Eine Maus piept die andere nicht!

Diskutiere Eine Maus piept die andere nicht! im Allgemeines Forum im Bereich Mäuse; Hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich halte mit meiner Freundin zwei weibl. Farbmäuse. Tagsüber oder wenn wir mal keine Zeit haben wohnen sie in...
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo,
ich bin neu hier im Forum. Ich halte mit meiner Freundin zwei weibl. Farbmäuse. Tagsüber oder wenn wir mal keine Zeit haben wohnen sie in einem 60x30x30 Glasterarium (also sehr klein). Abends können sie sich aber oft auf ihrer "Spielwiese" austoben: Eine 120x60 cm Holzplatte auf der wir nach und nach immer mehr Spiel- und Klettermöglichkeiten integrieren!
Wir - insbesondere ich - nehmen die Mäuse auch oft in die Hand, tragen sie auf den Schultern durch die Wohnung oder lassen sie in den Ärmeln oder unter dem Pullover lang kriechen. Dabei fällt ein sehr großer Unterschied auf: Die eine kommt zwar immer relativ schnell freiwillig auf die Hand oder den Ärmel, piepst aber manchmal (auch nicht immer) furchtbar laut und aufgeregt, wenn man sie dann mal irgendwo wegnehmen möchte (zum Beispiel aus dem Kragen), dann wird sie furchtbar sensibel auf jeden Kontakt: Auch wenn dann die andere Maus in ihre Nähe kommt, geht das Gepiepe manchmal los! Nimmt man sie allerdings wirklich fest in die Hände, bleibt sie recht ruhig. Gebissen hat sie noch nie. Nach ein paar Minuten ist sie meistens wieder völlig normal.
Die andere Maus hingegen piept nur sehr selten. Dafür mussten wir sie schon oft aus dem Terrarium fangen, damit sie mal rauskommt, da sie sehr viel scheuer ist, solange sie im Terrarium oder auf der Platte ist. Hat man sie erstmal auf seiner Hand wird sie aber ganz zutraulich und lässt sich auch mal hochnehmen, wenn man sie umsetzen will!
Ist das unterschiedliche Verhalten zu erklären? Sind beide Mäuse gesund? Wie bekommt man die scheue Maus zahmer und warum piepst die zahme Maus immer?
Liebe Grüße,
Benjamin
 
10.11.2006
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Eine Maus piept die andere nicht! . Dort wird jeder fündig!
S

Sirius1

Beiträge
335
Reaktionen
0
Hi,

ihr solltet euch dringend über artgerchte MÄusehaltung informieren und vorallem über den artgerechten Umgang mit mäusen!

Mäuse sind keine Tiere zum rumtragen ... Mäuse wollen bei artgerechter Haltung nur eines, und das ist ihre Ruhe!
was, wenn eines der Tiere mal fallen würde?

habt ihr die tiere mal auf Mycoplasmose untersuchen lasssen?
spricht doch einiges dafür, zumal die tiere offensichtich unter Stress geräusche machen!

Mäuse sollten auch nie gejagt werden!
fangt ihr sie mit der hand? auch das sollte man NIE tun,.... da gibt es sanftere methoden und selbst das sollte nur passieren, wenn man zum Arzt muss oder den Käfig reinigen muss!
Terras/Aquas, erst recht in der Größe, sind nicht für Mäusehaltung geeignet!
Das Bundesministerium für Landwirtschaft empfiehlt 100x50 für ZWEI mäuse ... und Auslauf zählt nicht dazu! die Tiere haben da ja zumindest bei euch keinen dauerhaften Zugang!

Infos findet ihr auf
www.diebrain.de
www.maeusehilfe.de
www.maus-asyl.info

grüße
Sirius
 
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo Sirius,

erstmal danke für die Antwort!

ihr solltet euch dringend über artgerchte MÄusehaltung informieren und vorallem über den artgerechten Umgang mit mäusen!
Das tun wir fortwährend, weshalb sonst würde ich mich hier anmelden.

