niemand sollte hunde halten dürfen

Diskutiere niemand sollte hunde halten dürfen im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; hi! irgendwie find ich das immerwieder lustig... auch wenns nicht zum lachen ist :oops: gerade geht mir nämlich folgendes durch den kopf: wenn...
Tina83

Tina83

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hi!

irgendwie find ich das immerwieder lustig... auch wenns nicht zum lachen ist :oops:

gerade geht mir nämlich folgendes durch den kopf:
wenn man sich durch div. foren liest, erscheint es einem manchmal, als sollte niemand einen hund halten. denn ist man zb berufstätig, hat man zu wenig zeit für das tier, ist man arbeitslos hat man kein geld, ist man hausfrau und mutter, hat man nicht die nötigen nerven, als pensionist ist man schon zu alt und gebrechlich um einem hund gerecht zu werden...

wer "darf" also heute noch hunde halten?! :shock:

ich persönlich halte das alles für leicht übertrieben

wie seht ihr das? wie läuft das bei euch in sachen hundehaltung ab? seid er schüler, student, berufstätig, mutter, pensionist.....?

lg
silbermond
 
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Ryoko

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Das kann man unterschiedlich sehen.

So wie ich das sehe, halten leider tatsächlich viele Leute ihre Hunde einfach nur grauenvoll. Entweder sitzen sie den ganzen Tag im Zwinger (Tierquälerei in Reinform) oder die Leute schaffen sich im 10. Stock einen Husky / Bordercollie an, der den ganzen Tag in der Wohnung sitzt. Schäferhunde verkümmern ihr Leben lang im Garten, ohne weiter beschäftigt zu werden und viele Hunde leben ihr Leben im Haus, gehen jeden Tag die gleiche Gassistrecke von 5 Minuten und dürfen nicht ins Schlafzimmer, nicht in die Küche, nicht hierhin, nicht dorthin. Eben weil sie nur "der Hund" sind und hier, hier und hier nichts zu suchen haben. Es ist einfach nur traurig teilweise.

Meiner Meinung nach macht man an den falschen Stellen zu viel "Geschiss". Die Leute regen sich auf, wenn der Mann 6 Stunden arbeitet, der einen Hund hat oder "schon" 70 ist - wenn der Hund nebenan aber den ganzen Tag im Zwinger oder im Garten sitzt, stört es keinen Menschen.
Ebenso wenig verstehen kann ich die Leute, die überhaupt kein Geld haben und nur beim Hund sparen. Ich sehe im Tierschutz so viele Hunde, die furchtbar schlecht ernährt werden und den billigsten Mist in den Napf bekommen, ich sehe Hunde, die nur Küchenabfälle kriegen und mit 11 Jahren (!) noch nie beim Tierarzt waren, noch nichtmal zum impfen. Ich sehe Hunde, die sind von Flöhen so zerfressen, dass sie überall Geschwulste haben... Und da sind noch die Leute, die überhaupt kein Geld haben und kaum selber leben können, aber in ihrer Mietswohnung noch 4 Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel, Reptilien usw. usf. bunkern... Und das meistens noch in Einzelhaltung.

Ich sehe so viele schlimme Sachen, dass ich wirklich für eine strenge Regelung dafür wäre, wer Tiere (allgemein) halten darf und wer nicht.

Aber da Tiere in Deutschland in der Politik keinen Stellenwert haben, können wir da wohl noch tausend Jahre drauf warten...

Aber ! Opfer dieser Sachen werden die, die es mit ihren Hunden gut meinen. bloß weil die Bude ein bisschen vollgestellt ist, kriegen diese Leute keinen Hund, obwohl sie ihn wirklich lieben würden. Es gibt so viele Menschen, die ihre Hunde wirklich über alles lieben und gut behandeln und leider werden gerade die für die Fehler der anderen bestraft.
Alles in allem bräuchten wir also ein Gesetz, dass diese schlechten Halter von den Guten trennt, ohne den Guten damit zu schaden. Wie bei allem gibt es sehr gute und sehr schlechte Beispiele.
 
