heute Nachwuchs bekommen - wie gehts weiter, so generell?

Diskutiere heute Nachwuchs bekommen - wie gehts weiter, so generell? im Allgemeines Forum im Bereich Mäuse; Hallo, bin ganz neu hier und hätte ein paar Fragen. Ich hab mich ja schon durch einige Seiten und Foren durchgelesen, also ein bißl was wissen...
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Asta

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Hallo,

bin ganz neu hier und hätte ein paar Fragen.
Ich hab mich ja schon durch einige Seiten und Foren durchgelesen, also ein bißl was wissen wir schon. Meine Tochter hat vor ein paar Wochen Farbmäuse (bzw. zwei Farbmäuse, eine weiße Maus) bekommen. Drei "Weibchen", von denen sich natürlich eins als Böckchen entpuppt hat. So wie es aussieht, ist das zweite Weibchen ungedeckt geblieben aber die "weiße" hat heute geworfen. Das Böckchen hab ich schweren Herzens vor gut einer Woche aus dem gemeinsamen Käfig geholt (um ihn vor der Geburt draussen zu haben), weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass ohnehin schon beide gedeckt sind - ist aber offenbar nicht der Fall. So weit so gut bisher.
Ich weiß nicht, was mit den Jungen ist, weil ich die zwei Weibchen, die jetzt im großen neuen Käfig sitzen (Holz, 115x60x60 auf drei Ebenen) in ihrem Nest ganz in Ruhe gelassen habe und - wenn ich es richtig verstanden habe - auch weiterhin in Ruhe lassen werde. D.h. wir haben nur gefüttert, Wasser gewechselt und das wars.
Damit die Welpen nicht als Eiweißlieferant dienen müssen, hab ich jetzt auch noch ein Faunarium voll mit Mehlwürmern, von denen sie alle paar Tage zwei bekommen - hoffe die Rechnung geht auf.
"Mister Miss", also ER, sitzt im provisorischen Käfig (kleiner Plastikkäfig) und wird nächste Woche vermutlich kastriert. Glücklich ist er natürlich nicht (hat sich ja ganz lieb um sie gekümmert vorher) und er tut mir total leid, aber an den paar Wochen Einzelhaft führt wohl kein Weg vorbei.
Ich habs soweit kapiert, dass ich die kleinen Böckchen dann nach 28 Tagen zu ihm setze - hat den Vorteil, dass sie einen Erwachsenen um sich haben. Gut. D.h. er bleibt mit seinen Söhnen dann noch etwa vier Wochen :?: beisammen. Dann könnte ich ihn eigentlich wieder mit seinen Mädels zusammentun oder?
Wenn man aber einen Kastraten (oder dann später mehrere..) mit Weibchen vergesellschaftet, soll man das angeblich im Käfig des Kastraten machen. Wird aber schwierig, weil der Käfig ist ja wirklich zu klein für mehrere.
Außerdem sind ja dann auch noch die Jungs dort (hoffe es sind nicht viele). Wie tu ich das also dann???
Nächster Schritt. Ich werde wohl alle Böckchen kastrieren lassen (egal ob ich sie behalte oder nicht) und dann ergibt sich ja wieder das nächste Vergesellschaftungsproblem. Kann ich mehrere Kastraten zu mehreren Weibchen setzen?
Oder lass ich "Mister Miss" bei den Jungs, bis auch die kastriert sind und mach dann alles in einem Aufwaschen - also die Zusammenführung - und wenn dann wo bzw. wie?

Ich weiß (habs mir schon ausrechnen lassen), dass in diesem Käfig 11 bis max. 13 Mäuschen Platz haben. Zwei bis drei möchte meine Arbeitskollegin - falls ich überhaupt welche hergeben muss.

So - tut mir leid, dass das so ein Roman ist, aber kürzer gings nicht. Hoffe, es kennt sich noch irgendwer aus....

Vielen Dank für Eure Antworten ...
Asta
 
18.04.2007
#1
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Schau mal hier: heute Nachwuchs bekommen - wie gehts weiter, so generell? . Dort wird jeder fündig!
seven