Mäuse sind keine Tiere zum rumtragen ... Mäuse wollen bei artgerechter Haltung nur eines, und das ist ihre Ruhe!
was, wenn eines der Tiere mal fallen würde?
Das haben wir an anderer Stelle aber schon ganz anders gelesen: Dort heißt es zum Beispiel, dass Farbmäuse sehr neugierig sind und nach einiger Zeit freiwillig auf die Hand kommen - oder in einem anderen Buch dem Sine nach: Farbmäuse lieben es auf ihrem Halter herumzulaufen, und dieser Körperkontakt sollte ihnen möglichst oft gewährt werden.
Dass sie runterfallen könnten halte ich für sehr unwahrscheinlich: Die kleinen sind furchtbar gute Akrobaten und trauen sich gar nicht erst dahin, wo es für sie gefährlich sein könnte.
Ihre Ruhe haben die Tiere 23 Stunden am Tag! Manchmal mehr.

habt ihr die tiere mal auf Mycoplasmose untersuchen lasssen?
spricht doch einiges dafür, zumal die tiere offensichtich unter Stress geräusche machen!
Nein, wenn dann hat das nur die eine Maus! Ich werde mich mal über diese Krankheit informieren.

Mäuse sollten auch nie gejagt werden!
fangt ihr sie mit der hand? auch das sollte man NIE tun,.... da gibt es sanftere methoden
Das steht überall: Und deshalb vermeiden wir es auch, sie zu jagen, sondern halten geduldig den Ärmel vor den Käfig: Die eine klettert nach zwei Minuten drauf, und meistens gleich vergnügt den Ärmel hoch in den Kragen, wo sie glaube ich am liebsten den halben Tag lang aufhalten würde Nur wenn man sie wieder behutsam da weg nehmen will, dann geht (manchmal) das Gepiepse los.
Die andere Maus allerdings kommt nur manchmal von alleine. Deshalb versuchen wir sie meist anders herauszunehmen. Allerdings jagen wir sie nicht mit der Hand sondern versuchen eher, sie entweder in einen Gegenstand laufen zu lassen, den man hochnehmen kann oder so.

und selbst das sollte nur passieren, wenn man zum Arzt muss oder den Käfig reinigen muss!
da wiederum haben wir schon sehr anderes gelesen.

Terras/Aquas, erst recht in der Größe, sind nicht für Mäusehaltung geeignet!
Das Terras ungeeignet sind ist umstritten, Vorteil ist, dass sie akkustisch etwas isoliert sind und dass man auch mal durchlüften kann, ohne die Mäuse der Zugluft auszusetzen.
Das die Größe problematisch ist, ist klar, s. u.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft empfiehlt 100x50 für ZWEI mäuse ... und Auslauf zählt nicht dazu! die Tiere haben da ja zumindest bei euch keinen dauerhaften Zugang!
Der Auslauf hat ja sogar etwas mehr. Wir hatten sie jetzt von Freitagabend bis Sonntagmorgen auf dieser Auslaufplatte und wollen demnächst die Lüftungsschiene vom Terrarium abnehmen und quasi über einen Durchbruch erreichbar über dem Terrarium noch zwei bis drei Ebenen Holzplatten mit Laufrädern, Ästen zum klettern und weiteren Sachen drauf. Das nehmen wir demnächst in Angriff bis werden sie abwechselnd ihr kleines Terrarium oder die Spielplatte bewohnen und sie haben es sicherlich schon um ein Vielfaches besser, als in der Zoohandlung, wo ca. 30 Mäuse auf einem halben Quadratmeter fast ohne Einrichtung leben.

Danke für diese Links, ich werde mich da im Laufe der Woche (bin gerade krankgeschrieben) mal durcharbeiten. Einen davon kannte ich auch schon.

Fazit: Wir werden in Zukunft noch etwas behutsamer mit ihnen umgehen. Der Käfig soll sowieso noch erweitert werden, mit der einen gehen wir zum Tierarzt, wenn sich der Verdacht bestetigt. Und was das Rausnehmen und Rumtragen angeht, werden wir uns noch mal weiter informieren und nochmal Quellen vergleichen, aber eigentlich wirken unsere immer sehr vergnügt, wenn sie auf der Schulter sitzen oder im Kragen umherkrabbeln.

