Auf den Hund gekommen...

Diskutiere Auf den Hund gekommen... im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; HalliHallo. (: Wie schon in der Überschrift zu lesen, bin ich auf den Hund gekommen. Ich wollte schon immer und wirklich gern ein Hund...bisher...
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Sophiie

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HalliHallo. :)
Wie schon in der Überschrift zu lesen, bin ich auf den Hund gekommen.
Ich wollte schon immer und wirklich gern ein Hund...bisher hat das nie so geklappt wegen meinen Eltern usw...
Jetzt möchte ich einen erneuten Anlauf versuchen und mir einen Hund zulegen. Das klingt jz irgendwie so wie als wenn ich gleich in die Tierhandlung renn und mir einen x-beliebigen Welpen kaufe. ;D...ähhm...ja...ich weiche vom Thema ab....

Ich habe mit meinen Eltern einen Kompromis gefunden und darf jetzt einen Hund.
Nun möchte ich mir zu dem Thema mal ein paar Tipps und Meinungen von erfahrenen Hundehaltern holen. Und ich habe auch noch jede Menge fragen, wo ich denke dass man mir hier helfen kann.

Vielleicht wäre es hilfreich wenn ich die Wohnsituation beschreibe, so dass ihr ein Bild von meine Häuslichkeiten habt.
Ich wohne in einem großen Haus mit Garten und Hof von einer Fläche von ca. 1000 m². ca 400-500 m² davon sind Grünfläche und der Rest Hof mit Kieselsteinen. Wir wohnen ziemlich Zentrums nah aber in unmittelbarer Nähe[ich würde sagen ca. 500 m] von unserem Grundstück gibt es viele Waldwege, Wiesen usw.

Unsere Nachbarn haben ebenfalls einen Hund. Ich weiß nicht ob dies vielleicht ein Problem werden könnte aber wenn man die Hunde richtig bekannt macht, eigentlich doch nicht oder.? Sie wären natürlich durch einen nicht überwindbaren Zaun getrennt.

Wir haben einen Kater. Könnte das evtl. zum Problem werden.? Oder gibt es da auch möglichkeiten, wie man die beiden Tiere vergesellschaften könnte.?

Da ich noch in die Schule gehe, würde der Hund ca. 6-7h jeden Tag allein sein.Natürlich würde ich vor der Schule nocheinmal mit ihm Ausgehen.
Der Hund soll eig nicht in der Wohnung wohnen[Das möchte meine Mama nicht.].Ich wäre ja für einen Zwinger. Mit Hundehütte und genügend Freilauf. Wenn dann ich zuhause bin, dürfte der Hund sich natürlich frei im Hof und Garten aufhalten.Was müsste man den bei einer Zwingerhaltung beachten.? Wie groß muss der Zwinger sein.?Bezieht sich das auf den Hund?Ist es Haltungsgerecht oder nur Tierquälerei.?

Natürlich brauche ich auch Hundesachen.
Bis jz habe ich folgende Liste:
-Halsband + Leine
-Geschirr (?)
-Futternäpfe (2-3)
-Hundebuch zur Pflege und Haltung
-Hundebuch zur Erziehung und Beschäftigung
-Bürsten und andere Fellpflegemittel (?)
-Korb oder Kissen (?) (->Je nach Haltung)
-Futter
-...
Gibt es hier noch etwas zu ergänzen.?

Nun stellt sich natürlich auch die Frage: Was soll ich nur für einen Hund nehmen.?
Ich würde ja gern einen mittelgroßen Hund[ungefähr so groß wie ein Beagle.] haben. Passt das zu meiner wohnsituation.?
Am liebsten hätte ich ja einen Collie aber das ist ja ein Hütehund der extra viel Bewegung braucht. Ich denke sowas bin ich nicht gewachsen.
Ein Mischling wäre wahrscheinlich ein geeigneter Hund für mich...denke ich zumindest...
Dann kam ich zu der überlegung Welpe oder lieber ein Hund aus dem Tierheim.? Auch hier bin ich mir noch unsicher und noch zu keiner Entscheidung gekommen...
Ich hab mich schon in Tierheimen die im Umkreis liegen erkundigt, mir Hunde angeschaut und bin auch mal mit ihnen ausgegangen...
Ich hätte gern einen Hund mit einem etwas gutmütigeren Charakter.
Bei den welpen, könnte man den Hund ja individuell erziehen aber da das mein erster Hund ist, weiß ich nicht ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin. Eine Hundeschule gibt es leider im näheren Umkreis nicht...

Ja...das wars erstmal. Ich hoffe ihr konntet alle Fragen mit rauslesen aus meinem Roman und ich hoffe auch, das ihr mir vll weiterhelfen könnt... :)

Viele Liebe Grüße
Sophie
 
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Ryoko

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Schön, dass du dir Gedanken machst, bevor du einen Hund anschaffen möchtest.

