Was soll ich tun???

Diskutiere Was soll ich tun??? im Allgemeines Forum im Bereich Mäuse; Liebe Leute, ich habe vor zwei Wochen mir zwei kleine Mäuse gekauft und zwar weibliche Farbmäuse!Eine weiße und eine grau-weiße,die weiße war...
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Babe2

Babe2

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Liebe Leute,
ich habe vor zwei Wochen mir zwei kleine Mäuse gekauft und zwar weibliche Farbmäuse!Eine weiße und eine grau-weiße,die weiße war jedoch so klein das die Verkäuferin das Geschlecht nur leicht erkannte und sagte das es ein Weibchen ist doch jetzt wachsen ihr langsam Hoden und ich will aber keine Baby`s!Was soll ich jetzt tun? Bitte helft mir!!! :cry:
 
23.06.2006
#1
A

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Schau mal hier: Was soll ich tun??? . Dort wird jeder fündig!
Manu!

Manu!

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Hallo!

Erstmal trennst du die beiden bitte!

Ich kenne mich mit mäusen nicht aus, weiß nicht, kann / soll man die auch kastrieren lassen?

Du kriegst bestimmt noch Rat von nem Experten, aber erstmal trennen ;)
 
T

Tiger1

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Hallo!

Wenn eins ein Männchen ist, musst du die beiden sofort trennen.

Mäusemännchen kann man kastrieren lassen, ist bei so kleinen Tieren natürlich ein Risiko.

Wie alt sind die beiden denn?
 
Frosch3

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Hallo,

die Tiere auf jeden Fall erstmal trennen. Von einer Kastration würde ich abraten, da wenige TÄ in der LAge sind, diesen Eingriff richtig durchzuführen und das Risiko bei so kleinen Nagern extrem hoch ist.

Beide Tiere brauchen einen (mindestens) neuen Partner. D.h. Das Weibchen sollte noch ein Weibchen als Gesellschaft bekommen, das Männchen ein Männchen. Die Tiere müssen richtig vergesellschaftet werden.

Allerdings lann es bei Böckchenhaltung schwierig werden, wenn noch Weibchen in unmittelbarer Nähe sind. INsgesamt sind Böckchen ein wenig anspruchsvoller in der Haltung als Weibchen.

Wie alt sind die Tiere denn?

LG Frosch
 
Manu!

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Hallo!
Babe hat mir ne PN geschrieben, da stell ich jetzt mal ein Zitat rein, dass ihr auf dem "neusten Stand" seid:
Liebe Manu,
darüber hab ich auch schon nachgedacht aber ich will sie nicht wirklich trennen weil sie sich so sehr mögen!Und bis ich net weiß ob des ein Männchen ist will ich das lieber noch net machen weil ich das traurig finde!
@ Babe: Bitte trenne die Tiere!!! Es ist wirklich nicht schön, gewollten Nachwuchs zu produzieren, was unser Forum auch nicht unterstützt!
 
T

Tiger1

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Wenn dein Weibchen schwanger wird, hast du bald 20zig statt 2 Mäuschen. Und wenn es alles Böckchen sind, wirst du kaum ein gutes Zuhause für alle finden können.

Zudem sind Tiere aus dem Zoohandel oft genetisch bedingt krank.

Deshalb ist es im Sinne der Tiere, sie ersteinmal zu trennen. Auch wenn dir das sehr schwer fällt.

Mit deiner kranken Maus musst du ja sowieso zum Tierarzt, dort kannst du dann auch gleich das Geschlecht bestimmen lassen. Und dann kann man ja weiter sehen.