Tina83

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ich denke, dass oft das "gesunde mittelmaß" fehlt.

in den foren gibts es ja leider viele schrecklich perfekte hundehalter, die immer alles richtig machen :roll:

ich liebe meine tiere, aber ich behandle sie nicht menschlich. mein hund darf nicht ins bett und auch nicht in meinen begehbaren kleiderschrank. er ist tagsüber versorgt wenn ich arbeiten bin und darf mich überallhin begleiten wenn es möglich ist. er gehört zu meiner kleinen familie (ich lebe alleine) aber er ist und bleibt ein hund. manchmal habe ich das gefühl dass das oft vergessen wird :?
 
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Aki

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Ich finde manche Leute dürfen über haubt keine Tiere halten , nicht nur das unberliegt geholt wird , endweder haben die Tier nicht genügend auslauf oder werden wegen überfordern im Th ab geben, zum kotzen ist sowas , wen ich mir ein Tier hole behalte ich es sein ganzes leben lang, bis zum tot .

wer ein Tier in den Zwinger steckt ist in meinen Augen ein Tierquäler, den sowas sollte bestraft werden.
es sollte endlich mal zum wole des Tieres gehandelt werden.
 
Tina83

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naja so ganz pauschalieren kann man das meiner meinung nach nicht.

zwinger ist nicht gleich zwinger genauso wenig wie man nicht immer sagen kann was die zukunft bringt. also man kann nie wissen ob man einem hund beispielsweise 15 jahre lang bis zu seinem lebensende in gleicher weise gerecht werden kann
 
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Ryoko

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Für einen Hund ist das Sitzen im Zwinger das, was du auf dem Bild bei dem Vogel sehen kannst:
http://www.55plus-magazin.net/uploads/m ... kaefig.jpg

Schlichtweg Tierquälerei. Ein Hund ist ein Tier, das sich optimalerweise am Tag mehrere Kilometer bewegt. Niemand würde eine Katze in ein Aquarium stecken, aber Hunde im Zwinger zu halten gilt immernoch als normal. Dabei entsagt es dem Hund jegliche Möglichkeit sich auszuleben. Die Zwinger, die man kaufen kann sind winzig klein (darin würde ich noch nichtmal 2 Kaninchen halten) - Österreich hat das zwingerfeindlichste Gesetz und auch da sind nur maximal 15 m² vorgeschrieben. Im Vergleich: in der Wohnung hat der Hund tagsüber 50 - 170 m² Platz, je nach Wohnsituation. Aber niemals nur 15 m² - und in Deutschland ist die Grenze weitaus niedriger, ich glaube im Moment bei 10 m² bei 65 cm Widerristhöhe.

Ganz ehrlich: Wer einen Hund anschafft und sich so vor ihm ekelt, dass er nicht in der Wohnung bleiben darf, oder der zu unfähig ist das Tier zum brav sein zu erziehen, der sollte meiner Meinung nach keinen Hund bekommen.
Im Jahr 2005 habe ich eine Statistik beim Tierschutz gelesen, die gezeigt hat, dass ca. 60 % aller Beißvorfälle von Hunden verursacht wurden, die teilweise oder dauerhaft im Zwinger untergebracht wurden. Ich bin als Kind von einem Staffordshire Terrier gebissen worden, es war ein Zwingerhund. Unser Familienhund wurde 3 mal von anderen Hunden attackiert und zwei davon waren ebenfalls Zwingerhunde. Wenn man bedenkt, dass diese grausame Haltung zur Zeit sehr aus der Mode gekommen ist, kann man sich vorstellen, was für einen Unterschied das ausmacht.

Ebenso wie Kaninchen etc. entwickeln Zwingerhunde mit der Zeit schwere Verhaltensstörungen. Die 3 Hunde, die in England letztens das Kind totgebissen haben, waren bspw. dauerhafte Zwingerhunde. Sicherlich nicht, wenn das Tier "nur" 3 Stunden am Tag dort schmoren muss - aber meiner Meinung nach gehört ein Hund in die Familie, als Hund, aber als Familienmitglied, auf dessen Bedürfnisse ebenso eingegangen werden muss wie auf die der anderen. Niemand würde seine Katze 3 Stunden in einen Kaninchenkäfig sperren oder sich selber 3 Stunden täglich in Isolationshaft sperren - und niemand sollte seinen Hund in einen Zwinger sperren.