Allerdings kann man dir unter deinen Bedingungen nur dringend von einem Hund abraten. Hunde sind hochgradig soziale Rudeltiere, die sich in freier Natur niemals von ihrer Familie trennen. Einen Hund in einen Zwinger zu sperren ist, wie du schon befürchtet hast, absolute Tierquälerei und wird bei dem Hund zwingend zu Verhaltensstörungen führen, ganz gleich, wie lange man sich tagsüber mit ihm beschäftigt. Aus Zwingerhaltung resultieren aggressive, umweltgestörte Hunde, die nicht selten übergriffig werden (in der Beißstatistik führen jedes Jahr Zwingerhunde ganz klar an).
Es liegt nur an dem absolut unzureichenden Tierschutz in unserer Gesellschaft, dass diese Tierquälerei noch erlaubt ist. Man kann einen Hund nicht isoliert von seiner Familie halten. Für den Hund ist das ein Martyrium. Die Größe oder Zwinger oder Garten macht da keinen Unterschied - die Reizarmut und die Trennung vom Rudel sind das Problem.

Im Wolfsrudel ist soziale Isolation eine Strafe und die wird nur sehr selten von den Tieren angewendet. In einem Zwinger wird der Hund jeden Tag sozial isoliert - er wird mit Zurücklassen bestraft, obwohl er nichts getan hat. Das wird bei dem Hund schwere Störungen verursachen. Dazu kommt, dass Hunde Reize brauchen. Eine Zwingerhaltung ist absolut reizarm und langweilig. Ein Hund ist ein Lauftier - Wölfe sind stundenlang unterwegs und wandern kilometerweise. Ununterbrochen zu kläffen und zu bellen (Langeweile) ist dabei noch das kleinste Problem, dass sich beim Zwinger- oder Gartenhund auftut. Das klingt alles sehr hart, aber es ist einfach eine artfremde Haltung. Genau so wenig, wie man einen Fisch in einem Terrarium halten könnte, kann man einen Hund woanders halten als bei seinen Menschen.

Dazu kommt, dass du, wie du gesagt hast, noch zur Schule gehst. Du musst Hausaufgaben machen und du bist noch jung- Ohne die Unterstützung der Eltern wirst du keinen Hund erzogen bekommen. Das sage ich dir als langjähriger, privater Hundetrainer, der als Kind selbst unbedingt einen Hund wollte. Du hast noch nicht die Lebenserfahrung und nicht das selbstbewusste Auftreten, um einen Hund alleine erziehen zu können - nur die allerwenigsten Kinder werden von Hunden als Rudelführer anerkannt und das sind meist die, die bereits mit dem Hundetraining aufgewachsen sind, das gilt auch für Jugendliche. Erkennt der Hund dich nicht an, führt das erneut zu Problemen.
Zudem sind Hunde extrem teuer, nicht in der Anschaffung, sondern bei den laufenden Kosten. Kastration, Impfung, Chip, Kontrolluntersuchungen, hochwertiges Futter (das Futter allein beginnt bei 50 Euro monatl. aufwärts, Pedigree, Aldi und Co. machen den Hund krank), Hundesteuer. Wer soll das bezahlen? Deine Eltern vielleicht, aber wenn sie den Hund überhaupt nicht haben wollen, wird es umso schwerer, sie von einer artgerechten Ernährung zu überzeugen.
Zudem wirst du deine Schule in den nächsten Jahren abschließen, dein Hund lebt dann noch. Wohin dann mit dem Tier? Ein Hund sollte niemals länger als 6 Stunden täglich allein in der Wohnung ausharren müssen. Woher weißt du, dass du zur Ausbildung genug Geld verdienst, den Hund zu unterhalten und überhaupt eine Wohnung findest, die Hunde erlaubt?

Darum gibt es hier nur eine Lösung: Warte, bis du alt genug bist, ein geregeltes Leben, eine Arbeit, eigenes Geld hast und eine eigene Wohnung. Dann kannst du einen Besuch im Tierheim anstreben, aber nicht eher. Du tust weder dir noch dem Hund damit einen Gefallen, ihn im Garten / im Zwinger zu halten. Der Hund leidet darunter und entwickelt Verhaltensstörungen, unter denen du mit leiden wirst. Einen Hund kann man nur artgerecht als Familienmitglied und Rudelmitglied halten - alles andere wird sich bitter rächen.

Du erkundigst dich vorher, weil du ein verantwortungsvoller Mensch bist und das ist sehr gut. Dann wirst du verstehen, dass du im Moment schlicht nicht die Möglichkeiten hast, einen Hund artgerecht zu halten. Im Tierheim warten aber viele andere Tiere auf ein Zuhause. Ein anderes Tier wäre vielleicht eine Überlegung wert ;)

Ansonsten, wenn du von deinem Hundewunsch nicht ablassen kannst, kannst du dich als Gassigeherin im Tierheim zur Verfügung stellen, sobald du 16 bist. Die Hunde dort brauchen immer Hilfe, weil es wenig freiwillige Helfer gibt. Oder du setzt in der Zeitung eine Annonce und verdienst sogar ein bisschen Geld damit, die Hunde von Leuten auszuführen. So kannst du Erfahrungen sammeln und hast Kontakt zu Hunden. Das hab ich damals auch so gemacht :)
 
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Pauline&Lucas

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Geschirre sind immer besser als Halsbänder :)

Kann er alleine Bleiben? Wenn nicht dann übe mit im Lass in immer für ein paar Sekunden alleine wenn er Ruhig bleibt (Ohne Gebelle) Belohne und Lobe in, Bleibe dann mal Minuten weg dann mal ne stunde.
Beschäftigungen können helfen. Meine bekommen immer Kauknochen, Pansen oder Schweineohren zu kauen wenn ich weg gehe.