Wenn es dann doch zwei Weibchen sind, können sie ja bald wieder zusammen sein :wink:
 
Babe2

Babe2

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Lieber Tiger

Also meine eine Maus ist 5-6 Wochen alt aber die wo ich denke das sie ein Männchen ist ,ist erst 4 Wochen alt.deswegen konnte man ja auch das geschlecht nicht sehen! :oops:
 
Babe2

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Liebe Manu,lieber Tiger und lieber Frosch ihr hattet Recht ich werde sie trennen und wenn ich zum Tierarzt gehe dann lass ich gleich bei ihr nachschauen ob sie ei Männchen ist.Danke,danke ihr habt mir sehr geholfen :D
 
S

Sirius1

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Hallo,

frosch, Kerle mit Kerlen zu vergesellschaften ist zu 99prozent unmöglich!

ich würde auch zu einer kastration raten, ich habe das schon öfters machen lassen und es ist bei einem guten Ta kein Problem ... bei der www.maeusehilfe.de kann man nach einer ADressenliste fragen und bei bedarf kann ich noch ein anderes Forum nennen, dass eine wirklich ausführliche Liste mit kundigen Docs führt ...
der Doc sollte nur mit Inhalationsnarkose arbeiten, Injektionen sind bei so kleinen Tieren mist, ....

grüße
Sirius
 
Frosch3

Frosch3

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Hallo,


Hallo,

frosch, Kerle mit Kerlen zu vergesellschaften ist zu 99prozent unmöglich!
Bei so jungen Tieren garantiert nicht oder zumindest extrem selten. Ich habe selbst schon viele Böckchenvergesellscahftungen hinter mir (auch von adulten Tieren) und ein Großteil davon war erfolgreich.
Schade, dass dieses Vorurteil der Böckchenunverträglichkeit immer weiter um sich greift :roll: Vielleicht sollte man es mal mit ein wenig Feingefühl versuchen.

LG Frosch
 
M

mellekaefer

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Kann man die Männchen wirklich kasrtieren lassen?? Ich habe nur Hamster, und von Mäusen nicht viel ahnung, aber meine Tierärtin sagte mir damals Hamster sollte man nicht kastrieren weil sie die Narkose wahrscheinlich nicht überleben würden.
 
Frosch3

Frosch3

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Hallo,


ja, man kann Farbmäuse theoretisch kastrieren lassen, Allerdings ist das Risiko sehr hoch und nur wenige TÄ in der Lage, das anständig durchzuführen.

LG Frosch
 
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muemmel

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finde das ehrlich gesagt ziemlich blöd mäuse kastrieren zu lassen, ist unglaublich viel stress für die kleinen nager und dass muss man ihnen, für ihr ohnehin nicht langes leben, nicht antun
 
T

Tiger1

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Hallo und herzlich willkommen!

Lieber der Streß einer Kastration als die Grausamkeit der Einsamkeit (die wohl mehr Streß bedeutet als jede OP).

Aber andere Lösungen sind in meinen Augen einer Kastration vorzuziehen.
 
S

Sirius1

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Hallo,

ehrlich gesagt finde ich das etwas antiquiert, bei gesunden nich tzu alten Farbmäusen von kastras abzuraten ... das ist für viele Docs mittlerweile ein Routine-Eingriff, die zwar konzentration erfordert, aber ind en meisten fällen mehr als gut läuft ... sofern INhalationsnarkose benutzt wird ... mein Doc macht es zwar mit INjektionen, war aber auch jahrelang der Doc von der Mäusehilfe und ist (wie ich mir von anderen Tierärzten sagen lassen durfte) bekannt für seine Kleinnagerchirurgie ...der kastriert sogar meine 7 Wochen alten Spunks problemlos ... man muss nur vorher den richtigen Arzt aussuchen ...d as ist natürlich klar ...

selbst wenn man Böckchen vergesellschaftet (was wie gesagt in den wenigstens fällen klappt, sonst würden erfahrene Leute wie Inge von der Mäusehilfe, angelus usw Böckchengruppen als mehr als schwierig einstufen...) ... dann verstehen die sich mit etwas Glücke in paar wochen/monate bis sie voll geschlechtsreif sind und man solte auch nicht vergessen: die Fetzereien unter Kerlen enden gerne mal tödlich ..