Viele Grüße,
Benjamin
 
seven

seven

Moderatorin
Beiträge
5.784
Reaktionen
92
Zum Einen: Ich kann Sirius in allen Punkten zustimmen!
Zum Anderen: Großes Lob an Benjamin, dass Du Dich ausführlich informierst und auch bereit bist, die Tipps von Sirius anzunehmen bzw. Dich noch weiter zu informieren. Dass Ihr den Mäuschen dauerhaft mehr Platz verschaffen wollt, finde ich auch gut!
Was den Auslauf betrifft: Unsere ersten vier Mäuschen haben wir früher auch fast jeden Abend für ca. eine Stunde auf den Tisch geholt (sie kamen meist allein auf die Hand bzw. wir konnten sie mitsamt einem Häuschen o. ä. auf den Tisch holen). Eine von den vieren fand das auch total toll und wollte gar nicht mehr von uns ´runter - die anderen drei haben sich meist schnell in ein Häuschen verkrochen und ihren "Auslauf" quasi verpennt. Wir haben uns auch weiterhin schlau gemacht und gelernt, dass das mit dem Auslauf ein zweischneidiges Schwert ist: Einerseits möchte man den Mäuschen mehr Platz bieten, andererseits ist es Stress für sie, weil sie aus ihrer gewohnten in eine fremde Umgebung kommen, die immer erst neu erkundet werden muss - das "fröhliche" Umherlaufen ist meist stressiges Orientieren... Wir sind daher dazu übergegangen, den Käfig (inzwischen weit mehr als doppelt so groß und von 10 Mäuschen bewohnt...) abends für einige Zeit über zwei lange Pappröhren mit dem Tisch zu verbinden, wo ein Spielplatz aufgebaut ist. So können die Mäuschen freiwillig entscheiden, ob und wann sie kommen - und es ist auch ganz unterschiedlich: Mal kommen fast alle und bleiben auch ´ne Weile, mal kommen nur ein oder zwei Mäuse kurz gucken und huschen dann wieder in den Käfig. Und wer möchte, kommt übers Hosenbein vom Tisch auch auf den Menschen gekrabbelt (oder springt einen wie "Flugmaus" Lisabeth auch aus 30cm Entfernung an :shock: )
Oh, ich sehe, ist ein bisschen länger geworden. Aber vielleicht habt Ihr eine solche Möglichkeit für Eure Mäuschen auch? (Also das mit dem freiwilligen Auslauf?)
LG, Seven
 
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo,
das stressige Rumlaufen ist eher ein Phänomen, das unsere Mäuse zeigen, wenn man sie nach dem Reinigen des Käfigs zurück in diesen setzt und sie statt ihrer zurechtgewohnten Umgebung alles "aufgeräumt" und sauber vorfinden, ihren Auslauf kennen sie eigentlich schon ganz gut und erkunden neugierig, was sich verändert hat, seitdem sie das letzte mal da waren!

Außerdem glaube ich, dass ein gewisser Stress, solange er zeitlich begrenzt ist auch nicht schlimm ist. In der Natur gibt es doch auch ständig Stress. Und auch bei Menschen ist es doch so, dass man glücklicher ist, wenn man ab und zu mal ein bisschen Stress hat, und den dann gut übersteht, als wenn man ständig, langweilig, ohne Sorgen seinen Alltag lebt!
Das soll jetzt nicht heißen, dass ich meine Mäuse extra einer Stresssituation aussetzen will, aber wenn es mal vorkommt, dass irgendetwas sie stresst, werden sie daran gewiss nicht zu Grunde gehen, meiner Meinung nach!