Bei der Hunderasseauswahl musst du an die größe deiner wohnung achten.
Für eine 1 zimmer Wohnung wäre ein kleiner Hund wie z.b Zhi-Szu oder Pikenessie besser.

-Schäferhunde
-Border Collie
- Hasky
-Beagel

Die 3 Rassen brauchen sehr viel auslauf und müssen beschäftigt werden
Da zum beispiel der Border Collie früher und auch jetzt gerne zum schafe Hütten benutzt wird.

Beagel sind sehr schwirig zu erziehen da sie einen dickkopf haben und ein jagtdrieb besitzen. Aber trotzdem ist diese Rasse sehr lieb und wachsamm

Bitte geh ins Tierheim oder in eine Notstation diese Hunde freuen sich am meisten über ein neues Zuhause.
 
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Ryoko

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Pauline&Lucas, hast du ihren Beitrag richtig gelesen? Der Hund soll im Zwinger / im Garten gehalten werden, dafür ist kein Hund geeignet :(
 
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Sophiie

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@Ryoko
Danke für diese Info's.
Du hast wirklich bei einigen, na...eigentlich bei allen Dingen irgendwie recht...
Wahrscheinlich sollte ich wirklich noch einmal gründlicher darüber nachdenken...

Das mit dem Gassi gehen mache ich schon mit meinem Nachbarshund fast jeden Tag. (;
 
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Ryoko

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Huhu Sophiie,

das ist schön, dass du mit dem Nachbarshund gehst :) Das ist im Moment auch leider die einzige Variante. Es ist immer schlimm, wenn man auf seinen Traum verzichten muss, mir ging das auch jahrelang so, weil ich zu Hause keinen eigenen Hund haben konnte. Ich habe mir meinen Wunsch dann erfüllt und einen Welpen aus schlechter Haltung geholt, als ich meine eigene Wohnung mit meinem Freund hatte.

Aber im Zwinger wirst weder du noch der Hund glücklich, und später bereut man, dass man es überstürzt hat und einfach noch zu jung war. Es wäre schlicht Tierquälerei und derer möchte man sich ja nicht schuldig machen. Das Tier wird Verhaltensstörungen entwickeln, weil es keine äußeren Reize gibt. Es gibt leider immer noch Züchter, die ihre Hunde bedenkenlos in Zwingerhaltung abgeben und von diesen Leuten bleibt nur dringend abzuraten. Das sind Vermehrer, denen das Schicksal der Hunde egal ist. Die verdienen nur Geld.

Darum: Warte, bis du deine eigene Wohnung hast, ein geregeltes Leben und genügend Geld. Und dann besuchst du ein Tierheim. Solange kannst du auch im Tierheim helfen, dort freut man sich auch darüber, wenn sich Leute mit den Hunden beschäftigen, helfen sauber zu machen usw. So kann man schonmal Erfahrungen sammeln, die einem dann später helfen :)
 
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Pauline&Lucas

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Das mit Zwinger habe ich irgendwie überlesen

Wieso soll dein Hund den im Zwinger Leben und nicht bei dir in der Wohnung ?
 
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Ryoko

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Weil ihre Mutter das nicht will, Pauline&Lucas. Steht auch in ihrem ersten Beitrag.
 
Strassenköterin

Strassenköterin

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Sophiie, wie wäre es denn, würdest du dich in einem Tierheim umsehen und dort fragen, ob du Hunde ausführen dürftest.
Dann kannst du dich langsam an das Thema "Hund" herantasten.

Dort lernst du, was ein Hund braucht, was alles noch dazu gehört, einen Hund zu halten.

Bedenke auch die finanzielle Seite. Ein Hund benötigt gutes Futter, Leckerchen, Spielzeug.
Impfungen kosten auch nicht wenig, ist ein Hund krank, kostet das schnell mal ein paar Hundert Euro, wenn eine OP notwendig ist.
Haftpflichtversicherung ist zwingend notwendig.

Alles andere ist schon ausreichend beschrieben worden.

Was ich richtig GUT von dir finde ist, dass du dich ausreichend informierst und dich nicht überstürzt in ein "Hundeabenteuer" stürzt und dann herausfindest, dass ein Hund doch nicht das Richtige ist.
Bedenke, dass ein Hund viele Jahre bei dir lebt.

LG Strassenköterin
 
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Lynge1446

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finde ich auch gut, dass du dich vorher informierst. Und lass es wirklich mit dem Hund! Damit ist wirklich keinem geholfen bei deiner momentanen Situation
 
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