört, wurden aber nicht zum Decken eingesetzt. Im Sommer kamen sie zusammen auf die Weide, im Winter nebeneinander auf den Sandplatz. Der jüngere hat sich und benimmt sich immer noch mehr wie ein Wallach. Er macht immer den Eindruck, dass er noch gar nicht so recht begriffen hat, was Stuten sind. Inzwischen dürfte er auch schon 5 oder 6 sein. Der Ältere hat sich zwar gut händeln lassen, hat sich aber durchaus wie ein Hengst benommen. Er ist auch immer zum Zaun galoppiert, wenn jemand durchgeritten ist. Er hatte deutlich Stress wegen den Stuten und hatte dann Dauerdurchfall. Er ist inzwischen verkauft. Beide Hengste standen nebeneinander in ganz normalen Aussenboxen und es war kein Problem auch mit einer Stute an ihnen vorbeizugehen. Als direktes Nachbarpferd hatten sie einen Wallach.
Ich selber habe eine Stute und könnte mir nicht vorstellen einen Hengst zu halten.
 
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Lelie

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Bei uns gibt es zur Zeit nur einen Shettyhengst, der mit Stuten, die dann jedes Jahr von ihm Fohlen bekommen, auf einer Weide steht. Außerdem einige Junghengste (1-2jährige).
Ich finde, Hengste als Reitpferde sind ne schwierige Sache. Vor allem im Ponysport gibt es immer mehr Hengste, teilweise für 12jährige Kinder, die damit gar nicht umgehen können.
Ich glaube Hengste sind einfach nur wegen ihres besonderen Ausdrucks interessant und natürlich weil sie oft leichter Muskeln aufbauen. Ein schicker Hals ist auf einen Hengst einfach leichter draufzureiten als auf ne Stute.
Ich hab mal von einem reinen Hengststall gehört, das fand ich ne gute Sache. Die kommen da in der Herde raus und es gibt angeblich kaum Streit. Unter solchen Bedingungen und für erfahrene Reiter sind Hengste ok, aber nicht für Kinder oder Anfänger.
Auch Deckhengste fristen manchmal ein ziemlich langweiliges Dasein, das sollte man nicht vergessen. Ihr "Job" hat ja mit Natur auch kaum noch was zu tun.
Schön wäre es, wenn es wieder mehr Weidehengste gäbe. Die sind besonders für schwierige Stuten geeignet und überhaupt werden die Stuten da besser tragend.
Ich finde Hengsthaltung ist ein gaaaanz schwieriges Kapitel!
Nichts für Amateure jedenfalls!
LG Lelie
 
Chrissi2

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Olympic

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Bei mir in meinem früheren Stall waren glaub 1/3 Hengste, aber die waren alle so gut erzogen, dass man es nicht mal bemerkt hat. Im Gegenteil, die die immer Theater gemacht haben, waren die Stuten *gg*. Auf die Koppel kamen sie immer einzeln, aber da genügend koppeln da sind, waren sie trotzdem lange draußen.
Eine schöne Geschichte:
Disco Boy (vielleicht kennt ihn ja jemand) steht in seiner Box, döst vor sich hin. Eine Stute wird vorbeigeführt und bleibt genau vor ihm stehen, fängt an zu rossen und brummelt ihn an und versucht richtig seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Er rührt sich nicht, öffnet nicht mal die Augen ganz. 2 Minuten später kommt Sunnyboy (ebenfalls Hengst und sein Boxennachbar) und Disco Boy wird wach! Er wiehert wie ein Irrer los und springt an der Boxenwand hoch. Mein freund ist wieder da, juhu! Hilfe hat der ein Theater gemacht, biss Sunnyboy endlich in der Box war, dann war Ruhe als sie sich beschnüffelt haben. Eine Einstellerin meinte nur: "Typisch, die Besten sind immer schwul!" Pieter zurück: "Ja, aber stockschwul!" :D
Also Probleme gab es mit den Hengsten wirklich nicht.
 