... und außerdem gibt es da ein weiteres Problem: man muss die Tiere winzig klein halten, damit sie sich nicht ständig fetzen .... wenn man überlegt, dass das BMU 100x50 für zwei Mäuse vorschreibt, und man Kerle auf 50x40 hält, damit sie sich nicht streiten, dann grenzt das an Tierquälerei und nicht eine OP, die nach zwei Tagen vergessen ist und einem kastraten ein Leben in Frieden und in großen Gruppen udn Anlagen ermögtlicht, wie es artgerecht wäre ...

ich hatte schon viele kastraten hier .... und solange Tiere gesund sind und der Doc erfahren ist (und genau dafür führt ein großes bekanntes Rattenforum und die Mäusehilfe PLZ-Listen) ... sind kastras kein wirklcihes Problem...

grüße
sirius
 
S

Sirius1

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ach ja, was mir gerade noch einfällt:

ich habe hier 5 Wochen alte Jungs sitzen, alles Geschwister wirklcih klein auf 60x30 und die fetzen und prügeln sich die ganze Nacht ... junge Tiere und Geschwister ....

und was man nicht vergessen sollte: es bedeutet enormen stress für die Kerle mit Kerlen zusammen wohnen zu müssen ...das ist wider ihrer Natur ... selbst wenn man sie zwingt sich zu vertragen durch wenig Platz usw ... heißt das noch lange nicht, dass sie sich wohl fühlen ... von artgerechter Haltung kann da sowieso nicht die REde sein :)

grüße
Sirius
 
T

Tiger1

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ich habe hier 5 Wochen alte Jungs sitzen, alles Geschwister wirklcih klein auf 60x30 und die fetzen und prügeln sich die ganze Nacht ...
Vielleicht sollte man sich dann anfangen Gedanken zu machen, warum solche Tiere sich fetzen. Schon mal überlegt, ob es nicht einfach daran liegt, dass sie Tiere viel zu wenig Platz habe?. So eine schreckliche Enge ist natürlich Streß, kein Wunder also, wenns zu Zoff kommt.

Meine Böckchengruppen hatte übrigens nie unter 80x40 cm Platz und haben sich immer gut verstanden. Merkwürdig, nicht?

Kerle mit Kerlen zusammen wohnen zu müssen ...das ist wider ihrer Natur ...
Wie kommst du darauf?
Hausmäuse leben in Familienverbänden von bis zu 50 Tieren. Erwachsene Weibchen, ihr Nachwuchs und mehrere männliche Tiere. Wobei es ein dominantes und mehrere subdominante Tiere gibt (Nachzulesen in der "großen Enzyklopädie der Säugetiere", falls es jemand interessiert.).
Es spricht also genauso viel oder wenig gegen eine Bock-Bock Haltung wie z.B. bei Ratten oder Meerschweinchen.

Warum sollte man ein Tier dann unnötig kastrieren lassen. Zumal so ein Eingriff IMMER ein Risiko darstellt und bei so kleinen Tieren erst recht. Egal wie erfahren der Tierarzt ist.
Die Auswirkungen einer Kastration sind zudem immer noch nicht groß erforscht. Es ist und bleibt ein Eingriff, der mit Sicherheit auch seine Folgen hat.
 
M

Marie und Taps

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@ sirius

meine betse freundin hat 2 Mäuse, es sind beides Mänschen die vertragen sich super....... die sind seit sie klein sind also so 6 wochen zusammen in einem Terarium

HEL marie
 
Frosch3

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Hallo,

selbst wenn man Böckchen vergesellschaftet (was wie gesagt in den wenigstens fällen klappt, sonst würden erfahrene Leute wie Inge von der Mäusehilfe, angelus usw Böckchengruppen als mehr als schwierig einstufen...)
hm... gerade Angelus hat doch, soweit ich mich erinnere, so oft davon gesprochen, wie viele Böckchen sie ohne Probleme zusammen hält? Außerdem hat sie mir vor nicht allzu langer Zeit eine Böckchengruppe von elf (!) Tieren auf einmal vermittelt... Wenn es so wahnsinnig schlimm wäre für die Tiere, hätte sie das ja wohl kaum gemacht :roll: Aber egal, Angelus ist nicht hier und kann sich ncht dazu äußern.