Tierschutzvereine kämpfen schon seit Jahren gegen Zwingerhaltung und Kettenhaltung - zum Teil erfolgreich, doch bisher hat leider noch kein Land Zwingerhaltung verboten. Sie wurde nur, bspw. in Österreich, durch scharfe Gesetze stark eingeschränkt - aber das Leid der Hunde, die dort leben müssen, lindert es nicht. Denn ein Hund ist, genauso wie ein Kaninchen, ein bewegungsbedürftiges Rudeltier. Und das vor allem.

Am Ende ist es doch so, dass wir uns in Sachen Tierhaltung immer mehr weiterentwickeln. Tierfreunde halten ihre Kaninchen, Meerschweinche etc. nicht mehr einzeln, ihre Vögel dürfen in große Volieren ziehen. Wir füttern artgerecht, verzichten auf Getreide, barfen und was weiß ich alles noch. Kaninchen bekommen 4 m², wo es doch früher normal war sie in einen Käfig von knapp einem Meter zu sperren und von der Tierquälerei vom einzelnen Fisch im runden Glas haben wir uns auch verabschiedet.
Wenn wir den Kleintieren also solche, berechtigten, Freiheitsgesetze zugestehen, warum um alles in der Welt wird es noch geduldet, einen Hund in einen Käfig zu stecken? War es der Sinn von 5.000 Jahren Domestikation, den Hund allein in einen Käfig zu sperren, weil es "bequem" und "hygienisch" ist?

Für mich ist der Hund mein bester Freund, der beste Freund des Menschen - und seinen besten Freund hat man gern bei sich und sperrt ihn nicht weg.

Ein wenig lang, aber das ist meine Meinung zum Thema Zwingerhaltung : )
 
Tina83

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schon, aber du kannst nicht immer davon ausgehen dass jeder der einen zwinger hat seinen hund den ganzen tag über dort einsperrt :wink:

mal abgesehen davon dass es größentechnisch unterschiede in sachen zwinger gibt.

nehmen wir mal an jemand hat eine wohnung, also kein haus. draußen aber einen zwinger der sagen wir mal genauso groß wie das wohnzimmer ist. im zwinger kann er sich allerdings lösen weil es einen geschlossenen bereich gibt und eine art "freilauf". im wohnzimmer könnte er das nicht.

und jetzt nehmen wir mal an dieser jemand muss aus beruflichen gründen seinen hund ca. 5h alleine lassen. warum also nicht den hund in dieser zeit in den zwinger geben anstatt ihn daheim im wohnzimmer einzusperren? wenn der hund von der fellbeschaffenheit dazu in der lage ist und der zwinger teilweise isoliert, kann das auch im winter eine bessere lösung sein.

so sehe ich das :wink:

also grundsätzlich zu sagen dass zwinger immer tierquälerei ist, finde ich persönlich falsch

und nur mal so nebenbei: ich habe KEINEN zwinger, mein hund bleibt aber auch mal alleine und dann meistens nur in der küche. was ihn allerdings nicht sonderlich stört weil er ohnehin nur schläft und somit egal ist wieviel platz er hätte :lol:
 
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Ryoko

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Zwinger und Wohnzimmer sind ein großer Unterschied.

Wie schon gesagt sind Hunde Rudeltiere und alles was sie haben ist ihr Rudel (in erster Linie wir). Verschwindet der Mensch, wohin auch immer, trauert der Hund in erster Linie und wartet. Er ist angsterfüllt, dass man nicht zurückkommt, auch wenn er es jeden Tag gewohnt ist - Hunde sehen nicht, dass wir jeden Tag arbeiten müssen, sondern für sie sind wir immer in einer gefährlichen Situation. In Wolfsrudeln wurde auch beobachtet, dass man sich nach der Jagd ausgiebig begrüßt, weil man uA froh ist, dass das gegenüber noch lebt.