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Hi Astra!
Erstmal herzlich Willkommen im Forum!
Und als nächstes ein Riesenlob an Dich, dass Du Dich schon so umfassend informiert hast - alles, was Du geschrieben hast, hast Du 1a richtig gemacht! Klasse!!! (Kleiner "Schönheitsfehler" am Rande ist, dass Du die Mäuschen wahrscheinlich aus dem ZooLa hast... aber das "passiert" leider wohl den meisten Mäusehaltern, mich nicht ausgenommen...)
Übrigens: Auch die weiße Maus ist eine "Farbmaus", nur halt eine weiße :wink: So, genug "kluggeschissen".
Jetzt zu Deinen Fragen:
Erstmal das nächste Lob, dass Du den Papa und alle Jungs kastrieren lassen willst.
Davon, dass man Mädels und Kastraten im Kastratenkäfig vergesellschaften soll, hab´ ich noch nicht gehört und hab´ auch noch keine Erfahrungen mit diesen Vergesellschaftungen, da wir noch darauf warten, dass unser letztes Kerlchen das Kastra-Gewicht erreicht. Aber selbst wenn man das wirklich so machen soll, ist das überhaupt kein Problem, denn Vergesellschaftungen sollen ja auf kleinerem Raum stattfinden, damit die Mäuse gezwungen sind, sich mit den anderen Mäuschen auseinander zu setzen, und damit kein Revierstreit ausbricht. Insofern könntest Du die Mäuschen wunderbar im Kastratenkäfig vergesellschaften und dann später in den großen Käfig umsiedeln.
Ich würd´s folgendermaßen machen: Den Papa bald kastrieren lassen (hast Du ja eh´ vor), dann mit 28 Tagen die Babyböckchen dazu und warten, bis diese auch kastriert werden können, und dann am Ende eine "große" Vergesellschaftung starten. Vergesellschaftungen sind für Mäuschen immer recht stressig, und der Papa ist ja nach dem 28. Tag auch nicht mehr allein... Außerdem sind Kastraten untereinander auch schwer zu vergesellschaften, das geht eigentlich erst, wenn sie schon ca. 6 Monate kastriert sind, da sie sich sonst noch heftig bekämpfen. Wenn Du also erst den Papa mit den Mädels vergesellschaftest, weiß er hinterher nicht mehr, dass die anderen Jungs seine Söhne sind und wird erstens sein Revier und zweitens seine Mädels heftig verteidigen. Also lieber die gesamte Kastratengruppe mit den Mädels vergesellschaften.
Bei dem Geschlechterverhältnis solltest Du darauf achten, dass es mindestens genauso viele Mädels wie Jungs sind, besser wäre, wenn´s ein paar mehr Mädels als Jungs sind (man sagt, 2-3 Mädels pro Kastrat wären ideal - aber ich denke, in einer größeren Gruppe muss es nicht genau dieses Verhältnis sein...) Die Kerlchen wollen trotz Kastra nämlich gern noch ´ran und das könnte die Mädels extrem stressen, wenn z. B. 4 Mädels sich mit 7 oder 8 Kastraten "herumschlagen" müssen...
So, ich hoffe, ich konnte etwas behilflich sein, drücke ganz fest die Daumen, dass das andere Weibchen nicht auch noch trächtig ist (könnte ja auch sein, dass sie erst gedeckt wurde, kurz bevor Du den Bock ´rausgenommen hast - dann wirst Du´s erst in zwei Wochen wissen..), und dass die Mäuschen alle gesund und munter bleiben!
LG, seven
 
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Asta

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Hi seven,

danke für deine Antwort. Ich komm leider erst jetzt dazu, drauf zu reagieren. :oops:
Naja direkt aus dem Zooladen hab ich sie nicht. Es gibt hier in Österreich eine Messe, die sich EXOTICA nennt - Reptilienmesse. Meine Mutter verkauft dort manchmal Kakteen. Dort haben sie neben vielem anderen Getier auch Mäuschen verkauft. Mittlerweile weiß ich natürlich auch, dass diese wohl großteils als Futter gedacht waren und - wenn ich Pech habe - nicht sehr alt werden...
Sag mal, der Paps, der übrigens kommenden Mittwoch kastriert wird, tut der dann den Kleinen gar nichts, wenn ich die Jungs zu ihm gebe?
Bislang weiß ich ja noch gar nicht, wie viele es sind. Ich lasse sie immer noch in Ruhe. Manchmal hab ich allerdings das Gefühl, dass sich das zweite Weibchen wesentlich mehr um die Kleinen kümmert, als das Muttertier. Die läuft ziemlich viel herum und zumindet wenn sie munter sind, seh ich sie kaum im Nest. Hoffe das ist ok so. ... Milch kann ja nur die Mutter haben oder (zumindest bei anderen "Viechern" ist das so) ...?
:?:
Naja, ich hoffe, das geht alles gut.

Liebe Grüße und vielen Dank für die Infos,

Asta
 
seven

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Hi Asta! (Sorry, letztes Mal ist mir ein "r" dazwischengerutscht!)
Es ist nicht gesagt, dass Deine Mäuschen nicht alt werden, "nur" weil sie evtl. als Futtertiere gedacht waren. Es gibt genug Zooladenmäuse, die älter werden als 2 Jahre, genausogut kann Dir eine Rassezuchtmaus mit einem Jahr an ´nem Tumor sterben... (und umgekehrt... Garantien gibt´s da leider nicht....)
Zu dem Papa: Ich hab´ bisher noch nicht gelesen, dass der Papa die Babyböckchen nicht akzeptiert hätte. Erstens ist er ja dann schon kastriert und wird somit ohnehin ruhiger, und zweitens sind die Babyjungs ja noch so klein, dass er sie nicht als Konkurrenz sieht. Ich denke also, das wird auf jeden Fall klappen.
Dass die Mama viel herumläuft, ist ok. Und dass sich die andere Maus um die Kleinen kümmert, ist auch normal... das entlastet die Mutter ja auch. (Ich hab´ auch mal gelesen, dass auch die Nicht-Mütter säugen können... dann wieder hab´ ich gelesen, dass das nicht stimmt... Fazit: Ich weiß es nicht :wink: )
Ansonsten: Ich wünsche Dir weiterhin viel Glück mit der Rasselbande und finde es ganz toll, wie Du Dich um die Tierchen kümmerst!
LG, seven
 