Ich würde ein Tier keiner "unnötigen" OP aussetzen, schon gar nicht kleine Tiere wie Farbmäuse. Und gerade, wenn es irgendwelche Zooladenmickerlinge sind.

Klar kloppen sich Mäuse, wenn sie auf dermaßen engem Raum (30x60) zusammengesperrt sind. Das ist ganz natürlich und hat nichts mit Böckchen oder nicht Böckchen zu tun. Haben meine auch getan, auch die Mädels. Ein gewisses Minimunm an Platz sollte man schon einhalten :roll:
Und klar gibt es auch Gruppen, die zerbrechen, bzw. in denen es Zoff gibt. ich habe auch schon einen Bock kastrieren alssen,w eil er sich mit niemandem verstanden hat (bzw. niemand mit ihm) und ihn dann zu Mädels gesetzt.
Find es irgendwie sehr merkwürdig, dass auf einmal so viele Leute für Kastration als Prophylaxe (denn nichts anderes ist das) plädieren.

dann verstehen die sich mit etwas Glücke in paar wochen/monate bis sie voll geschlechtsreif sind und man solte auch nicht vergessen: die Fetzereien unter Kerlen enden gerne mal tödlich ..
Aber nicht von heute auf morgen. Tut mir leid, wenn man nciht in der Lage ist, erste Anzeichen von Spannungen (und die gibt es) früh genug zu erkennen, damit eben das nicht passiert, sollte man eben die Finger von Böckchen lassen und sich lieber an Mädels halten.


und was man nicht vergessen sollte: es bedeutet enormen stress für die Kerle mit Kerlen zusammen wohnen zu müssen ...das ist wider ihrer Natur ...
Woher ist das denn? Mäuse leben wie gesagt in Familienverbänden zusammen... Nicht ein Männchen mit mehreren Weibchen, sondern viele Männchen mit vielen Weibchen... Also kann kaum von "unnatürlich" reden (abgesehen davon, dass es unnatürlich ist, Tiere in Käfigen zu halten).

Zum Schluss: Nur weil es kein Universalrezept für die Böckchenhaltung gibt (wenig Platz/Kein SPielzeug stimmt eben NICHT immer, oder sogar auf Dauer gesehen nur in wenigen Fällen), heißt das noch lange nicht, dass man diese Tiere nicht wunderbar zusammenhalten kann.


LG Frosch
 
S

Sirius1

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Hallo,

ihr seit aber schon sicher, dass ihr euch mit der Materie Farbmaus wirklich auskennt? :D

Vielleicht sollte man sich dann anfangen Gedanken zu machen, warum solche Tiere sich fetzen. Schon mal überlegt, ob es nicht einfach daran liegt, dass sie Tiere viel zu wenig Platz habe?. So eine schreckliche Enge ist natürlich Streß, kein Wunder also, wenns zu Zoff kommt.
ehrlich gesagt bin ich ziemlich baff über so eine Antwort und ich sage es für alle Anfänger ausdrücklich: bitte setzt niemals eine Gruppe die instabil ist und sich fetzt größer ... im Gegenteil und da spielt es auch keine Rolle, ob das nur Mädels, kastraten und Mädels oder nur Kerle sind!
wenn man instabile Gruppe groß setzt, dann hat man mit Sicherheit binnen 24 STunden verletzte oder sogar tote Tiere!
nicht umsonst ist das "kleinsetzen" ein fester Bestandteil jeder gut durchgeführten Vergesellschaftung!

und ich kann es nur nochmal betonen: es sind Geschwister und 6 Wochen alt und selbst die fetzen sich auf kleinem Grund, wenn ich die groß setzen würde hätte ich mit sicherheit binnen kürzester Zeit einige Tiere weniger!