Liebe Grüße,
Benjamin
 
seven

seven

Moderatorin
Beiträge
5.784
Reaktionen
92
Das ist eine interessante Theorie mit dem Stress... Ich glaube allerdings, dass Mäuse besonders stressanfällig sind (es sind z. B. auch schon welche vor lauter Stress gestorben, wenn sie zum Tierarzt transportiert wurden... - ok, das ist jetzt nicht vergleichbar mit dem Auslauf auf dem Tisch :wink: ) Das ist ja das Blöde, dass die Mäuse leider nicht sagen können "Ich hab´ jetzt aber keine Lust, auf dem Tisch herzumzulaufen, in meinem Käfig fühle ich mich einfach sicherer"... Man möchte natürlich das Beste für die Tierchen und interpretiert sicher auch einiges in ihr Verhalten hinein... Ich merke aber bei unseren 10 Mäuschen z. B., dass sie, wenn sie freiwillig auf den Tisch kommen, viel ruhiger und "gelassener" ´rumlaufen, als wenn wir sie aus dem Käfig pflücken und sie auf den Tisch setzen, ohne dass sie die Möglichkeit haben, über die Röhre wieder zurückzulaufen. (Letzteres machen wir nur, wenn wir den Käfig komplett ausmisten und die Mäuse derweil anderswo unterbringen müssen... dann sind sie immer ziemlich hektisch... wenn sie dann wieder in den Käfig dürfen, sind sie erstmal ´ne Weile damit beschäftigt, ihr Schlafhaus wieder mit Taschentüchern auszustopfen und gehen dann meist sofort schlafen...)
 
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo!

Wir haben jetzt provisorisch schon ein Teil aus dem Deckel des Terrariums entfernt und eine Pappröhre so verlegt, dass die Mäuse auf eine auf dem Terrarium gelagerte Holzplatte gelangen können. Diese ist zwar jetzt noch etwas kahl, aber immerhin können sie sie schon mal erkunden. Bisher haben sie nur gemerkt, dass die Pappröhre irgendwo hinführt, aber im Laufe der Nacht werden sie es sicherlich erkunden, sie sind einfach zu neugierig!

Liebe Grüße,
Benjamin
 
S

Sirius1

Beiträge
335
Reaktionen
0
Hi,

das Piepen ist ja jetzt leider etwas untegegangen!
Mäuse PIEPEN nicht, .... außer sie streiten sich, putzen sich usw...

Ich frage daher nochmal: sind die Tiere auf Mycoplasmose untersucht worden?

es wäre ein Wunder, wenn sie es nach der ganzen Rumtragerei usw nicht hätten!

zur Haltung: dieser Auslauf... warum richtet ihr den nicht als fortwährende Mäuseburg ein? kann man das Terra da nicht draufstellen?

ch glaube allerdings, dass Mäuse besonders stressanfällig sind (es sind z. B. auch schon welche vor lauter Stress gestorben, wenn sie zum Tierarzt transportiert wurden...
ja, Mäuse sind massivst stress anfällig! du kannst auch Wildtiere nicht mit Haustieren vergleichen! bei keiner Tierart! Mäuse haben mehrere 100 Herzshcläge die Minute im Ruhezustand!
Mäuse können an Stress sterben respektive Stress ist der Hauptgrund, warum Myco ausbricht!

wenn ihr Tiere zum mit-euch-rumtragen wollt, dann habt ihr euch defnitiv die falschen Tiere geholt!
und auch wenn ich euch desillusioniere: die Mäuse sind nur handzahm, weil sie sich entsetzlich langweilen! eine artgerecht groß gehaltene Maus interessiert sich mehr als selten für Menschen!
sehe ich immer wieder, wenn hier Notfalltiere ankommen, die sehr klein gehalten worden sind, handzahm sind und nach zwei Tagen auf der anlage mit mit dem Hintern angucken! :)

. Und auch bei Menschen ist es doch so, dass man glücklicher ist, wenn man ab und zu mal ein bisschen Stress hat, und den dann gut übersteht, als wenn man ständig, langweilig, ohne Sorgen seinen Alltag lebt!
das gilt NICHT für Mäuse! du kannst doch Mäuse nicht mit Menschen vergleichen! Bitte (im INteresse deiner Tiere) bitte belese dich über Ansprüche und Bedürfnisse der Mäuse!
Ist wirklcih schön, dass ihr euch bemüht, aber ihr müsst euch in die Maus hineinversetzen und Mäuse vertragen Stress nun mal überhaupt nicht! egal ob kurz oder lang!
kleiner tip: nach dem Terra-Reinigen: eine Hand von benutzter späne auf der neuen VErteilen und das Schlafnest nicht austauschen!
es gibt Mäuse, die so empfindlich sind, dass sie schon nach Käfigreinigungen Myco bekommen!