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Asta

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Hallo seven,

zum Glück! "Wir" habens überstanden heute :p Mister Miss ist jetzt kastriert. Zwar frißt er momentan nichts, aber ich hätt in seiner Lage vermutlich auch keinen Bock auf Essen.
Im Nest wuselts schon ordentlich und zumindest hab ich heute schon ein paar Körper wahrnehmen können. Gezählt aber nicht, weil dazu müßte ich wirklich reingreifen und das will ich noch nicht.
Du hast schon recht, wenn dann wirds wohl eher so sein, dass ihm seine Söhne zeigen wo´s langgeht, denn er ist eigentlich ein ganz friedlicher. Er fährt auch nie her wenn man reingreift - im Gegensatz zu den Damen, die tun das schon manchmal so im ersten Impuls.
So. Bis zum nächsten Mal - einen schönen Abend wünsch ich und ... naja ... so an die 10 bis 20 Mäuschen. :)

Asta
 
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Hi Asta!
Puuuh, da bin ich aber froh, dass "Mister Miss" die Kastra gut überstanden hat! (Den Namen finde ich übrigens auch einfach zu herrlich :D ) Du wirst sehen, bald sitzt er auch wieder im Fressnapf und schlägt sich den Bauch voll...
Unsere Kerlchen wurden morgens gegen 10 Uhr kastriert, und als ich sie gegen 14 Uhr wieder abgeholt habe, waren sie auch noch ein wenig "dösig", aber abends, zu ihrer normalen "Aufstehzeit", waren sie wieder putzmunter und sind wie blöd am Volierengitter ´rauf und ´runter geklettert, weil wir ihnen vorsichtshalber alle Klettermöglichkeiten entfernt hatten, damit sie sich nur ja nicht an den OP-Wunden verletzen... :shock:
Ich drück´ die Daumen, dass Mister Miss bald wieder fit und munter ist... und bin schon gespannt, wie viele kleine Mäuschen demnächst bei Dir durch den Käfig wuseln...
LG, seven
 
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Asta

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Hi seven,

Mister Miss gehts gut. Schlank und rank und will nichts andres als raus und raus und raus.
Jetzt haben die Kleinen schon ganz schön Form. Morgen sind sie zwei Wochen alt. Sie krabbeln zwar noch nicht aus dem Nest, sind aber motorisch schon ganz gut drauf. Wieviel es jetzt wirklich sind, weiß ich immer noch nicht genau... aber ich glaub es sind über 14!! Dick genug war sie ja - mehr breit als lang.
Und - ich hab mir das selbst gestern oder heute auch schon gedacht - meine Tochter meinte vorhin zu mir, ob die weiße denn schon wieder trächtig sei... SCHRECK lass nach!
Aber ich hab jetzt nochmals geschaut. Die beiden Mädels sind ja nicht so zutraulich aber sie klettern doch ganz gern am Gitter entlang und zwischen der weißen und der schwarzweißen ist aber (geschlechtsmäßig) auch schon überhaupt kein Unterschied auszumachen. Bei Mister Miss wars dann ganz klar und der ist ja etwa gleich groß und alt wie die schwarzweiße. Der hatte einen richtigen "Wulst" am Schwanzansatz. Später dann ganz klar erkennbare Hoden. Und er kann damit nichts zu tun haben, denn er war ja schon eine Woche vor der Geburt aus dem Käfig. Kann er sie denn vor der Geburt gedeckt haben? Nein.. oder? Fernbefruchtung? :roll:
Also wirklich den Bauch losgeworden ist sie ja nicht - bloß kommt sie mir jetzt noch "bauchiger" vor. Oder ist sie einfach zu gut genährt... Kann schon sein, dass die Mäuschen ein bißl zu viel bekommen. Er ist nicht so verfressen, er läßt es dann einfach stehen, aber die Damen ....
Hast du da Erfahrungswerte?
Ein Stress ist das mit den Viechern! Aber putzig sind die Kleinen !!!

Hoffe bei dir ist alles ok..?
lg Asta
 
seven

seven

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Hi Asta!
Na, da hast Du ja ordentlich Aufregung mit Deiner Rasselbande :wink: Mehr als 14 Babies - das ist ja schon ´ne echte Glanzleistung!!!
Ich hoffe mal, dass es wirklich nur eine trächtige Mäusedame war... Dass der Bock sie nochmal gedeckt haben könnte, halte ich für seeeeehr unwahrscheinlich bis unmöglich (es gibt ja wohl Tierarten, bei denen das möglich ist - aber bei Farbis ist mir ein solcher Fall noch nicht untergekommen...)
Wir haben im Moment auch ziemlichen Mäusestress... Bisher hatten wir ja drei Gruppen (eine 9er-Zickentruppe, eine 4er-Mädelstruppe und eine Gruppe aus 5 Kastraten und einem unkastrablen Pimpf...) Leider ist gestern Pimpf Benny plötzlich und unerwartet gestorben *schnief* Etwas kränklich war er schon immer, hatte letztens seine zweite Runde Antibiotikum hinter sich und war eigentlich wieder ganz fit... Tja, und dann lag er gestern tot in einer Käfigecke.... :cry:
Jedenfalls war er ja der Grund, warum wir noch diese drei Gruppen hatten (die beiden Mädelsgruppen waren voneinander getrennt, weil zwischendurch mal einige Mädels krank waren und von den anderen gejagt wurden...) Also haben wir gestern kurzerhand eine Generalreinigung der Voliere durchgeführt und alle 18 Mäuschen auf einer Ebene miteinander vergesellschaftet. Im Prinzip kannten sich ja fast alle - die 9 + 4 Mädels hatten kurzzeitig schon mal zusammen gewohnt, bzw. 3 von den 9 Mädels gehörten ursprünglich zu einer 7er-Gruppe, von denen eben 4 jetzt separat wohnten... Und die 5 Kerlchen hatten noch zwei Schwestern, ihre Mama und drei Tanten in der 9er-Gruppe... aber Mäuse sind ja sehr vergesslich, insofern gab es gestern ein großes Beschnuppern und Beschnüffeln und große Aufregung... Jetzt hocken sie da also alle auf ihrer einen Ebene im großen Heuhaufen, und wir hoffen, dass sie sich schnell aneinander gewöhnen und gut vertragen, damit sie demnächst die gesamte Voliere nutzen können... Bisher sieht´s bis auf kleinere Quiekereien ganz gut aus und es macht sich so langsam die Langeweile breit (so ganz ohne Spielzeug, nur mit einem Heuhaufen ist´s ja auch todlangweilig...)
So, genug gequatscht! Ich hoffe, Deine Mäusefamilie gedeiht weiterhin prächtig!
LG, seven
 