Nadi

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ach du je der arme ffynnon... ist echt ein schöner hengst, hatte aber in warendorf bestimmt probleme mit vollbrüdern oder verwandten die dann schon bekannter waren was. so den fürt piccolo und co, da gibts ja zig aus der linie. echt schade um ihn ist son schicker! und das mit dem hänger hört sich ja auch fürchterlich an, der arme kerl! hoffentlich erholt er sich schnell.

wir ham ja auch en jährlingshengst bei uns und der ist gemeingefährlich. super dominant von der ersten lebensminute an und dem kann man nicht übern weg trauen bisher. leider steht er auch noch alleine (bevor protest kommt, ich kann nichts dagegen tun, wenns nach mir ginge stände er mit andern auf einer hengstwiese) was sein verhalten natürlich provoziert aber wir haben keinen geeigneten zum zu ihm zu stellen.... er tut mir da schon leid. ich bin froh wenn er im herbst evtl. gelegt wird. das größte manko ist bei seinem verhalten noch die größe. mit 1 1/2 jahren misst er schon 1,65m bzw etwas mehr da hat man keine chance wenn man ihm nicht alles um die ohren haut was man gerade hat wenn er mal wieder versucht einen gegen die wand zu quetschen, weil unterm pferd liegen will man ja auch nicht. ich hoffe es bessert sich wenn er wallach ist und mit nem anderen zusammen kann, zumindest wünsche ich mir und dem pferd das, wäre viel weniger stress.
 
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Tina2

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Hallöchen..

Anfang 2006 bekamen wir unseren 9jährigen Hengst. Er kannte bis zu diesem Tag keinen Weidegang oder Kontakt zu anderen Pferden.
Bei uns lernte er das kennen.... er machte seine ersten Erfahrungen auf dem Paddock, auf dem Reitplatz und später auf der Weide.... sogar einen Weidekumpel hatte er. Shetty Bubi...

Unser Jaci machte sich wirklich prima.... doch der Stress der anwesenden Stuten fing an an ihm zu zehren.
Er brauch aus der Weide aus, verletzte sich dabei sogar.

Aber er war immer super lieb... zusammen ausreiten mit Stuten, sogar am langen Zügel. Im Umgang ist er einfach ein Schatz.
Doch vor vier Wochen baute er schrecklich ab... wir liessen ein Blutbild erstellen, das O.B. war.

Naja, das Ende vom Lied...
Die TÄ war mit uns einer Meinung, das dieser rapide Abbau vom Hormonellen Stress kam und so liessen wir unseren Hengsti kastrieren.

Wir konnten ihm eine artgerechte Haltung bieten, er war super artig und lieb.... aber ihm tat das Hengstdasein einfach nicht gut.

Es fiel uns schon schwer, diese Entscheidung zu treffen, da Jaci wirklich der liebste Hengst war.... aber lieber einen gesunden Wallach, als einen toten/verletzen Hengst.


Ich kann gut auf Prestige und Angeberei verzichten, wenn es auf Kosten meines Partner Pferdes ist...

LG
Tina
 
Poconita

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Huhu ! ! !

So leben unsere Hengste....!

Also dann fang ich mal mit Billy an !
Jolanda meine Schwiegermum bekam Billy als Absetzer.....er war auf der Weide geboren...und stand auch immer draußen mit seiner Mum.....und den anderen Zuchtstuten mit Babys.....

dann mit 6 Monaten kam er zu uns rüber....zu Tony einem 7 Jährigen Haffi Wallach....
Beide stehen zusammen auf der Wiese...da gibts keine Bösartigen Rangeleien....die fetzen zusammen über die Weide..und spielen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mitnander....

Billy ist im Umgang ein total lieber Bursche....mittlerweile ist er 2 1/2 Jahre alt....wird longiert und ich hatte auch schon nen Sattel drauf....er geht mit ins Gelände an der Hand...wird von Kindern geputzt.....er ist einfach nur ein Engel....