grüße
sirius
 
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo Sirius und die anderen,

ich finde es ein bisschen schade, dass das ganze immer in so einem erzieherischen Ton abläuft! Wir geben uns Mühe und haben nunmal an anderer Stelle gelesen, dass Mäuse gerne und oft auf ihrem Besitzer herumlaufen sollen.
Wir haben seitdem wir hier die gegenteilige Info erhalten haben, den Körperkontakt mit ihnen schon stark eingeschränkt, mit dem Ergebnis, dass die Mäuse jetzt leider etwas scheuer geworden sind und sich viel in ihrem Häuschen verstecken! Klar kann man nun argumentieren, dass das so gehört und artgerechter ist, aber vorher waren sie eindeutig immer sehr zutraulich und zumindest die eine ist immer freiwillig auf den Ärmel gegangen und hat sich offensichtlich auch gerne unter dem Pullover oder so aufgehalten.
Ich habe die Mäuse nicht mit dem Menschen verglichen! Sondern den Menschen als ein beispiel für ein anderes Lebewesen angeführt, ich hätte ebensogut einen Baum oder einen Karpfen nehmen können: Bei allen gilt: Zu viel Stress macht krank, sehr krank, aber eine geringe Dosis davon hält sogar gesund und fit. Pflanzen, die ab und zu Trockenstress haben wachsen schneller und besser, wenn es mal regnet, Menschen die MAL unter Stress leiden, leisten mehr und fühlen sich wohler, wenn sie den Stress dann im Griff haben und auch anderen Tieren schadet eine geringe Menge Stress eigentlich nicht. Wenn Farbmäuse wirklich so stressempfindlich sind, dann sind sie wohl hoffnungslos überzüchtet und degeneriert! --- Und was bitteschön hat die Herzschlagfrequenz mit der Stressanfälligkeit zu tun?!

Wir können die Platte (1,20m x 0,60m) nirgends vernünftig aufstellen. Wir sind Studenten und haben nicht die nötige Wohnfläche, aber wenn die neue Konstruktion die sich an der Wand befinden wird ausgereift ist, dann haben die Mäuse sehr viel Platz und können selber wählen, ob sie in ihrem Terrarium oder auf den Spielburgebenen darüber sein wollen.
Momentan läuft das Provisorium ja ganz gut: Die Mäuse erkunden langsam, wie man aus dem Terrarium und auch wieder rein kommt.

Nun zum Piepsen und zur Mycoplasmose: Wir haben die Tiere noch nicht untersuchen lassen. Es wurde uns im Zoohandel nichts dergleichen empfohlen und wenn man im Netz oder in Büchern liest, dass man wegen alles möglichem gleich den Tierarzt aufsuchen soll, kann man sich ja denken, dass die verdienenden Tierarztpraxen selber dahinterstecken.
Die Tiere sind jetzt etwa 4 bis 5 Monate alt und sind seit drei Monaten bei uns. Seitdem hat sich ihr Verhalten kein bisschen geändert, das heißt sollten sie erkrankt sein, dann vom ersten Tag an und seit drei Monaten. Das ist zwar doof, aber da die Tiere keine besonderen Anzeichen von Unwohlsein (ungepflegtes Fell, Nahrungsverweigerung usw.) zeigen, hatten wir bisher nicht das Bedürfnis nur wegen des gelegentlichen Piepens gleich zum Arzt zugehen, sondern haben es als Eigenart der einen Maus gegenüber der anderen gedeutet.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es unseren Mäusen wirklich so schlecht geht, aber seitdem ich dieses Forum besuche sind aus unseren niedlichen, kleinen pflegeleichten, gesunden, handzahmen Mäuschen, überempfindliche, vermutlich totkranke, gestresste, verängstigte und gequälte Tiere geworden: Also nicht der Effekt, den man sich beim Erfahrungsaustausch und freundlicher Beratung erhofft!