A

Asta

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Hallo seven.

Bin ganz verzweifelt. Ich weiß ja, warum ich keine Tiere mehr wollte. Weiß der Geier, was da über mich gekommen ist!
Wir waren grade in der Tierklinik mit Mister Miss. Als ich von meinem Englisch Kurs nach Hause kam und den Mäuschen ihren Salat reingegeben hab, war er überhaupt nicht zu sehen und ist auch nicht rausgekommen. Dann hat meine Tochter mit der Taschenlampe ins Häuschen geleuchtet und aufgeschrieen, dass er blutet. Große Hektik, sie einen Heulanfall und ich hab irgendwie versucht, rauszubekommen, ob er aus dem Ohr blutet oder sich irgendwo aufgerissen hat. Dann hab ich unsere befreundete Tierärztin angerufen, die meinte, wir müssen ihn rausnehmen und putzen und nachsehen. Irgendwie hab ich ihn dann rausbekommen, er war ja ganz dasig und hab versucht, mit einem Wattestäbchen die Seite am Kopf zu säubern, aber so richtig hab ich mich auch nicht getraut. Dann hats ausgesehen, als hätte er eine große Wunde am Hals aber ich war mir nicht sicher. Diese Freundin sagte dann, sie könne heute nicht mehr in ihre Ordination und es wäre wohl schwer in der Nacht jemanden aufzutreiben, der bei einem kleinen Mäuschen ev. nähen würde.

Mir hats aber keine Ruhe gelassen, weil er mir auch so schwach vorkam und überhaupt die letzten Tage irgendwie ruhiger schien, so übermäßig viel auch nicht gefressen hat. Momentan sieht er überhaupt aus wie Haut und Knochen. Also hab ich in der Tierklinik angerufen und bin mit ihm hingefahren. Die hat ihn dann richtig gereinigt aber auch nicht hundertprozentig sicher die Wunde gefunden. Sie meinte, eventuell von den kleinen Krusten am Ohrläppchenrand zu schließen habe er sich vermutlich einfach dort verletzt. Kann stark bluten.
Dann gabs blutstillende Spritze und Vitaminspritze noch dazu.

Jetzt sitzt er in seinem Käfig auf einem Handtuch mit einem Thermofor drunter und ist so daneben und schwach,d ass ich mir nicht sicher bin ob er die Nacht übersteht.
Ich bin völlig ratlos, wo oder warum er sich verletzt haben könnte. Es ist ein Standardkäfig aus Kunststoff mit einem Gittertürl nur oben. Er hatte Äste drinnen aber so ungeschickt sind Mäuschen doch nicht. Milben? Doch innere Blutung? Irgendwas massiveres, dass ihn quält? :?:

Fazit: Ich bin 50 Euro los und im Grunde gehts mir nicht besser als vorher und - was wichtiger ist - ihm glaub ich auch nicht.

Fällt dir oder sonst jemanden irgendwas ein dazu? Kann ich irgendwas tun? oder nicht tun? Kann das weniger Fressen usw. vom Alleinsein kommen? Arghh! Schon bei den Hasen, die ich hatte, hatte ich immer das Gefühl, bei so kleinen Tieren kann man so gut wie überhaupt nix machen.
Tut mir übrigens leid um deinen Benny. Sorry, bin jetzt ganz in meinem eigenen Dilemma versunken.
Wahrscheinlich bin ich jetzt auch im falschen Thread, aber das ist mir momentan auch ziemlich wurscht. :shock:
Ausgerechnet er, der wirklich am zutraulichsten ist und jetzt sogar die Kastration überstanden hat. Sch... !!

Und: Ich hab grad noch mal nachgesehen, hatte schon so eine Ahnung. Er ist tot.