Jerry :

Jerry lebt wie Billy zusammen mit einem Wallach !Sie stehen beide im Offenstall....
Zum füttern und nachts stehen sie nebeneinander im Paddock....und wenn Gizzly mal wieder nicht so gut auf den Füßen ist...dann muss Jerry auch mal neben an auf die Wiese....da wird er dann von 3 Isi-Jährlingen belästigt *g*.

Nebenan stehen auch noch Stuten mit Fohlen...das juckt in gar nicht(jetzt noch nicht*g*)....
im Umgang ist er ebenso brav wie Billy....man merkt auch ganz deutlich das sie Geschwister sind.....
Putzen...Führen....Bodenarbeit...überall ist er dabei.......macht mit und ist anständig.....!
Er tobt mit unseren Hunden über die Wiese.....geht mit einkaufen zum Obst Händler.....und steigt in Blumentöpfe hinein *g*

Im Mai 07 wird er 3 Jahre alt und kommt dann zu den Stuten in die Herde !


lg Ninaa
 
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Lelie

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@Poconita: Wenn alle Hengste so leben könnten wie bei euch, dann gäbe es diesen Artikel wohl gar nicht. Schade, dass es nicht so ist und toll, dass ihr es anders macht.
LG Lelie
 
Poconita

Poconita

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@ Lelie !

Ich habe schon so viele Hengste in der Box versauern sehen......und mir gesagt...wenn wir mal nen Hengst haben...dann kommt der in die Herde.....
Nun haben wir 2 Hengste....
...noch besser wäre es wenn beide zusammen weiter aufwachsen hätten können....aber leider wohnen mein eltern ja nicht hier....
Die Lösung mit den Wallachen dazu ist echt super....am Anfang waren die Leute in der Nachbarschaft total Skeptisch....."wie ein Hengst auf die Weide zu nem Wallach..."
aber inzwischen konnten wir einige davon überzeugen das auch deren Hengste jetzt zusammen auf der Weide stehen....und wir werden immer häufiger darauf angesprochen......von Leuten die einen Hengst haben und nicht mehr mit ihm klar kommen...weil er nur am durchdrehen ist.....


lg Ninaa
 
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Lelie

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Gerade weil so viele Hengste in der Box versauern, ist es ein Hoffnungsschimmer, wenn man von Leuten wie euch hört. Ich hoffe, ihr könnt noch viele andere überzeugen, es so zu machen wie ihr.
LG Lelie
 
smarty

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Hallo

Da hier ja gerade das Thema Hengste besprochen wird wollte ich nicht gleich eine neue Box aufmachen deshalb stelle ich meine Frage einfach mal hier;)

Also ich habe ja jetzt mittlerweile nen Jährling er ist ganz brav und benimmt sich an der Hand echt gut ist also leicht zu händeln. Er ist allerdings immer etwas spargelig also recht dünn eigentlich wollte ich ihn zum Herbst hin legen lassen doch ich bin mir leider im Moment nicht so recht sicher ob ich nicht noch etwas also bis zum nächsten Frühjahr warten soll damit er noch ein bisserl Figur aufbauen kann,weil ich gehört habe das junge Wallache meist nur noch in die Höhe gehen aber kaum noch Masse aufbauen.

Was meint ihr??? Da gehen die Meinungen ja ziemlich auseinander!
 
Merle1

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Unabhängig vond er Figur finde ich einen Jährling (oder dann Zweijährigen?) zu legen zu früh. Wenn der Kerle auf einer Aufzuchtkoppel mit anderen stehen kann würde ich warten bis er drei ist. Wie sich die Tiere nach dem legen entwickeln ist immer unterschiedlich, ich würde behaupten da lässt sich keine so pauschale Aussage machen. Insgesamt ist es aber sicherlich für die Optik oftmals (nicht immer) besser länger zu warten mit der Kastration, aber Garantie ist das auch keine für einen optischen Knüller ;)
 
Chrissi2

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