Liebe Grüße,
Benjamin

P.S.: Sorry, bin etwas emotional geworden, aber das ist einfach nicht so nett, wenn man in diesem belehrenden Ton angesprochen wird, wegen Sachen, die an anderer Stelle einfach ganz anders stehen und die der möglicherweise nicht objektiven Wahrnehmung einfach keineswegs entsprechen
 
T

Tiger1

Beiträge
2.538
Reaktionen
0
Hallo!

Also ich könnte auch ganz gut ohne Stress leben :lol:

Du hast natürlich Recht, ein Tier völlig von der Außenwelt in einem Glaskasten abzuschotten ist unsinnig und kontraproduktiv. Wer sein Tier von sämtlichen Reizen fernhält muss sich nicht wundern, wenn es beim ersten Anzeichen von solchen kollabiert.

Das heißt aber nicht, dass man sein Tier bewusst unter extremen Stress setzten soll. Grundsätzlich gilt, dass das Tier, wenn man ihm nur die Möglichkeit lässt, sehr wohl weiß, was am Besten ist.

Einer Maus kann man auch die Möglichkeiten zu einem schönen Auslauf geben. Aber es muss die Möglichkeit bestehen, dass die Tiere von ihrem vertrauten Gebiet aus diese unbekannte Welt erkunden und, wenn sie es möchte, auch alleine dorthin zurückkehren können.

Mäuse leben und bilden Reviere. Allein schon sie aus ihrem vertrauten Revier zu entfernen ist für sie nicht natürlich und extrem stressig. Auch wenn der Mensch das oft gar nicht wahrnimmt bzw. falsch interpretiert.

Beschäftigt euch also lieber so mit den Tieren, dass sie sich im Notfall in ihr Revier zurückziehen können.
 
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo Tiger,

danke, so hört es sich ja gleich schon ein bisschen netter an.
Also die Mäuse haben jetzt die Möglichkeit sich in ihr Terrarium zurückzuziehen und machen davon auch Gebrauch! Wir brauchen sie also auch nicht mehr gegen ihren Willen rauszunehmen, bleibt halt nur die Frage, ob man sie auf sich rauf lassen sollte, wenn sie freiwillig auf den Ärmel klettern...

...wir werden sie auch weiter auf Anzeichen von Mycoplasmose beobachten und wahrscheinlich demnächst mal zum Tierarzt gehen. Akut ist es nicht, da sie sich seit Monaten etwa gleich verhalten.

Liebe Grüße,
Benjamin
 
S

Sirius1

Beiträge
335
Reaktionen
0
Hi,


Wir haben seitdem wir hier die gegenteilige Info erhalten haben
dann habt ihr euch einfach nich gut informeirt ... sorry, aber das ist so und tut mir leid, dass ich das nicht schön zu verpacken wieß, damit es netter klingt....!
Ihr glaubt nicht ernsthaft, dass ihr im Zoohandel gut beraten werdet, oder?
die wollen verkaufen sonst nichts! NIEMAND im Tierschutz würde Tiere aus einem Zooladen kaufen und die wissen auch warum!

wegen der myco: du weiß schon, dass das ein schleichender Prozess ist?
dass das Wochen und MOnate dauern kann, bis das Tier dran stirbt oder massive Anzeichen wie Labyrinthitis zeigt?

BITTE BITTE belese dich endlich seriös über die Tiere!

Ich sage es dir und meine es ehrlich: es gibt auf dem deutschen Buchmarkt KEIN EIZIGES Buch über FArbmäuse, das auch nur halbwegs akzeptabel wäre! Ich weiß das, ich kenne sie alle!
kein einziges!