Danke für die Geduld,

eine traurige Asta
 
A

Asta

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Fortsetzung...
Weißt du, ich frag mich die ganze Zeit, was ich übersehen habe. Dass er doch ruhiger war die letzten Tage, nicht übermäßig viel gefressen hat? Hätte er auf einmal wieder ganz normal gefressen oder wäre wieder früher unterwegs gewesen, hätte es keinerlei Bedeutung gehabt. Bin ich zu unerfahren um zu checken was los ist?
Soll man in so einem Fall wie heute/gestern eher einfach zu Hause bleiben und nichts tun, ihm den Stress ersparen?
Hat die Tierärtzin Mist gemacht? Kann das - nach 6 Tagen - noch was mit der Kastration zu tun gehabt haben? Es war nichts, auch die andere Tierärtin hat gemeint, von der Kastration her scheint alles ok zu sein.
Wär ich nicht gefahren und wär er trotzdem gestorben, dann würd ich mir Vorwürfe machen, dass ich nicht zum Arzt gefahren bin. Ich kanns drehen und wenden wie ich will.
Hilf nix. Ich muss jetzt noch mit meinem Hund runter und dann .. ins Bett.
Gute Nacht,
Asta
 
seven

seven

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Hi Asta!
Ach Du je - lass´ Dich mal drücken! :( Es tut mir Leid, dass ich erst jetzt antworte - war gestern bis spät abends unterwegs und bin heute auch erst gerade nach Hause gekommen...
Das tut mir echt Leid mit Mister Miss... Woran es lag, wirst Du wohl nicht mehr herausfinden... An Milben hatte ich kurzfristig gedacht - aber das ist ein schleichender Prozess - das geht nicht so von heute auf morgen, denke ich... Eine Bisswunde, die sich evtl. entzündet hat und eine Blutvergiftung zur Folge hatte? Eine sonstige, schnell fortschreitende Entzündung? Ich hab´ leider echt keine Ahnung, tut mir Leid!
Ich hoffe, die übrigen Mäuschen sind fit und gesund und Du hast noch viel Freude an ihnen... Manchmal geht es einfach total schnell und kommt ganz unvermittelt *seufz*
Alles Gute für Deine übrigen Mäuschen! (Mach´ Dir keine Vorwürfe, Du warst beim Tierarzt und hast alles versucht - und gerade bei so kleinen Tieren wie Mäuschen sind viele Tierärzte auch überfordert - oder aber können einfach nicht helfen, weil das Tier zu klein ist...
LG, seven
 
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Asta

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Hallo seven,

danke für dein Mitgefühl.
Naja, der Tag heute war ... :( Ist halt so. Ich kenns ja. Er war halt wirklich der allerputzigste und so was von friedlich. Selbst unter dem relativ harten Griff der Ärztin heute Nacht war er total friedlich und wär niemals auf die Idee gekommen zu beißen.
Und natürlich spuken mir dauernd diverse Gedanken, Spekulationen drüber im Kopf herum.
Ich vermute ja fast, dass er die ganze Zeit was hatte. Vielleicht einen Tumor im Kopf oder so. Sind nur Kleinigkeiten, die mir einfallen. Als ich das erste Mal die Tierärztin angerufen habe, tat ich das eigentlich, weil er (damals noch sie) mir nicht wirklich fit vorkam. Die Augen ganz klein, eines fast geschlossen. Dann hab ich den "Wulst" unterm Schwanz entdeckt und mir gedacht, vielleicht wuchert hier was. Nun, das was da gewuchert hat war was anderes und die Folge dessen sitzt jetzt zu zwanzigst im Nest. Dann fällt mir ein, dass z.B. die zwei Mädels bei den Mehlwürmern total narrisch waren und sie in dem Deckel, in dem ich sie ihnen gereicht habe ganz schnell gefunden haben. Er ist oft zweimal drübergestiegen, bis er sie wirklich realisiert hat. Und dann die letzten Tage - schaumgebremst, wie gesagt.
Was ich mir jetzt ein bißl vorwerfe ist einfach, dass ich ihn nicht zu mir genommen habe. Bevor wir in die Klinik gefahren sind, hatte ich ihn ja auch heraussen und da hat er sich richtig in meine Hand gekuschelt und sich dort gewärmt. Wieder zu Hause wollte er aber nicht mehr berührt werden, und ist auch eher immer an den Rand des Käfigs und ich hab mir gedacht, ich lass ihn besser mal in Ruhe, denn einmal hat er trotz aller Schwäche richtig einen Satz quer durch den Käfig gemacht (was natürlich auch wieder den Verdacht nahelegt, dass die Spritze ihm eher den Rest gegeben hat). Aber vielleicht hätte ich ihm einfach nur zeigen müssen, dass die Hand nach der Prozedur beim Arzt nichts "Böses" tut.
Anyway.
Bißwunde wars wohl nicht. Er saß ja jetzt schon drei Wochen alleine. Etwas das ich hoffentlich nie wieder machen muss. Ein Mäuschen alleine setzen. Kam mir sehr brutal vor und hat ihm sicher nicht gut getan und was auch immer es war eher forciert.
Dass er zuviel Blut verloren hat, glaub ich irgendwie nicht. Ich hab heut gelesen, dass eine Maus etwa 5 ml Blut hat. Auch wenn das Ohr ganz verschmiert war und den Hals runter, aber rundherum im Häuschen war nix. So viel ist das wohl nicht.
Ach ja. Und um diesen Roman noch länger zu machen: Heute früh hat mich gleich der nächste Schlag gestreift. Ich schau ins Nest und da liegt die weiße (Mutter) über ihren Jungen und ist flach wie eine Flunder und wird durch die Bewegungen unter ihr richtig hin- und herbewegt. Dann greif ich hin und streichle sie und merke, bei ihr spürt man auch die Knochen am Rücken. Sie hat nur kurz den Kopf gehoben vorher und ich war mir dann gar nicht mehr sicher, ob ich mich vielleicht getäuscht hab. Hat auf nichts reagiert und ist an sich keine, die sich so reaktionslos abgrabschen lässt. Dann hab ich sie am Nackenfell genommen mit zwei Fingern und ganz vorsichtig in die Höhe gezogen, da ist sie dann endlich richtig wach geworden. Ich dachte wirklich, die ist auch hinüber und wir haben irgendeine Seuche, die hier am Werk ist. So liegen hab ich sie allerdings auch noch nie gesehen im Nest.
Alles in Allem gefällt sie mir nicht. Tierärztin meinte, 20 Junge sind für so eine junge Maus ein Wahnsinn und sie wird einfach total ausgelaugt sein. Also gabs gleich mal doppelte Ration bei Gurken und jetzt schau ich halt doppelt so genau. Obs was hilft.... on vera.
In einer Woche mü0te sie eh schon langsam abstillen. Obwohl ich auch gelesen habe, dass sich alle Zeitangaben (von der Dauer der Trächtigkeit bis zu jeder Entwicklungsstufe der Kleinen) verlängern können, wenn der Wurf sehr groß ist - demnach auch die Geschlechtsreife. Wird noch spannend.