auf minrimmon steht dazu:
Bei bei unkastrierten Böcken sorgt viel Platz für viel Streit...je mehr Platz sie haben, desto eher kämpfen sie um diese Reviere und zwar schlimmstenfalls bis zum Tod.
udn das ist die Regel, wie man eigentlich auf allen seriösen Mäuse-Hps nachlesen kann :)


hier einige HPs, die klar sagen, dass Kerle dauerhaft nicht groß gehalten werden können, sowohl Tierschutz- als auch Züchter-HPs ... und es sind nur einige wenige von vielen, die das schreiben ....

www.diebrain.de
Bei unkastrierten Böcken könnte es selbst bei der geringen Größe zu Problemen kommen, hier wird oft empfohlen eine Gehegegröße von 60 x 40 cm nicht zu überschreiten, damit es nicht zur Revierbildung kommt. In der Tat vertragen sich Böcke auf engem Raum zwangsweise - aber ideal ist so eine Haltung natürlich nicht.
www.farbmaus.com
Wichtig ist ein nicht zu großer Käfig. (60 x 30 ohne Ebenen für 2 - 4Kerle reicht vollkommen aus), der Käfig sollte auch nicht zu viel Inventar beinhalten, damit sie sich darum nicht streiten können. Für mich als Menschen der seine Mäuse sehr gerne verwöhnt, ist es schlimm, zu sehen wenn die Böckchen auf so kleinem Raum gehalten werden, aber es ist leider notwendig, damit die Burschen keinerlei Revieransprüche stellen.
www.mausopolis.de

http://www.minrimmon.de/
Ein noch größeres Problem ist aber ihr ausgeprägtes Territorialverhalten, welches in der Regel keine anderen unkastrierten Männchen dauerhaft in ihrer Nähe zulässt, nicht einmal verwandte Tiere. Es ist eine Kombination aus sehr viel Glück und strikt einzuhaltenden Regeln damit eine Jungsgruppe dauerhaft (über 3 Monate) funktioniert


Adute Männchen sind kaum zu vergesellschaften, man kann versuchen, sie auf sehr engem Raum ohne viel Einrichtung zusammen zu zwingen, was ich persönlich als dauerhafte Haltungsform nicht für verhaltensgerecht halte
http://www.pandoras-sign.de/
Lediglich bei unkastrierten Männchengruppen sollte die Größe etwas kleiner sein, bei 2-4 Männchen ca. 60x30x30cm (l/b/h), da es sonst zu heftigen Revierstreitigkeiten kommen kann.
hat mit artgerechter Haltung nichts mehr zu tun ....


angelus.mausehaus.org
Ein wesentlich vielschichtigeres Thema ist die Haltung unkastrierter Böcke. Sie meist problematisch, da es unabhängig von der Gruppenstärke im Laufe der Zeit zu Rangkämpfe und ernsthaften Beißereien kommt. Selbst die Haltung von nur zwei Böcken garantiert keinen Frieden. Nur in etwa 10 bis 15% aller Fälle geht die Haltung einer Böckchengruppe ein Leben lang ohne Vorfälle a
http://www.projekt-biomaus.de/


geschlechtsreife Männchen sind kaum zu vergesellschaften, man kann versuchen, sie auf sehr engem Raum ohne viel Einrichtung zusammenzuzwingen was ich persönlich nicht für sinnvoll halte. Da für die private Futtermauszucht ein Bock reicht sollte man ihm besser einen Kastraten zur Gesellschaft für die einsatzfreie Zeit geben.
Jungmännchen können für kurze Zeit miteinander wie die Damen vergesellschaftet werden....auf möglichst engem Raum.
und so in etwa steht das auch auf den anderen HPs, .. mehr oder weniger ...
komisch, dass alle eher von Böckchenhaltung abraten, nur ihr nicht ....

alle diese HPs raten klar von Böckchenvergesellschaftung/Haltung reiner Böckchengruppen ab! Böckchen (wie minrimmon z.B: klar sagt) haben ein enorm starkes Terrotirialverhalten, .... da muss es zwangsläufig zu stress kommen!