MÄuse, die nicht unter stress stehen, die gesund sind, machen KEINE GERÄUSCHE!
Piepsen als Kontaktform gibt es dem Menschen gegenüber nicht!
das tritt NUR bei Beißereien oder Rasieren auf!
Auch zur Kommunikation untereinander piepsen Mäuse NICHT!


wegen des Herzschlages: eine Ruheherzschlag von 400 Schlägen die Minute! das ist enorm! wenn du diese Tiere unter Stress setzt (beim Fangen z.B.) dann geht der ganz fix um ein paar Hundert höher ... schätze mal, wie lange ein Herz so was mitmacht?
und schon mal überlegt, dass regelmäßiger Stress und AUfregung das Tier längerfristig schädigen kann?

zur bindung zum Menschen: erkläre mir kurz: warum sollte ein Maus interesse daran haben, eine Bindung zum Menschen aufzubauen!
ich hatte es ja schon mal gesagt: eine artgerecht gehaltene Maus holt vielleicht Futter von deiner Hand, sonst nichts!
sie zeigenalso deutlich, dass sie bei guter Haltugn NIHCT auf Kontakt zu uns angewiesen sind!

grüße
sirius

PS: bitte glaube nicht, dass ich dsa irgendwie "böse" motiviert schreibe!
ich nenne halt gerne direkt die Fakten und "labere" nicht drum herum... das verstehen viele Leute nicht! aber ich habe keine Zeit, hier um den heißen Brei herumzureden :)
 
D

Der Physiker

Beiträge
7
Reaktionen
0
Hallo Sirius,

dass man im Zoohandel nicht seriös beraten wird, ist mir sehr klar, weil ich ein Aquarium besitze und das Leid der nicht artgerechten Haltung nach falscher Beratung von daher sehr wohl kenne. Auch gibt es für Aquaristik kaum brauchbare Literatur auf dem Markt. Ich kann mir also sehr wohl vorstellen, dass du schon recht hast. Andererseits hättest du ja wenigstens mal positiv bemerken können, dass wir quasi jeden oder zumindest fast jeden Tipp von dir bisher befolgt haben. Seitdem ich in diesem Forum angemeldet bin, habe ich die Mäuse nicht ein einziges Mal mehr länger auf mir herumlaufen lassen. Ich habe mich mittlerweile auch durch die drei von dir gegebenen Links durchgelesen. Einige Sachen, die wir falsch gemacht haben, sind da zu finden, aber bei den meisten wussten wir das mittlerweile schon. Dort steht auch, dass Farbmäuse stressanfälliger sind als beispielsweise Meerschweinchen oder so und deshalb nicht für Kinder geeignet, aber es ist beispielsweise auch davon die Rede, dass man die Maus nach einer Eingewöhnung mal hochnehmen kann, und dass die Mäuse neugierig angelaufen kommen und an ihrem Halter schüffeln und auch in gewisser Hinsicht Kontakt suchen, bzw. signalisieren, wenn sie "genug gekuschelt haben" und man also ihre Sprache lernen kann/soll...
Das passt alles noch nicht so einhundertprozentig zusammen, aber ich denke so Schritt für Schritt fügt sich da ein brauchbares Bild zusammen! Die provisorische Käfigerweiterung hat sich als zunächst einmal geeignet herausgestellt und ist auch nach den drei Links mindestens zu 90 % mäusetauglich!
Bezüglich der Mycoplasmose habe ich ja bereits eingeräumt, dass wir wohl mal zum Tierarzt gehen sollten, aber momentan kann ich krankheitsbedingt das Haus nicht lange verlassen und meine Freundin macht ihr Diplompraktikum und ist täglich etwa von 8 bis 20 Uhr in der Uni und hat in dieser Zeit nur eine sehr kurze Mittagspause, und wie gesagt geht es den Mäusen nicht offensichtlich schlecht.

Das Piepsen tritt bei der einen Maus ja auch nur in ganz gewissen Situationen auf. Diese Situationen werden unter den neuen Bedingungen ja eh gemieden und von daher haben wir sie jetzt schon tagelang nicht mehr piepsen gehört.