So. Ich hoffe ich nerve nicht mit meinen Romanen.
Bei deinen Rackern alles in Ordnung?

Liebe Grüße und gute Nacht,
Asta
 
seven

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Hi Asta!
Dass Du durch den Wind bist, kann ich gut verstehen... Natürlich möchte man dann auch gern wissen, was die Maus hatte und ob man etwas hätte tun können - aber ich fürchte, das wirst Du nicht mehr herausfinden... Mister Miss hat Dir ja signalisiert, dass er nicht auf Deine Hand möchte - das ist von Maus zu Maus wohl unterschiedlich... einige suchen die Nähe des Menschen, andere verkrümeln sich lieber in eine einsame Ecke. Du wolltest jedenfalls nur das Beste für die Maus und darfst Dir echt keine Vorwürfe machen!
Jetzt heißt es nach vorn schauen und hoffen, dass die Mamamaus es schafft! 20 Babies sind ja echt der Wahnsinn... Da ist es klar, dass die Maus völlig ausgelaugt und platt ist... Vielleicht kannst Du sie zusätzlich päppeln, z. B. Nutri-Cal, Haferflocken in Sahne, Kürbiskerne... dass sie wieder ein bisschen was auf die Rippen bekommt... Selbst 7 oder 8 Babies können eine Maus schon ganz schön auslaugen, aber 20 sind natürlich irre stressig und anstrengend... Ich drücke die Daumen, dass die Mama durchhält! Immerhin ist sie ja nicht allein, sondern hat noch eine große Maus, die ihr ein wenig helfen kann (Babies putzen, Babies bekuscheln,...)
Alles Gute für die "kleine" Mäusefamilie!
LG, seven

P. S.: Ach so - unseren 18 Mäuschen geht´s gut - sie langweilen sich ziemlich auf ihrer Vergesellschaftungsetage, einige zicken sich noch ordentlich an... und morgen ziehen noch vier Mäusemädels zu uns, die werden dann ebenfalls noch mit vergesellschaftet... (Kommen von jemandem aus einem anderen Forum, die leider wegen Allergieproblemen ihre Mäuschen bereits nach 2 Monaten wieder abgeben muss... und da wir ja jetzt durch die Vergesellschaftung wieder Platz für bis zu 26 Mäuse in der Voliere haben, können die 4 auch noch bei uns einziehen.... mal sehen - sind Zuchtmäuse - wie die sich so machen und wie groß der Unterschied zu Zooladen- bzw. Tierheimmäuschen ist...
 
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Asta

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Hallo seven,

ich hab heute - leider einige Tage zu spät - Fotos gemacht. Hab mir gedacht, ich zeig sie mal her...
Frag ich mich, bekommen die Kleinen erst ihre Farben oder bleiben die alle so dunkelgrau?
Die weiße ist die Mutter - ist sehr spitz im Gesicht und das Fell scheint mir auch nicht so hundertprozentig. Aber sie frißt.

Ja, ich muss mir auch bald überlegen, wie ich mit dieser Mäuseinvasion umgehe...

Danke nochmals und liebe Grüße einstweilen
Asta


 
seven

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Hi Asta!
Ooooooooh, sind die süüüüüüß! *klauen kommt*
Die Babies scheinen allesamt agouti-farben zu sein - oder sind da noch Mäuschen mit anderen Farben dazwischen? Die Farbe ändert sich eigentlich nicht mehr, kann sein, dass sie noch eine Nuance heller oder dunkler wird, aber im großen und ganzen dürften die Kleinen so bleiben.... Dann wünsche ich viel Spaß bei der Geschlechtertrennung :wink:
Die Kleinen sehen aber schon recht fit und munter aus, finde ich... Und die Tante scheint die Mama ja auch ein wenig zu entlasten!
Ich wünsche weiterhin alles Gute für die Rasselbande - freu´ Dich schon mal auf die Flohphase, wenn Du 20 kleine Hüpfer durch den Käfig springen siehst :D
LG, seven
 
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Hi seven,

na wegen der Geschlechtertrennung störts mich weniger... eher weil sie erstens prinzipiell nicht oder kaum auseinanderzuhalten sind bzw. weil ich doch gehofft hatte, dass wenigstens ein "Beiger" (wie Mister Miss) dabei wäre :( . Der fehlt uns ganz ordentlich.
Aber ist so. Ja, zum Hüpfen fangen sie eh schon an. Gestern haben sie quasi gemeinschaftlich das Nest verlassen und teilen sich nun auf. Ein paar wieder im Nest mit Mutter (die eigentlich Nikita heißt), die anderen in beiden Etagen des Häuschens mit Speedy (schwarz-weiße).