Ein Hund, der im Wohnzimmer wartet, ist von seinem Herren umgeben. Überall ist ein vertrauter Ort, vertrauter Geruch. Der Hund ist in der Nähe des Herren, obwohl dieser nicht da ist, denn der Hund kann ihn die ganze Zeit über riechen und sich so wesentlich besser entspannen, auch von Hundetrainern nachgewiesen.
Außerdem sieht er das Wohnzimmer als sein Revier und lebt gleichzeitig einen Wachtrieb aus. Er geht umher und lenkt sich dadurch ab, darauf zu achten, dass alles in Ordnung bleibt.
Der Zwinger ist nur ein Käfig, der ihm Bewegung verwehrt. Er kann sich noch nichtmal im Garten bewegen, obwohl er diesen auch bewachen will. Stattdessen ist er weit entfernt, hinter Gittern und für den Hund ist das massiver Stress, auch wenn er es augenscheinlich gewohnt ist.

Wie komme ich also auf die Idee, arbeiten zu gehen und meinen Hund solange in einen Käfig zu sperren? Das ist das Gleiche, als wenn ich ein Kaninchen einzeln in einen Transportkäfig stecke, während ich arbeiten bin. Ich will, dass es meinem Tier gutgeht. Wie kann ich mich ernsthaft auf was anderes konzentrieren, wenn ich weiß, dass mein Hund allein in einem Käfig steckt?

In meinen Augen sollte Zwingerhaltung per se verboten werden. Ein Hund gehört ins Rudel und nicht draußen hinter Gitter - er hat nichts verbrochen, also sollte man ihn auch nicht bestrafen.
 
Tina83

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ich denke was du hier schildest ist das bild, welches wir uns von zwingern in den kopf gesetzt haben. zwinger, gitter = negativ

der hund sieht das meiner meinung nach anders. natürlich sollte der hund an den zwinger gewöhnt werden, er sollte ihn genauso als "sein revier" ansehen wie zb das wohnzimmer. also nicht hund holen, ab in den zwinger und tschüss. :wink:

ich kenne zb jemanden, der aus einer ehemaligen wohnung ein reich für die hunde gemacht hat. während er arbeiten ist, sind die hunde dort in 2 zwingern untergebracht. die zwinger befinden sich in der wohnung (im ehemaligen wohnzimmer)

ich bin nach wie vor der meinung dass man zwingerhaltung also nicht pauschalieren kann.
 
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Ryoko

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Ich kann als Zwingerhaltung nur das beschreiben, das ich im Tierschutz sehe. Für mich ist Zwingerhaltung Tierquälerei und nicht hundegerecht. Hunde gehören, meiner Meinung nach, ins Haus und nicht in den Zwinger.

Und sich einen Zwinger samt Gitter in die Wohnung zu bauen finde ich persönlich fragwürdig. Ich kenne auch Leute, die ein Hundezimmer haben, in dem die Hunde sind, wenn sie nicht da sind. Meiner Meinung nach nicht gut, aber auf jeden Fall besser als den Hund in einen Käfig zu stecken.
Dadurch, dass man sein Tier einsperrt, zeigt man ihm, dass es schlimm ist allein zu sein. Ein Hund sollte sich in der Zeit seines Alleinseins völlig frei in der Wohnung bewegen können, so wie sonst auch. So ist für den Hund das Alleinsein auch kein Trauma, es ist alles wie immer. Ich kenne so viele Hunde, die weggesperrt / eingesperrt werden, weil die Leute nicht in der Lage sind sie zu erziehen und diese Tiere sind regelrecht panisch, wenn sie allein gelassen werden. Die beißen in Hosenbeine, bellen, schreien regelrecht und nehmen das halbe Hundezimmer auseinander vor Angst, weil das Einsperren mit dem Alleinsein in Verbindung gebracht wird.

