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Diskutiere hilfe im Allgemeines Forum im Bereich Hunde; Hallo!Wer kann mir Helfen,mein Rüde geht immer auf andere Rüden.Mit den Versuch ihn auf mich zu Lenken klappt nicht ,was kann ich noch tun es eben...
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samy2006

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Hallo!Wer kann mir Helfen,mein Rüde geht immer auf andere Rüden.Mit den Versuch ihn auf mich zu Lenken klappt nicht ,was kann ich noch tun es eben mir leichter zu machen!Weil jede Gassirunde wird immer zum Rennen! :roll:
 
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Frieda

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Hallo!
Ich würde dir auf alle Fälle empfehlen, ihn kastrieren zu lassen.
Auch wenns schwer fällt - Du hast anschließend (meistens) deine Sorgen los. Sonst würde ich noch zu einem Hunde-trainerIn gehen.
Das könnte evtl. auch noch was nützen.
 
Strassenköterin

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Samy, bevor man herumexperimentiert, würde ich auch vorschlagen, eine Hundeschule zu besuchen.
Dort gibt es erfahrene Trainer, die auf dein Problem eingehen können.
In der Hundeschule lernen ja nicht nur die TIERE, sondern vor allen Dingen der MENSCH.
Wichtig ist der richtige Umgang mit dem Hund, seine Bedürfnisse zu erkennen und danach zu handeln.
Sei nicht böse, aber es ist niemals der Hund sondern immer der Mensch Schuld.Wir machen die Hunde zu dem, wie sie sich dann darstellen.
Frieda schreibt von einer Kastration, das ist richtig, sollte aber die allerletzte Konsequenz sein.
LG von der Strassenköterin mit ihren Kötern
 
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samy2006

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Vielen Dank!Doch waren Wir in der Hundeschule,das Problem ist auch erst vor kurzen!Das was Wir in der Hundeschule gelernt hatten bringt im Moment nichts,wir bleiben konseqent doch alles geht einfach bei Ihm nicht.Was ich jetzt aber genug habe ist das ich mich mit meinen Mann nicht im klaren bin,das bedeutet z.b mit ins Bett!!!!Ich möchte es nicht doch meinen Mann tut Ihm dann leid!
 
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Tiger

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Hallo!

Wie alt ist der Hund? Was für ein Hund ist es?

Wieviel Beschäftigung bekommt der Hund täglich, wie lange geht ihr spazieren?

Wie reagiert ihr auf sein Verhalten? Was habt ihr denn in der Hundeschule dazu gelernt? Wieso seid ihr nicht mehr in der Hundeschule?

Einfach zur Kastration zu raten halte ich doch mal für sehr gewagt. Eine Kastration ist ein großer Eingriff, der viel verändern kann. Auch ins negative.
Bevor man zu solchen Mitteln greift, muss erst einmal der Grund für das Verhalten geklärt werden. Nicht selten liegt der beim Menschen, da hilft die Kastration des Hundes nicht viel.
 
hun2dal

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Kastration

Hallo,

ich denke auch, dass wir zu wenig über Alter und das normale Leben des Rüden wissen, um wirklich helfen zu können. Habt ihr den Hund von Klein auf oder hat er eine Vergangenheit bei anderen Menschen, vielleicht in einer Hundegruppe? Vielleicht ist es eine altersbedingte Phase, die sich leider auch festsetzen kann, wenn man nichts macht.

Wenn die eine Hundeschule nichts bringt, dann such dir eine Andere. Da gibt es riesige Qualitätsunterschiede ... mein Favorit ist "animal learn" ... bestimmt ist irgendwo auch ein entsprechender Trainer in deiner Nähe http://www.animal-learn-netzwerk.de/

Vielleicht könnt ihr eurem Hund Kontakte ermöglichen, damit er üben kann ... vielleicht erst Hündinnen und kastrierte Rüden. Sozialverhalten ist auch immer eine Übungssachen.

Ich selbst bin sehr zufrieden mit meinem verträglichen kastrierten gemischten Rudel. Teilweise kamen die Hunde schon kastriert aus dem Tierheim. Ich verstehe die Diskussion nicht, die bei Hunden um die Kastration gemacht wird. Bei Katzen, Pferden, Meerschweinchen, Schafen oder Schweinen ist das alles kein Thema. Keiner zweifelt am Sinn. In den USA werden ca. 70 % aller Hunde kastriert (wie bei uns die Katzen eben) ... ihre Tierheime sind trotzdem voll, niemand braucht sich also Sorgen um den Nachschub für unsere Wegwerfgesellschaft zu machen.