Alsdann .. ein schönes Wochenende,

Asta
 
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Asta

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Hallo seven,

bin grad wieder mal schweißgebadet! :wink:
Am Freitag waren wir zur "Geschlechtertrennung" in der Klinik. Jetzt weiß ich endlich wie viele es wirklich sind. 7 Böckchen und 11 Mädels - also 18. Ein Kümmerchen (Mädel) ist dabei, ein zweites mit ebenfalls einem bißl struppigen Fell, aber sonst recht fit. Mal sehen, obs das Mädel packt. Der Arzt hat mich vorgewarnt - auch wenn das gar nicht notwendig war.
Heute Nacht konnte meine Tochter nicht schlafen und unser Hund hat auch plötzlich angeschlagen... auf einmal schreit Hannah auf: "Mama, da ist eine Maus heraussen!" Mir ist gleich ganz anders geworden.. Tatsächlich seh ich auf dem Käfig eine Shilouette. Also auf und mit einem durchsichtigen großen Salatbecher eingefangen... Da wars Mitternacht. Bis 1 hab ich rumgewerkt, hab einen Rahmen, den ich noch hatte, oben auf den Gitterdeckel drübergelegt, die Türen vorne mit Karton von außen verklebt - ich musste ja heute den ganzen Tag ins Büro. Vorher im Finsteren dacht ich noch, dass auch eine Maus außen am Gitter gesessen ist, hab mir aber nur gedacht, dass ich schon spinne und überall Mäuse sehe. Also um eins ins Bett. Heute morgen zieht sich Hannah an ... auf einmal selbiges nochmals. :twisted:
Diesmal saß eine Kleine quasi bewegungslos zwischen den beiden Gittern, also dem eigentlichen Deckel und dem Gitterrahmen, den ich nur oben drauf gelegt hatte... wieder eingefangen, Deckel mit eben dem Rahmen und Abdeckband verklebt. Wieder hab ich mir eingebildet, irgendwas auf dem Kastel zwischen all dem Mäuseklumpert huschen zu sehen.
Zählen dieser Rabauken ist ja fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ich hab Freitag über eine Stunde gebraucht, die Viecher aus dem großen Käfig zu holen!
Heute schienen mir die Damen extrem nervös am Abend. Nur raus, raus und nochmals raus. Den einen Karton hab ich jetzt ausgewechselt gegen eine dritte (!) Schicht versetzten Maschendraht - hoffe, das reicht jetzt. Den Deckel lass ich heute so, geht gar nicht anders, allerdings hab ich die oberste Etage rausgenommen. Damit tun sie sich doch viel schwerer raufzukommen.
Denk ich mir, ich geb ihnen eine lange Rolle rein und wie ich sie von eben dem besagten Kastel (neben dem großen Käfig) nehmen will, seh ich wieder was huschen! Also bitte, doch!
Ich bin dann auf die Suche nach ihren Spuren gegangen und hab gesehen, dass sie sich anscheinend auf diesen Fleck dort beschränkt, dann hab ich sie aufgescheucht und sie ist in das Holzkisterl mit den Körndln geflüchtet. Da hab ich dann ein T-Shirt drübergeworfen, meinen Wäschekorb entleert und die ganze Kiste dort reingestellt.
Schön langsam werd ich zur Mäusefangspezialistin.
HÖRT DAS BITTESCHÖN AUCH WIEDER MAL AUF ????? Wann sind die Kleinen denn ausgewachsen? Ich brauch nämlich meinen Schlaf... ab und zu. :roll:
Was machen denn deine Mäuslein?

Liebe Grüße einstweilen...
eine etwas entnervte Asta, die schon überall Mäuse sieht.
 
seven

seven

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Hi Asta!
:) Das ist eine rührend-süße Geschichte, die Du da geschrieben hast. Ich kann mir vorstellen, dass Du mit den Nerven am Ende bist - aber Deinen Humor hast Du trotzdem noch nicht verloren... Die Viecher sind ganz schön geschickt.... Ich hoffe sehr, dass es Dir jetzt endlich gelungen ist, sie zu überlisten, und dass sie nun nicht mehr ausbrechen können...
Als wir unseren neuen Käfig hatten und gleichzeitig 5 neue Mäuschen, begrüßte uns nach einer halben Stunde auch die erste Maus AUF dem Käfig... dann haben wir nochmal alles abgedichtet, seither ist keine mehr ausgebüchst...
Deine sind also jetzt ca. 5 Wochen alt - hm... also richtig ganz komplett ausgewachsen sind sie erst mit ca. 5 Monaten... Aber ich denke mal, noch 4 Wochen und sie passen nicht mehr durch irgendwelche Schlupflöcher...
Dass Du ein Mickermäuschen dabei hast, tut mir Leid (aber bei sage und schreibe 18 Stück...). Da ist es sogar noch besser, dass es ein Mädel ist, denn einen Kerl könntest Du gar nicht kastrieren lassen, wenn er so klein bliebe (den Fall hatten wir ja... ein 16g-Kerlchen... später hatte er 22g... am 5. Mai ist er leider verstorben, gerade ml 4 Monate alt...)
Dadurch konnten wir jedoch unsere 13 Mädels mit den 5 Kastraten vergesellschaften und haben gleich noch 4 Notfallmädels aufgenommen... Von denen ist dann eines im Alter von 4 1/2 Monaten letzte Woche ganz plötzlich gestorben (war innerhalb von 24 Stunden total abgemagert, die TÄ hat ihr zwar Spritzen gegeben, aber dann ist sie abends durch den Käfig gehüpft und einfach umgefallen...) Das Mysteriöse daran ist, dass sie eine Siam-Satin-Maus vom Züchter war, und ihre zwei Schwestern, ebenfalls Siam-Satin-Mäuse, lebten ganz woanders und sind just in der gleichen Woche an den gleichen Symptomen gestorben... Muss also wohl eine Erbkrankheit gewesen sein...
Der Rest der Truppe ist aber soweit fit, nur Julchen hat einen dicken Tumor am Bauch, der sie aber noch nicht beeinträchtigt...
So, genug gequasselt...
Ich hoffe, Du hast noch lange viel Freude an Deinen Tierchen - und keine Sorge, die werden täglich größer und die Ausbruchsgefahr geringer :wink:
LG, seven
 
