Katze als neues Familienmitglied?

Diskutiere Katze als neues Familienmitglied? im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Hi! Ich habe einen rund einjährigen Cocker Spaniel mit dem ich zwar noch ein paar Aufmerksamkeitsdefizite spielerisch ausmerzen muss, der aber...
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CartinioMaximus

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Hi! Ich habe einen rund einjährigen Cocker Spaniel mit dem ich zwar noch ein paar Aufmerksamkeitsdefizite spielerisch ausmerzen muss, der aber ansonsten ein ganz lieber Kerl ist. Nu rief mich meine Schwester an, dass ihre Freundin Katzenjunges bekommen hat, schickte Fotos rum und ich war hin und weg. Kann man in dem Alter Hund und Katze noch aneinander gewöhnen? Oder ist mein Wildfang schon zu alt? smilie_07
 
Strassenköterin

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Wenn du die Katze holst, dann sollten 2 Personen beim Bekanntwerden dabei sein, eine Person für die Katze, eine für den Hund. Leine den Hund an, dass du ihn gut händeln kannst. Gibt es keine Probleme, dann sofort ableinen.
Ansonsten regeln die beiden dann alles untereinander.
Gib beiden Zeit, das könnte sofort klappen, kann aber auch dauern, denn beide sind ja Persönlichkeiten.
Es kann sein, dass beide später in einem Körbchen liegen, es kann aber auch sein, dass sie eine Distanz benötigen.
Mit Gewalt läßt sich nichts regeln, Geduld ist gefragt.

LG Strassenköterin
 
seven

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Ich möchte noch hinzufügen, dass Katzen entgegen der landläufigen Meinung keine Einzelgänger sind und auch ein Hund kein adäquater Ersatz für einen Katzenkumpel sein kann!

Ich würde daher dringend empfehlen, 2 Kätzchen zu nehmen (bitte auch beachten: Nicht vor der 12. Lebenswoche von Mama trennen!)

2 Katzen haben unendlich viele Vorteile:
- Sie spielen miteinander, kuscheln und putzen sich - das machen Katz und Hund eher weniger
- Sie haben die gleiche Körpersprache und verstehen sich
- Als Geschwister werden sie zusammenhalten und gehen dem Hund dann auch nicht auf den Keks, weil sie sich miteinander beschäftigen
- 2 Katzen kosten nicht automatisch das Doppelte, Streu- und Futterkosten relativieren sich, nur die Kosten für die Kastras und das Impfen/Entwurmen sind natürlich doppelt so hoch
- wenn die Katzen zu zweit sind, sind sie viel entspannter, es macht nicht so viel, wenn Mensch mal länger am Tag nicht daheim ist, denn sie haben sich ja gegenseitig...

Will also insgesamt heißen:
Es spricht nix gegen eine Katzenanschaffung, aber ich würde auf jeden Fall 2 Kätzchen empfehlen!
Am ehesten vertragen sich zwei Jungs, aber wir haben auch als Erstkatzen ´nen Kater und ´ne Katze genommen, die zwei waren Streunerbabies und sind bis heute - anderthalb Jahre später - immer noch absolut ein Herz und eine Seele...

LG, seven
 
*Mischling*

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Also meiner Erfahrung nach kann das mit den zwei Katzen gewaltig ins Auge gehen, denn unsere Kätzin hat unseren Kater gesäugt und anshcließend verstoßen, weshalb sich das Haus in zwei Lager geteilt hat.... Aber du würdest zwei gleichaltrige nehmen oder?
Dafür hat es zwischen unserem anderen Kater, der Kätzin und den Hunden nie Probleme gegeben, weder als Hund und Katze sich kennenlernten, noch später, meistens beherrschen sogar die Katzen das Feld, nicht die Hunde. Meiner Erfahrung nach reicht es, dem Hund das hektische Hinterherrennen zu verbieten und bei der Katze vielleicht aufzupassen, dass sie den Hund nicht als Kratzbaum benutzt ;) Alles andere regelt die unter sich.
Das klappt schon!! LG
 
seven

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@J.G. Dass Eure Katzenmama den Sohn verstoßen hat, mag daran gelegen haben, dass sie beide nicht kastriert waren, und dass die Katze den Sohn dann irgendwann als Rivalen gesehen hat.
In freier Wildbahn werden die Katzenkinder auch irgendwann von Mama verscheucht, weil sie halt auch Nahrungskonkurrenten werden.
Nichtsdestotrotz haben freilaufende Katzen eben oft genug auch noch Kontakt zu anderen Katzen - teilweise "freundschaftlich", teilweise eben auch als Revierkämpfe.... aber sie haben den Kontakt...

Eine reine Wohnungskatze in Einzelhaltung geht meiner Meinung nach einfach nicht, es sei denn, man nimmt ein älteres Tierheimtier auf, das schon dermaßen "vorgeschädigt" ist, dass es einfach keine Artgenossen mehr neben sich duldet...
Ansonsten würde ich für Wohnungskatzen IMMER empfehlen, sie mindestens zu zweit zu halten (wobei es da natürlich am einfachsten ist, direkt zwei zu nehmen, die sich schon kennen und verstehen), und auch bei Freigängerkatzen würde ich immer dazu raten, zwei Katzen zu halten - das ist zwar dann kein Muss, aber schöner allemal... wenn ich sehe, wie unsere Katzen hier in der Wohnung herumlümmeln, wenn draußen mal wieder Sauwetter ist, und wie dann Audrey und John-Boy gemeinsam im Körbchen liegen und sich gegenseitig abschlecken.... neee, dann möchte ich wirklich keine Einzelkatze halten und kann das einfach auch guten Gewissens nicht empfehlen....