Für mich ist die Kastration meiner Truppe ein kleiner Beitrag zum Tierschutz, mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass ich sie zusammen halten kann, überall und immer mitnehmen und sie keinem unnötigen Stress aussetzen muss in unserer dichtbesiedelten Welt, wo Konkurenten und potentielle Partner etwas dichter gesäht sind, als beim einsamen Wolfsrudel auf dem Berg. Man kann es natürlich lange erörtern und nichts tun ... gut, bin da mit meinen Hunden etwas konsequenter :wink:

Liebe Grüße
 
Strassenköterin

Strassenköterin

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Astrid, wir dürfen bei dieser Diskussion aber nicht vergessen, dass es neben der Kastration auch die Antiträchtigkeitsspritze für die Hündin gibt. Da ich auch ein Hundepärchen habe, natürlich nicht züchten möchte, ist die Spritze alle 5 Monate eine Alternative.

Das gehört jetzt nicht zum eigentlichen Thema, sollte aber doch hier genannt werden, denn JEDE OP, genauso wie beim Menschen, birgt Risiken, die NICHT zu unterschätzen sind.

LG von der Strassenköterin mit ihren Kötern
 
hun2dal

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Spritze

Hallo,

meine Tierärztin ist eine Gegnerin dieser Spritzen wegen Krebsrisiko. Ich kann das nicht beurteilen, aber das Risiko scheint mir doch auch höher als die endgültige Lösung mit einmal Narkose.

Wer sich den Stress antun will und über Jahre alle 5 Monate zur Spritze gehen, der rechnet bestimmt auch nicht nach, was er im Laufe der Jahre so dafür beim TA lassen wird. Da hat eben jeder seine Prioritäten ... bin wohl geizig und habe keine Lust mir dauernd einen Termin zu holen ... bei zwei Hündinnen dann sicher auch zwei versetzte Termine :wink:

Für mich ist es eben klar, dass bei mir alle Hunde kastriert werden und auch kein unkastrierter Pflegehund wieder auszieht. Ich weis dass ich Schutzverträge nicht gerichtlich durchsetzen kann, wenn die hinterher doch gegen das Zuchtverbot verstoßen. Wer den Hund nicht kastriert haben will, der ist dann sowieso nicht der Richtige :roll:

Wir reden aber von einem Rüden, der Stress mit Konkurenten hat. Es gibt auch für Rüden die chemische Kastration mit der Spritz ... wird einem aber wohl kein Tierarzt auf Dauer empfehlen.

Liebe Grüße
 
T

Tiger

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Wir reden aber von einem Rüden, der Stress mit Konkurenten hat.
Richtig. Bei einem Großteil der Fälle zeigt dies, dass etwas im Umgang mit dem Hund nicht stimmt.

Mehr als genug unkastrierte Hunde beweisen, dass es sich auch in der heutigen Gesellschaft als intakter Rüde leben lässt.
Es gibt mit Sicherheit Rüden, die trotz "richtigem" Umgang Probleme haben. Aber nur weil ein Hund andere Hunde anpöbelt heißt das noch lange nicht, dass er zu dieser Sorte gehört.

Genauso gut beweisen genug kastrierte Rüden, dass eine Kastration am Verhalten nichts ändern muss oder sich das Verhalten gar in die falsche Richtung ändert.


Es ist traurig genug, dass sich bei anderen Tierarten KEINE Gedanken über Kastrationen gemacht werden. Bei einigen Tierarten wie Kaninchen und Katzen sind bei tiergerechter Haltung Kastrationen zum Wohle der Tiere unumgänglich.
Bei Hunden sind sie das. Einen Hund kann man unkastriert halten ohne Nachwuchs zu produzieren. Schon gar einen Rüden.

Die negativen Folgen einer Kastration eines Tieres werden von vielen gerne außer acht gelassen und totgeschwiegen. Sie existieren aber nunmal und es ist davon auszugehen, dass noch längst nicht alles bekannt ist.

Es gibt Pro und Kontra einer Kastration und dies muss für jedes Tier und seinen Besitzer individuell gegeneiner abgewogen werden.
 
hun2dal

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Hallo,

ich kann mich mit so vielen Dingen bei meinen Hunden beschäftigen ... Verhütung oder Rüdenpöbelei gehört für mich nicht mehr dazu (außer ich kriege mal wieder einen Pflegehund ... :twisted: )

Kein Stress, wir wollen ein großes friedliches Rudel ohne Zickerein und zeitweisen Ausschluss einzelner Mädels von unseren Rudelspaziergangsaktivitäten.

Ich habe es nach kurzer Überlegung und einigen Jahren Rudelleben für mich als den Weg beschlossen, dass hier alles andere wichtiger ist, als Sextrieb :lol:
Das ist nur meine Meinung und es kann sich gerne jeder andere weiter darüber den Kopf zerbrechen und negative Auswirkungen suchen. Ich sage nicht, dass mit der Kastration Erziehung unnötig wird :wink:

Liebe Grüße
 
Silence.

Silence.