Klar kloppen sich Mäuse, wenn sie auf dermaßen engem Raum (30x60) zusammengesperrt sind. Das ist ganz natürlich und hat nichts mit Böckchen oder nicht Böckchen zu tun. Haben meine auch getan, auch die Mädels. Ein gewisses Minimunm an Platz sollte man schon einhalten
auch das ist falsch! je weniger raum, desto besser müssen die Tiere sich verstehen, weil sie keinen Platz haben zum streiten! die MÄdels sitzen noch mit 8 Tieren auf 60x30, Quarantäne, bevor sie auf meine Anlage kommen, sie haben Räude mitgebracht ... die vertragen sich komischerweise blendend :) die Kerle streiten sich vom ersten Tag an ....
ich kann es nur wiederholen, obwohl es eigentlich Grundwissen ist: je kleiner desto weniger streit ... weswegen kleinsetzen auch immer zur Vergesellschaftung gehört, ... bei eigentlich allen Mäuseartigen, ... man nimmt ihnen den raum zum Revierbilden und Aggressionen aufbauen ... dass andere Fehlverhalten bei kleiner Haltung auftreten, stereotypien wie Gitternagen z.B: ist klar ... deswegen u.a. lehne ich Böckchenhaltung ab, weil man sie nie groß genug halten kann ....


Mäuse leben wie gesagt in Familienverbänden zusammen... Nicht ein Männchen mit mehreren Weibchen, sondern viele Männchen mit vielen Weibchen... Also kann kaum von "unnatürlich" reden
die Antwort wundert mich ehrlich, du hast doch selbst geschrieben, warum die Haltung wider der Natur ist: Böckchen leben mit Mädels in Familien, das ist richtig! Böckchen leben aber nicht alleine mit Böckchen zusammen!

sprich: die beste Haltung sind kastraten und Mädels nach unseren Möglichkeiten!




meine betse freundin hat 2 Mäuse, es sind beides Mänschen die vertragen sich super....... die sind seit sie klein sind also so 6 wochen zusammen in einem Terarium
mal davon ab,d ass Mäuse in geschlossenen Behältnissen wie Terrarien nichts, aber auch garnichts zu suchen haben ... soll deine Freundin mal abwarten bis die Tiere mit gut 4 Monaten voll geschlechtsreif werden ... sie wird ihren Spaß schon haben ... keine Sorge :?
sie sollte sich an sich besser über die Tiere informieren, wenn sie sie in einem tErrarium hält ... erfüllt es denn die Mindestanforderungen von BMU und TVT?



Ich würde ein Tier keiner "unnötigen" OP aussetzen
die OP ist nicht unnötig, sie ermöglicht Mäusenkerlen ein stressfreies Leben in einer artgerechten Gruppe mit Mädchen und ersparrt ihnen lebenslange Einsamkeit oder ständige Querelen mit anderen Kerlen!
nicht umsonst setzen Züchter ihre Zuchtböcke nicht mit Farbmausböcken zusammen, sondern mit artfremden Tieren wie VZM

und der wichtigste Grund in meinen Augen zu kastrieren: den Tieren ein Leben lang viel Platz gebn zu können, ... zu angelus, ja, sie ist nicht hier, aber die letzten Böcke, die ich von ihr gehotl habe (persönlich abgeholt, daher weiß ich es) haben sich gekloppt und zwar nicht zu knapp, obwohl sie jung waren und GEschwistern .....

damit keiner glaubt, meine Tiere werden schlecht gehalten ... hier ein paar meiner KÄfige ...

für derzeit 8 Tiere 136x35x120 kurz nach der Vergesellschaftung, daher etwas kahl


200x50x50 für derzeit zwei Tiere


und 180x50x50


und das sind nur einige ... nächste Woche werden die 5 Kerle kastriert, dann ziehen sie in eine große Anlage mit mehr Platz als ihr je unkastrierten Kerle bieten könntet ... ohne stress mit Mädels zusammen, so artgerecht, wie es in Gefangenschaft nur sein kann!

grüße
Sirius

PS: das deine HErren immer über 80x50 haben ist ja wirklcih nett ... immerhin schreibt das BMU 100x50 als Richtwert vor, .... :wink:
 
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