LG, seven
 
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CartinioMaximus

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Hey, vielen Dank für eure Ratschläge :D Falls ich mir zwei Katzen holen sollte, fühlt sich mein Snoopi dann nicht seines Reviers entmächtigt, einsam oder gar ausgegrenzt (wenn man das so sagen kann...), wenn sich die beiden Kätzchen super gut verstehen und eher miteinander spielen? Nennt mich naiv, aber dachte Hund und Katze entwickeln auch eine gemeinsame Sprache, wenn sie zusammen aufwachsen und genügen einander als "Beste Freunde" (Idealfall natürlich:)) :oops:

Dachte auch, dass mein Hund mit einer Katze als Spielgefährte ein wenig mehr ausgelastet wird, da er doch recht hyperaktiv ist und nicht mal gemeinsamer Sport hilft, trotz nigelnagelneuer Sportschuhe :roll:

http://sports.zalando.de/herren-sportschuhe/
 
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Natürlich können ein Hund und eine Katze lernen, miteinander auszukommen oder sich sogar anfreunden. Trotzdem bleiben sie halt immer noch grundverschieden - Katzen z. B. verpennen einen Großteil des Tages, gehen aber gern nachts mal auf die Pirsch. Hunde brauchen mehrmals täglich ihre Gassigänge, auf denen sie sich austoben.
Katzen sind absolute Sturköpfe, die man kaum bis gar nicht erziehen kann. Hunde akzeptieren den Menschen als Rudelchef und ordnen sich unter...
Hunde treffen bei ihren Gassigängen oder in der Hundeschule auf Artgenossen - reine Wohnungskatzen haben keine Chance, Artgenossen zu begegnen...

Ich würde daher auf jeden Fall zu zwei Katzen raten - die können sich durchaus auch mit dem Hund anfreunden, aber im Gegenzug hat der Hund dann auch einfach mal seine Ruhe, wenn die Kätzchen miteinander toben oder kuscheln...

Dass sich der Hund ausgegrenzt oder vernachlässigt fühlt, kannst Du ja ganz einfach dadurch verhindern, dass Du Dich mindestens so viel mit ihm befasst wie mit den Katzen. Allein durch die Gassigänge hat er ja schon viel Zeit, die er allein mit Dir verbringt, da können ihm die Katzen nicht dazwischenfunken.
Und auch daheim solltest Du ihn ganz normal behandeln, ihm seine gewohnten Streichel- und Spieleinheiten bieten, ihm eben zeigen, dass er nach wie vor willkommen und geliebt ist. (Nun kenne ich mich mit Hunden nicht so wirklich aus, vielleicht können Dir da hundeerfahrenere Leute noch mehr zu sagen....)

LG, seven
 
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@seven: Das hatte ich vergessen zu erwähnen: Sie war witziger weise kastriert, sie war mit dem kleinen nur scheinschwanger, vll auch weil er wirklich sehr schwach war, als wir ihn bekommen haben. Und verstoßen hat sie ihn schon nach drei wochen, in dem alter kastrier ich keinen kater....
Soweit ich das erlebt habe, interessieren sich hunde sowieso nur bedingt für katzen. wenns neu ist, ist es interessant, aber spätesens nach ein paar wochen, wenn die katzen dann eh den halben tag draußen sind, sind sie völlig unwichtig für den hund, aber in der zeit solltest du schon schauen, dass er nicht zu kurz kommt, vll abends ihn neben dir aufs sofa und die katze auf den schoß ;)
 
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wichtig ist das der hund die katze am anfang nicht zu sehr bedrängt....aber kleine katzen haben halt noch keine schlechten erfahrungen gemacht (meistens) und daher wird die katze denk ich nicht aggresiv auf den hund reagieren sondern eher neugirig.

hab so ein kennenlernen mal mitgemacht bei einer bekannten die einen beagel hatte und eine babykatze bekam... hab die katze festgehalten und die bekannte den hund und einfach schnuppern lassen und so...und nachher laufen gelassen und dann war gut aber das ist ja auch von tier zu tier verschieden =) wünsch dir viel glück =)
 
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CartinioMaximus

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Danke für eure Antworten:)
Klingt ganz schön, allerdings sind mir zwei Katzen dann doch zu viel :roll: Hab nämlich nur eine 80qm Wohnung... Sollte da dann lieber nochmal drüber nachdenken, wenn ich irgendwann ein Haus und Grundstück habe smilie_11
 
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Ich bin froh, dass du da so vernünftigt bist, dir alles vorher zu überlegen, das tun leider nicht alle....
 
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CartinioMaximus

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Ja das stimmt.. Schlimm sind aber auch diejenigen, die ihre Katzen in einer winzigen Butze werfen lassen und diese dann verschachern mit 6 Wochen.. :evil: Bei so einer Dame war eine Freundin von mir.. Gut nur, dass ihre Mietze keinen großen Schaden davon getragen hat. Sie versucht übrigens auch gerade ihre Katze auf ein gemeinsames joggen vorzubereiten :D
 
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