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hier muss ich aber auch sagen, dass es viele hunde gibt, vor allem rüden, die unkastriert sehr viele probleme haben.. sei es in alten jahren oder in jungen...

im alter ist da zum beispiel das problem mit der prostata...kenne sehr viele unkastrierte hunde mit tumoren problemen etc egal ob weiblich odermännlich.. zudem auch bei einem jungen hund oft das problem aufkommt, dass sie abmagern in bestimmten phasen.. und zwardann, wenn überall die läuigen hündinnen rumlaufen! da interessiert dem hund das fressen nicht mehr...

und bei weibchen ist einfach die gefahr zu groß für pyos oder Mammatumoren... diese sind sehr gefährlich wenns nicht entdekt wird...
habs selbst mit erlebt und möchte es auch nie wieder mitmachen...

demnach würde ICH (meiner Meinung nach) egal welchen geschlehcts, meinen hund kastrieren lassen...
 
T

Tiger

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kenne sehr viele unkastrierte hunde mit tumoren problemen etc egal ob weiblich odermännlich
Die kenne ich auch... auch genug kastrierte. Ich habe bereits einen Rüden dadurch verloren und eine meiner Hündin leidet an Krebs (damit habe ich bei älteren Hunden eine Krebserkrankungswahrscheinlichkeit von 100%). Trotz Kastration.

Kastration mag das Risiko von Krebs an den entsprechenden Organen beseitigen, aber mehr auch nicht.

Das Risiko von Tumoren am Gesäuge wird bei Hündinnen nur durch Frühkastration gelindert.

Ist es im Sinne eines Tieres, ihm nicht das Recht zu lassen, körperlich und psychisch richtig erwachsen zu werden?
Meiner Meinung nach nicht.

Mal abgesehen davon ist die Entnahme gesunder Organe als Vorsorge von Krankheiten doch recht kritisch zu betrachten.

Erkranken kastrierte Hündinnen an Mammatumoren, sind diese häufig schwerwiegend und streuen. (Bielefelder Kastrationsstudie)

Über Krebs ist noch sehr wenig bekannt. Es ist bekannt, dass sich Veranlagungen, an Krebs zu erkranken, vererben. Daher gibt die Vermutung, dass sich Krebs "einen anderen Weg sucht" und trotzdem ausbricht.

zudem auch bei einem jungen hund oft das problem aufkommt, dass sie abmagern in bestimmten phasen..
Dafür leiden viele kastrierte Hunde am Gegenteil. Kann man durch geringere Futtermengen vermeiden, richtig. Aber für den Hund ist es alles andere als angenehm, ständig Hunger leiden zu müssen.

Mal abgesehen davon trifft das definitiv nicht auf jeden Rüden (wohl eher auf die wenigsten) zu und ist damit keine Rechtfertigung für eine vorsorgliche Kastration jedes Tieres.

Die Bielefelder Kastrationsstudie zeigt, dass bei kastrieren Rüden z.B. verstärkte Unsicherheit bis Ängstlichkeit wenn diese vorher schon labil waren.

Weiterhin werden bei kastrieren Hündinnen vermehrt Scheidenentzündungen festgestellt. Zudem kommt es vor, dass sich der Gebärmutterstumpf oder versprengtes Ovargewebe entzünden. Inkontinenz (Bei Hündinnen sind es je nach Größe 10-31%. Mache Rassen haben ein Risiko von 65%!) und Babyfell sind weitere Auswirkungen der Kastration, die häufig vorkommen.

Weiterhin zeigt die Bielefelder Kastrationsstudie, dass Hunde nicht friedlicher durch Kastration werden müssen. Kastrierte Rüden werden häufig Mobbingopfer, Hündinnen können Rüdenhafter werden, je früher sie kastriert werden.

Sicher ergeben sich einige Vorteile für den Halter. Aber als Tierfreund sollte man auch an den Hund denken.
Nicht das es falsch verstanden wird. Ich möchte noch einmal eindringlichst auf diesen Satz hinweisen:
Es gibt Pro und Kontra einer Kastration und dies muss für jedes Tier und seinen Besitzer individuell gegeneiner abgewogen werden.

Es gibt natürlich auch definitiv Gründe, die für eine Kastration sprechen. Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, aber es ist wichtig sich vorher ausreichend darüber zu informieren (und zwar über beide Seiten!).

Und bevor man einem Rüden, der scheinbar Probleme mit anderen Rüden hat, vorsorglich irgendwelche Organe entnimmt in der Hoffnung, sein Verhalten würde sich dadurch ändern, sollte erst der Versuch gemacht werden, an dem Verhalten selbst zu arbeiten. Notfalls mit Hilfe eines Fachmanns (und damit meine ich auch Fachmann und nicht irgendwelche selbsternannten Hundetrainer ;) ).
Womit wir ja wieder beim Thema wären.

Wenn noch weiter Diskussionsbedarf besteht, gibt es hier einen entsprechenden Thread mit dem Thema. Sonst schweifen wir hier eventuell zu sehr ab.
 
Thema:

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