Den Hund wegzusperren ist ein Umstand, der dem Hund nicht gut tut - und das hab ich in den Jahren, in dem ich im Tierschutz und bei der Hundehaltung aktiv bin oft bestätigt bekommen. Die artgerechteste Art und Weise ist es den Hund schlicht und einfach allein zu lassen, ohne große Abschiedszeremonie und ohne Wegsperren. Dann funktioniert es auch auf beiden Seiten ;)

Will diesbezüglich auch keinen Streit anfangen, ist nur einfach das, was ich in meiner Tätigkeit sehe und erfahren habe :)
 
Tina83

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wir streiten ja nicht, wir reden ja nur drüber :wink:

meine erfahrungen haben eben anderes gezeigt. und ich bin auch im tierschutz tätig genauso wie ich zeit meines lebens immer hunde (und anderes getier) hatte.

der zwinger steht deshalb drinnen weil die hunde unterschiedlichen alters sind und der jüngsten zb der schon in die jahre gekommenen hündin gerne zur nervtötenden furie wird. die einzelnen zwinger sind größer als die hunde in getrennten räumen dieser wohnung unterzubringen. UND sie können sich trotzdem sehen, der junghund kann der älteren hündin allerdings nicht mit vollgas in die rippen springen :wink:
sind ja auch nicht ununterbrochen dort sondern nur während die besitzer arbeiten sind

wie gesagt, mein hund hat keinen zwinger. aber er war früher boxenhund. das war einer seiner "tierheimschäden". inzwischen haben wir das allerdings im griff und er bleibt mir problemlos ohne box allein zu hause. das hat allerdings sehr lange gedauert. luca ist jetzt 9 jahre alt
 
R

Ryoko

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Wenn eine vorübergehende Unterbringung getrennt vom Rest einen Grund hat, ist das auch was anderes. Mein Nero konnte 1,5 Jahre nur mit Maulkorb allein bleiben, weil er vom Besitzer leider sehr vorgeschädigt zu uns kam mit wahnsinnigen Verlustängsten. Er hat absolut alles gefressen und angeknabbert was er gefunden hat, ganz am Anfang hat er eine ganze Tüte Teelichter gefressen und wir saßen beim Notdienst. Jetzt nach 2 Jahren ist alles ok.

Zwinger sind und bleiben für mich dennoch absolut keine Alternative aufgrund der fehlenden Reize und Gerüche. Es ist eben nur ein Gitterkäfig und kein Wohnzimmer, in dem Stoffe einen geborgenen Geruch vermitteln und deshalb ist es für mich nach wie vor nicht hundgerecht. Für die Tiere, die darin schmoren müssen, hoffe ich also nur, dass sie es möglichst kurz tun müssen.
 
K

kittelchen

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Oft wird vergessen, dass ein Hund nicht nur ein hübsches Accessoire ist, sondern auch einiges an Aufwand und Zeit beansprucht.

Ich für meinen Teil habe zwei Hunde und einen Job.
Als erstes: Meine Hunde sind nun mal nur meine Hunde, ich bin der Chef. Sie dürfen auch nicht in alle Bereiche der Wohnung. Mein Schlafzimmer ist Tabu und in die Küche dürfen sie nur, auf meinen Wunsch. Gefressen wird im Flur, nicht im selben Raum wie die Menschen.
Dennoch nehme ich sie IMMER mit, wenn es mir möglich ist. Meine Bekannten wissen, dass ich zu keiner Einladung ohne meinen acht-Beinigen Anhang komme.
Morgens laufe ich mit den Hunden vor der Arbeit zu meiner Mutter, die ein großes Waldgrundstück hat, auf dem sich die hunde den Tag über frei bewegen können und mit den drei dort lebenden Hunden spielen und toben. Der Lebgensgefährte meiner Mutter nimmt die Hunde täglich mit zu verschiedenen Arbeiten Rund um das Grundstück.
Abends komme ich meine Hunde dann abholen und gehe den selben Weg zurück.
An Wochenenden sind wir oft am Wasser oder auf den Wiesen in der Umgebung unterwegs, wo es genug Auslauf für jeden gibt.