Liebe Grüße,
Benjamin
 
S

Sirius1

Beiträge
335
Reaktionen
0
Hi,

ich freue mich durchaus, wenn sich jemand bemüht und sich beliest, das ist nicht selbstverständlich und insofern heiße ich das wirklcih gut, dass ihr euch bemüht!

wegen myco: es ist nicht ungewöhnlich, dass die Tiere zunächst nur unter Aufregung schnattern ... beobachtet sie gut, ob sie niest, gluckst usw ...

das Problem bei Myco: es kommt nicht auf Knopfdruck und wenn ihr keinen mäusekundigen TA habt, dann kann es passieren, dass er dir schlicht nicht glaubt respektive es verharmlost! das ist nicht ungewöhnlich (hat letztenldich meiner ersten Maus das Leben gekostet....)!

bei der www.maeusehilfe.de gibt es eine PLZ-TA-Liste!

grüße
sirius
 
Babe2

Babe2

Beiträge
58
Reaktionen
0
Hi Physiker,
nein also bei mir war das auch der fall kann das vielleicht sein das du die Mäuse schon mal grob angefasst hasst oder sie leicht am Bauch gedrückt hast? :?:
 
Thema:

Eine Maus piept die andere nicht!

Eine Maus piept die andere nicht! - Ähnliche Themen

  • Maus Gefunden, Welche Rasse ist es?

    Maus Gefunden, Welche Rasse ist es?: kann mir jemand vllt sagen welche rasse das ist? Mein Freund hat sie heute Gefunden.:;-):
  • Mäuse

    Mäuse: Hallo an alle. Ich möchte gerne Farbmäuse anschaffen, habe mich auch über sie informiert aber meine ambulante Betreuerin ist dagegen. Wie kann ich...
  • 3 Mäuse, aber nur 2 verstehen sich, was mit 3. Maus tun?

    3 Mäuse, aber nur 2 verstehen sich, was mit 3. Maus tun?: Hallo, ich stehe vor folgendem Problem: Ich hatte 2 Solo-Vielzitzenmäuse aus dem Tierheim geholt. Sie lebten zusammen, zerstritten sich aber im...
  • Hamster oder Mäuse?

    Hamster oder Mäuse?: Hallo! Mein Freund und ich überlegen uns einen Hamster oder Mäuse zuzulegen. Bis jetzt sind wir noch am überlegen und der erste Schritt ist...
  • Die Maus muss raus

    Die Maus muss raus: Liebe Mausfreunde, vielleicht fällt euch ja noch etwas ein? Ich wäre für jeden Tipp dankbar. Morgen sind’s sechs Wochen, dass Teresia Benedicta...
  • Die Maus muss raus - Ähnliche Themen

  • Maus Gefunden, Welche Rasse ist es?

    Maus Gefunden, Welche Rasse ist es?: kann mir jemand vllt sagen welche rasse das ist? Mein Freund hat sie heute Gefunden.:;-):
  • Mäuse

    Mäuse: Hallo an alle. Ich möchte gerne Farbmäuse anschaffen, habe mich auch über sie informiert aber meine ambulante Betreuerin ist dagegen. Wie kann ich...
  • 3 Mäuse, aber nur 2 verstehen sich, was mit 3. Maus tun?

    3 Mäuse, aber nur 2 verstehen sich, was mit 3. Maus tun?: Hallo, ich stehe vor folgendem Problem: Ich hatte 2 Solo-Vielzitzenmäuse aus dem Tierheim geholt. Sie lebten zusammen, zerstritten sich aber im...
  • Hamster oder Mäuse?

    Hamster oder Mäuse?: Hallo! Mein Freund und ich überlegen uns einen Hamster oder Mäuse zuzulegen. Bis jetzt sind wir noch am überlegen und der erste Schritt ist...
  • Die Maus muss raus

    Die Maus muss raus: Liebe Mausfreunde, vielleicht fällt euch ja noch etwas ein? Ich wäre für jeden Tipp dankbar. Morgen sind’s sechs Wochen, dass Teresia Benedicta...
  • Schlagworte

    gelegentliches schnattern farbmaus

    ,

    maus piept laut

    ,

    maus piepst