A

Asta

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hallo seven,

offenbar seh ich nicht nur dauernd Mäuse... Ich schreib auch Antworten, die dann nicht da sind. :shock: Seehr eigenartig. Aber gut. Vielleicht gehts mir ja wie mit der Maus und morgen ist die Antwort dann ja doch da.
Das mit dem Käfig wird wohl noch brauchen. Wie ich vorhin eigentlich schon mal geschrieben habe, hab ich heute wieder mal viel Geld ausgegeben für ein Spezialgitter - 4 mm! Was sich aber noch aufwendiger gestalten wird, ist wieder mal der Umbau.
Hat mir keine Ruhe gelassen ... also hab ich vorhin die Häuschen rausgegeben und sonstiges Zeug und versucht, die Mädels zu zählen. HA! einmal 11, einmal 9, einmal 8, dann wieder 10. Meine Tochter hat mich ausgelacht, ich hab sie´s auch versuchen lassen :p
Auf 10 haben wir uns nach längerer Zeit dann geeinigt. Ich hab auch Ausschau gehalten nach meinem Kümmerchen, aber es nicht gefunden.
Nun ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ausgebrochen ist, aber gerade bei ihr nicht wirklich groß. Sie war ja eher langsam und auch nicht so geschickt, ist eher irgendwo sitzen geblieben. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass sie doch ausgebüchst ist, dann hat sie vermutlich ganz schlechte Karten. Ich hab jetzt zwar eine Wasserschüssel auf das Kasterl gestellt, aber dort oben ist nichts/niemand mehr. Und wenn sie runtergefallen ist.....
Andere Variante: sie hat sich innerhalb einer halben Woche derart erholt, dass sie von den anderen nicht mehr zu unterscheiden ist - inklusive glattem Fell.... Dann wäre eine fitte Nr. 11 ausgebüchst, die dann wohl schon ganz gute Chancen hat, mich noch um einige Stunden Schlaf zu bringen. Aber: Nicht sehr wahrscheinlich oder? :?:
Dritte und mir leider eingängigste Variante: Sie ist im Käfig gestorben (mit oder ohne Nachhelfen) und quasi aus dem Weg geputzt worden.... :shock: Kann das sein? Ich hab keine "Überreste" gefunden, ist aber bei der Einstreu, die auch viele Rindenstückchen und kleine Aststückchen drinnen hat, schwer zu sehen.
Was meinst du?
Was tut man in so einem Fall?
Hätte ich mich um sie mehr kümmern müssen? Die sind ja alle noch ganz scheu und grad im Moment hab ich auch nicht wirklich die Zeit, um mich stundenlang hinzusetzen.
Nach dem Tierarztbesuch hab ich noch ein Auge auf sie gehabt, weil sie eher exponiert im Käfig saß, aber sie hat dann mit drei anderen gekuschelt und war dann von der obersten Etage auch wieder weg - im Häuschen oder sonst wo unten. Damit dachte ich, ok, geht ihr soweit gut.
Hm.. Ich denk, ich hab meine Antwort nicht abgesendet sondern nur "vorgeschaut"... wirds wohl gewesen sein.
Ach ja: Hoffe, deinem Julchen gehts noch ganz lange gut!

Liebe Grüße
Asta
 
seven

seven

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Hi Asta!
Also, durch 4mm wird ja wohl hoffentlich keine Maus mehr entfleuchen können :wink:
Was mit Deiner "Mickermaus" passiert ist, darüber kannst Du wohl wirklich nur spekulieren. Es kann durchaus sein, dass sie gestorben ist und von den anderen restlos aufgefressen wurde - so grausam das auch klingt, aber man will halt keine potenziellen Fressfeinde anlocken...
Oder aber Du hast Dich doch verzählt und es sind in Wirklichkeit wohl noch 11 Mäuschen da? Das wäre natürlich die schönere Variante!
Du hättest übrigens nicht mehr für die Maus tun können, meiner Meinung nach. Die Maus hat sich sicher bei den anderen Mäuschen am wohlsten gefühlt, und es wäre für sie höchstens Stress gewesen, wenn Du sie öfter ´rausgenommen und Dich um sie "gekümmert" hättest... Wenn sie wirklich gestorben ist, dann ist sie bestimmt friedlich und bei ihrer Familie eingeschlafen und hatte noch eine schöne Zeit bei ihnen...
LG, seven
 
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