Manchmal denke ich auch, dass es schön wäre mal nach der Arbeit direkt nachhause zu fahren und nicht diesen Umweg von einer 3/$ Stunde zu machen, aber ich weiss, dass ich meine Hunde nicht 8 Stunden in meiner 62 qm großen Wohnung ohne Auslauf wissen will.

Um nochmal den Anfang aufzugreifen: Die meisten Leute informieren sich nicht gut genug über die Haltung von Hunden, bevor sie sich einen Anschaffen.
 
C

Christina71

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Hallo!


Dieser Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich möchte mich aus gegebenem Anlass kurz hier einbringen.

Ich bin drauf und dran, den Tierschutz zu informieren. In einem der Häuser gegenüber wird auch ein Hund im Zwinger gehalten.
Jeden Nachmittag ab ca. 17.00 Uhr hört man sein Jaulen, bis spät in die Nacht, manches mal auch die ganze Nacht durch.
Kann nicht genau ausmachen, auf welchem Grundstück der Zwinger steht, die Sicht ist durch Gärten und zugewachsenem Brachland stark eingeschränkt.

Der Hund (hört sich nach Schäferhund an), winselt fürchterlich... :cry:


Ich kann Zwingerhaltung auch nicht gutheißen, obwohl es da mit Sicherheit auch Ausnahmen gibt.

Z. B. lebt ein guter Freund meiner Familie in Baden Würtemberg zusammen mit einem Husky-Rudel (zur Zeit etwa 9 Tiere, glaube ich).

Er trainiert zweimal täglich mit den Hunden, ist auch auf vielen (internationalen) Läufen präsent.
Tagsüber können die Hunde auf dem weitläufigen Grundstück toben, können auch (kurzfristig) mal ins Haus (wenn eine Hündin läufig ist). Allerdings ist ab Abends das ganze Rudel draußen (in einem Blockhaus mit angrenzendem Freilauf)... finde diese (Zwinger)-Haltung eigentlich ganz okay...

Ein weiterer Fall:

Bekannte von uns haben vier Schäferhunde (davon sind zwei Rüden und eine Hündin zur Zucht zugelassen) und zwei kleine Mischlinge aus dem Tierheim.
Alle Hunde sind tagsüber im Haus oder auf dem riesigen Grundstück. Nur die Nacht verbringen die Schäferhunde im Zwinger.
Warum dies so ist, kann ich auch nicht ganz verstehen, da die Hunde ja tagsüber auch ins Haus dürfen und sich dort relativ frei bewegen...
...allerdings ist die Zwingeranlage relativ groß, mit riesigem Rückzugsbereich... habe nicht den Eindruck, dass die Hunde unter den Umständen leiden... alle sind gut sozialisiert und echte Traumhunde....


Danke fürs Zuhören,


LG, Christina
 
R

Ryoko

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Hunde nachts vom Rudelführer (Menschen) zu trennen und in einen Zwinger zu sperren ist leider nicht wirklich besser. Gerade in der Nacht rücken Wolfsrudel sehr eng zusammen und die Nähe des Rudels wird gebraucht und genossen - ist sogar sehr wichtig für einen gesunden und tiefen Schlaf.
Warum sich Leute Hunde anschaffen und sie dann nachts in den Zwinger sperren oder in diesen, jenen und welchen Raum nicht hineinlassen, werde ich wohl nie verstehen. Entweder lebt mein Hund mit mir oder nicht - so sehe ich das als Hundefreund und privater Hundetrainer.

Beim Tierschutz wirst du aber wohl oder übel nichts erreichen können. Erstens ist für solche Dinge nie der Tierschutz, nur das Veterinäramt zuständig, da der Tierschutz keinerlei Befugnis hat. Tierschutzvereine sind zwar gemeinnützige Vereine, aber auch nur das - nur das Veterinäramt darf in Fällen von Tierquälerei einschreiten, der Tierschutzverein kann maximal Anzeige erstatten.
Allerdings ist Zwingerhaltung (auch die, die 24 h mit nur kurzem Auslauf ausgeführt wird) in Deutschland absolut legal. Hat der Hund also Wasser, Schutzhütte und einen windgeschützten Bereich, kannst du für das Tier leider rein gar nichts tun. Ich weiß wie frustrierend das ist... hab es schon oft genug selbst erlebt :/
 
F

findetnemo

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also ich kann nur von meiner familie berichten. wir, das sind mein Mann, meine zwei kinder und ich. Mein mann arbeitet den ganzen tag, allerdings geht er abends mit dem Hund raus. Ich gehe nur morgens und nachmittags, was ganz gut passt da ich Hausfrau bin.

Sollten wir man etwas geplant haben abends oder am wochenende, gehen natüprlich auch meine Kinder mit dem Hund spazieren und sollte niemand da sein gibt es auch noch verwandte die das übernehmen :)

also bei uns ist das wie ich finde gut geregelt.
 
P

Pauline&Lucas

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Ich Arbeite zwar ganz tags aber meine 2 Hunde sind zu zweit und sind den ganzen Tag bei meiner Oma oder Nachbarin .

Wenn ich frei habe , Sind sie immer bei mir , viel Gassigänge und viel Spielen
 
A

Anonymous

Gast
So geht's mir auch. Wichtig ist doch nur, dass es dem Tier gut geht, oder?
 
F

Frankenbande

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Ich und mein Partner sidn beide Vollzeit berufstätig
dennoch haben wir drei Hunde,
bei usn klappt es deswegen gut, weil wir getrenne Schichen arbeiten,
die Hunde müssen täglich nur 30 Minuten überbrücken.
Bevor wir unseren ersten Hudn holten, waren wir in einem tierheim,
dort hatten wi rseit Monaten einen Schäferhund ausgeführt
halt auch bei den Fütterungen mit usw,
Als es dann soweit war dass wir einen eigenen wollten, fragten wir an den Schäferhund an,
da schaute mich die TH Leiterin an udn meinte ich sei noch so jung und was ist wenn wir Kinder wollen usw,
kurzum wir bekamen vom TH keinen Hund weil wir zu jung waren
Naja demnach kauften wir uns nun einen rottweiler vom Züchter.
Den Hunden geht es super ich hab die nun seit 7Jahren und noch immer hab ich den Hund.
Sicher kann es vorkommen dass bei einem Kind der Hund weichen muss, aber dennoch ist es nicht die Regel. Der Schäferhund hat den TH sei dank seine Chance auf einen tollen Platz vertan.
Bei Mittellosen finde ich es manchmal auch etwas fraglich, was wenn das Tier ernsthaft krank ist?
Wie wird das dann bezahlt?
Ich kenne aber auch Leute die kein Geld haben, trotzdem einen Hund wollen und di ehaben ihren letzten Möbel verkauft um den Hund beim TA behandeln zu können.
Eine Rentnerin bei un sin der gegend gut über 80 Jahre hat einen jungen Jack Russel.
Das ist ihr Lebenselexier, si egeht jeden Tag mit den Hund lange Runden udn freut sich den zu haben, solle di eDame mal nicht mehr können übernimmt die Tochter den Hund.
Also man sieht es liegt am Willen und den Plan.
Und ich denke da sollte jeder Mensch vernünftig genug sein um es abwegen zu können was ist wenn?
Aber die Realität schaut ja leider oft anderst aus.
Aber deswegen würde ich nie sagen diese udn diese Menschengruppe dürfte keine Hunde halten weil... es gibt irgendwie immer einen Weg wenn man ihn gut durchdenkt.
 
Strassenköterin

Strassenköterin

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Da sehe ich gleich deine soziale Ader.
Das mit dem TH ist kein Einzelfall, habe von einer Katze gehört, die nicht vermittelt wurde.
Dabei hätte sie das beste Zuhause bekommen.
Andererseits gibt es auch Tierheime, die gar nicht nachfragen, wohin das Tier geht, die Hauptsache ist, das Geld kommt rein.
Habe 3 Yorkies im TH gekauft, keiner hat gefragt, ob sie ein gutes Zuhause bekommen.

LG Strassenköterin
 
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